Vorbehalte gegen Asrock?

Ich glaube nicht, dass es Herstellerabhängig ist ob man gute Hardware bekommt oder nicht. Ich hatte früher 2 Asrock Boads die beide recht schnell defekt waren (ca. 1 Jahr bei beiden). Seit dem kaufe ich die nicht mehr wegen meiner schlechten Erfahrung und fahre mit Gigabyte gut.

Aber als gutes Beispiel kann ich dir die Erfahrung eines Bekannten mit Sapphire geben. Ich selbst hatte bisher nur MSI oder Sapphire Karten verbaut und mit Sapphire nie irgendwelche Probleme gehabt, hier läuft sogar noch eine alte HD3870. Der Bekannte von mir hatte aber vor einigen Jahren sich eine HD4850 kaufen wollen und ich habe ihm zu Sapphire geraten. Innerhalb von gut 2 Monaten waren 2 Karten defekt. Danach hatte er eine Club3D und seit dem keine Probleme gehabt.
 
Weiter gings mit einem richtig guten Mainboard für den Sockel 939, das 939Dual-Sata2. Das war glaube ich das einzige Mainboard das einen AGP 8X und einen PCI-E Steckplatz hatte, deswegen war das MB damals sehr beliebt. Auch hier sitzen die Stromstecker wieder sehr ungünstig, da die Netzteile damals noch oben im Gehäuse eingebaut wurden.

Das war garantiert nur so ein gefakter PCI-E-Slot der nur 4 Lanes liefern konnte und seine Lanes vom AGP-Port bezogen hat. Was aber auch nur mit bestimmten Grafikkarten funktionierte...

Meine Erfahrungen mit ASRock... Das 770 Extreme 3 war sehr gut und günstig.

Das Z68 Pro3... Das Board reißt erst meinen Core i5 und ne Woche später sich selber in den Tod (mit einem Celeron im Leerlauf!!!). Gut, das Board wird in die RMA gegeben. Über den Händler, da ASRock keine Endkunden-RMA bietet...

Bekomme ich das Board nach 4 Wochen zurück. Mit einem H67-Chipsatz :wall: .

Also nochmal auf eigene Kosten zurückschicken, dieses Mal wenigstens nach Rücksprache mit dem Support direkt.... Dann habe ich das 2. Austauschboard verkauft.

Fazit: ASRock ist zwar ganz ok - ich nehme aber erstmal Abstand. Jetzt habe ich ein Gigabyte H87-HD3, zwar kann ich damit nicht übertakten (geht mit einem Xeon eh nicht), aber dafür bietet es eine viel bessere Verarbeitung und Ausstattung (verschraubte Spannungswandler, Dual-BIOS....).
 
Wow, danke für die vielen Antworten, dann werde ich in Zukunft die auch mit Einbeziehen und auf die Rezensionen achten, das übliche halt. Ich hab momentan ein GIGABYTE GA970A-D3, welches bisher wirklich gut läuft, bis auf den 8-pol Stecker, den muss ich über meine Graka an meinem Lüfter vorbei legen, hab aber auch einen riesigen CPU Kühler. Hat Asrock eigentlich nicht die vertikalen SATA Anschlüsse (wie bei meinem MB), oder nur die horizontalen? Naja, auch egal, vielen vielen Dank für die drei Seiten an Antworten, ist wirklich gut zu wissen :D
 
Bei mir und meinen Freunden laufen fast nur Asrock-Boards. Nie irgendwelche Probleme. Seit Jahren...
Ja, die Lüftersteuerung ist bei einigen Brettern nicht 100% optimal (aber nicht wirklich störend). Eh kein Problem, wenn man gute Lüfter mit einer geringen Maximaldrehzahl verwendet.

Die Vorbehalte gegen Asrock sind ungefähr so alt (Anfang 2000er) wie die Story von den schlechten ATI-Treibern...
 
