AW: Urknall Entstehungspunkt - Beweis für Außerirdische - interstellare Raumfahrt
Die berechnete Gleichgewichtstemperatur ohne Treibhauseffekt liegt, ich vermute mal aufgrund der extrem hohen Albedo der Schwefelsäurewolken, laut Wiki bei -41 °C. Zum Vergleich: Die Erde kommt auf -27°C. Der derzeit geringe Wasseranteil an der Athmosphäre (<5%) lässt auch nicht annehmen, dass bei einer Entfernung des CO2 noch sonderlich viel Treibhauseffekt übrig bliebe. Zwar wird vermutet, dass es in der Vergangenheit zu einem katastrophalen selbstverstärkenden Effekt aus steigenden Temperaturen, steigender Verdunstung und steigendem Treibhauseffekt kam (Preisfrage: Für welchen anderen Planeten des Sonnensystems wurden ähnliche Szenarien erstellt?), aber falls da nur Wasser beteiligt war, dann hat sich das mitlerweile über den konstanten Verlust an H&O verabschiedet.
Das Problem bei der Erde ist aber, dass es nicht mal eine Theorie gibt, wieso es auf der Erde soviel Wasser gibt.
Auf dem Mars soll es Wasser geben, auf anderen Planeten/Monden hat man noch nichts entdeckt, wie es bei der Venus aussieht, weiß keiner. Landen ist halt nicht einfach.
Abgesehen von der allgemeinen Ähnlichkeit von Erde und Venus gibt es afaik keinerlei Informationen über inneren Aufbau (außer das er definitiv nicht komplett fest ist)
Alle festen Planeten haben den gleichen Aufbau, Eisenkern, Nickelummantelt, wieso sollte es bei der Venus anders sein?
Hat sie einen Kohlenstoff Kern?
Eher nicht, denn Eisen ist nun mal weit verbreitet, es ist ein Endprodukt bei der Verschmelzung der Stern, da alle Elemente nach Eisen mehr Energie kosten als sie liefern. Deswegen gibts auch so viel Eisen und Eisen ist nun mal schwerer/dichter als Kohlenstoff/Sauerstoff/Silizium. Es ist also nur logisch, dass Eisen im Inneren der festen Planeten sind und bei der Erde hat sich das bestätigt, also ist es bei der Venus nicht anders.
In dem Fall: "Kurz"fristig gar nichts. Die Athmosphäre ist so dick, dass ihre Ionosphäre die Oberfläche vollständig vor Sonnenwinden schützt - auch ohne Magnetfeld. Preis ist oben erwähnter relativ hoher Verlust von Material aus der Athmosphäre - aber der spielt sich nicht auf Zeitskalen ab, über die sich die Menschheit Gedanken machen würde.
Es geht aber darum, dass man die Venus als bewohnbaren Planeten nutzen will und das geht nicht mit einer dichten Schwefelsäure Atmosphäre. Aber ohne Magnetfeld kein Schutz vor der intensiven Strahlung der Sonne.
OK, man könnte argumentieren, dass wenn man die Atmosphäre der Venus anpassen könnte, man dann auch ein künstlich erzeugtes Magnetfeld um die Venus legen kann, weiß ich nicht.