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[Test] AfterShokz Xtrainerz (wasserdichter Bone-Conduction-Kopfhörer)

Aeton

Komplett-PC-Käufer(in)
[Test] AfterShokz Xtrainerz (wasserdichter Bone-Conduction-Kopfhörer)

Jeden Tag hören wir Geräusche nicht nur über unser Trommelfell, sondern auch über die Wangenknochen.
Knackgeräusche beim Kekseessen oder Trinken sind hier nur ein paar Beispiele. Diese Geräusche werden durch unsere Wangenknochen per Knochenschall an unser Gehör übertragen.

Dieses Phänomen machen sich Bone-Conduction-Kopfhörer zunutze und leiten durch Transducer minimale Vibrationen durch die Wangenknochen zum Innenohr und liefern dadurch Sound, ohne die Ohren abzudecken oder zu verschließen.
Durch diese Technik bieten sich diverse Möglichkeiten, welche auch schon Beethoven nutzte oder beim Militär eingesetzt werden, um Umgebungsgeräusche ohne Einschränkungen wahrnehmen zu können.

Seit Jahrzehnten versuchen viele Unternehmen die Bone-Conduction-Technologie für das breite Publikum zu entwickeln.
Dieser Herausforderung hat sich auch die Firma AfterShokz angenommen und durch
Nutzererfahrung mit ihre Bone-Conduction-Kopfhörern Jahr für Jahr optimiert.
Zu ihren 100 Patenten zählen unter anderem die PremiumPitch+ Technologie zur Erweiterung des Frequenzspektrums und die LeakSlayer-Technologie zur Reduzierung des Klangverlusts.

Ob sie mit ihrer neusten Errungenschaft, den wasserdichten Xtrainerz überzeugen können, will ich in diesem Test klären.


Danksagung

Zunächst möchte ich mich bei AfterShokz für die Bereitstellung des Produkts bedanken.


Features und technische Details

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Die AfterShokz Xtrainerz sind MP3 Bone-Conduction-Kopfhörer mit 4GB Speicher, welche durch ihr Open-Ear-Design die Ohren freilassen.
Die Xtrainerz sind speziell fürs Schwimmen designt und kommen mit einer IP68 Zertifizierung. Dadurch sind die Kopfhörer nicht nur dicht gegen Staub und geschützt gegen Berührung, sondern erlaubt auch ein zweistündiges Untertauchen in bis zu zwei Metern Tiefe. Jeder Xtrainerz wurde dabei in der Produktion auf 5 bar Druck getestet.
Daneben sind sie auch kombinierbar mit Schwimmbrillen, Schwimmkappen oder Ohrstöpseln.
Durch eine Benutzung außerhalb der Ohren werden zudem potenzielle Schmerzen wie bei In-Ear-Kopfhörern vermieden und sitzen auch bei intensiveren Körperbewegungen sicherer als diese.

Technisch gesehen kommt der Xtrainerz mit einem Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz bei einer Empfindlichkeit von 98 ± 3 dB.
Klangtechnisch werden durch einen speziellen Equalizer viel Bass und hohe Lautstärken unter Wasser versprochen.
Der 4 GB große Speicher bietet Platz für bis zu 1000 Lieder und unterstützt Formate wie MP3, WMA, AAC, WAV und FLAC, womit man ohne sein Smartphone trainieren kann.

Mit einer Batteriekapazität von 180 mAh beträgt die Wiedergabezeit ca. 8 Stunden, worauf eine Ladedauer von 2 Stunden folgt. Durch die AudreySay Sprachausgabe ist der Xtrainerz einfach zu bedienen; das Gewicht der Kopfhörer beträgt 20 Gramm.

Die Kopfhörer kommen mit 2 Jahren Garantie.


Verpackung und Lieferumfang

Die Xtrainerz kommen in einer hochwertigen Klappbox.

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Im Lieferumfang befindet sich neben den Xtrainerz selbst eine USB Ladestation, wasserdichte Ohrstöpsel, ein Handbuch, Sicherheitshinweise und eine Garantiekarte. Außerdem wird noch eine kleine Tasche aus Silikon und eine Badekappe mitgeliefert.

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Erster Eindruck und Design

Nimmt man die Xtrainerz aus ihrer Verpackung, ist man überrascht, wie klein und vor allem leicht die Kopfhörer doch sind.
Die Verarbeitung ist sehr gut, lediglich ergibt sich am Kopfband an der Verbindungsnaht ein scharfer Rand. Dieser stört jedoch nicht, da das Band eh nicht am Kopf anliegt. Die Ladebox ist ebenfalls gut verarbeitet.

