MATRIX KILLER
Trockeneisprofi (m/w)
Die Reise ins Labyrinth




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Naja, wenn der Film für dich intellektuell nicht anspruchsvoll ist, was dann?Ja, die Grundidee ist etwas komplexer und hier und da muss man tatsächlich überlegen, wie das Geschehen auf der Leinwand zusammenhängt (vieles ist aber leider auch [trotz der verworrenen Struktur der Handlung] nur all zu leicht vorhersagbar). Die Hirne vieler Cineasten verhungern seit Jahren am eigentlich üppig gedeckten Tisch.
Wirklich? Der Film steigt doch gleich mit hohen Tempo voll ein und zieht dieses Tempo bis zum Ende durch.Vor allem in den ersten 1 1/2 Stunden musste ich mich immer wieder zwingen, nicht im Kinosessel zu versinken und dem Sandmann zu huldigen.
Das ist ein Agententhriller. In James Bond Filmen hat James Bond auch nicht viel mehr Tiefe.Der Film machte es mir wirklich sehr schwer (geradezu unmöglich), mit den Hauptprotagonisten mitzufiebern.
Einen großen Anteil daran hatten die Darsteller selbst. Denn nicht nur die - über weite Teile - lahme Inszenierung der Handlung ließ mich mehrfach beinahe wegnicken: die beiden Unsympathen John David Washington (der von Nolan sogar persönlich besetzt wurde) und "Mr. Glitzervampir" bzw. "Batman in spe" Robert Pattinson vermittelten keinerlei Emotionen oder gar irgendeinen Grad an charakterlicher Tiefe. Gerade auf Washingtons Darbietung hatte ich nach 30 Minuten keinen Bock mehr.
Ja der war in der Tat der Beste.Einzig Sir Kenneth Charles Branagh wusste halbwegs zu überzeugen. Ihm kaufte ich den (vergleichsweise recht vielschichtig vorgetragenen) Bösewicht ab.
Er war einfach nicht so anspruchsvoll, wie manche im Internet tun (hypen). Er war lediglich "anspruchsvoller als die übliche Standardkost". Das ist ein Unterschied. Wenn du es beruflich gewohnt bist, tatsächlich harte Nüsse zu knacken, dann ist der Film nicht sonderlich kompliziert.Naja, wenn der Film für dich intellektuell nicht anspruchsvoll ist, was dann?
Dann hast du von "Tempo" ein anderes Verständnis als ich. Nach der Oper wurde es bis zum Flughafen erst mal nur öde. Auch die Autoverfolgung war eher Standardkost und zum Gähnen. Dazu kam eben auch, dass mir der "Protagonist" vollkommen egal war, weil er einfach unsympathisch und oberflächlich gespielt wurde.Wirklich? Der Film steigt doch gleich mit hohen Tempo voll ein und zieht dieses Tempo bis zum Ende durch.
Bond ist charmant, besitzt Stil und Humor, vor allem in den neueren Teilen steht er ständig im inneren Konflikt mit sich selbst, seinem Tun und dem Dienst.Das ist ein Agententhriller. In James Bond Filmen hat James Bond auch nicht viel mehr Tiefe.

Ich habe beide Filme gesehen. Den ersten Equalizer fand ich Klasse, der Nachfolger fällt da ein wenig ab.Top Film. Leider habe ich immer noch nicht den zweiten Teil gesehen.