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Tesla T1

PCTom

BIOS-Overclocker(in)
Ich nutze momentan ein DT880 600 Ohm an einer Titanium HD und würde gern mal einen T1 probehören dazu stellt sich allerdings die Frage ob ich dazu dann eine bessere Ausgabe brauche für den Vergleich ??
hat jemand Erfahrung mit dem T1
 

The_Trasher

Software-Overclocker(in)
Natürlich klingt ein T1 an einer besseren SoKa besser als an einer schlechteren.
Aber willst du jetzt genau hören?

In dem Preisbereich würde ich aber mal Richtung Sennheiser schielen. Stichwort: HD 600,700,800.
 
TE
PCTom

PCTom

BIOS-Overclocker(in)
Natürlich klingt ein T1 an einer besseren SoKa besser als an einer schlechteren.
Aber willst du jetzt genau hören?

In dem Preisbereich würde ich aber mal Richtung Sennheiser schielen. Stichwort: HD 600,700,800.

es ist nur die Neugier ob der Unterschied zwischen dem 880 und dem Tesla 1 groß ist

Ja eigentlich erübrigt sich die Frage von mir, bessere Quelle = bessere Ausgabe ich war mir halt nicht sicher ob ich mit einer SoKa überhaubt den T1 ausfahren kann oder ob sie dann zum Flaschenhals wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

The_Trasher

Software-Overclocker(in)
Ich würde sagen nein, zumindest ist der Preisaufschlag nicht gerechtfertigt, mMn.
Aber einfach mal probehören um dir selbst ein Bild zu machen.

Wenn du wirklich in der Preisregion vom T1 was suchst würde ich dringend raten bei Sennheiser zu hören.

Zur Titanium HD kann ich nicht viel sagen, da kenne ich sie zu wenig.
 

Thallassa

Volt-Modder(in)
Zumindest verstärkerseitig lässt sich der T1 leichter ausfahren, als dein DT880. Die Titanium HD sehe ich aber für beide Fälle schon als unterdimensioniert an. Der Unterschied zwischen T1 und 880 ist schon groß, den T1 musst/ solltest du aber auch mit der geeigneten Musik (Auch geschmackssache, aber schlecht produziertes Zeugs oder elektronische Musik machen mit dem T1 gaaaar keinen Spaß) mit nem geeigneten DAC füttern. Allgemein ist er sehr hell abgestimmt, noch heller, als der DT880. Bei so einer Ausgabe kommst du keinesfalls um das probehören herum, da kannst du dann auch ausloten, ob der T1 was für dich ist, wieviel und ob der Unterschied dir das Geld wert ist. Ich würde in der Preisklasse aber auch, wie Thrasher, auf die Sennheiser HD700 und HD800 schielen.
 
TE
PCTom

PCTom

BIOS-Overclocker(in)
Zumindest verstärkerseitig lässt sich der T1 leichter ausfahren, als dein DT880. Die Titanium HD sehe ich aber für beide Fälle schon als unterdimensioniert an. Der Unterschied zwischen T1 und 880 ist schon groß, den T1 musst/ solltest du aber auch mit der geeigneten Musik (Auch geschmackssache, aber schlecht produziertes Zeugs oder elektronische Musik machen mit dem T1 gaaaar keinen Spaß) mit nem geeigneten DAC füttern. Allgemein ist er sehr hell abgestimmt, noch heller, als der DT880. Bei so einer Ausgabe kommst du keinesfalls um das probehören herum, da kannst du dann auch ausloten, ob der T1 was für dich ist, wieviel und ob der Unterschied dir das Geld wert ist. Ich würde in der Preisklasse aber auch, wie Thrasher, auf die Sennheiser HD700 und HD800 schielen.

Schlechte Abmischungen oder billig zusammengestellte elektronische Musik macht ja schon mit dem DT880 600 Ohm keinen Spaß ;) zum Vergleich dachte ich z.B. an David Garrett :)
Ich finde die Titanium HD noch ganz brauchbar für den DT880 werd mir aber den T1 mal auswärts probehören bei Gelegenheit und wenn Er mir sehr gefällt dann auch über eine passende Quelle Gedanken machen.
 
Zuletzt bearbeitet:

BlackNeo

BIOS-Overclocker(in)
Der T1 kann gefallen, aber weiter vorne würde ich den HD800, Audeze LCD2, Hifiman HE-6 oder den Fostex TH-600 sehen.
 
TE
PCTom

PCTom

BIOS-Overclocker(in)
Der T1 kann gefallen, aber weiter vorne würde ich den HD800, Audeze LCD2, Hifiman HE-6 oder den Fostex TH-600 sehen.

vielleicht teste ich nach Möglichkeit alle einmal, ich habe aber noch keine klare Kaufabsicht es ist bei mir erst einmal nur die Neugier ob ich einen Unterschied heraushören kann wenn ja dann mal auf die Steuerrückzahlung warten ;)
 

BlackNeo

BIOS-Overclocker(in)
Nur solltest du für alle deine Soundkarte deutlich aufstocken. SO eine ASUS Xonar Essence One wäre da schon angebracht.
 

Darkseth

BIOS-Overclocker(in)
In dem Preisbereich würde ich aber mal Richtung Sennheiser schielen. Stichwort: HD 600,700,800.
Wieso das?
Gerade von Sennheiser würde ich abraten, nach derer Preispolitik. Der HD 700 soll laut vielen nur gut sein, wenn man ihn für 400-450~ max bekommt. Der HD 600 ist eher ein 200€ kopfhörer, der nur 300€ kostet weil Sennheiser aus langeweile mal alle seine Preise angezogen hat.
Auch den HD 800 würde ich einem T1 nicht vorziehen, wenn ich schon von Usern in Foren höre, dass Sennheiser 180€ verlangt nur um das Kabel zu wechseln. Und das soll der User bezahlen innerhalb der Garantie :stupid:

Jedenfalls, gerade WEIL Sennheiser die Preise angezogen hat, würde ich die Sennheiser nur nehmen, wenn ich sie mit anderen verglichen hätte - Naja, wie Sinnvoll auch immer dieser Vorschlag sein mag.... Wenn man 1000€ für nen Hörer ausgeben will (obwohl man den T1 oft für 690-720€~ findet !!), würde ich auf jedenfall mit mindestens 2-3 weiteren vergleichen.

