Verkaufsstopp für Verbrennungsmotoren ab 2030: 46 Prozent der Deutschen sind dagegen

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Also zumindest nach meiner Erfahrung kann das kein Argument sein. Mein Wagen fährt auch 250 abgeriegelt, alles über 200 fahre ich aber selbst bei grader sauberer Autobahn ohne irgendwelche anderen sichtbaren Verkehrsteilnehmer nur äußerst selten, einfach weil es mir zu anstrengend ist mich dauerhaft so extrem zu konzentrieren. Ich bin auch schon mal 330 (Tacho, also real knapp über 300 wahrscheinlich) gefahren in einem geliehenen Nissan GTR. Das werde ich nie wieder machen. Es war mal die Chance das zu tun und die Gelegenheit freie bahn sehr günstig aber es reizt mich nicht mehr im Ansatz, denn das war kein Spaß am Ende sondern Angst, obwohl das Auto damit keine Probleme hatte bzw. man nichts bemerkte.

Lange Rede kurzer Sinn - die Endgeschwindigkeit ist nicht entscheidend. Da ein gutes E-Auto auch die 200 Klamotten laufen sollte ist das mehr als ausreichend. Die Beschleunigung ist da viel wichtiger, sowohl fahr- als auch spaßtechnisch - und da sind (schnellere) e-Autos so manchem dicken teuren Sportwagen mehr als gewachsen. Ich habe jedenfalls gefühlt keinen UNterschied gemerkt ob ich im GTR von 20 auf 120 beschneunige oder das im Tesla Model S mache (was ich auch schon probiert habe, den kann man sich 15km von meinem Haus weg leihen :-D)... der einzige Unterschied war: der GTR ist ein ganz kleines feines bisschen lauter :fresse:

Meiner ist (dank AC Schnitzer ) offen und mir sind die Tacho( du bist einer der wenigen, die verstehen, dass Tacho nicht= "echte" km/h sind ;) ) 300(ca. 280km/h echte) eigentlich zur wenig. Ich weiß, dass ich da etwas behämmert bin, aber wenn ich vom Chef den (privaten) aventador für nen Tag bekomme( wenn Mal wieder ein dicker Deal geklappt hat) dann geht mir mein herz auf! Auf der a3 ( FFM)nach dem Feierabendverkehr, bei freier Bahn, von 120 auf 340, der V12 brüllt im Genick bei 8-9.000 Umdrehungen, das sequentielle Getriebe knallt die Gänge rein, dass du denkst " Oh das war fast mein Genick das du mir gebrochen hast".....hach.. ohne Worte....ich bin da leider absolut verrückt.
Genug OT
 
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Naja ich weiß nicht was ich von den Elektroautos halten soll, durch den Akku fällt vermutlich ein Kostenaufwand eines Motorwechsels nach fünf Jahren an. (Ansonsten Reichweite die nur für den Stadtverkehr geeignet ist)
Beim Akku sehe ich auch evtl. höhere Umweltbelastung z.B. bei einem Rentner Auto das 1 mal die Woche zum Supermarkt gefahren wird und wenns verkauft wird ist dieser(akku) trotzdem schlecht gealtert.
Ladestationen finde ich aktuell kein Problem sehe in meiner Gegend relativ viele nie genutzt und evlt. so 3 Elektroautos in der Stadt.
Naja und wenn ich sehe wie oft die neuen Post Elektroscooter in der Werkstatt sind möchte ich auch kein Elektroauto, gut ein negativ Beispiel, wo das billigste vom billigsten verwendet wurde, um vermutlich Fördergelder abzugrasen.
Aber auch die normalen Hybriden und Elektroautos vielen mir doch negativ auf.
Nahreisen mit dem Auto werden evtl. auch seltener wegen der warte Zeit, dann fliegt man mehr auch gut für die Umwelt:ugly:, wenigstens gäbe es dadurch weniger Staus.
 
