OdlG
BIOS-Overclocker(in)
AW: UHDTV: Standard für 16-fache HD-Auflösung mit 120 Hz beschlossen
Informatik ist natürlich ein anspruchsvolles Fach, BWL ist ja ohnehin in den meisten Fächern integriert. Keine Ahnung, wozu man das separat studiert
Ich kann dir gern erklären, was die Grenzen des menschlichen Auges sind, aber ehrlich gesagt, ist das vmtl sehr langweilig ohne entsprechendes Interesse und Vorwissen. Kurzfassung: Wie du vllt noch aus der Schule weist, gibt es 2 verschiedene Arten von Zellen, die das Licht im Auge wahrnehmen. Zapfen und Röhren. Erstere reagieren nur auf hohe Helligkeiten und nehmen Farben wahr, letztere reagieren bereits auf wenig Licht und sehen nur Graustufen (weswegen man nachts keine Farben sieht, sondern nur schwarz-weiß). Die Zapfen sind in drastischer Unterzahl (15:1, wenn ich mich recht entsinne). Leider wird aber nicht jedes Signal einer Zelle weitergeleitet. Damit die Mindestenergie aufgebracht werden kann, sind mehrere Zellen durch Ganglien gebündelt, welche den Strom mehrerer Zellen bündeln. Dummerweise verringert das die im Gehirn verarbeiteten Signale im Verhältnis zu den vorhandenen Zellen nicht nur um etwa ein Tausendstel, sondern benachbarte Ganglien inhibieren sich gegenseitig. Weniger Ganglien führen also zu einer feineren Sicht, könnten aber Probleme bringen, wenn es um Aktivierungsenergien geht. So viel zum etwas erweiterten Schulwissen.
Zum Verständnis der Verarbeitung der Signale geht man nun weg vom Auge hin zum Gehirn. Dieses hat einige Überraschungen auf Lager, die den Filter wieder auflockern sollen (quasi hochskalieren des Bildes mit nicht als solchen wahrgenommenen Bildinformationen). Dazu gibt es auch einige witzige Versuche (man sagt in der Psychologie nämlich nicht Tests
). Das Gehirn füllt Lücken in den eingehenden Signalen nämlich mit theoretisch unendlicher Auflösung mit logischen Informationen. Natürlich gibt es ein paar Formen, die so nicht vom Gehirn erkannt werden, sodass man sich selbst quasi verwirren kann, wenn man das Bild in bestimmten Positionen zum Auge hält und es auf einmal anders aussieht als vorher
Ebenso werden Farben und Konturen vom Gehirn nachgezeichnet. Was wir tatsächlich glauben zu sehen ist nämlich nicht das, was unsere Sehnerven ans Gehirn senden. An dieser Stelle gibt es zum Beispiel eine nennenswerte "Krankheit", die dafür sorgt, dass das Gehirn mehr Informationen verarbeitet und dadurch mehr Farben erkennen kann als normale Menschen. Leider werden wir uns nie vorstellen können, wie diese aussehen. Zurück zum Thema: Solange die Augen nicht allzu kaputt sind, werden wir immer quasi unendliche Abstufungen in der Sicht nachgeliefert bekommen, die uns das Gehirn gibt. So führt auch ein schärferes Bild zu Zwischenstufen, die das gehirn wieder verwendet um damit das gesehene Bild nachzuschärfen. Warum der Sehnerv überhaupt so stark filtert, wenn das Gehirn ohnehin sein Postprocessing verwendet um nachzuschärfen? Ganz einfach: Der elektrische Strom wäre zu groß und der Sehnerv müsste -wenn ich mich recht entsinne- drei mal so groß sein wie jetzt. Wenn man einen doppelt so großen Hinterkopf attraktiv findet, wäre das vmtl ganz nett 
Ich hoffe, dass das erstmal einiges erklärt. Ist jetzt auch schon ne Weile bei mir her, aber ich könnte die VL-Folien bestimmt nochmal ranholen und entsprechend nachschauen, wo das stand.