Zum T1: Ich sehe keinen grund, warum eine Essence STX nicht ausreichen würde. Gerade die Tesla modelle sind leicht anzutreiben. Der 600 Ohm T1 dürfte vermutlich sogar wesentlich einfacher anzutreiben sein, als diverse andere Kopfhörer unter 100 Ohm (AKG K7xx, Hifiman HE 400+, Audece LCD, etc)
 
Zuletzt bearbeitet:

Thallassa

Volt-Modder(in)
Gerade von Sennheiser würde ich abraten, nach derer Preispolitik. Der HD 700 soll laut vielen nur gut sein, wenn man ihn für 400-450~ max bekommt. Der HD 600 ist eher ein 200€ kopfhörer, der nur 300€ kostet weil Sennheiser aus langeweile mal alle seine Preise angezogen hat.
Naja, aus "Langweile" war das bestimmt nicht, viel mehr mangels Konkurrenz, da darf man gerne die Preise hochschrauben. Philips hat beim Fidelio ja auch etwas an der Kurbel gedreht, das macht den KH nicht weniger Konkurrenzfähig, ebenso wie ein HD800 für seine 1200€ immer noch genauso konkurrenzfähig ist - in Sachen Imaging und Auflösung toppt man das Ding nunmal nicht so einfach, wer das möchte, zahlt das auch gerne. Da kommt kein Beyer, kein Audez'e und sonst nix ran, außer vielleicht den hierzulande leider zu teuren Stax SR-009.
Auch der HD700 ist sein Geld durchaus wert, diese Bassperformance der Treiber, das im Vergleich zum HD800 weit angenehmere Sounding und der halbe Preis machen es durchaus wert. Er ist auch gar nicht weit vom HD800 entfernt... Was T90 und T1 auch nicht sind, ich sehe die beiden allerdings nicht wirklich in ihrer (normalen) Preisklasse von 490 bzw. 950€ spielen. Es gibt sicher ne Zielgruppe, die den T1 zu schätzen weiß, die Nachteile die er allerdings in Sachen Geschwindigkeit, Mittenpräsenz und die Beyer-typischen Höhen mit sich bringt ist genauso ein Grund definitiv nicht blind zu ihm zu raten. Der T1 ist ein Kopfhörer, den ich ehrlich gesagt nur mit extrem hochwertig produziertem Material füttern würde, da er so verflucht fies spielt und selbst magere Produktionsschwächen schonungslos aufdeckt - wodurch zumindest mein durchwachsener und von mittelmäßigen Aufnahmen geprägter Musikgeschmack schonungslos weggerotzt wurde und ich keinen Spaß mehr dran hatte. Gut, jetzt sind wir wieder bei der subjektiven Ebene.. :ugly:

Auch den HD 800 würde ich einem T1 nicht vorziehen, wenn ich schon von Usern in Foren höre, dass Sennheiser 180€ verlangt nur um das Kabel zu wechseln. Und das soll der User bezahlen innerhalb der Garantie :stupid:
War das nicht der Fall vom Colonel?

Zum T1: Ich sehe keinen grund, warum eine Essence STX nicht ausreichen würde. Gerade die Tesla modelle sind leicht anzutreiben. Der 600 Ohm T1 dürfte vermutlich sogar wesentlich einfacher anzutreiben sein, als diverse andere Kopfhörer unter 100 Ohm (AKG K7xx, Hifiman HE 400+, Audece LCD, etc)
Weil auch Amping abseits der "zufriedenstellenden Grenze" noch etwas bringt. Über sauteure KHVs kann man sich genauso streiten wie über Premium-Grafikkarten, aber es ist nunmal eben doch mehr als Psychoakustik, wenn man etwas mehr in seinen Amp steckt, ebenso wie den DAC - ganz gleich, ob nun der billige Amp es schafft, zumindest das Frequenzspektrum zufriedenstellend darzustellen, was ich nicht unbedingt gewährleistet sehe. Außerdem würde man so einen sauteuren, analytischen Kopfhörer wohl auch mit einem weit besseren DAC betreiben wollen, als dem der STX oder vergleichbar...
 

Darkseth

BIOS-Overclocker(in)
War das nicht der Fall vom Colonel?
Nicht sicher, kann aber sehr gut sein.

Weil auch Amping abseits der "zufriedenstellenden Grenze" noch etwas bringt. Über sauteure KHVs kann man sich genauso streiten wie über Premium-Grafikkarten, aber es ist nunmal eben doch mehr als Psychoakustik, wenn man etwas mehr in seinen Amp steckt, ebenso wie den DAC - ganz gleich, ob nun der billige Amp es schafft, zumindest das Frequenzspektrum zufriedenstellend darzustellen, was ich nicht unbedingt gewährleistet sehe.
Da muss ich solch eine situation aber erst noch finden.
Ich persönlich kann aber sagen, dass ein DT 880 mit 600 Ohm an einer Xonar DX (und das sogar am Gehäuse frontpanel + die DX hat garkeinen Kopfhörerverstärker) nahezu identisch klingt als an einem Yulong u100. Klangliche unterschiede maximal bei paar Prozentpunkten.
Bzw, der Klangliche unterschied (wohlgemerkt, immernoch ein dt 880 mit 600 Ohm) zwischen meinem ALC 888 Onboard und meiner damaligen Xonar DX war locker 10 mal größer, als der minimale nuancen unterschied zwischen xonar DX und dem Yulong u100.

Bad_Robot hat was ähnliches mit nem DT 880 getestet, nämlich ein Yulong u100 (200€ dac/khv) gegen eine V200/v800 kombi (1600€~). Letzteres klang maximal 1-2% besser.
Und ich behaupte mal ganz Frech, der Unterschied zwischen verschiedenen DAC/KHVs wird auch mit nem 1000€ Kopfhörer nicht wirklich größer sein. Von mir aus verdopple den prozentualen unterschied auf 2-4%. Für sowas lächerliches würde ich persönlich keine 1400€ mehr hinblättern.

Außerdem würde man so einen sauteuren, analytischen Kopfhörer wohl auch mit einem weit besseren DAC betreiben wollen, als dem der STX oder vergleichbar...
Siehe den obigen vergleich. Glaubst du wirklich, dass du mit einem Kopfhörer der klasse T1/HD800~ einen größeren unterschied als ne kleine Nuance feststellen wirst, wenn du statt ner STX einen 800€ DAC nutzt?

Ich behaupte, die meisten würden im Blindtest versagen (und zwar nem richtigen Blindtest, wo eine unabhängige person die dinger umsteckt. Selbst, wenn die Person dir spaßeshalber 2 mal den Yulong hinhält, wenn ausgemacht war, dass einmal nen 800€ DAC dran ist, und einmal der Yulong. Die meisten werden definitiv behaupten, nen unterschied zu hören. Wenn, dann werden sie die beiden eher an der tonalität (da die Essence bekanntlich minimal warm abgestimmt ist) unterscheiden, und nicht an der klangqualität/dynamik/bühne/wasauchimmer.), und wollen sich einfach selbst einreden, dass ein 150€ DAC an nem 1000€ Kofhörer ketzerei ist, und eine mangelhafte Quelle.
Gerade bei nem Tesla Beyer ist ein KHV an sich eher ausschließlich für die Lautstärke. Mein T90 profitiert z.B. absolut null von nem Verstärker an sich, so effizient wie der ist. Da würde mich mal ein Blind-test zwischen einer billigen xonar DX und nem Yulong u100 (oder irgendein beliebiger beliebter DAC/KHV zwischen 200-350€) interessieren.

Eine Soundkarte / eine Quelle hat deutlich weniger einfluss auf den Klang, als es leider viel zu viele behaupten. Viele wollen sich den Kauf ihres teuren DACs / AMPs rechtfertigen, viele plappern nur nach (z.B. dass flacs sich um welten besser anhören würden als mp3) und so weiter. Und das kann ich guten gewissens sagen, weil ich es so selbst gehört habe, zumindest was einen Beyerdynamic angeht. (problemkinder wie diverse magnetostaten mal außen vorgelassen, zu denen maße ich mir in der Hinsicht kein Urteil an. Sowie auch bestimmte einzelfälle. Der HD 650 soll ja z.B. gut auf mehr Power anspringen. Aber im Schnitt machts weniger unterschied als oft behauptet wird)

Edit: Wenn ich (auch nach eigenem testen) mit nem 300€ Verstärker (statt meiner jetzigen Phoebus) noch ein paar % mehr Dynamik ein ein paar Songs rausholen könnte mit dem T90... Würde ich mit einem lächeln drauf verzichten ;)
Das selbe, wenn ich z.B. eine Essence STX + HD 800 kombi nutzen würde, und mit nem 500-600€ DAC noch 2% mehr Klangqualität rausholen würde... Das wäre meiner Meinung nach mehr Quatsch/sinnlos, als "passt besser zu" oder "läuft besser mit" ^^
Bzw.... solch ein DAC upgrade würde ich eher als hobby einstufen / new-toy-syndrome.
 
