[Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Achja, vllt nochmal ne andere Meinung:

Das ist falsch. Denn die Stopp-Seite soll zufällige Besucher vor den Inhalten beschützen. User, die ohnehin nie die Absicht und das Bedürfnis hatten (eine Gefahr, die nach nicht belegten Behauptungen ständig und quasi über all lauert). Die, die eben jenes Bedürfnis haben und sich eher riskant im Netz auf die Suche nach so etwas begeben, kann und wird es nicht abhalten.

Dennoch werden auf dieser Stopp-Seite IPs aufgezeichnet und bei Bedarf an das BKA geleitet. Weiterhin ist allein das BKA für die Seiten zuständig, eine Veröffentlichung der Liste fällt bereits unter die Verbreitung von Kinderpornographie, eine effektive unabhängige Kontrolle ist weder juristisch vorgesehen, noch durch die Öffentlichkeit möglich.

Auch ist die Gesetzesvorlage zu den Sperren so ausgelegt, dass es keineswegs alleine Kinderpornographie betrifft (was die Familienministern aber behauptet), sondern sehr wohl mehr in die Wege leiten kann. Nach Ansichten des Justizminsterium werden damit erhebliche Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte ermöglicht. [url]http://www.heise.de/newsticker/Kinderporno-Sperren-Regierung-erwaegt-Echtzeitueberwachung-der-Stoppschild-Zugriffe--/meldung/136769
Weiterhin verpflichtet man Dritte über "Verträge" und Gesetzte die Exekutive zu übernehmen. Die Provider werden dazu verpflichtet dem BKA zuarbeiten zu müssen und sensible Daten vorzuhalten. Ohne eigentlichen Tatverdacht! Wer auf eine Stopp-Seite stößt, wird automatisch einer Tat verdächtigt, die er weder begehen konnte, noch möglicherweise wollte (denn darauf läuft ja die Behauptung zum Schutz der Anwender hinaus).

Halten wir fest: Familien-, Innen- und Justizministerium geben bereits jetzt öffentlich komplett andere Möglichkeiten der Vorlage zu Protokoll. Keiner belegt die tatsächliche Wirksamkeit im Kampf gegen Kinderpornographie und keines der Ministerien belegt die Zahlen zur kommerziellen Kinderpornographie. Eine Kontrolle der indizierten Seiten ist nicht möglich. Verdächtig ist, wer ein Stopp-Schild sieht. er muss laut Justizministerium automatisch mit einer Strafverfolgung rechnen, was im Falle von "Internetkriminalität" also Hausdurchsuchung bedeutet. Oder zukünftig auch die Online-Durchsuchung.

Ja das schafft Täter in Massen, aber hilft keinem Opfer.
[/url]
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

https://www.youtube.com/watch?v=evXQwqIBd04

Inhaltlich bestes Video zum Thema ! *5 stars + fav." - Leute, spread the
word, besser kann man über das Thema nicht berichten und aufklären !
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Das Video bringt die Thematik absolut auf den Punkt. Wer hier immer noch daran glaubt, die suggerierten Absichten der "zens"ursular von der Leyen würden ihrem Gesagtem entsprechen, der verweigert sich der Realität oder ist einfach naiv.
Meiner Meinung nach müsste das Thema noch viel weiter in die Öffentlichkeit getragen werden. Obwohl es ja schon ein kleiner Erfolg ist, dass sich politisch ernstzunehmende Sendungen zusehenst mehr damit befassen.

Mich würde jetzt mal interessieren was die Beführworter dieser "Maßnahme" dem zu entgegnen haben, insbesondere wenn man sich den Punkt vor Augen hält, dass die eigentlichen Opfer selber diese Maßnahme ablehnen und sich nicht aus Wahlkampfgründen vor den Wagen der Frau von der Leyen spannen lassen wollen??!!

