News UHDTV: Standard für 16-fache HD-Auflösung mit 120 Hz beschlossen

AW: UHDTV: Standard für 16-fache HD-Auflösung mit 120 Hz beschlossen

Informatik ist natürlich ein anspruchsvolles Fach, BWL ist ja ohnehin in den meisten Fächern integriert. Keine Ahnung, wozu man das separat studiert :D

Ich kann dir gern erklären, was die Grenzen des menschlichen Auges sind, aber ehrlich gesagt, ist das vmtl sehr langweilig ohne entsprechendes Interesse und Vorwissen. Kurzfassung: Wie du vllt noch aus der Schule weist, gibt es 2 verschiedene Arten von Zellen, die das Licht im Auge wahrnehmen. Zapfen und Röhren. Erstere reagieren nur auf hohe Helligkeiten und nehmen Farben wahr, letztere reagieren bereits auf wenig Licht und sehen nur Graustufen (weswegen man nachts keine Farben sieht, sondern nur schwarz-weiß). Die Zapfen sind in drastischer Unterzahl (15:1, wenn ich mich recht entsinne). Leider wird aber nicht jedes Signal einer Zelle weitergeleitet. Damit die Mindestenergie aufgebracht werden kann, sind mehrere Zellen durch Ganglien gebündelt, welche den Strom mehrerer Zellen bündeln. Dummerweise verringert das die im Gehirn verarbeiteten Signale im Verhältnis zu den vorhandenen Zellen nicht nur um etwa ein Tausendstel, sondern benachbarte Ganglien inhibieren sich gegenseitig. Weniger Ganglien führen also zu einer feineren Sicht, könnten aber Probleme bringen, wenn es um Aktivierungsenergien geht. So viel zum etwas erweiterten Schulwissen.

Zum Verständnis der Verarbeitung der Signale geht man nun weg vom Auge hin zum Gehirn. Dieses hat einige Überraschungen auf Lager, die den Filter wieder auflockern sollen (quasi hochskalieren des Bildes mit nicht als solchen wahrgenommenen Bildinformationen). Dazu gibt es auch einige witzige Versuche (man sagt in der Psychologie nämlich nicht Tests ;) ). Das Gehirn füllt Lücken in den eingehenden Signalen nämlich mit theoretisch unendlicher Auflösung mit logischen Informationen. Natürlich gibt es ein paar Formen, die so nicht vom Gehirn erkannt werden, sodass man sich selbst quasi verwirren kann, wenn man das Bild in bestimmten Positionen zum Auge hält und es auf einmal anders aussieht als vorher :D Ebenso werden Farben und Konturen vom Gehirn nachgezeichnet. Was wir tatsächlich glauben zu sehen ist nämlich nicht das, was unsere Sehnerven ans Gehirn senden. An dieser Stelle gibt es zum Beispiel eine nennenswerte "Krankheit", die dafür sorgt, dass das Gehirn mehr Informationen verarbeitet und dadurch mehr Farben erkennen kann als normale Menschen. Leider werden wir uns nie vorstellen können, wie diese aussehen. Zurück zum Thema: Solange die Augen nicht allzu kaputt sind, werden wir immer quasi unendliche Abstufungen in der Sicht nachgeliefert bekommen, die uns das Gehirn gibt. So führt auch ein schärferes Bild zu Zwischenstufen, die das gehirn wieder verwendet um damit das gesehene Bild nachzuschärfen. Warum der Sehnerv überhaupt so stark filtert, wenn das Gehirn ohnehin sein Postprocessing verwendet um nachzuschärfen? Ganz einfach: Der elektrische Strom wäre zu groß und der Sehnerv müsste -wenn ich mich recht entsinne- drei mal so groß sein wie jetzt. Wenn man einen doppelt so großen Hinterkopf attraktiv findet, wäre das vmtl ganz nett :D

Ich hoffe, dass das erstmal einiges erklärt. Ist jetzt auch schon ne Weile bei mir her, aber ich könnte die VL-Folien bestimmt nochmal ranholen und entsprechend nachschauen, wo das stand.
 
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Wenn man sich das so anschaut wünscht man sich die 4k Auflösung umso mehr :what:

4k Video auf YouTube (Qualitätsstufe bitte auf "Original" stellen)

Ich bin auch davon überzeugt das man den Unterscheid von 4k auf 8k sehen wird.
 