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Da bin ich mal gespannt ob Porsche wirklich ab 2023 jedes 2 Auto rein elektisch auf dem Markt bringen wird.
Aber nach meiner ansicht ist das nur eine frage der Zeit bis die Akkutechnologie(Energiedichte) derart weiterentwickelt wird
das irgendwann auch reichweiten damit gefahren werden können als wie konventionelle Verbrennungsmotoren.
Deutschland bzw. ihre Politik sollte mal rüber schaun was Norwegen bezüglich E-Autos Infrastruktur aufbau seit Jahren
und subventionen bzw.Förderung macht,damit die normal Bürger auch davon provitieren.
Ob ich jemals erleben werde eine Innenstadt Abgasfrei zu durchqueren?Das wäre ein Traum...aber träume können auch war werden wenn man daran glaubt.
 
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Naja ich weiß nicht was ich von den Elektroautos halten soll, durch den Akku fällt vermutlich ein Kostenaufwand eines Motorwechsels nach fünf Jahren an. (Ansonsten Reichweite die nur für den Stadtverkehr geeignet ist)

Warum? Hast du das nur denen geglaubt die alles nachplappern was man in der Kneipe so hört?

Hier die Realität: Das ModelS von Tesla ist seit 2013 auf dem Markt und damit jetzt so langsam in dem Altersbereich den du ansprichst.
Wie viele Akkus mussten denn schon getauscht werden aus Verschleißgründen (nicht anderen Defekten)? Antwort: Quasi Keine.
Wie viel hat sich denn die Reichweite der Wagen die 2013 verkauft worden in den ganzen Jahren verringert wenn der Nutzer vernünftig damit umgegangen ist (sprich nicht immer auf 100% laden und nicht ganz leer fahren)? Antwort: Im Bereich von 5-10%. Oder anders gesagt statt 400km gehen noch 350 wenns dumm läuft (kannst dir ja mal die passenden Videos von Horst Lüning ankucken, der fährt son Ding seit fast 5 Jahren täglich).

Und wir reden hier auch von fast 5 Jahre alter Akkutechnik, heute dürften die Auswirkungen noch deutlich kleiner sein.

Das Märchen vom Lithiumakku den man nach wenigen Jahren tauschen muss weil er verschlissen ist hält sich hartnäckig, woher es kommt weiß ich nicht. Böse Zungen sagen von den herstellern die auf Verbrenner setzen, andere skalieren einfach ihre hochgezüchteten und geplant obsoleten Handyakkus hoch und glauben jeder Lithiumionenakku müsste nach 1000 Ladezyklen platt sein.

Tatsache ist dagegen, dass die Akkus natürlich verschleißen, die Betriebsparameter und Elektronik aber so gewählt sind, dass die Dinger sehr viele Ladezyklen ertragen und über lange Zeiträume fit bleiben. Irgendwann nach 10-15 Jahren muss man die bestimmt tatsächlich mal tauschen aber bis dahin ist die Lebensdauer eines Standardautos ohnehin erreicht (nicht weils kaputt wäre sondern weil der Besitzer ein neues will...).

Das alles ginge auch beim Handy - statt 3000 mAh eben nur 2600 und dafür 5000 Ladezyklen statt 1000. Aber erstens kann man das nicht verkaufen weil die Akkulaufzeit dann geringer ist und zweitens kanns nicht im Sinne des herstellers sein dass ein (ggf. fest verbauter) Akku 10 Jahre hält. :-D
 
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Warum? Hast du das nur denen geglaubt die alles nachplappern was man in der Kneipe so hört?

Hier die Realität: Das ModelS von Tesla ist seit 2013 auf dem Markt und damit jetzt so langsam in dem Altersbereich den du ansprichst.
Wie viele Akkus mussten denn schon getauscht werden aus Verschleißgründen (nicht anderen Defekten)? Antwort: Quasi Keine.
Setzt Tesla nicht als einer der wenigen auf eine extra Kühlung der Akkus um dieses Sympthom entgegen zu wirken.
Wie gesagt Post ist negativ Beispiel kann jedoch sagen das von der 1 Jahr alten Flotte 5 beim Akkuwechsel waren in einer Stadt mit weniger als 30k Einwohner, die eine Hälfte sind noch Verbrennungsmotoren.
 
