News "Schlimmer als in den 80er-Jahren": Entwicklerlegenden mit düsteren Aussichten zu Videospielen

Ich sehe in der Spielebranche überhaupt keine Krise. Die wird doch nur herbeigeredet, weil's Klicks bringt. Immer ist irgendeine Krise.

Wir leben gerade in einer absoluten Traumzeit fürs Gaming. Nie sahen Spiele visuell so gut aus und boten so lange Spielzeit, und das für einen Preis, der trotz Inflation echt stabil bleibt. Klar, manche Publisher testen jetzt 70 Euro, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist historisch gesehen trotzdem unschlagbar, wenn man bedenkt, dass Games quasi seit 2010 bei stabilen 60 € lagen. Und vergiss diese Ultra-Hyper-Deluxe-was-weiß-ich-Editionen. Keiner zwingt dich, die zu kaufen. Das ist genauso wenig ein Argument wie dass es einen BMW mit allen Extras gibt, die den Preis nochmal um 50% anheben. Trotzdem kannst du die Basisversion kaufen. Zwingt dich keiner, alle Extras zu kaufen. Ich kann diese Preisdiskussionen echt nicht mehr hören.

Und mittlerweile schafft selbst Mittelklasse-Hardware echtes Path Tracing flüssig – das war vor fünf Jahren noch undenkbar. Ja, GPUs werden teurer, aber das ist bei der Transistorgröße unvermeidlich – Profitmargenansprüche mal außen vor. Fertigung wird teurer, Punkt.

Photorealismus wird langsam auch endlich real. Raytracing und Path Tracing sind keine Marketing-Gags mehr, sondern funktionieren und kommen (vor allem Path Tracing) in immer mehr Games. KI hält auch so langsam Einzug, und mit DLSS 5 kommt endlich übergreifend langsam Photorealismus. Ich habe das Gefühl, jedes Jahr kommen mehr AAA-Kracher raus als je zuvor, meine Wishlist explodiert regelrecht – für mich ist das Beweis für gute Zeiten, nicht irgendwelche Krisen.

Dank UE5 ist Game-Dev für kleine Teams so einfach wie nie, deshalb gibt's auch diese riesige Flut an tollen Indie-Games. Das ist positiv.

Klar, die Branche ändert sich. KI übernimmt vieles, deshalb gibt's auch Umstrukturierungen. Aber die Entwickler sind immer noch da, die Ideen auch, und KI wird die Kosten senken – damit bleiben ambitionierte Spiele möglich.

Oh und Spiele sind inklusiver geworden, für mich auch sehr wichtig. Wenn ich da schon "Genderquatsch" bei manchen lese, könnt ich kotzen..

Wo ist die Krise? Ich sehe keine. Ich sehe Evolution.
 
Wer nicht sieht, das Gaming in einer Krise steckt, der sollte besser weniger schreiben und mehr lesen. Mainstream ist das Hobby jetzt schon seit ca. 20 Jahren aber es war noch nie so dröge, so kommerziell, so ideologisch. Und von Deutschland wollen wir gar nicht anfangen.
 
Für mich sind AAA-Entwickler längst nicht mehr interessant. Was da kommt, ist fast nur noch hingerotzter Einheitsbrei, unoptimiert und fehlerhaft bis zum Gehtnichtmehr. Dafür verlangen sie dann Unsummen an Geld und wollen einen mit tausenden DLCs melken. Oder es sind einfach nur stumpfe Wiederholungen. Jedes Jahr ein neues FIFA? Natürlich immer um Lichtjahre besser, als das Vorige. Wers glaubt.

Ne, da schaue ich mich lieber bei Indies um. Erschwingliche Spiele, und oft um Klassen besser, als alles, wozu AAA noch imstande ist.
 
Für mich sind AAA-Entwickler längst nicht mehr interessant. Was da kommt, ist fast nur noch hingerotzter Einheitsbrei, unoptimiert und fehlerhaft bis zum Gehtnichtmehr. Dafür verlangen sie dann Unsummen an Geld und wollen einen mit tausenden DLCs melken. Oder es sind einfach nur stumpfe Wiederholungen. Jedes Jahr ein neues FIFA? Natürlich immer um Lichtjahre besser, als das Vorige. Wers glaubt.

