Verbot von Einweg-Plastiktüten in Deutschland

Benutzt ihr Stoffbeutel und verzichtet auf den Kauf von Plastiktüten?

  • Ja

    Stimmen: 27 37,0%
  • Nein

    Stimmen: 23 31,5%
  • Manchmal

    Stimmen: 23 31,5%

  • Umfrageteilnehmer
    73
  • Umfrage geschlossen .
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Ich hatte mich ja auch nicht über Papierproduktion im Allgemeinen ausgelassen, sondern über Papiertüten. Tropenhölzer sind zu Wertvoll für diese, man kann mit Parkett und Möbeln aus Edelholz viel mehr Geld machen, deshalb wird dieses Illegal dort eingesetzt. Das ist aber ein anderes Thema.
 
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Ich benutze meinen Rucksack...

Es ist ja gut, dass sie Geld dafür verlangen, so werden sie nicht so oft mitgenommen, aber wenn man wirklich mal was kauft und keine Tasche mithat, finde ich es nicht gerechtfertigt, dass man sich dann für 50c einen Stoffbeutel kaufen muss.
Sollen sie halt einen Stoff entwickeln, der sich in der Umwelt zersetzt.
Ich benutze die Plastetüten generell zur Entsorgung des grünen Punkts.
Somit haben sie ihren Zweck dann auch erfüllt.
 
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Auch wenn ich die ganzen Plastiktüten (oft) für eine unnötige Umweltbelastung und Ressourchenverschwendung halte bin ich gegen ein Verbot.
Es ist echt schon genug verboten und reglementiert. Irgendwann reicht es einfach ich will mir nicht jeden furz vorschreiben lassen.
 
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Ich versuche schrittweise so viel Plastik wie möglich zu vermeiden, indem ich auf Glas- und Metallverpackungen umsteige. Mir ist es dann auch egal, wenn ich etwas mehr dafür zahle.

Gibt es überhaupt noch Milch in Glasflaschen?
 
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Ich versuche schrittweise so viel Plastik wie möglich zu vermeiden, indem ich auf Glas- und Metallverpackungen umsteige. Mir ist es dann auch egal, wenn ich etwas mehr dafür zahle.

Gibt es überhaupt noch Milch in Glasflaschen?
Jop, gibt es, 50% der Milch kaufen wir in Glasflaschen.
 
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Dass die Papiertüte umweltfreundlicher sei ist ein urbaner Mythos. Den zu Ihrer Herstellung benötigten höheren Energiebedarf (samt CO2 Bilanz) kannst Du nur rechtfertigen wenn Du die Papiertüte einige Male wiederverwendest - was im Regelfall gar nicht möglich ist, weil das dünne Papier vorher schon den Geist aufgibt.

Abgesehen davon haben wir in Deutschland kein Litteringproblem, weil wir ein funktionierendes Recycling- und Entsorgungssystem haben. Bei Aussagen wie "Die Wälder liegen voller Plastiktüten" klappt mir immer der Kinnladen runter - das müssen andere Wälder sein als die, die ich kenne. In Ländern wie Griechenland und Italien mag das ein Problem sein, weil da 1. die Entsorgungssysteme bei weitem nicht so umfassend sind wie bei uns, 2. die vorhandenen Entsorgungssysteme nicht funktionieren wie gewollt (ist noch nicht lange her, da musste das italienische Militär den Müll aus Neapel abtransportieren, weil die dortige Müllabfuhr einfach mal zwei Monate gestreikt hat - der Müll landete dann in der BONNER (!!!) Verbrennungsanlage) und 3. viele Menschen dort auch bei weitem nicht diese Umweltschutzmentalität haben, die wir uns über Jahre (zurecht) selbst eingetrichtert haben. Nur: Bei denen liegen nicht nur Tüten im Wald. Da liegen auch Autoreifen, Altölkanister und sonst jeder andere Sch... den man sich so vorstellen kann. Glasflaschen sind auch nicht gerade umweltschonender als Plastikflaschen, wenn ich sie nach Gebrauch einfach in den nächsten Forst kippe. Die Plastiktüte macht nur einen mikroskopisch kleinen Teil des gesamten Kunststoffmülls der Gesellschaft aus; sie ist praktisch, sie ist ein hervorragender Werbeträger, sie ist viele Male wiederverwendbar und wenn Sie - wie vorgesehen - auch im Wertstoffmüll entsorgt wird landet sie in der Verbrennung, wo sie nichts weiter hinterlässt als Kohlenstoff und Wasser - und eine Menge Energie die zur Stromerzeugung und Beheizung genutzt wird.

