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GxGamer
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Usertest Nexus Thrio 310
Inhaltsverzeichnis
Verpackung und Lieferumfang
Spezifikationen
Erster Eindruck
Das Gehäuse im Detail
Testsystem und Test
Fazit
Danksagung
Verpackung und Lieferumfang
Das Nexus Thrio 310 kommt in einem normalen pappfarbenem Karton zum Kunden.
An den Seiten findet man die Spezifikationen und eine Abbildung des Gehäuses. Zum Lieferumfang gehören das Gehäuse und eine Tüte mit diversen Schrauben und Kabelbindern.
Das Gehäuse ist anständig durch Styropor geschützt. Ein Handbuch oder Faltblatt sind nicht enthalten.
Spezifikationen
-ATX-Gehäuse (Midi)
-komplett schwarz lackiert
-1 Lüfter vorinstalliert, 4 Lüfterplatze insgesamt
-3x 5,25"-Schächte extern
-8x 3,5"-Schächte intern
-1xUSB 3.0, 3x USB 2.0, Frontaudio
-7x Erweiterungsslots
-2 Öffnungen für Wasserkühlungsschläuche
Erster Eindruck
Der erste Eindruck ist nur durchwachsen. Das Material ist dünn und gibt leicht nach, die Halterungen für Laufwerke sind wackelig.
Die Lackierung hingegen ist ordentlich, die Front solide.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
Nexus Thrio 310 - YouTube
Das Gehäuse im Detail
Das erste auffallende Detail beim Öffnen des Gehäuses:
Die Seitenteile tragen das Nexuslogo und sind mit Dämm-Matten versehen. Der Innenraum offenbart sich im komplett lackierten schwarz. Für die Laufwerke stehen Schnellverschlüsse in knalligem Orange zur Verfügung. Öffnungen zum Verlegen der Kabel sind ebenfalls vorhanden, genau wie 2 Öffnungen für Schläuche einer Wasserkühlung.
Ein Blick auf den Boden zeigt die Gummipolster für das Netzteil, einen Staubfilter gibt es für das Netzteil nicht. Auf den vibrationsdämpfenden Rahmen für das Netzteil wurde beim Thrio 310 verzichtet, diesen findet man z.B. im Prominent R.
Der Hecklüfter wird mit einer Gummientkopplung verschraubt. Lüfter und Schrauben liegen komplett auf dem Gummiadapter und sind somit vollständig vom Gehäuse entkoppelt. Beim Lüfter handelt es sich um einen Nexus D12SL-12, welcher tatsächlich nahezu unhörbar ist.
Die Front bietet Platz um 2 weitere Lüfter aufzunehmen. Auch im deckel lässt sich ein weiterer 120mm Propeller unterbringen.
Dafür befinden sich auch Schrauben im Lieferumfang, jedoch keine weiteren Gummipolster, diese werden dann nicht entkoppelt. Das Material ist beim Deckellüfter extrem dünn, klappert und wirkt nicht sehr stabil.
Die Front verfügt über einen Staubschutz für die Lüfter. Es können 3x 5,25" Laufwerke eingebaut werden. Einen Platz für externe 3,5"-Geräte (Floppy, Kartenleser, Lüftersteuerungen) gibt es nicht. Die komplette Front besteht aus schwarzem, stabilen Kunststoff.
An Bedienelementen stehen 3x USB 2.0, 1x USB 3.0, Audioanschlüsse sowie Power- und Resettaster zur Verfügung.
Das Gehäuse verfügt auch über eine Öffnung mit welcher sich Kühler leicht wechseln lassen sollen.
Auch beim Thrio 310 entscheidet das Mainboard ob dies problemlos möglich ist.
AsRock 880G Pro 3: Minimal verdeckt
Gigabyte GA-MA70X-DS4: Problemlos erreichbar
Testsystem und Test
Part 1: Einbau Komponenten
Der Einbau war wie eine Berg- Talfahrt. Mainboard und Netzteil lassen sich problemlos einbauen.
Problematisch wird der Einbau hoher Turmkühler, mein Xilence M606 ist mit dem Gehäuse kollidiert. Es ist möglich dass je nach Modell auch kein Lüfter mehr im Deckel angebracht werden kann.
Der Einbau der 3,5"-Laufwerke funktioniert nur mit Gewalt und hinterlässt dann starke Schleifspuren auf der HDD.
Dazu ein laienhaftes, total wackeliges und schlecht gemachtes Video
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
Einbau Laufwerke - YouTube
Erweiterungskarten liessen sich gar nicht einbauen, da die Öffnungen mangelhaft verarbeitet sind. Die Soundkarte hat sich so stark verbogen, das sie nicht funktioniert hat.
