Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Die in den USA bekannte Tageszeitung Washington Post möchte auf seiner Internetpräsenz Nutzer von Adblockern, die kein Abonnement abgeschlossen haben, aussperren beziehungsweise deren Nutzung einschränken. Ruft man einen Artikel auf, wird man von einem Pop-Up begrüßt, das den Hintergrund verdunkelt.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer
 
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Kommt nur nicht auf blöde Gedanken.

Nix mit, die dämlichen Amis machens vor und wir Deppen machens nach ok?, ;)
sonst könnt ihr euch sicher ne Menge Leute abschreiben, die alleine schon wegen dieser teils seitengrossen und mehr als nervenden Werbung, den Blocker anhaben MÜSSEN, damit man noch einigermassen entspannt surfen kann.

Was die Post und auch andere Vereine da machen, ist nichts als reine Nötigung, ja schon fast Erpressung.

zum einen wegen der angeblichen Verluste, ja der "Geldvernichtung" durch Adblock-User,
aber vor allem auch wegen sinkender Auflagen, denn auch in Amerika merkt man langsam, das die meisten Blätter, kaum für mehr zu gebrauchen sind, als zum Hirnzellen abtöten und um sich den Hintern zu wischen.
 
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Na ja wirklich neu ist das nicht, in Deutschland gibt es das ja auch schon auf einigen Portalen
 
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Achja war das toll als das Internet wirklich noch Neuland war. Webseiten ohne Werbung, kein Facebook und Co....

Heute kann man doch leider die meisten Webseiten ohne Ad Block oder Abo nicht mehr genießen. Frage mich was so teuer wurde das nun überall Werbung sein muß.
 
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Dann geht's ganz schnell abwärts... getreu dem Motto: Wir verlieren Kunden, um aber die Einnahmen auf dem selben Niveau zu halten, erhöhen wir die Gebühren... :schief:


Wenn eine Seite mir mit so nem Zwang daherkommt, wird gleich ne andere Seite besucht. Im Internet bekomme ich alle Nachrichten der Welt so schnell wie ich möchte und muss zum Glück nicht auf eine Quelle vertrauen.
Es ist doch mittlerweise so schlimm, dass man ohne AD-Block gar nicht mehr im Internet surfen kann... Nach ner halben Stunde hat man da, ohne es zu wissen, 17 Abo's abgeschlossen und sich für 120 Newsletter angemeldet...:daumen2: Zudem ist die Werbung mittlerweile penetrant, da lob ich mir ja fast noch die kundenindividuelle Werbung von Amazon, die einfach nur auf nem Banner zu sehen ist. In der Regel schwirren dir die Pop-Ups doch nur so um den Cursor und dass das "X" überhaupt sichtbar ist, grenz schon an ein Wunder...

Ich hab sowieso nur den Eindruck, dass die am lautesten meckern, die sowieso im Geld schwimmen...
 
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Ich hoffe, den bleiben jetzt alle normalen User weg und die Werbeeinnahmen brechen dadurch drastisch ein.

Wobei ich mir bei den Amis nicht all zu große Hoffungen mache. :schief:
 
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Das blockieren von Werbung ist ja das eine, das größte Problem ist eher das vermehrte "verfolgen" (tracen) von besuchten Webseiten. Das was der Provider macht (Vorratsdatenspeicherung) machen noch etliche Vereine nebenbei. Ghostery ist neben Adblock mindestens genau so wichtig. Nur meine regelmäßigen Seiten bekommen Adblock frei, alle anderen bleiben gefiltert.

Aber wenn vermehrt Internetseiten mit der Adblock-Erkennung arbeiten und dagegen erfolgreich sperren, wird der Trend sich evtl. auf andere Seiten ausweiten. Ob sich die Leute dazu zwingen lassen werden DEN Mist auch noch zu schlucken ist fraglich. Die Methode mit Nachdruck auf eine Art Abo oder bevorzugte Behandlung zu werben ist nicht Neu. Das fast schon nerfigste Beispiel ist ja Amazon mit seinem Prime.

