News Voyager-Sonden bekommen nach 46 Jahren Software-Updates

Nein, die NASA wird sich die nächsten 10 Jahre darauf konzentrieren,
eine Gateway Station im Mondorbit aufzubauen, von wo aus dann unbemannte wie bemannte Marsmissionen starten sollen.
Die pdf Roadmap ist schon von 2018, es hat sich aber grundsätzlich nichts geändert.


Auszug:
Anhang anzeigen 1441302

Die Techno-Taxonomie wurde 2020 neu aufs Paper geschrieben.
Hier sind prinzipiell alle erstrebten Technologiegewinne für die nächsten 10 Jahre vermerkt.
Interessant ist das Wiedererwachen von nuklearen Antrieben.


Edit:
Mehr Infos ist relativ.
Medienwirksames Bildmaterial kann JWT deutlich besser.
Deep Space macht aktuell die ESA auch ganz gut.
Fokus da draußen sind im Wesentlichen die großen Monde der Gasriesen.

Es macht keinen besonderen Sinn, den Deep Space jenseits der bekannten Planeten nach irgendwas abzugrasen.
Bis Menschen dorthin vorstoßen, werden noch Jahrhunderte vergehen, wenn überhaupt.
 
Beide Aussagen sind Falsch:
1. Strom und Radiowellen werden mit Lichtgeschwindigkeit übertragen! Und bräuchten so die selbe Zeit wie Licht bis zur Raumsonde. Wobei die Kabellänge so ein Problem wäre.
2. Es war Dr. Helmut Kohl, ist auch CDU und deshalb etwas näher an der Wahrheit dran.
Das ist mir alles klar. Ich dachte der Spaß würde auffallen - abgesehen davon, dass ich es vorher schrieb ;)
 
Wie groß wird der Patch wohl sein?
Wenige KB wenn überhaupt.
Voyager hat insgesamt nur 69KB Speicher dabei. ;-)

Es kann auch sein dass da "nur" ein paar Betriebsparameter neu gesetzt werden - sowas wäre mit ein paar Hundert Bytes programmierbar. Die Nachricht wäre dann nur
"Ich bin ein Update. Setze Parameter x auf Wert y [...]. Prüfsumme Z."
In Assembler oder was auch immer die da nutzen sind das nur ein paar wenige Zeichen.
 
Konkret sind da jeweils drei "Rechner" in der Sonde.
Jeder Taschenrechner für 9,95 € leistet deutlich mehr.
Einer ist da schon komplett ausgefallen und die anderen beiden bekommen ein update für ein Dateninterface um den ausgefallenen besser ersetzen zu können.
Es geht im Wesentlichen um das Lagekontrollsystem.
Man erinnert sich an die Pressemeldung vor ein paar Wochen, als die Hauptantenne irrtümlicher Weise um 2,5° von der Erde weggedreht war und Funkstille herrschte.
Das will man künftig vermeiden.
Und ja, das sind ganz kurze Befehlssätze mit wenigen Zeilen und 2-3 kB oder so.
Wenn es gut geht, reicht die Radioisotopenbatterie für die am weitesten geflogene Sonde Voyager 2 noch ca. 10 Jahre, bei Voyager 1 noch ca. 8 Jahre.
 
Beeindruckend ist vor allem, dass die Dinger immer noch funktionieren (nicht mehr alles, aber immerhin!).
Solange da kein Windows aufgespielt wird schaut es gut aus (in den Boardrechner würde vermutlich nicht mal der Bootloader reinpassen :D ).
Tolle Leistung, Hut ab!
 
Die Distanz zum Empfänger ist dann einfach kürzer.
Die Distanz wird aber nicht kürzer. Du willst das Kabel quasi als Antenne benutzen, aber sobald die Übertragung bei der Antenne "ankommt" muss sie trotzdem noch zur Sonde selbst, bzw. dem Computer in der Sonde, und auch das findet in Lichtgeschwindigkeit statt. Es ändert sich also nichts. Eine Übertragung findet auch in Computern nicht instant statt sondern man ist auf die Lichtgeschwindigkeit begrenzt. Das ist im kleinen Maßstab auf der Erde egal, bei Milliarden Kilometern wird es aber relevant.

Angenommen du hast du ein 24 Milliarden Kilometer großes Motherboard und an einem Ende ist die CPU und am anderen Ende die GPU, dann würde die Übertragung trotzdem ca 22h pro Richtung dauern.

Edit:
Um das Ganze noch mal etwas zu verdeutlichen. Mal angenommen du hast eine 1 Milliarden Kilometer lange Antenne (Was völlig absurd wäre, das wäre 25000 Mal der Erdumfang, oder über 3000 Mal die Distanz zum Mond, sowas könnten wir nicht mal theoretisch auch nur im Ansatz herstellen), dann würde es ca 21h bis zur "Antenne" dauern und von da aus noch mal 1h bis zum "Rest". Macht in der Summe wieder 22h.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beeindruckend ist vor allem, dass die Dinger immer noch funktionieren (nicht mehr alles, aber immerhin!).
Solange da kein Windows aufgespielt wird schaut es gut aus (in den Boardrechner würde vermutlich nicht mal der Bootloader reinpassen :D ).
Tolle Leistung, Hut ab!
Es ist Fortran und Assembler auf einem Eigens entwickelten General-Electric-Prozessor mit 64 KB.
Er war damals schon nicht der schnellste, jedoch einsatzfähig zw. -268,5° und +485°.
Das schafft der Daddel-PC von heute nicht mehr... :)
 
Alle elektromagnetischen Wellen sind so schnell wie das Licht. Ein LWL brächte also überhaupt keinen Vorteil. Das Signal wäre genau so lange unterwegs ;)

Langsamer!
In Materie (Glas) ist die Geschwindigkeit auf etwa 200.000 km/s reduziert.