Ne, da schaue ich mich lieber bei Indies um. Erschwingliche Spiele, und oft um Klassen besser, als alles, wozu AAA noch imstande ist.
Klar und etwa 90% davon sind vorfinanziert durch Crowdfunding, Patreon oder sonst irgendeinem Bullshit, der die Kunden zuerst zur kassse bittet, noch bevor das Spiel üebrhaupt fertig ist.
Und wenns schief geht, trägt der Kunde das Risiko.

Nicht falsch verstehen, es gibt indieSpiele die sind echt sehendwert, Spielenswert.

Aber die Finannzierung dahint er ist zumeist ... naja... .

Auch indieentwickler sollten sich um Investoren bemühen und die Finanzierung bis zum fertigen Produkt selbst stämmen. Dann wären Sie eine alternative zu AA oder AAA spielen.
Ich alas Kunde möchte halt wissen was ich mir kaufe.
 
Klar und etwa 90% davon sind vorfinanziert durch Crowdfunding, Patreon oder sonst irgendeinem Bullshit, der die Kunden zuerst zur kassse bittet, noch bevor das Spiel üebrhaupt fertig ist.
Und wenns schief geht, trägt der Kunde das Risiko.
Der einzige Unterschied bei Crowdfunding ist doch, dass die Kunden gleichzeitig einen Großteil der Investoren ausmachen. Klar tragen die dann auch das Risiko, aber die haben wenigstens das Interesse der Kunden im Sinn, weil sie eben selbst welche sind, während reine Investoren nur auf die Zahlen schauen und alles daran setzen, möglichst viel Geld aus den Kunden zu quetschen. Da trägt man als Kunde auch ein ziemlich großes Risiko, das schon gekaufte Spiel später noch enshittificatet zu bekommen. Vom heute bei solchen Produktionen häufigen Releasezustand mal ganz zu schweigen, da müssen sich viele Early-Access-Titel nicht vor verstecken.
Auch indieentwickler sollten sich um Investoren bemühen und die Finanzierung bis zum fertigen Produkt selbst stämmen. Dann wären Sie eine alternative zu AA oder AAA spielen.
Crowdfunding ist doch nichts anderes, als das Sammeln von Investoren.
Ich alas Kunde möchte halt wissen was ich mir kaufe.
Es steht dir ja frei zu warten, bis Spiele fertig sind.
 
Wer nicht sieht, das Gaming in einer Krise steckt, der sollte besser weniger schreiben und mehr lesen. Mainstream ist das Hobby jetzt schon seit ca. 20 Jahren aber es war noch nie so dröge, so kommerziell, so ideologisch. Und von Deutschland wollen wir gar nicht anfangen.
Nur weil einige Studios krumme Sachen machen und die großen Publisher nur Geld wollen (war das jemals anders bei den Großen?) - gibt es keine Probleme.
So viele gute Spiele hatten wir schon lange nicht mehr. Schlechte Spiele gab es immer, es gab jedes Jahr irgendwie Fails die breitgetreten wurden. Schon in den 90ern.
Es zocken aber immer mehr Menschen immer mehr gute Spiele. Da kann man absolut nicht meckern. Die Preise sind auch recht angenehm geblieben trotz der irren Inflation und sonstigen Nebeneffekten.
 
Der einzige Unterschied bei Crowdfunding ist doch, dass die Kunden gleichzeitig einen Großteil der Investoren ausmachen. Klar tragen die dann auch das Risiko, aber die haben wenigstens das Interesse der Kunden im Sinn, weil sie eben selbst welche sind, während reine Investoren nur auf die Zahlen schauen und alles daran setzen, möglichst viel Geld aus den Kunden zu quetschen. Da trägt man als Kunde auch ein ziemlich großes Risiko, das schon gekaufte Spiel später noch enshittificatet zu bekommen. Vom heute bei solchen Produktionen häufigen Releasezustand mal ganz zu schweigen, da müssen sich viele Early-Access-Titel nicht vor verstecken.

Crowdfunding ist doch nichts anderes, als das Sammeln von Investoren.

Es steht dir ja frei zu warten, bis Spiele fertig sind.
Und für sich alles soweit richtig. Es geht aber darum wo die Last hingelegt wird, und wie in den Meisten Fällen dann der ausgöleich nenn ich es mal, aussieht,
Vorallem legt man den "Nutzern" also den Kunden enormen Druck auf, und reizt das Thema FoMo maximal aus. getreu dem Motto "Wenn ich da jetzt nicht founde , kommt das spiel nicht raus"
Und das ist wiederlich.

