Verkaufsstopp für Verbrennungsmotoren ab 2030: 46 Prozent der Deutschen sind dagegen

AW: Verkaufsstopp für Verbrennungsmotoren ab 2030: 46 Prozent der Deutschen sind dagegen

So katastrophal ist die Ladeinfrastruktur heute nun auch nicht:
tesla charger.JPG
An jeder Autobahn sind finden sich regelmäßig Tesla Supercharger, so kommt man auch über weitere Strecken (also die ~1% aller Fahrer) ans Ziel ohne stundenlang warten zu müssen.
Uns finden | Tesla Deutschland,

"Ladezeit:
Die 60-kWh-Akkumulatoren der ersten Tesla Model S konnten an 90-kW-Superchargerstationen der ersten Generation in 20 Minuten zur Hälfte, in 40 Minuten zu 80 % und in 75 Minuten vollständig geladen werden. Die Leistung der Ladepunkte wurde bei den in Deutschland aufgestellten Superchargern auf 135 kW gesteigert."

Tesla Supercharger – Wikipedia

Das Marktpotenzial rund um elektrische Mobilität wächst und wächst, die deutschen Autobauer und Energieversorger wollen alle was vom großen Kuchen abhaben. Sobald der Hype anfängt geht es ganz schnell.
 
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Richtig in Fahrt kommen E-Autos wohl erst, wenn die Autohersteller E-Autos bauen die nicht aussehen wie der Kothaufen eines Tamagotchi auf Rädern :D

Also Mercedes E-Klasse (Taxis) und vor allem ein Passat Kombi für die Armee der Aussendienstler. Natürlich muss die Reichweite stimmen UND die Ladezeit. Das könnte man in den nächsten Jahren noch schaffen, aber für eine flächendeckende Verfügbarkeit der Elektro-Zapfsäulen sehe ich schwarz und wahrscheinlich wird ein E-Auto auf dauer nicht günstiger als ein Verbrenner sein. Dem Staat gehen durch E-Autos massiv Steuern flöten und das holen die sich über andere Wege mit Sicherheit wieder rein. Der Strom wird also in Zukunft noch viel, viel teurer. Ich rechne mit etwa 40-50 Cent/kWh, wenn es keine Verbrenner mehr gibt.
 
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wenn man allein auf den co2 ausstoß guckt! Ansonsten is schweröl ja an sich ne super sache oder ? :wall:

Die Frage stellt sich dann, mit welcher Energieform man den Wasserstoff erzeugt und komprimiert?
Die Effizienzfrage ist erst dann wirklich sinnvoll, wenn man mindestens einen Gleichstand erreicht, bzw. darüber hinaus mehr Energie nutzen kann, als man dafür vorher vernichten mußte.
Wenn der Punkt erreicht ist, dann hat man ein wirkliches Perpeduum-Mobile.
 
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Wurde das schon verlinkt?

Elektroautos: Wie wurde ein Verbrenner-Verbot funktionieren? - manager magazin

Da werden ja viele Fragen gestellt, die auch hier im Thread hochgekommen sind, und auch beantwortet.

Spannend finde ich das Thema der zusätzlichen Kraftwerke, die benötigt werden. In D ist immer noch der Großteil des Stroms aus Verbrennung fossiler Stoffe, was ja das Problem nur verlagern würde. Wenn man keinen Atomstrom will, muss man also alles mit erneuerbaren Energiequellen abdecken.

Man wehrt sich aber auch gegen Windräder, gegen Gezeitenkraftwerke, gegen Solarfarmen...

Was will man denn nun? Für irgendwas muss sich die Gesellschaft schon entscheiden und das dann aber auch konsequent verfolgen!
 
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...Die 15 größten Seeschiffe der Welt stoßen jährlich mehr schädliche Schwefeloxide auf als alle 760 Millionen Autos weltweit.
Weil Fahrzeuge entschwefeltes Benzin nutzen. 760 Millionen Fahrzeuge erzeugen also so gut wie kein SO2 mehr, es hat also keine Relevanz. Vergleich einfach mal die Menge von tausenden ungefilterten Kohlekraftwerken in der Welt mit den 15 größten Frachtschiffen und staune, wie irrelevant die Mengen der Frachter sind. Das Problem der Frachter lässt sich von hier auf jetzt lösen, indem in Häfen der Einsatz von Schweröl, besser gesagt der Asphaltähnlichen Masse, verboten wird, weil alle Schwerölschiffe natürlich Dieseltanks haben, mit denen die Motoren z.B. 30min betrieben werden, bevor sie abgeschaltet werden, damit Einspritzpumpe und Leistungen nicht verstopfen.