Man kann auf den Bildern klar erkennen das die Blenden nicht ordnungsgemäß durch die vorgesehenen Schlitze passen und sich verkanten. Dies wurde mit 2 Mainboards und 3 Grafikkarten getestet (Gainward GTX 460, Sapphire Radeon 4870 sowie X1900XT)
Das Kabelmanagement ist bis auf die obere Öffnung in Ordnung. Die Kabel werden neben den Laufwerken verlegt und befinden sich so nicht im Luftstrom.
Lediglich die obere Öffnung ist unpraktisch: Man kann zwar die Kabel verlegen, jedoch ist zwischen Rahmen und Seitenwand nicht genug Platz um das Kabel aufzunehmen, dies resultiert darin, das man die Seitenwand kaum schliessen kann und sich verbeult. Beim Öffnen sieht man dann den Abdruck, welchen das Kabel in die Dämmmatte gepresst hat.
Part 2: Einschalten und Lautstärke
Nachdem nun alles ins Gehäuse gequetscht wurde, kommt das Anschliesse und Einschalten.
Direkt nach dem ersten Einschalten stellte sich mir die Frage: Was ist denn da so laut? Nach kurzem Nachschauen stellte ich fest: Der CPU-Kühler.
Trotz der Dämmung, den Gummifüssen und dem entkoppelten Gehäuselüfter dringt durch die dünne Front und den dünnen, grobmaschigen Deckellüfter-Platz mehr Lautstärke nach draussen als beim gewohnten Cubitek Tattoo Pro, welches an diesen Stellen mit dickerem Schaumstoff als Filter ausgestattet ist.
Beim Test der Funktionen (Video, Audio) musste ich feststellen das die Soundkarte am hinteren Ausgang keinen Ton mehr von sich gab. Am Frontanschluss kam noch Sound heraus. Da die Soundkarte stark verbogen war, kam es vielleicht zu einem Wackelkontakt. Da die Hardware nicht einwandfrei funktionierte, bach ich den Test an dieser Stelle ab um weitere, möglicherweise permanente Schäden zu vermeiden. Die Dauer hat aber ausgereicht um zu zeigen, dass dieses Silentgehäuse ziemlich laut ist.
Fazit
Das Nexus Thrio 310 hat es nicht geschafft mich zu überzeugen. Problematischer Einbau durch schlechte Verarbeitung, hohe Lautstärke im Test, möglicherweise schadet es der Hardware. Der Silentaspekt mit Dämmmatten und Gummifüssen bringt nix, wenn der Lärm an anderen Stellen problemlos und ungefiltert aus dem Gehäuse kommt.
Pro:
+ Leiser, entkoppelter Lüfter
+ komplett schwarz lackiert
Contra:
- Verarbeitung
- Lautstärke
- kein externer 3,5" Schacht
Inhaltsverzeichnis
Verpackung und Lieferumfang
Spezifikationen
Erster Eindruck
Das Gehäuse im Detail
Testsystem und Test
Fazit
Danksagung
Verpackung und Lieferumfang
Das Nexus Thrio 310 kommt in einem normalen pappfarbenem Karton zum Kunden.
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Spezifikationen
-ATX-Gehäuse (Midi)
-komplett schwarz lackiert
-1 Lüfter vorinstalliert, 4 Lüfterplatze insgesamt
-3x 5,25"-Schächte extern
-8x 3,5"-Schächte intern
-1xUSB 3.0, 3x USB 2.0, Frontaudio
-7x Erweiterungsslots
-2 Öffnungen für Wasserkühlungsschläuche
Erster Eindruck
Der erste Eindruck ist nur durchwachsen. Das Material ist dünn und gibt leicht nach, die Halterungen für Laufwerke sind wackelig.
Die Lackierung hingegen ist ordentlich, die Front solide.
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Das Gehäuse im Detail
Das erste auffallende Detail beim Öffnen des Gehäuses:
Die Seitenteile tragen das Nexuslogo und sind mit Dämm-Matten versehen. Der Innenraum offenbart sich im komplett lackierten schwarz. Für die Laufwerke stehen Schnellverschlüsse in knalligem Orange zur Verfügung. Öffnungen zum Verlegen der Kabel sind ebenfalls vorhanden, genau wie 2 Öffnungen für Schläuche einer Wasserkühlung.
Ein Blick auf den Boden zeigt die Gummipolster für das Netzteil, einen Staubfilter gibt es für das Netzteil nicht. Auf den vibrationsdämpfenden Rahmen für das Netzteil wurde beim Thrio 310 verzichtet, diesen findet man z.B. im Prominent R.
Der Hecklüfter wird mit einer Gummientkopplung verschraubt. Lüfter und Schrauben liegen komplett auf dem Gummiadapter und sind somit vollständig vom Gehäuse entkoppelt. Beim Lüfter handelt es sich um einen Nexus D12SL-12, welcher tatsächlich nahezu unhörbar ist.
