Was macht ihr hauptberuflich?

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2011 neues Planungsbüro bis heute, derzeit 16 Angestellte + 2 Azubis + 1 Bürohamster (kein Scherz)
Läuft der immer schön im Laufrad? :D (Aber die sind ja eigentlich nachtaktiv)
Werde jetzt 58.
Plane, zw. 62 und 64 alles abgegeben zu haben und will mich nach Montana evtl. Idaho dorthin zurückziehen, wo es garantiert noch kein Internet gibt.
Auch nicht mit Starlink?:ugly:

Aber kann verstehen wenn man mal richtig seine Ruhe haben will. :daumen:
 
Ahhh, nicht ganz.
Nach CAN geht nicht.
Trotz entfernter Verwandtschaft komme ich da für langfristig als Einwohner nicht rein.
USA ist (für mich) einfacher.
Habe ne berufliche Permanent für die Staaten.
Wenn du als Ausländer dauerhaft in den USA leben willst, brauchst du ein entsprechendes Visum, wenn ich nicht irre.
 
Wenn du als Ausländer dauerhaft in den USA leben willst, brauchst du ein entsprechendes Visum, wenn ich nicht irre.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten.
Gemeint ist bei mir das EB-5 Visum.


Ich hatte in den USA mit einem US-Partner eine Planungsfirma aufgebaut, die noch heute existiert und in der ich im Aufsichtsrat bin.
Dank der Schaffung von grob 30 Arbeitsplätzen habe ich zusammen mit Family eben darauf eine Greencard bekommen.
 
Ich hatte in den USA mit einem US-Partner eine Planungsfirma aufgebaut, die noch heute existiert und in der ich im Aufsichtsrat bin.
Dank der Schaffung von grob 30 Arbeitsplätzen habe ich zusammen mit Family eben darauf eine Greencard bekommen.
Das hatte ich mal gelesen. War das nicht Chuck Schumer, der das Gesetz in den Senat eingebracht hatte?
 
Ich hab Glück gehabt.
Ich habe nicht lange gebraucht um zu realisieren was ich eigentlich machen möchte ...
NIX.
Beruf Sohn.
Das wäre meine Profession gewesen.
Hat aber leider nicht geklappt, da meiner Familie die Grundlage dafür fehlte.
Ich hab also schon früh neben der Schule her gearbeitet, z.b. als Kassierer im Parkhaus oder im Lager eines Chips-Herstellers. Mit 17 habe ich angefangen in meinem Lieblingsclub in Berlin zu arbeiten. Garderobe, Tresen, Tür.
Eine Zeit lang parallel zur Schule (bzw. war die Schule nur noch eine Ausrede vor meinen Eltern, damit sie mich nicht rausschmeissen^^), später dann als Hauptjob, anstatt zu studieren.
Aber mir war damals schon klar, dass das keine Perspektive hat. Es hat Spaß gemacht, aber mit der Zeit bist Du die Dauerparty (die eigene, und die der anderen) auch irgendwann leid. Vor allem weil es in der Club-Szene dann doch hin und wieder sehr rauh zugeht. Reich wird man auch nicht. Das war eher so Mindestlohn-Arbeit, auch wenn es sowas damals noch nicht gab.

Mit 21 dachte ich ... jetzt fängste halt ne Ausbildung an, und bin durch einen Kumpel in einem Gas-Wasser-Installationsbetrieb gelandet.
Aber das war erst recht nichts für mich. Bei jedem Wetter auf dem Bau oder durch fremde Keller kriechen? Muss ja nicht sein.

Der nächste Kumpel hat mich in einem PC-Laden untergebracht. Das war zur Zeit der 286er. Dort habe ich dann mehrere Jahre PCs zusammengeschraubt. Aber erfüllt hat mich das auch nicht. Zwar hat mich der Chef auch die "dicken" Kisten schrauben lassen, aber ich hab schon damals gelernt, dass die Leute zu 99% "billig" haben wollen.

