-Sin-
Komplett-PC-Käufer(in)
Guten Abend Kühlungs-Enthusiasten,
vor circa 2 Monaten habe ich meine Planungsideen rund um den Wechseln in das Raijintek Enyo vorgestellt. Nun möchte ich euch gerne das Resultat präsentieren.
Gerne hätte ich das ganze in Form eines Tagebuches getan, nur ist diese Umsetzung zeitlich leider kaum möglich. So möchte ich die Gelegenheit nutzen und das ganze etwas Ausführlicher präsentieren.
Aber beginnen wir das Ganze erst mit einem Bild:
Die Umsetzung ist mir fast exakt nach meine Planung gelungen. Die einzige Abweichungen ist das das Auslassventil an die Rückführung vom Frontradiator in den Ausgleichsbehälter gewandert ist.
Das Bild ist leider etwas unscharf geworden.
Beim Umbau haben sich leider einige schwächen das Gehäuses offenbart. Zum einen Ist das Enyo eine sehr wackelige Angelegenheit und selbst mit Montierten Seitenscheiben, welche für die Stabilität zwingend erforderlich sind,
bekomme ich das Gehäuse nicht in einen exakt geraden Stand.
Desweiteren musste ich die obere Glasscheibe entfernen da es ansonsten im Bereich des Radiators zu einem Wärmestau gekommen ist. Es war ebenfalls nötig die Front sowie die Seitenscheibe mit Abstandshaltern etwas weiter ab zu setzen
um einen besseren Luftstrom zu gewährleisten. Diese Änderungen hatten auch eine große Auswirkung auf meine Temperaturen welche ich anfangs als wirklich enttäuschend empfunden habe.
Zusätzlich ist ein ordentliches Kabelmanagement sehr schwer umzusetzen. Das ganze kann aber auch meiner Ungeduld zum Ende des Umbaus als auch meiner Planung geschuldet sein. Jedoch Empfinde ich den Zwischenraum als zu knapp bemessen
und obwohl es reichlich Öffnungen gibt, sind diese leider sehr scharfkantig ausgeführt so das meine Hände viel Leid beim durchführen der Kabel erfahren mussten.
Die Montage beider Ausgleichsbehälter habe ich mittels bearbeiteten Flacheisen realisiert. Die Montage klappte einwandfrei, lediglich das Verschlauchen war sehr mühselig, insbesondere die Zusammenführung der Ausgleichsbehälter in die Pumpe.
Bei voller Pumpenleistung entsteht ein Höhenunterschied der Wasserpegel von ca 5mm. Aber ein volllaufen eines der Behälter geschieht bei mir durch die parallele Anbindung nicht.
Die EKWB D5 ist mittels der EKWB Entkopplung direkt an eine der beiden schweren Aluminiumwände geschraubt. Sie läuft aktuell auf 100% und ist tatsächlich vollkommen lautlos. (Siehe Bild 2)
Die Verrohrung habe ich diesmal mittels PETG Rohren ausgeführt. Im vergleich zu den Acrylrohren die ich bei meinem letzten System nutzte, muss ich für mich sagen das mir der Umgang mit dem PETG leichter viel. Die Bearbeitung, bis auf das Entgraten
war deutlich angenehmer. Das kann aber auch eine sehr subjektive Empfindung sein da ich mittels der Bearbeitung der Acrylrohre schon Erfahrungen sammeln konnte.
Beim vertikalen einbau der Grafikkarte sind mir leider starke Verschmutzungen der Kühlfinnen aufgefallen. Die Reinigung der Grafikkarte steht da für die nahe Zukunft an. Wobei ich mich im Vorfeld noch gerne mit MSI zwecks der Garantie in Kontakt setzen
möchte.
Die Wahl eines 45mm dicken Radiators für die Oberseite hat sich im nachhinein als Segen herausgestellt. Da die Radiatoren bei Alphacool ab einer Stärke von 45mm 6 Anschlussmöglichkeiten aufweisen, konnte ich das System beim befüllen fast vollständig
vorfüllen. So war es mir tatsächlich möglich mittels des Radiators und den beiden Ausgleichsbehältern das ganze System in einem Rutsch zu befüllen.
