Verstärker + 2 Standboxen, nur was genau ?

In der Hinsicht das Digital 1 oder 0 ist. Entweder es kommt was durch oder nicht. Bei analoger Übertragung können Störsignale ja die Frequenzen beeinflußen. Bei einem Röhrenverstärker wird der Verstärker sicher einen viel größeren Klangeinfluss haben als bei den heutigen "digitalen" Verstärkern.
Was natürlich möglich ist, dass die verschiedenene Verstärkeranbieter mit Absicht den Klang beeinflußen. Aber dann sind wie ja im subjektiven Bereich, welcher "Verstärkerklang" einem besser gefällt.

Offenbar hast du keine Ahnung von Verstärkertechnik. Nicht zuletzt, weil es keine Digitalverstärker gibt! Die heißen zwar volkstümlich so, arbeiten aber rein analog... Und haben ganz nebenbei gesagt klanglich ihre Tücken und funktionieren nicht immer so wie man es gerne hätte - der Klang ist u.a. stark von der Box, deren Impedanz und der Stromversorgung abhängig.

Natürlich kann ein günstiges System auch gut klingen.

Preisklassen bezogen - ja, absolut gesehen - nein

Aber die Anforderung "Subwoofer überflüssig" ist mit dem Budget niemals machbar.

Sag niemals nie, zumal dann wenn man sich nicht auskennt!

@Zappaesk: Wie genau definierst du Bass? Ich meine damit die Wiedergabe von Frequenzen im Bereich von 50 Hz und darunter. Und solcher Bass benötigt Volumen. Natürlich muss eine 600€ Box nicht zwangsweise einen besseren Bass haben als eine 400€ Box und die Größe ist auch kein direkter Indikator für den Bass. Aber eine kleine Box wird nie einen Bass im 40 Hz Bereich erzeugen. Eine Standbox, die 40 Hz wiedergeben kann (innerhalb von -3 dB) liegt weit außerhalb des vorgesehenen Budgets.

Und von Boxen hast du auch wenig Ahnung! Natürlich kann eine kleine Box auch einen tiefen Bass erzeugen. Ich kenne z.B. eine 17l Box mit einer unteren Grenzfrequenz um die 20 Hertz. Warum sollte das nicht gehen? Physikalisch spricht da nix dagegen.

Auch der Preis hat damit nix zu tun. Warum auch? D.h. eine Box mit 40 Hz Wiedergabe passt prinzipiell so gut oder schlecht ins Budget wie eine, die das nicht kann!
 
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Bass und viel Volumen?
Ich denke, dass es auf den Gesamtbau und deren Abstimmung ankommt.
Ich habe zwei XT's hier stehen, welche sich eingespielt haben. Das Wooferchassis, ein Aurasound NS3-193-8AB mit ~32cm² Membranfläche, spielt in einem ~3L Gehäuse. Laut dem Frequenzverlauf fängt das Chassis knapp oberhalt von 20Hz zu spielen. Im Nahfeld ist der Bass bei Spielen, Musik und Film atemberaubend.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die XT auch in einem kleinen Raum (25-30m²) am TV eingesetzt werden könnten.
 
Ich denke du bezieht dich mit den XTs auf die ct227XT? Aus XT und der Chassisbezeichnung lässt sich das vermuten...
Die untere Grenzfrequenz liegt auch nicht bei 20Hz (das wäre dann doch sehr optimistisch und mit nem halbwegs ordentlichen Pegel auch absolut zu viel des Guten für nem 3"er - so langhubig ist er dann auch nicht), sondern je nach Aufstellung bei 40-45Hz. Das ist aber aller Ehren Wert und in dem Bereich tummeln sich viele Billigst-Subwoofer in der Preisliga die hier meist verlangt wird.
 
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Ja, natürlich ist das gut auf den Preisbereich gemeint. Mit günstig ist in dem Fall auch nicht das 100€ Media Markt System gemeint.

Wenn ich mir den Frequenzgang der ct227XT würde ich sagen, dass der -3dB Abfall bei ca. 50 Hz liegt... Es können fast alle Boxen laut Hersteller ab ca. 22 Hz wiedergeben. Halt nur deutlich leiser als den restlichen Frequenzverlauf.
Welche 17 Liter Box kann denn 20 Hz mit -3dB wiedergeben?
 
