Vinyl digitalisieren

Und nein sie haben in der Praxis, auch keinen höheren Frequenzumfang, die sind da auch beschnitten.
Der Frequenzgang einer Platte ist nur durch die physikalischen Eigenschaften der Platte/des Tonarms begrenzt. Es kommt darauf an, wie gut das Master ist, wie abgenutzt die Platte ist, wie Leicht die Nadel ist und wie gut die Nadel anliegt und der Rille folgt.

Eine künstliche Abgrenzung gibt es nicht.


Ich finde vom reinen Hören her klingt eine Platte einfach weicher/natürlicher. Grade Frequenzen oberhalb von 10000-12000Hz klingen auf einer CD sehr künstlich.(ja ich höre problemlos +20000Hz) Das macht sich durch ein eher unangenehmes klingeln/klirren bei den Crash Becken vom Schlagzeug bemerkbar. Bei MP3 unter 320k ist es fürchterlich. Da hören sich die Crash Becken an, wie der Schlitten vom Weihnachtsmann. Ich hab leider keinen SACD Player aber auf DVD-As (192 kHz und 96 kHz) konnte ich es noch nicht feststellen.

Der einzige Nachteil bei Platten ist, dass man nicht so laut aufdrehen kann, außer der Plattenspieler steht im Nebenraum. Sonst rödelt der Bass den Tonarm hin und her.:D
 
Der Frequenzgang einer Platte ist nur durch die physikalischen Eigenschaften der Platte/des Tonarms begrenzt. Es kommt darauf an, wie gut das Master ist, wie abgenutzt die Platte ist, wie Leicht die Nadel ist und wie gut die Nadel anliegt und der Rille folgt.
Eine künstliche Abgrenzung gibt es nicht.
Ich schreib ja: In der Praxis - und ich schreibe über Auslenkung Tonarm und mechanische Begrenzungen, die es nun mal gibt.
Deswegen wird schon bei Mastern der Platte der Frequenzgang beschnitten!
Lies dir mal das hier durch:
Schneidkennlinie
Bei tiefen Frequenzen ist die maximale Auslenkung durch den Rillenabstand gegeben, bei hohen Frequenzen durch den Krümmungsradius der Nadel an der Auflagefläche. Für hohe und für tiefe Frequenzen wird die kleinste Auslenkung jeweils durch den erforderlichen Rumpelgeräuschsspannungsabstand (Rauschen) begrenzt.

Ich finde vom reinen Hören her klingt eine Platte einfach weicher/natürlicher.
Ich mag den Klang auch.

Grade Frequenzen oberhalb von 10000-12000Hz klingen auf einer CD sehr künstlich.(ja ich höre problemlos +20000Hz) Das macht sich durch ein eher unangenehmes klingeln/klirren bei den Crash Becken vom Schlagzeug bemerkbar. Bei MP3 unter 320k ist es fürchterlich. Da hören sich die Crash Becken an, wie der Schlitten vom Weihnachtsmann. Ich hab leider keinen SACD Player aber auf DVD-As (192 kHz und 96 kHz) konnte ich es noch nicht feststellen.
Das du problemlos über 20.000Hz hörst soll dir irgendeiner glauben? Das glaubst du vielleicht selber . ich dir schlicht nicht. Du wärst einer unter ca. 3 Menschen weltweit älter als 2 Monate, die das können.
Was ich ansonsten lese, liest sich wie aus dem Handbuch: 'Was behaupte ich, wenn ich beinharter HiFi Voodooist bin'

