News Umstrittene Star-Trek-Serie: Starfleet Academy abgesetzt

Bedenklich finde ich vor allem, mit wie viel Eifer die Kritik vorgetragen wurde und auf der anderen Seite verteidigt wurde. Wegen einer blöden Serie. Der Austausch im Internet scheint die Menschen immer weiter in eine primitive Urform zurück zu verwandeln. Traurig.
Also mein Fall war es auch nicht, aber dann schau ich mir das eben einfach nicht an :hmm:
Ich verstehe da auch nicht, warum Leute so Youtube-Marktschreier brauchen, deren Meinung sie nachplappern können und sich nicht einfach selbst eine Meinung bilden.

SA: Ich finde die Absetzung schade. Ja, sie hatte Schwachstellen, aber hat auch viel Spaß gemacht.
Die Logiklöcher sollten sie in Zukunft tunlichst vermeiden (oh, der Bösewicht ist gerade mit einer Fluchtkapsel entwischt, der ist weg, unwiederbringlich, den kriegen wir nicht wieder zurück). Star Trek war für mich immer streng durchdacht.
Homosexuell anmutende Klingonen, verweichlicht und dafür von den Eltern verstoßen? Alle Jungen mit Identitätskrisen und teilweise Störungen? Brauchts vermutlich in einer Zeit, in der gefühlt alle 14-21-Jährigen in solchen Identitätskrisen stecken, derjenige als langweilig gilt, der sich nicht einer der LGBTQ-Gruppen zuordnet und jeder so ziemlich alle psychischen Störungen bei sich selbst diagnostiziert...

P: Picard als alten Tatterkreis zu sehen, den niemand mehr ernst nimmt, passt nicht. Ansonsten hatte die Serie echte Highlights (7of9 bekommt ihren eigenen Borg-(K|Q|C)ubus). Die Serie hat es entgegen meiner Erwartung NICHT verkackt mit der Zeitreiseerzählung in die Gegenwart.

D: Ständig heulende Burnham nervt. Unglaubwürdig, dass sie jemand zum Captain ernennt. Ansonsten auch sehr geile Serie. Erzählt endlich ein Kapitel, das in den ersten beiden Serien immer nur angteasert wird: Der Krieg mit den Klingonen. Dass die Technik in der Vergangenheit moderner aussieht als in der Zukunft, damit hatte ja E schon zu kämpfen. Starker Fokus auf homosexuelle Beziehung zwischen Doktor und Wissenschaftler nervt. Der Space-Tierschützer auch. Führt Star Trek aber weiter in die Zukunft als die anderen Serien davor.
Ich hätte gerne mehr Käse neue Technik gesehen, als nur Mini-Transporter und programmierbare Materie.
 
Ich bin nicht traurig, dass der Quatsch eingestellt wird. Kurtzman-Trek läuft meiner Meinung nach ohnehin schon viel zu lange. Ich kann und will das alles nicht mehr sehen. Die Föderation vertritt dort imperialistische und menschenfeindliche Positionen, es gibt eine ausgebeutete Arbeiterklasse, die Menschen hassen und beschimpfen einander, sind vielfach psychisch labil und überhaupt nicht für ihre Position geeignet, der Kanon wird mit Füßen getreten und die sind teilweise so dreist, dass sie sich per Zeitreise in die Vorgeschichten der anderen Serien reinschummeln und sich selbst als Eckpfeiler verkaufen, ohne den es das klassische Star Trek nie gegeben hätte. Dazu die nicht enden wollenden Logikfehler. Ich mochte Lower Decks und Prodigy, für das, was es war, auch wenn es für mich kein richtiges Star Trek ist, sondern eher so was wie die Bücher und Spiele. Ich halte auch die eine oder andere Folge SNW für ordentlich. Bei nur zehn Folgen pro Staffel haben die aber inzwischen auch keine vernünftige Ausbeute mehr. Über die Hälfte war zuletzt bemühte Comedy und das Kopieren und Vorwegnehmen späterer Ereignisse aus den klassischen Star-Trek-Serien. Kritikern von SFA wird gerne vorgeworfen, sie hassen die Serie nur, weil sie selbst so gestrig sind. Ich begrüße ein progressives Star Trek, aber kein inhaltlich dermaßen schlechtes. Star Trek sollte eine weiterentwickelte Menschheit zeigen, im 32. Jahrhundert sollte sie uns demzufolge noch viel weiter entrückt sein als noch in TNG, stattdessen sehen wir Mobbing und Stinkefüße.
 