Wenn ich mir den Frequenzgang der ct227XT würde ich sagen, dass der -3dB Abfall bei ca. 50 Hz liegt...

Das ist eben die Crux, die Frequenzgangmessung im schalltoten Raum ist eben nur ein Teil der Wahrheit. Deswegen habe ich geschrieben je nach Aufstellung. Die Dinger sind für wandnahen Betrieb und für den Schreibtisch abgestimmt und gehen dort noch ein Stück tiefer in die von mir genannten Bereiche. Die Aufstellung bzw. Abstimmung muss man schon in die Überlegungen einbeziehen, sonst macht man es sich zu einfach. Das ist auch die Gefahr bei der Beurteilung von Messwerten durch Laien - es wird schlicht falsch interpretiert...

Es können fast alle Boxen laut Hersteller ab ca. 22 Hz wiedergeben. Halt nur deutlich leiser als den restlichen Frequenzverlauf.

Im Prinzip können alle Boxen auch 4 Hz wiedergeben, nur Hören bzw. Messen wird da dann unmöglich bzw. nur sehr schwer.

Aber eben deshalb die Definition der Grenzfrequenz auf den Punkt an dem der Pegel einen bestimmten Wert ggü. dem Schnitt abfällt. Meist sind das 3, 6 oder 10dB.

Welche 17 Liter Box kann denn 20 Hz mit -3dB wiedergeben?

Das ist die Wavesub 178. Ich meine mich zu erinnern, dass der Aufhänger damals 17Hz aus 17l war. Ist aber ne Weile her, kann mich auch in den Details täuschen. Das Ding gibts aber noch und es wird in verschiedenen Varianten mit unterschiedlichen Grenzfrequenzen angeboten.

So ne extreme Auslegung mit 20Hz ist in dem Fall höchstens im Nahfeld interessant, für das reale Leben dürfte bei dem Ding ne Abstimmung um die 25Hz besser sein um etwas Pegel hinzu zu gewinnen.
 
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Klar kann man den Bass verstärken durch eine wandnahe Aufstellung - nur habe ich dazu bisher immer gelesen, dass das klanglich nicht vorteilhaft ist. Ich kenne das auch bei einem Freund und schön klingt der Bass da zumindest nicht. Aber sicher, dass damit auch tiefere Frequenzen möglich sind? (ok, wenn man den unteren Frequenzbereich durch die Wandaufstellung anhebt... aber linearer Klang ist es dann nicht mehr.)

Wenn ich das richtig sehe ist die Wavesub 178 ein Subwoofer? Das wird ja eine Rolle spielen. Zu der Trennfrequenz gibt es da scheinbar keine genauen Aussagen. Also auf welchen dB-Wert die sich beziehen. Hier http://www.lautsprechershop.de/index_hifi_de.htm?http://www.lautsprechershop.de/hifi/wavesub178.htm steht ca. 25 Hz. Und dafür muss man Abstriche bei dem Pegel machen.
Aber den gesamten Frequenzbereich von Musik abdecken + Pegelfest + wenig Volumen dürfte schwer werden?!
Was neben Volumen auch eine Rolle spielen wird: aktiv oder passiv und Membranfläche - korrekt?

Mit kleiner Box meinte ich primär auch klassische PC-Lautsprecher, Satelliten von kleinen Anlagen usw. Im Gesamtportfolie der Boxen sind 17 Liter natürlich auch klein.


Nochmal zum Thema Verstärker: Ja, ich kenne mich mit Verstärkern nicht aus, aber ich bin trotzdem sicher, dass Verstärkerklang ungefähr das Level von Kabelklang hat. Ich habe im Internet auch keine seriöse Information gefunden, dass es Verstärkerklang gibt. Manch einer behauptet, es gibt herstellerspezifisch Klangunterschiede.
Ich lasse mich da gerne aufschlauen. :)
 
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Soweit ich weiß gibt es keinen Hörbaren Unterschied bei Verstärkern der 300- 1000,- Euro klasse.
Bei 5.1 7.1 AVR gibt es solche UNterschiede nicht.
Wenn sie hörbar sind, dann nur in etxrem lauter Lautstärke.
Immerhin sind es auch die Boxen die klingen;) und nicht der Verstärker.
Wenn du reine Stereo Röhre möchtest ist das was anderes.
Da fangen die Unterschiede schon anderes aus.
Aber bei 5.1, 7.1 AVR sind Unterschiede wenn überhaupt ab 1000,- Euro hörbar bzw messbar.
Hatte mal eine gute Seite gespeichert wo es auch getestet wurde.
Wenn ich sie wieder finde poste ich sie.
 