Das hat aber rein gar nichts mit Stickoxid und Feinstäuben in Städten zu tun, die zu echten Problemen der Menschen führen. Oder willst Du behaupten, dass der Smog in Peking durch Frachtschiffe kommt?

Nochmal Strom ist genug da, Leitungen liegen, es müssen nur Stromzähler aufgebaut werden. Wieviele Millionen Parkuhren gab es früher? Billiger waren die nicht und wurden ebenso in zwei Jahrzehnten aufgebaut.

Schwachsinnig ist es zu glauben, wenn alle E-Autos fahren würden, dass dann etwas für den Klimawandel getan wird. Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass wirklich alle E-Autos mit Ökostrom geladen werden. :schief:
erstens: Der Anteil der EE am Strom liegt heute bei über 25%
zweitens: dieser Anteil steigt stetig, ohne großräumige Speicher sind bis zu 80% möglich
drittens: Autobatterien können als passive Speicher eingesetzt werden, weil Fahrzeugbatterien nur bei Stromüberschuss aus der EE genutzt werden
viertens: Durch E-Fahrzeuge ist darum der max. Anteil der EE weiter zu erhöhen

Du solltest einfach mal 15 Jahre in die Zukunft schauen. Reden wir 2030 weiter, wie hoch der EE Anteil dann ist, ich schätze 50%. Und selbst wenn der Strom aus Gaskraftwerken kommt, ist die Abgasbelastung mit Schadstoffen wie Feinstaub, Stickoxid oder Kohlenmonoxid in Städten erheblich geringer gegenüber dem Einsatz von Benzin- oder gar Dieselfahrzeugen.

...
"Ladezeit:
Die 60-kWh-Akkumulatoren der ersten Tesla Model S konnten an 90-kW-Superchargerstationen der ersten Generation in 20 Minuten zur Hälfte, in 40 Minuten zu 80 % und in 75 Minuten vollständig geladen werden. Die Leistung der Ladepunkte wurde bei den in Deutschland aufgestellten Superchargern auf 135 kW gesteigert."
...
Und das wird sich mit neuen Batterien und besserer Kühlung weiter verkürzen. Alle 2-4h auf der Autobahn eine kurze Pause zum Beinvertreten zu machen, ist mehr als sinnvoll
 
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Wurde das schon verlinkt?

Elektroautos: Wie wurde ein Verbrenner-Verbot funktionieren? - manager magazin

Da werden ja viele Fragen gestellt, die auch hier im Thread hochgekommen sind, und auch beantwortet.

Spannend finde ich das Thema der zusätzlichen Kraftwerke, die benötigt werden. In D ist immer noch der Großteil des Stroms aus Verbrennung fossiler Stoffe, was ja das Problem nur verlagern würde. Wenn man keinen Atomstrom will, muss man also alles mit erneuerbaren Energiequellen abdecken.

Man wehrt sich aber auch gegen Windräder, gegen Gezeitenkraftwerke, gegen Solarfarmen...

Was will man denn nun? Für irgendwas muss sich die Gesellschaft schon entscheiden und das dann aber auch konsequent verfolgen!

Schröbtete ich ja bereits einige Beiträge weiter oben, dazu kommt noch das es physikalisch nicht möglich ist, eine Energieform ohne Verluste in eine andere zu transformieren. Ich kann mir maximal den Emissionsort konsolidieren (mit entsprechenden Kosten), um die tatsächliche Emission komme ich nicht herum.
 
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Weil Fahrzeuge entschwefeltes Benzin nutzen. 760 Millionen Fahrzeuge erzeugen also so gut wie kein SO2 mehr, es hat also keine Relevanz. Vergleich einfach mal die Menge von tausenden ungefilterten Kohlekraftwerken in der Welt mit den 15 größten Frachtschiffen und staune, wie irrelevant die Mengen der Frachter sind. Das Problem der Frachter lässt sich von hier auf jetzt lösen, indem in Häfen der Einsatz von Schweröl, besser gesagt der Asphaltähnlichen Masse, verboten wird, weil alle Schwerölschiffe natürlich Dieseltanks haben, mit denen die Motoren z.B. 30min betrieben werden, bevor sie abgeschaltet werden, damit Einspritzpumpe und Leistungen nicht verstopfen.