Der einzige Nachteil bei Platten ist, dass man nicht so laut aufdrehen kann, außer der Plattenspieler steht im Nebenraum. Sonst rödelt der Bass den Tonarm hin und her.:D
Komisch, ich kann genau so laut aufdrehen, wie mit jedem anderen Medium. Dein Problem dürfte die Aufstellung des Drehers und vermutlich deiner Lautsprecher sein. Ich nehme an das die auch fürchterlich dröhnen, da sie vermutlich nicht vom Boden entkoppelt sind. Dazu noch den Dreher auf einem ungeeigneten Möbel und die Nadel hoppelt unkontrolliert übers Vinyl.
Mein Tipp, bevor du hier unhaltbare Behauptungen aufstellst, beschäftige dich mal mit Raumakustik und Akustik, Hörschwellen, Größenordnungen und dem Zeug rundherum.
Wenn du dabei bist, wirf auch mal einen Blick auf Messwerte und ihren Größenordnungen. Vergleich das mit dem Auflösungsvermögen der menschlichen Gehör/Gehirn Kombination - und du wirst Bauklötzer staunen, wie du in deinem bisherigen HiFi - Leben belogen, worden bist. Wie viele Mythen und Legenden sich um HiFi ranken usw.

Grundsätzlich:
HiFi ist Elektronik ohne irgendwelche Geheimnisse. Das einzig wirklich Komplexe, sind die akustischen Gegebenheiten der einzelnen Räume.

Edit:
@BlackNeo
Was du ansprichst ist nicht das Medium CD, es ist das, was die Tonmeister draus machen!
Siehe @Bier
Damit die Musik auch auf irgendwelchen Handylautsprechern und im Radio schön laut ist.
Weil laut erstmal als besser empfunden wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das du problemlos über 20.000Hz hörst soll dir irgendeiner glauben? Das glaubst du vielleicht selber . ich dir schlicht nicht. Du wärst einer unter ca. 3 Menschen weltweit älter als 2 Monate, die das können.
Was ich ansonsten lese, liest sich wie aus dem Handbuch: 'Was behaupte ich, wenn ich beinharter HiFi Voodooist bin'
Glauben brauchst du das nicht. Mir ist es sogar vollkommen egal, was du glaubst. Wenn ich jedenfalls mit nem Tongenerator nen 20000Hz Ton ausgebe, nehme ich den noch war. Da mein Gehör garantiert nicht die 20000Hz misst und dann Schluss macht, kann ich sicherlich auch noch höhere Frquenzen als 20000Hz hören. Bis jetzt habe ich nur noch keinen Tongenerator gefunden, mit dem ich das testen kann.
Den Tongenerator, den ich im Moment nutze ist dieser hier LF Generator (ist umsonst). Aber vorsichtig mit der Lautstärke, mit Tongeneratoren kann man Audioequipment wenn man will auch zerstören.


Komisch, ich kann genau so laut aufdrehen, wie mit jedem anderen Medium. Dein Problem dürfte die Aufstellung des Drehers und vermutlich deiner Lautsprecher sein. Ich nehme an das die auch fürchterlich dröhnen, da sie vermutlich nicht vom Boden entkoppelt sind. Dazu noch den Dreher auf einem ungeeigneten Möbel und die Nadel hoppelt unkontrolliert übers Vinyl.
Mein Tipp, bevor du hier unhaltbare Behauptungen aufstellst, beschäftige dich mal mit Raumakustik und Akustik, Hörschwellen, Größenordnungen und dem Zeug rundherum.
Wenn du dabei bist, wirf auch mal einen Blick auf Messwerte und ihren Größenordnungen. Vergleich das mit dem Auflösungsvermögen der menschlichen Gehör/Gehirn Kombination - und du wirst Bauklötzer staunen, wie du in deinem bisherigen HiFi - Leben belogen, worden bist. Wie viele Mythen und Legenden sich um HiFi ranken usw.
DSCN1656.jpg Ich könnte die LS natürlich auch auf Nadeln stellen oder schwebend auf Magnetlager, was aber nicht viel mehr bringen würde. Wenn man +100db hört, dann muss man schon nen wirklich guten Platz zum aufstellen des Drehers finden. Ich kann natürlich auch das Haus abreißen und mir einen perfekteren Hörraum bauen. Da ich aber keinen Bock habe +30000€ für eine Musikanlage zu investieren, begnüge ich mich damit das ich halt bei Platten nicht so laut aufdrehe und gut ists. Und 96-98db ist auch genug. Über 100db höre ich sowieso nur kurz, weil ich mein gutes Gehör behalten möchte.