Ein Plastiktütenverbot ist einfach unnötig wie ein Kropf - es wird NICHTS an der Vermüllung von Wäldern und Meeren ändern, es werden stattdessen anderswo neue (und auch größere) Belastungen für die Umwelt dadurch entstehen (Abholzung für die Papiergewinnung, Energieaufwand zur Papierherstellung CO2 Bilanz durch höhere Logistikanteile pro Einheit, Additive wie Weichmacher in Taschen aus Non-Woven-Materialien, etc.pp). Aber die Tüte ist halt ein dankbares Opfer für so eine Debatte, das ist in meinen Augen nichts weiter als blinder Aktionismus. Führt zu gar nichts, aber hinterher können sich alle besser fühlen weil sie denken Sie hätten wunders was für die Umwelt getan.
 
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Wie hier einige unbedingt versuchen gegen ein Verbot zu argumentieren ohne überhaupt verstanden zu haben worum es geht.

Es geht um Einweg-Plastiktüten und nicht um Plastiktüten im Allgemeinen!
 
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Du meinst diese ganz dünnen Dinger, in die man z.B. beim Metzger seine Wurst gepackt bekommt?

Jop, die werden in der Tat nach dem Weg bis nach hause weggeschmissen.
Trotzdem sind sie sehr praktisch. Wer will schon seine Fleischeinkäufe in einer aufgeweichten Papiertüte nach hause transportieren oder das das ganze Auto dann nach Wurst riecht?
Mehrweg Plastiktüten müsste man auch ab und zu waschen, was ebenfalls niemand machen will. Und Stofftüten sind ebenfalls nicht geruchsdicht.
 
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Wie hier einige unbedingt versuchen gegen ein Verbot zu argumentieren ohne überhaupt verstanden zu haben worum es geht.

Es geht um Einweg-Plastiktüten und nicht um Plastiktüten im Allgemeinen!

Oh sorry... na dann:

Dass die Papiertüte umweltfreundlicher sei ist ein urbaner Mythos. Den zu Ihrer Herstellung benötigten höheren Energiebedarf (samt CO2 Bilanz) kannst Du nur rechtfertigen wenn Du die Papiertüte einige Male wiederverwendest - was im Regelfall gar nicht möglich ist, weil das dünne Papier vorher schon den Geist aufgibt.