Zuletzt bearbeitet:

Thallassa

Volt-Modder(in)
[...]
Siehe den obigen vergleich. Glaubst du wirklich, dass du mit einem Kopfhörer der klasse T1/HD800~ einen größeren unterschied als ne kleine Nuance feststellen wirst, wenn du statt ner STX einen 800€ DAC nutzt?
Bei den Prozentvergleichen musst du beachten, dass deine 1% meine 100% sein können.
Ich hatte sohl mit einem T1, als auch einem LCD2, einem LCD3, einem T70, einem HD800 und einem HD700 das Vergnüngen, mit HDVD800 und FiiO E07K zu hören. Das Ergebnis war mitunter deutlich - nicht, dass es mir den Preis des HDVD800 wert wäre, aber man kann hören wie der Klang mit dem HDVD entspannter, transparenter, druckvoller etc.pp. (je nach Kopfhörer, das waren kürzere Tests und ich möchte das jetzt um die Stunde nicht alles aus dem Kopf ausführen) - dabei ist der DAC nichtmal so gut.
Als ich danach M-Dac, Q-Dac, Zodiac Dac und Essence One vergleichen durfte, waren auch Unterschiede festzustellen. Der Zodiac war eindeutig der Beste, mit aber ebensowenig wie der M-Dac den Aufpreis zur Essence One wert. Aber selbst am BlueSky wurden die Unterschiede deutlich - von wegen Blindtest - meine Mutter hat nur im Vorbeigehen kurz mitgehört und meinte, dass es wesentlich feiner klingt als davor und wieviel Geld ich denn schon wieder für den Audiomist ausgegeben habe :ugly:

Und selbst jetzt mit der Bitfenix Flo Review (ja, da kommt nach Ewigkeiten etwas) kann ich genug Unterschiede zwischen Fiio, Essence One und HTC One ausmachen (Die DX wurde noch nicht getestet, liegt hier aber bereits rum), - umso stärker (wir befinden uns trotzdem in keinem krassen Bereich, das muss kurz klargestellt werden) hör ich es mit dem Takstar Hi-2050 heraus. Vielleicht sollte ich mal wirklich nen Blindtest anstellen, mal sehen wann ich Zeit dafür finde, Interessant für die Review wäre das allemal.

viele plappern nur nach (z.B. dass flacs sich um welten besser anhören würden als mp3) und so weiter.
und diese mit nem Logitech X-530 unterscheiden wollen :ugly: Ich würde auch gern viele Leute zum Blindtest ranziehen, aber was willste machen? Ich kann ja mal vorbeischneien, wenn ich in Stuttgart bin :devil:
 
TE
PCTom

PCTom

BIOS-Overclocker(in)
Bei den Prozentvergleichen musst du beachten, dass deine 1% meine 100% sein können.
Ich hatte sohl mit einem T1, als auch einem LCD2, einem LCD3, einem T70, einem HD800 und einem HD700 das Vergnüngen, mit HDVD800 und FiiO E07K zu hören. Das Ergebnis war mitunter deutlich - nicht, dass es mir den Preis des HDVD800 wert wäre, aber man kann hören wie der Klang mit dem HDVD entspannter, transparenter, druckvoller etc.pp. (je nach Kopfhörer, das waren kürzere Tests und ich möchte das jetzt um die Stunde nicht alles aus dem Kopf ausführen) - dabei ist der DAC nichtmal so gut.
Als ich danach M-Dac, Q-Dac, Zodiac Dac und Essence One vergleichen durfte, waren auch Unterschiede festzustellen. Der Zodiac war eindeutig der Beste, mit aber ebensowenig wie der M-Dac den Aufpreis zur Essence One wert. Aber selbst am BlueSky wurden die Unterschiede deutlich - von wegen Blindtest - meine Mutter hat nur im Vorbeigehen kurz mitgehört und meinte, dass es wesentlich feiner klingt als davor und wieviel Geld ich denn schon wieder für den Audiomist ausgegeben habe :ugly:

Und selbst jetzt mit der Bitfenix Flo Review (ja, da kommt nach Ewigkeiten etwas) kann ich genug Unterschiede zwischen Fiio, Essence One und HTC One ausmachen (Die DX wurde noch nicht getestet, liegt hier aber bereits rum), - umso stärker (wir befinden uns trotzdem in keinem krassen Bereich, das muss kurz klargestellt werden) hör ich es mit dem Takstar Hi-2050 heraus. Vielleicht sollte ich mal wirklich nen Blindtest anstellen, mal sehen wann ich Zeit dafür finde, Interessant für die Review wäre das allemal.

und diese mit nem Logitech X-530 unterscheiden wollen :ugly: Ich würde auch gern viele Leute zum Blindtest ranziehen, aber was willste machen? Ich kann ja mal vorbeischneien, wenn ich in Stuttgart bin :devil:
hast du den T1 ,HD 800 und die anderen noch :) MUC ist bei mir vor der Haustür ;)
 

debalz

Software-Overclocker(in)
Den T1 ausschließlich am PC+DAC zu betreiben halte ich schon fast für Verschwendung, eine Kette mit guten CD-Player + entsprechendem KHV kann das Potential besser ausschöpfen finde ich. Wie schon gesagt wurde macht der T1 erst mit sehr gut produziertem Audiomaterial richtig Spaß. Natürlich wird er mit der Soundkarte vom TE auch wesentlich besser klingen als mit dem jetzigen DT880. Ob die Karte ihn lautstärkemäßig sauber ausfahren kann weiß ich nicht, mein T1 wird an der Xfi-HD lange nicht so laut wie an dem Corda Jazz, reichen tut es fürs zocken und Filme schauen dennoch!
Zum Klang will ich mich nicht groß äußern, würde aber behaupten dass er für Leute, die nicht unbedingt darauf bestehen jede noch so kleine Hallfahne oder die feinsten Anspielgeräusche des Bogens an einer Violinensaite hören zu müssen, ein sehr guter Allrounder ist. Außerdem gibts ihn hin und wieder für um die 700€, dann wirds auch P/L-mäßig richtig interessant.
Würde fürs Probehören zur Verfügung stehen - wohne allerdings im Aachener Raum..
 

der-sack88

Software-Overclocker(in)
Naja, am HD700 scheiden sich ja die Geister. Empfohlen wird er so gut wie nie, sogar im Hifi-Forum hat ihn kaum jemand, wenn überhaupt. Ob er jetzt nur ein besserer HD650 ist oder fast so gut wie der HD800... ich habe leider beide noch nicht gehört, aber der Frequenzverlauf spricht zumindest nicht für letzteres. Wenn überhaupt würde ich bei Sennheiser zum HD800 greifen, ansonsten kann ich diesen Sennheiser-Teppich der kleineren Sennheiser nicht ab. Aber durch die Preispolitik werde ich mir auch den sparen, auch wegen der Preise der Hörer an sich, aber vor allem wegen der Ersatzteile.