Asrock Boards sind TOP! BIn super zufrieden damit, so wie (fast) alle anderen Boards. Allerdings gibts auch bei denen ein paar Problemkinder, wie bei allen anderen Herstellern.
 
Die Boards von Asrock sind meistens ein paar Euro günstiger als vergleichbare Mainboards anderer Hersteller, dafür ist das Boardlayout nicht so durchdacht

Dem kann ich mich nur anschließen, wie in meiner Signatur zu sehen habe ich das 990fx Extreme9. Dort habe ich das Problem, das je nach Größe der Grafikkarte meine pci/pcie slots verdeckt sind. Also wenn ich, wie eigentlich geplant, ein CF Gespann habe stehen beide slots nicht mehr zur Verfügung (siehe Bild mit x markiert). Das gute ist beide werden mit 16 Lanes angesprochen.

990FX Extreme9 Crossfire.jpg
 
Asrock hat sich schon gemacht mit der zeit...hatte frueher selber mal welche ( sockel a ) das layout war unterirdisch aber sie haben ihren dienst gemacht...hab bei meinem bruder ein z77 pro verbaut und war erstaunt...alles ordentlich angeordnet...

Ich hab das noch so im kopf das damals die qualitaet auch nicht doll war aber ich kann das nicht bestaetigen...
 
Auch ich bin mittlerweile von Asrock sehr überzeugt. Warum? Asrock baut fast immer sehr Strom sparende Bretter, dazu gesellt sich aber auch oft eine sehr gut Übertaktbarkeit. Das gilt zumindest für die Z77/Z87 Boards. Die Ausstattung ist gemessen an die Preise sehr hoch. Auch die Desgins sind durchweg sehr gut. Defizite gibt es hier und da auch bei anderen Hersteller.

Kurz und knapp ich bin sehr zufrieden mit meinen beiden Boards von Asrock.
 
Asrock war ganz am Anfang als der Billiganbieter von Asus verschrien und eben der Schrott der Asus nicht sei. Das hat sich schon ewig geändert und verhält sich nun in etwas wie Skoda zu VW. Beides quasi gleich und beide ganz gut.
 
An und für sich war ich mit meinen bisherigen ASRock Boards auch sehr zufrieden.
Aber wie schon von anderen erwähnt, die Anschlüsse sind manchmal etwas unglücklich.

Ich hatte neulich eines, wo der Anschluss für USB3.0 direkt links neben der CPU saß.
Das sah extrem dämlich aus und das Kabel war schon straff.
Zudem war die Verrieglung der PCIe Steckplätze etwas fragil und ist abgebrochen.

Aber ansonsten top, tolles übersichtliches UEFI mit vielen Einstellungsmöglichkeiten
und OC-Profilen, die auch sinnvoll sind und stabil laufen.
 
Seit ich am PC rumbaue (also vor ca 1 Jahr aktiv).
Hatte in der Zeit ein Asus M5A78L-M LE, dann ein Asrock 990FX Ex.3 und aktuell ein 990FX Ex.9.

Das Asus hab ich mit beim rumbesteln gehimmelt. Hatte eine Gute Lüftersteuerung und das Board blieb auch relativ kühl.

Die AsRock haben ne gute Ausstattung.
Leider, wie schon öffters erwähnt wurde, ist die Lüftersteuerung ziemlich mies (gut mich störts nicht, dank AE4) und die höheren Temperaturen von den Boards.

Aber ich hab ja schon gelesen, daß die sich ab 40° eigentlich ziemlich wohl fühlen sollen (meins wird, je nach Zimmertemp ect., zwischen 40° und 44° warm (Idle)

Bin mal gespannt, wie das mit dem Ex.9 im Sommer wird.

Ansonsten Top Zufrieden.
 
Habe den Dual Sata2 MB für Sockel 939 noch am laufen mit Future CPU Port für AM2 CPUs. Das Ding ist Baujahr 2003 oder so...hat auch vollwertiges AGP Al auch PCIE Slots für Grafikkarten. Einfach genial das Teil!