Das hat aber rein gar nichts mit Stickoxid und Feinstäuben in Städten zu tun, die zu echten Problemen der Menschen führen. Oder willst Du behaupten, dass der Smog in Peking durch Frachtschiffe kommt?

Nochmal Strom ist genug da, Leitungen liegen, es müssen nur Stromzähler aufgebaut werden. Wieviele Millionen Parkuhren gab es früher? Billiger waren die nicht und wurden ebenso in zwei Jahrzehnten aufgebaut.

Ja wenn man für die Stromsäulen mit Zähler auch zwanzig Jahre braucht?
Wir haben jetzt schon 2017!
Dann kann 2030 ganz bestimmt nicht schon die Infrastruktur vollständig und gemäß im Vergleich zum DSL-Ausbau nicht mal mit halber Abdeckung der Infrastruktur den Weg für E-Autos ebenen, vor allem mit wirklichen Schnelladestationen, wo man in spätestens 20 Minuten den Akku mindestens halb Voll bekommt.
Auch wenn Stromleitungen überall liegen, muß die Hauptversorgungsleitung von Straßenzügen auch für diese Mehrbelastung dimensioniert sein, mit dem Hinweis auf Schnelladen!
Die Berechnungsgrundlage für Hauptversorgungsleitungen stammt größtenteils noch aus den etwa 60iger Jahren und das betrifft auch unsere Überlandleitungen.

E-Autos sollten zumindest wenigsten beim Bremsen ihre Akkus aufladen können, so in etwa wie es bei der Formel1 funktioniert.
Einige Toyota Prius-Modelle können das, aber nur für den kleinen mitgeführten Akku.
Für größere Kapazitäten reicht es durchschnittlich gerade mal für maximal 12%.
Und das wird auch nur dann erreicht, wenn man kontinuierlich gleichmäßige Ladekurven erreicht mit weit vorausschauenden Fahren.
Das ist heutzutage schlicht unmöglich bei dem Straßenverkehr und dem gegenwärtig vollführten Fahrverhalten.
Geht nur mit viel Geduld und einer rigorosen Anerziehung der Verkehrsteilnehmer, bzw. einer dazu angepaßten Infrastruktur der Fahrwege, sprich Fußgänger bekommen Brücken, oder Unterführungen und innerstädtische Verkehrswege werden kreuzungsfrei verwirklicht, so wie Autobahnkreuze.
Woher den Platz nehmen?
 
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Ok, Schwachkopf meldet sich zu Wort: Geschwindigkeit ist nur durch eins zu ersetzen: MEHR Geschwindigkeit ;)

Gruß vom Schwachkopf :)

Also zumindest nach meiner Erfahrung kann das kein Argument sein. Mein Wagen fährt auch 250 abgeriegelt, alles über 200 fahre ich aber selbst bei grader sauberer Autobahn ohne irgendwelche anderen sichtbaren Verkehrsteilnehmer nur äußerst selten, einfach weil es mir zu anstrengend ist mich dauerhaft so extrem zu konzentrieren. Ich bin auch schon mal 330 (Tacho, also real knapp über 300 wahrscheinlich) gefahren in einem geliehenen Nissan GTR. Das werde ich nie wieder machen. Es war mal die Chance das zu tun und die Gelegenheit freie bahn sehr günstig aber es reizt mich nicht mehr im Ansatz, denn das war kein Spaß am Ende sondern Angst, obwohl das Auto damit keine Probleme hatte bzw. man nichts bemerkte.

Lange Rede kurzer Sinn - die Endgeschwindigkeit ist nicht entscheidend. Da ein gutes E-Auto auch die 200 Klamotten laufen sollte ist das mehr als ausreichend. Die Beschleunigung ist da viel wichtiger, sowohl fahr- als auch spaßtechnisch - und da sind (schnellere) e-Autos so manchem dicken teuren Sportwagen mehr als gewachsen. Ich habe jedenfalls gefühlt keinen UNterschied gemerkt ob ich im GTR von 20 auf 120 beschneunige oder das im Tesla Model S mache (was ich auch schon probiert habe, den kann man sich 15km von meinem Haus weg leihen :-D)... der einzige Unterschied war: der GTR ist ein ganz kleines feines bisschen lauter :fresse:
 
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GANZ grob übern Daumen hat ein Liter Benzin oder Diesel rund 10 kWh Energieinhalt.

