Thermalright Macho Rev.B Lüfterlager ölen

Mario2002

Freizeitschrauber(in)
Thermalright Macho Rev.B Lüfterlager ölen

Hallo!
Ich habe das problem, dass der Lüfter des Macho ziemlich laut zu schleifen anfängt und manchmal nach einer Zeit wieder verschwindet.
Thermalright hat mir schon einen neuen Lüfter zukommen lassen, jedoch springt der nicht immer an.
Ist es möglich, dass ich beim alten Lüfter irgendwie die Lager etwas ölen kann und wie geht manda vor?
Da ist so eine Abdeckung, kann man die einfach lösen und wieder dranmachen?
 
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wenn du noch in der garantie bist, hol ein neuen.
Lüfter bekommt man in der Regel nicht einfach so geölt und schon gar nicht, das es wirklich was bringt. Eher besteht die gefahr, dass sich das Öl in deinem Rechner verteilt ;)
 
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Das Schleifen muß nicht das Lager selbst sein sondern z.B. die Flügel.

Lüfterlager sind in der Regel trockene Lager (z.B. Buchsen aus Messing) bei billigen Versionen oder geschlossene Kugellager mit Fettfüllung bei den teuren.
Hier hilft nur ein Lagerwechsel, was im PC-Bereich meist mehr kostet als ein neuer Lüfter. Ein großteil der Lüfter wird jedoch durch die Demontage beschädigt, oder sogar zerstört, wenn diese z.B auf der Achse nur gecrimpt sind.

Wenn du noch Garantie hast, tausche das Ding um.

Das Lager aber nicht Ölen da sich dieses sonst schön gleichmäßig im Rechner verteilt.
 
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Trockene Lager? Aha.

Den TY whatever deines Machos kannst du so oder so nicht ölen oder fetten, der ist gekapselt, das heißt du kommst gar nicht an die Welle oder das Lager ran.
Wenn man so etwas machen will läuft das eigentlich immer nach dem selben Schema ab. Man Löst den Aufkleber, entfernt den Sicherungsring, nimmt den Rotor ab, reinigt und schmiert die Welle, am besten mit Lagerfett. Ausnahme sind Kugellager, da macht das keinen Sinn.
Je nach Art des Lagers kann das nun funktionieren oder auch nicht. Bei magnetisch barometrischen und normalen Gleitlagern kann das durchaus Sinn machen, bei den meisten FDB und HDB Lagern eher nicht. Diese sind auf gewisse Schmierfilme und auch Dichtigkeit angewiesen.

Viele Hersteller kapseln ihre Lager aber auch oder nutzen "Einwegsicherungen".
 
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Mein letzter 147A hat nach einiger Laufzeit auch schon mal ein paar komische, kratzend-schleifende Geräusche gemacht. Hat sich angehört, als wäre er nicht richtig entkoppelt und würde direkt auf Metall aufliegen.

Das Lager zu ölen, kannst du aber eigentlich vergessen. Das wäre höchstens eine vorübergehende Lösung. Technisch bedingt bringt es auch noch einige Schwierigkeiten mit, die Ryle ja bereits aufgezeigt hat.

Würde hier an erster Stelle nochmal über den Händler / Hersteller gehen und einen Austausch anfordern. Wenns dann nichts bringt, kann man immernoch auf eine leisere Alternative (z.B. NF-A15) umsteigen.
 
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Danke für eure Antworten.
Aber ob Thermalright den Lüfter nochmal tauscht, kann ich mir nicht vorstellen.
Da ich im Sommer eh auf Ryzen wechseln will, werde ich mir einen anderen Kühler kaufen.
Habe ja einen neuen Lüfter da, aber der springt nicht immer von selber an.
Der Lüfter ist an meiner Scythe 4 Kanal Lüftersteuerung angeschlossen und nicht am MB.
Kann es vielleicht daran liegen?
 
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Der Serienlüfter wird per PWM gesteuert, braucht also erstmal eine konstante 12V-Versorgung. Deine Scythe-Steuerung kann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit allerdings nur 3-Pin DC steuern, gibt in dem Fall womöglich zu wenig Anlauf- bzw. Mindestspannung durch. Wenn ich mich recht entsinne, braucht der TY-147A per DC so um die 6V, um einigermaßen sicher zu laufen. Würde aber unbedingt zum Betrieb per PWM (Mainboard-CPU-Anschluss) raten. Darauf ist der Antrieb auch ausgelegt.
 
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Der Serienlüfter wird per PWM gesteuert, braucht also erstmal eine konstante 12V-Versorgung. Deine Scythe-Steuerung kann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit allerdings nur 3-Pin DC steuern, gibt in dem Fall womöglich zu wenig Anlauf- bzw. Mindestspannung durch. Wenn ich mich recht entsinne, braucht der TY-147A per DC so um die 6V, um einigermaßen sicher zu laufen. Würde aber unbedingt zum Betrieb per PWM (Mainboard-CPU-Anschluss) raten. Darauf ist der Antrieb auch ausgelegt.