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Das 4k bei entsprechendem Sitzabstand ein erheblicher Mehrwert gegenüber Full-HD ist ist unbestreitbar.

Aber hat auch 8k noch einen Vorteil gegenüber 4k?

Das Menschliche Auge hat grundsätzlich eine Maximale Auflösung von etwa 0,5 Bogenminuten. Hat ein Bildschirm die doppelte Auflösung so ist seine Auflösung perfekt, es sind also keine Unterschiede mehr zu noch höheren Auflösungen erkennbar.

Gehen wir mal von einer 3m breiten Leinwand in einem schönen High-End Heimkino aus.

Mit Full-HD (2k) hat man hier einen Pixelabstand von 1,56mm, bei 4k sind es 0,78mm und bei 8k sind es 0,4mm (weniger als bei einem 60cm Full-HD Monitor!)

Aus welcher Entfernung wirkt die Auflösung nun perfekt? Und ist eine solche Entfernung noch praxisnah?

Das kann auf einfache Art und Weise berechnet werden: Pixelabstand/Tangens(0,5')=minimale Entfernung bei "perfekter" Auflösung

-> Full-HD: ~11m (!)
-> 4k: ~5,4m
-> 8k: ~2,7m

Unabhängig von der Auflösung kann eine Entfernung zur Leinwand, die geringer ist als die Diagonale (in dem Fall, bei 16:9 also etwa 3,5m) nichtmehr als "sinnvoll" gelten, da es dann nichtmehr möglich ist das gesamte Bild gut zu überblicken.

Man könnte also behaupten, dass es unter Umständen theoretisch noch möglich ist bei einer praxisnahen Entfernung zur Leinwand einen Unterschied zwischen 4k und 8k mit freiem Auge zu erkennen. Bereits viel geringere Auflösungen werden aber bereits nichtmehr als unscharf wahrgenommen. Außerdem wird die maximale Auflösung des Auges nur an einer Stelle erreicht, auch sehen nicht alle Menschen gleich gut. Auch sorgt das Gehirn dafür, dass das Auflösungsvermögen des Auges nicht wirklich ausgereizt werden kann. Daher wäre es auch bei Verwendung eines Full-HD Beamers zu empfehlen sich etwas näher als 11m an die Leinwand heranzusetzen...

Selbstversuch zur Auflösungswahrnehmung:

Benötigte Materialien:
Monitor oder Leinwand+Beamer mit Quadratischen Pixeln und bekanntem Pixelabstand
Maßband oder anderes Messgerät um die Entfernung zum Monitor zu bestimmen

Zuerst muss man folgende Grafiken erstellen (oder irgendwo her beziehen): ein 1-Pixel Schachbrettmuster (am besten Gelb-Blau und Schwarz-Weiß), ein 1-Pixel Streifenmuster (selbe Farben) sowie ein schwarzes Feld mit weißen 1-Pixel und grauen 4-Pixel Punkten.

Aus einer Entfernung zum Bildschirm, in der die Muster als homogene einfarbige Fläche wahrgenommen werden und die grauen 4-Pixel nicht von den weißen 1-Pixel Punkten unterschieden werden können wird ein statisches Bild in der Praxis bereits als perfekt wahrgenommen, eine höhere Auflösung bringt keine wahrnehmbare Verbesserung mehr.

Nun kommt eine härtere Teststufe: wenn man die Pixelmuster bewegt (etwa indem man das Fenster mit der Maus verschiebt) beginnen sie sichtbar zu flimmern. In einer Entfernung, in der das Flimmern nichtmehr wahrgenommen werden kann ist das Bild absolut perfekt, eine noch höhere Auflösung kann nicht wahrgenommen werden. Das ist jedoch erst in sehr großer Entfernung der Fall.

Pixelflimmern ist in der Praxis aber nur ein geringes Problem: in Filmen kommt es de-facto nicht vor, in Spielen ist es zumindest selbst im Extremfall bei weitem nicht so schlimm wie in dem synthetischen Test und kann zumindest wirkungsvoll mit (SS)AA bekämpft werden.

Der Test (vor allem der Flimmertest) kann durch einen zu geringen Kontrast, zu hohe Reaktionszeit und "Bildverbesserungsverfahren" (bei TVs) verfälscht werden.

