[Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Seid ihr für die Homo-Ehe?

  • Ja.

    Stimmen: 126 54,3%
  • Nein.

    Stimmen: 49 21,1%
  • Mir egal.

    Stimmen: 57 24,6%

  • Umfrageteilnehmer
    232
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Das Grundgesetz ist Menschgemacht und kann mit den notwendigen Mehrheiten jederzeit geändert werden ;) . Weil da nicht drin steht was die Ehe ausmacht müsste man das aber noch nicht einmal. Bzw. aus weiter vorne schon genannten Gründen darf man meiner Meinung nach gerne die Ehe komplett raus streichen.
 
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Dagegen!

Artikel 6 Absatz 1 Grundgesetz

Mehr muss man nicht sagen.

doch muss man. :ugly:

zb das:

3. Die Einführung des Rechtsinstituts der eingetragenen Lebenspartnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare verletzt Art. 6 Abs. 1 GG nicht. Der besondere Schutz der Ehe in Art. 6 Abs. 1 GG hindert den Gesetzgeber nicht, für die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft Rechte und Pflichten vorzusehen, die denen der Ehe gleich oder nahe kommen. Dem Institut der Ehe drohen keine Einbußen durch ein Institut, das sich an Personen wendet, die miteinander keine Ehe eingehen können.

aus: BVerfGE 105, 313

und das urteil ist, in diesem fall muss man wohl sagen schon, über 10 jahre alt.
dann ginge es letztlich nur noch um den begriff. und wie ich das 'kind' letztendlich nenne, ist wirklich ziemlich belanglos.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Sexuelle Neigungen, Praktiken usw. sind eine Seite der Medaille aber Religion ist ein aufgenötigter Glauben. Ich glaube kaum das Uluk und Gnarf aus dem Neandertal schon eine Religion besaßen.

Genaugenommen weisen die Bestatungsriten durchaus daraufhin, dass der Neandertaler schon etwas Religions-ähnliches gehabt haben könnte :ugly:

Aber man kann auch ruhig noch wesentlich weiter zurückgehen: (Nahezu?) Alle Primaten nutzen Sex auch als Mittel der sozialen Interaktion. Wenn irgend ein Vertreter von Homo sapiens also der Meinung anhängt, dass alle sexuellen Handlungen, die nicht der Fortpflanzung dienen, falsch/unnatürlich (und abzulehnen) sind, dann liegt er, bezogen auf seine Familie, schlichtweg falsch (und ist verdammt nochmal zu bemitleiden :) ).


Dagegen!

Artikel 6 Absatz 1 Grundgesetz

Mehr muss man nicht sagen.

Hmmmm - doch. Zumindest die vorrangehenden Artikel sollte man immer berücksichtigen. Z.B.
3 (3) "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden"
 
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Es dürfte für manche wohl wirklich befremdlich sein das die Menschheit von dem größten Ferkel abstammt wo beim Sex keine Grenzen vorhanden sind sich im Schnitt bis zu 2 x pro Stunde beackern:devil:. Ein Wunder das die Kirche die Gattung nicht ausgerottet hat:lol:
 
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Naja, von mir aus können Schwule und Lesben ja ruhig die gleichen Rechte und Pflichten wie Ehepaare bekommen aber das Wort Ehe hat da nichts zu suchen und bei Kindern hört es auch auf.
 
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Dann wirf eine Petition ein. Ehe klingt eh ziemlich Barock da würde beringter Lebensabschnittspartner besser passen :devil:
 
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Ich wäre, siehe oben, ohnehin dafür, der Kirche ihre "Ehe" zurückzugeben und den Kram auf seine rein religiöse Rolle zu beschränken. Bei Steuern sollte es um die persönliche Vermögens- und Einkommenssituation gehen, nicht um vorrübergehende Zuneigung und bei Kindern um das Kindeswohl. Und das hängt zunächst von anderen Größen ab, als Geschlecht oder Beziehungsstatus der Eltern (auch wenn letzterer korrelieren kann) und genau diese Größen sollten bei Adoptionen eine Rolle spielen. Und nur die. Und der Maßstab darf kein veraltetes Beziehungs- und Rollenbild sein, sondern die Alternative: Alles, was besser als ein staatliches Heim ist, ist eben besser.
(und wenn man sich mal anguckt, was die Kinder heterosexueller gewaltbereiter Alkoholabhängiger z.T. erleiden, bevor das Jugendamt ein Heim als besser erachtet, dann sollte es verdammt leicht sein, besser als letzteres dazustehen ;) )
 
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Absolut dagegen. Von mir aus kann jeder zusammenleben wie er will, zwei Männer oder Frauen haben aber in einer Ehe schlicht nichts verloren.

Das hat was mit Werten und Tradition zu tun, Dinge mit denen offenbar immer weniger Menschen überhaupt etwas mit anfangen können. Liberal ist eben "Hip".
Allerdings glaubt auch die Mehrheit Frau Merkel wenn sie darüber fabuliert das wir sämtliche Griechenlandfördergelder zurück erhalten. Evtl. Analogien sind rein zufällig...oder etwa doch nicht?
 
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Werte und Traditionen können auch falsch sein.

ich selbst hab schon vor ein paar tagen für "[x] Mir egal" gestimmt weil es mich im endeffekt nicht interessiert, es gibt keinen logischen grund dagegen zu sein also ist es mir wurscht.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Absolut dagegen. Von mir aus kann jeder zusammenleben wie er will, zwei Männer oder Frauen haben aber in einer Ehe schlicht nichts verloren.