Klar, bei AA oder AAA Spielen von großen Publishern welche die Investitionen zuerst tragen hat man auch manchmal ziemlichen dünnpfiff dabei, aber den kann ich mir bevor ich investiere (Kaufe) Wenigstens anschauen. Da kann ich zuerst vom fertigen Produkt testberichte zb lesen. Und wenn das Spiel durch Patches dann in 2 Moanten kaputt gepatcht wird, dann hatte ich 2 Moante zu dem Preis den Ich zahlte meinen Spaß.

Bei Crowdfounding, kann mir auch keiner garantieren das dass game was ich supporten wollte, am ende so ist oder erscheint wie ich es mir vorgestellt habe als ich supportet habe.

Ergo, ich als Kunde/Nutzer bin halt finanziell sicherer bzw besser dran wenn ich das Fertige Produkt bezahle, und nicht schon die Idee vom Produkt.

Und ja, grundlegend hast du recht. Jeder soll machen worauf er lust hat. ich kann mir ja für mich das Spiel einfach merken, und es kaufen wenn es fertig ist. Jedoch, wie ich schon sagte, nutzt Crowdfounding einfach Psychische Mechanismen wie FoMo gezielt aus, was man schon solchen Sachen wie zu ereichenden Meilensteinen Merkt. also wo erst eine bestimmte Menge Geld gefoundet werden muss damit Inhalt xy umgesetzt wird.
 
Nur weil einige Studios krumme Sachen machen und die großen Publisher nur Geld wollen (war das jemals anders bei den Großen?) - gibt es keine Probleme.
So viele gute Spiele hatten wir schon lange nicht mehr. Schlechte Spiele gab es immer, es gab jedes Jahr irgendwie Fails die breitgetreten wurden. Schon in den 90ern.
Es zocken aber immer mehr Menschen immer mehr gute Spiele. Da kann man absolut nicht meckern. Die Preise sind auch recht angenehm geblieben trotz der irren Inflation und sonstigen Nebeneffekten.
Die grossen Produktionen sind fast alle Müll. Wir erleben eine Ära der Riesenflops. So viele teure Rohrkrepierer gab es noch nie.
Blöderweise war das Flop-Potential für alle mit Plan offenkundig. D.h. etwas läuft auf höchster Etage schief.
Hinzu kommt die Ideenlosigkeit; Reboots, Remakes, Remasters. Die Presse ist mehr als nur nutzlos, sie schadet der Branche durch ideologische Richtvorgaben. Es gibt somit kaum eine Platform auf der man offen reden darf, unter vier Augen reden fast alle anders.
In den 90ern gab es natürlich viel Schrott aber es entstanden auch fast alle Prototypen und Vorbilder der grossen Marken. Finanziell kann man die Zeiträume eh kaum vergleichen. Das sind andere Grössenordnungen.

Klar kann man fast immer auf Indies verweisen aber das ist der falsche Weg. Gesunde wirtschaftliche und kulturelle Strukturen wachsen nicht von selber aus irgendeiner Garage heraus.
 
Die grossen Produktionen sind fast alle Müll. Wir erleben eine Ära der Riesenflops. So viele teure Rohrkrepierer gab es noch nie.
Blöderweise war das Flop-Potential für alle mit Plan offenkundig. D.h. etwas läuft auf höchster Etage schief.
Hinzu kommt die Ideenlosigkeit; Reboots, Remakes, Remasters. Die Presse ist mehr als nur nutzlos, sie schadet der Branche durch ideologische Richtvorgaben. Es gibt somit kaum eine Platform auf der man offen reden darf, unter vier Augen reden fast alle anders.
In den 90ern gab es natürlich viel Schrott aber es entstanden auch fast alle Prototypen und Vorbilder der grossen Marken. Finanziell kann man die Zeiträume eh kaum vergleichen. Das sind andere Grössenordnungen.

Klar kann man fast immer auf Indies verweisen aber das ist der falsche Weg. Gesunde wirtschaftliche und kulturelle Strukturen wachsen nicht von selber aus irgendeiner Garage heraus.
Also ich hab bei den größeren Produktionen richtig gute Spiele gefunden in den letzten Jahren.
Nicht nur Cyberpunk 2077.
Schau dir Crimson Desert an - brauchbar, nix Müll. Marathon ist gut geworden.
Arc Raiders ist top. Auch aus dem Osten kommt langsam gutes Zeug, anstatt 24/7 Grind - Black Myth: Wukong ist richtig richtig gut.
Es gab nur 2 wirkliche Flops aktuell: Highguard und Concord.
Da wurde zwar viel Geld verbrannt, aber sonst ist doch alles wie immer - viele mittelmäßige Spiele die ihre Spieler finden und durchaus viele gute Spiele. Ja, Remaster/Remake/Reboot ist nicht so künstlerisch interessant. Aber da gab es in den letzten Jahren auch geniale Spiele - alleine DOOM, alle Teile gut bis sehr gut.