Eine solche Serie für "Hardcore-Star-Trekler" haben wir aktuell doch bereits? Strange New Worlds?

Aber allgemein:
Ich weiss nicht wieso diese StarTrek-Bubble immer ALLES in Grund und Boden treten muss, was nicht dem eigenen Geschmack entspricht und das eventuell für eine andere Zielgruppe gemacht wurde um neue Leute in dieses Franchise zu bekommen. Wisst ihr wer kein Star Trek guckt? Jap... genau die Leute die mit Starfleet Academy vielleicht angefixt worden wären.
Es ist eine Sache mit der Zeit zu gehen und sich etwas anzupassen. Das was hier seit den neuen Star Trek Filmen gemacht wurde, ist jedoch so fernab von Star Trek, dass sich die Trekkies (Hauptzielgruppe) nicht grundlos gegen diesen Unfug ausgesprochen hat.
Academy, Discovery und die Filme haben, bis auf die Abzeichen und ein paar Anekdoten über die "alten Legenden" so rein gar nichts mit ST zu tun. Die Föderation ist kein Kriegstreiber, Star Trek ist und wollte nie Actiongedöns sein. Das man z.B. die LGBTQ+ Community exzessiv hervorheben muss, hat das Franchise ebenfalls nicht nötig, da es seit Tag 1 einfach schon gelebt wurde. Jedes Wesen wird respektiert, Punkt.
Ich persönlich habe nichts gegen Veränderung, wenn sie dem übergeordneten Thema gerecht wird, doch gerade bei den neuen Serien und Filmen haben sie es einfach maximal vergeigt, nur um ein paar Kiddos mit viel Action, Jugendsprache und Flachwitzen abzuholen. Genau deswegen gibt es für diesen Müll auch eine zweite Zeitlinie ;)

Niemand heult rum, niemand tritt irgendwas in Grund und Boden. Es wird lediglich der mangelnden Respekt gegenüber Gene Roddenberrys Vision kritisiert.

Schau mal mein Kommentar.
Und, SFA hatte sehr wohl Zuschauer, nur halt nicht genug um die Kosten rein zu holen.
Ich denke das Problem ist, dass SFA sehr teuer war, wie im Artikel steht, die teuerste Produktion aller Zeiten.
Und diese neuen Zuschauer zu finden, bedarf zeit. Wie oft Probieren nicht Scifi affine Menschen schon Scifi aus ?
Allein TNG hatte schon weitaus mehr Zuschauer und damals gab es kein Streaming.
Academy wäre auch mit mehr Zeit nicht geholfen, eine schlechte Serie bleibt eine schlechte Serie :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hoffentlich das Ende der Kurtzman-Ära.
Das dachte ich auch schon bei Discovery. Oder Bei Section 31. Ich glaube die 5-Jahres-Mission von Kurtzman ist es, rauszufinden wie tief Star Trek bei den Kritiken und in der Gunst der alten Fans noch fallen kann.
Ich könnte mich heute noch aufregen das Enterprise vorzeitig abgesetzt wurde weil diese Bubble alles daran schlechtgeredet hat wo sie nur konnten.
Viele Leute wollen halt einfach keine Prequels. Das war damals das größte Problem von Enterprise beim Release, und davon hat die Serie sich nie erholt. Die Serie ist nur deshalb gut gealtert, weil danach einfach nach einer langen Pause noch viel größerer Schrott kam von Lensflare-JJ und Kurtzman.

Außerdem sind alte Fans immer skeptisch bei neuen Sachen. Ich weiß noch wie Battlestar Galatica 2004 anfangs zerissen wurde von Fans der 70er-Serie, schon vor Release ("weiblicher Starbuck OMG"). Heute gilt sie als eine der besten Sci-Fi-Serien. Weil sie qualitativ einfach mega war und mega Kritiken eingefahren hat, sind die Kritiker schnell verstummt.