Ich hasse billige PCs :-)

Der nächste Kumpel hat mich dann zu meinem jetzigen Job gebracht.
Bei mir hat sich immer viel über den Freundeskreis abgespielt.
Er ist eines Tages zu mir gekommen (wir haben unsere halbe Jugend zusammen verbracht, Party, Amiga, Motorrad) und gesagt: Du kennst Dich mit Computern aus, wir brauchen noch einen fürs Fernsehen.

So bin ich beim Fernsehen gelandet. Als 3D-Grafiker. Das steckte damals noch in den Kinderschuhen und wurde von mannsgroßen Kisten in Millionen-DM-Bereich geregelt. Wir haben ein "virtuelles Studio" eines Nachrichtensenders betreut (Greenscreen ganz klassisch, aber die Kamera hat ihre Position dem Computer mitgeteilt und der hat den Hintergrund auf dem Greenscreen entsprechend verschoben. Heute ein alter Hut, im letzten Jahrtausend aber der heiße Scheiss, denn bis dahin sind die Menschen vor dem Greenscreen hin und her gerutscht wenn man die Kamera bewegte^^) und als Abfallprodukt 3D-Grafiken für die Nachrichten produziert.

Den letzten Teil mach ich heute noch, fast 30 Jahre später. Inzwischen an handelsüblichen PCs.
Macht es mich glücklich?
Naja, für jemanden der gerne "Sohn" geworden wäre .. nicht unbedingt.
Aber an sich ist es einer der besten Jobs der Welt.
Die Arbeitsintensität steht und fällt mit der Nachrichtenlage.
Es gibt Tage da sehe ich keine Sonne und werde zugeschissen mit Aufträgen, und es gibt Tage da drehe ich Däumchen und muss schauen wie ich mich beschäftige. Ausgleichende Gerechtigkeit sozusagen.
Und dass ist das gute an meinem Job (zuzüglich der Tatsache dass die früher ganz gut bezahlt haben, und meine Arbeit am Abend getan war, und mich nicht ewig beschäftigt hat).
Das macht mich relativ zufrieden.

Kohle war glücklicherweise nie das Problem bei mir. Ich war immer zufrieden, mit dem was ich hatte, auch wenn das zeitweise nie viel war. Für meine Hobbies hat es jedenfalls meistens gereicht.
 
ICH definiere mich nicht über meinen Beruf, ICH definiere andere Menschen nicht über ihren Beruf/Job. Deshalb ist mir egal was Einige über meinen Job denken.
Ich mich auch nicht. Auch wenn das Ansehen bei manchen Menschen nicht gerade hoch deswegen ist.
Aber da pfeife ich drauf. Einen Menschen macht viel mehr aus als nur sein Beruf oder Erfolg im Berufsleben.
Menschen die mich kennen wissen das und akzeptieren mich so wie ich bin.

Das mit dem "Schlachter" war natürlich ein Scherz. :ugly:
 
Ich mich auch nicht. Auch wenn das Ansehen bei manchen Menschen nicht gerade hoch deswegen ist.
Aber da pfeife ich drauf.
Exakt! Solche Menschen zu meiden ist kein Verlust ;)

Der Wert eines Menschen bemisst sich in meinen Augen auch nicht, an dem was er beruflich macht, und wie viel er verdient, sondern vielmehr wie er mit anderen Menschen umgeht. Also ob er quasi das "Herz am rechten Fleck trägt"!
 
Auch wenn das Ansehen bei manchen Menschen nicht gerade hoch deswegen ist.
Das Ansehen wird auch aus meiner Perspektive nicht über den Beruf definiert, sondern übers Herzblut, das man in eine Sache investiert.
Den werten @Caduzzz kenne ich nicht so gut, aber alleine der Aufgabenstellung Heilerziehungspfleger gebührt allerhöchsten Respekt.
Es kann ja wohl kaum ehrenwerteres geben, als anderen Mitmenschen zu helfen.

Und dich, @RyzA , nehme ich als äußerst angenehmen Zeitgenossen mit einem großen Herz, hoher Sensibilität und großen Musiktalent war.
 
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