News Umstieg von Windows 10 auf Windows 11: Massive Kritik an Microsoft

FHD oder 4k? Ja ich weiß, 4k kostet Aufpreis.
Aber soweit ich das grad gelesen hab ist 4k auch unter Windows eine ziemlich lästige Geschichte. Das wird sich wohl auch mit Win11 nicht ändern.

Es stellt sich aber auch die Frage nach der Bitrate
ZDF/ARD Mediathek geht bei mir nur begrenzt da im Ausland (allerdings kein Problem damit, bin ja kein Gebührenzahler)
Was ich getestet habe läuft mit max. 25 Mbps und soweit ich nachlesen konnte ist das auch das Höchste der Gefühle bei den meisten Streamingservices.
Zum Vergleich: Mein Mediaserver schafft bis zu 120 Mbps (und meine Bandbreite auch). Heißt ich könnte native BluRay Qualität abspielen, wenn ich will.

Während ich mich zwar spezifisch auf Netflix bezogen habe bleibt das Fazit, das Streaming unter Linux grundsätzlich etwas schlechter ist als bei Windows. Aber es ist auch bei Windows nicht das Gelbe vom Ei.
Das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Für mich reichte für das Schauen auf dem Laptop bzw. 27" Monitor die Standard-Version. Bei einem (beiden?) der Streaming Anbieter musste mensch in Firefox bloß einen Haken bei DRM-Medien abspielen setzen und dann lief es.
 
Nönö, das Emoji war schon auch darauf bezogen, dass ihr eure "Pappenheimer" im Betrieb zu kennen scheint. :devil:

Auf meinen Fall bezogen ist es eher ein explizites Problem mit unserer hauseigenen IT, nicht der restlichen Firma.
Das Zwangsupgrade zu Windows 11 ohne vorheriger Benachrichtigung war da eine vergleichsweise Kleinigkeit.
Deren Abteilungsleiter musste schon zu mehr als einer Aussprache mit anderen Abteilungen, weil sie sich im Ton vergriffen haben.

Meine ehrliche Vermutung ist ein Minderwertigkeitskomplex.
Wir sind im IT-Bereich tätig. Hart gesagt sind unsere Ops-Leute mit ihren IT-Kenntnissen bei uns in der Firma im unteren Drittel, anzusiedeln, vor den Sales Leuten. Zur Relation: Unsere Topleute sprechen regelmäßig auf internationalen Konferenzen sowie im (nationalen) Fernsehen.
Unsere IT-ler nutzen dann leider jede Möglichkeit ihre "Macht" zur Schau zu stellen. MacBooks gibts bspw. nur für C-Level und für die IT-Abteilung weil sie ja "testen" müssen.
Obwohl Ubuntu im Unternehmen erlaubt, nicht für meine Abteilung, weil ein Kollege mal Probleme hatte und sie keinen weiteren Support leisten "können" (der Support besteht Original aus Neuinstallation bei Problemen weil wir natürlich nicht das BIOS-Passwort bekommen). Wir bekommen nicht mal kabellose Mäuse weil "zu aufwändig im Support". Dass manche Leute ihre eigenen ganz ohne Hilfe nutzen fällt dabei nicht einmal auf...
Ich steh auch schon eine Weile mit ihnen auf Kriegsfuß da jede Anfrage von ihnen automatisch als "zu aufwändig" abgelehnt wird. Bspw. einen (fix-fertigen) Docker-Container zur Verfügung stellen. Wirklich eine Herkulesaufgabe.
Hätte sie wohl nicht wissen lassen sollen, dass ich meine letzte Anfrage an sie, wo sie nach vermeintlich 4h aufgegeben haben (Service auf VM installieren), dann selbst nach 10 Minuten erledigt habe.
Und die Pappenheimer sind dann wohl alle zu inkompetent?

Wer hat denn dann in dieser Erzählung vermutlich die Profilneurose? 😶‍🌫️

Wer kennt es nicht? Wenn niemand das Firmenauto auf Wunsch frisiert baut man halt die Sportauspuffanlage selbst drunter... Diese VOLLIDIOTEN! 🧐😇

Scheiß Fuhrparkmanagement

Ps: Also ich habe halt Respekt davor das ab einem gewissen Alter der umstieg aus gewohnten Umgebungen halt nicht mehr so leicht fällt. Und belächele Menschen nicht deswegen das sie nicht allumfassende Genies sind die auf Hilfe anderer angewiesen sind.