Das wird bei Discovery oder SFA nicht passieren. Die Serien waren Kernschrott als sie rausgekommen sind, und werden es auch in 20 Jahren noch sein.
 
Eine solche Serie für "Hardcore-Star-Trekler" haben wir aktuell doch bereits? Strange New Worlds?
"Hardcore-Star-Trekler" würden dir widersprechen. Für echte Trekies ist SNW bereits ein Kompromis, ich finde ein guter. Alle wirst du nie abholen. Ich hab mir dafür sogar schon ein paar mal Paramount+ geholt.
Aber allgemein:
Ich weiss nicht wieso diese StarTrek-Bubble immer ALLES in Grund und Boden treten muss, was nicht dem eigenen Geschmack entspricht und das eventuell für eine andere Zielgruppe gemacht wurde um neue Leute in dieses Franchise zu bekommen. Wisst ihr wer kein Star Trek guckt? Jap... genau die Leute die mit Starfleet Academy vielleicht angefixt worden wären.
Weil man seit 20 Jahren kein/kaum mehr was für diese Zielgruppe produziert hat. Die Formate welche den Mainstream abholen sollen haben alle gefloppt. Keine der Serien mit Ausnahme der Zeichentrick Serien und SNW haben die Erwartungen erfüllt.
Es ist halt völlig unverständlich warum immer wieder das selbe versucht wird um immer wieder zu floppen.
Als ob bewiesen werden soll das Star Trek tot ist.

Ich selbst habe mich auf Discovery und Picard enorm gefreut und war sehr schnell sehr enttäuscht.
Problematisch ist, wie schon von anderen geschrieben, dass man sich für solche Serien bei anderen Streaming Anbietern anmelden muss, das setzt die Hürde für den Einstieg enorm hoch. Früher im Free-TV war das einfacher.

Was viele Trekies auch noch enorm aufregt ist dass permanent der Canon zerstört wird. Bei Star Trek gab es aufgrund der Geschichte des Franchises eh schon immer wieder Probleme mit dem Canon. Wurde dann bis zum Ende von Voyager, DS9 und Nemesis dann alles aber soweit gefixt und war auf einem guten Stand. Seit der Kelvin Timeline und den ganzen neuen Serien ist es aber eine Katastrophe die niemand mehr erklären kann.

Ich könnte mich heute noch aufregen das Enterprise vorzeitig abgesetzt wurde weil diese Bubble alles daran schlechtgeredet hat wo sie nur konnten. So im Nachhinein gesehen war die Streckenweise richtig gut. Genauso wie Classic, TNG, DS9 und VOY streckenweise gut waren - und aber auch üble Rohrkrepier drin hatten.
Enterprise wurde abgesetzt bevor da viel im Netz schlecht geredet werden konnte. Das war lange vor social media. Die Kritiken waren halt nicht gut. War aber trotzdem weniger Flopp als die heutigen Sendungen. Ich finds auch schade, hab ich gerne gesehen die Serie. Ich erinnere mich gut dran wie ich immer am Abend mir die Zeit genommen habe die neueste Folge anzuschauen. Fand den Soundtrack auch super, wenn auch ungewohnt.
TNG und DS9 hatten Startschwierigkeiten wurden dann ab so ca. Staffel 3 aber richtig gut, deswegen liefen die auch sehr lange und relativ erfolgreich.
Voyager wurde einfach irgendwann langweilig weil immer wieder das selbe.
Alle diese Serien haben aber immerhin 7 Staffeln durchgehalten. Sehr lange auch parallel, da ist dann wahrscheinlich auch eine gewisse Sättigung irgendwann eingetreten. In jedem Fall waren die im Mainstream ungleich erfolgreicher als die heutigen Serien.

Aber dieser Bubble reicht es ja nicht wenn man das dann einfach nicht guckt und ignoriert. Nein. Man muss lautstark mitgeben "das das nicht MEIN Star Trek ist". Am besten noch mit YouTube-Videos... weil Videos laufen ja nicht wenn man sagt: Das ist toll, gut, ok... - Nein, nein, neiiinn... Videos laufen nur noch wenn da steht: "Schlechtestes Star Trek aller Zeiten".
Argumentierst du jetzt gegen die Meinungsfreiheit oder wie ist das zu verstehen?
Ich weiß jetzt nicht warum Fans eines Franchises nicht kommunizieren dürfen dass die neuesten Produkte dieses Franchises an den Fans vorbeigehen?
Achtung Satire:
Wenn nVidia keine Grafikkarten für Gamer mehr produziert sondern nur noch für AI wird hier doch auch fleißig genörgelt, können denn Gamer dann einfach mal die Finger von Grafikarten lassen? Können die das nicht einfach ignorieren? Wie wäre es mal mit Brettspielen?

