[Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Jetzt will die Deutsche Kinderhilfe auch noch mitmischen und Unterschriften sammeln. Leider aber pro Zensur. Sie wollen sich vor Fussballstadien oder dem BMW-Werk postieren und um Unterschriften bitten... ich befürchte, sie werden sehr großen Erfolg damit haben. Schließlich ist bei Fragen wie "50.000 Kinderschänder wollen weiterhin ihre Bilder und Filme von vergewaltigten Kindern übers Internet tauschen - Sind sie dagegen?" die Unterschrift ziemlich sicher :(

Quelle
 
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naja dann muss man halt im gegenzug sagen " die Politiker wollen das Ineternet Sperren , sind sie dagegen??? " und so wie ich das jetzt bei dem Forum zur petition gelesen hab wollen jetzt solche großen vereine wie CCC etc mit den Mitzeichnern gemeinsam große Kundgebungen machen also mal sehen wer am ende besser da steht wir oder die hust Kinderschützer hust.

PS: Mal ne frage wenn ich z.B im Zug leute auf das Thema anspreche und die dann drüber aufkläre was da abgeht und dennen ein Zettel gebe darf mich der zugbegleiter rauswerfen???
 
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Naja, wenn die sich vor Fußball-Stadien stellen, können wir das auch. Und wir haben einen Vorteil ihnen gegenüber:
Die Wahrheit. Jeder der sie erfährt, würd' sich doch eher mit ihren Infoblättern den Hintern abwischen, als zu unterschreiben.
 
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Sag mal, welche Intention vertrittst du eigentlich hier?

Seine Meinung kundzutun. Also ebendas, was Ihr als hoechstes Gut anzusehen heuchelt.

Schon interessant, dass Ihr "Euer" Internet um jeden Preis bewahren wollt, aber Andersdenkende als konservativ "beleidigt". Das Ihr Euch als Retter der freiheitlichen Grundordnung versteht, aber die Freiheit Andersdenkender zum Andersdenken nicht aushaltet.

Ihr diskutiert nicht ergebnisoffen. Das Ergebnis steht lange fest; es geht nur noch darum, es irgendwie mit "Fakten" zu untermauern. Das ist hier keine Diskussion mehr, das ist nur noch Propaganda.

Ein Schelm, wer da die Motive hinterfragt.
 
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Die letzten sieben Beiträge waren mal wieder nix anderes als Sticheleien ohne Themenbezug.

Ich rate den Beteiligten dringend ihre persönlichen Diskussionen außerhalb des Threads zu verlagern oder gleich bestimmte User auf die Ignore-Liste zu setzen. Erspart mir Arbeit und euch etwaige Verwarnungen.
 
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Seine Meinung kundzutun. Also ebendas, was Ihr als hoechstes Gut anzusehen heuchelt.

Hast du denn den gesamten hread überhaupt gelesen?

Schon interessant, dass Ihr "Euer" Internet um jeden Preis bewahren wollt, aber Andersdenkende als konservativ "beleidigt". Das Ihr Euch als Retter der freiheitlichen Grundordnung versteht, aber die Freiheit Andersdenkender zum Andersdenken nicht aushaltet.
Ihr diskutiert nicht ergebnisoffen. Das Ergebnis steht lange fest; es geht nur noch darum, es irgendwie mit "Fakten" zu untermauern. Das ist hier keine Diskussion mehr, das ist nur noch Propaganda.

Ein Schelm, wer da die Motive hinterfragt.

Ohne Fakten ist eine Diskusion relativ sinnlos, da man sonstwas behaupten kann, egal ob es stimmt oder nicht. Wer hingegen Fakten bringen kann, diese mit Links (gibts ja im Thread zur Genüge) und Beispielen belegen kann, der ist im Vorteil.

Was anderes haben wir nicht gemacht. Es geht nicht darum, "unser Internet" auf Teufel komm raus zu bewahren, sondern einen Plan, dessen Grundlage auf falschen Fakten (wurden ja eben alle widerlegt) beruht zu verhindern.

Schön und nett hast du das formuliert, nur einen Denkfehler: Gerade eben die freie Meinungsäußerung will ich/wollen wir und zum diskutieren gehören immer zwei Parteien, sonst braucht man gleich nicht anfangen. Weder halte ich die Meinung anderer nicht aus, noch versuche ich Andersdenkende zu diffamieren - im Gegensatz zu "unseren" Politikern - sondern ihre Argumente zu hinterfragen. Eine Meinung beruht - meist - auf Fakten und wenn diese Fakten widerlegt wurden, andere aufgetaucht sind, liegt es doch im Interesse aller, die alte - widerlegte - Meinung aufzugeben.