Das Problem bei der Rechnung ist die Effizienz - Elektromotoren sind sehr effizient, Verbrenner sehr ineffizient (ist ja schöän dass mit 30 oder gar 40% geworben wird, nur werden die Motoren nur seltenst an dem betriebspunkt betrieben an dem das so ist - in der Realität sinds vielleicht 10% im normalen Verkehr, der e-Motor dürfte auf >90% kommen, hier haste aber woanders verluste wie etwa im Akku oder beim Laden).

Eine bessere Rechengrundlage sind die jeweiligen Durchschnittsverbräuche. Also um die 30 kWh/100 km real für Elektroautos in den heute beliebten Größen, 8-9 l Benzin und 7 l Diesel. Als ich dass das letzte Mal überschlagen habe, kam ich im Worst Case iirc auf 30 Prozent mehr Stromverbrauch oder ungefähr eine Verdoppelung der heutigen EE. Technisch also machbar, aber mit Merkel und der Mehrheit der Deutschen praktisch nicht vor 2100, wenn man nicht für stationäre Verbraucher weiterhin fossile Energieträger nutzen will (was bescheuert wäre).


Ich erinnere mich noch an die ersten Autos. Was haben wir Kutscher für eine angst gehabt, aber wie sollte man hunderttausende Fahrzeuge mit Benzin aus Apotheken betanken. Das ist doch eine Snapsidee und wird sich niemals durchsetzen. Komischerweise war das Problem mit dem extrem gefährlichen Benzin innerhalb weniger Jahre zu lösen.

Ich glaube es waren mehrere Jahrzehnte von dem Zeitpunkt an, als Benziner den Kutschen in jeder Hinsicht überlegen waren bis zu einem flächendeckenden Tankstellennetz. Und dann dauerte es noch einmal einige Zeit bis jeder Haushalt einen Verbrenner nach Lust und Laune nutzen konnte. Dazwischen lagen zwei Weltkriege, in denen massiv Staatsmittel in entsprechende Verkehrsinfrastruktur geflossen sind.

Strom dagegen liegt überall, das Leitungsnetz ist vorhanden, in jedem Straßenzug. Es müssen "nur" Steckdosen installiert werden, idealerweise intelligente, die ein Laden mit stochastischem Windstrom ermöglichen. Insbesondere jeder neue Firmenparkplatz sollte ab sofort mit entsprechender Infrastruktur erreichtet werden

"Benzin in jedem Pferdestall" haben wir übrigens bis heute nicht. Jeden Parkplatz mit einer Lademöglichkeit zu versorgen ist ein komplett anderes Szenario als die Schaffung von einer Tankstelle alle 50 km.

Was für ein Quatsch. Wie oben schon erwähnt, wenn die Infrastruktur passt kein Thema. Aber vielleicht sollte man mal lieber vorher bei der Schifffahrt anfangen. Dagegen sind die Autos ja ein Witz. Die 15 größten Seeschiffe der Welt stoßen jährlich mehr schädliche Schwefeloxide auf als alle 760 Millionen Autos weltweit. Aber das will ja keiner sehen und sauberere Schiffe haben Einfluss auf Transportkosten. Alles nur Geheuchel...

"Geheuchel" beziehungsweise bescheuert ist die Assoziation der Abschaffung fossiler Energien mit Umweltschutz. Das hat damit rein gar nichts zu tun, wenn man etwas für die Natur tun wollte, müsste man vor allem Flächen- und Wasserverbrauch angehen. Worum es geht ist Klima- und damit vor allem Infrastrukturschutz. Schwefeldioxid auf hoher See hat damit rein gar nichts zu tun. (mit Umweltschutz afaik aber auch wenig. Konzentriert als sauerer Regen in den oberen Bodenschichten und als Staub in Städterlungen ist das Zeug ein Problem. Aber die berühmten 15 größten Schiffe fahren ja selten durch Innenstädtische Grünanlagen)
 
AW: Verkaufsstopp für Verbrennungsmotoren ab 2030: 46 Prozent der Deutschen sind dagegen

... Nochmal Strom ist genug da, Leitungen liegen, es müssen nur Stromzähler aufgebaut werden. Wieviele Millionen Parkuhren gab es früher? Billiger waren die nicht und wurden ebenso in zwei Jahrzehnten aufgebaut.


