AW: wakü flüssigkeit
Aufpassen bei Mayhems, viele Hersteller verweigern jede Garantie wenn man deren Flüssigkeit verwendet

Ganz lustig wird es, wenn man das Zeug mit anderen Fertiggemischen die Zusätze enthalten mischt, dann kann man fast zusehen wie sich die Dichtungen auflösen. Das Zeug ist ja schon fast eine Lauge.
Aber es sieht gut aus, keine Frage.
...kenne den Typen nicht... keine Belege, keine Verlinkungen zu Seiten die seine Aussage unterstützen.... da kann man sich ja auch irgendwas aus den Fingern saugen aufschreiben ...

. Aussagen generell hinterfragen und nicht einfach irgendeinen Beitrag als gegeben hinnehmen - schon gar nicht von Leuten die bislang noch nicht bewiesen haben, dass sie etwas davon verstehen!

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Aber Spaß beiseite - was du da von dir gibst ist tatsächlich ziemlicher Unfug und alles andere als fundiert. Wie kommst du z. B. auf das schmale Brett mit der Lauge? Der pH-Wert der Mayhems-Plörre ist meines Wissens nicht weiter von Neutral entfernt als der pH-Wert anderer Fertigmischungen und auch Kombinationen verschiedener Fertigmischungen, die alle im nahezu neutralen pH-Bereich liegen, ergeben noch lange keine Lauge oder lösen gar Dichtungen auf - zumal die im Wakü-Bereich verbreiteten Dichtungsmaterialien (NBR und EPDM) relativ beständig gegen Laugen sind (auch gegen viele Säuren). Dass das Mischen unterschiedlicher Fertigmischungen nicht empfehlenswert ist, hat andere Gründe (insb. die erhöhte Gefahr von Ausflockungen). Dass jedoch farbige Mayhems-Fertigmischungen und -Zusätze auch allein nicht selten Probleme mit Ausflockungen bzw. Entmischung, dauerhaften Verfärbungen und Trübungen der Schläuche machen ist bekannt. Das trifft aber auch auf viele andere Farbzusätze und farbige Fertigmischungen zu - besonders wenn UV-aktive Substanzen im Spiel sind, da diese chemisch i . d. R. nicht sehr stabil sind. Mayhems geht mit diesem Thema jedoch etwas offener um als andere Hersteller. Die Garantieausschlussklauseln mancher Bauteil-Anbieter in Bezug auf Mayhems-Produkte sind wohl eher auf die entsprechenden Hinweise von Mayhems selbst zurückzuführen. Eine Steilvorlage um sich als Hersteller von Wakü-Teilen zumindest beim Einsatz dieser Mittel abzusichern.
In keinem Fall haben diese Aussagen aber eine Absolutheitsanspruch, dann es gibt natürlich auch immer wieder Kombis aus Wakü-Komponenten und Zusätzen/Fertigmischungen die sich auch längerfristig ganz gut vertragen - sogar bei Mischung unterschiedlicher Zusätze. Darauf verlassen kann man sich aber keinesfalls. Hinzu kommt noch die unterschiedlich hohe Toleranz von Wakü-Nutzern gegenüber optischen Beeinträchtigungen...
Wenn du hochgefilterte Fertiggemische nimmst, dann brauchst du auch keine G48. Wozu man sich Frostschutz in eine Wakü kippt habe ich noch nie verstanden. Antikorrosion macht ja noch Sinn wenn man Kupfer mit Alu im Kreislauf mischt ( was man eh meiden sollte), aber alles andere ist unnützes Zeug.
Was verstehst du unter "hochgefilterter Fertiggemischen"?
G48 hat in dem Mischverhältnis, in dem man es für Waküs einsetzt, keine nennenswerte Frostschutzwirkung - genau wie alle anderen glykolbasierten Fertigmischungen die speziell für Waküs angeboten werden. Dafür ist der Glykolanteil schlicht und einfach zu gering. Zwar würden genau wie G48 im 1:20 bis 1:10 Mischverhältnis auch Innoprotect IP oder AC double protect wegen ihres Glykolanteils erst etwas unterhalb von 0°C gefrieren, aber das ist natürlich keine Wakü-relevante Eigenschaft. Es geht hier nicht um Frostschutz, sondern ausschließlich um die Tatsache, dass man für die üblicher Weise in Kühlsystemen mit dem Wakü-üblichem Materialmix eingesetzten Korrosionsinhibitoren ein geeignetes Lösungsmittel benötigt, welches vergleichsweise wenig negative Nebenwirkungen hat. Diesbezüglich hat sich Glykol bislang auch aufgrund seiner Bewährung in ähnlichen Wasserkühlsystemen in anderen Branchen als erste Wahl für Korrosionschutzzusätze in PC-Waküs erwiesen. Neben der Rolle als Trägermedium für den Korrosionsschutz hilft Glykol je nach Pumpe auch noch dabei, die Tragfähigkeit des Schmierfilms im Lager etwas zu erhöhen. Die restlichen Nebenwirkungen von Glykol sind dagegen eher negativ (z. B. leichte Verringerung der Wärmekapazität und die Verstärkung der bekannten Weichmacherproblematik). Es ist also stets abzuwägen worauf man den größeren Wert legt. Für die meisten Wakü-Nutzer spricht allerdings trotz der Nebenwirkungen des Trägermediums in der Regel mehr für den Einsatz eines wirksamen Korrosionsschutzes als dagegen und dafür muss man eben im Normalfall Glykol in Kauf nehmen. Andere Trägermedien haben sich bislang einfach nicht bewährt.
Ich würde mir gar kein Wasser kaufen das irgendwelche Zusätze beinhaltet die ich nicht benötige.

