[Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Seid ihr für die Homo-Ehe?

  • Ja.

    Stimmen: 126 54,3%
  • Nein.

    Stimmen: 49 21,1%
  • Mir egal.

    Stimmen: 57 24,6%

  • Umfrageteilnehmer
    232
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Ganz klar ja. Alleine schon damit man adoptieren kann und eine glückliche Familie gründen kann, was bisher ohne weiteres so nur schwer möglich ist.
Außerdem: Warum sollte zwischen Menschen, die eine andere geschlechtliche Neigung und solchen die eine "normale" Neigung haben, ein Unterschied gemacht werden?
Es gibt keinen Grund und deshlab sollte man auch die Gesetzeslage dementsprechend anpassen. Meine Meinung.
 
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Selbst die USA (kein Bashing, aber die USA sind nunmal von ihrer Struktur wesentlich konservativer orientiert und dort sollte es normalerweise schwerer sein umzusetzen, wie z.B. auch in Irland usw. ) haben es heute geschafft den Homoehen die selben rechte einzuräumen.
 
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Auf dem Papier vielleicht, die USA haben ja noch einige regionale Gesetze aus dem finstersten Mittelalter und bei den ganzen rassistischen Übergriffen fällt es schwer zu glauben das gleichgeschlechtliche Ehen so toleriert werden
 
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Wers braucht. Mir ist das schnurzpiepe, wir leben ja in einem freien Land :schief:, da sollte diese Frage eigentlich nicht existieren
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Selbst die USA (kein Bashing, aber die USA sind nunmal von ihrer Struktur wesentlich konservativer orientiert und dort sollte es normalerweise schwerer sein umzusetzen, wie z.B. auch in Irland usw. ) haben es heute geschafft den Homoehen die selben rechte einzuräumen.

Ja, das will ich sehen wenn zwei Homos Hand in Hand in den Südstaaten durch die Straßen gehen- Also ich sage mal dass die nicht weit kommen werden. ;)
 
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Die USA sind ein riesiges Land mit vielen unterschiedlichen Gemeinden. An den Küsten und im Norden wohnen eher die Liberalen, im Kernland und im Süden eher die Konservativen. Ich finde das Gesetz etwas zu radikal, zwei schwule Männer sollten bsw in Texas kein Recht besitzen Kinder zu adoptieren. So wie San Francisco kein idealer Ort für Homophobe ist :D In Deutschland kann ich mir auch nicht vorstellen dass so ein Kind dann eine hohe Garantie darauf hat die Oberschule ohne psychische Schäden zu überstehen, wenn ich so denke wie es da abgeht :D Aber das sind ernste Tatsachen die man beachten muss, sofern man Minderheiten eine Lebensqualität bieten will.
 
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Einfach mal ein einfacher Vorschlag.

Alle steuerlichen Vorteile der Ehe abschaffen und diese Vorteile nur noch Paaren gewähren die Kinder bekommen (egal ob verheiratet oder nicht).

Die übrigen Vorteile sollte man komplett gleichstellen. Dann wäre die Ehe für die Homosexuellen gleichgestellt und wir hätten gleich mal einen Anreiz für die Demografie geschaffen.
 
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Ich bin für Ja! Lasst die doch machen/heiraten wen sie wollen ;)
 
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Richtig, genau so sehe ich das auch.

Kinder sollten gefördert werden, bzw die, die welche großziehen.
Warum DINKS (Double Income No Kids) steuerlich bevorzugt werden, während es an Geld für die Renovierung von Schulen, Turnhallen, Schwimmbädern, Weiterbildung von Lehrkräften, sowie für die Instandhaltung oder Einrichtung von sinnvollen Freizeiteinrichtungen und -möglichkeiten an allen Ecken fehlt, habe ich noch nie verstanden.

Dann wird vielleicht auch mal was aus unseren künftigen Rentenzahlern, wenn etwas weniger gechillt und "whatsappt" wird ;)

Und wenn Familien mit eher niedrigem Einkommen nicht häufig je nach Wohngegend schon gezwungen wären, ihre Kinder eher von der Tagesmutter/Oma/Bekannten großziehen zu lassen, weil beide in Vollzeit + manchmal noch Nebenjob arbeiten zu müssen, wäre das für die Entwicklung eines Kindes vielleicht auch nicht verkehrt.

Da ändern dann auch halbherzige Ideen wie KiTa nix dran, wenn das System nur auf Babies und Kleinkindern ausgelegt ist.
Im Kindergarten sind wieder andere Zeiten angesagt.

Bei uns war das von 8-12 Uhr, gegen Aufpreis von 150€/Monat jeweils eine halbe Stunde früher, bzw später möglich.

Aber dann muß der Arbeitsplatz auch sehr nah am Kindergarten liegen, sonst ist schnell Essig mit dem Halbtagsjob. Oder halt wie gesagt Tagesmutter, die dann auch Geld kostet.
Und schon geht man teilweise nur für Betreuungskosten arbeiten :flop:
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Kinder sollten gefördert werden, bzw die, die welche großziehen.
Warum DINKS (Double Income No Kids) steuerlich bevorzugt werden, während es an Geld für die Renovierung von Schulen, Turnhallen, Schwimmbädern, Weiterbildung von Lehrkräften, sowie für die Instandhaltung oder Einrichtung von sinnvollen Freizeiteinrichtungen und -möglichkeiten an allen Ecken fehlt, habe ich noch nie verstanden.