Abgesehen davon haben wir in Deutschland kein Litteringproblem, weil wir ein funktionierendes Recycling- und Entsorgungssystem haben. Bei Aussagen wie "Die Wälder liegen voller Plastiktüten" klappt mir immer der Kinnladen runter - das müssen andere Wälder sein als die, die ich kenne. In Ländern wie Griechenland und Italien mag das ein Problem sein, weil da 1. die Entsorgungssysteme bei weitem nicht so umfassend sind wie bei uns, 2. die vorhandenen Entsorgungssysteme nicht funktionieren wie gewollt (ist noch nicht lange her, da musste das italienische Militär den Müll aus Neapel abtransportieren, weil die dortige Müllabfuhr einfach mal zwei Monate gestreikt hat - der Müll landete dann in der BONNER (!!!) Verbrennungsanlage) und 3. viele Menschen dort auch bei weitem nicht diese Umweltschutzmentalität haben, die wir uns über Jahre (zurecht) selbst eingetrichtert haben. Nur: Bei denen liegen nicht nur Tüten im Wald. Da liegen auch Autoreifen, Altölkanister und sonst jeder andere Sch... den man sich so vorstellen kann. Glasflaschen sind auch nicht gerade umweltschonender als Plastikflaschen, wenn ich sie nach Gebrauch einfach in den nächsten Forst kippe. Die EINWEG-Plastiktüte macht nur einen BRUCHTEIL EINES mikroskopisch kleinen TeilS des gesamten Kunststoffmülls der Gesellschaft aus; sie ist praktisch, sie ist ein hervorragender Werbeträger, sie ist viele Male wiederverwendbar (ja, auch die Einwegtüten kann man zumindest noch als Müllbeutel verwenden) und wenn Sie - wie vorgesehen - auch im Wertstoffmüll entsorgt wird landet sie in der Verbrennung, wo sie nichts weiter hinterlässt als Kohlenstoff und Wasser - und eine Menge Energie die zur Stromerzeugung und Beheizung genutzt wird.

Ein EINWEG-Plastiktütenverbot ist einfach unnötig wie ein Kropf - es wird NICHTS an der Vermüllung von Wäldern und Meeren ändern, es werden stattdessen anderswo neue (und auch größere) Belastungen für die Umwelt dadurch entstehen (Abholzung für die Papiergewinnung, Energieaufwand zur Papierherstellung CO2 Bilanz durch höhere Logistikanteile pro Einheit, Additive wie Weichmacher in Taschen aus Non-Woven-Materialien, etc.pp). Aber die Tüte ist halt ein dankbares Opfer für so eine Debatte, das ist in meinen Augen nichts weiter als blinder Aktionismus. Führt zu gar nichts, aber hinterher können sich alle besser fühlen weil sie denken Sie hätten wunders was für die Umwelt getan.

Wie hier einige blindwütig ein Tütenverbot fordern weil sie die Wahrheit nicht sehen wollen... Die einzige EU-Regelung, die der Umwelt helfen würde, ist die Verpflichtung der Mitgleidstaaten zu besserer Entsorgung, nicht das Verbot der Ware an sich. Nach der Logik müsste man auch das Auto verbieten, weil Leute im Straßenverkehr sterben...
 
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Wenn man sie nicht verbieten soll packen wir halt 1000% Strafsteuer drauf.:schief:
Damit würde euch nichts vorgeschrieben, alle wären frei und alle zufrieden.

Läuft zwar aufs gleiche hinaus, aber würde ja nicht stören.
 
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Da die bei uns gratis sind, kann man auch 10000% drauf klatschen. :ugly:
 
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Für viele sind aber auch die regulären Tragetaschen nur Einwegtüten und werden oft ohne Sinn und Verstand entsorgt. Bei den generellen One Way Tüten, ist bei mir ja eine Mehrfachverwendung obligatorisch. Erst beim Einkauf, dann als Umverpackung für Lebensmittel bzw. irgendwas anderes verpacken und zum Schluss eben den Weg als Müllbeutel.
 
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Ich denke, sich auf Plastiktüten zu konzentrieren macht wenig Sinn. Plastiktüten sind nur ein Teil des Problems und deren Verbot würde sich nur unwesentlich auswirken.

Unsere Wirtschaft basiert auf Wachstum. Und damit die Wirtschaft Jahr für Jahr immer wieder wachsen kann, müssen wir konsumieren. Damit wir auch schön fleißig konsumieren, wird immer mehr an der Qualität der Produkte gespart, so dass sie schneller kaputt gehen und wir sie neu kaufen müssen. Wir generieren also künstlich einen Bedarf, der eigentlich nicht sein müsste. Daneben sind wir Menschen geizig und immer geil auf das nächste Schnäppchen. Überproduktion, gewollte Obsoleszenz und unsere Knausrigkeit sorgen im Endeffekt dafür, dass wir Unmengen an Müll produzieren.

