The Witcher 3: CD Projekt schließt Geld-Exploit auf kuriose Weise

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auch erstma gefarmt den Bengel und alle Mutagene gemaxed

saubere Sache
 
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Nope, genau so läuft es eigentlich ab. Geralt sollte eigentlich gerade so über die Runden kommen...

Das ging vieleicht in den verhältnismäßig lienaren Vorgängern noch umzusetzen, wie aber schon richtig angemerkt wurde ist das in einem open World Spiel kaum noch machbar, einfach weil die Möglichkeiten wie man an Geld gelangen kann viel zu vielschichtig sind um jeden nur denkbaren Weg abzudecken was die Menge an Einnahmen angeht und weil man durch eine extrem starke Limitierung der Währungsmittel dafür sorgen würde das Leute die evt. nur einen Run mit den wichtigsten Quests fürs Ende und der Hauptstory nicht mehr ohne Nebenquests zu machen auskämen, oder umgedreht die die Nebenquests machen keinen Anreitz mehr hätten selbige zu machen würde man dort nichts mehr verdienen können, oder warum sollte man Hexeraufträge machen wen selbige nur 50EP geben und 30 Kronen?;)
Dann lohnen die garnicht mehr. und man kann auch gleich nur noch Mainstory spielen...
 
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Das ging vieleicht in den verhältnismäßig lienaren Vorgängern noch umzusetzen, wie aber schon richtig angemerkt wurde ist das in einem open World Spiel kaum noch machbar, einfach weil die Möglichkeiten wie man an Geld gelangen kann viel zu vielschichtig sind um jeden nur denkbaren Weg abzudecken was die Menge an Einnahmen angeht und weil man durch eine extrem starke Limitierung der Währungsmittel dafür sorgen würde das Leute die evt. nur einen Run mit den wichtigsten Quests fürs Ende und der Hauptstory nicht mehr ohne Nebenquests zu machen auskämen, oder umgedreht die die Nebenquests machen keinen Anreitz mehr hätten selbige zu machen würde man dort nichts mehr verdienen können, oder warum sollte man Hexeraufträge machen wen selbige nur 50EP geben und 30 Kronen?;)
Dann lohnen die garnicht mehr. und man kann auch gleich nur noch Mainstory spielen...

Das Problem wäre imo schon deutlich geringer, wenn man sich gegen das sinnlose Looting von Behältern entschieden hätte. Das ist so eine uralte RPG-Unart, die trotz aller Innovationen und neuen Techniken bezüglich Glaubwürdigkeit und Immersion einfach nicht totzukriegen sind.

Witcher 3 wäre ohne die ganzen lootbaren Fässer, Behälter und auch Leichen kein schlechteres Spiel, sondern ein besseres.

Solche Unarten können sogar ganze Spiele regelrecht ins Lächerliche ziehen, man denke nur an Bioshock Infinite. Der Glaubwürdigkeit der Welt ist es sicherlich nicht zuträglich. Aber scheinbar denken viele immer noch so, dass es - weil es ja ein RPG ist - sinnlosen und wertlosen Loot an jeder Ecke geben muss. Was das für die Glaubwürdigkeit der Welt und das Balancing bedeutet, darüber macht sich scheinbar aber kaum jemand Gedanken...

Nehmen wir mal an, es würden keinen "normalen" Loot geben, also Geralt würde keine Leichen fleddern und keine Fässer nach Brauchbarem durchstöbern. In dem Fall müsste das bisschen Einkommen, das Geralt durch seine Monsteraufträge erhält ausreichen, für alles, was er jetzt einkaufen oder herstellen lassen muss, sprich Ausrüstung und diverse Verbrauchsgegenstände. In dem Fall wäre das Inventar viel übersichtlicher, man würde viel weniger Zeit mit der im Prinzip äußerst unspaßigen und repetitiven Aufgabe namens Looting verbringen und die Hexeraufträge hätten gleichzeitig viel mehr Gewicht als reale Einkommensquelle. Wenn man das Spiel hingegen im derzeitigen Zustand spielt, sind die Hexeraufträge meist völlig witzlos, vor allem im späteren Verlauf. Wer bitte schön braucht 300 Kronen für eine gefährliche Monsterjagd, wenn er schon 10.000 Kronen im Geldbeutel hat?