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Alles in allem wirkt das Produkt sehr hochwertig und kann durch sein schlichtes Design überzeugen. Die Ohrhörer sind in einem matten Grauton gehalten, während das Band und die Auflageflächen schwarz mit weißen Partikeln gestaltet wurden.
Die Xtrainerz sind rundum angenehm weich gummiert.

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Die Ladebox kommt ebenfalls mit diesem mattschwarzen Design, besteht allerdings vollständig aus Plastik. Innen ist diese Box seidenmatt schwarz und offenbart hier die vier Pins zur Strom- und Datenübertragung.

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Zur Verstauung liefert AfterShokz eine schwarze mit Reißverschluss ausgestattete Silikontasche mit, welche ebenfalls gut verarbeitet ist.
Praktischerweise sind auf der Rückseite Lüftungslöcher angebracht, um überschüssiges Wasser nach dem Gebrauch entweichen lassen zu können, da dies über die große Öffnung aufgrund der Reißverschlüsse nicht optimal funktioniert.

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Praxistest

Setzt man die Xtrainerz zum ersten Mal auf, profitiert man gleich von ihrem niedrigen Gewicht: man merkt die Kopfhörer kaum, nur ein leichter Druck an der Seite vor den Ohren lässt den Hörer merkbar machen.

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Dennoch lastet durch die zusammengebogene Ursprungsform der Kopfhörer doch schon ein wenig Druck auf den Hörmuscheln. Dieser Druck ist nicht sonderlich hoch, dennoch ist er an dieser Stelle ungewohnt und dadurch auch zunächst ein wenig unangenehm.
Durch diese Spannung hält der Xtrainerz aber auch sehr gut und fällt auch bei schnelleren Kopfbewegungen nicht ab.

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Ansonsten schmiegen sich die Hörer gut um die Ohren, wenn auch das harte Gummi ein wenig drückt. Brillenträger kommen mit der Konstruktion aber genauso gut zurecht wie Brillenlose. Zwar liegen die Hörer über dem Ohr neben dem Brillenträger auf, dies beeinflusst jedoch nur minimal den Tragekomfort.


Am Hinterkopf und seitlich stehen Bedienelement und Hörer ab, das Band schwebt - je nach Kopfgröße - mit wenigen Zentimetern Abstand und verhindert dadurch Druck auf den Hinterkopf.
Wenn ich mir auch zunächst ein variabel einstellbares und anliegendes System gewünscht habe, lässt sich nach einigen Praxistest unter und über Wasser sagen, dass es in seiner Position doch praktisch ist, da es den Kopf nicht berührt und dadurch keine Bewegungen auf die Hörer an sich übertragen werden. Das Band wackelt auch bei heftigeren Bewegungen nicht mit und sorgt mit dadurch auch für ein angenehmes und kaum merkbares Tragegefühl.
Durch diese Konstruktionsweise sollte der Xtrainerz auch bei vielen Köpfen passen. Extrem große oder kleine Köpfe könnten dennoch Probleme mit dem Kopfhörer haben.


Zum Anschalten der Kopfhörer drückt man dann die Power-Taste für drei Sekunden. Auf diesem Weg kann man die Xtrainerz auch wieder ausschalten.
Generell ist die grundlegende Bedienung sehr intuitiv gestaltet; ein Klick auf die Powertaste startet bzw. pausiert Songs, die Lautstärke wird durch die Plus- und Minustaste gesteuert und ein zweisekündiger Druck auf Letztere lässt einen zwischen den Songs hin- und herspringen.

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Auch der Akkustand kann durch einen Klick auf eine der beiden Lautstärketasten bei pausierter Musik abgerufen werden.
Normalerweise würde man sich bei einem Kopfhörer mit Sprachausgabe jetzt denken, der Akkustand wird in genauer oder zumindest gerundeter Prozentzahl angegeben, aber nein: man muss sich mit “battery medium” “battery high” “battery low” oder “charge me” genügen. Für mich ein wenig zu ungenau und auch unverständlich bei der verbauten Technik.

Durch einen Klick auf die Modus-Taste wird logischerweise der Modus der Wiedergabe zwischen “normal”, “wiederholen” und “zufällig” gewechselt.
Zwei Sekunden drücken lässt den eingebauten Equalizer zwischen dem allgemeinen und dem Schwimmmodus wechseln.