Wobei die meisten Scythe Lüsteu in dem Punkt eh mit was vom besten sind, denn die geben beim PC Start immer erst volle 12V und gehen danach in den eingestellten Bereich zurück. Zitat Website zur Kaze Master Flat 2: "Spin Up Voltage: Der einstellbare Spannungsbereich des Lüfters beträgt 3,7 bis 12 Volt. Gerade im niederen Spannungsbereich haben einige Lüfter jedoch Anlaufprobleme. Um dies zu vermeiden, kommen während der Startphase zunächst 12 Volt zum Einsatz, bevor die Spannung auf den eingestellten Wert reduziert wird. Dies sichert ein zuverlässiges Anlaufen für alle Lüfter." Von daher dürft es an mangelnder Spannung just bei Scythe Steuerungen eigentlich nicht liegen, da tippe ich eher auf ein anderes Problem :-) Kann natürlich sein, dass er ganz allgemein an ner Lüsteu nicht laufen will, wobei er dies ja mit dem ersten Modell gegentesten kann.
 
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Ja, aber was, wenn er danach weniger als 5-6V als Basis angibt? Dann würgt er natürlich wieder ab :)

Hatte meinen Retail TY-147A eine ganze Weile auf meinem Prolimatech Genesis und mangels mehrerer PWM-Slots an der Aquaero auch eine Zeit per Spannung laufen lassen. Probleme mit dem Anlaufen/Abwürgen gab es eigentlich nicht, da ich hier eh fix 750 U/min vorgegeben habe. Allerdings fing der Lüfter irgendwann an, zwischendurch schon mal ein seltsames Schmarren von sich zu geben. Keine Ahnung, wie das Phänomen zu erklären ist. Aber seitdem er wieder am PWM-Anschluss hing, war eigentlich Ruhe.
Kann also sein, dass der TR mit variabler Spannung auf Dauer nicht gut zurechtkommt.
 
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Ich habe jetzt den Lüfter, der nicht anlaufen will, an eine andere Lüftersteuerung angeschlossen. ( Aerocool X-Vision 5 Kanal ).
Da funktioniert es, aber am Anfang drehen die Lüfter ca. 60 Sekunden auf volle Pulle, bevor sie dann in die eingestellte Drehzahl gehen und das nervt.
Hab hier noch eine Scyte Kazemaster 6 Kanal rumliegen, aber ich glaube kaum, dass das besser wird.
 
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Jo, so was ähnliches hatte ich bei der Aerocool Vision-X (oder X-Vision) mit den eLoop B12-2: bei zu geringer Drehzahl gab die Steuerung beim PC Start den Alarm aus und wirbelte ihn volle Kanne hoch, um dann langsam wieder runterzugehen. Irritierte mich vorallem deshalb, weil NB ja ne Startspannung von 3,4V angab. Bei der Lamptron wiederum war es kein Problem, da startete das Teil selbst gedrosselt problemlos.
Jedoch hab ich mir angewöhnt: PWM Lüfis nicht an ne DC-Lüsteu hängen, da sie gerne und öfters zu Nebengeräuschen neigen. Sei es nerviges PWM-Fiepen oder leichte Schabegeräusche, wobei es nicht mit allen Lüfis ein Problem war. Die WingBoost z.B. waren da nicht so heikel, an allen drei Lüsteus liefen die problemlos. Aber der Lüfi vom True Spirit 120 BW (k.A. mehr, wie das Modell von Lüfi hiess), der nervte voll krass an der Lüsteu: an der Lamptron und der Nesteq hatte man das typische PWM-Fiepen, mal weniger und mal ordentlich, während der Lüfi an der Aerocool am Port 1 (der explizit für den PWM Lüfi eines CPU Kühlers ausgelegt ist) halbwegs gut lief.
Auf alle Fälle hab ich mir von daher angewöhnt, dass alle CPU-relevanten Lüfis (also vom CPU Kühler oder Radiator) am Board geregelt werden, aber alle Gehäuselüfis jeweils als 3 Pin Variante an der Lüsteu und seither no problemo :-) Wobei es halt auch immer von Lüfi zu Lüfi und Steuerung zu Steuerung verschieden ist. Da ich mit der Lüsteu von Asus sehr zufrieden bin (sehr fein und reagiert auch 1A+++), sehe ich auch keinen Grund, warum ich auch die Lüfis vom Radi/Kühler manuell regeln sollt. Bei den Gehäuse ist es was anderes, die laufen eh auf fixen Werten, grösstenteils :-)
 
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Abgesehen von der Anlaufspannung gibt es angeblich das Problem einiger PWM-Lüfter, dass die generell auf Kurz oder Lang Probleme machen, wenn sie nicht durchgehend 12V bekommen, also per DC gesteuert werden. Antrieb und Motor sollen auf 12V ausgelegt sein, nicht weniger. Ob das stimmt, weiß ich nicht.
Was ich mir allerdings vorstellen könnte ist, dass bei PWM-Lüftern mit Magneten das Magnetfeld mit fallender Spannung zu schwach sein könnte und der Lüfter instabil wird und verschleißt. Da ist aber nur ein Herleitung von mir, ohne genaue Infos :)
 
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Kann mir auch nicht ganz erklären, woran das liegen soll. Denn rein mechanisch gibt es ja erstmal keinerlei Unterschiede zwischen DC- und PWM-Lüftern.
Die Permanentmagneten dürfte es ja schonmal nicht jucken. Wenn, dann die Versorgung der Spulen.

Habe meinen TR gerade noch mal an den 3-Pin der Aquaero angeschlossen und auf 7,5V (~730 U/min) geregelt. Werde ich nochmal beobachten, wie er sich im Vergleich zu PWM verhält.
Die Anlaufspannung liegt übrigens bei ganzen 8.5V, was ja auch ein Indiz dafür sein dürfte, dass der Lüfter mit variabler Spannung nicht sonderlich gut umgehen kann.
 
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