AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!
War mehr schlecht als recht geraten^^
Klaro, so mache ich das auch immer. Wichtig bei der Entscheidungspunkte sind halt die Punkte die am wichtigsten für einem persönlich sind. Ich versuche also eher quallitativ als quantitativ zu wählen.
Bei der Europawahl habe ich mich vom Wahl-o-maten beraten lassen und es ist ein erstaunliches Ergebnis bei herausgekommen. Die Piratenpartei.

Die werde ich wahrscheinlich auch wählen, schon alleine aus deinen genannten Gründen, weil die typischen Parteien alle unverständliche Wahlprogramme haben und das geht so nicht, m. M. n..
Laut Wahl-o-Mat sollte ich die ÖDP wählen, während die CSU und die Rechten weit hinten liegen...
Parteien, deren Namen ich noch nie gehört hab, sind auch relativ weit vorne.
Qualitative Übereinstimmung ist mir auch sehr wichtig, aber bei manchen Parteien machen sich die quantitativen Nicht-Übereinstimmungen doch stark bemerkbar
=> Die Mischung machts.
Da muss ich Dir Recht geben. Jedoch finde ich die Wahlspots der SPD ziemlich gut, aus meiner medientechnisch/ PR Sicht, da dort eine relativ junge Zielgruppe angesprochen wird. Das ist nichts für altbackene Wähler, die auf seriöse Auftritte Wert legen. Wenn das die Intension hinter den Spots ist, dann haben sie wohl ihr Ziel erreicht.
Über die Intention kann man streiten, doch mich als Junger Wähler schreckt sowas ab. Sie sagen zwar, gegen was sie im Grunde sind, aber nicht wie sie handeln würden und warum sie die anderen Parteien überhaupt so einordnen. Und genau das stört mich daran, dass nur polarisiert wird und von dem müssten wir am Besten wissen, dass es der falsche Weg ist.
Ja, ich denke genau das soll der Werbespot suggerieren. Die machen doch sowieso nur Länderpolitik...
Tja, falsch ist es dennoch, denn wenn mein Vertreter reinkommt, hat er eine Stimme, auch wenn andere Parteien mehr Stimmen haben und somit geschlossen abstimmen. Aber so ziemlich jede Landespartei wird sich für ihr Bundesland einsetzen, natürlich nur nach deren politischen Maximen.
Naja, vom Grundsatz her schon, da sie auf die politische Ausrichtung der jeweiligen Partei anspielen.
Wenn ich SPD wähle, gebe ich auch Bayern eine Stimme in Europa, mag sie nur leiser klingen. Stoiber hat in Freising ja auch damit "argumentiert", dass man CSU wählen soll, damit man die CSU gewählt hat. Sprich, nur wer CSU wählt, hat eine große Partei gewählt und bringt Entscheidungen hervor.
Wenn die Leute ne andere Partei wählen, und das mehr als die CSU gehts auch vorran und das vllt sogar demokratisch...
Komme gerade nicht drauf, was meinst du damit?
CM (= Christliche Mitte) hat einen Spot gesendet, der nur aus zusammengefügten Bildern bestand und mit Grundsätzen garniert waren. Bei einem Bild von einer glücklichen Familie kam sowas wie "gegen Abtreibung, gegen Mord" ... Wenigstens sagen die, WARUM man sie wählen soll. Sie sagen ehrlich, was sie wollen und das mit Schlagworten.
Tja, und da kommt dann die Gewichtung der übereinstimmenden Punkte mit seinen eigenen Ansichten zur Geltung. Nur leider finde ich, entfernen sich zunehmenst die Parteien in immer mehr Punkten meinen Ansichten. Von daher fällt es auch zusehenst schwerer sich für eine der etablierten Parteien zu entscheiden.
Das ist dann die Frage, ab wann es sich lohnt, eine Partei mit weniger als 5% der Stimmen zu wählen. Eigentlich ist es ja falsch auf den Stimmanteil zu schauen um den wirklich kleinen Parteien eine Chance zu geben, aber man muss für sich den richtigen Weg finden.
Naja, ich würde die Linken auf keinen Fall mit den Rechten gleichsetzen. M. m. n. haben die ein durchaus vernünftiges Wahlprogramm und die einzelnen thematisierten Punkte sind auch entgegen der öffentlichen Darstellung der Konkurrenten alle finanzierbar. Das Einzige was mich wirklich extrem stört ist die außenpolitische Haltung der Linken, wenn die so wie sie jetzt ist, nicht wäre, hätte ich warscheinlich die Partei sogar bei der letzten Bundestagswahl gewählt.
Das Programm gleichsetzen wollte ich nicht. Was ich gemeint hab ist, dass ich beide nicht wählen will, weil sie nicht das vertreten, was ich denke.
Was mich an der Linken beeindruckt hat: Sie haben die "Fakten/Argumente" der Unions- und SPD-Politiker mit wirklichen Fakten entkräftet und laut und deutlich ihre Stimme geäußert. Genau das vermisse ich bei den Grünen und den Gelben. Dennoch finde ich die Politik der Linken für nicht richtig, weswegen ich sie auch nicht wählen werde.
Und genau da gilt es anzusetzen. Es geht ja nicht nur um Internetsperren, sondern generell um die Aufhebung immer mehr rechtsstaatlich demokratischer Grundsätze. Siehe auch Vorratsdatenspeicherung, Rasterfahndung, Bundestrojaner, Internetsperren etc.
Trotz dieser Maßnahmen werden sie gewählt. Sie tun ja was und den anderen Parteien spricht man die Kompetenz ab, verunglimpft die Gelben als Steigbügelhalter und die Grünen als alternde Ökopartei.
Lieber das Programm durchlesen und sich Gedanken machen ist zu schwierig und nicht gewollt. In einer Demokratie ist das nur ziemlich unpassend...
@ NixBlick
Die Präsentation der CM war ja auch schlecht. Aber sie waren ehrlich und haben keine andere Partei verunglimpft etc.
Sie sagen was sie wollen. Genau das finde ich gut. (Natürlich nur, DASS sie sagen was sie wollen, ihre Aussagen finde ich absolut untragbar)