erstens: Der Anteil der EE am Strom liegt heute bei über 25%
zweitens: dieser Anteil steigt stetig, ohne großräumige Speicher sind bis zu 80% möglich
drittens: Autobatterien können als passive Speicher eingesetzt werden, weil Fahrzeugbatterien nur bei Stromüberschuss aus der EE genutzt werden
viertens: Durch E-Fahrzeuge ist darum der max. Anteil der EE weiter zu erhöhen

Du solltest einfach mal 15 Jahre in die Zukunft schauen. Reden wir 2030 weiter, wie hoch der EE Anteil dann ist, ich schätze 50%. Und selbst wenn der Strom aus Gaskraftwerken kommt, ist die Abgasbelastung mit Schadstoffen wie Feinstaub, Stickoxid oder Kohlenmonoxid in Städten erheblich geringer gegenüber dem Einsatz von Benzin- oder gar Dieselfahrzeugen.

Und das wird sich mit neuen Batterien und besserer Kühlung weiter verkürzen. Alle 2-4h auf der Autobahn eine kurze Pause zum Beinvertreten zu machen, ist mehr als sinnvoll

Dein Zweitens, Drittens und Viertens verstehe ich um ehrlich zu sein nicht, hast du dafür Begründungen/Erläuterungen? Bei den Emissionen von Gaskraftwerken gebe ich dir recht, aber wenn ich mich nicht irre muss das Gas ja auch irgendwo herkommen (fossiler Energieträger). Das bestätigt im Übrigen meine Aussage, dass E-Fahrzeuge eher die Emissionen an Orten konsolidieren, und damit Feinstaub, SO2 und NOx nur anders verorten... das ist global gedacht für den Klimawandel aber irrelevant und entlastet lediglich die Ballungszentren.

EE Anteil über 25% ist korrekt, deckt sich aber nicht mit "...Strom ist genug da.." wenn man Emissionen mit E-Fahrzeugen einsparen möchte. Durch mehr Verbraucher steigt der Bedarf, der EE Anteil sinkt dadurch aber prozentual, weil man den zusätzlichen Bedarf kurzfristig nicht mit zusätzlicher EE Infrastruktur bedienen kann, oder vielmehr möchte (das gute alte "nimby" Problem).
 
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...Ich glaube es waren mehrere Jahrzehnte von dem Zeitpunkt an, als Benziner den Kutschen in jeder Hinsicht überlegen waren ...
Nein, ab 1908 mit dem Fort T war das der Fall. Flächendeckende Tankstellen gab es in den USA vor dem ersten Weltkrieg
Ford Modell T – Wikipedia

Die erste Tankstelle wurde 1913 errichtet, danach boomten sie: Überhaupt eine schöne Sammlung der Fahrzeuge mit ein paar Infos zur Konkurrenz der Benziner in frühen Jahren.
Achmed Khammas - Das Buch der Synergie - Teil C -Geschichte der Elektromobile und Hybridfahrzeuge (II)

Ok, Schwachkopf meldet sich zu Wort: Geschwindigkeit ist nur durch eins zu ersetzen: MEHR Geschwindigkeit ;)

Gruß vom Schwachkopf :)
Wer schnell sein will, darf nicht langsam fahren. Zeit verliert man an roten Ampel, Staus, beim Tanken und Pausen. Ob die max. Geschwindigkeit 180 oder 250 ist, spielt eine völlig untergeordnete Rolle. Das versteht der normale Fahrer aber nicht. Z.B. ECE (fährt über 250) zu altem IC, Strecke Göttingen Fulda. Wie groß ist der zeitliche Unterschied? 3min, warum so wenig? Weil der viel leichtere IC viel besser beschleunigt, also viel kürzere Zeiten langsam fährt, dagegen sind die paar Minuten mit 250 des ECE unerheblich.