Kopfhörer oberhalb der "großen Drei" würde ich in jedem Fall mal vor dem Kauf hören, mit eigener Musik. Die sind ja eigentlich alle nicht schlecht, höchstens zu teuer für das Gebotene. Entscheidend ist aber die Abstimmung, wenn die einem nicht gefällt bringt die beste Auflösung und die realistischste Bühne nichts. Und nur so kann man bewerten, ob der Hörer passt, nirgends drückt, der Seal stimmt usw. Als ich meine ersten richtigen Kopfhörer gekauft habe dachte ich auch zuerst, es wird der K701, weil die Beschreibungen mir am besten gefallen haben. Im Endeffekt hat mir aber der DT880 zum einen noch ein Stück besser gefallen, zum anderen ist der K701 das unbequemste Stück Technik, dass ich je auf dem Kopf hatte.:D Wer diese Noppen verbrochen hat gehört geschlagen, der K601 ohne diese Noppen ist mMn einer der bequemsten Kopfhörer überhaupt.

Zum KHV: der sollte in erster Linie verstärken. Ich bin kein Freund vom Verstärkerklang. Sobald ein Verstärker "klingt", ist er schlecht. Wer es gesoundet will, sollte sich einfach einen Kopfhörer kaufen, der so klingt, wie er sich das wünscht. Ansonsten wäre ein möglichst niedriger Ausgangswiderstand gut, ist aber auch nur bei Multi-BA In-Ears wirklich wichtig. Alles in allem bietet der Objective2 für rund 100€ ein super Paket. "Klingt nicht", nahezu 0 Ohm, Gain einstellbar, null Rauschen und je nach Anforderungen als mobile oder Desktop-Variante zu haben. Mehr braucht man nicht, wenn der Kopfhörer keine speziellen Anforderungen stellt.


edit:

Den T1 ausschließlich am PC+DAC zu betreiben halte ich schon fast für Verschwendung, eine Kette mit guten CD-Player + entsprechendem KHV kann das Potential besser ausschöpfen finde ich.

Naja, DAC ist DAC. Ein DAC in einem CD-Player unterscheidet sich auch nicht groß von einem DAC auf einer guten Soundkarte. Das ist heute technisch dermaßen ausgereizt, dass die klanglichen Unterschiede kaum noch vorhanden sind. Oberhalb eines Yamaha CD-S300, Onkyo C-7030, Denon DCD-520 und ähnlichen Playern bzw. einer Essence STX wird sich da nichts mehr tun, meines Wissens nach konnte noch keiner unterschiedliche Hifi-CD-Player im Blindtest unterscheiden.;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Zum KHV: der sollte in erster Linie verstärken. Ich bin kein Freund vom Verstärkerklang. Sobald ein Verstärker "klingt", ist er schlecht. Wer es gesoundet will, sollte sich einfach einen Kopfhörer kaufen, der so klingt, wie er sich das wünscht. Ansonsten wäre ein möglichst niedriger Ausgangswiderstand gut, ist aber auch nur bei Multi-BA In-Ears wirklich wichtig. Alles in allem bietet der Objective2 für rund 100€ ein super Paket. "Klingt nicht", nahezu 0 Ohm, Gain einstellbar, null Rauschen und je nach Anforderungen als mobile oder Desktop-Variante zu haben. Mehr braucht man nicht, wenn der Kopfhörer keine speziellen Anforderungen stellt.

Naja, DAC ist DAC. Ein DAC in einem CD-Player unterscheidet sich auch nicht groß von einem DAC auf einer guten Soundkarte. Das ist heute technisch dermaßen ausgereizt, dass die klanglichen Unterschiede kaum noch vorhanden sind.

Mit Verlaub das sind 2 schlicht falsche Aussagen!

Zum einen klingen Verstärker praktisch immer Unterschiedlich - genau wie jede andere Audiokomponente auch - ohne dass man da von sounding reden kann. Wer natürlich die Beurteilung einer Komponente anhand von 2-3 Messwerten und Kurven festmacht, der wird schnell zu dem Schluss kommen, dass es keine Unterschiede gibt bzw. geben kann weil da ja alles weit jenseits von gut und böse ausgereizt ist.

Fakt ist, dass es einen Haufen Facetten bei der Musikwiedergabe gibt und die üblichen Klirr und Frequenzgangmessungen dem in keinster Weise gerecht werden. Schönes Beispiel wadia, die haben früher zu den absolut Besten gehört wenn es um Digitalkomponenten ging. Die Preise waren "marktgerecht" im oberen 4-stelligen Bereich für die kleineren CD Player (alles relativ in echt Mordstrümmer) bis in den gesunden 5-stelligen Bereich. Ob man das haben will, kann, muss will ich jetzt nicht diskutieren.

Deren Player / DACs hatten umschaltbare Digitalfilter (im Prinzip wie das was z.B. T+A auch macht) bei denen man zwischen dem üblichen und diversen zeitrichtigen Filtern umschalten konnte. Messtechnisch waren die zeitrichtigen für den unbedarften Betrachter eindeutig schlechter, produzierten sie doch einen Abfall von dem einen oder anderen dB am oberen Frequenzband. Laien (und die gibt es auch bei "Kennern") haben die Filter sofort verteufelt weil es ja "sounding" sei. Natürlich absoluter Unfug! Da wurde eben auf der (messtechnisch nicht so geläufigen) Zeitebene vieles wesentlich besser gemacht, so dass das kleine Manko an Hochtonglitter völlig in dem viel besseren Groove unterging und das Klangergebnis erheblich livehaftiger daherkam.

Da wurde eben nicht gesoundet, sondern das Augenmerk eben auf ein anderes Detail gelegt. Das Ergebnis war jedenfall mehr als überzeugend! Beispiele dieser Art finden sich in vielen Bereichen im Hifibereich - es ist aber leichter sowas als sounding abzutun als sich damit zu beschäftigen und ggf. sogar selbst anzuhören!

Oberhalb eines Yamaha CD-S300, Onkyo C-7030, Denon DCD-520 und ähnlichen Playern bzw. einer Essence STX wird sich da nichts mehr tun, meines Wissens nach konnte noch keiner unterschiedliche Hifi-CD-Player im Blindtest unterscheiden.;)

Doch ich - und ein Haufen Leute aus meinem Bekanntenkreis... Ich selber habe erst letztes Jahr einen DAC bzw. Streamer "blind" ausgesucht und gekauft. Da gibts auch in gehobenen Preisklassen immer noch Unterschiede, die klar herauszuhören und zuordenbar sind.

Du machst auch den fehler einen DAC auf dessen Chip zu reduzieren! Natürlich kommen da oftmals identische Lösungen zum Einsatz, aber im gehobenen Bereich gibts da schon auch nochmal andere Lösungen als die in den vergleichsweise einfachen Geräten die du hier aufzählst!

Der Chip ist aber nur für vlt. 50% des Klang verantwortlich. Die Ausgangsstufen, Jitterbehandlung, Stromversorgung, Digitalfilter usw. spielen da ebenso mit rein. Wer die Chance hat sollte mal Geräte anhören, die mittels externer Stromversorgungen gepimpt werden können, oder mittels Steuerleitungen zw. Player und Wandler (z.B. Denon Link) oder auch umschaltbare Digitalfilter haben. Da ist jedesmal ein deutlicher Unterschied und meist in richtung besser zu hören.

