Welche Hz Zahl beim Bass?

Die Beschneidung nach unten hin kann durchaus Sinn machen, auch bei Breitbändern. Damit kann ich den Treiber und den Verstärker von unsinnig tiefen Tönen verschonen, die ohnehin nicht mehr mit einem vernünftigen Pegel wiedergegeben werden. Oder um die erreichbare Gesamtlautstärke zu erhöhen weil der Bass eben den Pegel normalerweise begrenzt.
Bei Phonostufen kann man z.B. die Frequenz nach unten kappen um den Lautsprecher vor Beschädigung zu schützen z.B. weil die Schallpaltte evtl. einen Schlag hat und der zu wahnsinnigen Auslenkungen am Tieftöner führen kann.

Bei nem KH ist das aber eher sinnlos, es sei denn man könnte dadurch ebenfalls den maximalen Pegel erhöhen?! Ich weiß jetzt nicht ob das wirklich hilft, denkbar wäre es evtl.

@Fraggl3: Die Trennfrequenz bei typischen 2-Wegesystemen liegt üblicherweise eine Zehnerpotenz höher, was du hier beschreibst ist eine (eigentlich viel zu hohe) Trennfrequenz zum Sub. Dabei spricht man eher selten von einem 2-Weg System, selbst wenn der Satellit ein Breitbänder und es technisch sogar richtig wäre.

@TS: mach den Mist einfach aus, für KHs muss man normal nix einstellen. Es muss nicht jede Treiberspielerei benutzt werden, nur weil es sie gibt.
 
ja das ist ja du kannst kopfhörer auch sagen spiel mir irgendwelche Frequenzen erst ab so und so viel HZ ab....!

Frequenz = Schwingungen pro Zeit
1 Hz (Hertz) = 1 Schwingung pro Sekunde

Dein Satz mal mit der Erkenntnis Frequenz=HZ umgeschrieben:
ja das ist ja du kannst kopfhörer auch sagen spiel mir irgendwelche HZ erst ab so und so viel HZ ab....!

Also willst du beim Kopfhörer einstellen, dass z.B. die Bass Frequenzen ~20-100 Hz bei ~5kHz abgespielt werden?


Kopfhörer können auch tiefe HZ zahlen abspielen dafür braucht man kein .1 oder was manche denken. kopfhörer können ab einer bestimmten Frequend tiefe töne abspielen...

Wieder das gleiche: Töne sind Frequenzen

Dein Satz mal mit der Erkenntnis Frequenz=Ton umgeschrieben:
kopfhörer können ab einer bestimmten Frequenz tiefe Frequenzen abspielen...


Wie du sagst können Kopfhörer tiefe Frequenzen abspielen ohne einen separaten Tiefttöner (x.1).
Wie tiefe, hängt jedoch ganz von der Bauweise/dem Modell ab.


Kann es sein dass du irgendwas mit Frequenz/Pegel durcheinander bringst?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Beschneidung nach unten hin kann durchaus Sinn machen, auch bei Breitbändern.
habe ich bei normalen Kopfhörern (also nicht sowas wie Magnetostaten o.ä.) noch nie erlebt.

@Fraggl3: Die Trennfrequenz bei typischen 2-Wegesystemen liegt üblicherweise eine Zehnerpotenz höher, was du hier beschreibst ist eine (eigentlich viel zu hohe) Trennfrequenz zum Sub. Dabei spricht man eher selten von einem 2-Weg System, selbst wenn der Satellit ein Breitbänder und es technisch sogar richtig wäre.
Zwei Wege nicht im Sinnte von TMT/HT, sondern einfach im Sinne von einem 2.1 Satellitensystem (wie du richtig erkannt hast). Der Begriff sollte nur der Erklärung dienen (war aber wirklich falsch). Die von mir angegebene Trennfrequenz habe ich genauso zum Beispiel bei meinem alten Teufel Magnum concept e gehabt. Bei echtem HiFi wäre die Trennung wirklich viel zu hoch, aber im PC Zubehör habe ich sogar schon höhere Trennungen erlebt.

@TS: mach den Mist einfach aus, für KHs muss man normal nix einstellen. Es muss nicht jede Treiberspielerei benutzt werden, nur weil es sie gibt.
VOLLSTE(!) Zustimmung
 
Kopfhörer sind immer 1-Wege-Systeme, was willst du da trennen? :what:
Argh! Ob wohl du sicherlich zu 99,9% recht hast, was Consumer-KH's angeht, möchte ich der Richtigkeit halber einwerfen, das es Bereich des In Ear Monitorings (also des RICHTGEN In Ear Monitorings) sehr wohl 2- oder sogar 3-Wege-Hörer gibt. Ob das Sinn macht, oder ob sich der Aufwand lohnt sei dahin gestellt.
Hab auch keine Ahnung, wie die trennen. Irgendwelchen sichtbaren Frequenzweichen seh' ich da nicht. Warscheinlich tricksen die irgendwie anders.
 