Wer dennoch an der vielfach widerlegten Meinung festhält, dem geht es offenbar nicht wirklich um dieses Gesetzt, sondern um etwas anderes. Genau deswegen habe ich diesen Satz mit der Intention gefragt und mit der Antwort, die ich bekam hab ich voll ins Schwarze getroffen.
 
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Schon interessant, dass Ihr "Euer" Internet um jeden Preis bewahren wollt, aber Andersdenkende als konservativ "beleidigt". Das Ihr Euch als Retter der freiheitlichen Grundordnung versteht, aber die Freiheit Andersdenkender zum Andersdenken nicht aushaltet.
Kannst du bitte konkretisieren und nicht verallgemeinern?! Es ist bei weitem nicht jeder hier so wie von Dir beschrieben, also lasse doch bitte solche stimmungsmachenden Aussagen und werd konkret, wenn dich etwas konkretes stört, danke. ;)
Ihr diskutiert nicht ergebnisoffen. Das Ergebnis steht lange fest; es geht nur noch darum, es irgendwie mit "Fakten" zu untermauern. Das ist hier keine Diskussion mehr, das ist nur noch Propaganda.

Ein Schelm, wer da die Motive hinterfragt.
Nein das stimmt nicht. Den ganzen Thread über wird hier dikutiert und bis zu 3/4 de Threads beruhte das auch auf Gegenseitigkeit. Bis dann beispielsweise Spam_Bot angefangen hat nur noch wiederlegte Thesen in Endlosschleife zu posten ohne dabei auch nur ansatzweise auf Entgegnungen Anderer einzugehen. Das ist auch laut den Forenregeln nicht gewünscht und stachelt natürlich solche eine eh schon emotionale Diskussion, unnötig an.

Ich für meinen Teil verstehen ihn zwar nicht aber akzeptiere seine Meinung. Ich würde mir jedoch wünschen das er sich nicht von wenigen hier davon abbringen lässt, diese weiterhin zu erklären und zu verteidigen. Sollte ja bei einer persönlichen Ansicht von der man wirklich überzeugt ist nicht schwer fallen. Tut es ja bei Dir auch nicht. ;)

@Kreisverkehr
Du sprichst mir aus der Seele. ;) Genau meine Meinung!!!

MfG
 
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@ die Herren über mir:

Bitte beruhigt euch doch wieder ! Solch ein Wortgefecht wie bei euch ist keiner Disskussion zuträglich!


Hier in Österreich habe ich derweil auch wieder eine Antwort auf meine Anfragen bekommen, der Nachfolgende Text zeigt, dass man sich "hoffentlich" der Deutschen Probleme hier bewusst ist, und auch versucht das ganze besser zu machen (bin aber mit dieser Erklärung nicht ganz zufrieden; naja es ist ein Anfang )

Sehr geehrter Herr B****!

Vielen Dank für ihre Anfrage und Reaktion zur Resolution an die Bundesregierung betreffend Maßnahmen zur Bekämpfung der Kinderpornografie (Initiativantrag 1875 BlgOöLT XXVI. GP), die am 7. Mai 2009 im Oö. Landtag einstimmig verabschiedet wurde. Es ist sehr erfreulich, wenn die umfangreiche Arbeit der Grünen im Oberösterreichischen Landtag auf breiter Basis wahrgenommen wird und ein Echo findet. Gleich vorweg möchten wir bekräftigen, dass wir die geäußerten Bedenken im vorliegenden Zusammenhang sehr, sehr ernst nehmen und uns diese auch ganz wesentlich und wichtig erscheinen. Die zahlreichen aufmerksamen Beiträge zu diesem sensiblen Thema unterstreichen die Bedeutung dieser Thematik.