Kein Gerät klingt perfekt, jeder Entwickler legt auf einen anderen Aspekt Wert, deswegen klingen die Geräte auch unterschiedlich. D.h. sind im Idealfall in einem Bereich näher am Original (das es ja nicht gibt) und dafür ggf. woanders weiter weg. Aber ich vermute / befürchte das ist für dich alles Sounding...

Sounding im eigentlichen Sinn gibt es meines Erachtens vor allem bei KHs. Nirgendwo sonst gibt es solche Bassbomber und ähnliche Auswüchse!
 

debalz

Software-Overclocker(in)
Die Fokussierung auf Musik und deren Genuss gelingt mir auch leichter, wenn Rechner und Bildschirm aus sind und ich gemütlich im Sessel einer SACD lauschen kann. Tendenziell höre ich am Rechner die Musik nur nebenbei, auch daher meinte ich, dass es fast Verschwendung wäre einen so teuren KH zu nehmen. Die klanglichen Nuancen die der T1 in der Lage ist wiederzugeben, bedürfen auch der Aufmerksamkeit des Zuhörers.
 

der-sack88

Software-Overclocker(in)
Mit Verlaub das sind 2 schlicht falsche Aussagen!

Zum einen klingen Verstärker praktisch immer Unterschiedlich - genau wie jede andere Audiokomponente auch - ohne dass man da von sounding reden kann. Wer natürlich die Beurteilung einer Komponente anhand von 2-3 Messwerten und Kurven festmacht, der wird schnell zu dem Schluss kommen, dass es keine Unterschiede gibt bzw. geben kann weil da ja alles weit jenseits von gut und böse ausgereizt ist.

Das Verstärker unterschiedlich klingen hab ich nie bestritten. Die Frage ist, wie stark unterscheiden sie sich? Wenn man keine eklatanten Fehler bei der Konstruktion macht, und die macht keiner der Hifi-Hersteller, dann behaupte ich, klingen alle Verstärker annähernd gleich. Zumindest dürften die Unterschiede nicht so groß sein, dass man sie in einem anständigen Blindtest auseinanderhören kann.

Fakt ist, dass es einen Haufen Facetten bei der Musikwiedergabe gibt und die üblichen Klirr und Frequenzgangmessungen dem in keinster Weise gerecht werden. Schönes Beispiel wadia, die haben früher zu den absolut Besten gehört wenn es um Digitalkomponenten ging. Die Preise waren "marktgerecht" im oberen 4-stelligen Bereich für die kleineren CD Player (alles relativ in echt Mordstrümmer) bis in den gesunden 5-stelligen Bereich. Ob man das haben will, kann, muss will ich jetzt nicht diskutieren.

Deren Player / DACs hatten umschaltbare Digitalfilter (im Prinzip wie das was z.B. T+A auch macht) bei denen man zwischen dem üblichen und diversen zeitrichtigen Filtern umschalten konnte. Messtechnisch waren die zeitrichtigen für den unbedarften Betrachter eindeutig schlechter, produzierten sie doch einen Abfall von dem einen oder anderen dB am oberen Frequenzband. Laien (und die gibt es auch bei "Kennern") haben die Filter sofort verteufelt weil es ja "sounding" sei. Natürlich absoluter Unfug! Da wurde eben auf der (messtechnisch nicht so geläufigen) Zeitebene vieles wesentlich besser gemacht, so dass das kleine Manko an Hochtonglitter völlig in dem viel besseren Groove unterging und das Klangergebnis erheblich livehaftiger daherkam.

Da wurde eben nicht gesoundet, sondern das Augenmerk eben auf ein anderes Detail gelegt. Das Ergebnis war jedenfall mehr als überzeugend! Beispiele dieser Art finden sich in vielen Bereichen im Hifibereich - es ist aber leichter sowas als sounding abzutun als sich damit zu beschäftigen und ggf. sogar selbst anzuhören!

Das Markierte klingt schon verdammt nach typischem Voodoo-Vokabular, bei aller Liebe... das hat ja auch damit nichts zu tun, dass ich behauptet habe, dass die grundlegende Technik bei Verstärkern und DACs sich beim Klang kaum unterscheidet. Wenn man noch zusätzliche Technik, und bei Filtern handelt es sich nach meinem Verständnis um sowas, reinbastelt kann das natürlich anders klingen.



Doch ich - und ein Haufen Leute aus meinem Bekanntenkreis... Ich selber habe erst letztes Jahr einen DAC bzw. Streamer "blind" ausgesucht und gekauft. Da gibts auch in gehobenen Preisklassen immer noch Unterschiede, die klar herauszuhören und zuordenbar sind.

Mit richtigem Blindtest? Umschaltbox, die in der Lage ist innerhalb von ~1 Sekunde umzuschalten, damit man direkt vergleichen kann, von dritten kontrolliert? Zufällige Reihenfolge, also auch evtl. mehrmals den selben DAC hintereinander, und konnte man dann einwandfrei feststellen, dass es sich um einen anderen DAC handelte? Ich rede noch nicht mal davon, zu erkennen, um welchen DAC es sich handelt.
Wie gesagt, ich habe bisher von keinem Blindtest unter wissenschaftlichen Bedingungen gelesen, der erfolgreich war. Wäre nett, wenn du da mal was zum lesen hättest, dann würde ich meine Meinung gerne revidieren.


Du machst auch den fehler einen DAC auf dessen Chip zu reduzieren! Natürlich kommen da oftmals identische Lösungen zum Einsatz, aber im gehobenen Bereich gibts da schon auch nochmal andere Lösungen als die in den vergleichsweise einfachen Geräten die du hier aufzählst!

Der Chip ist aber nur für vlt. 50% des Klang verantwortlich. Die Ausgangsstufen, Jitterbehandlung, Stromversorgung, Digitalfilter usw. spielen da ebenso mit rein. Wer die Chance hat sollte mal Geräte anhören, die mittels externer Stromversorgungen gepimpt werden können, oder mittels Steuerleitungen zw. Player und Wandler (z.B. Denon Link) oder auch umschaltbare Digitalfilter haben. Da ist jedesmal ein deutlicher Unterschied und meist in richtung besser zu hören.

Kein Gerät klingt perfekt, jeder Entwickler legt auf einen anderen Aspekt Wert, deswegen klingen die Geräte auch unterschiedlich. D.h. sind im Idealfall in einem Bereich näher am Original (das es ja nicht gibt) und dafür ggf. woanders weiter weg. Aber ich vermute / befürchte das ist für dich alles Sounding...

Mit Jitter zu argumentieren ist Blödsinn. Klar gibts das, aber Jitter hat ganz viel mit Glauben zu tun. Es ist bisher nicht erwiesen, weder durch die Wissenschaft, noch durch Tests, dass Jitter irgendeinen Einfluss auf den Klang hat. Und die Stromversorgung ist auch sehr abenteuerlich. Wenn mans richtig macht gibt es da nichts zu hören, und heutzutage macht es jeder richtig. Ich finde es immer traurig, wie sich Leute von Idioten wie Cinemike verarschen lassen und glauben, dass ihr Gerät besser klinge, weil da ein paar Bauteile ausgetauscht wurden und die Stromversorgung angeblich verbessert wurde. Manche meiner Geräte gaukeln mir ja auch vor, besser zu klingen, wenn man in den Pure-Direct-Modus schaltet. Super, das Display ist aus! Blöd, dass es sich immer noch gleich anhört.

