Was kann Apple TV und was nicht, und was nur gegen Aufpreis?

Weil Apple will dass du Apple nutzt wenn du die Box nutzt. ;)
Hätte sie einen USb Port könntest du einfach irgenwas anschließen und abspielen und dann hätte Apple keine Kontrolle mehr über das was du machst und

Das erklärt aber noch nicht, warum es zum Beispiel nicht möglich ist mit dem Apple-TV im Netzwerk direkt auf Apple's Time Capsule zu zugreifen.:ka:
 
Es war der übliche Check den die ARD so über alle Unternehmen gemacht haben.

Dass Apple fansziniert ist offensichtlich. Die MRT Untersuchungen fand ich super.
Samsung Fans hatten Aktivität in den Vernunft Regionen des Gehirns und Apple Jünger hatten da Aktivität im Gehirn wo man auch Glaube und Gefühle finden. Sehr interessant. :D
Dass Apple wegen der Fertigung bei Foxconn kritisiert wurde ist ja nichts neues und meiner Meinung nach ja auch Zurecht.

Aber so betrachtet kannst du alle Firmen kritisieren die in den billig Ländern herstellen lassen.
Guck dir Adidas an. So ein Ball kostet 120€ im Laden. In der Herstellung in Vietnam oder so kostet der sicher keine 15€.
Oder die Nike Turnschuhe. Kann mir noch keiner Weis machen dass die Teile 250€ wert sind.
Und Samsung gehört ja auch dazu.
Mein Galaxy S3 kostet in der Herstellung deutlich weniger als das fertige Produkt und die Gewinnmargen der Händler und Zwischenhändler ist entsprechend groß und Samsung verdient sich dumm und dusselig daran.
 
Aber so betrachtet kannst du alle Firmen kritisieren die in den billig Ländern herstellen lassen.
Guck dir Adidas an. So ein Ball kostet 120€ im Laden. In der Herstellung in Vietnam oder so kostet der sicher keine 15€.
Oder die Nike Turnschuhe. Kann mir noch keiner Weis machen dass die Teile 250€ wert sind.
Und Samsung gehört ja auch dazu.
Mein Galaxy S3 kostet in der Herstellung deutlich weniger als das fertige Produkt und die Gewinnmargen der Händler und Zwischenhändler ist entsprechend groß und Samsung verdient sich dumm und dusselig daran.

genau das ist das Problem. Ich glaube viele Leute denken darüber nicht nach, oder wollen es auch gar nicht wissen.
 
Das mit den Arbeitsbedingunen ist die eine Sache, aber was den angeblichen Gewinn pro Produkt angeht, der manchmal berechnet wird, man muss natürlich stark differenzieren. Ihr zahlt ja nicht einfach nur das Material+Lohn des Farbrikarbeiters und fertig, sondern auch die Kosten für Marketing, Vertrieb, die Verkäufer im Laden, die Gebäude/Mietkosten, den Gewinn jedes einzelnen Mitglieds der Vertriebskette, Steuern, Service NACH Kauf (zB Softwareupdates oder Reklamationen) und bei sehr vielen Produkten vor allem auch die Entwicklungskosten.

Ich find das daher auch total bescheuert, wenn da in manchen "kritischen" Berichten einfach nur die Kosten der Produktbestandteile zursammengerechnet werden und dann rumgemeckert wird "die machen 1000% Gewinn!", weil das eben Unsinn ist. Man geht ja auch nicht hin und rechnet bei einem Restaurant "Spaghetti ca 50 Cent, Tomatensauce ca 60 Cent - da sind 1,10€ - also zockt uns das Lokal ab wenn es das 5-6 Fache dafür nimmt! Wucher! Betrug!!!" ;)


Und dazu kommt auch noch, dass man die Vielfalt mitbezahlt. Wenn ihr da zB einen Ball oder ein Trikot von adidas kauft, dann zahlt ihr indirekt auch dafür mit, dass PRO Laden (bei nem halbwegs großen Sportshop) immer noch 6 Bälle oder 2 Dutzend Trikots übrig bleiben, die irgendwann um 50% reduziert werden, dann um 70% und dann immer noch ein Rest über bleibt, der an Restpostenshops oder ins "3.Welt-Ausland" geht. Die Firmen können halt nicht einfach rechnen "Herstellungskosten + Vertriebskosten + Gewinn des Handels" pro Stück = Produktpreis, sondern da muss immer eingerechnet werden, dass ein nicht unerheblicher Teil der Produktion gar nicht oder nur sehr billig verkauft werden kann, plus dazu natürlich auch immer ein gewisser Anteil an berechtigten Reklamationen.


Was aber wirklich zu kritisieren ist: gerade WEIL viele Produkte zB 80€ oder mehr kosten und darin nur vlt 15 Minuten Arbeit eines Billiglohn-Arbeiters stecken, ist es verwerflich, wenn diese Leute so wenig bekommen. Denn wenn so ein Arbeiter statt Zb 1,5$ pro Stunde 6$ bekäme, würde das die Ware insgesamt gerade einmal 1,5$ teurer machen bei 15Min Arbeit pro Produkteinheit. Und das ist dann echt ein Witz, dass da am Lohn SO gespart wird. Erst recht, wenn es dann um nochmal teurere Produkte geht.
 