Den Grünen und besonders den Grünen Oberösterreich sind die Grund- und BürgerInnenrechte - wie wir in dieser Legislaturperiode schon mehrfach bewiesen haben - enorm wichtig und ein großes Anliegen. Dazu gehört selbstverständlich die Gewährleistung der Meinungsfreiheit, auch im Bereich der sogenannten "Neuen Medien", wie insbesondere dem Internet. Wir verstehen und teilen die grundsätzliche Besorgnis, denn auch die Grünen Oberösterreich wollen keinesfalls eine "Zensur" von Medieninhalten, sondern steht für die Grünen der Schutz der Grundrechte im Vordergrund. Allerdings ist bereits an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass auch die verfassungsgesetzlich gewährleisteten Grund- und Freiheitsrechte keine grenzen- und schrankenlosen Rechte darstellen bzw. zum Teil über immanente Schranken verfügen.

Bei der in Rede stehenden Landtagsbeilage 1875/2009 handelt es sich um eine Aufforderung des Landes Oö. an die Bundesregierung, im Bereich der Bekämpfung der Kinderpornografie zusätzliche Maßnahmen zu setzen. Formaler Hintergrund für den Antrag ist, dass die Gesetzgebungskompetenz in diesem Zusammenhang ausschließlich beim Bund liegt (es betrifft hauptsächlich Strafrecht, Strafprozessrecht, Medienrecht und Telekommunikationsrecht). Obwohl die Bundesländer in diesen Bereichen keine Kompetenzen haben, können sie jedoch den Bund auffordern, entsprechende Maßnahmen in die Wege zu leiten. Da den Grünen Oberösterreich die möglichst effektive Zurückdrängung der nationalen und internationalen Kinderpornografie auf allen Ebenen im Interesse aller Betroffenen, vor allem der Kinder, die das "schwächste und schutzloseste Glied der Kette" darstellen, ebenfalls ein wichtiges Anliegen ist, haben wir diese Aufforderung an den Bund bewusst unterstützt. Der weitere Diskussionsprozess sowie die allenfalls konkreten Umsetzungsmaßnahmen müssen in der Folge auf Bundesebene erfolgen.

Dabei war uns die Diskussion in anderen europäischen Ländern, vor allem auch der BRD, durchaus bewusst und sehen wir auch die dort auftretenden Problemfelder, die in Österreich auch keinesfalls "nachgemacht" werden sollten! Der Bezug auf das "Deutsche Modell" wurde in erster Linie deshalb erwähnt, weil in der BRD zuerst der Weg in Richtung Selbstverpflichtung der Provider gewählt wurde, was besonders auch aus unserer Sicht den ersten Schritt darstellen und dem erst in einem weiteren Schritt eine gesetzliche Regelung nachfolgen sollte. Darauf wird in der Begründung des Antrages auch ausdrücklich Bezug genommen. Im Unterschied zur BRD hat in Österreich das Zweite Gewaltschutzgesetz außerdem den Tatbestand des § 207a StGB insoweit erweitert, als nunmehr auch der „wissentliche (!) Zugriff auf eine pornographische Darstellung Minderjähriger“ unter Strafe gestellt wird - und umgekehrt das tatsächlich zufällige Aufrufen von Websites mit solchen Inhalten nicht kriminalisiert wird. Im Sinne eines möglichst umfassenden Opferschutzes, ist es unserer Meinung nach ganz wesentlich der weiteren – und vor allem ganz leichten – Ausbreitung der Kinderpornografie via Internet auch durch das Mittel von Seitensperren zu begegnen. Das Wegbrechen jedes größeren oder kleineren Segmentes dieses Marktes wird Wirkung zeigen und je kleiner und geringer das Marktpotential für die Kinderpornografie gehalten werden kann, umso besser - vor allem für die Opfer.

Was aus unserer Sicht im weiteren Diskussions- und Umsetzungsprozess allerdings von besonderer Bedeutung sein wird und uns vor allem von den Vorschlägen in der BRD unterscheidet, ist der Umstand, dass wir Grüne der Meinung sind, dass derartige Sperren zum einen ein vorgelagertes rechtstaatliches Verfahren erfordern und zum anderen eine parallele Grundrechtskontrolle - etwa eine/n Grundrechtsbeauftragte/n oder ein entsprechendes Grundrechtsgremium - unbedingt gewährleistet sein muss und zwar nicht nur hinsichtlich der Sperrlisten selbst, sondern vor allem auch der allenfalls im Zusammenhang mit solchen Sperren gesammelten Daten. Denn unserer Ansicht nach sind derartige Maßnahmen nur mit einem begleitenden Grundrechtsschutz zulässig und rechtfertigbar.

