Die Frage ist, ob das Betriebssystem exklusiven Zugriff auf die Hardware braucht.
Wenn nicht, dann kann der Weg über virtuelle Maschinen auch eine Lösung sein.
Auch wenn schon XP sowie Win7 drauf sind, so ist das nicht schlimm.
Dann läßt sich z.B. VirtualBox (ist kostenlos) auf beiden Windows-Partitionen installieren und greift am Ende trotzdem auf ein und dasselbe virtuelle Ubuntu zu, was dann sogar gleichzeitig zum Windows läuft. Mit dem Weg über Bootmanager und 3 Partitionen wäre ein gleichzeitiger Betrieb nicht möglich.
Einer der Vorteile: Du mußt Dich nicht mit irgendwelchen Bootmanagern herum schlagen.
Und selbst dann, wenn mal das (Host-) Windows raus fliegt und neu aufgesetzt wird, dann juckt es das Ubuntu nicht, weil die virtuelle Maschine letztlich nur eine (große) Datei ist, die man sich fix auf eine externe Festplatte zwischensichen kann und später einfach wieder zurück kopiert.
Die Nutzung von virtuellen Lösungen setzt allerdings voraus, daß die Hardware nicht gerade lahm ist. Es sollte schon ein Prozessor mit 2 Kernen sein und beim Arbeitsspeicher noch Reserven für die virtuellen PCs bereit stehen. Manche Prozessoren unterstützen ausdrücklich die Virtualisierungstechnik, was dann noch mehr Spaß macht... achja, ist bei vielen Mainboards ab Werk abgeschaltet und muß per Bios aktiviert werden.
Auf meinem PC (4 Kerne, 6 GB RAM) teste ich diese und jene Linux-Distribution; es laufen auch schon mal 2-3 Linuxe gleichzeitig, wenn ich direkt vergleichen will. Die einizge Grenze stellt also nur die Hardware mit ihren Resscourcen dar.