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Nochmal zum Thema Verstärker: Ja, ich kenne mich mit Verstärkern nicht aus, aber ich bin trotzdem sicher, dass Verstärkerklang ungefähr das Level von Kabelklang hat. Ich habe im Internet auch keine seriöse Information gefunden, dass es Verstärkerklang gibt. Manch einer behauptet, es gibt herstellerspezifisch Klangunterschiede.
Ich lasse mich da gerne aufschlauen. :)


Das ist nonsens. Beim Amp fängt es schon mit der Stromversorgung an, dann gehts weiter über Schaltunsdesign, Bauart (Class A, Class AB, Class D, etc.) Überträger ja oder nein (gibt afaik auch Transistoren die Überträger einsetzen), generelle Bauteilqualität.

Und herstellerspezifische Unterschiede gibt es dann auch noch. McIntosh legt eher wert auf einen kräftigen Grundton und viel Druck unten rum (typisch "amerikanischer Sound"), Naim ist da eher bemüht Rhythmus und Fluss der Musik hervorzuheben und hat meist eher leicht rezessive Höhen und nen leicht warmen Bass ( wäre als "englischer Sound" zu bezeichnen) und dann gibts da auch Leute wie die netten Mitarbeiter vom Jörg bei Tidal die einfach Geräte entwickeln wollen die überhaupt nicht klingen (ihr erklärtes Firmenziel ist ja absolute Neutralität).

@TE: Ein gebrauchter Japaner ausden 80ern oder 90ern und dazu ein Paar gebrauchte oder selbst gebaute LS wäre wohl das beste. Schon für 50€ gibts richtig gute Amps bei ebay, die LS würde ich an deiner Stelle bei Kleinanzeigen suchen, da findet man oft richtig gute Angebote.
 
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Klar kann man den Bass verstärken durch eine wandnahe Aufstellung - nur habe ich dazu bisher immer gelesen, dass das klanglich nicht vorteilhaft ist. Ich kenne das auch bei einem Freund und schön klingt der Bass da zumindest nicht. Aber sicher, dass damit auch tiefere Frequenzen möglich sind? (ok, wenn man den unteren Frequenzbereich durch die Wandaufstellung anhebt... aber linearer Klang ist es dann nicht mehr.)

Die Wand (und ein Schreibtisch natürlich auch) verstärken den Bass. Wenn man das weiß, dann kann man sich das zunutze machen und die Boxen so abstimmen, dass der Bass recht früh abfällt. Damit erreicht man mithilfe der Wand eine tiefere untere Grenzfrequenz und linearen Verlauf bis dahin - je nachdem sogar tiefer als bei einer von vorne herein linearen Abstimmung mit derselben Box bzw denselben Chassis und freier Aufstellung.

Aber da die meisten Kunden sich schlicht nicht auskennen und vor allem auf - für sich genommen wertlose - untere Grenzfrequenzen oder ähnlich scheinbar einfach zu interpretierende - Messwerte schauen, sind die wenigsten Boxen tatsächlich so abgestimmt. Die klingen an der Wand halt dann so wie bei deinem Freund. Aufgebläht, dröhnig und matschig (zu Versuchszwecken könnte er mal nen Socken in die Bassreflexöffnung stecken, das sollte helfen)

Wenn ich das richtig sehe ist die Wavesub 178 ein Subwoofer? Das wird ja eine Rolle spielen.

Tut es nicht, warum sollte es? Die Physik ist die selbe!

Aber den gesamten Frequenzbereich von Musik abdecken + Pegelfest + wenig Volumen dürfte schwer werden?!
Was neben Volumen auch eine Rolle spielen wird: aktiv oder passiv und Membranfläche - korrekt?

Eines ist klar, bei kleinen Chassis ist pegelmäßig bei der gleichen Frequenz früher Schluss als bei ner größeren. Wobei das auch nicht stimmt, es kommt auf den Hubraum an, nicht auf die Größe der Membran. Das Volumen ist da aber erst mal aussen vor, da ist dann auch der Wirkungsgrad mit beeinflusst. Die Zusammenhänge sind aber nicht mit einigen dürren Sätzen beschrieben, deswegen nimms einfach mal so hin.