Unter dieser Vorraussetzung, dass ein rechtsstaatliches Verfahren, eine strenge Handhabung und die Grundrechtskontrolle gesichert sind, stellen die vorgeschlagenen Maßnahmen einen adäquaten Eingriff in die Grund- und Freiheitsrechte dar und kann die Möglichkeit willkürlicher Zensur beseitigt werden.

Unter diesem Gesichtspunkt stehen sich "Kinderpornografie" und "Meinungsfreiheit" auch nicht gegenüber. Das "world wide web" als Trägermedium für Inhalte muss mit denselben Garantien gesichert sein, wie alle übrigen Medien und Medieninhalte auch. Aber es kann dabei keinen Unterschied machen, mit welchem Medium ein tatsächlich verbotener und klar abgrenzbarer Inhalt transportiert wird: Kinderpornografische Inhalte sind in jeder Hinsicht und auf welchem Medium auch immer zu unterbinden - ganz gleich ob im Internet, auf DVD's, CD-ROM's, Bücher, Zeitungen, Zeitschriften etc. oder im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen. Für jedermann/jederfrau ist beispielsweise unbestritten klar, dass der Verleiher oder die Verleiherin von Videokassetten oder DVD’s dafür zur Verantwortung gezogen wird, wenn kinderpornografisches Material weitergegeben wird. Für die Kinderpornografie ist außerdem noch zu betonen, dass es sich dabei nicht um Gesinnung oder Meinung handelt, sondern um eines der abscheulichsten Sittlichkeitsverbrechen, das unsere Strafrechtsordnung kennt.

In diesem Zusammenhang ist unserer Meinung nach eben auch die Verantwortung der „KommunikationsmittlerInnen“ hervorzuheben und nicht bloß die Strafverfolgung der ProduzentInnen einerseits und KonsumentInnen andererseits. Denn die Vermittlung kinderpornografischer Inhalte trägt ebenfalls ganz wesentlich zur Aufrechterhaltung dieser in jeder Hinsicht zu verurteilenden Machenschaften bei und ist daher im Sinne eines umfassenden und wirksamen Opferschutzes genauso mit allen zur Verfügung stehenden rechtsstaatlichen Mitteln zu unterbinden.

Die teilweise behauptete bloß temporäre Wirksamkeit, die Wirkungslosigkeit oder die Umgehungsmöglichkeiten der geforderten Maßnahmen sind aus unserer Sicht kein tragfähiges Argument dagegen, denn selbst wenn nur ein geringer Wirkungsgrad eintritt, bedeutet dies bereits einen kleinen und ganz wichtigen Erfolg gegen die Kinderpornografie. Internetsperren sind eine zusätzliche Handlungsalternative, aber eben weil dieses Thema so wichtig ist, wollen wir auch auf dieser Ebene Maßnahmen anregen. Wir nehmen auch das häufig geäußerte Argument, dass es schärferer Aktionen gegen die Serverbetreiber selbst etc. braucht, gerne zum Anlass dies künftig verstärkt zu fordern, damit nicht nur den Sperren, sondern vor allem auch der dauerhaften Beseitigung kinderpornografischen Materials durch Serverbeschlagnahmen etc. zusätzliches Augenmerk von den Sicherheitsbehörden geschenkt wird. Allerdings kann sich dies aus Österreichischer Sicht lediglich auf in Österreich befindliche Anlagen erstrecken, welche unserer Ansicht und unseren Informationen nach eher die Minderheit darstellen.

Die Grünen Oberösterreich stehen daher weiterhin für umfassende Maßnahmen gegen Kinderpornografie und den Schutz der Opfer, aber auch für die Wahrung der Meinungsfreiheit und der verfassungsgesetzlich gewährleisteten Grundrechte überhaupt.

Aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen ist unsere Stellungnahme zu diesem Themenbereich trotz aller gebotenen Kürze etwas umfangreicher ausgefallen, nicht zuletzt, um der Komplexität und Vielschichtigkeit zumindest ansatzweise gerecht zu werden. Wir bitten dafür um Verständnis.


Mit freundlichen Grüßen

Gottfried Hirz
Klubobmann der Grünen im Oö. Landtag
 
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Was ich ganz interessant, bzw. erschreckend, finde:
Zitat Gulli:
Eine Parodieseite über das "Bundesministerium des Inneren (BMI)" wurde vermutlich aufgrund der Bitte des Ministeriums von Seiten des Providers gekündigt.