Looting im klassichen Sinne würde dann nur noch bei bestimmten Behältern funktionieren mit speziellen Gegenständen, z.B. den Truhen, die von hochrangigen Monstern beschützt werden. Fokussierung auf das Wesentliche, Herausschneiden von langweiligen, unglaubwürdigen Elementen und gleichzeitig Verbesserung der Spielbalance und des Impacts der Monsterjagdaufträgen, nur durch ein Verzicht auf das altbackene 0815-Looting...

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. ;)
 
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Witcher 3 wäre ohne die ganzen lootbaren Fässer, Behälter und auch Leichen kein schlechteres Spiel, sondern ein besseres.

Du bist ja nicht gezwungen in jedes Haus zu gehen und alles zu plündern.
Seltsam ist es aber allemal, wenn ein Bauer mir sagt "ich hab schon Kopfschmerzen vor Hunger" und ich in seinem Haus dann in zwei Kisten wertvolle Felle und Silberbarren, Smaragdstaub usw. finde :ugly:

Da denke ich mir: Warum verkauft der das Zeug nicht und kauft sich Essen bis zum umfallen?


Aber das Problem haben viele Spiele .. das scheint "normal" zu sein :ka:
 
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Das Problem wäre imo schon deutlich geringer, wenn man sich gegen das sinnlose Looting von Behältern entschieden hätte. Das ist so eine uralte RPG-Unart, die trotz aller Innovationen und neuen Techniken bezüglich Glaubwürdigkeit und Immersion einfach nicht totzukriegen sind.

Witcher 3 wäre ohne die ganzen lootbaren Fässer, Behälter und auch Leichen kein schlechteres Spiel, sondern ein besseres.

Solche Unarten können sogar ganze Spiele regelrecht ins Lächerliche ziehen, man denke nur an Bioshock Infinite. Der Glaubwürdigkeit der Welt ist es sicherlich nicht zuträglich. Aber scheinbar denken viele immer noch so, dass es - weil es ja ein RPG ist - sinnlosen und wertlosen Loot an jeder Ecke geben muss. Was das für die Glaubwürdigkeit der Welt und das Balancing bedeutet, darüber macht sich scheinbar aber kaum jemand Gedanken...

Nehmen wir mal an, es würden keinen "normalen" Loot geben, also Geralt würde keine Leichen fleddern und keine Fässer nach Brauchbarem durchstöbern. In dem Fall müsste das bisschen Einkommen, das Geralt durch seine Monsteraufträge erhält ausreichen, für alles, was er jetzt einkaufen oder herstellen lassen muss, sprich Ausrüstung und diverse Verbrauchsgegenstände. In dem Fall wäre das Inventar viel übersichtlicher, man würde viel weniger Zeit mit der im Prinzip äußerst unspaßigen und repetitiven Aufgabe namens Looting verbringen und die Hexeraufträge hätten gleichzeitig viel mehr Gewicht als reale Einkommensquelle. Wenn man das Spiel hingegen im derzeitigen Zustand spielt, sind die Hexeraufträge meist völlig witzlos, vor allem im späteren Verlauf. Wer bitte schön braucht 300 Kronen für eine gefährliche Monsterjagd, wenn er schon 10.000 Kronen im Geldbeutel hat?

Looting im klassichen Sinne würde dann nur noch bei bestimmten Behältern funktionieren mit speziellen Gegenständen, z.B. den Truhen, die von hochrangigen Monstern beschützt werden. Fokussierung auf das Wesentliche, Herausschneiden von langweiligen, unglaubwürdigen Elementen und gleichzeitig Verbesserung der Spielbalance und des Impacts der Monsterjagdaufträgen, nur durch ein Verzicht auf das altbackene 0815-Looting...

