Wasserkühlung Anschluss sitzt fest

creatur

Kabelverknoter(in)
Hallo,

ich habe das Problem, dass ich an meiner Wasserkühlung einen Anschluss nicht mehr lösen kann.

Konkret geht es darum, dass ich an meiner Grafikkarte (3090 FTW3 Ultra mit einem EK Kühler + aktiver Backplate) an einem der Terminalanschlüsse einen Durchflusssensor mittels eines Doppelnippels montiert habe:


Jetzt müsste ich etwas umbauen und dazu den Doppelnippel entfernen, jedoch bewegt er sich kein Stück.
Ich habe jetzt Angst Gewalt oder eine Zange anzuwenden, da ich das Acryl des Terminals nicht beschädigen möchte.

Für Ratschläge und Tipps wäre ich sehr dankbar

Vielen Dank im Voraus.
 

JoM79

Trockeneisprofi (m/w)
Stück Papier nehmen und nen Loch für den Anschluss rein machen.
Papier über den Anschluss und mit ner Zange lösen.
 

Sir Demencia

Freizeitschrauber(in)
Frage ans Forum. Eigentlich würde ich WD40 empfehlen. Aber gibt das Probleme mit dem Kunststoff?
Wenn nein, Leicht einsprühen 1 oder 2 Stunden warten. Dann sollte das ins Gewinde gelaufen sein.
 

Scorpio78

BIOS-Overclocker(in)
Das kann schon mal passieren. In solchen Fällen wickel ich ein Stück Iso-Klebeband um den Flansch, damit ich keine Kratzer rein mache, und drehe den dann vorsichtig mit ner Pumpenzange los. Passiert ist da noch nie was. Mit der Zeit setzen sich einge Adapter richtig fest, obwohl diese nur handfest angezogen wurden.
Manchmal hängen die so gut fest, dass ich sie erst etwas fest ziehen muss, bevor ich sie losdrehen kann.

@Sir Demencia
WD40 entzieht Kunststoffen Weichmacher. Damit werden Kunstoffe, auch Plexi, schneller purös und brechen.
 

Maendro

Kabelverknoter(in)
Du kommst wohl nicht um den Einsatz einer Zange herum. Wie bereits erwähnt, irgendwas um den Anschluss legen damit nichts verkratzt.

Eine Zange mit entsprechendem, montierten Schutz hast du nicht da oder?
 

IICARUS

Kokü-Junkie (m/w)
Eben, losdrehen ist mit Zange kein Problem.
Zu fest ziehen wäre mit Acrylglas oder Plexiglas ein Problem und könnte Risse bilden.

Frage ans Forum. Eigentlich würde ich WD40 empfehlen.
Das ist Unsinn, es handelt sich hier um ein Anschluss, der sich von Hand nicht mehr losdrehen lässt und nicht um eine Verbindung die fest gerostet ist. Der User hat nur Angst mit Werkzeug da dran zu gehen, weil es immer heißt Handfest anzuziehen und dazu kein Werkzeug zu verwenden. Ganz so nebenbei, ist es nicht nur für das Gummi nicht gut, das Zeug will man auch nicht im Wasserkreislauf mit drin haben.
 

Sir Demencia

Freizeitschrauber(in)
Eben, losdrehen ist mit Zange kein Problem.
Zu fest ziehen wäre mit Acrylglas oder Plexiglas ein Problem und könnte Risse bilden.