...E-Autos sollten zumindest wenigsten beim Bremsen ihre Akkus aufladen können...
Dafür kann man heute schon Kondensatoren parallel zur Batterie nutzen, mit denen vielleicht sogar in Zukunft ganz Speicher möglich sind:
Superkondensatoren: Der bessere Stromspeicher furs Elektroauto | ZEIT ONLINE

Dein Zweitens, Drittens und Viertens verstehe ich um ehrlich zu sein nicht.
Laut Erneuerbarem Energiegesetzt (kurz EEG) ist es das Ziel, bis 2060 80% EE im Netz zu haben. Unser heutige eher geringer Anteil wird also kontinuierlich gesteigert werden und damit wird der Strom für Fahrzeuge immer abgasärmer. Fahrzeuge mit Batterien erleichtern den weiteren Ausbau, ohne den zusätzlichen Einsatz von teuren Batteriespeichern im Netz, der heute schon umgesetzt wird.
Ziele des EEG: Informationsportal Erneuerbare Energien - Erneuerbare-Energien-Gesetz
Batteriespeicher im Stromnetz: Europas grosste Batterie steht in Brandenburg – B.Z. Berlin
 
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AW: Verkaufsstopp für Verbrennungsmotoren ab 2030: 46 Prozent der Deutschen sind dagegen

Ich habe nicht geschrieben, dass ich es toll finde auf der Autobahn zu drängeln oder auf der Landstraße in unübersichtlichen Situationen zu überholen, von daher passt deine Aussage, auf mich bezogen nicht. Die 50Km/h bzw. linke Spur-Schleicher sind das viel größere Sicherheitsrisiko. Diese Personen nötigen einen zum Überholen und provozieren somit Verkehrsunfälle mit Opfern wie dir. Clever "Heizen " (Können am Lenkrad vorausgesetzt) ist eines der schönsten Dinge der Welt (entsprechender Abgas erzeugender Untersatz vorausgesetzt ;) )
Glaub' mir, da war ich sogar - als leidenschaftlicher Motorradfahrer - ganz bei Dir.. bis zum besagten Unfall als ein sportlicher Autofahrer der sein können Überschätzt hat, aus einer Kurve geschossen kam und das dahinter stehende Stoppschild vor der Umgehungsstrasse mit flüchtigem Blick nach links und rechts gekonnt ignoriert hat. Genauso wie mich..

BtW
provozieren somit Verkehrsunfälle mit Opfern wie dir.
Ist die Schreibweise Absicht, oder einfach nur unglücklich gewählt? :hmm:
Zweifelsfrei wäre gewesen
provozieren somit Verkehrsunfälle wie mit dir.



@Topic
Ohne Ultimatum wird sich wirklich kaum was ändern. Nur so wird ein Umdenken bei MEnsch und Industrie erwirkt. Ich bin dafür!
 
AW: Verkaufsstopp für Verbrennungsmotoren ab 2030: 46 Prozent der Deutschen sind dagegen

Bis 2030 wird die Elektromobilität in Verbindung mit dem autonomen Fahren das Verkehrswesen sowieso komplett revolutioniert haben.
 
AW: Verkaufsstopp für Verbrennungsmotoren ab 2030: 46 Prozent der Deutschen sind dagegen

]
Laut Erneuerbarem Energiegesetzt (kurz EEG) ist es das Ziel, bis 2060 80% EE im Netz zu haben. Unser heutige eher geringer Anteil wird also kontinuierlich gesteigert werden und damit wird der Strom für Fahrzeuge immer abgasärmer. Fahrzeuge mit Batterien erleichtern den weiteren Ausbau, ohne den zusätzlichen Einsatz von teuren Batteriespeichern im Netz, der heute schon umgesetzt wird.
Ziele des EEG: Informationsportal Erneuerbare Energien - Erneuerbare-Energien-Gesetz
Batteriespeicher im Stromnetz: Europas grosste Batterie steht in Brandenburg – B.Z. Berlin

Ich kenne das EEG, das Problem daran ist, dass ein Gesetz in diesem Fall lediglich eine Absichtserklärung ist, vergleichbar mit dem Breitband-Internetausbau, und wir wissen ja wie gut das klappt. Anreize werden gegeben, nur regt sich immer mehr der Bürger, der alles toll, sauber und gut findet, solange er nicht mit den Schattenseiten (in dem Fall sogar wörtlich gemeint) in Berührung kommt. (Nimby-Attitüde). Demnach sehe ich die blosse Existenz des EEG nicht als hinreichende Begründung für eine: "So wird es kommen"-Einstellung. Darüber hinaus trifft das auch auf die Erdgas-Förderung zu. Den Zusammenhang mit den Batterien hab ich allerdings jetzt verstanden, danke dafür.
 