Die bereits gesetzlich beschlossene Einführung von Kinderporno-Sperrlisten in Deutschland hat bei vielen bereits die Angst aufkommen lassen, dass bald nicht nur Bilder von Vergewaltigungen hinter virtuellen Stoppschildern versteckt werden könnten. Auch Seiten der politischen Opposition könnten schnell Opfer von Zensurmaßnahmen werden. Dass es dafür nicht einmal das neue von-der-Leyen-Gesetz braucht, zeigt jetzt der Fall eines deutschen Bloggers. Ausgerechnet dessen Parodie einer Vorschaltseite des Ministeriums von Wolfgang Schäuble für gesperrte Seiten ließ das BMI nun aus dem Web entfernen."


Die vermeintliche Bitte des Innenministeriums die Seite "freiwillig" vom Netz zu nehmen erinnert mich stark an die freiwillige Möglichkeit, einen Drogenschnelltest bei der Polizei zu machen. Das Erlebnis hatte ich nämlich mal. Da meinte der Beamte zu mir, dass er mir jetzt anbietet, "freiwillig" einen Drogentest zu machen. Als ich Ihn fragte was passiert wenn ich diesen Test nicht mache meinte er, dass ich dann dazu gezwungen werde, indem ich mit aufs Revier muss, dann Blut abgenommen wird etc..
... auch eine tolle Auslegung des Wortes "freiwillig" :schief:

p.s. Der Test war negativ, also alles ok ;)

Was ich damit sagen will:
Es ist allmählig erkennbar, dass die Hemmschwelle für Zensur immer weiter sinkt und das es nur noch eien Frage der Zeit ist, bis der Zusatz "freiwillig", der ja jetzt schon eine Farse ist, wegfällt.
Ich denke wirklich, dass das Thema mit dem KiPo auch als PR dafür eingesetzt wird, die oralische Hemmschwelle bei den Bundesbürgern gegenüber "notwändigen" Zensurmaßnahmen zu senken und sie somit auf die "Zukunft" einzustimmen, ohne dabei die ach so wichtigen Wählerstimmen allzusehr zu gefährden.

@ die Herren über mir:

Bitte beruhigt euch doch wieder ! Solch ein Wortgefecht wie bei euch ist keiner Disskussion zuträglich!
Was heißt Wortgefecht? Niemand ist persönlich geworden oder hat den anderen in irgendeiner Weise diffarmiert. Hier wurden lediglich Meinungen ausgetauscht. Das diese nicht immer harmonisch sein können, versteht sich dabei von selbst. Ich denke was es zu sagen und auch zu klären gab wurde erledigt. ;)
Hier in Österreich habe ich derweil auch wieder eine Antwort auf meine Anfragen bekommen, der Nachfolgende Text zeigt, dass man sich "hoffentlich" der Deutschen Probleme hier bewusst ist, und auch versucht das ganze besser zu machen (bin aber mit dieser Erklärung nicht ganz zufrieden; naja es ist ein Anfang )
Ja in dem Punkt haben die Grünen wirklich eine sehr gute einstellung. Im Übrigen alle Oppositionsparteien hier in Deutschland:

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Gesetzesentwurf so wie er jetzt beschlossen wurde, verefassungskonform ist. Wäre ja nicht das erste Mal das Herr Schäuble... ähm Verzeihung, ich meinte Ursula...ähmm ZensUrsula, wie wollen ja nichtg die Tatsachen verdrehen :D, mit solch einem Vorhaben beim Verfassungsgericht im Nachinein scheitert. Ich denke auch das sich die Änderungen auf einen Richtervorbehalt und eine mehr oder weniger öffentliche Kontrolle der Liste beziehen wird.

MfG
 
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Ja in dem Punkt haben die Grünen wirklich eine sehr gute einstellung. Im Übrigen alle Oppositionsparteien hier in Deutschland:
Frage ist nur, ob das wirklich parteiinterne Überzeugung ist, oder einfach nur "überzeugung", weil es gegen die regierenden ist?
 
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Diese Maßnahme hat ja nun rein gar nichts mit Zensur bzw. den Internetsperren zu tun.
Es ging dem BMI nur um das BMI Logo. Es ist zwar nicht urheberrechtlich geschützt, aber wenn ich richtig lese dann müssen bei Verwendung nicht-urheberrechtliche Schutzrechte beachtet werden, was immer das für Rechte sind.
Aber stimmt schon. Ohne die Worte "Zensur" und "Internetsperre" ist eine derartige News natürlich auch nichts Wert und wäre zu langweilig. Sensationsgeilheit nenne ich das mal...
 