Oder wenn man entsprechen veranlagt ist noch dazu reimt das dieses Academy ja sooooo Woke ist... ekelhaft geradezu nicht wahr? Ist echt schlimm wenn irgendwelche Snowflakes sich an dem -vielleicht?- homosexuellen Klingonen reiben.
Naja, "go woke, go broke" ist ja jetzt nichts neues. Damit wird halt viel kaputt gemacht.
Grundsätzlich war Star Trek mal quasi der "Erfinder" von Wokeness. Gene Roddenberry war ein Visionär für eine "bessere Gesellschaft" und ist eher an der Gesellschaft und den Produzenten gescheitert. Trotzdem war Star Trek schon vor 30 Jahren weiter als der Mainstream heute.

Blöd wirds halt immer dann wenn es unglaubwürdig wird, wie hier in dem Beispiel.
Die Spezies der Klingonen hat halt einen komplett anderen Charakter, eher reaktionär/konservative Sichtweisen, im Star Trek Universum. Das zeugt halt von einem völligen Unverständnis des Franchises.
Schwule Menschen, Vulkanier oder Andorianer wären mit Sicherheit problemlos akzeptiert worden.

Und so sind wir mal wieder an einem Punkt wo ein Produzent sich in der Zukunft sehr wahrscheinlich denkt: Noch ne neue Star Trek Serie? Nö lieber nicht. Das Risiko ist zu hoch das wir irgendeine klitzekleine Kleinigkeit falsch machen und uns das um die Ohren fliegt...
Es geht ja nicht um Kleinigkeiten. Es wird ja immer wieder Kolossal verbockt. Nur wenn man das Feedback nicht zur Kenntnis nimmt und immer wieder das selbe produziert darf man sich nicht wundern wenn der Applaus aus bleibt.
Vielleicht ist es dann auch besser wenn kein neuer Star Trek content mehr kommt solange kein Umdenken stattfindet. Auf Dauer wird da niemand Millionen in Rohrkrepierer investieren.

Ist aber nicht nur bei Star Trek so. Genau die selbe Diskussion gibts auch bei Disney und Co., das hat rein gar nichts mit Trekkies zu tun.
 
Schwule Menschen, Vulkanier oder Andorianer wären mit Sicherheit problemlos akzeptiert worden.

Allein das Holodeck wäre genug, um jede erdenkliche sexuelle Fantasie auszuleben. Star Trek hat aber einen großen Bogen darum gemacht, weil das nicht Kern der Erzählung ist. Darum geht es nicht bei Star Trek und sollte es auch nie. Wenn ich ausloten möchte, in welche düstere Zukunft sich der sexuell-getriebene Mensch entwickelt schaue ich mir Altered Carbon an.

Nimm mal das Beispiel, dass Wesly nicht auf dem Stuhl des Captains sitzen durfte. Wenn du Kinder hast, verstehst du sehr schnell wie wichtig derartige Regeln sind. Man sitzt am Tisch und benimmt sich. Jetzt schau dir SA an. Der Captain lümmelt wie ein verzogenes Kind auf dem Stuhl und soll ein Vorbild sein?

Leider leben wir in einer Gestellschaft, wo derartige Star-Trek Werte nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt werden sollen. Bringt nicht genug Geld. Ich bin gespannt wie die Kinder unserer Kinder darauf zurückblicken. Es ist auf jeden fall NICHT die Leistungs- und Wertegesellschaft die ich meinen Kindern vermitteln werde.
 