MfG
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Diese Frage hab' ich den Befürwortern auf unterschiedlichen Plattformen auch
schon gestellt. Nie kam daraufhin etwas anderes als Schweigen oder Ignorieren...
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Mich würde jetzt mal interessieren was die Beführworter dieser "Maßnahme" dem zu entgegnen haben, insbesondere wenn....
Ich werde nun meine Einstellung zu diesem Thema völlig übern Haufen werfen.

Ich bin zu dem Punkt angekommen wo ich sagen muss das beide! Seiten - Gegner und Befürworter - mit ihrem Vorschlag/Vorhaben zur Bekämpfung von KiPo total daneben liegen.
Das Vorhaben von der Regierung KiPo Seiten auf DNS Ebene zu sperren bringt bekanntlich nichts, weil zu leicht umgehbar.
Effektivere Sperren würden genau so nichts bringen. Die KiPo Anbieter wären bei Zeiten per geänderter URL wieder onBoard.
Von den Kolateralschäden mal ganz abgesehen.

Der Vorschlag von den Gegnern die Domains doch gleich offline zu nehmen ist genau so absurd. Diese Domains sind bei Zeiten und zum größten Teil wieder online.
Das Beste Beispiel dafür liefert Carechild frei Haus. 8 von 16 offline genommenen Domains waren nach kurzer Zeit wieder online! Die anderen 8 werden sicherlich auch irgendwo bzw. irgendwann wieder verfügbar sein. Egal wie oft man solche Domains offline nimmt, sie werden immer wieder irgendwann verfügbar sein.

Das ist leider alles kompletter Blödsinn und populistisches Gerede - dem ich zugegebenermaßen leider auch nachgegangen bin. Das hat aber nun ein Ende.
Und nun zum mir eigentlich wichtigsten Punkt. Mir ist aufgefallen das sich durch dieses Thema eine Art ohnmächtige Wut in der Bevölkerung breit macht. Deutschland spaltet sich langsam in zwei Lager. Ich sehe ehrlich gesagt den inneren Frieden in Deutschland gefährdet!
Daher sollte unsere Regierung das Vorhaben komplett fallen lassen und nach einer anderen und vor allem für beide Seiten annehmbare Lösung suchen!

Allen anderen wünsch ich noch viel Spaß beim Diskutieren
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

@ Spam_Bot

Sehe ich das richtig, dass du deinen Standpunkt aufgibst und dich von der Diskusion zurückziehst?
Ich darf das schon als völligen Sinneswandel bezeichnen? Ist dies dann nur auf den CareChild-Versuch und seine Resultate zurückzuführen?

Zu den Sperren: Diese Seiten haben quasi keine Bedeutung in der Verbreitung kommerzieller Inhalte und die von den jetzigen Machthabern (nein, es hat seinen Grund warum ich das Wort gewählt habe) geforderten Sperren - durch die offene Formulierung und Lügen - sind in ihrer Form keine Bekämpfung von Kinderpornographie sondern unliebsamer Internetinhalte und somit ein Türöffner. Es wurde eben alles offen und widersprüchlich formuliert, so dass man vor etwaiigen Überaschungen nicht sicher ist.

Wenn also - Achtung: Meine Meinung - die Politik in Aktionismus verfallen will und etwas gegen diese Seiten tun will, dann aber diese löschen. Denn: sind die Seiten illegal - bei Kinderpornographischen Material gehe ich davon aus - dürfen die Seiten off genommen werden, der Betreiber kann/muss hier vor der Abschaltung beweisen, dass er ein legales Angebot hat und kein Unschuldiger wird ins Visir genommen. Keiner kommt zu Schaden und der Wahlkampf wurde betrieben, wenn auch nicht ganz so medienwirksam...

Das ist vllt keine [gute] Lösung, aber sie schadet nicht wirklich.

ABER: Spam_Bot, du hast die Kollateralschäden angesprochen: Die wären so enorm, dass die Unschuldsvermutung abgeschafft worden wäre. Die Unschuldsvermutung jedoch ist der Grundbestandteil eines Rechtsstaates etc. Ich hoffe es wird klar, was ich meine.

Bis jetzt drehte sich es bei der Diskusion eigentlich nur um Schadensbegrenzung beim Populismus und zur - ich überspitze es hier - Bewahrung des Rechtsstaates.