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Frage ist nur, ob das wirklich parteiinterne Überzeugung ist, oder einfach nur "überzeugung", weil es gegen die regierenden ist?
Stimmt schon, dass kann man bei den Grünen nie so genau wissen. ;)

@Spam_Bot
Es ging ja auch darum, wie ich geschrieben habe, dass das Thema salongfähig gemacht wird und sich so die Bevölkerung an solche Maßnahmen gewöhnen kann.

MfG
 
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Hier mal eine Stellungnahme zu dem Zensurvorgang eines SPD Politikers(Jörg Tauss), der sich inhaltlich und thematisch mit der Sache auseinandersetzt.
Zitat:"Mit ihr(von der Leyen) und unserem unsäglich internetinkompetenten Wirtschaftsminister Herrn von und zu Guttenberg muss man sich also politisch auseinandersetzen. Die denken, vor der Wahl das richtige Stammtisch-Thema im Land gefunden zu haben und missbrauchen so den Missbrauch der Kinder"

Ich finde diese Aussage sehr zutreffend,denn wenn man alle Fakten zusammennimmt, kann man nur noch zu diesem Rückschluss kommen, dass das Thema nur zu politischen Zwecken und eben zur generellen Sensibilisierung solcher "Instrumente" dient.

Quelle zur News

MfG
 
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@Spam_Bot
Es ging ja auch darum, wie ich geschrieben habe, dass das Thema salongfähig gemacht wird und sich so die Bevölkerung an solche Maßnahmen gewöhnen kann.
Stellungnahme vom 14.05. zur "BMI-Sperrseite"

Die auf der betreffenden Domain bis zum 12.05.2009 einsehbare Webseite ahmte den Internetauftritt des Bundesministeriums des Innern nach. Die Art und Weise der Gestaltung der Webseite, insbesondere unter Verwendung des Logos des Ministeriums und des Bundesadlers, führten zu einer auf den ersten Blick für Besucher der betreffenden Webseite nicht zwangsläufig als Satire zu identifizierenden Darstellung. Daneben waren auch die Verlinkungen der Webseite so gestaltet, dass sie auf die Seiten des „echten“ Internetauftritts des Bundesministeriums des Innern verwiesen. Die sich damit insgesamt ergebende Gefahr der Herkunftstäuschung muss die Bundesrepublik ebenso wenig hinnehmen wie jede andere Person. Aufgrund des damit einhergehenden offensichtlichen Rechtsverstoßes, der sich in diesem Fall insbesondere auch auf das mit Bußgeld bedrohte Verbot der Verwendung von Abzeichen des Bundes (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 OWiG) stützt, waren wir als Provider nach Kenntniserlangung durch die schriftlich erfolgte Aufforderung des Bundesverwaltungsamtes gezwungen, den betreffenden Internetauftritt umgehend zu sperren und vorübergehend aus dem Netz zu nehmen.
Quelle: Stellungnahme vom 14.05.2009 zur Sperrung der "BMI-Sperrseite" - domainFACTORY | forum

Die Forderung des BMI war demnach völlig begründet.
 
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Jaja, die Verwendung eines Bundeszeichens ist nicht erlaubt, dass ist schon klar. Aber wenn dies satirisch aufgearbeitet wird, dient dieses als solches auch nicht mehr. Sicherlich handelt es sich in dem Fall um eine Auslegungssache. Das der Webhoster als Mitverantwortlicher(Störungshaftung) den Weg des geringsten Wiederstandes geht, ist dabei absolut nachvollziehbar. Wer will schon die Kosten eines Verfahrens, eventuell, tragen, die sich auf mehreren Tausend Euros beziffert?!

Dennoch sehe ich die Begründung als nicht plausibel an. Warum? Weil in satirischen Berichten oder in Karrikaturen, Sendungen, Comiks und Kabaretts oft Originalsymbole verwendet werden, um eine realitätsnahe Darstellung eines Problems(siehe Definition von Satire) zu ermöglichen.

In diesem Fall hat diese Maßnahme nun einmal einen negativen Beigeschmack, wird doch bei anderen satirischen Darstellungen nicht so genau hingeschaut und immer schön auf die Meinungsfreiheit verwiesen. Siehe auch Mohametkarrikatur.