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. ;)
Ich würde allerdings das Monster- und Pflanzen-Looting drinnen lassen, aber auch das vielmehr aufs wesentliche reduzieren. (also wenigere, wertvollere Pflanzen)
Haken an der gesamten Sache: Die Händler verlieren deutlich an Stellenwert, da muss noch irgendwas anderes getuned werden. Aber der ganze "Diebstahl" oder auch "Permalooting", ja, das ist eine ganz dumme Idee, aber halt wie Ion schon sagte hat sich das leider irgendwie zum Standardfeature gemausert...
...tatsächlich hat das irgendwie jedes große A-RPG,. B- oder sogar 3rd-Person-CRPG der letzten Jahre und mir will einfach nicht einfallen wieso eigentlich!
 
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Du bist ja nicht gezwungen in jedes Haus zu gehen und alles zu plündern.
Seltsam ist es aber allemal, wenn ein Bauer mir sagt "ich hab schon Kopfschmerzen vor Hunger" und ich in seinem Haus dann in zwei Kisten wertvolle Felle und Silberbarren, Smaragdstaub usw. finde :ugly:

Da denke ich mir: Warum verkauft der das Zeug nicht und kauft sich Essen bis zum umfallen?


Aber das Problem haben viele Spiele .. das scheint "normal" zu sein :ka:
Da haben eher die Entwickler nicht mit gedacht. Dürfen in dessen Haus dann halt nur leere Behälter stellen, oder mit wertlosen Krempel füllen.
Aber ich vermute mal eher die Leveldesigner setzen da einfach Behälter rein und der Inhalt wird Zufällig gefüllt (vielleicht noch unterteilt in 3-5 Stufen von "Dürftig" bis "Wertvoll").

Ich finde es gut wenn man alle / die meisten Behälter und Leichen ausräumen kann, es ist Realistischer, damit Glaubwürdiger und damit eine (leicht) höhere Athmo.
Mich reißt es, zumindest zu beginn, immer kurz raus, wenn ich feststelle das da ein Behälter oder Leichen sind die offensichtlich Prall gefüllt/ausgestattet sind aber ich kann nicht mal einen Fussel einpacken.
Wenn es gut in die Ökonomie eingebunden ist, dann gibts auch nicht zu viel Geld für den Spieler.
 
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haha geschieht den leuten recht...
obwohl in einem mmo farmen für geldverdienen nicht unbedingt nen exploit is meiner meinung nach... weil man kann in den meisten mmos irgendwie geld farmen... nur ist es in witcher 3 anscheinend explizit nicht erwünscht
 
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...tatsächlich hat das irgendwie jedes große A-RPG,. B- oder sogar 3rd-Person-CRPG der letzten Jahre und mir will einfach nicht einfallen wieso eigentlich!

Das warum ist denke ich ganz simpel, sowas schindet Zeit und was Zeit schindet erhöht die Spielzeit und mit looting gefüllte Spielzeit muss nicht mit anderen Content gefüllt werden um am Ende sagen zu können das man ja 100h Spielzeit hat, wobon dann aber sicher mindesten schon 20h alleine fürs looten und verkaufen beim Händler drauf gingen. ;)
 
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Du bist ja nicht gezwungen in jedes Haus zu gehen und alles zu plündern.:
Das ist ein altbekanntes Prinzip, aber in der Realität spielen da mehrere Faktoren eine Rolle.

Klar, mit sehr viel Selbstdisziplin kann man das bestimmt machen. Nur ist eben die Frage, wie lange die Disziplin anhält, wenn es ein supergeiles Schwert beim nächsten Händler für 100 Kronen zu kaufen gibt, man selbst aber kein Geld hat und scheinbar so schnell auf anderen Wegen auch an keines rankommt.

Das ist ja gerade das Problem. Looting per se ist eine "Verführung" des Spielers, obwohl sie für sich selbst keinerlei Spielspaß oder Substanz bietet. Es ist mehr Arbeit als Spaß. Und trotzdem geben sich sehr viele Spieler dem Looting hin, schlicht weil sie nichts verpassen wollen bzw. ja in jedem Behälter auch mal was richtiges Geiles zu finden sein könnte und jede 0815 Banditenleiche ja vielleicht die Zutat hat, die ich schon lange suche. Also wird alles fein säuberlich abgegrast, ganz egal, wie wenig spaßig das ist, wie unglaubwürdig es ist und wie repetitiv es ist. Es ist die Aufgabe des Spieldesigners, so ein Verhalten vorherzusehen und entsprechend zu reagieren mit einem anderen Designansatz. Und das "Problem" ist ja nicht erst seit gestern bekannt sondern praktisch schon seit vielen, vielen Jahren...