Würde ich jetzt nicht behaupten dass da ein großer Bogen drum gemacht wurde. Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind aber schon fast zu banal für das Genre.
Da war das Thema Andoiden (Data und Tasha), andere Spezies (Worf und Dax) oder gar ganz anderartige Lebensformen (Odo und Kira) eher angespielt. Homosexuell kann jeder.
Wobei Dax in DS9 schon eher eine pansexuelle/genderfluide Rolle einnimmt durch ihre Erfahrungen der frühreren Wirte. Gibt glaube ich auch eine Szene in der Jadzia mit einer anderen weiblichen Trill "rumknutscht" wobei das dort nur ein Nebenthema ist.

PS: Die Holosuiten von Quark und die Dabo-Girls würde ich auch nicht als prüde bezeichnen ;)
Man muss so eine Serie schon immer auch im Kontext ihrer Zeit sehen, damals wäre man relativ schnell in die Gefahr gelaufen keine Jugendfreigabe zu bekommen. Heute ist im Fernsehen deutlich mehr erlaubt.
 
Allein das Holodeck wäre genug, um jede erdenkliche sexuelle Fantasie auszuleben. Star Trek hat aber einen großen Bogen darum gemacht, weil das nicht Kern der Erzählung ist. Darum geht es nicht bei Star Trek und sollte es auch nie. Wenn ich ausloten möchte, in welche düstere Zukunft sich der sexuell-getriebene Mensch entwickelt schaue ich mir Altered Carbon an.

Nimm mal das Beispiel, dass Wesly nicht auf dem Stuhl des Captains sitzen durfte. Wenn du Kinder hast, verstehst du sehr schnell wie wichtig derartige Regeln sind. Man sitzt am Tisch und benimmt sich. Jetzt schau dir SA an. Der Captain lümmelt wie ein verzogenes Kind auf dem Stuhl und soll ein Vorbild sein?

Leider leben wir in einer Gestellschaft, wo derartige Star-Trek Werte nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt werden sollen. Bringt nicht genug Geld. Ich bin gespannt wie die Kinder unserer Kinder darauf zurückblicken. Es ist auf jeden fall NICHT die Leistungs- und Wertegesellschaft die ich meinen Kindern vermitteln werde.
Da bin ich bei dir und gut geschrieben,, wobei das auch mein Kernthema mit SA ist:
Anstatt sich auf Kernthemen, Konflikte, Entwicklung, Akademie zu konzentrieren, setzt man den Fokus darauf möglichst effektiv zu schockieren.
ich meine ein "vermeintlich" homosexueller, PAZIFISTISCHER Klingone, der mit allem bricht, was Klingonen ausmacht...das fühlte sich so an, als würde man mir etwas zu essen geben, dass ich nicht mag und damit ich es auch schlucke am besten am Stuhl festketten und per Bagger reinschieben. Es ist sicherlich essbar, aber verdaulich. Ich würde davon nicht sterben...aber MUSS das so erzwungen unnatürlich sein? vor allem bei einer Thematik wo doch gerade das "es ist normal und natürlich" so sehr im Herzenswunsch der jeweiligen liegt?
Ich fand die hier schon angeführten Beispiele sehr gut.
- Jadzia Dax als pansexuelle beispielsweise. Keiner störte sich am Küssen zweier Frauen (in Universe) sondern daran, dass es TRILLs verboten war frühere Beziehungen wieder aufleben zu lassen. DAS war die Geschichte und nebenbei waren das zufällig eben jetzt zwei weibliche Trills. DAS war geschickt, DAS war akzeptabel umgesetzt, weil die Story im Vordergrund stand und nicht das "schockieren". Ja das war vielleicht ein Teileffekt und irgendeiner heult immer, dass es ihm zu woke, zu rechts, zu weichgespült, zu was-auch-immer ist.
- Sulu (im JJ Remake) kommt auf der Raumstation an, wird von seinem PARTNER (MANN) mit Kind empfangen, beide begrüßen sich kurz, aber durchaus herzlich (verständlich, sie haben sich lange nicht gesehen) und trollen von dannen. Ja auch da wurde drüber gejammert, aber es blieb kaum haften, weil es eben natürlich, homogen eingearbeitet worden war.

Starfleet Academy nimmt sprichwörtlich schon wie Discovery den Bagger und sagt: friss das!

Man vergisst aber worum es WIRKLICH geht. Nicht nur bei Star Trek, sondern im Schauspiel, im Storytelling, in der Logik einer fiktiven Welt!
Und ich rede noch nicht einmal von der im Endeffekt so bescheuert durchgeführten und beendeten "The Burn" Thematik.....
 