Das hat was mit Werten und Tradition zu tun, Dinge mit denen offenbar immer weniger Menschen überhaupt etwas mit anfangen können. Liberal ist eben "Hip".
Allerdings glaubt auch die Mehrheit Frau Merkel wenn sie darüber fabuliert das wir sämtliche Griechenlandfördergelder zurück erhalten. Evtl. Analogien sind rein zufällig...oder etwa doch nicht?

"Hip"? Das nennt sich Fortschritt. Aber Evolution ist eben manchem suspekt.
Und Traditionen als Selbstzweck sind so ziemlich das Dümmste, das ich mir vorstellen kann. War hier jahrhundertelang auch Tradition, dass wir uns mit den Franzosen bekriegen und die abwechselnd bei uns und wir dann wieder bei denen einmarschieren.
Und zu deinen "Fördergeldern": Selbstverständlich kommt das Geld nicht zurück. Jeder Staat ist verschuldet (Deutschland auch - klingt komisch, ist aber so) und wird dieses Geld nicht zurückzahlen können. Das hat was damit zu tun, wie unser Geldsystem funktioniert. Und deine sogenannten "Fördergelder" haben dem griechischen Volk original gar nichts gebracht, sondern nur den Banken, bei denen die Griechen die Schulden hatten. Die haben sie nämlich jetzt bei uns.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Werte und Tradition :D
Wo? Bei der Kirche? Kann man diese ekelhafte Sekte endlich mal aus dem Staatswesen entfernen... Oder am liebsten gleich verbieten...
Das es diese ekelhafte Lügensekte heute noch gibt ist einfach nur traurig...
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Ich meine damit nun überhaupt nicht efdev, sei mir bitte nicht böse. Ich kann es mir auch nicht erklären, aber wenn junge Menschen "in der heutigen Zeit" von Werte und Traditionen reden, dann muss ich automatisch an Kevin und Jaqueline denken, die mit 18 Jahren heiraten, mit 20 bereits drei Kinder haben (Kevin Jun., Justin und Chantal-Shakira).
Mit 21 gibts dann die bitter-böse Trennung und die Kinder werden zu dem, was man mittlerweile überall an den Schulen sieht.

Dann wünsche ich mir doch lieber ein Kind, dass mit zwei glücklichen, gleichgeschlechtlichen Eltern aufwächst.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

weiter ausführen willst du das natürlich nicht. warum wohl?
Weil es sich nicht lohnt!?
Entweder man steht zu bestimmten Werten oder nicht. Wer diese als veraltet ansieht, wird die Begründung auch nicht nachvollziehen können.

Dass kaum eine Ehe mehr hält, sehe ich auch als direkte Konsequenz des Wertezerfalls.
Wenn ich die meisten älteren Paare sehe, fühlt es sich nicht so an, als blieben sie nur zusammen, weil es ihnen so anerzogen wurde.
Jeder tanzt nach seiner eigenen Nase herum und will für andere keine Verantwortung übernehmen, seien es Kinder oder Partner...
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

"Hip"? Das nennt sich Fortschritt. Aber Evolution ist eben manchem suspekt.

Die Frage ist nur wo da der Fortschritt und die Evolution ist? Steigern wir durch diese geschaffene Möglichkeit unsere niedrigen Geburtenraten, oder hat es in irgend einer anderen Weise einen zweckdienlichen Vorteil für die Gesellschaft als solches?
Nein? Dann ist es keine Evolution, sondern eine Mutation, keine bösartige, aber auch keine die einen Vorteil / Fortschritt gegenüber dem Status Quo bringt und somit unter evolutionere Veränderung fallen würde.
 
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Weil es sich nicht lohnt!?

wieso sollte sich das nicht lohnen?
vielleicht überzeugst ja mit deiner argumentation den ein oder anderen von deiner sichtweise.
dafür wäre es hilfreich, wenn du wenigstens mal diese "werte und traditionen" benennen würdest, von denen du spricht.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Wo da der Fortschritt ist?

Das müsste doch eigentlich sehr klar erkennbar sein: Weiterer Schritt zur Abkehr von Bigotterie, Voreingenommenheit und der ebenso scheinheiligen wie primitiven Religiösität, welche der Menscheit leider schon viel zu lange anhaftet.:schief:
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Die Frage ist nur wo da der Fortschritt und die Evolution ist? Steigern wir durch diese geschaffene Möglichkeit unsere niedrigen Geburtenraten, oder hat es in irgend einer anderen Weise einen zweckdienlichen Vorteil für die Gesellschaft als solches?
Nein? Dann ist es keine Evolution, sondern eine Mutation, keine bösartige, aber auch keine die einen Vorteil / Fortschritt gegenüber dem Status Quo bringt und somit unter evolutionere Veränderung fallen würde.

1. Ist es lächerlich in Zeiten der Überbevölkerung von sinkenden Geburtenraten zu lamentieren. Global wächst die Bevölkerung nämlich rasant.
2. Bedeutet Evolution, dass man sich über sein primitive Dasein erhebt, sich weiterentwickelt. Ich bin sicher, du wirst mir zustimmen, dass der Mensch weiter entwickelt ist, als z.B. ein Affe. Warum? Wegen seiner geistigen Fähigkeiten. Er folgt nicht mehr nur dem einfachen jagen, töten, fressen und gefressen werden der Natur. Wir haben uns sie intellektuellen Wesen entwickelt.
Und nur als kleiner Hinweis: Evolution entsteht nur durch Mutation! Aber das sehen Kreationisten ja nicht ein. ;)
 
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