Die Front bietet Platz um 2 weitere Lüfter aufzunehmen. Auch im deckel lässt sich ein weiterer 120mm Propeller unterbringen.
Dafür befinden sich auch Schrauben im Lieferumfang, jedoch keine weiteren Gummipolster, diese werden dann nicht entkoppelt. Das Material ist beim Deckellüfter extrem dünn, klappert und wirkt nicht sehr stabil.
Die Front verfügt über einen Staubschutz für die Lüfter. Es können 3x 5,25" Laufwerke eingebaut werden. Einen Platz für externe 3,5"-Geräte (Floppy, Kartenleser, Lüftersteuerungen) gibt es nicht. Die komplette Front besteht aus schwarzem, stabilen Kunststoff.
An Bedienelementen stehen 3x USB 2.0, 1x USB 3.0, Audioanschlüsse sowie Power- und Resettaster zur Verfügung.
Das Gehäuse verfügt auch über eine Öffnung mit welcher sich Kühler leicht wechseln lassen sollen.
Auch beim Thrio 310 entscheidet das Mainboard ob dies problemlos möglich ist.
AsRock 880G Pro 3: Minimal verdeckt
Gigabyte GA-MA70X-DS4: Problemlos erreichbar
Testsystem und Test
Part 1: Einbau Komponenten
Der Einbau war wie eine Berg- Talfahrt. Mainboard und Netzteil lassen sich problemlos einbauen.
Problematisch wird der Einbau hoher Turmkühler, mein Xilence M606 ist mit dem Gehäuse kollidiert. Es ist möglich dass je nach Modell auch kein Lüfter mehr im Deckel angebracht werden kann.
Der Einbau der 3,5"-Laufwerke funktioniert nur mit Gewalt und hinterlässt dann starke Schleifspuren auf der HDD.
Dazu ein laienhaftes, total wackeliges und schlecht gemachtes Video

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Man kann auf den Bildern klar erkennen das die Blenden nicht ordnungsgemäß durch die vorgesehenen Schlitze passen und sich verkanten. Dies wurde mit 2 Mainboards und 3 Grafikkarten getestet (Gainward GTX 460, Sapphire Radeon 4870 sowie X1900XT)
Das Kabelmanagement ist bis auf die obere Öffnung in Ordnung. Die Kabel werden neben den Laufwerken verlegt und befinden sich so nicht im Luftstrom.
Lediglich die obere Öffnung ist unpraktisch: Man kann zwar die Kabel verlegen, jedoch ist zwischen Rahmen und Seitenwand nicht genug Platz um das Kabel aufzunehmen, dies resultiert darin, das man die Seitenwand kaum schliessen kann und sich verbeult. Beim Öffnen sieht man dann den Abdruck, welchen das Kabel in die Dämmmatte gepresst hat.
Part 2: Einschalten und Lautstärke
Nachdem nun alles ins Gehäuse gequetscht wurde, kommt das Anschliesse und Einschalten.
Direkt nach dem ersten Einschalten stellte sich mir die Frage: Was ist denn da so laut? Nach kurzem Nachschauen stellte ich fest: Der CPU-Kühler.
Trotz der Dämmung, den Gummifüssen und dem entkoppelten Gehäuselüfter dringt durch die dünne Front und den dünnen, grobmaschigen Deckellüfter-Platz mehr Lautstärke nach draussen als beim gewohnten Cubitek Tattoo Pro, welches an diesen Stellen mit dickerem Schaumstoff als Filter ausgestattet ist.
Beim Test der Funktionen (Video, Audio) musste ich feststellen das die Soundkarte am hinteren Ausgang keinen Ton mehr von sich gab. Am Frontanschluss kam noch Sound heraus. Da die Soundkarte stark verbogen war, kam es vielleicht zu einem Wackelkontakt. Da die Hardware nicht einwandfrei funktionierte, bach ich den Test an dieser Stelle ab um weitere, möglicherweise permanente Schäden zu vermeiden. Die Dauer hat aber ausgereicht um zu zeigen, dass dieses Silentgehäuse ziemlich laut ist.
Fazit
Das Nexus Thrio 310 hat es nicht geschafft mich zu überzeugen. Problematischer Einbau durch schlechte Verarbeitung, hohe Lautstärke im Test, möglicherweise schadet es der Hardware. Der Silentaspekt mit Dämmmatten und Gummifüssen bringt nix, wenn der Lärm an anderen Stellen problemlos und ungefiltert aus dem Gehäuse kommt.
Pro:
+ Leiser, entkoppelter Lüfter
+ komplett schwarz lackiert
Contra:
- Verarbeitung
- Lautstärke
- kein externer 3,5" Schacht
Danksagung
Ich möchte mich bei Nexustek für das schnelle und unkomplizierte Bereitstellen des Testmusters bedanken.
Ich hätte mir ein anderes Ergebnis gewünscht.
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