Da Mann hat da ja nur Recht !
Sach mal, schreibt du nur oder liest du auch? Ich glaube nicht!
Wenn ich als Unternehmen eine Menge Geld in die Hand nehmen tue, um meinen Kunden statt einer langsamen DSL Leitung, weil eben der HVT schon sehr weit entfernt ist, jetzt einen sehr schnellen DSL Anschluss anbieten zu können, dann kann es nicht Sinn so einer Aktion sein, das dann andere Anbieter die eigentlich für die eigenen Kunden aufgebaute DSL Infrastruktur für nen Appel und nen Ei einfach nutzen können. Also mit null Aufwand den maximalen Profit einfahren.
Achso, und die tkom bezahlt alle ihre leitungen selbst? Ich zitiere:
ja aber unsere Gemeinde hat Unterschriften gesammelt um überhaupt den Umbau zu ermöglichen. Jeder Einwohner musste einen bestimmten Betrag zahlen. Gesammtkosten 150000€. Der Auftrag ging dann an die Telekom.
So wie ich das sehe, haben hier die bürger den ausbau bezahlt. Dennoch gehören nun der tkom die leitungen was in meinen augen nicht angehen kann oder baust du dir ein haus von deinem geld und bezahlst anschließend miete um es nutzen zu können? Wenigsten verbilligte tarife hätten drin sein müssen, wenn man die zuleitung schon selbst bezahlt!
Allerdings erwähne ich jetzt mal nicht, das auch der großteil der kupfer-leitungen vom steuerzahler bezahlt wurden und die bei der privatisierung der tkom selbiger hinterher geschmissen wurden. Ich hätte diese ja in eine non-profit gesellschaft überführt, so das sich alle einmieten müssen. (gleiches recht für alle)
Davon gehen 10€ für die TAL Miete ab und würden sie VDSL via Bitstream anbieten, nochmal 5 € für die Nutzung der DSL Hardware der Telekom. Das sind ca 15€ Festkosten
Und das ist noch zuviel. Wie bereits geschrieben hat die tal bereits der steuerzahler bezahlt (für die tkom also 10€ rein-gewinn). Lediglich bei der technik-miete kann es nach meinem dafürhalten etwas mehr sein, auch wenn nur die linecard gemietet wird. Was dahinter kommt (server) ist die technik des isp`s. (also von 1&1,vodafone, o2 usw.)
und damit war es das, weil eine evtl. Entstörung der TAL bzw. der DSL Technik in den Preisen inbegriffen sind.
Und da wird ja sooo viel gemacht. Ein inteligenter techniker klimpert dafür 5 min. auf seiner computertastatur herum oder muß notfalls mal zum kunden um am apl zu messen. Weitergehendes, wie schacht-arbeiten um an die leitung zu kommen, wird der reseller mit sicherheit bezahlen müssen.
Das es auch anders geht zeigt ja, das die Telekom mit einigen anderen Anbietern Kooperationsverträge abgeschlossen hat, wo man z.B. die Netze des jeweils anderen nutzen kann. Das ist auch völlig in Ordnung, da ein Unternehmen alleine niemals dazu in der Lage wäre, sehr hohe Bandbreiten großflächig anzubieten.
Da wäre ich generell dafür, aber bei solchen verhandlungen wird die tkom die regeln aufstellen und das bestimmt nicht zu ihrem nachteil. Kleinere anbieter können da aber auch nicht gegen halten wodurch sowas eher die ausnahme bleiben wird.
Und nur so kann es funktionieren, hohe Bandbreiten möglichs großflächig zu ermöglichen.
Kleinere anbeiter schaffen es aber auch. Wieso dann nicht die tkom? ...Achso, ich hab vergessen das die tkom eine aktiengesellschaft ist und von daher maximalen gewinn erwirtschaften muß damit die aktionäre auch eine dividende erhalten können... (wenn du sarkasmus findest, darfst du ihn behalten

)