Und Indies zeigen ganz klar, wohin die Reise geht. Silksong, Expedition 33, Slay the Spire 2, die Liste kann richtig lang werden. Dazu noch viele andere Spiele die nicht die ganz dicken AAA-Budgets haben: Hellblade II usw. - da steckt aber Microsoft dahinter, die stecken bei Ninja Theory mit drin.
 
Vorallem legt man den "Nutzern" also den Kunden enormen Druck auf, und reizt das Thema FoMo maximal aus. getreu dem Motto "Wenn ich da jetzt nicht founde , kommt das spiel nicht raus"
Und das ist wiederlich.
Ich finde hier muss man ganz klar zwischen künstlich erzeugter FOMO (zeitexklusive Items usw.) und der schlichten Tatsache unterscheiden, dass ein Projekt ohne Finanzierung nun mal nicht realisierbar ist. Wenn nicht genug Leute funden, geht das Geld bei vielen Plattformen ja auch wieder zurück.
 
Ich finde hier muss man ganz klar zwischen künstlich erzeugter FOMO (zeitexklusive Items usw.) und der schlichten Tatsache unterscheiden, dass ein Projekt ohne Finanzierung nun mal nicht realisierbar ist. Wenn nicht genug Leute funden, geht das Geld bei vielen Plattformen ja auch wieder zurück.
Ich gebe dir da auch theoretisch recht.
nur funktioniert die Psyche des Menschen nunmal nicht so einfach.
In disem Sinne, ist es egal ob es bewusst ausgenutztes FOMO ist, oder einfach nur nach einer Finanzierung gesucht wird. Es wird bei den Menschen FOMO auslösen. Und mir kann keiner erzählen das dass den Indie Entwicklern nicht bekannt bzw bewusst ist.

Au0erdem... weshalb gibt es sonst diese vermaledeiten Meilensteine?
Können die Indie Entwickler nicht von Anfang an ein Spiel Planen was alles enthält und dann durchkalkulieren was sie dafür an finanzierung brauchen, und dann das Fundraising starten?
Stattdessen gibt es Meilensteine.
Für mich sind diese Meilensteine nur Augenwischerrei, um auch noch den letzten Cent aus Interessierten herauszuquetschen, bzw sie zu locken mehr und mehr zu investieren (in Etappen)
 
In disem Sinne, ist es egal ob es bewusst ausgenutztes FOMO ist, oder einfach nur nach einer Finanzierung gesucht wird. Es wird bei den Menschen FOMO auslösen. Und mir kann keiner erzählen das dass den Indie Entwicklern nicht bekannt bzw bewusst ist.
Es gibt natürlich Crowdfunding-Projekte, die mit FOMO arbeiten, aber ich finde nicht, dass das Konzept an sich FOMO ausnutzt. Unterm Strich finde ich jedenfalls gut, dass es solche Plattformen gibt, einfach weil sie Projekte demokratisieren.
Au0erdem... weshalb gibt es sonst diese vermaledeiten Meilensteine?

Können die Indie Entwickler nicht von Anfang an ein Spiel Planen was alles enthält und dann durchkalkulieren was sie dafür an finanzierung brauchen, und dann das Fundraising starten?
Ich finde logisch, dass mit mehr Finanzierung auch ambitioniertere Ziele umgesetzt werden können.
 
Es gibt natürlich Crowdfunding-Projekte, die mit FOMO arbeiten, aber ich finde nicht, dass das Konzept an sich FOMO ausnutzt. Unterm Strich finde ich jedenfalls gut, dass es solche Plattformen gibt, einfach weil sie Projekte demokratisieren.

Ich finde logisch, dass mit mehr Finanzierung auch ambitioniertere Ziele umgesetzt werden können.
Nja, wie ich schon sagte,. Jedes dieser Fundings, löst letzten endes FOMO aus. Und mir kann auch keiner sagen das dass nicht von , ja allen, ausgenutzt wird die ein Funding starten.