Auch einige Tastenkombinationen kommen mit den Xtrainerz, wie beispielsweise das Öffnen bzw. Schließen von Ordnern, das Auswählen des nächsten Ordners oder auch das Einstellen der Sprache.
Übrigens: der Sprachassistent lässt sich nur in den Sprachen Englisch, Chinesisch, Koreanisch oder Janpanisch einstellen. Auch wenn in der heutigen Zeit jeder Englisch verstehen sollte, würde ich mir vielleicht doch durch ein Software-Update eine deutsche Stimme wünschen.

Da man für die Tastenkombinationen zwei Tasten gleichzeitig betätigen muss, welche auch noch an einem Ohr liegen, ist das Auslösen dieser Aktionen schwer, da es sehr unpraktisch ist z.B. beide Lautstärketasten gleichzeitig für zwei Sekunden zu drücken, besonders in Aktion, z.B. beim Schwimmen oder Joggen.
Natürlich gibt es für solche Tastenkombinationen keine wirklich besseren Lösungen; ein paar weitere Knöpfe an der anderen Ohrseite hätten das Ganze aber um einiges leichter bedienbar gemacht.


Ist der Xtrainerz dann an, ertönt die Audrey-Stimme mit “Welcome to AfterShokz”, sagt den aktuellen Batteriezustand an und spielt den ersten Song ab.
Vorab sind auf dem Kopfhörer nämlich schon vier Songs gespeichert, nämlich
Cries Alone von Tony Sway, Gold Aalibrary von Erwin Steijlen, Home Aalibrary von Denis Woods und Live For The Moment von Bjorn Songe-Moller.
Somit kann man direkt die Xtrainerz testhören.

Im ersten Eindruck überzeugt der Klang, besonders die Mitten und Höhen kommen sehr klar zum Vorschein, wenn auch die Mitten etwas dumpf wirken.
Starke Bässe kann man bei dieser Technik der Schallübertragung natürlich nicht erwarten, womit die Tiefen nicht so voll und eher flach wirken, aber dennoch zum Gesamtbild passen.

Die Lautstärke lässt sich mit ihren 14 Stufen auch präzise genug einstellen, Laut genug wird der Hörer ebenfalls. Bei höheren Lautstärken können dann aber auch schon - wie auch bei InEar-Hören - Außenstehende mithören.


Clever gelöst ist das Laden und übertragen von Daten auf den Xtrainerz.
Zum Laden werden diese in das mitgelieferte Ladecase gelegt, welches man über einen Klappmechanismus öffnen kann. Dadurch bleibt einem ein klassischer Port-Anschluss mit fummeliger Abdeckung erspart.
Diese Idee ist zwar ganz nett, jedoch sind die Gelenke der Box weitere mechanische Verschleißpunkte, welche nach häufigem Nutzen kaputtgehen können.

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Dennoch praktisch ist hier, dass im Ladecase ein kleines Fenster eingebaut wurde, um den Ladezustand abzulesen.
Die Xtrainerz selbst verfügen nämlich über eine versteckt eingebaute LED, welche den Ladestand visuell anzeigt.
Ein wenig nervig ist aber das Kabel, welches mit nur 20 cm Länge sehr kurz ist, womit man direkt an der Steckdose hängen muss oder die Kopfhörer am USB-Port hängen. Ein längeres Kabel wäre hier um einiges praktischer gewesen.
Außerdem wird kein Netzteil mitgeliefert, welches heutzutage aber nahezu jeder sowieso schon besitzen sollte.

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Meiner Meinung nach ein wenig unpraktisch ist, dass Songs nur per integriertem “MP3 Player” abgespielt werden können, welcher zudem an Speicherplatz nicht erweiterbar ist.
Natürlich ist das die naheliegendste Lösung bei einem Kopfhörer, den man im Wasser benutzt, da hier nicht unbedingt immer eine Bluetooth-Verbindung möglich ist. Jedoch ist es auch sehr umständlich die Audiodateien herunterzuladen, jedes Mal neu zu löschen oder zu ändern und vor allem durch die Unterordner zu navigieren.

Will man die Xtrainerz nicht nur zum Schwimmen, sondern beispielsweise auch zum Laufen verwenden, kann man sich nicht mit seinem Smartphone per Bluetooth verbinden. Diese Art der Verbindung besitzen alle anderen Bone Conduction Kopfhörer von AfterShokz, nur dieser nicht.
Hätten die Xtrainerz beides, hätte man hiermit den perfekten Allrounder, was aber leider nicht der Fall ist.