Der gesamte Frequenzbereich von Musik ist im übrigen gar nicht so groß wie mancher glaubt. Von einzelnen Ausnahmen abgesehen ist bei rund 35-40Hz ohnehin Schluss mit den meisten Instrumenten. Elektronische Musik geht mitunter weiter runter, aber auch da ist deas was viele als extrem tiefen Bass vermuten in Echt halt ein lauter Bass. Der Bass, den man als Kick spürt ist nämlich auch gar nicht der um 20Hz (den die meisten mangels entsprechender Anlage ohnehin nicht hören können) sondern eher der um 70-80Hz und das kann praktisch jeder ordentliche Box.

Nochmal zum Thema Verstärker: Ja, ich kenne mich mit Verstärkern nicht aus, aber ich bin trotzdem sicher, dass Verstärkerklang ungefähr das Level von Kabelklang hat. Ich habe im Internet auch keine seriöse Information gefunden, dass es Verstärkerklang gibt. Manch einer behauptet, es gibt herstellerspezifisch Klangunterschiede.
Ich lasse mich da gerne aufschlauen. :)

Lass dich nicht aufschlauen, sondern geh hin und höre!

Ich finde es höchst amüsant, dass es im Netz diverse "Gurus" gibt die sich hinstellen und Klangunterschiede bei aktueller Elektronik einfach so abtun nach dem Motto, die heutige Technik ist so ausgereift, dass alles was man als vermeintlichen Unterschied hört entweder Voodoo oder Sounding ist...

Damit macht man es sich zu leicht! Es gibt bei allen Komponenten einer Anlage einen Einfluss auf das Resultat. Mal mehr mal weniger. Bei Verstärkern habe ich auch noch nicht kapiert wie der nicht vorhandene Einfluss begründet wird?

Klar, die Frequenzgänge sehen bei den meisten Verstärkern mehr oder weniger gleich aus, da gibts allenfalls Unterschiede bei den oberen Grenzfrequenzen - was aber auch nicht ganz unwichtig ist und z.B. für die Impulsantwort eine Rolle spielt.
Aber schon beim Klirr (der ja oft als Zahlenwert mit nem Haufen Nullen angegeben wird) sieht die Welt anders aus, da gibt es sehr wohl signifikante Unterschiede! Zumindest dann, wenn man mal dessen Spektrum, Ordnungen und Lastabhängigkeit betrachtet. Nicht umsonst werden Röhrenverstärker als oftmals angenehmer und echter empfunden. Bei denen ist der Klirr zwar normalerweise recht hoch, aber eben überwiegend harmonisch (geradzahlige Ordnungen), während er bei den Transistorverstärkern bei insgesamt niedrigerem Klirr für gewöhnlich die ungeraden Ordnungen dominieren. Das misst sich besser, klingt aber nicht unbedingt.
Wenn man die heutigen Verstärker ansieht und mit denen von vor 20 Jahren vergleicht, dann fällt einem auf, dass die Messwerte mitunter etwas schlechter sind, der Klang aber eher besser. Einer der Gründe ist es, dass heute meist nicht mehr auf eine starke Gegenkopplung gesetzt wird, die zwar die Messwerte scheinbar verbessert, aber eben auch zuungunsten des Klangs. Es gilt das selbe wie bei den Lautsprechern, mit der Betrachtung einiger Messwerte wird man dem Thema Klang nicht gerecht. Es muss das Richtige gemessen werden und dann muss man es eben auch interpretieren können. Wobei das bei Verstärkern nicht so einfach ist.

Auch das ist ein komplexes Thema, dem nicht mit ein paar Sätzen bei zu kommen ist. Aber ganz klar, es gibt Unterschiede und die kann man anhören.
 
AW: Verstärker + 2 Standboxen, nur was genau ?

Tut es nicht, warum sollte es? Die Physik ist die selbe!

Auch das ist ein komplexes Thema, dem nicht mit ein paar Sätzen bei zu kommen ist. Aber ganz klar, es gibt Unterschiede und die kann man anhören.

Ich denke es macht einen Unterschied, ob eine Box nur auf 20 - 200 Hz abgestimmt werden muss oder ob sie 20 - 20.000 Hz linear wiedergeben soll. Entsprechend kann man ja die Membran und den Innenaufbau auslegen.
Sonst würde es ja nicht extra Subwoofer geben, wie auch die von dir genannte Wavelab?! Wenn es alles egal wäre könnte man ja gleich alles in eine Box integrieren. Sowas gibts, aber das kenne ich nur als sehr große Boxen, die im inneren entsprechend aufgebaut sind.

