Vista und die Auslagerungsdatei

Wird unter Windows aber nur von Serversystemen genutzt und auch da nicht von jedem. Unter XP 32 wird zwar PAE genutzt, aber nur in Zusammenhang mit DEP und nicht für mehr Speicher.


PAE ist doch ein CPU Feature und muss von dieser unterstützt werden. Sollte dan doch mit Win2k und winXP sicher funktionieren - und ich denke auch im Vista. Das Windows erkennt ob die CPU das unterstützt und verwendet das. Soviel ich jetzt von der MS Doku entnehmen konnte.

natürlich unterstützen das auch die Windows Server Varianten runter bis 2k glaube ich.
 
@Phil_5 -> PAE ist ein CPU-Feature, stimmt. Und muss vom Betriebssystem unterstützt werden, damit man was damit anfangen kann. XP konnte es in der Releaseversion noch, wenn ich mich nicht irre. Aber mit SP1 wurde DEP eingeführt, mit Hardwareunterstützung von Prozessoren wie z.B dem Athlon 64. Dafür wird PAE genutzt, auch in Vista. Wenn im BIOS diese NX-Funktion des Prozessors aktiviert ist, wird das bei der Systeminfo in den Eigenschaften von Arbeitsplatz/Computer auch deutlich angezeigt. Physikalische Adresserweiterung aktiviert (oder so ähnlich, ich kann grade nicht nachsehen). Nix mit mehr Speicher, egal ob man in der Boot.ini /PAE setzt.
Wenn man No-Execute im BIOS deaktiviert, ist diese Meldung auch futsch.

Bei den Server-Betriebssystemen wird PAE genutzt, um per AWE (Adress Windowing Extensions) Speicher über 4 GB zu nutzen. Was nichts nutzt bei Systemen, die nicht mehr als 4 GB nutzen können, wie Win 2000 Server. Der darf nicht mehr als 4 GB. Der Advanced Server immerhin schon 8 GB. Und du willst PAE nicht wirklich nutzen, auch wenn es funktioniert, glaub mir. Das ist grottenlangsam, aber immer noch schneller als eine Auslagerungsdatei auf Festplatte, so dass es sich für einen Server lohnt, PAE zu nutzen um z.B. Teile von Datenbanken im schnellen Zugriff zu halten. Es ist ein Riesenverwaltungsaufwand, da der hohe Speicher in kleinen Stückchen (immer nur ein relativ kleines Speicherfenster, darum Windowing) nach "unten" kopiert wird, dann wieder zurück, dann das nächste Stückchen...
Darum kann man den Mythos von mehr Speicher dank PAE und damit mehr Performance knicken, soweit es um übliche Anwendungen geht, wie 3D-CAD, Spiele etc. Also allgemein Anwendungen die von schnellem Speicher profitieren.
 
Da hab ich doch mal ne frage:Wie zum henker schaffst du das???Habe ebenfalls auf meinem spielerechner und dem htpc vistax64 (jeweils 4gb ram und deaktivierte auslagerungsdatei). Aber ich schaffe es ums verrecken nicht über 60% ram-auslastung zu kommen (gut,7zip im benchmarkmodus mal außen vor).Irgendwie verstehe ich das nicht so ganz...:what:

:D Gute Frage. Ich reime mir das mal so zusammen: Superfetch ist bekanntlich der Nachfolger von dem Prefetch unter Windows XP. Es ist also lernfähig und legt für jedes Programm, das je gestartet wurde, einen Eintrag an und haut damit beim nächsten Start in vorauseilendem Gehorsam den Speicher voll. XP macht das auch, aber in viel kleinerem Maßstab, was den Speicherverbrauch angeht. Werden die Programme nicht genutzt, werden die Einträge irgendwann gelöscht. Das dauert bei XP recht lange. Bei Vista offensichtlich nicht, denn jetzt bin ich auch auf deinen 70-75% (Update: Ups, du hast ja nur 60% belegt, seh ich grade), freier Speicher um die 1100 MB. Ich habe zwischenzeitlich nichts Größeres gemacht, nur was am System geschraubt und einige Male neu gebootet. In der Zeit sind anscheinend einige Einträge schon wieder verfallen. Vorher hatte ich aber recht viele und heftige Programme gestartet und das hat sich Superfetch wohl gemerkt. Wer weiß, was Superfetch jetzt noch cached, im Zweifelsfall wohl Teile von Windows selbst. Ich bleibe auch auf dem momentanen Level, wenn ich meine üblichen Standard-Programme benutze. Die sind recht bescheiden und würden auch nicht viel Platz brauchen, wenn alle EXEs komplett im Speicher liegen würden, auf jeden Fall unter einem GB.
Aber wenn ich ich auf den Putz haue, sieht es schon anders aus. Persönlicher Rekord ist: 2 Megabyte Speicher frei, Desktop idle, kein Programm aktiv außer dem Taskmanager.
Wie gesagt, ist meine private Theorie, also auch mein privater Blödsinn, den ich (noch) nicht durch irgendwelche Weisheiten aus dem Netz oder von MS erhärten kann.;)
 
@Phil_5 -> PAE ist ein CPU-Feature, stimmt. Und muss vom Betriebssystem unterstützt werden, damit man was damit anfangen kann. XP konnte es in der Releaseversion noch, wenn ich mich nicht irre. Aber mit SP1 wurde DEP eingeführt, mit Hardwareunterstützung von Prozessoren wie z.B dem Athlon 64. Dafür wird PAE genutzt, auch in Vista. Wenn im BIOS diese NX-Funktion des Prozessors aktiviert ist, wird das bei der Systeminfo in den Eigenschaften von Arbeitsplatz/Computer auch deutlich angezeigt. Physikalische Adresserweiterung aktiviert (oder so ähnlich, ich kann grade nicht nachsehen). Nix mit mehr Speicher, egal ob man in der Boot.ini /PAE setzt.
Wenn man No-Execute im BIOS deaktiviert, ist diese Meldung auch futsch.

Bei den Server-Betriebssystemen wird PAE genutzt, um per AWE (Adress Windowing Extensions) Speicher über 4 GB zu nutzen. Was nichts nutzt bei Systemen, die nicht mehr als 4 GB nutzen können, wie Win 2000 Server. Der darf nicht mehr als 4 GB. Der Advanced Server immerhin schon 8 GB. Und du willst PAE nicht wirklich nutzen, auch wenn es funktioniert, glaub mir. Das ist grottenlangsam, aber immer noch schneller als eine Auslagerungsdatei auf Festplatte, so dass es sich für einen Server lohnt, PAE zu nutzen um z.B. Teile von Datenbanken im schnellen Zugriff zu halten. Es ist ein Riesenverwaltungsaufwand, da der hohe Speicher in kleinen Stückchen (immer nur ein relativ kleines Speicherfenster, darum Windowing) nach "unten" kopiert wird, dann wieder zurück, dann das nächste Stückchen...
Darum kann man den Mythos von mehr Speicher dank PAE und damit mehr Performance knicken, soweit es um übliche Anwendungen geht, wie 3D-CAD, Spiele etc. Also allgemein Anwendungen die von schnellem Speicher profitieren.

Ich hatte auch nicht vor das jemals zu nutzen :D
Das heißt also prinzipiell funktioniert es - ist jedoch nicht sonderlich für den Homegebrauch geeignet.
Btw: gute erklärung :daumen:
 
:D Gute Frage. Ich reime mir das mal so zusammen: Superfetch ist bekanntlich der Nachfolger von dem Prefetch unter Windows XP. Es ...
Hmmm...das währe aber zumindest eine erklärung für den unterschied.Superfetch hat bei meinen rechnern auch nicht wirklich viel zu tun.Mein spiele-rechner ist wirklich nur zum spielen da (hat momentan keine verbindung zu netzwerk oder internet) und der htpc für internet,multimedia und uralt-spiele (armada II,Farcry 1,EliteForce 1 u.s.w.)
 
Ich hatte auch nicht vor das jemals zu nutzen :D
Das heißt also prinzipiell funktioniert es - ist jedoch nicht sonderlich für den Homegebrauch geeignet.
Btw: gute erklärung :daumen:

Jo, danke. :) Aber nur noch bei 2000 und NT und nicht mehr bei einem aktuellen XP oder Vista.