Ich gebe dir einen Startpunkt. Schau dir diesen Artikel mal an 4K – Augenweide oder Augenwischerei? - Artikel Hartware.net

Das es sehr, sehr viele Menschen gibt, die (viel) zu weit von (viel) zu kleinen TVs entfernt sitzen und daher oft nichtmal von Full-HD profitieren können ist nichts neues. 4k und insbesondere 8k sind aber auch nichts für das gemeine Fußvolk sondern reine High-End Technologien für den Heimkinoadel. Und daran wird sich in absehbarer Zukunft auch nichts ändern auch wenn so manche Marketingabteilung vielleicht anderes behauptet

Und wie ich bereits eingangs erwähnte, gibt es Filme, die in 8K produziert wurden.

Nein, gibt es nicht.

Es gibt ja noch nichtmal 8k Kameras (bzw. nur vereinzelte Prototypen).

Die meisten aktuellen Filme, selbst "Blockbuster", werden nach wie vor sogar nur in 2k gedreht. Und auch nur mit 24fps, nicht mit 120.
 
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Informatik ist natürlich ein anspruchsvolles Fach, BWL ist ja ohnehin in den meisten Fächern integriert. Keine Ahnung, wozu man das separat studiert :D
Das BWL in den meisten Fächern ohnehin integriert ist, ist genauso eine nicht nachvollziehbare und falsche Aussage, wie jene zum 8K Thema dir von dir kamen.

Alles was du bis jetzt erklärt hast, enthält keine Aussage zum Thema 8K.
Das Auge und das Gehirn können nur eine bestimmte Anzahl an optischen Informationen aufnehmen und verarbeiten. 8K im Vergleich zu 4K ist auf einem TV der vielleicht 55 Zoll Groß ist, bei 3 Meter Sitzabstand, nicht unterscheidbar.
Dies kann man einfach davon ableiten, was man in bisheren Studien gemessen hat bei denen man die gleiche Frage in Bezug auf 1080p stellte. Viele Menschen konnten 1080p und DVD Video nicht unterscheiden bei dem für sie üblichen Sitzabstand zuhause. 4K hingegen, im Kino und zuhause mit Beamer ist sicher ein Mehrwert.

Damit ist das Thema hinreichend erörtert.

Nein, gibt es nicht.

Es gibt ja noch nichtmal 8k Kameras (bzw. nur vereinzelte Prototypen).

Die meisten aktuellen Filme, selbst "Blockbuster", werden nach wie vor sogar nur in 2k gedreht. Und auch nur mit 24fps, nicht mit 120.

Das stimmt leider nicht. IMAX Kameras drehen sogar in einer höheren Auflösung als 8K. In den richtigen IMAX Kinos wird sogar Material in 8K gezeigt. Man bedenke aber das IMAX Kinos riesige Leinwände haben!
Die meisten Filme werden in 35mm gedreht, also in 4K. Sie werden nur dann später in 2K digital verarbeitet. Das 4K Basismatetrial ist aber verfügbar. Wenige Kinos zeigen jetzt schon viele neue Filme in 4K, welche digital in 4K angeliefert werden. Davon kann ich dir Screenshots zeigen. Aber kaum ein Film wurde mit IMAX Kameras gedreht!

Hat aber erstmal mit dem Thema nicht viel zu tun.
 
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IMAX ist 70mm Film, das ist analog, hat also keine Auflösung.
 
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Nein, gibt es nicht.

Es gibt ja noch nichtmal 8k Kameras (bzw. nur vereinzelte Prototypen).

Die meisten aktuellen Filme, selbst "Blockbuster", werden nach wie vor sogar nur in 2k gedreht. Und auch nur mit 24fps, nicht mit 120.
Schlichtweg falsch. 1. werden die meisten Kinofilme ohnehin nur mit 24Bps wiedergegeben und 2. gibt es entsprechende Kameras und Filmmaterial. Mir ist kein (Spiel)Film bekannt, der komplett in 8K produziert wurde, aber ich weiß zufälligerweise, dass der Chef meines Bruders mit 8K gearbeitet hat. Allerdings sind die eher auf Werbung und Imagefilme spezialisiert. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass HBO oder so sich schon eine 8K Produktion geleistet haben, wenn auch nur für interne Zwecke.
Das BWL in den meisten Fächern ohnehin integriert ist, ist genauso eine nicht nachvollziehbare und falsche Aussage, wie jene zum 8K Thema dir von dir kamen.