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Setzt Tesla nicht als einer der wenigen auf eine extra Kühlung der Akkus um dieses Sympthom entgegen zu wirken.
Tesla nutzt ein System um die Akkus zu kühlen wenn man sehr sportlich mit dem Auto unterwegs ist. Dadurch dass ein Tesla ggf. mehrere Hundert kW hat können die Akkus durch ihren Innenwiderstand schnell zu heiß werden wenn man die Leistung dauerhaft fordert, etwa 20 Minuten Vollgas auffer Bahn.
Das System ist aber erstens fast immer aus einfach weil es selten vorkommt dass jemand mehrere Minuten am Stück Hunderte kW abruft und zweitens kein System zur Verschleißreduktion (zumindest nur sekundär) sondern schlichtweg eine Schutzfunktion bzw. eine zusätzliche Funktion, die das Drosseln/Abschalten des Fahrzeuges wegen Überlastung deutlich herauszögern kann wenns jemand hart übertreibt :-D

Den eigentlichen Verschleiß des Akkus durch kalt im Winter, heiß im Sommer und laden/entladen und schlicht altern kann sowas nicht aufhalten. Der Punkt ist nur, dass der Verschleiß von solchen Akkus immer als viel schlimmer "vermarktet" wird als er eigentlich ist. Diese Akkus sind ja baulich darauf ausgelegt und werden auch elektronisch so angesteuert und überwacht dass sie möglichst lange halten (eben NICHT wie bei Handys und vergleichbarem). Deswegen sind 10 Jahre Normalbetrieb eines Teslas höchstwahrscheinlich (sicher weiß mans erst 2023...) kein problem.
 
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Es gibt ja auch schon Ansätze, nur Zellen statt der gesamten Batterie zu tauschen, was dann entsprechend nicht so viel Geld auf einmal ist, was man bezahlen muss. Die alten Batterien können ja auch als stationärer Speicher irgendwo weitergenutzt werden, wenn die Kapazität für das Auto zu gering ist.
 
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Das wäre ein sehr vorteilhaftes System - an die Tanke fahren, aus einem genormten System ein Batterypack (automatisiert wg. Gewicht) raus, ein volles rein, Geld für ne Ladung gezahlt und weiter gehts. 2 Minuten.
Aber sowas scheitert schlicht an der Bürokratie. Dafür müssten ja alle Hersteller gleiche Packs und Systeme haben (völlig illusorisch bei uns, denn das hätte man sich vor 20 Jahren überlegen müssen bevor man vom Fortschritt überfahren wird wie beim Neuland) und der Deutsche Michel würde sich noch drüber aufregen dass er ja jetzt noch 15% drin hatte und der Nachbar aber 19% und das dasselbe kostet, ständig bleiben überall Wagen stehen die das letzte Prozent ausreizen wollten um 5 cent zu sparen und so weiter und so weiter...
Da lädt man lieber ne Stunde :ka:
 
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Das System ist aber erstens fast immer aus einfach weil es selten vorkommt dass jemand mehrere Minuten am Stück Hunderte kW abruft und zweitens kein System zur Verschleißreduktion (zumindest nur sekundär) sondern schlichtweg eine Schutzfunktion bzw. eine zusätzliche Funktion, die das Drosseln/Abschalten des Fahrzeuges wegen Überlastung deutlich herauszögern kann wenns jemand hart übertreibt :-D

...Diese Akkus sind ja baulich darauf ausgelegt und werden auch elektronisch so angesteuert und überwacht dass sie möglichst lange halten (eben NICHT wie bei Handys und vergleichbarem). Deswegen sind 10 Jahre Normalbetrieb eines Teslas höchstwahrscheinlich (sicher weiß mans erst 2023...) kein problem.
Gut das Tesla es kann bezweifle ich nicht bei anderen Herstellern bin ich mir trotzdem nicht sicher, teils durch nicht direkte aber doch persönlicher Erfahrung.
 