Wirkliche Alternativen sind scheinbar von der Politik auch nicht erwünscht, denn diese Vorschläge könnten aufdecken, wo die Politik deutlich geschlampt hat. Macht sich ja nicht so gut im Wahlkampf.
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

man kommt immer an das ran, was man will... unter anderem auch KiPos...
Eine Sperre hat noch nie geholfen..

Unkraut wächst auch durch Zäune durch.
Aber wenn man die Wurzeln entfernt, wächst keins mehr, bis wieder eine neue Wurzel entsteht, die entfernt werden muss.
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

@Bartspritze

Das ist richtig was du schreibst. Es wäre mit Sicherheit effektiver mehr Geld in die Schliessung solcher Sites zu investieren(Ermittlung, Verfahrenskosten, zusätzliches Personal etc.) als dauerhaft nur an den Symptomen rumzudocktern, was bekannter Maßen noch nie mittel oder langfristig etwas bewirkt hat. Leider läßt sich mit einem solch ernst gemeintem Vorhaben nicht so gut Wahlkampf machen, da eben dieser eher mittel oder langfristig zum Erfolg führen würde und das bei den bevorstehenden Wahlen sich nicht mehr positiv Meinungsbildend auswirken würde. Außerdem bleibt immer noch der fahde Beigeshcmack hier mit Hilfe dieses Themas ein neues, politisches Instument einzuführen, siehe auch Beispiel Autobahnmautstellen(automatische digitale Erfasssung).

Hier habe ich noch mal eine kleine Zusammenfassung recherchiert, bezüglich der letzteren Umfragen und deren unterschiedliche Ergebnisse. Des Weiteren kann man in dem Artikel erfahren, wann, Dank der E-Petition, diese Maßnahme nochmals vor dem Budnestagsausschuss dikutiert werden muss.

Quelle zur News: spiegel.de

MfG
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

https://www.youtube.com/watch?v=<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SGD2q2vewzQ&hl=de&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/SGD2q2vewzQ&hl=de&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object>

Das Video fand ich ganz witzig, zeigt es doch mit welchen aberwitzigen "Begründungen" man gewisse Maßnahmen rechtfertigen kann, ganz wie bei diesem Thema hier. ;)

MfG
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

https://www.youtube.com/watch?v=<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SGD2q2vewzQ&hl=de&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/SGD2q2vewzQ&hl=de&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object>

Das Video fand ich ganz witzig, zeigt es doch mit welchen aberwitzigen "Begründungen" man gewisse Maßnahmen rechtfertigen kann, ganz wie bei diesem Thema hier. ;)

MfG


das video ist echt gut :)
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Wann gibt es das passende "Ich bin Terrorist" T-shirt?
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Toll ist folgendes Zitat:

"Bei der überwiegenden Mehrheit der Webseiten, darunter einigen aus Deutschland, zeigte sich bei der Überprüfung durch den Provider, dass die Webseiten kein kinderpornografisches, teils überhaupt kein irgendwie beanstandbares Material enthielten - die Webauftritte waren folglich zu Unrecht gesperrt. In Finnland werden zudem auch mehrere inländische Webseiten blockiert, die sich kritisch mit den dortigen Internet-Sperren auseinandersetzen."
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Toll ist folgendes Zitat:

"Bei der überwiegenden Mehrheit der Webseiten, darunter einigen aus Deutschland, zeigte sich bei der Überprüfung durch den Provider, dass die Webseiten kein kinderpornografisches, teils überhaupt kein irgendwie beanstandbares Material enthielten - die Webauftritte waren folglich zu Unrecht gesperrt. In Finnland werden zudem auch mehrere inländische Webseiten blockiert, die sich kritisch mit den dortigen Internet-Sperren auseinandersetzen."
Ja, ein sehr guter Punkt um eben zu beweisen, was passiert, wenn erst solche Instumente eingeführt werden... sie werden missbraucht. Ich kann mir auch nicht mehr erklären, wie man sich diese klare Beweislage, auch wenn manche das anscheinend durch ihre rosarote Brille nicht sehen möchten, nicht erkennen kannj. ASpricht doch nun mittlerweile fast alles gegen solche Sperren. Sagen wir es mal so, gibt es denn noch überhaupt Pro-Argumente für diese Art von Sperren??