Aber das Verlage ihre redaktionell ausgearbeiteten Artikel und Beiträge mit Inhalt und Informationen nicht kostenlos rausgibt, ist doch nicht neu. Hier bei z.B. PCGH werden "richtige" Artikel ja auch nicht für lau online gestellt, gibt ja immer Verweise auf Heftinhalte mit der Möglichkeit dieses Heft auch gleich nachbestellen zu können.

Die Seite der Post kenne ich jetzt nicht direkt, haben die alle Ihre Printartikel 1:1 auch Online frei bereitgestellt, dann hätten die sich dort lieber ein Shopsystem vernünftig einbinden sollen.
 
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Hm....das Problem liegt häufig daran, das die Seiten bis unters dach vollgepummt sind mit Werbung....wäre es etwas weniger und unaufdringlicher......würde ich,durchaus schon mal den Adblock ausschalten....allerdings so,wie die das handhaben.....klicke ich weiter...:D
 
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Werbung in gewissen Maße ist in Ordnung, damit die Betreiber etwas Geld verdienen.
Aber manche Seiten ohne AdBlock sind wirklich nicht zu ertragen. Mehr Werbung als die eigentliche Information, welche man haben möchte. :wall:
 
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Jetzt ist Ihre Meinung gefragt
Was nützen einer Internetseite Leser, die kein Geld reinbringen? Sie erzeugen Kosten, weil Datenvolumen erzeugt wird. Das sind minimale Summen, aber bei Millionen Lesern läppert es sich. Ich habe meinen AdBlocker nur wegen dieser Seite installiert. Alle anderen Seiten, die ich häufig nutze, hatten dezente Werbung, nur hier gibt es Popup-Werbung. Die Empfehlung anderer User war darum die Nutzung des Adblocker. Das ist kontraproduktiv, weil mir klar ist, dass dieses Angebot, und es ist zugegebener Maßen sehr gut, eine Menge Aufwand für Euch ist.

Wenn als Konsequenz Gebühren für die Nutzung erhoben werden, wäre das ein möglicher Weg. Wer keine 1-5,-€ im Monat über hat, wird die Seite nicht mehr nutzen oder sollte seinen Adblocker herunter fahren. Es steht jedem frei. Ob z.B. das Forum dann verwaisen würde und ein wichtiger Teil dieser Seite entfällt, ist Eure wirtschaftliche Entscheidung. PCGH-Abonnenten sollten z.B. freien Zugang auch mit AdBlocker erhalten. Das wäre ein feiner Zug.

Ich sehe einen großen Unterschied zwischen kommerziellen Angeboten und idealistischen. Ich lese z.B. im Wesentlich auf solchen Seiten, da gibt es keine Werbung:
ScienceBlogs auf Deutsch - Wissenschaft - Kultur - Politik
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Die Seite einfach mit Ghostery ansurfen, alle Tracker blocken und schon verschwindet die Meldung.
Aber eine andere erscheint trotzallem:

You've read your limit of free articles for this month.


Damit hat sich die Seite, die obendrein mit Socialmedia-Mist überhäuft ist und mit Pop-ups, für mich erledigt.
 
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Wie soll ich nur ohne die Washington Post weiterleben ???

Werden sicher früher oder später auch andere auf den Zug aufspringen, dass im Internet langfristig nicht alles für lau zu haben ist hat sich bereits länger abgezeichnet. Ist ja auch legitim, wer was anbietet hat Kosten und soll etwas verlangen dürfen, ob es angenommen wird entscheidet dann die Kundschaft. So liesse sich sicher auch die Forenkultur verbessern: Verlangte Thilo einen Obolus verschwänden vermutlich über Nacht eine ganze Menge Leute mitsamt ihrem AMD-Nvidia-Intel-Kindergartengeflame. Na Thilo... ? :devil:

Bei deutschen Zeitungen wäre ich nicht mehr bereit etwas zu bezahlen, das in allen dasselbe steht, bzw. alle praktisch dieselbe unkritische Gutmenschenausrichtung adapiert haben und diejenigen, welche von der Norm abweichen kritisieren. Wer sich berechtigte Sorgen oder auch nur Gedanken macht wird zusammen mit allen möglichen und unmöglichen rechten Personen in einen Topf geworfen. Das will ich nicht lesen, lese ich nicht (also auch nicht ohne es "gratis" schmarotzt zu haben) und unterstütze ich nicht. Basta !
 