Und nein, wie ich auch sagte, es ist nicht logisch das Meilensteine gibt.
Die Entwickler könnten auch von Anfang an sagen " a , b und c, ist implementiert, dafür brauchen wir aber gesamt 250k" anstatt das sie sagen, "a ist implementiert, dafür brauhen wir 200k" nur um dann später noch anzufügen "wenn wir jetzt 230k ereichen gibts auch noch b, und bei 270K gibts auch c"
So gäbe es ein klares Ziel., ohne das angst ausgenutzt würde das man etwas verpasst.
Ist Analog ähnlich zu lootboxen dieses verhalten.
 
So gäbe es ein klares Ziel., ohne das angst ausgenutzt würde das man etwas verpasst.
Ich finde es noch viel schlimmer. Selbst jetzt nach 14 Jahren wird immer noch an dem Flugmodell herumgefummelt. Das sollte eigentlich bis zur letzten Schraube klar sein. Ist eine Bankrotterklärung und eine Red Flag so groß, wie man sie sich gar nicht mehr vorstellen kann. Darum bin ich abgesprungen.

ähem. das war zu Star Citizen. ^^
 
Nja, wie ich schon sagte,. Jedes dieser Fundings, löst letzten endes FOMO aus. Und mir kann auch keiner sagen das dass nicht von , ja allen, ausgenutzt wird die ein Funding starten.
Alles mögliche löst FOMO aus, das lässt sich halt oft überhaupt nicht vermeiden. Das mit dem Ausnutzen sehe bei Crowdfunding aber halt nicht generell.
Die Entwickler könnten auch von Anfang an sagen " a , b und c, ist implementiert, dafür brauchen wir aber gesamt 250k" anstatt das sie sagen, "a ist implementiert, dafür brauhen wir 200k" nur um dann später noch anzufügen "wenn wir jetzt 230k ereichen gibts auch noch b, und bei 270K gibts auch c"
So gäbe es ein klares Ziel., ohne das angst ausgenutzt würde das man etwas verpasst.
Heißt aber auch, dass es nicht mal "a" gibt, wenn das höhere Funding dann nicht erreicht wird. Dann verpassen alle alles.
Ist Analog ähnlich zu lootboxen dieses verhalten.
Puh, da wird der Begriff "analog" aber schon seeehr weit gestreckt. Immerhin muss das zusätzliche Funding ja von anderen getätigt werden und man weiß zu jedem Zeitpunkt, was einem aktuell für seinen Beitrag versprochen wird. Danach kann es nur mehr werden. Die einzige Ähnlichkeit ist, dass man wohl nicht immer weiß, was noch an Stretch-Goals dazukommt.
 
Alles mögliche löst FOMO aus, das lässt sich halt oft überhaupt nicht vermeiden. Das mit dem Ausnutzen sehe bei Crowdfunding aber halt nicht generell.
Da hat halt jeder seine Meinung. Ich sehs halt völlig anders. Aber ja, auch hier gebe ich dir recht, grundlegend hat alles das Potential FoMo auszulösen. Gerade im Videospielsegement. Aber naja, für mich ist es in 90% der Fälle einfach offensichtlich das damit gearbeitet wird, FoMo gezielt zu nutzen.
Wie ich bereits sagte, weshalb können die Entwickler denn sonst nicht VORHER einfach alles kalkulieren und die Meilensteine weg lassen.
Weshalb wendet man sich denn um investitionen zu erhalten zb nicht auch einfach an eine Bank? Weshalb schaut man nicht auf Portalen (und ja sowas gibts) auf denen Leute mit zuviel Geld Investitionen Suchen?
Nein, man wendet sich an die Community, an die die dann im Endeffekt noch das Game bezahlen dürfen und schlachtet diese aus. Ohne das diese als Investoren dann über irgendetwas die Kontrolle haben, selbst wenn das Projekt vor den Baum fährt.

Heißt aber auch, dass es nicht mal "a" gibt, wenn das höhere Funding dann nicht erreicht wird. Dann verpassen alle alles.
Dann ist das eben so.
Das wäre aber die einzige Variante wie es Fair und Transparent ist.
Der Entwickler sollte dann selbst interesse haben, noch andere Investitionsquellen zu finden, oder gut zu kalkulieren, wenn er das Game wirklich rausbringen möchte.