Sounding im eigentlichen Sinn gibt es meines Erachtens vor allem bei KHs. Nirgendwo sonst gibt es solche Bassbomber und ähnliche Auswüchse!

Natürlich, weil Kopfhörer eben zu 90% den Sound bestimmen. 9% gehen nochmal aufs Hirn, dass einem auch was vorgaukeln kann, was nicht da ist. Und das eine restliche Prozent können sich der Verstärker und der DAC mit dem Wetter usw. teilen.:daumen: Nee, im Ernst, dass ist natürlich von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Meine UE900 z.B. klingen an der Essence STX schon katastrophal... und um mal wieder zum Thema zu kommen: eine Essence STX reicht vollkommen für einen T1. Wenn man unbedingt will kann man noch einen anderen KHV kaufen, der ist nicht der beste und mMn die Schwachstelle bei der Essence. Aber da gibts ja für ~100€ schon welche, die eigentlich für alle KH ausreichen.



Die Fokussierung auf Musik und deren Genuss gelingt mir auch leichter, wenn Rechner und Bildschirm aus sind und ich gemütlich im Sessel einer SACD lauschen kann. Tendenziell höre ich am Rechner die Musik nur nebenbei, auch daher meinte ich, dass es fast Verschwendung wäre einen so teuren KH zu nehmen. Die klanglichen Nuancen die der T1 in der Lage ist wiederzugeben, bedürfen auch der Aufmerksamkeit des Zuhörers.

Da geh ich vollkommen mit dir konform. Bei mir ist es nur so, dass mein PC und meine Anlage eh in unmittelbarer Umgebung zueinander stehen und mein PC auch an der Anlage hängt. Aus technische Sicht macht es mMn keinen großen Unterschied, zum "richtigen" Musikhören sitz ich aber auch lieber im Sessel.
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Das Verstärker unterschiedlich klingen hab ich nie bestritten. Die Frage ist, wie stark unterscheiden sie sich? Wenn man keine eklatanten Fehler bei der Konstruktion macht, und die macht keiner der Hifi-Hersteller, dann behaupte ich, klingen alle Verstärker annähernd gleich. Zumindest dürften die Unterschiede nicht so groß sein, dass man sie in einem anständigen Blindtest auseinanderhören kann.

Ob du es findest oder nicht ist da ohne Belang. Klar sind da deutliche Unterschiede rauszuhören. Wie deutlich und wie stark man das gewichtet ist aber objektiv nicht zu benennen sondern individuell dem persönlichen Empfinden und Anspruch geschuldet.

Das Markierte klingt schon verdammt nach typischem Voodoo-Vokabular, bei aller Liebe... das hat ja auch damit nichts zu tun, dass ich behauptet habe, dass die grundlegende Technik bei Verstärkern und DACs sich beim Klang kaum unterscheidet. Wenn man noch zusätzliche Technik, und bei Filtern handelt es sich nach meinem Verständnis um sowas, reinbastelt kann das natürlich anders klingen.

Hm mir scheint die Technik ist nicht dein Metier, sonst wüsstest du, dass da nix reingebastelt ist, sondern dass es sich dabei um grundlegende Dinge handelt die zur Technik eines DACs gehören und ohne den es eben einfach nicht tut. Wie die Filter arbeiten und wie sich diese auf den Klang auswirken ist eben eine der Dinge die man wissen und beherrschen muss wenn man so ein Ding macht. Das Beispiel wadia zeigt eben, dass es da mehrere Wege gibt zum Ziel zu kommen. Da ist erst mal nichts richtiger wie das andere, aber eben klanglich mit einem anderen "Fingerabdruck" versehen. Wenn dir mein Vokabular da nicht passt, dann ist das dein Problem - Klang lässt sich eben verbal nicht so einfach beschreiben! Mit Voodoo hat das wenig zu tun - wenn du mal die Chance hast einen entsprechenden DAC mit umschaltbaren Fingern zu hören, dann setz dich mal unvoreingenommen davor und spiel ein wenig rum... Vielleicht findest du eine "voodoofreie" Formulierung :D

Mit richtigem Blindtest? Umschaltbox, die in der Lage ist innerhalb von ~1 Sekunde umzuschalten, damit man direkt vergleichen kann, von dritten kontrolliert? Zufällige Reihenfolge, also auch evtl. mehrmals den selben DAC hintereinander, und konnte man dann einwandfrei feststellen, dass es sich um einen anderen DAC handelte? Ich rede noch nicht mal davon, zu erkennen, um welchen DAC es sich handelt.
Wie gesagt, ich habe bisher von keinem Blindtest unter wissenschaftlichen Bedingungen gelesen, der erfolgreich war. Wäre nett, wenn du da mal was zum lesen hättest, dann würde ich meine Meinung gerne revidieren.

Ich habe im Studium diverse Blindtests unter "Laborbedingungen" (sogar doppelblind!) gemacht. Damals hatten wir die Möglichkeit und haben das im Freundeskreis ausgiebig genutzt. Dabei kamen in vielerlei Hinsicht interessante Ergebnisse heraus, u.a. das man mehr hört und erkennt als landläufig angenommen wird - entsprechende Hörerfahrung vorrausgesetzt.

Zu dieser halbwegs aktuellen Entscheidung habe ich keine Laborbedingungen gehabt - auf Umschaltboxen im eigentlichen Sinne sollte man ohnehin verzichten, die machen viel kaputt, eleganter gehts mit entsprechend ausgestatteten Vorstufen oder Digitalquellen...

Mit Jitter zu argumentieren ist Blödsinn. Klar gibts das, aber Jitter hat ganz viel mit Glauben zu tun. Es ist bisher nicht erwiesen, weder durch die Wissenschaft, noch durch Tests, dass Jitter irgendeinen Einfluss auf den Klang hat.

Gleiches Thema wie oben hörs dir mal an bevor du hier irgendwelche halbgaren Dinge behauptest. Denon Link vs. HDMI solo wäre da mein Tipp...

Und die Stromversorgung ist auch sehr abenteuerlich. Wenn mans richtig macht gibt es da nichts zu hören, und heutzutage macht es jeder richtig.

Offenbar auch hier - du hast dir noch nie die Mühe gemacht wirklich selber was anzuhören... Stromversorgung ist eine der Hauptpunkte beim Klang eines Geräts. Das ist soweit ich weiß auch absolut unstrittig bei jedem der sich mit dem Thema wirklich auseinandersetzt. Es ist ja auch leicht zu überprüfen, dafür gibts genug Geräte die mit unterschiedlichen NTs gepimpt werden können (nicht zuletzt KHVs)

Aber da gibts ja für ~100€ schon welche, die eigentlich für alle KH ausreichen.

Ganz falsch! Es gibt für 100€ KHV die dir an allen KHs ausreichen. Wie oben geschrieben ist das nunmal sehr subjektiv. Ich habe da einen anderen Anspruch und würde - wenn KH für mich ein Thema zum Musikhören wären durchaus auch deutlich mehr Geld liegen lassen wenn ich mir dadurch einen für mich klanglichen Mehrwert generieren könnte.
 