Vielleicht sollten wir die Diskusion woanders fortsetzen, damit das hier nicht zu OT wird.;)
 
Leute, habe noch eine Frage :

Auf welchen Punkt muss ich den MC-Schalter stellen und wovon hängt das ab ? :what:

697771d1385135752-vinyl-digitalisieren-dsc02516.jpg
 

Anhänge

  • DSC02516.JPG
    DSC02516.JPG
    304,6 KB · Aufrufe: 209
Das ist der Abschlusswiderstand. Der sollte auf den jeweiligen Tonabnehmer abgestimmt werden. Jedoch geben die Hersteller den nicht immer einheitlich an. Manchmal wird der empfohlene Abschlusswiderstand angegeben, manchmal der tatsächliche Spulenwiderstand. Daher wären die Originalunterlagen immer gut. Bei flascher Einstellung klingt es dumpf oder verzerrt. Wenn man den Verstärker nicht genau darauf einstellen kann, muss man probieren welcher Widerstand für einen persönlich besser klingt.;) Kannst ja mal durchprobieren und dir die Unterschiede anhören. Kaputtgehen tut da nix.
 
Habe jetzt endlich mal ein paar Platten aufgenommen und als Audacity-Projekt gespeichert. Jetzt geht es mir darum, in welchem Format ich es am besten speicher.
Ich möchte die Dateien (196 kHz & 24Bit) ohne Komprimierung speichern und abspielen. Für einen MP3-Player würde ich dann ggf. die Dateien in mp3 konvertieren.
Was sagt ihr dazu ?
 
Ja, ohne Komprimierung entsteht kein Qualitätsverlust, aber es gibt genug verlustfreie Komprimierungen, deshalb gibt es keinen Grund die Dateien ohne Komprimierung zu speichern ;)
 
AAh, jetzt verstehe ich. Also ist FLAC zwar komprimiert aber ohne Verluste ;) Ist FLAC denn die beste Wahl und kann man das auch in 196 KHz und 24bit speichern ?
 
FLAC ist "Highbit" fähig und 192kHz sind auch kein Problem.

Hier mal ein Beispiel aus meiner Musiksamlung:
General
Complete name : 01 - Brandenburg Concerto No 3 in G Major BWV 1048 - III Allegro from J S Bach Six Brandenburg Concertos.flac
Format : FLAC
Format/Info : Free Lossless Audio Codec
File size : 201 MiB
Duration : 4mn 46s
Overall bit rate mode : Variable
Overall bit rate : 5 904 Kbps
Album : Brandenburg Concerto No. 3 in G Major, BWV 1048 - III. Allegro
Album/Performer : Dunedin Consort
Track name : Brandenburg Concerto No. 3 in G Major, BWV 1048 - III. Allegro from J.S. Bach: Six Brandenburg Concertos
Track name/Position : 1
Performer : Dunedin Consort
Composer : Johann Sebastian Bach
Genre : Classical
Recorded date : 2013
Cover : Yes
Cover type : Cover (front)
Cover MIME : image/jpeg

Audio
Format : FLAC
Format/Info : Free Lossless Audio Codec
Duration : 4mn 46s
Bit rate mode : Variable
Bit rate : 5 902 Kbps
Channel(s) : 2 channels
Sampling rate : 192 KHz
Bit depth : 24 bits
Stream size : 201 MiB (100%)
Writing library : libFLAC 1.2.1 (UTC 2007-09-17)

Hier gibt es einen Vergleich verlustfreier Audiocodecs.
 
Muss ich davor in Audacity noch irgendwas machen ? Normalisieren oder so ? Oder kann ich einfach die Schnittpunkte setzen und dann die Tracks exportieren ?
 
Zurück