Aber genau der Satz den du geschrieben hast, ist doch dann schon der beste Beweis für die Ausnutzung von FoMo. "wenn ziel nicht ereicht wird, verpassen alle alles"

Egal wie man es dreht und wendet. Funding geschichten die mit "Spenden" Funktionieren. sind immer am ausnutzen des FoMo Triggers.
Und "Spenden" ist genau der Punkt. man spendet, also schenckt den Entwicklern das Geld. man hat nulll anspruch auf irgendeine bestimmte gegenleistung. Nicht darauf das dass Spiel irgendwann mal fertig wird, keinen Anspruch darauf das einem das Game gefallen wird, keinerlei Mitsprache recht bei entscheidungen während der Entwicklung. Und dann baut der ENtwickler einfach einen massiven Ingameshop ein.
Auch hat man nur unter ganz seltenen Bedingungen, wenn überhaupt, anspruch darauf sein Geld zurückzubekommen. Oder es gehören einem auch nicht 0,01% Anteile der Firma oder des Games.
Denn das ist doch das einzige was Entwickler umgehen wollen, das sie so wie üblich, den Investoren wenn das Game erfolgreich ist, irgendwelche Gewinne ausschütten müssen.
Naja, wie gesagt... man "Spendet" das Geld halt.

und man weiß zu jedem Zeitpunkt, was einem aktuell für seinen Beitrag versprochen wird.
Weiß man das wirklich? Ich mein klar, schreiben die das Nett auf Ihre Fundding seite, aber wissen wir denn wirklich ob es wie beschrieben auch dann im Fertigen Spiel sein wird? Nein, tun wir nicht. Stattdessen bekommen wir anstatt der Fähigkeit jedes Tier als sein Reittier zu zähmen wie beschrieben wurde, die Fähigkeit 10% schneller zu laufen. (Pokemon A-Z als bsp)
Für mich klingt das enorm nach gatcha Game, man bekommt einen tollen Preis vor augen geführt, hat aber keine sicherheit diesen auch zu erhalten.

Danach kann es nur mehr werden. Die einzige Ähnlichkeit ist, dass man wohl nicht immer weiß, was noch an Stretch-Goals dazukommt.
exakt.
Es ist ein fass ohne Boden.
Ohne das man wie schon erwähnt eine Tatsächliche Gegenleistung erhält wie etwa beteiligung am Gewinn, Anteile an der Firma oder dem game, etc so wie das bei normalen Investoren nunmal üblich wäre.

Das ist ebn auch das was ich mal meinte mit " Das Risiko wird auf den Rücken der Funder gelegt" .
Crowdfunding, Patreaon, und wie sie alle heißen, ist ebn Streng betrachtet, der letzte Rotz, und in meinen Augen ein echtes Armutszeugnis dafür wo wir mitlerweile gelandet sind.
Zumindest auf der einen Seite.
Auf der anderen Seite gebe ich dir ja recht, das eine Möglichkeit ist, gerade neuen und jungen Studios, also Indistudios, ein Projekt zu realisieren ohne das jeder angestellte eine Niere verkaufen muss.
Aber wie ich auch bereits sagte, muss dazu das ganze Thema anders angegangen werden. Ohne Meilensteine, ohne Stretchgoals, und mit Gegenleistung, welche sich weiter erstreckt, als irgendein Ingameitem zum hübsch blinken.
 