Und natürlich geht es nicht um ein absolutes Verbot jeglichen Lootings, sondern um eine Vermeidung dieses "Standardlootings". Also ja, gerne Pflanzen- und Monsterlooting und so drinlassen, wenn auch in reduzierter Form (da war Gothic wirklich kein ganz so schlechtes Vorbild). Sontige Behälter und Truhen nur dort, wo sie wirklich Sinn machen. Und dann bitte auch mit glaubwürdigen Inhalten füllen. Diese Schmugglerverstecke in Witcher 3 könnte man z.B. gerne so belassen. Die sind nicht so einfach zu finden und ergeben inhaltlich durchaus Sinn.

Der "Lebensunterhalt" bzw. der Erhalt der Ausrüstung muss dann eben tatsächlich wieder über den Beruf des Hexers gedeckt werden. Wenn man sich eine neue Rüstung kaufen will, muss man eben das Riskio eines Auftrages eingehen. So würden die Aufträge schon inhaltlich mehr Bedeutung erhalten, nicht nur mechanisch...

Wer kommt nur immer wieder auf diese hanebüchenen Ideen, dass man in irgendwelchen Fässern epische Schwerter finden kann oder ein paar Münzen, wenn drumherum lauter Bettler sitzen, die scheinbar nicht mal ihr Essen bezahlen können? Schlimmere Immersionskiller gibts doch eigentlich kaum. Ich meine, ich kann das Argument ja nachvollziehen, dass sich manchmal andere Aspekte dem Gameplay unterordnen müssen, nur gehts hier ja gar nicht um Gameplay, zumindest um keine Mechanik, die das Spiel an sich bereichert.


Das warum ist denke ich ganz simpel, sowas schindet Zeit und was Zeit schindet erhöht die Spielzeit und mit looting gefüllte Spielzeit muss nicht mit anderen Content gefüllt werden um am Ende sagen zu können das man ja 100h Spielzeit hat, wobon dann aber sicher mindesten schon 20h alleine fürs looten und verkaufen beim Händler drauf gingen. ;)
Klar, aber ein Spiel wie Witcher 3 hat das doch eigentlich gar nicht nötig. Das hat mehr als genug hochklassigen Content. Würde man das 0815 Looting da rausschneiden, würde sich der qualitativ hochwertige und spaßige Teil nur noch verdichten und sich die Zufriedenheit insgesamt erhöhen. Ganz ehrlich, ich spiele ein Spiel lieber 50 Stunden lang und habe die ganze Zeit einen konstant hohen Spielspaß als ein Spiel 100 Stunden spielen zu müssen, wobei die Hälfte der Zeit für repetitive und langweilige Aufgaben draufgehen, die nicht mal die übrigen Inhalte verbessern sondern eher verschlechtern. Dafür ist mir dann meine Zeit doch eigentlich zu kostbar... ;)
 
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Das Problem wäre imo schon deutlich geringer, wenn man sich gegen das sinnlose Looting von Behältern entschieden hätte. Das ist so eine uralte RPG-Unart, die trotz aller Innovationen und neuen Techniken bezüglich Glaubwürdigkeit und Immersion einfach nicht totzukriegen sind.

Witcher 3 wäre ohne die ganzen lootbaren Fässer, Behälter und auch Leichen kein schlechteres Spiel, sondern ein besseres.

Solche Unarten können sogar ganze Spiele regelrecht ins Lächerliche ziehen, man denke nur an Bioshock Infinite. Der Glaubwürdigkeit der Welt ist es sicherlich nicht zuträglich. Aber scheinbar denken viele immer noch so, dass es - weil es ja ein RPG ist - sinnlosen und wertlosen Loot an jeder Ecke geben muss. Was das für die Glaubwürdigkeit der Welt und das Balancing bedeutet, darüber macht sich scheinbar aber kaum jemand Gedanken...