Naja: Ohne Kinder kein (gesteigerter) Bedarf an Lehrkräften, Freizeiteinrichtungen, Schulen, Turnhallen und Schwimmbädern :schief:

Da ändern dann auch halbherzige Ideen wie KiTa nix dran, wenn das System nur auf Babies und Kleinkindern ausgelegt ist.
Im Kindergarten sind wieder andere Zeiten angesagt.

Bei uns war das von 8-12 Uhr, gegen Aufpreis von 150€/Monat jeweils eine halbe Stunde früher, bzw später möglich.

Aber dann muß der Arbeitsplatz auch sehr nah am Kindergarten liegen, sonst ist schnell Essig mit dem Halbtagsjob. Oder halt wie gesagt Tagesmutter, die dann auch Geld kostet.
Und schon geht man teilweise nur für Betreuungskosten arbeiten :flop:

Das ist definitiv in Teilen Deutschlands anders, bis 16:00 gibt es auf alle Fälle.
 
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Ich bin total dafür.
Wäre die Ehe nur eine rein kirchliche Institution, würde ich sagen, dann sollen die Kirchen das halt so machen, wie sie wollen und damit zeigen, wie homophob sie tatsächlich sind.
Da die Ehe aber Einzug in unseren Staat, unsere Gesetzgebung erhalten hat, hat sie allen offen zustehen.

Ich bin auch für das Adoptionsrecht für Heterosexuelle. Und zu behaupten, dass das einen schlechten Einfluss auf die Kinder habe, wenn sie in so einer Familie aufwachsen, ist Blödsinn. Es ist das beste für Kinder, eine eigene Familie zu haben und da homosexuelle Kinder auch nicht davon heterosexuell werden, dass ihre Eltern es sind, ist es absurd zu behaupten, dass heterosexuelle Eltern ihre Kinder Schwul machen würden.

Diese Einstellung teile ich. Deutschland ist ein Rechtsstaat, da sollte man zumindest mal der Gleichberechtigung nachkommen.
 
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Mal kucken wann wir dann Kinder und Haustiere Heiraten dürfen.^^

Stimmt die Gleichstellung von erwachsenen Paaren egal welcher Konstellation führt dazu das die Welt auseinander bricht :daumen:
Ist auch auch in anderen Ländern schon passiert da geht es drunter und drüber :lol:
 
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Alle steuerlichen Vorteile der Ehe abschaffen und diese Vorteile nur noch Paaren gewähren die Kinder bekommen (egal ob verheiratet oder nicht).
Das ist die einzig sinnvolle Lösung und heute sogar beim Kommentator des ZDF angekommen.

Vielleicht werden wir das in der nächsten Legislaturperiode ja sogar sehen. Schließlich hat die CDU jetzt prima Sündenböcke warum Steuervorteile für alle Verheirateten nicht mehr zu halten seien. Und für mehr Geld war Schäuble eh schon immer zu haben.
 
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Die steuerlichen Vorteile einer Ehe kommen daher, dass die Partner sich gegenseitig sozial absichern und damit den Staat entlasten.

Wenn man die steuerlichen Vorteile einer Ehe streicht, dann darf es auch nicht mehr verpflichtend sein, dass man für seinen Partner bezahlen muss im Fall des Falles. D.h. wenn einer kein Einkommen hat, müsste er dann auch Anspruch auf Hartz IV haben, egal wie viel der andere Partner verdient. Wollt ihr das wirklich?

Wenn ich mit einem Gehalt zwei Personen finanzieren soll (lassen wir mal Kinder außen vor, denn die werden anderweitig vom Staat finanziell gefördert), dann muss ich auch den Steuervorteil von zwei Personen haben.

Wenn man überhaupt etwas ändern sollte, dann die Einschränkung auf die Ehe. D.h. in meinen Augen müsste sich jede Art von Gruppe zu einer Sozialgruppe zusammentun können, die finanziell und vertantwortungsgemäß füreinander einsteht und dafür im Gegenzug steuerlich gemeinschaftlich veranlagt wird (also die Einkommen so versteuert werden, als würde sich das Gesamteinkommen zu gleichen Teilen auf alle Teilnehmer verteilen).
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Wenn man überhaupt etwas ändern sollte, dann die Einschränkung auf die Ehe. D.h. in meinen Augen müsste sich jede Art von Gruppe zu einer Sozialgruppe zusammentun können, die finanziell und vertantwortungsgemäß füreinander einsteht und dafür im Gegenzug steuerlich gemeinschaftlich veranlagt wird (also die Einkommen so versteuert werden, als würde sich das Gesamteinkommen zu gleichen Teilen auf alle Teilnehmer verteilen).

Du kannst das dann ausweiten.
Es gibt genug Menschen, die ihre Eltern bei sich aufnehmen, weil die alleine nicht mehr zurecht kommen.
Die könnte man dann genauso entlasten, denn Kinder, die ihre Eltern pflegen, sind meiner Meinung nach immer dem vorzuziehen, was ältere Menschen in Heimen erleben.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Ja, genau so sehe ich das, Threshold. Ich sehe keinen Grund, das nicht so zu machen. Im Gegenteil, es wäre nur fair.

Allerdings würde das auch bedeuten, dass die Rente der zu pflegenden Person mit in das zu versteuernde Gehalt mit eingerechnet werden müsste.
 
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