Ich find das daher auch total bescheuert, wenn da in manchen "kritischen" Berichten einfach nur die Kosten der Produktbestandteile zursammengerechnet werden und dann rumgemeckert wird "die machen 1000% Gewinn!", weil das eben Unsinn ist. Man geht ja auch nicht hin und rechnet bei einem Restaurant "Spaghetti ca 50 Cent, Tomatensauce ca 60 Cent - da sind 1,10 € - also zockt uns das Lokal ab wenn es das 5-6 Fache dafür nimmt! Wucher! Betrug!!!" ;)

Da hast du vollkommen recht. Das ist auch ziemlich daneben und realitätsfern. Und diese reißerischen "Wucher"-Berichte ärgern mich manchmal wirklich sehr, da ich selbständig bin, und bei diesen tollen "Wucher-Rechnungen", die dann angestellt werden, so viele Kosten die der Unternehmer zu tragen hat, gar nicht berücksichtigt werden. Hauptsache Klicks oder Quote. :nene:

Wobei man natürlich trotzdem ganz klar sagen muss, dass Firmen wie Apple, Adidas oder Nike einen ordentlichen "Marken"-Aufschlag verlangen. Aber gut, wenn es die Leute bezahlen, dann kann man es den Firmen nicht verübeln.

Was aber wirklich zu kritisieren ist: gerade WEIL viele Produkte zB 80€ oder mehr kosten und darin nur vlt 15 Minuten Arbeit eines Billiglohn-Arbeiters stecken, ist es verwerflich, wenn diese Leute so wenig bekommen. Denn wenn so ein Arbeiter statt Zb 1,5$ pro Stunde 6$ bekäme, würde das die Ware insgesamt gerade einmal 1,5$ teurer machen bei 15Min Arbeit pro Produkteinheit. Und das ist dann echt ein Witz, dass da am Lohn SO gespart wird. Erst recht, wenn es dann um nochmal teurere Produkte geht.

Richtig, das finde ich auch unverständlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit den Arbeitsbedingunen ist die eine Sache, aber was den angeblichen Gewinn pro Produkt angeht, der manchmal berechnet wird, man muss natürlich stark differenzieren. Ihr zahlt ja nicht einfach nur das Material+Lohn des Farbrikarbeiters und fertig, sondern auch die Kosten für Marketing, Vertrieb, die Verkäufer im Laden, die Gebäude/Mietkosten, den Gewinn jedes einzelnen Mitglieds der Vertriebskette, Steuern, Service NACH Kauf (zB Softwareupdates oder Reklamationen) und bei sehr vielen Produkten vor allem auch die Entwicklungskosten.

Niemand streitet ab dass das alles Geld kostet aber willst du mir etwas sagen dass wenn Foxconn den Leuten mehr Lohn zahlt damit sie besser leben können und allgemeine Umweltstandards einhalten würde dass das iPhone plötzlich unbezahlbar wird?
Das denke ich nicht. Apple verdient sehr gut daran doch ich habe kein Problem damit für ein Produkt etwas mehr Geld zu bezahlen wenn ich weiß dass das Geld auch den Menschen in der Region zu gute kommt und nicht nur in die Tachen von regionalen Politikern wandert -- sprich Korruption -- oder in die Taschen der Vorstände -- sprich Boni -- oder in die Taschen der Aktionäre -- sprich Dividende.
 
Niemand streitet ab dass das alles Geld kostet aber willst du mir etwas sagen dass wenn Foxconn den Leuten mehr Lohn zahlt damit sie besser leben können und allgemeine Umweltstandards einhalten würde dass das iPhone plötzlich unbezahlbar wird?
Das denke ich nicht. Apple verdient sehr gut daran doch ich habe kein Problem damit für ein Produkt etwas mehr Geld zu bezahlen wenn ich weiß dass das Geld auch den Menschen in der Region zu gute kommt und nicht nur in die Tachen von regionalen Politikern wandert -- sprich Korruption -- oder in die Taschen der Vorstände -- sprich Boni -- oder in die Taschen der Aktionäre -- sprich Dividende.

Hast Du meinen Schlussabsatz nicht gelesen? ^^ "Was aber wirklich zu kritisieren ist: gerade WEIL viele Produkte zB 80€ oder mehr kosten und darin nur vlt 15 Minuten Arbeit eines Billiglohn-Arbeiters stecken, ist es verwerflich, wenn diese Leute so wenig bekommen. Denn wenn so ein Arbeiter statt Zb 1,5$ pro Stunde 6$ bekäme, würde das die Ware insgesamt gerade einmal 1,5$ teurer machen bei 15Min Arbeit pro Produkteinheit. Und das ist dann echt ein Witz, dass da am Lohn SO gespart wird. Erst recht, wenn es dann um nochmal teurere Produkte geht. "
 
Hast Du meinen Schlussabsatz nicht gelesen? ^^

So weit habe ich nicht gelesen. Ich bin über 40. Ich weiß nicht wie lange ich noch lebe. Da muss ich genau überlegen ob ich einen langen Post überhaupt noch lese. :ugly:

Aber ich weiß dass deine Rechnung nicht so einfach aufgehen wird. Auch wenn das schön gerechnet ist. ;)

Ich komme aus der Automobilzuliefererbranche und dort wird um den 1/100 Cent gefeilscht. Teilweise unfassbar. :(
Wir kriegen Halbtzeuge aus Vietnam geliefert die wir dann verarbeiten. Wir könnten sie auch selbst herstellen aber die Herstellung in Vietnam ist pro Teil 1/30 Cent günstiger als bei uns -- Frachtkosten eingerechnet-
Dass das Containerschiff dafür habe Hundertausende Tonnen Schweröl für die Fahrt verbrät und das zur Lasten der Umwelt geht interessiert aber niemanden. Hauptsache die Zahl am Ende ist geringer und die Controller und BWLer freuen sich abends.
Und ich weiß. Das war etwas vom Thema ab. :D Aber ich wollte zu aufzeigen wie unfassabr teilweise die Industrie bzw. die Wirtschaft arbeitet.
 
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