Ich kenne jedenfalls nicht eine kompakte Box oder selbst Standbox (in Wohnzimmergröße), die alles ab 20 Hz linear wiedergeben kann. (Wäre für Filme ja relevant).

Mit der Wand abstimmen ist ja auch so eine Sache. In jedem Ratgeber wird einem gesagt, man soll die Boxen weit genug von den Wänden wegstellen. Man kann den Bass damit verstärken, aber ob der Klang darunter nicht leidet sei mal dahingestellt.
Es dürfte für den Ottonormalverbraucher auch unmöglich sein, so eine Abstimmung selber durchzuführen. Man müsste die Boxen dann ja aufstellen, vermessen, Position ändern, vermessen...
Da jede Wand anders ist, kann man hier kaum Pauschal sagen wie diese sich bei welchem Abstand auf Box X auswirkt. Meistens hat man auf einer Seite noch eine Seitenwand, auf der anderen nicht...


Mal angenommen der Verstärker hat einen Einfluss auf den Klang (womit ich jetzt nicht herstellerspezifische Soundings meine, sondern reine Qualitätsunterschiede). Dann ist es wohl trotzdem sinnlos bei einem Budget von 400€, wofür man kaum brauchbare Standboxen bekommt (um mal von HiFi und wirklich gutem Klang zu reden) den Verstärker auch noch groß berücksichtigen zu wollen.
Wenn man Boxen für mehrere Tausend € kauft, mag es sinnvoll sein sich auch mehr um das Thema Verstärker zu kümmern. Aber bei einer 100€ Box ist wohl die Box alleine noch das Hauptproblem beim Klang.
In HiFi Studios wird man ja schon schräg angeschaut, wenn man als Budget für zwei Boxen 1000€ angibt... Das günstigste was die mir da anbieten konnten war die kleinste B&W Box für über 600€.

Das mit dem hören ist ja eh so eine Sache. Man kann sich auch einreden Unterschiede zu hören. Das wurde schon in diversen Blindtest bewiesen auch beim Geschmackssinn. Allein die Erwartung, dass es anders klingen/schmecken sollte kann dazu führen, dass man es so wahrnimmt. Und wenn die Hersteller ihre Verstärker sounden, wäre es kein Wunder, wenn man Unterschiede hört. Aber dann geht es ja um persönliches Empfinden - was gefällt mir besser.
Beispiel beim Geschmack: Cola. Leuten wurden mehrere angeblich verschiedene Cola-Sorten zum probieren gegeben. Auf den Gläsern stand drauf, von welcher Firma die Cola sein soll. Alle (oder nahezu alle) haben Unterschiede geschmeckt. Es war aber überall die gleiche Cola drin...
Ein anderes Beispiel ist MP3. Wie viele da behaupten zwischen 320 kBit MP3 und CD einen Unterschied hören zu können - aber dann beim Blindtest schaffen die nur Zufallstreffer. (Ich möchte dazu keine Diskussion anregen, nur als Beispiel bei dem die meisten Menschen vermeintlich einen Unterschied hören - solange sie wissen, ob gerade die MP3 oder CD läuft)
 
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Ich denke es macht einen Unterschied, ob eine Box nur auf 20 - 200 Hz abgestimmt werden muss oder ob sie 20 - 20.000 Hz linear wiedergeben soll. Entsprechend kann man ja die Membran und den Innenaufbau auslegen.
Sonst würde es ja nicht extra Subwoofer geben, wie auch die von dir genannte Wavelab?!

Ja klar ist das ein Unterschied, schon deshalb weil man für eine Fullrangebox normalerweise mindestens 2 Wege bemüht. Das ändert aber an der Physik nix. Bei einer 3- oder Mehr-Wege Box ist der Bass ja auch ein reinrassiger Basslautsprecher. Der ist natürlich anders ausgelegt - ein Hochtöner ist ja auch anders ausgelegt als ein Basslautsprecher, insofern fehlt mir momentan die Idee worauf du hinaus willst?!