BlackNeo

BIOS-Overclocker(in)
Wollte grade was zu den Aussagen von der-sack88 sagen, aber Zappa hat dahingehend alles schon beantwortet.

Dahingehend ne Frage an der-sack88: Wenn DACs eh keinen Unterschied machen, wieso hast du dann ne STX? Die wäre dann auch nicht besser als ein Realtek ALC 892 oder ALC 1150, die Messdaten sind nicht wirklich besser :D

@TE: Wie schon gesagt, für nen hochpreisigen KH sollte was größeres her, z.B. ne Xonar Essence One, eine Musical Fidelity Kombo aus V90-DAC und V-90 HPA oder auch ne Schiit Audio Kombi aus Bifrost und Asgard 2 (muss man aus den USA importieren, sollen dafür klanglich sehr sehr gut für den Preis sein und sind sehr robust und wertig).
 

der-sack88

Software-Overclocker(in)
Ich wiederhole mich ja nur ungern. Aber solange da nichts wirklich belegt wird und ich keinen Unterschied höre, sind die Unterschiede für mich auch nicht vorhanden. Wie gesagt, ich warte immernoch auf einen Link von etwas wirklich aussagekräftigem. Behaupten, dies und das mache einen Unterschied, kann jeder. Im Grunde läuft bei sowas jede Diskussion gleich ab. "Ich höre es aber" gegen "lässt sich weder wissenschaftlich noch empirisch belegen". Ich persönlich kann mit der Goldohrenfraktion nicht viel anfangen, die sind einfach zu anstrengend. Wobei man sagen muss, dass gewisse Threads im HiFi-Forum schon gut unterhalten.

Ich finde es aber auch nett, wie einem hier wieder die Worte im Mund verdreht werden. Ich habe nie behauptet, DACs machen garkeinen Unterschied. Nur, dass wir heutzutage technisch so weit sind, dass es ab einem bestimmten Punkt kaum einen Unterschied macht. Ich habe ja explizit Beispiele genannt und von HiFi gesprochen. Dass eine Xonar besser klingt als OnBoard, sollte klar sein. Oberhalb von Essence oder den genannten CD-Playern tut sich aber kaum noch was.

Schiit zu empfehlen finde ich ein bisschen fragwürdig, nur so nebenbei. Hier in Europa gibts genug Alternativen, die man nicht importieren muss. Vor allem der Umgang mit Kritik seitens Schiit und die Geschichte mit NwAvGuy bei HeadFi wirft mMn ein mehr als fragwürdiges Licht auf die Firma (und auch auf HypeFi).
 

BlackNeo

BIOS-Overclocker(in)
Nun, nichts belegt dass es keine Unterschiede gibt, weil sich sowas nicht messen lässt. Wenn du keinen Unterschied hörst ist ja schön und gut, es gibt aber Leute (wie z.B. Zappa und mich), die locker auch in verblindeten Tests Unterschiede hören. Und wie groß Unterschiede sind ist auch immer von der Person abhängig.

der-sack88 schrieb:
Dass eine Xonar besser klingt als OnBoard, sollte klar sein

Du beziehst dich doch nur auf Messdaten, da ist der Chip der STX nicht wirklich besser als ein Onboard-Chip.

Also ist es wohl doch der analoge Teil der Karte und der ist in größeren Teilen wie Xonar Essence One oder Xonar Essence III nochmals deutlich besser.

der-sack88 schrieb:
Oberhalb von Essence oder den genannten CD-Playern tut sich aber kaum noch was.

Und woran machst du das fest? Ich hör deutliche Unterschiede zwischen nem alten Sony-Player aus der ~100€ Klasse und nem C.E.C. model 500 CD für ehemals ~500 Mark.

Es kommt auch auf die Kette an. Niemand wird einen Unterschied zwischen nem 500€ und nem 5000€ Player an nem 200€ Amp mit 200€ LS hören, weil die Kette einfach limitiert.
 

der-sack88

Software-Overclocker(in)
Ich spreche auch nicht von Messergebnissen, jedenfalls nicht nur. Ich spreche hauptsächlich von Blindtests. Wenn der Unterschied wirklich so groß ist, dass man verblindet keine Probleme hätte, A und B zu unterscheiden, warum macht das dann nicht mal jemand? Dann würden sich die Diskussionen doch erübrigen. Ich fände das wirklich interessant, denn für Verstärker und DACs habe ich sowas noch nicht gefunden. Nur für Kabel, aber da war das Ergebnis ja von vornherein klar. Es kann doch nicht so schwer sein, mal eine Gruppe von 20-30 Leuten, die von sich selbst behaupten, den Unterschied zu hören, mal übers Wochenende in ein Tonstudio einzuladen und dann ausführlich zu testen. Ich kann mich auch täuschen und es hat schon jemand gemacht, aber dann könnte man doch die Voodoo-Unterforen in den entsprechenden Foren schließen, weil das Thema ja geklärt wäre...

Ich höre übrigens auch Unterschiede von meinem uralten Yamaha-Player zum aktuellen CD-S300. Zumindest glaube ich das. Aber da liegen auch bald 30 Jahre dazwischen... und ich spreche von aktuellen Modellen.
Und ich glaube euch ja auch, dass ihr einen Unterschied hört. Aber Klang entsteht eben im Gehirn. Und das lässt sich beeinflussen. Sei es durch das Gewicht des Geräts (schwerer ist ja oft besser:D), die Optik oder den Preis. Und das ist auch in Ordnung.

Und nochmal zum Thema: ich bleibe bei meiner These, für den T1 reicht der Objective2 für ~100€ vollkommen aus. Das Teil bietet einfach überragend viel KHV für den Preis.
 

BlackNeo

BIOS-Overclocker(in)
der-sack88 schrieb:
Es kann doch nicht so schwer sein, mal eine Gruppe von 20-30 Leuten, die von sich selbst behaupten, den Unterschied zu hören, mal übers Wochenende in ein Tonstudio einzuladen und dann ausführlich zu testen. Ich kann mich auch täuschen und es hat schon jemand gemacht, aber dann könnte man doch die Voodoo-Unterforen in den entsprechenden Foren schließen, weil das Thema ja geklärt wäre...

Nun, so verallgemeinern kann man das nicht. Man könnte Blindtests machen, ich denke mal wenn man Leute mit viiiiiiiieeeeeel Hörerfahrung einlädt würde man auch zu dem Schluss kommen dass die Elektronik was ausmacht. Aber Nicht jeder hört verblindet und dann spielt die Psychoakkustik mit rein, ist mMn aber nicht schlimm. Ich gebe gerne 5000€ für nen CD-Player aus, wenn mir mein Gehirn sagt der ist 10mal besser als ein 500€ Player ist das für mich auch so und der Kauf hat sich rentiert.

der-sack88 schrieb:
Und ich glaube euch ja auch, dass ihr einen Unterschied hört. Aber Klang entsteht eben im Gehirn. Und das lässt sich beeinflussen. Sei es durch das Gewicht des Geräts (schwerer ist ja oft besser:D), die Optik oder den Preis. Und das ist auch in Ordnung.