Ansonsten:
Es kommt langsam Bewegung in die Sache. Heute Findet die Bundestagsausschussitzung zu dem Thema statt. Und was passiert rien Zufällig, wenn der Mediale Zenit erreicht ist und zu erwarten ist, dass durch die gestiegene Aufmerksamkeit weitere tausende Unterzeichner daran teilnehmen möchten? Es werden Serverarbeiten angekündigt, welche von 9 bis 12 Uhr andauern sollen. Ein Schelm wer böses dabei denkt. ;) Ich tue es mal nicht, dennoch wäre es besser gewesen aus gegebenen Anlass, diese Wartungsarbeiten zu verschieben.
Quelle zur News

Wie es im Übrigen auch ohne das fiktive Sperren von Internetseiten gehen kann, zeigt eindrucksvoll der "Arbeitskreis Zensur". Entgegen vieler Behauptungen die hier angeführt wurden, reichte es in dem Fall den jeweiligen Provider per Anruf oder Email auf einen rechtsstaatlichen Verstoß aufmerksam zu machen um die Sperrung solcher Seiten effektiv zu erwirken. So schaffte der "AK" innheralb von 12 Stunden, 60 KiPo Seiten seitens des Providers sperren zu lassen und das ganz ohne Geheime Sperrliste und generellen Zensurmaßnahmen. Dies zeigt das mit mehr Personal, mehr finanzieller Mittel zur Aufklärung solcher Delikte, ganz rechtsstaatlich nach jetzigem Recht, viel Wirksamer und vor allem schneller gegen solche Probleme vorgegangen werden kann.
Quelle zur News

MfG
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Endlich werden auch die großen Medien auf das Thema und die heiklen Punkte darin aufmerksam:

Anti-Kinderporno-Gesetz: Von der Leyen will Kontrolleure für BKA-Zensoren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt

In dem Interview sieht man gut, wie v.d.L. ihr Anliegen aus dem Dreck ziehen will. Leider sind die Fragesteller nicht hart genug, um sie nach ihren direkten Lügen zu fragen.
Welch eine Farse, siehe hier:
Zitat aus dem Interview, Zensursular:
"Ich nehme dabei zwar die Bedenken aus der Petition ernst, weiche aber keinen Millimeter von meinem Ziel ab. Die offen zugänglichen Internet-Bilder von vergewaltigten Kindern sind zu lange nur in kleinen Zirkeln diskutiert worden. Jetzt ist es Zeit zu handeln."

Was bringt eine solche Interessensbekundung, wenn diese nicht ernst genommen wird? Des Weiteren steht es außer Frage das hier wohl alle das gleiche Ziel verfolgen. Nur ist die eingeführte politische Maßnahme eindeutig die falsche, was nicht nur viele IT-Experten belegen können, sondern auch Missbrauchsopfer-Vereine kritisieren, Maßnahme.

Ein Vorgehen, wie die AK, siehe vorletzten Post von mir, fordert und auch durchführt, ist wesentlich effektiver und vor allem lanfristiger angelegt, da dort das Problem an der Wurzel gepackt wird. Anscheind kann es bei dem Gesetzgebungsverfahren wirklich nur noch um die Einführung der Maßnahme ansich gehen, anders kann ich mir diesen sinnlosen, wahlpopulistischen Aktionismus nicht mehr erklären. Herr Schäuble wird sich wahrscheinlich die Hände reiben...

MfG
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Naja, richtig an der Wurzel wird das Problem ja erst gepackt, wenn die Herstellung der Bilder und Videos verhindert wird. Da nützt auch das Löschen im Internet nichts. Dennoch: Besser löschen anstatt zu sperren!!
 
Zurück