AW: Verkaufsstopp für Verbrennungsmotoren ab 2030: 46 Prozent der Deutschen sind dagegen

Ich kenne das EEG, das Problem daran ist, dass ein Gesetz in diesem Fall lediglich eine Absichtserklärung ist.
Aktuell ist die EE erheblich erfolgreicher als die Ziele im Gesetz. wir sind schneller und weiter und es wird so weiter gehen, weil z.B. die Offshore windanlagen jetzt schon billigeren Strom als neue Kernkraftwerke liefern.

Was fehlt sind Stromtrassen mit Gleichstromhochspannungs in den Süden. Aber die werden kommen, schnell....
 
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Ja genau! Deswegen ist der CO2 Ausstoß in Deutschland auch gestiegen seitdem man unsinnigerweise den AKWs den Stecker gezogen hat. Moderne Gaskraftwerke mit niedrigem Ausstoß werden eingemottet weil sie sich nicht mehr rechnen und uralt Braunkohlemeiler laufen weiter. Dass man irgendwas für die Grundlast braucht vergesst ihr Öko Fantasten immer wieder.

"Schaut mal Kinder. Seht ihr da das alte Braunkohlekraftwerk? Das ist der Auspuff von Papas neuem Elektroauto"

Gesendet von meinem SM-G920F mit Tapatalk
 
AW: Verkaufsstopp für Verbrennungsmotoren ab 2030: 46 Prozent der Deutschen sind dagegen

Nein, ab 1908 mit dem Fort T war das der Fall. Flächendeckende Tankstellen gab es in den USA vor dem ersten Weltkrieg
Ford Modell T – Wikipedia


Wer schnell sein will, darf nicht langsam fahren. Zeit verliert man an roten Ampel, Staus, beim Tanken und Pausen. Ob die max. Geschwindigkeit 180 oder 250 ist, spielt eine völlig untergeordnete Rolle. Das versteht der normale Fahrer aber nicht. Z.B. ECE (fährt über 250) zu altem IC, Strecke Göttingen Fulda. Wie groß ist der zeitliche Unterschied? 3min, warum so wenig? Weil der viel leichtere IC viel besser beschleunigt, also viel kürzere Zeiten langsam fährt, dagegen sind die paar Minuten mit 250 des ECE unerheblich.


Dafür kann man heute schon Kondensatoren parallel zur Batterie nutzen, mit denen vielleicht sogar in Zukunft ganz Speicher möglich sind:
Superkondensatoren: Der bessere Stromspeicher furs Elektroauto | ZEIT ONLINE

Das Ford Modell T, kannst du ganz ruhigen Gewissens mit dem Trabi gleich setzen, im Punkt Reparaturfreudigkeit.
Den Rest konnte der Trabi besser.
Heute gilt Individualismus und das auch noch in jeder Herstellersparte!
Uniformität ist effizienter, aber unbeliebt.

Der Vergleich mit den Zügen auf dieser noch als Kurzstrecke zu bezeichnenden Fahrstrecke, hinkt ein wenig.
Im Gegensatz zum IC mit einer E-Lok, hat der IC3 und der IC4 die besseren Beschleunigungswerte weil nicht nur 4 Achsen angetrieben sind und diese mehr als 4 Fahrmotoren in den meisten aktuellen längeren Zugkonfigurationen haben.
Das hat einen entscheidenden Vorteil, da mehr Radsätze die Haftung Rad-Schiene nutzen beim Beschleunigen.
Ohne technische Einschränkung, würde jede E-Lok sofort die Haftung verlieren, wenn die Zugkraft gegenüber dem Wagenzug wesentlich größer ist, im Verhältniß zur Haftreibung.
Würden diese ICE ihr Beschleunigungspotenzial mit gewöhnlichen Fahrgästen nutzen, würde bald keiner mehr Fahren, weil die mit dem Rücken in Fahrtrichtung dem Gegenüber auf dem Schoß sitzen würden. (unfreiwilliges Aufstehen)
Deshalb wird softwaremäßig das physikalische Gewicht zur Antriebsleistung ins Verhältniß gesetzt und der Zug wird mit diesen Parametern auch nur beschleunigt (ETCS/LZB).
Das gilt auch für den IC/EC!
Diese Datenparameter sind auch begrenzend wirksam, wenn händisch der Zug beschleunigt wird.
Einzeln fahrende E-Loks sind dagegen zwar auch beschränkt, aber da geht die Post ab, wenn z.B. 84 Tonnen mit 4200-6400KW und max. 300KN beschleunigt werden.
Zeit wird fast ausschließlich beim Bremsen heraus geholt, oder durch rechtzeitiges entfernen von vorausfahrenden, oder kreuzenden Zügen!
Insgesamt ist ein IC nur deshalb langsamer, weil diese auf vielen Strecken mehr Halte in Bahnhöfen absolvieren müßen, als die ICE.
Wenn die Wegstrecke von Anfangsbahnhof bis Endbahnhof 1000km beträgt, ist die Zeitersparniß schon sehr deutlich!
Hier kommt es auf das Verhältniß an.
Übrigens hat man (nicht nur einsichtigerweise) den ICE4 auf max. 250km/h Höchstgeschwindigkeit zugelassen, die je nach Zugkonfiguration auch nur auf 230km/h begrenzt ist.