Das ist Unsinn, es handelt sich hier um ein Anschluss, der sich von Hand nicht mehr losdrehen lässt und nicht um eine Verbindung die fest gerostet ist. Der User hat nur Angst mit Werkzeug da dran zu gehen, weil es immer heißt Handfest anzuziehen und dazu kein Werkzeug zu verwenden. Ganz so nebenbei, ist es nicht nur für das Gummi nicht gut, das Zeug will man auch nicht im Wasserkreislauf mit drin haben.
Ich hatte den TE falsch verstanden. Hatte in den ersten Post von ihm blöderweise rein interpretiert, dass er es mit einer Zange schon versucht hätte.
Und dann wäre WD40 kein "Blödsinn" ( übrigens sehr freundliche Ausdrucksweise...).
Denn WD40 ist weniger Rostlöser als Schmiermittel mit niedriger Viskosität. Daher auch oft "Kriech- Öl" genannt. Und das kann auch bei fest sitzenden Schrauben aus und/ oder in Kunststoff helfen. Man muss nur vorher sicher sein, dass der Kunststoff durch das Mittel nicht angegriffen wird.
 

IICARUS

Kokü-Junkie (m/w)
Und dann wäre WD40 kein "Blödsinn" ( übrigens sehr freundliche Ausdrucksweise...).
Denn WD40 ist weniger Rostlöser als Schmiermittel mit niedriger Viskosität. Daher auch oft "Kriech- Öl" genannt. Und das kann auch bei fest sitzenden Schrauben aus und/ oder in Kunststoff helfen. Man muss nur vorher sicher sein, dass der Kunststoff durch das Mittel nicht angegriffen wird.
Kenne W40 und das verwende ich an meinem Wagen oder wenn sich Schrauben nicht lösen auch sehr gerne.
Aber mit einer Wasserkühlung sollten keine Fette oder Öle verwendet werden, sonst kann die komplette Wasserkühlung danach komplett ausgebaut und zum Reinigen zerlegt werden.

Öle oder Fette möchte keiner im Wasser einer Wasserkühlung haben.
 

Sir Demencia

Freizeitschrauber(in)
@IICARUS : Naja, es käme auch kein Öl in die WaKü. Man soll die betreffenden Stellen nicht mit dem Zeug fluten. A ganz a kleiner "Sprutz" reicht aus. Oder, wenn man mag kann man auch etwas davon auf eine Unterlage sprühen und dann mit einem kleinen Pinselchen rund um das Gewinde auftragen. Das Zeug kriecht ja nur in absolut geringster Menge in das Gewinde. Und wenn die "Schraube" dann raus ist, putzt man das gleich mit einem sauberen Tuch ab. Da bleibt nciht mehr Öl über als Du Fett an den Händen hast, wenn Du die WaKü ohne Handschuhe zusammenbaust.
Dem Einwand von @Scorpio78 folge ich sofort. Das wusste ich bei Acryl eben nicht und bin da jetzt ein bisserl schlauer.
Aber wir kommen hier zu weit vom Thema ab.

An den TE: Wenn du mit einer Zange hantierst und der Doppelnippel schwarz ist, würde ich den Doppelnippel mit ein wenig Tesakrepp abkleben, dort wo die Zange greift. So wie @Scorpio78 schrieb.
 

IICARUS

Kokü-Junkie (m/w)
Wie bereit geschrieben ist es nicht notwendig, der User hatte nur Angst, mit einer Zange da dran zu gehen. Habe auch schon mit meiner Wasserkühlung solche Verbindungen gehabt, die sich nur mit der Zange lösen lassen und dann nehme ich ein Lappen dazwischen, damit die schöne vernickelte oder lackierte Oberfläche nicht zerkratzt wird.

Mit der Zange kann auch direkt da dran gegangen werden, nur sieht es meist danach zerkratzt unschön aus. Öl und Fett sollte auch auf die Dichtung nicht dran kommen, denn das Drehmoment wird dadurch auch erhöht und solch ein Anschluss lässt sich dann weiter festdrehen, was der Dichtung nicht gut kommt. Zudem löst das Zeug auch Dichtung mit der Zeit auf.

Habe früher W40 gerne für die Druckluftanschlüsse am LKW verwendet, damit sich der Anhänger mit den Schläuchen leichter verbinden lässt. Aber irgendwann musste ich die Dichtungen oder die komplette Kupplung dazu austauschen, weil das Zeug die Dichtung mit der Zeit aufgelöst und beschädigt hat. Aber die Dichtung hat sich an diesem Druckluftanschluss gut und schnell austauschen lassen.