Nehmen wir mal an, es würden keinen "normalen" Loot geben, also Geralt würde keine Leichen fleddern und keine Fässer nach Brauchbarem durchstöbern. In dem Fall müsste das bisschen Einkommen, das Geralt durch seine Monsteraufträge erhält ausreichen, für alles, was er jetzt einkaufen oder herstellen lassen muss, sprich Ausrüstung und diverse Verbrauchsgegenstände. In dem Fall wäre das Inventar viel übersichtlicher, man würde viel weniger Zeit mit der im Prinzip äußerst unspaßigen und repetitiven Aufgabe namens Looting verbringen und die Hexeraufträge hätten gleichzeitig viel mehr Gewicht als reale Einkommensquelle. Wenn man das Spiel hingegen im derzeitigen Zustand spielt, sind die Hexeraufträge meist völlig witzlos, vor allem im späteren Verlauf. Wer bitte schön braucht 300 Kronen für eine gefährliche Monsterjagd, wenn er schon 10.000 Kronen im Geldbeutel hat?

Looting im klassichen Sinne würde dann nur noch bei bestimmten Behältern funktionieren mit speziellen Gegenständen, z.B. den Truhen, die von hochrangigen Monstern beschützt werden. Fokussierung auf das Wesentliche, Herausschneiden von langweiligen, unglaubwürdigen Elementen und gleichzeitig Verbesserung der Spielbalance und des Impacts der Monsterjagdaufträgen, nur durch ein Verzicht auf das altbackene 0815-Looting...

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. ;)

Man muss das Looting ja nicht so stark reduzieren. In Witcher 1 hatte man ein sehr kleines Inventar wodurch man einfach nicht so viel mitnehmen konnte. In Witcher 2 war das Inventar theoretisch unendlich groß (so wie auch in Witcher 3) aber das Gewicht was man tragen konnte war stark begrenzt. Besonders Dinge zum Schmieden waren sehr schwer wodurch man fast gezwungen war die normalen Zutaten beim Schmied zu kaufen und nur die seltenen, wertvollen Zutaten wirklich zu sammeln. Die Sache mit dem Looten in Häusern könnte man ja so lösen wie z.B. in Elder Scrolls wo die Bewohner einen dann angreifen. Das Looting ist aber nicht alleine das Problem sondern auch ob es einen Anreiz gibt das Geld wieder auszugeben. Ausrüstung braucht man gar nicht kaufen weil man meist bessere findet. Das einzige wofür man das Geld wieder ausgibt ist ab und an mal ein neues Rezept, seine Sachen reparieren und mal was Schmieden lassen und das war es auch schon. Man nimmt mehr und mehr Geld ein und gibt kaum Geld aus.

Was diese News aber mal wieder zeigt ist das viele Spieler sich lieber keine Gedanken um das Geld im Spiel machen wollen. Von Witcher 1 zu Witcher 2 hat man das Inventar verändert, da viele sich beschwert hatten das sie nicht so viel mitnehmen konnten wie sie wollten und es nicht realistisch haben wollten. Eine der ersten Mods für Witcher 2 und Witcher 3 war dann eine Mod die einen mehr Items tragen lässt. Das Geld kann man sich auch einfach ercheaten über Trainer oder Programme wie Cheat Engine usw.

CD Projekt wollte Witcher 3 massentauglich machen und hat das entsprechend auch gemacht. Vom Inventar und vom Geld her hat man selbst ohne Cheats und Mods keine Probleme. Witcher 1 gefiel mir persönlich mit dem kleinen Inventar wo man nur begrenzt Kräuter usw. tragen konnte und auch keine extra Waffen im Inventar haben konnte besser weil es einfach realistischer war was zur Atmosphäre beigetragen hat. In Witcher 2 und Witcher 3 nimmt man einfach alles mit was geht. 10 Schwerter und ein paar Rüstungen zum wechseln? Kein Problem.