@TurricanVeteran --- Immerhin weiß ich jetzt, warum mein Rechner den Speicher besser ausnutzt als deiner. Du hast doch bestimmt SP1. Ich hatte das SP2 beta drauf. Jetzt habe ich ein Image zurückgespielt, das noch auf dem normalen SP1-Stand ist und siehe da: Schon sind es gleich 400 - 500 MB mehr freier Speicher. Damit ist es jetzt ähnlich wie bei dir.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich habe Superfetch und einige überflüssige Dienste gleicht mit abgeschaltet bzw. die auf manuell gestellt ,
Vista ist hier entsprechend hoch optimiert , bei
mir läuft Vista schneller als XP ,
genau das Gegenteil was man so hört und liest ,
MS hat bei Vista mehrere System Bremsen eingebaut
"wo zu ist mir ein Rätsel" wahrscheinlich mit man das Boot Logo länger sieht :D:D:D,
bei mir läuft sehr sehr stabil nach der voll Optimierung, und diese Voll Optimierung verbraucht bei mir.
das mit der Auslagerungs Datei ist bei mir egal ,
ich merke da keinen Unterschied,
habe trotzdem so einstellt wie oben beschreiben .
Es gibt bei Vista 32 so einige Punkte, wen man da rum schraubt,
wir das OS richtig schnell ,
das herauszuholen bei XP habe ich nicht geschafft .

Und bei Windows war es nie anderes,
Windows ist von MS auf Funktion eingestellt (Standard Werte)
nicht auf Leistung optimiert , so nach dem Motto es funktioniert ja ,
ich find es immer geil,wenn die User dann in den PC Laden rennen
und den PC aufrüsten wollen, oder meinen,
es muss unbedingt ein 64 Bit OS schnell her ,
was aber auch nicht schneller läuft ,
obwohl die eigentliche Ursache,
ganz wo anders zu suchen ist, die sitzt nämlich vor dem PC sitzt ,
auch auf meinem Notebook mir nur Core 2 x 1.9 GHZ und 3 GB RAM
läuft Vista noch recht zügig , da hab ich es genau so optimiert .
Wenn man die richtigen Optimierungs Programme hat und weis wo man schrauben sollte,
kann man einiges noch raus holen, den Rest muss man von Hand machen.
 
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Ich würde nicht empfehlen den virtuellen Speicher zu deaktivieren. Sollte der Speicher doch mal max. voll sein, kackt die entsprechende Anwendung ab. Zudem ist der virt. Speicher ein Systembestandteil. Der virtuelle Speicherrahmen(Ramgrösse + Auslagerunggrösse = virt. Speichergrösse) ermöglicht schnellere Speicheraktionen.

Es völlig egal wie gross die Auslagerung dimensioniert ist. Das System belegt den Bereich dynamisch. Angenommen die Auslagerung ist auf 3gig festgelegt, dann sind im Xp Leerlauf etwa 100mb Swap aktiv. In diesem aktiven Swap Bereich befinded sich der Page Pool, der von der Grösse her etwa 1/3 des aktiven Swapbereiches entspricht, also bei 100mb etwa 30mb.

Ein weiterer Grund, den virtuellen Speicher nicht zu deaktivieren, ist der Large System File Cache(wenn aktiv). Hierbei wir der pysik. Speicher zum pagen verwendet. Bei dieser Option, ist die Adressierung zw. Ram und Swap übergangslos.

Einziger Nachteil der Auslagerung, wenn der reservierte Bereich bei Bedarf vergrössert wird, ist Windoof nicht in der Lage diesen Bereich wieder zu verkleinert. Man sollte deshalb eine Höchstgrenze für die Reservierung festlegen.
 
ich glaube ich habe die optimale Lösung gefunden für die Neuen Windows Vers.
Vista Sp2 32/64 Win 7... ?

ist teste das grade.
die empfohlene min. Größe von 16 bis die Empfohlen max.
Größe manuell für ein LW einstellen.
zum Beispiel 3 GB PC mit Vista 32 min 16 max 4581.