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Also ich freu mich jedenfalls immer über "Paywalls" nach dem Prinzip, weil sie sich leicht umgehen lassen.
 
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Achja war das toll als das Internet wirklich noch Neuland war. Webseiten ohne Werbung, kein Facebook und Co....

Heute kann man doch leider die meisten Webseiten ohne Ad Block oder Abo nicht mehr genießen. Frage mich was so teuer wurde das nun überall Werbung sein muß.

also ich komm auch ohne adblock zurecht... und websiten die ich mir wegen übertribener werbung nicht anschauen kann werden einfach geschlossen... hat leider auch pcgh schon mehrmals erlebt

Also ich freu mich jedenfalls immer über "Paywalls" nach dem Prinzip, weil sie sich leicht umgehen lassen.

sehe ich ähnlich, es ist eine Entscheidung die jeder für sich selbst treffen muss:

- ohne Adblock surfen
- bezahlen
- alternative suchen

ist doch genau dasselbe wie wenn man in nen Nobelcblub gehen will und nicht schick angezogen ist, man besucht eine Website/nutz einen Service nach deren Bedingungen, und wenn die Bedienungen lauten: ohne Adblock, oder bezahlen, dann ist das doch ok...

Das schwierigste hierbei ist halt das alternative suchen, klar im Internet gibt es alles mögliche in mehrfachen Ausführungen, aber wenn die alle ein solches System adaptieren...


Sorry falls ich hiermit manchen Leuten auf die Füße trete: Ich finde es vollkommen in Ordnung, dass Websites so etwas nutzen um sich gegen Adblock zu schützen!, ob es eine sinnvolle Entscheidung ist, sei dahingestellt
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Desinteresse ist keine Lebensverlängerung, oder anders ausgedrückt, wird Werbung nur sehr wenig potentielle Käufer verursachen.
Wer wirklich gute Produkte herstellt, braucht allgemein keine so kostenintensive Werbung.
Diese Kosten sinnvoll in das Produkt einfließen zulassen, bringt schlußendlich mehr Mehrwert, bzw. Ersparnis.
Zu dem kann man sich möglicherweise, trotz erhöhter Produktionskosten. am Markt etablieren, bzw. halten.
Einen Hype heraufzubeschwören bringt viel mehr willige Kunden die sich die rosarote Brille aufsetzen, um fantastisch überteuerte Produkte zu kaufen. (siehe Apple)
Das kann man getrost auf sehr viele Werbungen beziehen die einem so auf den Webseiten, oder den Printmedien auflauern.
Ich sage es immer wieder, alle die aufdringliche Werbung verharmlosen, denen wünsche ich eine dauerhaft offene Tür zu ihren gerade genutzten Wohnzimmer, oder Büro.
Da sind sehr schnell Maßnahmen ergriffen, um die Störenfriede abzuwehren, ob mit simplen Ohrenstöpseln, oder Budyguards, ist letztlich egal, man kann es auch als eine Art Adblocker bezeichnen.
Die Nutzung einer Webseite durch Zwang seitens des Webseitenbetreibers zu unterbinden, obwohl man sich nur gegen unerwünschte Werbung mit einem Adblocker wehrt, ist wohl ein (un)moralisches Problem, denn ist nicht der Grundsatz des Internet, die freie Nutzung?
Dann sollte man auch den Nutzer freie Wahl lassen, wie er mit Werbung umgeht!
Werbung die die Website selbst betrifft ist jedenfalls aus meiner Sicht völlig in Ordnung und ich würde es so auch akzeptieren.
Auch ist es besser, wenn das beworbene von den Websitebetreibern auch als z.B. Artikel/Test inhaltlich wertschöpfend dort zu lesen/zusehen ist.
Spezielle Werbeportale sind in meinen Augen sinnvoller, obwohl dort auch nur die Zahlungskräftigen in den ersten Auswahlzeilen zufinden sein werden (googletypisch) und weiterhin Schund verkaufen.
Ich glaube nicht das in der Washington Post mehr wahrer, oder erfundener, bzw. spekulativer Inhalt steht, als in der Pravda, oder Isvestija!
Die unglaublichste Version aufdringlicher Werbung, gepaart mit einem minimalen Informationsgehalt, bietet doch hierzulande beispiellos die "Bildzeitung" und das noch für einen so horrenden Preis.
Man kann ja nicht mal was einwickeln ohne das der Inhalt farblich, oder/und geschmacklich übergeht!
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Tja,
das Internet ist numal voll von Leuten die scheinbar nicht kapieren das ein Professionelles Angebot auch irgendwie bezahlt werden muß. Ich wünsche ihnen alles gute, auch wenn das langfristig bedeutet das ich in Zukunft ein paar € mehr bezahlen muß.