Die ICE1+2 sind ein Unfall für die deutsche Bahninfrastruktur, da ursprünglich nicht für diese geplant.
Diese Generation wird an jedem, oder an nur einem Ende/Anfang mit einem Triebkopf angetrieben!
Die Variante mit nur einem Triebkopf ist also nichts anderes als ein IC!
Zudem sind beide Generationen nur mit Sonderregelung unterwegs, weil diese nicht dem deutschen nationalen Lichtraumprofil für Schienenfahrzeuge entsprechen.
Daraus resultiert, das diese nur auf dafür geeigneten Strecken fahren dürfen.
Zum anderen sind Einschränkungen bei Strecken mit bestimmten Anstiegen vorhanden, die jedoch eher für den internationalen grenzüberschreitenden Verkehr von Belang sind.

E-Loks mit Drehstrommotoren haben die Voraussetzung über einen 4 Quadrantensteller, beim Bremsen erzeugten Strom direkt ins Oberleitungsnetz einzuspeisen.
Geübte Güterzuglokführer sind, betriebs-, wagenzuglast- und streckenbedingt, in der Lage bis zu 30% Strom zurück zuspeisen, gegenüber dem Beschleunigungs-, bzw. Fahrverbrauch.
Der übliche Durchschnitt liegt jedoch hier bei 11-14%!
 
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"Schaut mal Kinder. Seht ihr da das alte Braunkohlekraftwerk? Das ist der Auspuff von Papas neuem Elektroauto"

Ich warte noch auf die 2Takt Armada

Das mit dem Ausstieg ist eh eines der sinnlosesten Entscheidungen der Regierung, aber der Witz ist doch der Mensch spaltet das Atom um Wasser zu kochen
 
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Ja genau! Deswegen ist der CO2 Ausstoß in Deutschland auch gestiegen seitdem man unsinnigerweise den AKWs den Stecker gezogen hat. Moderne Gaskraftwerke mit niedrigem Ausstoß werden eingemottet weil sie sich nicht mehr rechnen und uralt Braunkohlemeiler laufen weiter. Dass man irgendwas für die Grundlast braucht vergesst ihr Öko Fantasten immer wieder.

"Schaut mal Kinder. Seht ihr da das alte Braunkohlekraftwerk? Das ist der Auspuff von Papas neuem Elektroauto"

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Diese Aussage ist nicht verkehrt, so langsam wie die Mühlen für nur noch E-Autos fahren laufen.
Was jedoch noch als Ass im Ärmel zählen kann, ist das Bemühen Fusionskraftwerke zu bauen.
Aber selbst eines vorweisbar stromerzeugend im wirtschaftlichen Maße hier in Deutschland bis 2030, sollte doch immer noch utopisch bleiben, bei den ewig andauernden Testbauten und wenn, dann wäre es trotzdem nur eins für Testzwecke!
 
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Glaub' mir, da war ich sogar - als leidenschaftlicher Motorradfahrer - ganz bei Dir.. bis zum besagten Unfall als ein sportlicher Autofahrer der sein können Überschätzt hat, aus einer Kurve geschossen kam und das dahinter stehende Stoppschild vor der Umgehungsstrasse mit flüchtigem Blick nach links und rechts gekonnt ignoriert hat. Genauso wie mich..

BtW

Ist die Schreibweise Absicht, oder einfach nur unglücklich gewählt? :hmm:
Zweifelsfrei wäre gewesen

Sorry, ja war EXTREM dumm geschrieben, ist mir leider erst jetzt aufgefallen. Sorry noch Mal an dieser Stelle!
 
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