Hochgefiltete Clear Water ohne den ganzen Schmodder, fertig. Läuft Jahrelang ohne das sich Schläuche trüben ect. Da kann destilliertes Wasser, welches immer noch sehr unrein ist, gar nicht mithalten.
Würdest du tatsächlich Reinstwasser (also inkl. aktiver Umlaufaufbereitung) zur Verfügung haben, wäre es aufgrund des hohen Dampfdrucks fast aller Materialien (besonders aber von Metallen und Gasen) gegenüber diesem reinen Wasser höchst aggressiv. Nicht umsonst werden die Reinstwasserkreisläufe wie man sie z.B. in Chipfabriken nutzt, in Leitungen aus überwiegend hochmolekuleren diffusionsstabilen Kunststoffen geführt, damit das Reinstwasser das Leitungssystem nicht zerfrisst. Das Wasser muss dort trotzdem bei jedem Umlauf wieder aufwändig in den reinen Ausgangszustand versetzt werden, weil die Aufnahme von Fremdionen besonders im Prozessbereich unausweichlich ist.
Was daraus folgt ist letztlich, dass Reinstwasser für Waküs nichts als Bauernfängerei darstellt auf die du offenbar auch hereingefallen bist! Da man Reinstwasser eben prinzipiell nicht in dem Zustand lagern kann, in dem es tatsächlich als Reinstwasser gelten kann, ist das was du da für teures Geld kaufst nicht ansatzweise das Geld wert, das du dafür ausgibst

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Egal ob Reinstwasser oder handelsübliches "Aqua dest." (also demineraliertes Wasser aus der Umkehrosmose) oder tatsächlich destilliertes Wasser - allen ist gemein, dass ihre Reinheit bzw. Ionenkonzentration und damit auch die Leitfähigkeit, selbst in einem sehr gut gereinigten Wakükreislauf, bereits nach recht kurzer Zeit auf dem Niveau durchschnittlichen Leitungswassers liegt (wenige Stunden reichen in der Regel). Wenn du das nicht glaubst - miss es nach! Mit handelsüblichem entmineralisertem Wasser fährst du in einer Wakü deshalb keinen Deut schlechter als mit irgendwelchen "Clear Water"-Nepps.
Wenn du die schnelle Zunahme der Leitfähigkeit verringern und die Leitfähigkeit dauerhaft auf ein geringes Maß reduzieren willst, müsstest du eine Ionentauscherpatrone in deinen Kreislauf hängen und diese Regelmäßig austauschen (so macht man das z. B. bei Heizkreisen die mit VE-Wasser befüllt sind und dessen Eigenschaften auch behalten sollen).
Dass man beim Einsatz von entmineralisertem Wasser (egal welchen Reinheitsgrades) ohne Glykolzusatz, meistens etwas weniger Probleme mit Weichmacherauswaschungen und den damit verbunden Trübungen sieht, ist unbestritten - zumindest mit PVC-Schläuchen die verhältnismäßig wenig Weichmacher enthalten. Trotzdem ist das aber auch völlig ohne Glykol auf lange Frist keineswegs völlig ausgeschlossen. Zudem müsste man ohne Glykol als Trägermedium eben auf wirksamen Korrosionsschutz verzichten. Letzteres ist aber keineswegs nur ein Thema was Cu-Al-Kreisläufe betrifft, sondern auch schwächere Korrosionspaarungen reagieren ohne Korrosionsschutz unweigerlich. Obwohl die Korrosion bei schwächeren Korrosionspartnern natürlich nicht so schnell katastrophale Formen annimmt wie bei Cu und Al, korrodieren z.B. auch Ni, CuZn oder andere Metalle und Legierungen aufgrund ihres Korroionspotentials zu Kupfer. Wenn das Korrosionspotential niedrig ist verläuft dieser Prozess zwar auch ohne Korrosionsschutz langsam, aber er ist unvermeidbar. Mit Korrosionsschutz kann man zumindest den sichtbaren Folgen wesentlich länger Einhalt gebieten und die Komponenten bei regelmäßiger Kühlmittelpflege auch dauerhaft in einem Zustand halten der vom Neuzustand nicht zu unterscheiden ist.