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Ich gehe davon aus dass auch die anderen Hersteller wie VW, BMW usw. das hinkriegen werden. Aber die haben eben ein paar Jahre Rückstand weil sie eben unfassbar träge deutsche Automobilkonzerne sind.
 
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Das meinte ich auch nicht. Im Detail weiß ich nicht, wie so ein Akku aufgebaut ist, aber er besteht ja aus verschiedenen "Modulen" oder Zellen, amgenommen 100 Stück. Wenn irgendwann nach einigen Jahren die Leistungsfähigkeit des Akkus nachlässt, werden diejenigen Zellen mit der geringsten Kapazität, sagen wir ab ca 75% des Werkszustandes, getauscht, sodass es zu einer Erhöhung der Leistungsfähigkeit, bzw. einer Annäherung an den Ursprungszustand des Akkus kommt, ohne gleich die gesamte Batterie zu tauschen.
So wars gemeint.
 
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Achso... das funktioniert technisch nicht - also nicht das austauschen im mechanischen Sinne (das geht schon) sondern aus anderen Gründen. Du kannst immer nur ganze Packs tauschen.

Ein solcher Autoakku besteht aus vielen Hundert Einzelzellen. Diese sind allesamt aufeinander ich nenns mal "justiert". Du hast bei der Produktion ja gewisse Schwankungen in den Einzelzellen. Einen kompületten Pack baust du aus "zueinander passenden" zellen zusammen was Kapazität, Spannung, Verhalten usw. angeht. Da einfach wenn ein Block ein paar Jahre alt ist einzelne Zellen zu tauschen geht nicht, die "alten" Zellen würden die eine "neue" die andere elektrische Eigenschaften hat in kürzerer Zeit zerstören.

Deswegen sollte man schon bei kleingeräten wie keine Ahnung RC-Autos in denen mehrere Akkus drin sind keine neuen und alten Akkus mischen, schon gar nicht volle und leere zusammen verwenden. Wenn du 1000 Akkus gemeinsam verwendest müssen die sehr genau aufeinander austariert sein um uinerwünschte nebeneffekte zu vermeiden. Das ist auch ein teil des Know-Hows, das sich die Hersteller über Jahre angeeignet haben.
 
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Ich gehe davon aus dass auch die anderen Hersteller wie VW, BMW usw. das hinkriegen werden. Aber die haben eben ein paar Jahre Rückstand weil sie eben unfassbar träge deutsche Automobilkonzerne sind.


Ich arbeite bei Volkswagen bei den Alternativen Antrieben im Bereich der Elektromotorenfertigung im Komponentenwerk Kassel. Wir fertigen aktuell Elektromotoren für VW (E-Golf, E-Up, Golf GTE, Passat GTE) und Vorserie für Audi (Hybrid). Meine Erfahrung ist, dass wir deutlich mehr produzieren könnten, die Nachfrage aber nicht existiert . Desweiteren würde ich uns bei VW nicht als träge bezeichnen. Im Bereich der Statorenfertigung sind wir der einzige Hersteller, der sich eine hochwertige effiziente Methode der Wicklung aus Flachdraht überhaupt für eine Serienproduktion zutraut und im Gegensatz zu Mercedes oder ähnlichen, kaufen wir bei VW keine Technologie ein, sondern entwickeln diese selber mit einer hohen Fertigungstiefe. Solange jedoch die Anreize in der Politik und Infrastruktur nicht geschaffen werden, bleibt die Nachfage aus und im Bereich der E-Mobilität investiert VW eine Menge Geld und Know-How. Wir könnten deutlich mehr, aber der Markt fordert es (noch) nicht.
 