Auf dem PC hat der Fix aber kaum Auswirkungen, da man wie gesagt sich sehr einfach Geld ercheaten kann. Auf der Konsole schaut es anders aus, aber wie gesagt hat man je nach Spielweise früher oder später sowieso keine Probleme mehr mit dem Geld.
 
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Dazu kommt aber auch noch die fehlende Lagerkiste. Ich hätte weit weniger Geld auf der Bank wenn es so eine Kiste gäbe. Alleine durch den Verkauf von Rüstungen und Waffen kommt man an so extrem viel Geld. Die ganzen Zutaten und der Krempel bringt doch nur ein paar Kronen. Gäbe es die Kiste würde ich die wertvollen Rüstungen und Waffen lieber sammeln. Aber so ist mein Inventar einfach zu klein bzw. die Sachen zu schwer, daher muss ich verkaufen. Aber es stimmt auch das man durchaus viele tausend Kronen bei Händlern für Rezepte lassen kann. Ein einziger Händler in Skellige hatte so viele Rezepte dabei das ich ca. 9000 Kronen bei dem gelassen habe.
 
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Das ist ja gerade das Problem. Looting per se ist eine "Verführung" des Spielers, obwohl sie für sich selbst keinerlei Spielspaß oder Substanz bietet. Es ist mehr Arbeit als Spaß. Und trotzdem geben sich sehr viele Spieler dem Looting hin, schlicht weil sie nichts verpassen wollen bzw. ja in jedem Behälter auch mal was richtiges Geiles zu finden sein könnte und jede 0815 Banditenleiche ja vielleicht die Zutat hat, die ich schon lange suche. Also wird alles fein säuberlich abgegrast, ganz egal, wie wenig spaßig das ist, wie unglaubwürdig es ist und wie repetitiv es ist.

In diesem Punkt hast du schon Recht, aber du darfst nicht vergessen das es Sinn macht das man eine Banditenleiche looten kann, irgendwas hat doch jeder immer bei sich und eigentlich könnte man dem Banditen auch noch die Kleider ausziehen und mitnehmen genauso wie sein Geldbeutel . ;) Ich loote jeden Gegner den ich kann, weil es kann sich immer lohnen und leere Lager haben immer etwas interessantes irgendwo rumliegen.
Aber ich nehme nicht alle Kräuter mit weil von manchen habe ich soviel das ich weiss ich brauche es nicht mehr und manchmal habe ich keine Lust während des Reitens ständig abzusteigen um 2 Kräuter abzuholen, das Problem ist nur, das man dann wieder 2 findet und wieder 2 und so geht es weiter bis die Taschen voll sind. :D
 
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In diesem Punkt hast du schon Recht, aber du darfst nicht vergessen das es Sinn macht das man eine Banditenleiche looten kann, irgendwas hat doch jeder immer bei sich und eigentlich könnte man dem Banditen auch noch die Kleider ausziehen und mitnehmen genauso wie sein Geldbeutel . ;)
Theoretisch ja, aber wie sieht es praktisch aus? Wenn ich Banditen in TW3 loote, dann haben die immer eine Waffe und noch irgendeinen anderen Gegenstand bei sich, z.B. was zum Essen. Striktes Schema F. Die Kleidung kann ich nie wählen. Das macht so überhaupt keinen Sinn und ist höchst "gamey". Da könnte man das Looten an der Stelle auch gleich komplett weglassen. Bei einem Diablo mag das ja noch ok sein, aber das ist auch ein völlig anderes Spiel mit einem anderen Anspruch an die Glaubwürdigkeit imo. Und in der Hinsicht finde ich es meist besser, Dinge, die man nicht überzeugen darstellen kann (auch Mechaniken), lieber gleich ganz wegzulassen. ;)
 
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Wenn wir es mal rein realistisch sehen wäre man in jedem Rollenspiel nach ein paar Morden reich, schließlich trägt jeder ein haufen Klamotten, Wertgegenstände, Geld und vorallem bei höherrangigen Gegnern Rüstungen mit sich herum, die man für viel Kohle verkaufen kann. Das einzige Spiel das in dieser Hinsicht realistisch war ist Two Worlds 1, bei allen anderen Spielen läßt man selbst den wertvollsten Harnisch links liegen.