Alles was du bis jetzt erklärt hast, enthält keine Aussage zum Thema 8K.
Das Auge und das Gehirn können nur eine bestimmte Anzahl an optischen Informationen aufnehmen und verarbeiten. 8K im Vergleich zu 4K ist auf einem TV der vielleicht 55 Zoll Groß ist, bei 3 Meter Sitzabstand, nicht unterscheidbar.
Dies kann man einfach davon ableiten, was man in bisheren Studien gemessen hat bei denen man die gleiche Frage in Bezug auf 1080p stellte. Viele Menschen konnten 1080p und DVD Video nicht unterscheiden bei dem für sie üblichen Sitzabstand zuhause. 4K hingegen, im Kino und zuhause mit Beamer ist sicher ein Mehrwert.

Damit ist das Thema hinreichend erörtert.
Also an meiner Universität muss jeder Diplom-Ingenieur auch 3 Semester BWL studieren. Das Exzellenzprädikat der Lehre will ja verdient sein und das Wissen um BWL ist ja auch für uns notwendig, da viele der deutschen Maschinenbauer im Vertrieb landen. Wie es um Geisteswissenschaftler steht kann man vermuten, da wird es wohl kaum nötig sein.

Und da du ja so viele Begründungen verlangst, erwarte ich, dass du mir nur einen einzigen Menschen zeigst, der beim Film Avatar nicht den Unterschied zwischen DVD und Bluray erkennt (am Bild).

Ich verabschiede mich jetzt aber aus dieser Diskussion. Gerade das Gehirn macht theoretische Messungen oft wertlos, dafür müsste man aber entsprechend Neurologie und Biopsychologie kennengelernt haben, um das zu wissen und wie man Informationen trotzdem auswerten kann. Dass ein Akademiker sich davor verschließt, finde ich schade.
IMAX ist 70mm Film, das ist analog, hat also keine Auflösung.
:)
 
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Wer braucht denn überhaupt 24 Kanäle? 5.1 ist mir schon genug Kabelsalat :D
 
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Also an meiner Universität muss jeder Diplom-Ingenieur auch 3 Semester BWL studieren. Das Exzellenzprädikat der Lehre will ja verdient sein und das Wissen um BWL ist ja auch für uns notwendig, da viele der deutschen Maschinenbauer im Vertrieb landen. Wie es um Geisteswissenschaftler steht kann man vermuten, da wird es wohl kaum nötig sein.

Weil an deiner Universität ein Ingenieur angeblich 3 Semester BWL studiert, kannst du pauschal sagen das BWL in den meisten Fächern integriert ist und man es deshalb nicht separat studieren muss?
Gneua diese nicht nachvollziehbare Argumentation ist stellvertretend für alles was du zum 8K Thema geschrieben hast.

Du kannst dich nicht verabschieden aus einer Diskussion, an der du bisher nichtmal teilgenommen hast.
 
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Das stimmt leider nicht. IMAX Kameras drehen sogar in einer höheren Auflösung als 8K. In den richtigen IMAX Kinos wird sogar Material in 8K gezeigt. Man bedenke aber das IMAX Kinos riesige Leinwände haben!
Die meisten Filme werden in 35mm gedreht, also in 4K. Sie werden nur dann später in 2K digital verarbeitet. Das 4K Basismatetrial ist aber verfügbar. Wenige Kinos zeigen jetzt schon viele neue Filme in 4K, welche digital in 4K angeliefert werden. Davon kann ich dir Screenshots zeigen. Aber kaum ein Film wurde mit IMAX Kameras gedreht!

Hat aber erstmal mit dem Thema nicht viel zu tun.

Digital IMAX hat auch "nur" 4k und zwar 4096x3060.

Analoger IMAX 70mm Film hat zumindest unter Idealbedingungen eine noch weit höhere effektive Auflösung, auch weit höher als 8k; aber das ist eben analog. Dieser Analogfilm lässt sich zwar prinzipiell (mit sehr hohem Aufwand) digitalisieren aber was hat man davon? Soweit ich weiß gibt es kein Kino weltweit, das 8k Film zeigen könnte; im "Experimentellen" Aufbau mit der Kombination mehrerer Projektoren könnte man die 8k Auflösung zwar auch darstellen aber wie gesagt: wozu?