Der Innenaufbau eines Bassgehäuses einer "normalen" Box ist prinzipiell auch nicht anders als der eines Subwoofers. Lediglich die Bedämpfung kann ein wenig anders ausfallen, weil eben die Bereiche in denen das Gehäuse resonieren würde bzw. sich stehende Wellen ausbilden schon lange nicht mehr wiedergegeben werden und eben auch nicht berücksichtigt werden müssen. Warum sollte ein Sub anders sein?

Wenn es alles egal wäre könnte man ja gleich alles in eine Box integrieren. Sowas gibts, aber das kenne ich nur als sehr große Boxen, die im inneren entsprechend aufgebaut sind.

Ich kenne jedenfalls nicht eine kompakte Box oder selbst Standbox (in Wohnzimmergröße), die alles ab 20 Hz linear wiedergeben kann. (Wäre für Filme ja relevant).

Obs relevant ist oder nicht sein mal dahin gestellt - Fakt ist, dass die allerwenigsten Boxen und auch Subs das überhaupt können. Aber nur weil du solche Boxen nicht kennst heißt das ja nicht dass es das nicht gibt. z.B. ist die Visaton B80 recht breitbandig ohne ausufernd groß zu werden, oder gar Strassackers Darling als einigermaßen kompakte Box in der der Bass überhaupt kein Gehäuse besitzt...

Das Hauptproblem dabei ist der Wirkungsgrad. Dieser ist gerade im Bass stark von der Gehäusegröße abhängig. Wenn man also eine Box bauen will, die im Bass richtig weit runter geht, dann baut die entweder recht groß oder der Wirkungsgrad ist eher bescheiden. Deshalb geben sich Standboxen meist mit deutlich kleineren Verstärkern zufrieden als Kompaktboxen. Je nach Anwendungsfall ist es also einfach praxisuntauglich die Größe einer Box beliebig zu verkleinern und damit dann dennoch das ganze Wohnzimmer in ne Disco verwandeln zu wollen. Da muss man einfach immer die spezifische Anwendung im Kopf behalten - deswegen habe ich den TS z.B. nach diesen Angaben auch gefragt.

Einer der Gründe für Subwoofer ist eben, dass man durch den meist eingebauten Verstärker bzw. den fast ausschließlichen Aktivbetrieb der Dinger auf den Wirkungsgrad keine so große Rücksicht nehmen muss. Man kann die Chassis so trimmen, dass sie in extrem kleine Gehäuse passen und das Ganze dann mit nem dicken Amp antreiben - ohne Auswirkungen auf die anderen Frequenzbereiche.

Mit der Wand abstimmen ist ja auch so eine Sache. In jedem Ratgeber wird einem gesagt, man soll die Boxen weit genug von den Wänden wegstellen. Man kann den Bass damit verstärken, aber ob der Klang darunter nicht leidet sei mal dahingestellt.
Es dürfte für den Ottonormalverbraucher auch unmöglich sein, so eine Abstimmung selber durchzuführen. Man müsste die Boxen dann ja aufstellen, vermessen, Position ändern, vermessen...

Vielleicht solltest du die Ratgeber wechseln bzw. mal nen gescheiten lesen! Mir ist kein Ratgeber bekannt, der nicht empfiehlt mit dem Wandabstand zu spielen um einen ausgewogenen Bass zu bekommen. Der Ottonormalverbraucher braucht da gar nix abstimmen - das macht ja der Entwickler - sondern einfach probieren und hören! Praktisch jede Kompaktbox profitiert von ner Wand im Rücken...


Mal angenommen der Verstärker hat einen Einfluss auf den Klang (womit ich jetzt nicht herstellerspezifische Soundings meine, sondern reine Qualitätsunterschiede). Dann ist es wohl trotzdem sinnlos bei einem Budget von 400€, wofür man kaum brauchbare Standboxen bekommt (um mal von HiFi und wirklich gutem Klang zu reden) den Verstärker auch noch groß berücksichtigen zu wollen.

Nehm deine Annahme mal als gesetzt hin!
Bei dem Budget kann man entweder neu kaufen (viel gescheites gibts da nicht - am ehesten so ein kleiner S.M.S.L. der aber nur einen Eingang hat, für den PC super, ansonsten eher ein wenig mager) oder eben etwas für gewöhnlich erheblich besseres gebraucht kaufen...

In HiFi Studios wird man ja schon schräg angeschaut, wenn man als Budget für zwei Boxen 1000€ angibt... Das günstigste was die mir da anbieten konnten war die kleinste B&W Box für über 600€.