Mindestens genau so schlimm wie Plastiktüten sind die sogenannten Blisterverpackungen. Wer schon mal versucht hat Eine zu öffnen, weiß wovon Ich spreche. Gibt es keine vorperforierten Stellen, muss man sie aufschneiden oder aufreißen. So mancher hat sich schon an den Teilen die Pfoten aufgekratzt oder geschnitten.
Diese Dinger sind lästig und so nötig wie ein Buckel. Fast alle Produkte die damit verpackt werden, kann man auch einfacher und umweltschonender verpacken.

Aber das ist nur ein Beispiel. Wenn man bedenkt, wie viele Elektrogeräte wir Jahr für Jahr entsorgen, dass selbst unsere Autos immer schneller kaputt gehen, dann sind Plastiktüten nur die Spitze des Eisbergs.

Wir Menschen sind ja meist faul und bequem. Wenn man mal schnell Einkaufen geht, nimmt man eben an der Kasse eine Plastiktüte, statt von zu Hause eine Jutetasche oder Ähnliches mitzubringen. Daher wird das Umdenken sehr lange dauern, falls es überhaupt dazu kommt.
 
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Generell sollte man vieles eindämmen was die begrenzten Erdölreserven aufbraucht
 
Generell sollte man vieles eindämmen was die begrenzten Erdölreserven aufbraucht

Nicht nur Erdöl. Das trifft auch auf seltene Metalle welche in der Elektronik verbaut ist zu. Aber hier würde wohl ein Großteil der User aufschreien wenn sie nicht mindestens alle sechs Monate eine neue Grafikkarte für ihre Benchmarks einbauen können bzw. nicht mit 5-10 mehr fps Prahlen könnten. Natürlich alle Details auf Ultra-awesom mit 245x XtremeBustingAntialiasing + Downsampling.
Niedrige und mittlere Details sind sowas on uncool.
 
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Man sollte sie nicht verbieten, einfach böse verteuern.... So verliert niemand seinen job und es kommt der Umwelt zu gute...

Wir zB nutzen Tüten bis sie nicht mehr zu gebrauchen sind, die wandern quasi von det Abstellkammer zum Kofferraum und wieder zurück
 
Das man etwas neues kauft heißt nicht das altes in den Müll fliegt.:schief:

Und dieses neue wird aus Luft und Liebe gebaut?
Oder sind es doch Kinder und Jugendliche die in Minen die seltenen Erze ohne ausreichende Sicherheiskleidung abbauen müssen? Anschließend geht das Zeug zu Foxconn und andere Chinesischen Firmen, bei denen andere Kinder das Zeug verarbeiten bzw. Studenten gezwungen werden tlw. ohne Gehalt zu arbeiten. Zudem mit giftigen Chemikalien gearbeitet wird.

Früher oder später landet der Großteil in Afrika, bei denen Kinder auf Elektronik Müllberge die Platinen verbrennen um Rohstoffe daraus zu lösen. Giftige Dämpfe und vergiftete Seen sich dadurch Bilden.

Ach ja. Hauptsache alle paar Monate/spätestens zwei Jahre neue (PC) Hardware, ein neues Handy, und dies und das. Natürlich sind die anderen Schuld, denn wir stehen unter Konsumzwang. Wir sind doch die Opfer...
 
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Bei mir taucht das Problem ehrlich gesagt nicht auf, manche Rechner habe ich schon 4 - 5 mal wiederverkauft ( haben irgendwie Heimweh ). Von 100 Produkten landen vielleicht 5 wirklich im Schrott.
Damals wo für reguläre Tüten Geld verlangt wurde auch gemosert aber im Müll bzw. einfach weggeworfen werden und wurden die trotzdem. Selbst an der Schule wo ich gearbeitet hatte wurden ja sogar massig Pfandflaschen einfach weggeworfen.
 
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