Demzufolge verwende ich AsRock MBs seit über 10 Jahren und bin begeistert - Preis-Leistung-Verhältnis stimmt und Qualität ebenfalls.
 
Zu AGP Zeiten waren die ASRock Boards schrecklich.:D Damals gings nur über den Preis. Ich denke die neuen sind aber total ok.

Ich verbaue eigendlich nur MSI wegen dem 1A Support und heuzutage sind es fast immer die günstigsten. Bei MSI bekommt man bei Problemen teilweise sogar ein speziell angepasstes BIOS. Welcher Hersteller macht das noch?
 
Seitdem sich damals mein 2600+ Barton auf nem 35€ ASrock Board takten lies wie Sau fand ich die Marke eigentlich recht gut, alles lief dauerhaft und stabil ohne Probleme.
Allerdings hatte ich in der letzten Zeit einige Probleme mit ASrock Boards, mal defekt , mal regelrecht abgeraucht aber prinzipiell würde ich ASroch trotzdem ne gute 2 geben
 
Geht so....:

"ASRock hat die Lüftersteuerung bei den neuen Platinen deutlich überarbeitet. Bislang funktionierte diese immer so, dass der Nutzer eine Ziel-Temperatur sowie eine Ziel-Drehzahl festlegen konnte. Solange die CPU-Temperatur unterhalb des Zielwertes lag, dreht der Lüfter mit der Ziel-Drehzahl. Bei höheren Werten drehte der Lüfter langsam auf volle Geschwindigkeit hoch. Die Gehäuselüfter passten ihre Drehzahl zudem meist garnicht an die CPU-Temperatur an. Die neue Lösung bietet nun die Möglichkeit vier Paare aus Temperatur/Drehzahl festzulegen und somit das Verhalten der Lüftersteuerung sehr genau zu steuern (und zwar für CPU- und ausgewählte Gehäuselüfter). Die zusätzlich anzugebende kritische CPU-Temperatur stellt den Wert da, ab dem die Lüftersteuerung auf volle Drehzahl hochdreht. Dies ist im UEFI oder aber per Software möglich. Für User die sich wenig Mühe bei der genauen Justierung machen wollen bietet ASRock zudem drei voreingestellte Profile die einfach angewählt werden können. Diese ausführliche Regelung steht jedoch “nur” für die beiden CPU-Lüfteranschlüsse sowie den Lüfteranschluss 1 (vier Pin) und 3 (drei Pin) zur Verfügung. Der Anschluss 2 (3 Pin) lässt sich nur in 4 Leveln steuern. Der PWR-Anschluss ist nicht regelbar. Die 4 Pin Anschlüsse können dabei jeweils 3 und 4 Pin Lüfter regeln, während die drei Pin Anschlüsse nur 3 Pin Lüfter regeln können. Eine Übersicht über die Anschlüsse ist auch in der unten stehenden Grafik nochmal dargestellt."
 
Bei Gigabyte und Asus lassen sich aber wenigstens 2 Gehäuselüfter per PWM regeln.

Es kommt auf die Ansprüche an.

Für mich sollten bei einer idealen Lüftersteuerung alle Anschlüsse als PWM ausgeführt und individuell ( feste Temperaturkurven in wenigstens 3 Abstufungen, feste Lüfterdrehzahl nach Wahl) festlegbar sein. Die Lüfteranschlüsse die vorhanden sind, sollten sich auch regeln lassen, sonst kann ich den Lüfter auch gleich per Molex ans Netzteil anschließen.
 
Was ist denn der Unterschied zwischen "normaler" Regelung und PWM?

So wie ich das verstehe, kann beim ASRock der 4Pin Anschluss 4- und 3pin regeln und der 3pin Anschluss 3pin. Außerdem lassen sich nun vier Paare aus Lüfterdrehzahl/Temperatur für die regelbaren Anschlüsse einstellen.
 
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