Es ist doch mittlerweise so schlimm, dass man ohne AD-Block gar nicht mehr im Internet surfen kann... Nach ner halben Stunde hat man da, ohne es zu wissen, 17 Abo's abgeschlossen und sich für 120 Newsletter angemeldet...:daumen2: Zudem ist die Werbung mittlerweile penetrant, da lob ich mir ja fast noch die kundenindividuelle Werbung von Amazon, die einfach nur auf nem Banner zu sehen ist. In der Regel schwirren dir die Pop-Ups doch nur so um den Cursor und dass das "X" überhaupt sichtbar ist, grenz schon an ein Wunder...

Wenn du so blöd bist und überall deine Emailadresse und Konto- sowie Kreditkartendaten eingibst...
Ich persönlich aboniere nur selten Newsletter und Abos habe ich bisher keine abgeschlossen, wobei sich das bei einem guten PCGH Premium ändern könnte.

Ich hoffe, den bleiben jetzt alle normalen User weg und die Werbeeinnahmen brechen dadurch drastisch ein.

Wobei ich mir bei den Amis nicht all zu große Hoffungen mache. :schief:

Warum sollten normale Nutzer wegbleiben? Die bekommen doch garnichts davon mit und wenn die ganzen Schnorrer weg sind spart man sich noch ordentlich Datenvolumen, d.h. für die ehrlichen Nutzer geht es schneller. Von daher eine Win-Win Situation.

Frage mich was so teuer wurde das nun überall Werbung sein muß.

Wenn du in Deutschland einen Vollzeithirni für dein Angebot abstellst mußt du 3000€ einkalkulieren, wenn bei demjenigen 1500€ ankommen. Natürlich kann man mit 450€ Jobs operieren und auch sonst ein wenig sozialdumping betreiben, kostet immernoch ein Vermögen. In den USA und England hat man es einfacher da man dank Englisch in alle Welt outsourcen kann, die 400$/Mon wollen aber auch wieder eingespielt werden. (Halbwegs) Qualität hat eben ihren Preis.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Ich nutze zwar selber Adblocker, weil's anders teilweise echt nicht mehr geht, kann aber die Einstellung mancher hier echt nicht nachvollziehen.
Hier wird von Erpressung geredet und was nicht allem. Hallo, geht's noch? Das ist deren Online-Angebot, es steht euch frei das nicht zu nutzen. Und denen steht es frei, es gegen Adblocker anzusichern.

Die Webseite erkennt nicht, wenn Adblock nur für diese spezifische Seite ausgeschaltet ist – die Werbung ist dann zwar da, das Pop-Up kommt aber trotzdem.
Wenn sie das gefixt kriegen, habe ich überhaupt kein Problem mit diesem Schritt.
 
AW: Washington Post mit starken Einschränkungen für Adblocker-Nutzer

Hoffentlich gehen sie pleite und sind so ein mahnendes Beispiel für alle anderen.
Die Webseitenbetreiber haben sich das durch ihre grenzenlose Gier selber kaputt gemacht, nun sollen sie das auch selber ausbaden.

Ich werde weiterhin jede Werbung blocken solange es die Möglichkeit gibt, wieso sollte ich mir den Aufwand machen und diesen für einzelne Webseiten abschalten?
Die Webseiten zeigen mir zum Dank ja auch nicht weniger Werbung, dabei gibt es heutzutage viele Möglichkeiten Werbung zu schalten, ohne die Nutzer zu nerven.
Aber dafür müsste man halt mit weniger Einnahmen vorlieb nehmen. Das Geld ist ihnen aber wichtiger als die Nutzer, nun gut, dann sollen sie auch bekommen was sie verdienen: Den Adblocker!
 
Zurück