Größtes Manko an der Bedienung ist allerdings das Navigieren durch Ordner.
Normalerweise sollte man mit Tastenkombinationen durch angelegte Ordner wechseln können, bei meinem Gerät hat dies jedoch gar nicht funktioniert.
Nicht einmal ein Signal ertönt, es scheint als wäre die Funktion nicht integriert.
Dadurch bleibt einem nur die Möglichkeit, durch lästiges überspringen von Songs in andere Ordner zu gelangen, was nicht nur nervt, sondern auch zeitaufwändig ist. Außerdem muss man die angelegte Ordnerstruktur perfekt im Kopf haben, da die Namen der Ordner nicht angesagt werden.
Dadurch ist das Sortieren von Dateien und auch das separate Abspeichern verschiedener Audioformate wie Podcasts, Hörbücher oder Musik sinnlos.
Meiner Meinung nach ein No-Go bei solch einem hohen Preis.


Nutz man die Xtrainerz dann zum ersten Mal in ihrem eigentlichen Verwendungsgebiet, dem Wasser, fällt bei normalem Modus auf, dass der Klang im Gegensatz zu über Wasser nicht nur an Lautstärke, sondern auch enorm an Basslastigkeit zunimmt, sodass der Sound nicht mehr ausgeglichen klingt und die Tiefen dominieren bzw. Mitten und Höhen schlucken.
Wechselt man dann jedoch in den Schwimmmodus, merkt man, dass dieser perfekt an diese spezielle Umgebung angepasst ist.
Die Bässe werden in ihrer Dominanz reduziert, sodass der Klang sich gut ausgleicht.
Besonders imponierend sind die Bässe, welche unter Wasser viel besser zur Geltung kommen als an der Luft.

Hier liegt aber auch schon das Problem des ganzen Systems bzw. der Idee dahinter:
benutzt man keine Ohrstöpsel, dringt beim Schwimmen unkontrolliert Wasser in die Ohren ein und wieder aus, was durch das notwendige Atmen beim Schwimmen noch verstärkt wird.
Da Wasser im Ohr die Bässe verstärkt, ist es sehr nervig, wenn dieser Zustand sich bei jedem Atmen ändert bzw. noch schlimmer, wenn man unterschiedlich viel Wasser in den Ohren hat.

Somit ist der Klang ruhig unter Wasser zwar unglaublich gut, jedoch ist man praktisch nie in der Lage, diesen genießen zu können.
Durch Atmen und Geräusche, die bei den Schwimmbewegungen entstehen, hört man den Sound dann kaum mehr durchgängig, womit man ihn sehr Laut stellen muss, was auf Dauer das Gehör schädigen kann. Podcasts, bei denen man jedes Wort gut verstehen muss, um folgen zu können, oder auch Hörbücher, kann man somit eher vergessen.
Ebenfalls störend ist, dass die Systemsounds nicht mit der Lautstärke mitgeregelt werden, sondern immer gleich laut bleiben, womit durch den basslastigeren und lauteren Klang unter Wasser diese Sounds extrem laut sind.

Benutzt man die Xtrainerz jedoch gepaart mit eigenen oder auch den mitgelieferten Ohrstöpseln, wird dieses Problem größtenteils behoben. Schwimmt man dann noch einigermaßen ruhig, wird der Klang auch nicht so stark von anderen Geräuschen übertönt.

Dennoch lobenswert ist die generelle Konstruktion, durch welche der Xtrainerz immer perfekt sitzt und bei egal welcher Bewegung nicht abrutscht. Auch Rollwenden sind potenziell möglich.
Zudem merkt man die Kopfhörer beim Schwimmen kaum, auch der leichte Druck vor den Ohren ist nicht sonderlich bemerkbar oder störend. Durch das Design können die Ohren natürlich auch nicht gedrückt oder InEars zu tief ins Ohr eindringen.
Die versprochene Kombinierbarkeit mit Schwimmbrille, Schwimmkappe und Ohrstöpseln wird ebenfalls eingehalten.
Ebenfalls praktisch: das Material der Xtrainerz ist wasserabweisend, womit sie nach dem Schwimmen von selbst schnell trocknen.