Ich hatte mich aufgrund des Wärmestaus im oberen Bereich entschlossen den oberen Radiator zu 3/4 (leider nur 3/4, da die Kabel der CPU Stromversorgung im Weg sind) als Push/Pull auszuführen. Hier habe ich die Artic P12 gewählt.
Auf der Rückseite geht es durch die Gehäuseführung in den Aquacomputer HighFlow und von dort aus wie geplant weiter.
Um meine Lichteffekte einzustellen habe ich mich noch für ein Farbwerk 360 entschieden. Hieran konnte ich mittels Adapterstücke alle D-RGB Elemente anschließen und ansteuern.
Zusätzlich habe ich noch ein kleines 5" Display im Gehäuse untergebracht, welches ich mittels Aquasuite als Hardwaremonitor nutze.
Zum Schluss noch einige Impressionen
...Fehlt noch was?....Achja Kühlen kann er Auch =D
Meine Pumpe läuft auf 100% und erzeugt einen Durchfluss von 145 l/h. Die Lüfter laufen konstant auf 550 U/min und sind dabei kurz vor dem Schwellenwert das sie hörbar werden.
Mit diesen Einstellungen komme ich unter Last (sprich Red Dead Redemption 2, Battlefield 5, 3D Mark) auf ein Delta T von 8°C.
Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und habe alle Lüfter mal auf 100% laufen lassen was in einem Ergebnis von Delta T 3°C unter genannten Lastbedingungen geführt hat.
Dabei läuft mein i9 übertaktet auf 5Ghz und die RTX 2080 ti im undervolt auf 2Ghz.
Die Temperaturen werden vor der Grafikkarte und im HighFlow gemessen, zwischen Wasserzulauf und Rücklauf gibt es ein Delta von 2°C Wobei hier genannte Temperaturen vom
Zulauf sind.
Die Raumtemperatur wird ebenfalls mittels HighFlow im externen Eingang direkt hinter dem Gehäuse abgegriffen.
vor circa 2 Monaten habe ich meine Planungsideen rund um den Wechseln in das Raijintek Enyo vorgestellt. Nun möchte ich euch gerne das Resultat präsentieren.
Gerne hätte ich das ganze in Form eines Tagebuches getan, nur ist diese Umsetzung zeitlich leider kaum möglich. So möchte ich die Gelegenheit nutzen und das ganze etwas Ausführlicher präsentieren.
Aber beginnen wir das Ganze erst mit einem Bild:
Die Umsetzung ist mir fast exakt nach meine Planung gelungen. Die einzige Abweichungen ist das das Auslassventil an die Rückführung vom Frontradiator in den Ausgleichsbehälter gewandert ist.
Das Bild ist leider etwas unscharf geworden.
Beim Umbau haben sich leider einige schwächen das Gehäuses offenbart. Zum einen Ist das Enyo eine sehr wackelige Angelegenheit und selbst mit Montierten Seitenscheiben, welche für die Stabilität zwingend erforderlich sind,
bekomme ich das Gehäuse nicht in einen exakt geraden Stand.
Desweiteren musste ich die obere Glasscheibe entfernen da es ansonsten im Bereich des Radiators zu einem Wärmestau gekommen ist. Es war ebenfalls nötig die Front sowie die Seitenscheibe mit Abstandshaltern etwas weiter ab zu setzen
um einen besseren Luftstrom zu gewährleisten. Diese Änderungen hatten auch eine große Auswirkung auf meine Temperaturen welche ich anfangs als wirklich enttäuschend empfunden habe.
Zusätzlich ist ein ordentliches Kabelmanagement sehr schwer umzusetzen. Das ganze kann aber auch meiner Ungeduld zum Ende des Umbaus als auch meiner Planung geschuldet sein. Jedoch Empfinde ich den Zwischenraum als zu knapp bemessen
und obwohl es reichlich Öffnungen gibt, sind diese leider sehr scharfkantig ausgeführt so das meine Hände viel Leid beim durchführen der Kabel erfahren mussten.