Weshalb wendet man sich denn um investitionen zu erhalten zb nicht auch einfach an eine Bank? Weshalb schaut man nicht auf Portalen (und ja sowas gibts) auf denen Leute mit zuviel Geld Investitionen Suchen?
Wer weiß, ob die das nicht schon versucht haben? Außerdem führt das halt oft zu Abhängigkeiten, Kosten oder Risiko. Investoren wollen dann oft mitentscheiden, Banken wollen Sicherheiten usw.
Nein, man wendet sich an die Community, an die die dann im Endeffekt noch das Game bezahlen dürfen und schlachtet diese aus.
Am Ende bezahlen die Kunden immer das Spiel. Aber man hat natürlich ein höheres Risiko, wenn man für das Spiel bezahlt, bevor es fertig ist.
Aber genau der Satz den du geschrieben hast, ist doch dann schon der beste Beweis für die Ausnutzung von FoMo. "wenn ziel nicht ereicht wird, verpassen alle alles"
Ja, aber halt im Gegensatz zu "Wenn das Stretch-Goal nicht erreicht wird, dann gibt es trotzdem alles bis dahin und die Stretch-Goals kommen dann vielleicht noch später, wenn das Spiel auf dem regulären Markt ist."
Und "Spenden" ist genau der Punkt. man spendet, also schenckt den Entwicklern das Geld. man hat nulll anspruch auf irgendeine bestimmte gegenleistung. Nicht darauf das dass Spiel irgendwann mal fertig wird, keinen Anspruch darauf das einem das Game gefallen wird, keinerlei Mitsprache recht bei entscheidungen während der Entwicklung.
Wenn man etwas spendet oder verschenkt, bekommt man dafür garantiert nichts wieder. Das ist viel mehr eine Investition. Klar kann man betrogen werden oder das Projekt kann scheitern, aber das ist bei jeder Investition insbesondere in kleine, junge Projekte so. Und man hat zwar kein Mitspracherecht, aber pflegen solche Projekte nicht trotzdem oft einen Austausch mit den Backern?
Denn das ist doch das einzige was Entwickler umgehen wollen, das sie so wie üblich, den Investoren wenn das Game erfolgreich ist, irgendwelche Gewinne ausschütten müssen.
Das ist für Kunden aber halt auch ein Vorteil, denn diese Gewinne zahlt man mit.
Weiß man das wirklich? Ich mein klar, schreiben die das Nett auf Ihre Fundding seite, aber wissen wir denn wirklich ob es wie beschrieben auch dann im Fertigen Spiel sein wird? Nein, tun wir nicht. Stattdessen bekommen wir anstatt der Fähigkeit jedes Tier als sein Reittier zu zähmen wie beschrieben wurde, die Fähigkeit 10% schneller zu laufen. (Pokemon A-Z als bsp)
Ja, weiß man. Ich sagte versprochen. Versprechen können natürlich gebrochen werden. Das kann aber halt bei jedem Spiel passieren. Pokémon Z-A war ja jetzt auch kein Crowdfunding-Projekt.
Aber wie ich auch bereits sagte, muss dazu das ganze Thema anders angegangen werden. Ohne Meilensteine, ohne Stretchgoals, und mit Gegenleistung, welche sich weiter erstreckt, als irgendein Ingameitem zum hübsch blinken.
Die Gegenleistung ist das Spiel. Exklusive Gegenleistungen für das Funding empfinde tatsächlich als das Ausnutzen von FOMO, zumindest wenn die Exklusivität künstlich herbeigeführt wird. Aber das machen halt nicht alle Projekte, deswegen sagte ich, dass ich das prinzipiell bei Crowdfunding nicht so sehe. Fair finde ich, wenn man das Spiel als Funder z.B. günstiger oder früher bekommt.
 
Wer weiß, ob die das nicht schon versucht haben? Außerdem führt das halt oft zu Abhängigkeiten, Kosten oder Risiko. Investoren wollen dann oft mitentscheiden, Banken wollen Sicherheiten usw.
JA GLÜCKWUNSCH!
genau das ist es doch. Statt das die erschaffer / Produzenten das Risiko tragen, tragen es ebn die Community. Sodass der Entwickler bei einem Fehlschlag einfach das nächste Projekt startet ohne irgendwelche konsequenzen wirklich fürchten zu müssen.
Und das Banken sicherheiten wollen, ist völlig normal. Es sollte eigentlich auch normal sein das die User bzw Funder irgendwelche Sicherheiten wollen. dann würde sich das mit Crowdfunding recht schnell erledigen.

Ja, aber halt im Gegensatz zu "Wenn das Stretch-Goal nicht erreicht wird, dann gibt es trotzdem alles bis dahin und die Stretch-Goals kommen dann vielleicht noch später, wenn das Spiel auf dem regulären Markt ist."
Wie erwähnt. Das ist in meinen Augen einfach bewusstes Ausnutzen von FOMO.
Und machen von Versprechen die ggf nie erfüllt werden.

Wenn man etwas spendet oder verschenkt, bekommt man dafür garantiert nichts wieder. Das ist viel mehr eine Investition. Klar kann man betrogen werden oder das Projekt kann scheitern, aber das ist bei jeder Investition insbesondere in kleine, junge Projekte so. Und man hat zwar kein Mitspracherecht, aber pflegen solche Projekte nicht trotzdem oft einen Austausch mit den Backern?
Wenn ich etwas Investiere, ist aber mein Gewinn aus der Investition gegeben. Klar kann man argumentieren das das Fertige Game dieser Gewinn ist, aber was mir halt fehlt ist, das ich mich jederzeit aus der Investition zurückziehen und auszahlen lassen kann.