Naja, da werden aber wohl die meisten früher oder später hinter kommen wie sich das mit der nächsten Generation Superheros anfühlt 🤷
 
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Jetzt mit Windows 11 zahlen wir die Quittung dafür, und ich sehe nicht, dass es der Weckruf zum Wechsel sein wird, auf den viele hier hoffen.
Natürlich nicht! Nur der Weckruf für ein paar Privatleute, die feststellen, dass sie Windows eigentlich gar nicht brauchen.
Ps: Also ich habe halt Respekt davor das ab einem gewissen Alter der umstieg aus gewohnten Umgebungen halt nicht mehr so leicht fällt. Und belächele Menschen nicht deswegen das sie nicht allumfassende Genies sind die auf Hilfe anderer angewiesen sind.
Ja, absolut! Jeder, der nicht so viel mit Computern arbeitet, hat bei kleineren Änderungen schon Probleme.
Aber am Alter würde ich das auf keinen Fall festmachen. Wer sein Leben lang verschiedene Betriebssysteme ausprobiert hat und immer am Ball bleibt, den stören viele Änderungen doch gar nicht erst.

Bei jeder neuen Windows Version wird über die Änderungen gemeckert. Ich bin bis heute mit jeder Windows Version klargekommen. Ob macOS, Windows, Chrome OS oder Windows, es ist alles kein Hexenwerk. :)

Naja, da werden aber wohl die meisten früher oder später hinter kommen wie sich das mit der nächsten Generation Superheros anfühlt
Wer 24 Stunden sein Smartphone in der Hand hat, der wird sich am PC schwer tun! :lol:
 
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Bei der ganzen Thematik fällt mir eines auf: Da wird Kritik laut, Microsoft würde für so und so viele Millionen Schrott-PCs sorgen!

Was soll das - niemand wird gezwungen, von Windows 10 auf Windows 11 zu wechseln. Ich würde die Aufregung verstehen, wenn Microsoft sagen würde, ab Oktober 2025 (oder jetzt dank Verlängerung Oktober 2026) wird ein Computer mit Windows 10 nicht mehr starten.

Das ist ja nicht der Fall - wer mit Windows 10 zufrieden ist und wegen der vielen Probleme bei Windows 11 oder mangels aktueller Hardware nicht auf Windows 11 wechseln möchte, bleibt einfach bei Windows 10.

Niemand muss wechseln - der Wechsel ist freiwillig!
 
Natürlich stellt MS auch Hardware her. MS möchte seine KI-Rechner verkaufen. Und wenn jetzt so viele PCs nicht mehr auf Win 11 geupdatet werden können, kaufen sich viele vielleicht diese Schrottkisten. Voila, wieder ein Schritt näher an der vollständigen Kontrolle des Users.
 
Und die Pappenheimer sind dann wohl alle zu inkompetent?

Wer hat denn dann in dieser Erzählung vermutlich die Profilneurose? 😶‍🌫️

Wer kennt es nicht? Wenn niemand das Firmenauto auf Wunsch frisiert baut man halt die Sportauspuffanlage selbst drunter... Diese VOLLIDIOTEN! 🧐😇

Scheiß Fuhrparkmanagement

Ps: Also ich habe halt Respekt davor das ab einem gewissen Alter der umstieg aus gewohnten Umgebungen halt nicht mehr so leicht fällt. Und belächele Menschen nicht deswegen das sie nicht allumfassende Genies sind die auf Hilfe anderer angewiesen sind.

Naja, da werden aber wohl die meisten früher oder später hinter kommen wie sich das mit der nächsten Generation Superheros anfühlt 🤷
Hat nichts mit inkompetent zu tun. Warum sollte ich Leute mit einer (unter Win8 wirklich furchtbaren) neuen GUI quälen, wenn es nicht zwangsweise notwendig ist? Ein Computer ist am Ende des Tages ein Werkzeug, dass bei der eigentlichen Arbeit unterstützen soll. Find das sogar ausgesprochen rücksichtsvoll.
Aber es amüsiert mich trotzdem, dass ihr genau wusstet, bei welchen Kollegen ein Umstieg Sinn macht und bei welchen nicht. Es gibt überall Kollegen, die je nach Thema mehr oder weniger Anleitung brauchen, nur sind manche demgegenüber blind oder gleichgültig.