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Ich geb zu, ich weiß in etwa wie ein Automotor funktioniert und wo Gas und Bremse ist, aber von Ingenieurskram hab ich null Plan :D

Das muss man auch nicht. Wir sind schon froh wenn Menschen ein grundlegendes Verständnis haben, Details muss man nicht kennen (ich kenne die dafür in allerlei andren Dingen nicht).
Wenn du Details über sowas wissen willst... gefühlt das halbe Mod-Team ist Ingenieur - einer von uns sogar bei Audi. :D
Ich hab mit Autos beruflich eigentlich gar nichts zu tun, die ganzen Dinge was Akkus und Automobiltechnik usw. betrifft sauge ich nur aus reinem Interesse an der Technik in mich rein. Das ist das Schicksal eines Ingenieurs dessen Beruf tatsächlich Berufung ist. Ich kann nicht von einem technischen Gerät weg bis ich weiß wie genau es funktioniert. Das treibt meine Frau gelegentlich in den Wahnsinn. :ugly:

Ich arbeite bei Volkswagen bei den Alternativen Antrieben im Bereich der Elektromotorenfertigung im Komponentenwerk Kassel. Wir fertigen aktuell Elektromotoren für VW (E-Golf, E-Up, Golf GTE, Passat GTE) und Vorserie für Audi (Hybrid). Meine Erfahrung ist, dass wir deutlich mehr produzieren könnten, die Nachfrage aber nicht existiert . Desweiteren würde ich uns bei VW nicht als träge bezeichnen. Im Bereich der Statorenfertigung sind wir der einzige Hersteller, der sich eine hochwertige effiziente Methode der Wicklung aus Flachdraht überhaupt für eine Serienproduktion zutraut und im Gegensatz zu Mercedes oder ähnlichen, kaufen wir bei VW keine Technologie ein, sondern entwickeln diese selber mit einer hohen Fertigungstiefe.

Das wusste ich nicht - dann nehm ichs zumindest halb zurück. Das träge ist auch meiner Meinung nicht verbunden mit Absatzzahlen - klar ist mit dem e-Golf aktuell kaum was zu reißen. Ich bin nur überrascht, wie die deutschen Konzerne erst aufgewacht sind und angefangen haben sich nennenswert mit e-Mobilität zu beschäftigen als die ersten Teslas schon da rumgefahren sind. Da ich die Werke nicht von innen kenne (ich arbeite in der Stahlbranche nicht im Automobilsektor - auch wenn ihr Zeug von uns kauft^^) kann ich nur das sehen was nach außen dringt - und das hat den Geschmack von "verdammt das haben wir vberpasst wir müssen schnell was entwickeln sonst überfährt uns Tesla". :ka:
 
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@wdkhifi: Ich weiß, Du kannst die Frage vermutlich nicht mehr hören, aber kommt ihr Euch von Euren Vorständen nicht total verarscht vor? Die Techniker hängen sich rein und die Bosse schaffen es mit einer mega-bescheuerten Entscheidung den Ruf des ganzen Konzerns zu ruinieren.

Mich würde das endlos anblähen.
 
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Das treibt meine Frau gelegentlich in den Wahnsinn. :ugly:

:D

Naja, wirkliches Interesse genaue Informationen zu bekommen habe ich nicht, es ist eher Neugier gepaart mit Langeweile. Ich fahr ne A Klasse von 2005 (also das unattraktivste Auto für Autofanatiker neben der Ente oder so), für mich ist das genug Auto. Bin froh wenn ich mich nicht drum kümmern muss, Hauptsache es fährt.
Ich studier neben meinem Job Lehramt in einem naturwissenschaftlichen Bereich, daher finde ich dieses "Öko"thema dieses Threads auch ganz interessant und wichtig. Letztendlich geht es quasi uns alle an.
 