Das es mit dem Thema nicht viel zu tun hat stimmt allerdings: das ist eben, wie gesagt, Analogfilm.

IMAX ist 70mm Film, das ist analog, hat also keine Auflösung.

Analogfilm hat auch eine Auflösung, es gibt auch verschiedene Standardisierte Mess- und Vergleichsmethoden, bei denen ermittelt wird ob man bestimmte (kleine) Muster auf dem Film noch erkennen kann oder eben nicht sodass man dann eine gute Vergleichbarkeit zu einer digitalen Auflösung bekommt; natürlich ist die Auflösung von Analogfilm aber sehr hoch, bei IMAX 70mm film dürfte sie wohl je nach Lichtverhältnissen, Qualität der Kamera usw. bei bis zu über 20k (!) liegen. So eine Auflösung ist aber wirklich kein wahrnehmbarer Mehrwert mehr.

Digitales IMAX gibt es, wie gesagt, aber auch- aber eben nur in 4k

Schlichtweg falsch. 1. werden die meisten Kinofilme ohnehin nur mit 24Bps wiedergegeben

Genau das habe ich auch bekrittelt- 120fps ist das Ziel und davon sind wir mit lächerlichen 24fps weit entfernt. Peter Jackson und James Cameron gehen jetzt wenigstens erstmal auf 48 bzw. 50fps.

2. gibt es entsprechende Kameras und Filmmaterial.

Zeig mit bitte eine digitale Videokamera, die 8k mit 120fps aufnehmen kann...

Es gibt keine.

Es gibt nichtmal eine, die 8k mit 24fps aufnehmen kann... okay, vielleicht irgendwo einen Prototypen aber nichts, das man kaufen kann.

Natürlich kann man theoretisch Analogfilm digitalisieren. Normaler 35mm Film hat unter Idealbedingungen (viel Licht, hoher Kontrast des aufgenommenen Objekts, sehr guter Film, die Optik der Kamera darf auch nicht limitieren usw.) angeblich eine Auflösung von ~8-10k, in der Praxis eher weniger aber was solls, man kann ihn auf 8k digitalisieren (wenn die Schärfe am Ende nicht wirklich 8k entspricht wird es so oder so keiner merken...), wenn auch mit sehr hohem Aufwand. Aber mit Analogfilm 120fps aufnehmen ist auch nicht einfach möglich und überhaupt ist dieser ganze analoge Kram eine ziemlich unschöne und aufwendige Sache, die eigentlich der Vergangenheit angehören sollte. Die potentiell höhere Auflösung von analogem Film gegenüber 4k ist den Mehraufwand definitiv nicht wert zumal der Analogfilm auch echte Nachteile bei der Bildqualität hat (etwa durch unregelmäßigkeiten bei der Qualität des Bildmaterials), die unterm Strich den Vorteil in vielen Fällen effektiv zunichte machen.
 
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Ich würde so etwas wie 4k mit 100fps als perfekt Empfinden.
Man muss für den Unterschied zwischen 4k und 8k schon sehr nahe an der Leinwand sitzen, da wird das mit dem Ton richtig schwierig.
Angenommen man sitzt genauso weit von der Leinwand wie sie Bilddiagonale hat, kann man kein vernünftiges Stereodreieck mehr stellen.


Für Kinos lohnt sich 8k auch nur wenig, da man sich ja eigentlich nur in die mittleren-hinteren Reihen setzt (sonst kriegt man Nackenstarre vom nach oben schauen:ugly:), da haben viele im Heimkino schon ein größeres Bildgrößen/Sitzabstand Verhältnis.
 
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Angenommen man sitzt genauso weit von der Leinwand wie sie Bilddiagonale hat, kann man kein vernünftiges Stereodreieck mehr stellen.

Abgesehen davon, dass man auch hinter der Leinwand Lautsprecher anstellen kann, was in Kinos auch heute schon üblich ist reden wir hier ja über 22.2 Kanal Ton... nicht Stereo :ugly:

da man sich ja eigentlich nur in die mittleren-hinteren Reihen setzt

"man sich?

