Überhitzung Gaming Laptop

Odi20

Schraubenverwechsler(in)
Mainboard
X370SNW-G
CPU
INTEL Core i9 13900HX 55 Watt Prozessortakt 2,20 GHz Turbotakt 5,30 Hz
CPU Kühler
Notebook Luftkühlung
RAM
DDR5 Dual 4800 MHz 64 GB DDR5w
GPU
NVIDIA GeForce® RTX 4090
Netzteil
330 Watt, Output 19.5V 16.92A
Datenträger
SSD 2TB M.2
Monitor
LED 43,9 cm 17.3" QHD 2560x1440 240 Hz
Gehäuse
Captiva
GX7 949IG 23V1
Anzahl Gehäuselüfter
2
Betriebssystem
Windows 11
Erfolgte Maßnahmen
Lüfter gesäubert, Framerate 60Hz limitiert, Windows Neuinstallation, Treiber Neuinstallation, Grafikqualität geändert vom Spiel, angehoben für besser Luftzirkulation.
Hallo,

Ich besitze diesen Captivia i74-111 Notebook seit ungefähr drei Jahren. Leider konnte ich damit nie wirklich vernünftig AAA-Spiele spielen. Gestern habe ich nach langer Zeit wieder zwei Spiele Ratchet & Clank: Rift Apart und Kingdom Hearts 3 aus Nostalgie gekauft und schon nach kurzer Zeit liefen die Lüfter auf Maximum, Temperatur am Gehäuse unangenehm warm. Über das Control Center und MSI Afterburner habe ich gesehen, dass die Temperaturen bereits in den ersten Minuten beim Spielen auf 90 bis 96 Grad steigen. Länger als sieben Minuten wollte ich das nicht riskieren. Es läuft auf sehr hoher Auflösung alles flüssig nur die Temperaturen sind heftig und die Lüfter Maximum kann man ja nicht ertragen.

Meine Idee wäre, das Laptopgehäuse an einer passenden Stelle aufzufräsen und direkt an der Heatpipe zusätzliche Kühlrippen zu befestigen. Diese Kühlrippen würde ich dann mit einem Kühlständer aktiv kühlen. Den Kühlständer würde ich dauerhaft zusammen mit dem Laptop mitführen und bei Bedarf anschließen. Was ich gelesen habe ist das auch Undervolting helfen soll
 
Über das Control Center und MSI Afterburner habe ich gesehen, dass die Temperaturen bereits in den ersten Minuten beim Spielen auf 90 bis 96 Grad steigen. Länger als sieben Minuten wollte ich das nicht riskieren.
Nur um das zu erwähnen: Solche Temperaturen mögen hoch aussehen, sind aber technisch ungefährlich - du kannst stunden und tagelang so zocken.
Deine Hardware KANN nicht zu heiß werden, da sie ihre Leistungsaufnahme (und damit auch ihre Performance...) dynamisch an die Randbedingungen anpasst. Wenns zu warm wird wird der Takt runtergefahren und im Extremfall (wenn d die Lüfter zuklebst...) abgeschaltet. Kaputt geht nichts.

Das blöde daran ist natürlich die Geräuschkulisse, aber wenn man Komponenten die weit im dreistelligen Wattbereich Wärme abgeben in ein Laptopgehäuse klatscht ist logisch was passieren muss.

Hattest du so etwas in der Art auch einmal in Betracht gezogen, wegen der Kühlung ?
Das wird am problem nichts ändern - denn selbst wenn das hilft und kühlt wird die Hardware einfach die bessere Kühlung ausnutzen, höher boosten, mehr Wärme abgeben bis der Ursprungszustand wieder erreicht ist. Oder anders gesagt mit so nem Extrakühler wirds weder kühler noch leiser, aber schneller. ;-)

Das einzige was tatsächlich hilft ist, im Afterburner und BIOS die erlaubten Maximalgrenzen der Leistungsaufnahme für CPU und GPU runterzudrehen - dann wirds ein bisschen langsamer und viel leiser.
Stelle testweise im BIOS die PL2 der CPU auf 80W und im Afterburner das Powerlimit der GPU auf 70%. Das sollte wesentlich leiser werden bei kaum merklichem performanceverlust.
 
Das einzige was tatsächlich hilft ist, im Afterburner und BIOS die erlaubten Maximalgrenzen der Leistungsaufnahme für CPU und GPU runterzudrehen - dann wirds ein bisschen langsamer und viel leiser.
Stelle testweise im BIOS die PL2 der CPU auf 80W und im Afterburner das Powerlimit der GPU auf 70%. Das sollte wesentlich leiser werden bei kaum merklichem performanceverlust.
Ok das werde ich machen sobald ich zuhause bin und morgen kommt eine neue Wärmeleitpaste die HY P17 soll ja laut igorslab deutlich besser sein als die überall erwähnte Kryonaut Extreme von Grizzly.
 
Den WLP-Tausch kannste dir sparen. Das "deutlich besser" spielt sich im Bereich von 1°C ab in der Praxis und auch hier: Die Chips würden wenn sie 1 Grad kälter sind einfach 30 MHz mehr drauflegen um das Grad wieder rauszuholen - an deinem Problem ändert all das nichts. Das problem ist nicht die Kühlung sondern "zu viel TDP auf zu wenig Raum/Kühlfläche". Entweder du vergrößerst den Raum oder du verringerst die TDP. Da ersteres nicht geht beim Laptop bleibt dir nur letzteres übrig - daher mein Rat mit PL2 und Powerlimit.
 
Mit säubern ist gemeint Lüfter und Lufteinschlüsse ? Das habe ich bereits, Anwendungen ect laufen auch nicht im Hintergrund. Ich werde sobald ich zuhause bin den Lösungsvorschlag von Incredible Alk versuchen.
 
Meine 6800H CPU läuft im Laptop manchmal auch bei 100 grad mit langsamen Lüfter preset.

Drosselt aber nicht und ist stabil. Neue Wärmeleipaste und säubern schadet aber nie.


MfG
 
Mit säubern ist gemeint Lüfter und Lufteinschlüsse ?
Gehäuse aufschrauben, Lüfter, Kühlfinnen usw. alles was sichtbar/zugänglich ist entstauben, beispielsweise per Druckluft. nach 3 Jahren wenn das Teil so alt ist kann man das natürlich mal machen. ;-)

nach 3 Jahren könnte (!) auch die Werks-WLP ausgetrocknet sein, dann hilfts tatsächlich diese zu tauschen. Das sieht man aber leider erst wenn man den Kühler demontiert und dann kanns je nach Konstruktion sein dass man auch Pads ersetzen muss die ein Normalsterblicher üblicherweise nicht in der passenden Dicke vorrätig in der Schublade hat. Also WENN alles nichts hilft und du wirklich an die paste willst sollte man ggf. auch ein bisschen thermal Putty bereit haben um etwaige Wärmeleitpads auch ersetzen zu können (Putty deswegen weil dann die Pad-Dicke keine Rolle spielt).
 
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