Selbst der komplette Druckluftanschluss war schnell ausgetauscht.

Das Zeug kriecht ja nur in absolut geringster Menge in das Gewinde. Und wenn die "Schraube" dann raus ist, putzt man das gleich mit einem sauberen Tuch ab. Da bleibt nciht mehr Öl über als Du Fett an den Händen hast, wenn Du die WaKü ohne Handschuhe zusammenbaust.
Wie ich bereits geschrieben habe, gehört das Zeug nicht in die Wasserkühlung, ist absolut nicht notwendig und darüber müssen wir jetzt auch nicht diskutieren. Es ist auch eine Sache, wenn ich ohne Handschuhe was anfasse oder mit W40 Öl verschmierte Hände und du kannst mir nicht weiß machen, dass es dasselbe wäre!
 
Zuletzt bearbeitet:

JoM79

Trockeneisprofi (m/w)
Warum eigentlich ins Gewinde kriechen?
Der Anschluss hängt am O-Ring fest.
Da braucht es mit ner kaum kauft und er ist lose.
Bloss geht bei so ner Fläche kaum was mit den bloßen Finger.
Man kann auch Schleifpapier nehmen, nur haben das die wenigsten zuhause, ne Zange aber schon.
 

Maendro

Kabelverknoter(in)
Warum eigentlich ins Gewinde kriechen?
Der Anschluss hängt am O-Ring fest.
Da braucht es mit ner kaum kauft und er ist lose.
Bloss geht bei so ner Fläche kaum was mit den bloßen Finger.
Man kann auch Schleifpapier nehmen, nur haben das die wenigsten zuhause, ne Zange aber schon.
Das mit dem Schleifpapier muss ich bei Gelegenheit testen. Danke.
 

IICARUS

Kokü-Junkie (m/w)
Die Auflage mit diesem Adapter liegt bei nur 2-3 mm und daher lässt sich dieser mit dem bloßen Finger kaum lösen. Daher muss hier eine Flachzange angesetzt werden und damit lässt sich er Anschluss problemlos lösen. Mit dem Schleifpapier kann man versuchen, aber die Auflage dazu ist so minimal, dass man hier auch das Gewinde mit dazu nehmen müsste. Wie gut es damit geht, ist mir selbst nicht bekannt, da ich bisher immer eine Flachzange damit verwendet habe.

Es handelt sich hier nicht um eine Schraubverbindung, die vergammelt ist und sich nicht lösen lässt, es ist nur die Dichtung die von Hand sich nicht lösen lässt. Deshalb ist hier die Verwendung von W40 auch purer Unsinn, denn im KFZ-Bereich nehme ich auch Werkzeug dazu und versuche auch nicht mittels W40 von Hand Schrauben zu lösen. :D

Als Unsinn wird ein Vorgang bezeichnet, was unsinnig ist und weder als Beleidigung, noch sonst irgendwie negativ Absichten hat.

Der Themenstarter hatte auch bedenken wegen des Plexiglases/Acrylglas, was Spannungsrisse bekommen könnte und das kann nur beim zu festen Drehmoment passieren. Hier geht es aber um Lösen eines Adapters, daher sind hier diese Bedenken unbegründet.

Aber nach so langer Zeit ist sicherlich der Adapter bereits 10x losgeschraubt und wir diskutieren hier noch wie ein Adapter gelöst wird... :ugly:
 

euMelBeumel

Volt-Modder(in)
Nen Lederschnürsenkel eng drum herumlegen und in die richtige Richtung drehen, dürfte auch helfen. Ich benutze immer Ledergürtel als Gegenhalter oder Lösehilfe beim Moped für Schwungscheibe und Co. Ist das gleiche Prinzip :D
 
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