Informatik ist natürlich ein anspruchsvolles Fach, BWL ist ja ohnehin in den meisten Fächern integriert. Keine Ahnung, wozu man das separat studiert

Ich kann dir gern erklären, was die Grenzen des menschlichen Auges sind, aber ehrlich gesagt, ist das vmtl sehr langweilig ohne entsprechendes Interesse und Vorwissen. Kurzfassung: Wie du vllt noch aus der Schule weist, gibt es 2 verschiedene Arten von Zellen, die das Licht im Auge wahrnehmen. Zapfen und Röhren. Erstere reagieren nur auf hohe Helligkeiten und nehmen Farben wahr, letztere reagieren bereits auf wenig Licht und sehen nur Graustufen (weswegen man nachts keine Farben sieht, sondern nur schwarz-weiß). Die Zapfen sind in drastischer Unterzahl (15:1, wenn ich mich recht entsinne). Leider wird aber nicht jedes Signal einer Zelle weitergeleitet. Damit die Mindestenergie aufgebracht werden kann, sind mehrere Zellen durch Ganglien gebündelt, welche den Strom mehrerer Zellen bündeln. Dummerweise verringert das die im Gehirn verarbeiteten Signale im Verhältnis zu den vorhandenen Zellen nicht nur um etwa ein Tausendstel, sondern benachbarte Ganglien inhibieren sich gegenseitig. Weniger Ganglien führen also zu einer feineren Sicht, könnten aber Probleme bringen, wenn es um Aktivierungsenergien geht. So viel zum etwas erweiterten Schulwissen.
Zum Verständnis der Verarbeitung der Signale geht man nun weg vom Auge hin zum Gehirn. Dieses hat einige Überraschungen auf Lager, die den Filter wieder auflockern sollen (quasi hochskalieren des Bildes mit nicht als solchen wahrgenommenen Bildinformationen). Dazu gibt es auch einige witzige Versuche (man sagt in der Psychologie nämlich nicht Tests
). Das Gehirn füllt Lücken in den eingehenden Signalen nämlich mit theoretisch unendlicher Auflösung mit logischen Informationen. Natürlich gibt es ein paar Formen, die so nicht vom Gehirn erkannt werden, sodass man sich selbst quasi verwirren kann, wenn man das Bild in bestimmten Positionen zum Auge hält und es auf einmal anders aussieht als vorher
Ebenso werden Farben und Konturen vom Gehirn nachgezeichnet. Was wir tatsächlich glauben zu sehen ist nämlich nicht das, was unsere Sehnerven ans Gehirn senden. An dieser Stelle gibt es zum Beispiel eine nennenswerte "Krankheit", die dafür sorgt, dass das Gehirn mehr Informationen verarbeitet und dadurch mehr Farben erkennen kann als normale Menschen. Leider werden wir uns nie vorstellen können, wie diese aussehen. Zurück zum Thema: Solange die Augen nicht allzu kaputt sind, werden wir immer quasi unendliche Abstufungen in der Sicht nachgeliefert bekommen, die uns das Gehirn gibt. So führt auch ein schärferes Bild zu Zwischenstufen, die das gehirn wieder verwendet um damit das gesehene Bild nachzuschärfen. Warum der Sehnerv überhaupt so stark filtert, wenn das Gehirn ohnehin sein Postprocessing verwendet um nachzuschärfen? Ganz einfach: Der elektrische Strom wäre zu groß und der Sehnerv müsste -wenn ich mich recht entsinne- drei mal so groß sein wie jetzt. Wenn man einen doppelt so großen Hinterkopf attraktiv findet, wäre das vmtl ganz nett 
Ich hoffe, dass das erstmal einiges erklärt. Ist jetzt auch schon ne Weile bei mir her, aber ich könnte die VL-Folien bestimmt nochmal ranholen und entsprechend nachschauen, wo das stand.


), da haben viele im Heimkino schon ein größeres Bildgrößen/Sitzabstand Verhältnis.