Es kommt vielmehr darauf an was den Spielspaß steigert und da macht es den meisten, inklusive mir, durchaus Spaß alle Truhen usw. zu Plündern die es so gibt. Es ist übrigens durchaus realistisch das in Häusern Truhen mit wertvollem Inhalt stehen (irgendwo müssen die Leute ihren Krempel ja verwahren), weniger realistisch ist das da sowenig drin ist.

Das du überhaupt bei einem Spiel, indem man Zaubern kann, von Realiusmus sprichst ist übrigens ein Oxymoron.
 
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Das du überhaupt bei einem Spiel, indem man Zaubern kann, von Realiusmus sprichst ist übrigens ein Oxymoron.

Wir alle können auch in echt Zaubern, du nicht? :ugly:

Witcher sind Mutanten und woher sollen wir wissen was ein Mutant alles könnte? Wir können es nicht wissen weil es, meines Wissens nach, keine Mutanten in echt gibt. :) In Spielen darf man aber mal etwas Abseits vom Realismus gehen also so schlimm ist das ganze nicht in TW3.
 
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Das Problem wäre imo schon deutlich geringer, wenn man sich gegen das sinnlose Looting von Behältern entschieden hätte. Das ist so eine uralte RPG-Unart, die trotz aller Innovationen und neuen Techniken bezüglich Glaubwürdigkeit und Immersion einfach nicht totzukriegen sind.

Witcher 3 wäre ohne die ganzen lootbaren Fässer, Behälter und auch Leichen kein schlechteres Spiel, sondern ein besseres.

Solche Unarten können sogar ganze Spiele regelrecht ins Lächerliche ziehen, man denke nur an Bioshock Infinite. Der Glaubwürdigkeit der Welt ist es sicherlich nicht zuträglich. Aber scheinbar denken viele immer noch so, dass es - weil es ja ein RPG ist - sinnlosen und wertlosen Loot an jeder Ecke geben muss. Was das für die Glaubwürdigkeit der Welt und das Balancing bedeutet, darüber macht sich scheinbar aber kaum jemand Gedanken...

Nehmen wir mal an, es würden keinen "normalen" Loot geben, also Geralt würde keine Leichen fleddern und keine Fässer nach Brauchbarem durchstöbern. In dem Fall müsste das bisschen Einkommen, das Geralt durch seine Monsteraufträge erhält ausreichen, für alles, was er jetzt einkaufen oder herstellen lassen muss, sprich Ausrüstung und diverse Verbrauchsgegenstände. In dem Fall wäre das Inventar viel übersichtlicher, man würde viel weniger Zeit mit der im Prinzip äußerst unspaßigen und repetitiven Aufgabe namens Looting verbringen und die Hexeraufträge hätten gleichzeitig viel mehr Gewicht als reale Einkommensquelle. Wenn man das Spiel hingegen im derzeitigen Zustand spielt, sind die Hexeraufträge meist völlig witzlos, vor allem im späteren Verlauf. Wer bitte schön braucht 300 Kronen für eine gefährliche Monsterjagd, wenn er schon 10.000 Kronen im Geldbeutel hat?

Looting im klassichen Sinne würde dann nur noch bei bestimmten Behältern funktionieren mit speziellen Gegenständen, z.B. den Truhen, die von hochrangigen Monstern beschützt werden. Fokussierung auf das Wesentliche, Herausschneiden von langweiligen, unglaubwürdigen Elementen und gleichzeitig Verbesserung der Spielbalance und des Impacts der Monsterjagdaufträgen, nur durch ein Verzicht auf das altbackene 0815-Looting...

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. ;)
Wie wäre es, wenn du dich mit dem Looten einfach mal zurück hälst und das Spiel damit so spielen kannst, wie du es gern willst. :)

Btw...trotz ständigem Looten hatte ich auch zum Ende hin noch oft Geldprobleme.
 
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