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Wenn die hohen Strompreise angeführt werden, kann man fragen: "Na wer trägt denn die Schuld daran, wenn nicht die Politik?"
Hab vor kurzem eine Aufschlüsselung der Strompreise der letzten 10 Jahre gesehn. Die Netzgebühren bleiben recht stabil, die Einnahmen der Lieferanten per kWh gingen runter und die Steuern hoch. Inzwischen zahlen wir Privathaushalte über 50% Steuern und Abgaben für Strom.
 
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@Terracresta: Die Stromkosten sind der Grund, warum wir überhaupt so einen hohen Anteil an erneuerbarer Energie haben. Das geht nur über's Geld. Der Mensch geht sonst immer den Weg des geringsten Widerstands, also hier der geringsten Kosten.
 
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@wdkhifi: Ich weiß, Du kannst die Frage vermutlich nicht mehr hören, aber kommt ihr Euch von Euren Vorständen nicht total verarscht vor? Die Techniker hängen sich rein und die Bosse schaffen es mit einer mega-bescheuerten Entscheidung den Ruf des ganzen Konzerns zu ruinieren.

Mich würde das endlos anblähen.

Natürlich sind so manche Entscheidungen die weit weit oben getroffen werden von "unten" nicht immer ganz nachzuvollziehen, aber am Ende muss jedes Unternehmen halbwegs schwarze Zahlen schreiben und im Volkswagen Konzern wird immer gerne auf die Muttermarke VW geschimpft, aber wird vergessen, dass die gesamten Technologien an Skoda, Seat und Co beispielsweise weitergegeben werden und die Entwicklung und Erprobung eben bei uns stattfindet. Und zu dem Abgasskandal kann ich nur sagen, dass sicherlich anfangs probiert wurde Sachen zu vertuschen und nicht gleich offen zulegen, aber da ist einiges geschehen und es sind ja auch Köpfe gerollt. Mittlerweile weiß man, dass jeder Hersteller gemogelt hat oder noch mogelt um die teilweise irrwitzigen Normen im Zuge von Downsizing etc. einzuhalten. Das sind aber Sachen, die der Politik geschuldet sind. Wenn die Motoren immer kleiner werden müssen und Strafzahlungen drohen, wenn nicht ein bestimmter Prozentsatz eingehalten wird, dann sind das nur die logischen Konsequenzen gewesen. Und am Ende meckert der Kunde, wenn der 1Liter Motor mit 3 Zylidner, aber noch halbwegs vernünftiger Leistungen (>100Ps) nicht mehr wie ein Audi80 mit doppelten oder dreifachen Hubraum bei gleicher PS-Zahl hohe dreistellige Kilometerleistungen hält.
In meinen Augen ist das wie im Artikel hier auch beschrieben einfach lächerlich: die gesamte Schifffahrt fährt mit Schweröl! Was das bedeutet und welche klimatische Belastung daraus resultiert steht in keinem Verhältnis.

Ich kann nur sagen, dass im Zuge der Reichweitenoptimierung der E-Golf eine wirklich sehr gute Maschine beinhaltet und ich persönlich glaube, dass die Entscheidung des Vorstandes die Elektromobilität in den Querbaukasten zu integrieren klug und richtig ist. Das ermöglicht bei VW auf den gleichen Montagelinien die E-Fahrzeuge zu fertigen und lässt uns auch schnell höhere Stückzahlen ausbringen, wenn es denn gewollt ist.
Und auch so; egal was in der Politik (auch im Unternehmen) da oben entschieden wird; hochmotiviert mit Herz und Seele sind wir alle dabei und ich glaube nicht, dass VW da den Zug verpasst hat. Dafür passiert einfach zu viel bei uns ;) Siehe aktuelle Unternehmenstrategie 2025 führender Hersteller von Elektromobilfahrzeugen zu sein. Natürlich ein sehr ambitioniertes Ziel, aber aus einem Ziel folgen Taten und "Mach18" (bis 2018 weltweit die meisten Fahrzeuge abzusetzen im Konzern) klappte ja auch irgendwie ;) Wir werden es sehen, was da noch auf uns zu kommt die Jahre oder eben auch nicht :|
 
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