Die Montage beider Ausgleichsbehälter habe ich mittels bearbeiteten Flacheisen realisiert. Die Montage klappte einwandfrei, lediglich das Verschlauchen war sehr mühselig, insbesondere die Zusammenführung der Ausgleichsbehälter in die Pumpe.
Bei voller Pumpenleistung entsteht ein Höhenunterschied der Wasserpegel von ca 5mm. Aber ein volllaufen eines der Behälter geschieht bei mir durch die parallele Anbindung nicht.
Die EKWB D5 ist mittels der EKWB Entkopplung direkt an eine der beiden schweren Aluminiumwände geschraubt. Sie läuft aktuell auf 100% und ist tatsächlich vollkommen lautlos. (Siehe Bild 2)
Die Verrohrung habe ich diesmal mittels PETG Rohren ausgeführt. Im vergleich zu den Acrylrohren die ich bei meinem letzten System nutzte, muss ich für mich sagen das mir der Umgang mit dem PETG leichter viel. Die Bearbeitung, bis auf das Entgraten
war deutlich angenehmer. Das kann aber auch eine sehr subjektive Empfindung sein da ich mittels der Bearbeitung der Acrylrohre schon Erfahrungen sammeln konnte.
Beim vertikalen einbau der Grafikkarte sind mir leider starke Verschmutzungen der Kühlfinnen aufgefallen. Die Reinigung der Grafikkarte steht da für die nahe Zukunft an. Wobei ich mich im Vorfeld noch gerne mit MSI zwecks der Garantie in Kontakt setzen
möchte.
Die Wahl eines 45mm dicken Radiators für die Oberseite hat sich im nachhinein als Segen herausgestellt. Da die Radiatoren bei Alphacool ab einer Stärke von 45mm 6 Anschlussmöglichkeiten aufweisen, konnte ich das System beim befüllen fast vollständig
vorfüllen. So war es mir tatsächlich möglich mittels des Radiators und den beiden Ausgleichsbehältern das ganze System in einem Rutsch zu befüllen.
Ich hatte mich aufgrund des Wärmestaus im oberen Bereich entschlossen den oberen Radiator zu 3/4 (leider nur 3/4, da die Kabel der CPU Stromversorgung im Weg sind) als Push/Pull auszuführen. Hier habe ich die Artic P12 gewählt.
Auf der Rückseite geht es durch die Gehäuseführung in den Aquacomputer HighFlow und von dort aus wie geplant weiter.
Um meine Lichteffekte einzustellen habe ich mich noch für ein Farbwerk 360 entschieden. Hieran konnte ich mittels Adapterstücke alle D-RGB Elemente anschließen und ansteuern.
Zusätzlich habe ich noch ein kleines 5" Display im Gehäuse untergebracht, welches ich mittels Aquasuite als Hardwaremonitor nutze.
Zum Schluss noch einige Impressionen
...Fehlt noch was?....Achja Kühlen kann er Auch =D
Meine Pumpe läuft auf 100% und erzeugt einen Durchfluss von 145 l/h. Die Lüfter laufen konstant auf 550 U/min und sind dabei kurz vor dem Schwellenwert das sie hörbar werden.
Mit diesen Einstellungen komme ich unter Last (sprich Red Dead Redemption 2, Battlefield 5, 3D Mark) auf ein Delta T von 8°C.
Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und habe alle Lüfter mal auf 100% laufen lassen was in einem Ergebnis von Delta T 3°C unter genannten Lastbedingungen geführt hat.
Dabei läuft mein i9 übertaktet auf 5Ghz und die RTX 2080 ti im undervolt auf 2Ghz.
Die Temperaturen werden vor der Grafikkarte und im HighFlow gemessen, zwischen Wasserzulauf und Rücklauf gibt es ein Delta von 2°C Wobei hier genannte Temperaturen vom
Zulauf sind.
Die Raumtemperatur wird ebenfalls mittels HighFlow im externen Eingang direkt hinter dem Gehäuse abgegriffen.