Des Weiteren kann man ein Originallogo durchaus verwenden, wenn man darauf verweist oder es selber nachbaut oder verfremdet und dabei nicht als sein eigenes ausgibt.

Interessant:
Deutsche Kinderhilfe -
Geschäfte unter dem Mantel der guten Taten?

Ein sehr interessanter Bericht zu einer Organisation, die in letzter Zeit sehr oft in Verbindung mit den Internetsperren gesehen, zitiert oder gehört wurde. Zu letzt haben sie mit einer Unterschriftenaktion, gegen die Petition gegen Internetzensur auf sich aufmerksam gemacht. Sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, was in dem Artikel zu lesen ist^^

Quelle zur News: diewelt.de

MfG
 
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AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Jaja, die Verwendung eines Bundeszeichens ist nicht erlaubt, dass ist schon klar. Aber wenn dies satirisch aufgearbeitet wird, dient dieses als solches auch nicht mehr. Sicherlich handelt es sich in dem Fall um eine Auslegungssache.

Des Weiteren kann man ein Originallogo durchaus verwenden, wenn man darauf verweist oder es selber nachbaut oder verfremdet und dabei nicht als sein eigenes ausgibt.
Ich kann leider keines deiner genannten Punkte auf der ehemaligen ´Satire´-Seite entdecken: http://wemaflo.net/wp-content/uploads/seite_gesperrt.png

Für mich ist somit dieses Thema ↑ erledigt.
 
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Ich kann leider keines deiner genannten Punkte auf der ehemaligen ´Satire´-Seite entdecken: http://wemaflo.net/wp-content/uploads/seite_gesperrt.png
Diese ´Satire´-Seite glich der des BMI zu fast 100%

Für mich ist somit dieses Thema ↑ erledigt.
Also ich bitte Dich, in dem Kontext der gesamten Seite gesehen ist doch naheliegend, dass dies sich nur um eine Satire handeln kann. Hast du dir mal die Bilder angeschaut und die texte durchgelesen?
Wie gesagt, ich denke(ich weiß es nicht sicher), dass das durchaus Auslegungssache ist, da es sich, jedenfalls für mich ersichtbar(man muss natürlich lesen was dort steht ;) ), dabei um die satirische Aufarbeitung des Themas handelt. Und das ist als soclhes auch erkennbar und damit ist auch der dritte Punkt gegeben(das Logo nicht als eigenes ausgibt).

Bei Demonstrationen sieht man so etwas sehr oft im Übrigen. Da werden dann Originallogos, Gesichter oder sonstiges verwendet und satirisch aufgearbeitet. Prinzipiell müsste oder könnte man ja dies auch verbieten, macht man aber nicht, da man genau weiß, dass es sich eben dabei nicht um das Verwenden eines urheberrechtlich geschützen Symbols, zu eigenen, möglicher Weise kommerziellen, Zwecken handelt. Genau wie in diesem Fall.

MfG
 
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Naja, dank KiPo-Sperrliste, werden wir die Sperrung solcher Seiten bald nicht mehr bemerken - und entsprechende Berichte darüber werden natürlich auch sofort gesperrt.

Schöne neue Welt...
 
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Tja, wenn es so kommt, wie in Australien beispielsweise, wo jede zweite Seite auf der Sperrliste nichts mit KiPo zu tun hat, dann bestimmt. Aber wozu regen wir uns eigentlich auf, dass BKA hat ja dafür gesorgt das wir das nicht erfahren können, was eigentlich gesperrt wird und wie man ja bekanntermaßen Weiß, was man nicht weiß, macht einem nicht heiß. ^^

Wie man das, also die genau jetzt beschlossene Herangehensweise auch noch für gut heißen kann, bei der offensichtlichen Faktenlage, kann ich einfach nicht anchvollziehen.

MfG
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

So, hier nochmals ein Artikel der Zeit, indem die leyenhaft erlogenen "Argumente" sehr deutlich widerlegt werden.

Man muss sich das Ganze nur auf der Zunge zergehen lassen, dennoch wiederhole ich die Fakten nicht, da allgemein bekannt.

Mittlerweile ist diese Seite, welche zuerst nur die Gesamtzahl der Mitzeichner aufzeigte, zur Linkquelle und sehr umfangreichen Infoseite herangewachsen...
 
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