Hat imo auch nur bedingt etwas mit Alter zu tun. Mehr mit Interesse und Gewohnheit. Gibt Pensionisten, die sind fitter am PC als so mancher Jungspund und umgekehrt. Und Veränderung ist aus Prinzip mal negativ behaftet.

Die Aufregung wird sich wie bei Win10 damals auch bei Win11 legen. Der Umstieg ist (anders als bei Win8) "sanft" genug um die Leute mitzunehmen.
Gerade die Leute, die sich am lautesten beschweren, denken nicht einmal über eine Alternative zu Windows nach.
Genau, Microsoft als großer Hardware Hersteller macht das um mehr Hardware verkaufen zu können.
Neue PCs = mehr Lizenzen :P

Aber ich glaube, es geht eher um die Grundsteinlegung für "Windows als Abo" wo Win11 nochmal einen Schritt weiter ist als Win10
 
Microsoft ist in dieser Hinsicht noch viel zu nachsichtig mit den Kunden.
Aber das scheint einige Hater und Meckerliesen einfach nicht zu kümmern.
In anderen Bereichen wird viel riguroser mit Updates umgegangen.
Wie lange soll lahme alte Hardware denn unterstützt werden?
Da fehlen Befehlssätze und Sicherheitsfeatures etc..
Und jede Produktserie hat nicht nur potenten Hochleistungsmaschinen, sondern vor allem massig viele bereits beim Kauf lahmarschige Geigen, die hier niemand mit der Pinzette anfassen würde.
Ein Kollege hat mich vor wenigen Jahren doch tatsächlich gefragt, ob er auf seinen zwei 10 Jahre alten Kisten mit 1Ghz Prozis und wenig RAM und vermutlich HDD noch Win 10 draufmachen könnte, am besten gratis.
Manchmal macht es einfach keinen Sinn, und für eigentlich ganz brauchbare Hardware ist das vielleicht auch ein wenig Schade, aber man muss da einfach einen Schnitt machen.
Diskutiert doch stattdessen einfach im Android Thema weiter wo, mein neues Smartphone auch nach 2 Jahren wertlos ist, oder über TV's.
Mein neuer TV war nach 2 Jahren kompletter Sondermüll, weil die Dolby Atmos und Dolby Vision rausgehauen haben, udn dann spielt der das alles mal einfach nicht ab.
Damals hat Microsoft auch noch alle 3 Jahre Windows und Office neu rausgebracht, wo man dann fett zahlen sollte.
Da war auch Hardware udn die Ausstattung anfangs noch stärker auseinander, wodurch sowas auch nicht wirklich sinnvoll war.
Spätestens beim Vista mimimi hat mans gemerkt, wo die gekauften Kisten gerade am XP Minimum herumgurkten.
Jetzt stellen sich alle an, die nach 10 Jahren immer noch eine neue Gratisversion obendrauf haben wollen?
Außerdem ist das ein Mitgrund, warum man dafür Telemetriedaten, persönliche Daten will und reichlich Werbung schaltet.
Das fehlende Geld muss wieder rein, auch durch viel zu teure Cloud- und KI-Abos.
Ich empfehle den Leuten Linux, es ist super einfach.
In meinem Umfeld haben es schon ein paar getan, die sind super zufrieden und vor allem seitdem total tiefenentspannt.

Nachtrag:
ich sehe das alles wie bei Hardware.
Stellt euch jemanden vor, der besitzt eine alte Grafikkarte, die 10 Jahre alt ist und meinetwegen 4GB VRAm hat und Dx12 (aber intern nur Featurelevel 11), am besten nur noch Legacytreiber, weil vom Hersteller bereits aus dem Support genommen.
Und diese Person fordert nun, dass selbst aktuelle Triple-A Spiele noch vollumfänglich auf der Gurke starten sollen und zudem akzeptable Frameraten bringen muss.
Was würdet ihr zu dieser Person sagen, ihr raten?
Die richtige Antwort wäre: entweder nur noch ältere Titel zocken, oder halt auf Indie Games und Casual konzentrieren, oder aber mal etwas Neues kaufen, weil es an der Zeit ist, da der angedachte Lebenszyklus schon vorbei ist.
Kann man wunderbar auf die Softwaremisere übertragen.
Neukauf (Kosten) oder Linux versuchen (Aufwand), nicht mehr damit ins Netz gehen (nur bedingt als Zweitrechner umsetzbar), oder aber einen der zahlreich auffindbaren Tipps durchführen, um doch noch Win 24H2 draufzubügeln (auffindbar bei der C't, die haben sogar für Faule einen Registryeintrag angefertigt, funktioniert bei meinem Drittrechner von 2012 auch super).
 