Ja, weiß man. Ich sagte versprochen. Versprechen können natürlich gebrochen werden. Das kann aber halt bei jedem Spiel passieren. Pokémon Z-A war ja jetzt auch kein Crowdfunding-Projekt.
So kann man es sich auch rechtfertigen oder schön reden finde ich.
Die Gegenleistung ist das Spiel. Exklusive Gegenleistungen für das Funding empfinde tatsächlich als das Ausnutzen von FOMO, zumindest wenn die Exklusivität künstlich herbeigeführt wird. Aber das machen halt nicht alle Projekte, deswegen sagte ich, dass ich das prinzipiell bei Crowdfunding nicht so sehe. Fair finde ich, wenn man das Spiel als Funder z.B. günstiger oder früher bekommt.
Fair finde ich, das man als Funder das Spiel einfach Kostenlos bekommt. Das dass Wirtschaftlich erst gechecked werden muss bzw die Funding höhe dann entsprechend sein muss verstehe ich dabei ja.
So Würde man halt recht schnell von Crowdfunding, zu Produktion auf Bestellung kommen.
Aber da wären wir auch beim Thema, das die Entwickler zumindest auf dem Papier erstmal ein Fertig Spiel haben müssen. (also die Idee völlig ausgereift) Und dann Wird das Geld eingesammelt, und jeder zahlt mindestens (als bsp) 30 euro. damit erhält er automatisch das Spiel wenn es fertig ist. Wer natürlich will, kann dem Entwickler auch mehr Geld spenden.
 
genau das ist es doch. Statt das die erschaffer / Produzenten das Risiko tragen, tragen es ebn die Community. Sodass der Entwickler bei einem Fehlschlag einfach das nächste Projekt startet ohne irgendwelche konsequenzen wirklich fürchten zu müssen.
Und das Banken sicherheiten wollen, ist völlig normal. Es sollte eigentlich auch normal sein das die User bzw Funder irgendwelche Sicherheiten wollen. dann würde sich das mit Crowdfunding recht schnell erledigen.
Wenn eine Bank oder Investoren das Projekt finanzieren, wollen die dafür auch was haben. Das zahlt man auch als Kunde selbstverständlich mit und wie gesagt, wird da dann auch gerne in den Entwicklungsprozess reingepfuscht. Das spart man sich bei Crowdfunding-Projekten, dafür trägt man dann selbst das Risiko.
Wie erwähnt. Das ist in meinen Augen einfach bewusstes Ausnutzen von FOMO.
Kann ich nicht nachvollziehen, aber egal.
Und machen von Versprechen die ggf nie erfüllt werden.
So kann man es sich auch rechtfertigen oder schön reden finde ich.
Das sehe ich einfach nicht als Crowdfunding-Problem, weil das alle Spiele betrifft.
Fair finde ich, das man als Funder das Spiel einfach Kostenlos bekommt. Das dass Wirtschaftlich erst gechecked werden muss bzw die Funding höhe dann entsprechend sein muss verstehe ich dabei ja.
So Würde man halt recht schnell von Crowdfunding, zu Produktion auf Bestellung kommen.
Aber da wären wir auch beim Thema, das die Entwickler zumindest auf dem Papier erstmal ein Fertig Spiel haben müssen. (also die Idee völlig ausgereift) Und dann Wird das Geld eingesammelt, und jeder zahlt mindestens (als bsp) 30 euro. damit erhält er automatisch das Spiel wenn es fertig ist. Wer natürlich will, kann dem Entwickler auch mehr Geld spenden.
Aber genau so läuft das doch in der Regel. Aber das ist ja nicht kostenlos, man hat ja schließlich was bezahlt.
 
Ich musste bisher kein Spiel, in dem ich Backer war, hinterher noch mal bezahlen! Im Übrigen wird man sehr genau darauf hingewiesen, dass man KEIN fertiges Produkt kauft und dass es sein kann, dass es hinterher eben nicht so ist, wie man es gerne hätte.
Wenn man also ein mündiger Bürger ist und lesen kann, weiß man sehr genau, worauf man sich einlässt, wenn man da mitmacht.
Natürlich kann man da Pech haben. Aber das hatte ich bei Starfield, Cities Skylines 2 und SimCity 2013 auch... Und da hab ich viel mehr bezahlt, als mal eben 20 oder 30 Euro!
 
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