Gleiches Spiel wie mit den Ratgebern - wechsel auch den Händler wenn er dich schief ansieht. Der lebt von Leuten wie dir, wenn er die schief ansieht lebt er halt nicht mehr lang!

Das mit dem hören ist ja eh so eine Sache. Man kann sich auch einreden Unterschiede zu hören. Das wurde schon in diversen Blindtest bewiesen auch beim Geschmackssinn. Allein die Erwartung, dass es anders klingen/schmecken sollte kann dazu führen, dass man es so wahrnimmt.

Im Prinzip geb ich dir recht! Aber man kann mit nem Blindtest nur beweisen, dass es Unterschiede gibt (was ja auch schon x-mal gemacht wurde), aber nie, dass es keine gibt (wie sollte das gehen?). Das geht mit so einem Test nun mal technisch einfach nicht!

Und wenn die Hersteller ihre Verstärker sounden, wäre es kein Wunder, wenn man Unterschiede hört. Aber dann geht es ja um persönliches Empfinden - was gefällt mir besser.

Klar gehts um persönliches Empfinden, nur kenne ich keinen seriösen Hersteller der wirklich sounded. Jeder hat eben auch da seine persönlichen Vorstellungen und treibt z.B. die Auflösung auf die Spitze, dass darunter dann was anderes leidet nimmt der in Kauf. Sounding ist das nicht. Im Prinzip macht jede Komponente Fehler - bessere Komponenten eben weniger. Der Hersteller richtet sein Augenmerk auf die Dinge die ihm wichtig sind. In dem Bereich sind die Fehler halt dann kleiner - in anderen dann aber halt größer...

Ein anderes Beispiel ist MP3. Wie viele da behaupten zwischen 320 kBit MP3 und CD einen Unterschied hören zu können - aber dann beim Blindtest schaffen die nur Zufallstreffer. (Ich möchte dazu keine Diskussion anregen, nur als Beispiel bei dem die meisten Menschen vermeintlich einen Unterschied hören - solange sie wissen, ob gerade die MP3 oder CD läuft)

Schönes Beispiel. Hier im Forum wurde vor einiger Zeit genau so ein Blindtest (im Prinzip sogar DBT) gemacht zwischen MP3 und FLAC. Erstaunlich viele konnten den Unterschied hören und die Ergebnisse waren je nach Musikbeispiel ziemlich eindeutig. Damit wurde bewiesen (sic!), dass es die Unterschiede gibt.
 
AW: Verstärker + 2 Standboxen, nur was genau ?

Man kann lange über Hifi diskutieren aber nichts ersetzt Probehören in den eigenen 4 Wänden mit den akustischen Begebenheiten. Alleine der Raum trägt gut zur Hälfte zum Klang bei. Hat man einen schwimmend verlegten Parkettboden aus Holz und Gips-Platten in den Wänden hat man sofort Frequenzlöcher im Sound da bei bestimmten Frequenzen Resonanzen entstehen und Energie aus dem Schall absorbiert wird. Sich mit Hifi zu beschäftigen heißt sich mit sehr vielen Aspekten auseinanderzusetzen und meistens hat man nach einer Weile ein erstes Aha-Erlebnis, dem dann weitere folgen.
 
AW: Verstärker + 2 Standboxen, nur was genau ?

Der HiFi-Händler hat mich eher nicht direkt schief angesehen. Aber wenn man in so einen Laden reingeht und dann dort Boxen im Angebot für 23.000€ sieht und der Rest sich auch alles weit im vierstelligen bewegt kommt man sich komisch vor, wenn man mit einem Budget im dreistelligen ankommt.
Für den Bereich 200-500€ pro Box scheint es auch kaum Händler zu geben. Media Markt und Saturn bieten ein paar Boxen im unteren dreistelligen Bereich an, Nubert gibts - und dann kommen die HiFi-Händler mit dem Bereich 1000€+ pro Box. 1-2 Boxen für unter 1000€ haben die manchmal.

Den Rat mit dem Wandabstand den bestmöglichen Sound zu ermitteln, kenne ich natürlich.


Also wieder zum Thema - Wie Zappaeks vor einiger Zeit geschrieben hat:
Zappaesk schrieb:
Wie groß ist den der Raum, wie groß der Hörabstand und nicht zuletzt wie werden die Dinger denn stehen? Wie laut soll es denn werden können?
 
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