Also ich sitze immer in der dritten oder 4. Reihe, weiter hinten ist zu weit hinten, da kann man ja nichtmal mehr von 4k profitieren (wobei... die meisten Kinos haben eh nur 2k)

Bei halbwegs modernen Kinos ist es auch wirklich nichtmehr so, dass die ersten Reihen viel zu tief sind.
 
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Auch bei einem 11.1 (das höchste was derzeit im Consumerbereich "üblich" ist) sollen die beiden Frontlautsprecher ein gleichseitiges Dreieck (bekannt unter dem Namen Stereodreieck) bilden.
Außerdem klingt das doch komisch, wenn der Ton "schmaler" als das Bild ist.


OK, dann gibt es in meiner Stadt keine halbwegs modernen Kinos, da bekommt man in den ersten 5 Reihen Nackenstarre.
 
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Vielleicht hast du ja auch keinen "halbwegs modernen Nacken" :ugly:

Und wie gesagt: es ist möglich -und auch heute schon üblich- Lautsprecher hinter der Leinwand aufzustellen, es gibt spezielle schalldurchlässige Leinwände
 
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Digital IMAX hat auch "nur" 4k und zwar 4096x3060.

Analoger IMAX 70mm Film hat zumindest unter Idealbedingungen eine noch weit höhere effektive Auflösung, auch weit höher als 8k; aber das ist eben analog. Dieser Analogfilm lässt sich zwar prinzipiell (mit sehr hohem Aufwand) digitalisieren aber was hat man davon? Soweit ich weiß gibt es kein Kino weltweit, das 8k Film zeigen könnte; im "Experimentellen" Aufbau mit der Kombination mehrerer Projektoren könnte man die 8k Auflösung zwar auch darstellen aber wie gesagt: wozu?

Welcher Projekter hat hier einen 8K feed projeziert?

BBC shows off 33-megapixel Super Hi-Vision Olympic footage, we ask: why? -- Engadget
 
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Und wie gesagt: es ist möglich -und auch heute schon üblich- Lautsprecher hinter der Leinwand aufzustellen, es gibt spezielle schalldurchlässige Leinwände
Das ist schon klar.
Allerdings muss man ja um aus 8k wirklich Nutzen zu ziehen, einen gleichen bzw. geringeren Sitzabstand zur Leinwand haben als man Leinwanddiagonale hat. (manche haben sogar Sitzabstand=Leinwandhöhe:ugly:).
Wenn man nun ein gleichseitiges Dreieck aus Kopf und den beiden Haupt/Frontlautsprechern bilden will, müssen bei so einem geringen Sitzabstand die Frontlautsprecher schmaler zusammenstehen, als die Leinwand breit ist. Dann klingt oft der Ton "zu klein" für das Bild, es wird keine akustische Bühne aufgebaut.


Hinter der Leinwand kann man vielleicht Subwoofer und Center aufstellen, aber Front R+L müssen meiner Meinung nach neben der Leinwand stehen bzw. in der Wand daneben eingelassen werden.
Sonst passt die Tonortung nicht mit dem Bild zusammen.
 
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Sich näher an die Leinwand zu setzen als sie breit ist ist so oder so in (fast) jedem Fall sinnlos, da man dann, wie gesagt, das Bild nichtmehr vernünftig überblicken kann und die Randbereiche aus den Augen verliert.

Ausnahmen sind nur z.B. Simulationen in Kombination mit einer gebogenen Leinwand oder die Nutzung als Arbeitsplatz mit mehreren Programmfenstern nebeneinander; eventuell auch Filme, die aber dahingehend optimiert sein müssen was in der Regel nicht der Fall ist.
 
Krull schrieb:
Wieso Schwachsinn? Wie OdlG schon richtig sagte wurden teile der Batman Filme in IMAX gedreht, was ungefähr 8k entspricht. Selbst normales 35mm Film bietet ungefähr 4k an, also das 4Fache an Pixeln im Vergleich zu unseren heutigen DVDs. Gegen 2001 in voller Pracht, was auf 70mm gefilmt wurde, hätte ich auch nichts einzuwenden.

Ich finde zwar, dass der Unterschied von SD auf 720p schon größer ist, als der Sprung dann nochmal zu 1080p, aber schaden tut eine höhere Auflösung ja nicht, geht dann eben ums Detail.