Dass diese Serie keinen langen Lebenszyklus haben wird, hat jeder normal denkende Mensch gewusst.

Die haben wiedermal bestimmte Messages guten Geschichten vorgezogen, sind gegen die Wand gefahren und niemand war überrascht außer sie selbst :devil:

Manche lernen es eben nie.

Weibl. übergewichtige Jem'Hadar, eine genetisch kreierte Krieger-Rasse. :lol:

Klingone (auch ein Kriegervolk) im Röckchen. Grad, dass es kein Baströckchen war:lol:

Das war Star-Fleet-Dramaqueen, nicht Academy.
 
Also ich habe SA nicht gesehen. Nur ein Paar reviews und war nicht begeistert davon aber auch D hat mich nicht abgeholt und bin seither eher dazu übergegangen wenn ich was Start Trekkiges :lol: schauen will, dann die alten Serien.

Ich hätte jetzt nix gegen einen Homosexuellen Klingonen und per se Kann ich mir das in deren Gesellschaft durchaus auch vorstellen, dass das funktioniert. Als Klingone geht es ja darum ein starker Krieger zu werden. Da spielt die Sexualität sicher ein untergeordnete Rolle.

Da ich selbst Homosexuell bin würde ich mir jedoch eine realistische representation wünschen, so wie es sich Gene Roddenberry eigentlich gedacht hatte aber von den Studio-Bossen gebremst wurde. Er wollte representation ganz normal im Alltag darstellen. Sprich im Hintergrund im Zehn Vorne. Sowas gefällt mir mehr als "on the nose".
 
Manche lernen es eben nie.
Weibl. übergewichtige Jem'Hadar, eine genetisch kreierte Krieger-Rasse. :lol:
Klingone (auch ein Kriegervolk) im Röckchen. Grad, dass es kein Baströckchen war:lol:
Was ist daran so schlimm?

Frag dich lieber, warum es in Star Trek nie Muslime gab.

Und der Klingone wollte eben kein Krieger, sondern Mediziner werden.

Manche werden es eben nie verstehen.
 
Was ist daran so schlimm?
Wer das fragt ist teil des Problems.
Frag dich lieber, warum es in Star Trek nie Muslime gab.
Brauche ich nicht. Je mehr sich die Technik entwickelt, desto mehr verschwindet Religion im Hintergrund.

Es geht um die Zukunft und nicht um kindische Streitereien, wer die bessere Religion hat. (Wobei Islam definitiv die agressivste und repressievste (e.g. Säureangriffe, Köpfungen, zwanghafte Vollverschleierung) ist und das braucht wirklich keiner!)
Und der Klingone wollte eben kein Krieger, sondern Mediziner werden.
Das ist nicht das Problem, aber es zu erklären bringt sowieso nichts.
 
Die Menschheit hat in Star Trek Religionen hinter sich gelassen. Nur rückständigere/weniger entwickelte Zivilisationen wie die Bajoraner klammern sich noch an Götter. Wobei das bei denen ja wenigstens tatsächlich höhere Lebewesen sind, nicht erfundener Bullshit wie bei unseren Religionen auf der Erde.
 
Ich verstehe da auch nicht, warum Leute so Youtube-Marktschreier brauchen, deren Meinung sie nachplappern können und sich nicht einfach selbst eine Meinung bilden.

SA: Ich finde die Absetzung schade. Ja, sie hatte Schwachstellen, aber hat auch viel Spaß gemacht.
Die Logiklöcher sollten sie in Zukunft tunlichst vermeiden (oh, der Bösewicht ist gerade mit einer Fluchtkapsel entwischt, der ist weg, unwiederbringlich, den kriegen wir nicht wieder zurück). Star Trek war für mich immer streng durchdacht.
Homosexuell anmutende Klingonen, verweichlicht und dafür von den Eltern verstoßen? Alle Jungen mit Identitätskrisen und teilweise Störungen? Brauchts vermutlich in einer Zeit, in der gefühlt alle 14-21-Jährigen in solchen Identitätskrisen stecken, derjenige als langweilig gilt, der sich nicht einer der LGBTQ-Gruppen zuordnet und jeder so ziemlich alle psychischen Störungen bei sich selbst diagnostiziert...