AfterShokz verspricht zudem einen geringeren Klangverlust und hat eine LeakSlayer Technologie entwickelt, um den von den Transducern generierten Klang abzugeben und damit die durch das Gehäuse erzeugten Vibrationen aufzuheben.
Dies kann ich auch bestätigen, der Klang ist wirklich sehr gut und neutral.

Auch zum Sport über Wasser eignen sich die Xtrainerz hervorragend, da man mit dem integrierten Speicher nicht immer sein Smartphone mitnehmen muss. Außerdem machen Schweiß bzw. ein Abwaschen den IP 68 zertifizieren Xtrainerz nichts aus. Ebenfalls ein Vorteil der Bone-Conduction Technologie: durch die offene Bauweise wird das Hörvermögen weniger gestört, womit mehr auf die Umwelt geachtet werden kann.


Und bezüglich der Akkulaufzeit des Xtrainerz muss man sich trotz des nur 183 mAh großen Akkus keine Gedanken machen. Dieser hält bei mittlerer Lautstärke für knapp 21 Stunden Musikgenuss und ist mit der Ladeschale auch wieder in 2,5 Stunden aufgeladen.
Selbst für aktivere Sportler sollte somit ein wöchentliches Aufladen völlig ausreichen.


Versionen

Der AfterShokz Xtrainerz kommt in den Farben Schwarzer Diamant, Saphirblau, Aquamarin und Rubinrot.


Fazit

Zu einem Preis von derzeit 159,95 € ist der Xtrainerz von AfterShokz zwar nicht gerade günstig, dafür gibt es aktuell aber auch kein Konkurrenzprodukt, welches mit gleichen oder ähnlichen Features kommt. Die Firma ist sozusagen Pionier in ihrem Bereich und liefert dafür eine erstaunliche Qualität.

Positiv ins Gewicht fallen die Xtrainerz vor allem durch den guten und ausgewogenen Klang, welcher unter Wasser durch den speziell angepassten Equalizer nochmals mehr überzeugt, als an der Luft.
Der interne Speicher bietet genügend Platz für Lieder und co. und hohe Lautstärken, eine intuitive Steuerung und vor allem ein hoher Tragekomfort gepaart mit einem festen Sitz tragen zu einem angenehmen Klangerlebnis bei.

Ebenfalls praktisch ist die Kombinierbarkeit mit Ohrstöpseln, Badekappen oder Schwimmbrillen und die einfache Reinigung der Xtrainerz. Ein mitgeliefertes Case schützt das teure Stück Technik und auch die gute Verarbeitung darf nicht unerwähnt bleiben.

Die extrem gute Akkulaufzeit verspricht langen Hörspaß und auch die kurze Ladedauer kann überzeugen.
Das intelligente System zur Strom- und Datenübertragung kann im Praxistest ebenfalls überzeugen, wenn auch das Ladekabel zu kurz ist, was schon zu den negativen Punkten der Xtrainerz führt.

Dazu zählt unter anderem auch die ungenaue Batterieansage und einen nicht verfügbaren Sprachassistenten in Deutsch. Ebenfalls ein wenig nervig sind die umständlich auszuführenden Tastenkombinationen.

Für den ein oder anderen könnte auch die fehlende Bluetoothverbindung ein Problem darstellen, da die Handhabung mit einem integrierten Speicher sehr umständlich sein kann.
Ebenfalls darf man sich bei den Xtrainerz nicht einen perfekten Klang beim Schwimmen vorstellen, da Außengeräusche diesen beeinflussen. Zudem ist die Verwendung von Ohrstöpseln für eine gutes Klangerlebnis eigentlich nicht umgehbar.

Am negativsten ins Gewicht fällt jedoch die nicht funktionierende Ordnersteuerung, was im Alltag einfach nur nervig ist und den Kopfhörer stark in seinem Können einschränkt.


Kann man über die negativen Punkte hinwegsehen und möchte in Genuss dieses neuartigen Produkts kommen, kann man die Xtrainerz auf jeden Fall empfehlen. Ist man jedoch eher Fan einer Bluetoothverbindung, sollte man sich auf jeden Fall die anderen Geräte von AfterShokz anschauen.
Letztendlich sind die Xtrainerz zwar nicht der perfekte Allrounder für ihren Preis, haben jedoch eine Monopolstellung auf dem Markt und sind besonders als Unterwasserkopfhörer einzigartig.


Links

Hier kommt ihr zur Website von AfterShokz
Bone Conduction Headphones | AfterShokz

Und hier zu dem Xtrainerz
Xtrainerz | AfterShokz
 
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