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Neuer Fernseher nach zwei Jahren Sondermüll? Ein Fall für Geld zurück. Und so was funktioniert auch nur, weil die Leute sich das gefallen lassen.
Wenn ein Hersteller nicht mal das primitivste Fallback für den Fall einbaut, dass bestimmte Optionen nicht mehr funktionieren, dass wenigstens die grundlegende Funktion noch gegeben ist... Da würde ich nichts mehr kaufen.
 
Die hohen Anforderungen sind nur, damit sie mehr Hardware verkaufen können.
Dieser Satz stinkt schon seitdem der Affe gelernt hat zu gehen.
Jede Firma , die so denkt, gibt es nicht mehr, oder ist dem Untergang geweiht. (hallo Intel? kleiner Seitenhieb wuahahah ^^)
Wo wären wir heute, wenn man sich damals schon gesagt hätte, die Lochmasken sind mehr als ausreichend für die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine? (noch besser: es hätte Intel gar nicht erst gegeben, wenn die nicht die Idee für diesen kleinen, kostengünstigen Chip gehabt hätten)
 
Wo wären wir heute, wenn man sich damals schon gesagt hätte, die Lochmasken sind mehr als ausreichend für die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine? (noch besser: es hätte Intel gar nicht erst gegeben, wenn die nicht die Idee für diesen kleinen, kostengünstigen Chip gehabt hätten)
Naja, ich sehe den revolutionären Gewinn durch den TPM-Zwang oder die höheren Befehlssatzanforderungen jetzt nicht. Letzteres kann man bei Software machen, die davon merklich profitiert, ein OS sollte sich aber etwas mehr am kleinsten gemeinsamen Nenner orientieren.
 
Neuer Fernseher nach zwei Jahren Sondermüll? Ein Fall für Geld zurück. Und so was funktioniert auch nur, weil die Leute sich das gefallen lassen.
Wenn ein Hersteller nicht mal das primitivste Fallback für den Fall einbaut, dass bestimmte Optionen nicht mehr funktionieren, dass wenigstens die grundlegende Funktion noch gegeben ist... Da würde ich nichts mehr kaufen.
Wie stellst du dir vor?
Der TV Hersteller kann doch nichts dafür, wenn sich andere neue Techniken ausdenken?
Das normale TV Programm läuft ja auch, da es nicht mit diesen Codecs ausgestrahlt wird.
Wollte ich mehr, müste ich aber neu kaufen, eine Media Box hat nichts gebracht, das ruckelt immer, sobald man über das primitive Netwix Niedrigbitrate-Streaming hinaus geht.
Und sowas war eben auch vor allem in den 90ern bei Computern Gang und Gäbe.
Gerade erst gekauft, im nächsten Jahr schon abgelöst durch neue Hardware und Softwarestandards.
Gerade noch Marktführer, im nächsten Moment durch PCGh Thilo in die Insolvenz getestet. hähäh (ja, den werde ich immer bringen) ^^ ;-P
 
Naja, Du hast geschrieben, der TV wäre Sondermüll gewesen. Das bedeutet für mich, dass er GAR NICHT mehr funktioniert hat. Da dem nicht so ist, war das ein Missverständnis.
 
Neue PCs = mehr Lizenzen
Für einen OEM-Preis von $20-50 oder so?
Die hätte man bestimmt auch so für Rechner ab mindestens Sandy Bridge, auf denenn es noch 1B läuft, verkaufen können.

Wie lange soll lahme alte Hardware denn unterstützt werden?
Da fehlen Befehlssätze und Sicherheitsfeatures etc..
Ein 2600K ist ja wohl noch 1B nutzbar, ja, sogar für das eine oder andere Spiel und nein, ich meine nicht Solitär. :rollen:
Viel gefehlt hat da im Alltag offenbar nicht.
Diskutiert doch stattdessen einfach im Android Thema weiter wo, mein neues Smartphone auch nach 2 Jahren wertlos ist
Was für eine Gurke war das?
Meins von 12/2021 läuft noch 1A und das mindestens so lange bis irgendeine relevante app (Bank, Packstation, Airline) eine Android-Version >13 voraussetzt.

