Videospiele sollen zur olympischen Disziplin werden: Was meinen Sie dazu?

Gaming olympisch? Das ist so ziemlich der größte Schwachsinn, den ich je gehört habe.

Das Gaming überhaupt in die Vorauswahl käme ist sehr schwer zu bezweifeln. Es ist zwar bisher nicht eindeutig definiert, was eine olympische Sportart ausmacht, aber eine "Sportart", die keinen Weltverband hat, keine nationalen Verbände, kein Vereinswesen, keine regulären Liegen, keine nationalen und internationalen Meisterschaften hat und hauptsächlich in einer Region (Asien) verortet ist kann wohl kaum den olympischen Gedanken verkörpern.

In der Vorauswahl dann müsste Gaming sich gegen andere Sportarten durchsetzen und wenn man sich die Liste der Sportarten ansieht, die in der Vorauswahl für 2020 sind (Sportklettern, Baseball/Softball, Wushu, Karate, Rollersports, Squash und Wakeboard) sollte schnell klar werden: die Chancen das Gaming je olympisch wird sind zwischen extrem gering und null.

Also Kinder, wenn ihr es mal zu den olympischen Spielen schaffen wollt: geht raus und treibt richtigen Sport. Nebenbei werdet ihr gesünder sein, länger leben und euch besser fühlen. Kein Computerspiel kann euch ähnliche Glücksgefühle verschaffen wie der Körper der euch mit Endorphinen flutet wenn ihr euch auspowert!
 
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Mehr Gaming und E-Sports im Fernsehen oder allgemein mehr Videomedien dazu fänd ich sehr gut, hab damals auch gerne Giga geschaut.
Aber olympisch muss es ja nun nicht werden.
 
Videospiele im Fernsehen würde ich mir nicht wünschen. Dafür gibt es das Internet/ Youtube. Das bombt seit Jahren so richtig. Da kann jeder das schauen, was er gerne möchte. Naja, aber wozu ist e-sports/esl oder was auch immer da? Kenn mich da auch nicht so aus. Bei Oly. Spielen habe ich mir bei einigen disziplin gedacht "ftw" - langweilig und was hat das bei oly. Spielen zuzusuchen:D
 
Völliger quatsch das Videospiele Olympisch werden sollen, hinter lochen Forderungen stecken doch nur Finanzielle Gründe von Hohen Tieren die mehr Profit bei einem solchen Event sehen.
Wer bitte jubelt einem 150 Kilo Typen zu wenn er sich kaum aus seinem Sessel erheben kann, wenn er gerade ein Match bei zb BF3 gewonnen hat :stupid: Das ist doch mehr als absurd.
Wenn man jetzt anführt das es vordergründig um Geistige Leistung gehen soll bei Videospielen, dann kann ich antworten das es bereits Größere Veranstaltungen diesbezüglich gibt wo man diesbezüglich geehrt wird, nämlich beim Nobelpreis ! Das sind reale und wirkliche Geistige Genies die es wert sind das man sie ehrt.
Und für Reaktionsvermögen ehrt auch niemand einen Videospieler, weil das alles nur stur eintönig einstudierte Handgriffe sind die bis zum erbrechen geübt worden sind wo es keine unberechenbare Aktionen gib worauf man sich einstellen müsste.
Was kommt als nächstes, soll auch der Toilettengang Olympisch werden :schief: Da kann wenigstens jeder mitreden ^^
 
Hehe stelle mir gerade so vor wie es wäre wenn genau dann die Server bei Ubisoft oder auch andere onlinezwang Speziallisten dann streiken. :ugly:
 
Ibrahim Mazari von Turtle Entertainment sagte zudem, dass in Deutschland deutlich zu viel Wert auf "Körperlichkeit" gelegt wird.

Also wenn Ich das lese wird mir schlecht! Grade um diese "Körperlichkeit" geht es für mich beim Sport..
Finde es ja okay das ganze als E-Sport zu verpacken, aber das wirklich als Sport anzusehen halte ich für richtigen Quatsch!
Allein der Gedanke etwas Sport zu nennen wo man vor einer Kiste hockt & sich mehr oder minder nicht bewegt ist in meinen Augen nun wirklich kein körperliche Betätigung/Anstrengung & das macht für mich Sport einfach aus!
 
Allein schon der Begriff "e-sport" lässt mir einen schauder auf den rücken kommen... Mit Sport hat das doch absolut gar nichts zu tun.
Und wie zum Teufel kann man es spannend finden anderen Leuten beim Spielen zu zugucken..:schief:

Der "e-sport" soll in der esl oder sonst wo bleiben.
 
Totaler Schwachsinn... zumindest bei den klassischen Olympischen Spielen.
Es sollten sich alle großen Ligen, Entwickler, Publisher etc. zusammen setzen und was eigenes auf die Beine stellen.
 
Hier werden wieder die typischen Vorurteile rausgehauen. Sport hat im Grunde nichts mit "Körperlichkeit" zu tun, da hat der Typ schon recht. Das IOC hat ja auch Schach und Bridge als Sportarten anerkannt...
Der Begriff Sport bezeichnet immer das, was ein bestimmer Kulturkreis darunter versteht, es gibt keine feste Definition. Für Südkoreaner z.B. ist offensichtlich Sport etwas anderes als für uns.
E-Sport hat auch nichts damit zu run, anderen beim "spielen" zuzugucken. Bei den Pros, die damit ihr Geld verdienen, ist das eindeutig kein spielen mehr. Und wenn man z.B. mal den SC2-Pros auf die Tastatur guckt, dann ist das doch schon physisch anspruchsvoll. Ich persönlich sehe da kein Unterschied zum Sportschießen, Schach oder Ähnlichem. "Körperlich" muss nicht immer nur anstregend sein oder maximale Kraft oder sowas erfordern, der Anspruch kann auch einfach darin liegen, dass eine Sportart koordinativ besonders anspruchsvoll ist.

Mal abgesehen davon, dass eh jeder was anderes spannend findet, tendenziell eher das, was er selbst macht. Ich spiele Volleyball, also finde ich auch die Spiele im TV spannend. Bei Basketball dagegen schlaf ich ein. Ich spiele SC2 und TM2 und guck da häufig die Streams, bei LoL oder CS dagegen schlaf ich ein. Sowas zu verallgemeinern ist schon schwach...
 
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