Ergebnis bis jetzt:
mir kommt es so vor, das Vista etwas flotter läuft,
schneller bootet und schneller wieder runter fährt
 
Zuletzt bearbeitet:
hab die auf 4x1024mb min und max eingestellt damit die nicht so fragmentiert wird hab auch 4 gb ram ... würde sagen stell die auch so ein am besten auf 2x2048 oder eben 4x1024 ( die zahl vorn entspricht der einzelnen hdds, bringt einen geringen boost wenn der die aufteilt ... )
 
das läuft so am besten und bei dem 8 GB kann ich das nicht machen, weil ich dann zu wenig platz auf der HDD habe ,
fragmentiert kanns eigentlich nicht werden bei meiner Einstellung min 16 max Ram Speicher z.b. der sys ist immer auf 16 und vergrößert sich nur, wenn der Ram nicht ausreicht, also ich denke mal bei Ausreichend Ram muss nicht so viel ausgelagert werden .
bei dem I7 PC wenn der 24 GB Ram hätte, da währe die HDD bald voll nur wegen dem pagefile.sys,
das kann es irgendwie nicht gewesen sein ?
so einer großer pagefile.sys bremst dir das booten und runter fahren des PCs komplett aus .
 
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Ich benutze schon ewig keine Auslagerungsdatei mehr, wozu auch? 4gb reichen immer und wozu etwas auf die Platte schreiben, wenn ichs doch ins Ram laden kann?

so far
 
ja so ist es , also so schnell bekommt man 3 oder 4 GB Ram nicht voll, nur wenn man Videos umrechnet kann es knapp werden.
ich dachte oder hatte mal gelesen, die Auslagerungs Dabei ist u.a. dazu da, das Windows teile verschiebt und dann wieder zurück kooptiert um schneller zugreifen zu können?
 
Das mit dem RAM im Vista läuft wie folgend:

wieviel du im Endeffekt im Windows siehst von den 4GB hängt von der Grafikkarte und dem RAM Hersteller ab. Im Prinzip kann man also sagen: Ram + Graka Ram = Der Speicher der addressiert werden musst. Microsoft hat sich übrigens auch dazu entschlossen nicht volle 4GB zu unterstützen.
Erklärung hierfür: Microsoft Statement

Obwohl du nicht den gesamten Ram "siehst" kann dieser jedoch verwendet werden mithilfe der PAE (Physical Adress Extension). Dieser ermöglicht es einer x86 basierten CPU einen Speicher von bis zu 64GB zu verwalten.
Betriebssystemabhängig (nur die teuren Server OSes bieten das) und da auch nur per Software realisierbar => lahm!
Nur auf Server sinnvoll, wo es auf hohe Geschwindigkeit nicht so sehr ankommt.

Ich hab unter 64 Ultimate 8GB Speicher und trotzdem noch eine 768 MB große Auslagerungsdatei eingerichtet. Diese liegt aber auf einer anderen Festplatte, als das OS, wohlgemerkt nicht auf einer anderen Partition des OS-Laufwerks!

pc-experience.de schrieb:
Der gerne gelesene Vorschlag, die Auslagerungsdatei bei üppig vorhandenem Arbeitsspeicher zu deaktivieren, ist weder sinnvoll noch praktikabel. Windows lagert trotzdem aus und im Falle eines Absturzes (BSOD) können Informationen über den Absturz zur Auswertung nicht gespeichert werden (Kernel Crash Dumps)!
Hier zwar für XP, ist aber auch auf Vista übertragbar.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
windows lagert aber im standardfall immer die treiber aus ... das müsste man vorher umstellen, denn sonst gibts bestimmt iwann nen crash ...

ps : max speicher der mal mit auslagerung belegt war : knapp 32gb ^^ ( war beim rendern in vue 7 ! )
 
Windows selber macht keine Zicken, es gibt aber die ein oder andere Software , die darauf ausgelegt ist und dann zicken macht, wenn man die Auslagerung abstellt,
bei der Einstellung min 16 und max was Windows vorschlägt,
hatte ich noch nie Probleme mit .
 
wäre mir trotzdem zu unsicher ... würde die aber zur not auf ein minimum beschränken bei >8gb ... also so 4x256mb ...
 
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