Stellt euch jemanden vor, der besitzt eine alte Grafikkarte, die 10 Jahre alt ist und meinetwegen 4GB VRAm hat und Dx12 (aber intern nur Featurelevel 11), am besten nur noch Legacytreiber, weil vom Hersteller bereits aus dem Support genommen.
Und diese Person fordert nun, dass selbst aktuelle Triple-A Spiele noch vollumfänglich auf der Gurke starten sollen und zudem akzeptable Frameraten bringen muss.
Und genau das ist doch Unfug.
Auf meinem uralten 2600K lief Win 11 von ziemlich der ersten Testversion bis er Weihnachten ersetzt wurde völlig problemlos.

Technische Hinderungsgründe gibt es offenbar ja nicht.
 
Die hohen Anforderungen sind nur, damit sie mehr Hardware verkaufen können.
Du meinst also, Microsoft steckt mit Dell, HP, Acer & Co. unter einer Decke? Denn von deren Hardware-Verkäufen hat Microsoft wenig bis gar nichts. Und eigene Computer baut Microsoft auch schon lange nicht mehr.
Es kommt darauf an was für eine Firma das ist. Bei vielen ist durchaus alter Krempel vorhanden und bei anderen werden die Geräte nach drei Jahren prinzipiell getauscht, Leasing sei Dank. Ich war 2020 bei einer Schulung und das lief die Unterstützung für Win 7 aus. Unsere Monitore waren 19" mit 1280x1024, also das, was um 2003 so modern war. Die Rechner hatten die erste Bulldozergeneration (also knapp 9 Jahre alt) verbaut, mit 4GB RAM und HDD. Zum Upgrade kam der IT Service und hat dann zusätzliche 4GB RAM verbaut.

So kann es auch aussehen.
So sieht es an vielen deutschen Schulen immer noch aus. Man braucht nicht zu erwarten, dass da jetzt die Kommunen für -zig tausend Euro die ganzen Schulrechner austauschen, nur damit die Schüler ihr 10-Finger-Schreibprogramm auf Windows 11 (oder alsbald 12) ausführen können.
Bei der Realschule der Kinder laufen immer noch alte i5 3470 mit Windows 7 :lol: Aber wenn man ehrlich ist, für den Schulkrempel reichen die eigentlich auch aus.
Und genau das ist doch Unfug.
Auf meinem uralten 2600K lief Win 11 von ziemlich der ersten Testversion bis er Weihnachten ersetzt wurde völlig problemlos.

Technische Hinderungsgründe gibt es offenbar ja nicht.
Mangelnde Abwärtskompatibilität konnte man Microsoft bis dato nicht wirklich vorwerfen. Selbst auf nem noch älteren AMD Athlon von 2008 läuft Windows 10 bisher problemlos. Diese Kiste konnte man also 17 Jahre (!) lang nutzen, sofern einem die Leistung ausreichte.
Vielleicht liegt aber genau hier auch das Problem? Wenn man in der IT und Softwareentwicklung einmal einen größeren Sprung nach vorne wagen will, muss man vielleicht die alten Zöpfe auch mal abschneiden.

Wenn das jetzt nach ~20 Jahren einmal der Fall ist, so denke ich, kann man da auch nicht groß meckern. Sehr problematisch und Kunden-unfreundlich wird es erst dann, falls Microsoft künftig für jede neuere Windows-Version auch neue Hardware voraussetzt! Wenn ein Windows 12 auf einem AM4-Rechner z.B. auch nicht mehr laufen sollte, muss man definitiv auf die Barrikaden gehen. Es bleibt abzuwarten, was Microsoft da im Schilde führt – wirkliche technische Weiterentwicklung des OS oder einfach nur Gängelei. Letzteres könnte für Microsoft aber auch zu einem Bumerang werden. Es wäre nicht der erste IT-Riese, der irgendwann zu Fall kommt!
 
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Vielleicht liegt aber genau hier auch das Problem? Wenn man in der IT und Softwareentwicklung einmal einen größeren Sprung nach vorne wagen will, muss man vielleicht die alten Zöpfe auch mal abschneiden.
Aber dann würde es ja technisch irgendwann schlicht nicht mehr funkltionieren und jede Diskussion wär annähernd überflüssig.
Das ist aber nachweislich nicht der Fall bei einem von der Leistung her noch 1/2 Ewigkeit für 08/15-Kram reichenden und funktionierenden 2600K.
 
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