Im Grunde genommen finde ich alle Filme mit Wackel-Dackel-Amateur-Kamera-man-sieht-überhaupt-nix-und-keine-Spannung-Filme a la Blair Witch extrem schlecht, weil die einfach extrem schlecht sind. Außerdem hasse ich Weiber in Horrorfilmen. Es gibt nichts schlimmeres, als quietschende Weibsbilder, deren Text aus AAAAAAAAAAAAAAH-Schreien besteht und man hofft, dass sie der Mörder oder das Monster als erstes tötet, damit man in Ruhe den Film weiter schauen kann. Da kann ich die Mörder und Monster richtig verstehen, warum die immer nur grenzdebile 18 bis 20-Jährige Jugendliche jagen, die von 25 bis 30-Jährigen gespielt werden, deren Gruppe immer aus den gleichen Menschen-Typen bestehen - Sportlich, Freak, Randgruppe und nervige hohle Kreisch-Tussi für den Quoten-Busenblitzer. Allerdings habe ich unter den 5.000 Filmen, die ich etwa schon in meinem Leben gesehen habe ganz besonders Grausame Favoriten.
1. Warlock (Asiatischer Film)
In dem Film ging es um einen Hexenmeister, der in einem Sumpfgebiet sein Unwesen trieb. Dieser konnte 3 Meter lange und 2 Meter hohe Höllenhunde beschwören, die aufgrund der höchst aufwändigen Computergrafik etwa so aussahen, wie aus einem DOS-Spiel mit SVGA-Grafik. Die Schauspieler waren wohl das einzige Highlight im Film. Hier muss man die asiatischen Schauspieler wirklich loben, denn ich habe noch keinen einzigen asiatischen Film gesehen, in dem die Schauspieler schlecht waren - nicht einmal in B-Movies. Zumindest waren die weitaus besser, als die Schauspieler der kompletten deutschen Filmindustrie, wenn man die Großen, wie Bruce Willis, Angelina Jolie, Leonardo Di Caprio etc. nicht als Halb-Deutsche Ansieht. Die Synchronisation war dann wieder der wahrhaftige Beweis für menschliche Fehler. Hier hat man wohl wahllos eine Zeitungsanzeige in einem bayrischen Bergdörfchen am Rande der Zivilisation aufgegeben und hat dann auch genau das Einzige genommen, was man kriegen konnte. Worauf ich mich richtig gefreut habe, war das Ende, welches man genießen konnte, wenn man die 2 1/2 (!) Stunden ausgehalten hatte und noch nicht eingeschlafen war oder etwas wichtigeres getan hat, wie Baumwollflusen vom Bettlaken zu rupfen.
2. Blair Witch Project
Mal ganz ehrlich - ich weiß nicht, was man sich bei der Produktion gedacht hat oder ob man sich da überhaupt etwas bei gedacht hatte. Die Kameraführung ist grottig, die Schauspielerei ist grottig und wie in jedem B-Movie mit Wackelkamera versucht man die Zuschauer für dumm zu verkaufen, indem man eine Geschichte erfindet, die grundsätzlich aus dem realen Leben gegriffen worden sei und hofft, dass der Film dadurch Spannung bekommt, weil der Plot an sich keine Spannung beinhaltet. Man sieht nämlich wie in jedem Film absolut gar nix und wenn man für den Bruchteil einer Sekunde etwas sehen soll, dann sieht man auch nix, weil die Kamera fröhlich hin und her wackelt und man hofft, dass der Täter die Leute endlich umbringt, die Kamera wegnimmt und den Film richtig weiterdreht. In Blair Witch Project bekommt man allerdings noch nicht einmal die Schemen von irgendetwas zu Gesicht. Eigentlich sieht man sehr oft nur Boden, Füße, Flora und Fauna.
3. Stadt der Blinden
Muss man bei dem Titel noch mehr sagen? Ganz plötzlich werden überall Menschen von jetzt auf gleich blind. Keiner kennt die Gründe und es werden Gründe gesucht, die die Massenblindheit erklären können. Wer auf die Texte achtet, wird schnell merken, er ist im falschen Film gelandet. Zumindest fallen hier ganz genau zwei Sätze auf, da diese von Anfang an immer und überall vorkommen: "Ich bin blind!" und "Ich kann nichts mehr sehen!" Nach nur 10 Minuten war für mich klar - ich will blind sein, ich will diesen Film nicht mehr sehen!! NIE WIEDER!!!
4. Spiel mir das Lied vom Tod
Der Film fängt langweilig an und hört langweilig auf. Die Schauspieler sind okay, wirken aber oft sehr übertrieben. Wer den Film wirklich bis zu Ende schaut, ohne auszuschalten ist entweder anderweitig beschäftigt oder ein Hardcore-Western-Fan, der sich selbst jeden B-Movie-Western anschaut. Ich habe den Film etwa 8 Mal in meinem Leben versucht zu schauen und bin jedes mal entweder bei eingeschlafen, habe ein anderes Mal an einer anderen Stelle wieder angefangen zu schauen, bin dann aber irgendwann wieder bei eingeschlafen oder der Film war schon fast zu Ende und lief im Fernsehen.
5. Der Pate
Der erste Teil geht eigentlich noch, ist aber auch sehr anstrengend, weil man die ganze Zeit versucht eine Ausrede zu finden, warum man den Film denn zu Ende schauen sollte, da die Handlung frei von Spannung ist. Der Pate ist hier die einzige Person, die einem menschlich erscheint. Al Pacino's Rolle geht einem als Speichellecker, der die Zunge in dem After seines Paten parkt, irgendwann einfach nur noch auf den Sack. Nachdem der Pate dann tot ist, ist auch der letzte Hauch Realität aus dem Film verschwunden und es hätte eigentlich nie eine Fortsetzung geben dürfen.