@BlueLaser: Kein Sender läuft auf 1080p, alle Fernsehkanäle laufen auf 720p.

Und bevor sich sowas durchsetzt muss doch auch erstmal der Standard da sein. Die Henne legt das Ei, nicht umgekehrt.

Das auge hat ein begrenztes auflösungsvermögen von gut einer bogenminute im schnitt. D.h. msn darf nicht weiter als 2m vom 50zoll fullhd tv wegsitzen um 1080p erfassen zu können. Bei 4k wäre es dann 1m. Bei 8k 50cm. Oder eben 1m von 100zoll entfernt. Wer soll sich das geben. Wenn batman in 8k aufgenommen am fullhd tv besser aussieht als anderer hd content , dann deshalb weil beim downscaling von 8k zu 2k mehr details im gewandelten 2k vorhanden sind als im nur. Direkt in 2k aufgenommenen material. Das liegt aber daran das scanner nach dem bayer mosaik pattern funktionieren was auflösungsverluste mit sich bringt. D.H. scanne ich einen film mit 2k ein und spiele das auf 2K ab. Sieht es schlechter aus als mit 8k eingescannt und mit 2k abgespielt, da die native 2k aufnahne das volle potential garnicht nutzt. Ich empfehle mal die doku baraka die in mittelformat aufgenommen und 8k eingescannt wurde. Selbst in 576p im blu ray player eingestellt sieht das noch so gut aus. Das man das beinahe für hd halten kann. Aber die meisten aufnahmen nutzen längst nicht das volle 1080p potential aus
 
OdlG schrieb:
Wobei 70mm ja eher noch wegen der 22(?) Tonspuren interessant ist, wenn ich nicht irre.

Zum Erkennen von 8K: Immer wieder wird in diesem Forum behauptet, dass man das nicht mehr erkennen könnte und das ist absoluter Quatsch! Beschäftigt euch mal ein wenig mit Biopsychologie. Da lernt man zum Beispiel, wo die Grenzen des Auges und die des Gehirns liegen. Beides wird nämlich vom jeweils anderen ausgebremst, ist aber immernoch viel leistungsfähiger als die meisten denken. Eine 8K Auflösung ist zum Beispiel absolut klar erkennbar für unser Auge bei üblichen TV-Abmaßen, wenn man nicht eben 12 Meter entfernt sitzt.

Und wie ich bereits eingangs erwähnte, gibt es Filme, die in 8K produziert wurden. Ich habe hier zum Beispiel die neue Batman-Trilogie genannt. Bei 'Dark Knight' kann man das zu Beginn sehr gut erkennen. Und nach den ersten Minuten kommt ein Hard Cut auf das Nachtpanorama der Stadt und damit wechselt sogar das Seitenverhältnis mitten im Film. 8K wäre durchweg zu teuer gewesen ;) Achtet mal darauf!

Darum erkennen die meisten bei 50zoll und 3m distanz auch keinen unterschied zwischen 720 und 1080p und dA kommst du mit 8k daher. Du bist ein biologisches wunder. Bewirb dich doch als weltraumteleskob hubbel2. Du redest in deinen theorien sehr viel, doch sagst du nichts wirkliches aus.umgangssprachlich nennt man das schwafeln. Harte fakten zählen. Ich habe mit einigen personen darunter welche mit überdurchschnitflichen sehvisus blindtests durchgeführt und niemand war in der lage 720 von 1080p in 2,8m entfernung auf 50 zoll zu unterscheiden.selbst auf 2.3m gab es noch fehler.und wenn du von the dark knight redest. Wo hast du den im nativen 8k gesehen. Was du unterscheidest ist 2k unter maximal genutztem potential in den imax szenen, während die anderen szenen nicht die maximale auflösung die 2k bieten kann, liefern. Denn eines muss man ganz deutlich sagen, 2k 4k 8k sagt nichts übers details und auflösung aus. Das ist erstmal nichts weiter als die bildgröße. Die auflösung wird in linienpaaren mm/ bildhöhe angegeben. Würden filmscanner nach dem foveon prinzip arbeiten , wären auch 2k scanns vom gleichen filmmaterial von ähnlicher güte wie 8k scanns, da dann interpolatiosverluste vermieden würden
 
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