Argh! Ob wohl du sicherlich zu 99,9% recht hast, was Consumer-KH's angeht, möchte ich der Richtigkeit halber einwerfen, das es Bereich des In Ear Monitorings (also des RICHTGEN In Ear Monitorings) sehr wohl 2- oder sogar 3-Wege-Hörer gibt. Ob das Sinn macht, oder ob sich der Aufwand lohnt sei dahin gestellt.
Hab auch keine Ahnung, wie die trennen. Irgendwelchen sichtbaren Frequenzweichen seh' ich da nicht. Warscheinlich tricksen die irgendwie anders.
Gut, gibt es. Aber das sind wirklich seltene Erscheinungen.

Ich denke, die nutzen eine vom Hersteller entwickelte Frequenzweiche, so wie jedes andere Mehrwege-System auch.
 
Ja, hab mich mal eingelesen. Shure hat ne Explosionszeichnung auf der ein PCB gezeigt wird, auf dem ein Crossover sitzt.
Ist auch ein Hochtöner und 2 Tieftöner. Aus so kleinen Stöpseln 18 Hz aufwärts rauszubringen ist schon krass.
Aber auch da ist es Hardware.
Ich denke mal, beim TE ist es einfach nur die Möglichkeit sich selbst ein 2.1 System zu basteln. Also mit irgendwelchen Fullrangern und irgendeiner Box die als Sub missbraucht wird. Um da irgendwelche Überlagerungen einzudämmen würde so ein Software-Crossover Sinn machen. Einen anderen Reim kann ich mir da auch nicht drauf machen.
Ist quasi wie im Autoradio, wo du für die Türlautsprecher auch nen Hochpass einstellen kannst, weil der Radiohersteller ha nicht weiß, welche Boxen du hast und was für einen Verstärker für den Sub und was für ein Sub, usw.
Daher die vielen Einstellmöglichkeiten.
Würde für mich bei ner Soundkarte aber eher unter "Treiberschnickschnack" fallen :)
 
Meine Kopfhörer (UE Super FI 5 Pro) sind auch 2-Wege. Aber da muss man trotzdem nichts einstellen ^^

B0009Q4PHO_5Pro_Exploded.jpg
 
Er hat eine Creative-Soundkarte ;)
Mit SBX und 5.1-Virtualisierung hat man tatsächlich (bzw. eigentlich nicht tatsächlich, sondern emuliert) einen Subwoofer... :) Der Kopfhörer lässt sich dann wie ein 5.1-System ansteuern

Per Trennfrequenz kann man beispielsweise so festlegen, bei welcher Frequenz die Bassverstärkung (falls zugeschaltet) greifen soll. Klingt aber teilweise seltsam und kann das Klangbild stark verfärben, ich finde sie bei 80 Hz am passensten, aber das soll jeder für sich entscheiden. Einen Regler bis 1.000 Hz find ich trotzdem ein bisschen übertrieben ;)

SBX Crossoverfrequenz.png


EDIT: Falls man aber beispielsweise auf fetten Tiefbass steht, kann man beispielsweise die Umleitung auf ~40 Hz setzen und die Bassverstärkung kräftig anheben, dann rumst entsprechend tiefschwarz. Kann durchaus ganz spaßig sein... Klappt auch ohne Surround, dann wird eben ein 2.1-System emuliert.

Gruß,
Phil
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke nicht, dass es Sinn macht, den Klang auf ein virtuelles 5.1 System aufzusplitten, neu abzumischen, und dann wieder auf ein 2.0 System herunterzubrechen.
Was soll das bringen? Wenn man mehr Bass will, kann man das einfacher mit dem Equalizer erreichen.
 
Ich denke nicht, dass es Sinn macht, den Klang auf ein virtuelles 5.1 System aufzusplitten, neu abzumischen, und dann wieder auf ein 2.0 System herunterzubrechen.
Was soll das bringen? Wenn man mehr Bass will, kann man das einfacher mit dem Equalizer erreichen.

Du brauchst dazu natürlich auch ein eingehendes 5.1-Signal. Das wird dann nicht aufgesplittet, sondern nur zusammengeführt.
Der Creative-Audioprozessor moduliert den Klang entsprechend, das funktioniert eigentlich recht gut. Stereo auf 5.1 und dann wieder Stereo klingt natürlich wie Gülle... :)

Beim Equalizer stimme ich dir prinzipiell zu, das ist mehr oder weniger doppelt gemoppelt.

Gruß,
Phil
 
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