Viel interessanter finde ich, dass bei einem Projekt das bereits Mitte der 1960'er Jahre gestartet wurde, bereits an sowas wie "Patches" gedacht wurde und umgesetzt wurde.
Wenn man bedenkt, wieviel Hardware es auch heute noch gibt, die dazu nicht imstande ist und bei der diese Möglichkeit viel Ärger, Ausgaben, und Müll vermeiden könnte. ;)
 
Langsamer!
In Materie (Glas) ist die Geschwindigkeit auf etwa 200.000 km/s reduziert.

Viel interessanter finde ich, dass bei einem Projekt das bereits Mitte der 1960'er Jahre gestartet wurde, bereits an sowas wie "Patches" gedacht wurde und umgesetzt wurde.
Wenn man bedenkt, wieviel Hardware es auch heute noch gibt, die dazu nicht imstande ist und bei der diese Möglichkeit viel Ärger, Ausgaben, und Müll vermeiden könnte. ;)
Die haben nicht an "Patches" gedacht.
Die NASA hat bereits 2015 nach Programmieren gesucht, die das Problem lösen könnten...

 
Um das Ganze noch mal etwas zu verdeutlichen. Mal angenommen du hast eine 1 Milliarden Kilometer lange Antenne (Was völlig absurd wäre, das wäre 25000 Mal der Erdumfang, oder über 3000 Mal die Distanz zum Mond, sowas könnten wir nicht mal theoretisch auch nur im Ansatz herstellen), dann würde es ca 21h bis zur "Antenne" dauern und von da aus noch mal 1h bis zum "Rest". Macht in der Summe wieder 22h.
Stell dir vor, die 1 Milliarde lange Antenne rotiert an der Achse mit Lichtgeschwindigkeit. Bewegt sich das Ende der Antenne dann mit Überlichtgeschwindkeit?
 
Da man im Raum ja kein Wiederstand hätte, hätte man ja echt ein "sehr langes Glasfaserkabel" einfach wie nen Schwanz hinten dran machen können.

Selbst, wenn man theoretisch ein unendlich langes Kabel irgendwie hätte produzieren können, wäre es schwierig bei den Manövern, die die Sonden gemacht haben. Sie haben ja mehrfach bei Planeten "Schwung" geholt.
Wäre dann blöd, wenn ein Kabel hängen bleibt, selbst wenn man annimmt, dass es sonst nie beschädigt wird.
Stell dir vor, die 1 Milliarde lange Antenne rotiert an der Achse mit Lichtgeschwindigkeit.

Du kannst nicht die Energie aufbringen, um diese Antenne mit dieser Geschwindigkeit rotieren zu lassen. Mal ganz davon abgesehen, dass die Lichtgeschwindigkeit eine "gerade Geschwindigkeit" und keine Rotationsgeschwindigkeit ist.
 
Stell dir vor, die 1 Milliarde lange Antenne rotiert an der Achse mit Lichtgeschwindigkeit. Bewegt sich das Ende der Antenne dann mit Überlichtgeschwindkeit?
Dafür müsste ich mich jetzt mit Physik auskennen. Laut meinem spärlichen Wissen aus der Schule wäre das nicht möglich, da für Objekte mit einer Masse knapp vor Lichtgeschwindigkeit Ende wäre :ka:
 
Man kann gar keine Masse auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen weil man dafür unendlich viel Energie benötigen würde und die Masse unendlich schwer würde. Das geht nur mit Photonen weil die keine Ruhemasse haben.
 
Darum ging es nicht.

Ist aber wichtig um zu verstehen, dass du von einer nie-eintretenden Annahme ausgehst.

Das erzähl mal rotierenden schwarzen Löchern.

Was soll ich ihnen denn erzählen?
Die wissen selbst, dass sie nicht das theoretische Maximum der Rotationsrate überschreiten können.
Falls du meinen Satz nicht verstanden hast: Rotationsgeschwindigkeit wird nicht gleich gemessen, wie die Geschwindigkeit auf der Geraden. Sie haben nicht mal die gleiche Maßeinheit.
 
Das erzähl mal rotierenden schwarzen Löchern.
Ach ja, Quantenphysik.
Schon interessant, wohin so ein Lichtquant überall hinfliegt, wenn nur eine ausreichend große Masse im Weg steht.
Schon merkwürdig, diese Schwerkraftfelder.
Das werden wir inhaltlich noch in 1.000 Jahren nicht wirklich kapieren...
dachte das ding hatte strom nur für paar millionen kilometer nur
Eine Radioisotopenbatterie, die eigentlich auf 8-10 Jahre ausgelegt war.
45 Jahre Betrieb und noch 10 Jahre Reserve ist eine Ansage...

Wäre da nicht die prickelnde Strahlung, hätt ich so was auch ganz gerne im Auto oder Haus.
 
Ach ja, Quantenphysik.
Schon interessant, wohin so ein Lichtquant überall hinfliegt, wenn nur eine ausreichend große Masse im Weg steht.
Schon merkwürdig, diese Schwerkraftfelder.
Das werden wir inhaltlich noch in 1.000 Jahren nicht wirklich kapieren...

Eine Radioisotopenbatterie, die eigentlich auf 8-10 Jahre ausgelegt war.
45 Jahre Betrieb und noch 10 Jahre Reserve ist eine Ansage...

Wäre da nicht die prickelnde Strahlung, hätt ich so was auch ganz gerne im Auto oder Haus.
haha. ja wer nicht ? :D
 
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