P: Picard als alten Tatterkreis zu sehen, den niemand mehr ernst nimmt, passt nicht. Ansonsten hatte die Serie echte Highlights (7of9 bekommt ihren eigenen Borg-(K|Q|C)ubus). Die Serie hat es entgegen meiner Erwartung NICHT verkackt mit der Zeitreiseerzählung in die Gegenwart.

D: Ständig heulende Burnham nervt. Unglaubwürdig, dass sie jemand zum Captain ernennt. Ansonsten auch sehr geile Serie. Erzählt endlich ein Kapitel, das in den ersten beiden Serien immer nur angteasert wird: Der Krieg mit den Klingonen. Dass die Technik in der Vergangenheit moderner aussieht als in der Zukunft, damit hatte ja E schon zu kämpfen. Starker Fokus auf homosexuelle Beziehung zwischen Doktor und Wissenschaftler nervt. Der Space-Tierschützer auch. Führt Star Trek aber weiter in die Zukunft als die anderen Serien davor.
Ich hätte gerne mehr Käse neue Technik gesehen, als nur Mini-Transporter und programmierbare Materie.
:wall:
 
Ich weiss ehrlich gesagt nicht welches Franchise mehr auf dem Altar der Dummheit geopfert wurde...
Star Trek oder Star Wars?

Aber JJ Abrams hat da jeweils das Unheil eingeläutet...


Das traurige am niveaulosem Star Trek nach 2009 ist...dass man dem Zuschauer nicht zutraut selber zu denken.

He...das habe ich problemlos als Kind bei TNG geschafft.

Was bei Star Trek 2009 anfing...hat seinen Tiefpunkt mit Discovery, Sektion 31 und Starfleed Academy erreicht.

Durch und durch stümperhafte Drehbücher...das ruhige und Nachdenkliche aus TNG wäre dort wie ein Fremdkörper gewesen.

Es gibt wohl deshalb nur ne zweite Staffel weil die wohl größtenteils abgedreht war.
Und was ich bei SFA ganz schlimm fand war...dass da mit Anlauf auf Sisko gespuckt wird...wie das fette Elefantenhologram mehr über ihn erfahren wollte...da war die Art und Weise unfassbar mies.

Hey...und für die Star Trek Fans wo darin das Diversitäts-Massaker feiern...euch empfehle ich da mal die TNG Folge, wo Data sein Kind Lal entwirft.
Das war anfangs ein ES...bevor es sich Rasse und Geschlecht aussuchen durfte.
Stellt euch mal dieses arme Geschöpf in dem SFA-Haufen vor.
Ihr prositonisches Gehirn hätte nach spätestens 10 Minuten einen Kurzschluss und irreperable Schäden.

Ich habe das Gefühl dass Neu-Star Trek mit aller Gewalt das ohnehin schon unterirdische Niveau vom neuen Star Wars mit Anlauf unterbieten will.

Seit dem J.J.-Trek von 2009 hat Star Trek einen Warpkernbruch bei mir verursacht.

Den ganzen Dreck danach hab ich mir nicht mehr gegeben...ausser ST Picard... und das eher aus Neugier.

War im Nachhinein ganz OK (Vor allem wegen Staffel 3)...aber sonst...ähem nö.

Das Reinzappen in Discovery hat mich geschockt wie schlecht das alles geworden ist.

SNW habe ich mit einem Gähnen komplett übersprungen...denn man weiss dass der Besatzung und der Enterprise nichts passiert.

Und Starfleed Academy hat den Vogel abgeschossen mit dem woken Klingonen-Lappen wo gerne Vögel beobachtet...aber er wird doch tatsächlich vom holografischem Doppelwhopper vom Niveau her noch spielend unterboten.

Ich hab echt gedacht ich höre nicht recht.

Die heutigen New-Star Trek Fans sind doch intellektuell mit TNG oder DS9 komplett überfordert.


Star Trek ab 2009 für die Jungen?

Nein, für die Dummen...



RIP Star Trek

PS: AmphsLounge hat einen Ballermann-Song für das neue hippe Neu Star Trek auf Basis von SFA erstellt.

10 NACKTE KLINGONEN.


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