Psychoakkustik spielt wie gesagt klar mit rein. Aber schon rein technisch ist da ein Unterschied vorhanden, sei es nur durch mehr DACs und somit ne höhere Genauigkeit oder durch ein besseres Netzteil, was einfach saubereren Strom ausgibt.

der-sack88 schrieb:
Und nochmal zum Thema: ich bleibe bei meiner These, für den T1 reicht der Objective2 für ~100€ vollkommen aus. Das Teil bietet einfach überragend viel KHV für den Preis.

Für den Preis ist das Teil genial, das stimmt. Der TE sollte sich den mal bestellen und dann noch was anderes wie z.B. ne Xonar Essence One und vergleichen.
 
TE
PCTom

PCTom

BIOS-Overclocker(in)
OK bei den ganzen KHV die hier angeboten werden ich bin mit dem KHV meiner SoKa eigentlich voll zufrieden ich hör normal auf 30% wenns mal krachen soll 50% bis höchstens 70%, 100% verursacht Schmerzen ;) also wenn der AMP für den DT 880 600 Ohm langt sollte er das doch auch beim T1 ansonsten wenn ich das richtig vertehe kann man den OP AMP ja tauschen bei der Karte da gesockelt :huh: da wäre noch der DAC der sicherlich noch besser gehen würde
 

der-sack88

Software-Overclocker(in)
Klar, ich wäre, wenn ich das Geld übrig hätte, auch bereit, 5000€ zu zahlen. Alleine die Haptik wäre es mir wert. Wie oft habe ich die CD-Lade meines CD-S300 verflucht... und an die Haptik meines alten RX-500 kommt heute auch kein bezahlbares Gerät mehr ran...:(
Es ist ja schlussendlich ein Hobby, und natürlich hört niemand daheim verblindet. Aber wenn wirklich nur Leute mit extrem viel Hörerfahrung überhaupt Unterschiede hören, dann kann man die Diskussion hier auch beenden. Das ist was anderes als "locker Unterschiede hören".

Beim Netzteil sehe ich das etwas anders. Entweder es verhunzt den Sound, wie es z.B. mein Netzteil macht, wenn die Grafikkarte beansprucht wird und die Soundkarte direkt darüber eingebaut ist. Ansonsten hat der Strom aber keinerlei merklichen Einfluss auf den Klang. Wenn z.B. bei Cinemike die Stromzufuhr "getunt" wird, hat das absolut keinen Einfluss auf den Klang. Wie bei Kabeln gilt da: entweder sie sind schlecht gemacht. Plattenspieler sind da ein Beispiel, die können schon mal empfindlich reagieren. Oder eben nicht, dann hört man aber auch keine Verbesserung durch bessere Netzteile/Netzkabel/usw.


OK bei den ganzen KHV die hier angeboten werden ich bin mit dem KHV meiner SoKa eigentlich voll zufrieden ich hör normal auf 30% wenns mal krachen soll 50% bis höchstens 70%, 100% verursacht Schmerzen ;) also wenn der AMP für den DT 880 600 Ohm langt sollte er das doch auch beim T1 ansonsten wenn ich das richtig vertehe kann man den OP AMP ja tauschen bei der Karte da gesockelt :huh: da wäre noch der DAC der sicherlich noch besser gehen würde

Naja, ich sehe schon eher den KHV als Schwachstelle bei den Soundkarten auf dem Markt. Lautstärke bieten eigentlich die meisten genug, es geht mir zumindest eher darum, dass ich auch meine UE900 mal am PC hören kann. Die sind sehr empfindlich was den Ausgangswiderstand angeht, da sind die 10 Ohm (?) der Essence STX schon zu viel. Aber für "große" Kopfhörer fällt die Einschränkung ja weg.
 
TE
PCTom

PCTom

BIOS-Overclocker(in)
Naja, ich sehe schon eher den KHV als Schwachstelle bei den Soundkarten auf dem Markt. Lautstärke bieten eigentlich die meisten genug, es geht mir zumindest eher darum, dass ich auch meine UE900 mal am PC hören kann. Die sind sehr empfindlich was den Ausgangswiderstand angeht, da sind die 10 Ohm (?) der Essence STX schon zu viel. Aber für "große" Kopfhörer fällt die Einschränkung ja weg.
Klar bringen die DT an einem normalen Verstärker wesentlich schneller Druck von unten was ich bei der SoKa erst später erreiche aber im Vergleich zu einer Phoebus nimmt sich meine SoKa so gut wie nichts außer das sie an der Phoebus von allen drei am sterilsten (eine andere Bezeichnung fiel mir jetzt nicht ein ;) ) klingen.
An mehr konnte ich den DT noch nicht testen.#
ich werde mir aber zu einem externen KHV noch einmal Gedanken machen
 
Zuletzt bearbeitet:

Zappaesk

Volt-Modder(in)
OK bei den ganzen KHV die hier angeboten werden ich bin mit dem KHV meiner SoKa eigentlich voll zufrieden ich hör normal auf 30% wenns mal krachen soll 50% bis höchstens 70%, 100% verursacht Schmerzen ;)

es gibt aber mehr Qualitätskriterien als Lautstärke - das ist für sich genommen vlt. ein Kriterium aber mit Qualität hat das nix zu tun.

Ich spreche auch nicht von Messergebnissen, jedenfalls nicht nur. Ich spreche hauptsächlich von Blindtests. Wenn der Unterschied wirklich so groß ist, dass man verblindet keine Probleme hätte, A und B zu unterscheiden, warum macht das dann nicht mal jemand?

Wer sagt denn, dass das niemand macht? Ich habs gemacht, zig andere Leute die ich kenne auch. Ist das niemand? Und nein, wir haben keine wissenschaftliche Abhandlung drüber geschrieben die ich dir jetzt verlinken könnte - warum auch? Mir reicht es, dass ich die Unterschiede höre und das ich es für mich bewiesen habe.

Zur Aussagekraft von Blindtests führe ich auch gerne das Beispiel mit den Weinexperten an. Da wurde auch ein Blindtest gemacht und viele der gestandenen Experten hatten blind Probleme einen Rot- von nem Weißwein zu unterscheiden - Ergebnis alle Weine schmecken gleich? Wohl kaum!

Nur für Kabel, aber da war das Ergebnis ja von vornherein klar.



Es kann doch nicht so schwer sein, mal eine Gruppe von 20-30 Leuten, die von sich selbst behaupten, den Unterschied zu hören, mal übers Wochenende in ein Tonstudio einzuladen und dann ausführlich zu testen. Ich kann mich auch täuschen und es hat schon jemand gemacht, aber dann könnte man doch die Voodoo-Unterforen in den entsprechenden Foren schließen, weil das Thema ja geklärt wäre...

Sowas wird ständig gemacht! Nur weil du das nicht mitbekommst heißt das nicht, dass es das nicht gibt! Jeder anständige Händler macht sowas mit seinen Kunden.

Und nochmal zum Thema: ich bleibe bei meiner These, für den T1 reicht der Objective2 für ~100€ vollkommen aus. Das Teil bietet einfach überragend viel KHV für den Preis.

Die These stimmt aber eben nur für dich - obwohl ich nicht sicher bin ob du die Kombi mal gehört bzw. im Vergleich zu was besserem gehört hast...

Wenn z.B. bei Cinemike die Stromzufuhr "getunt" wird, hat das absolut keinen Einfluss auf den Klang. Wie bei Kabeln gilt da: entweder sie sind schlecht gemacht. Plattenspieler sind da ein Beispiel, die können schon mal empfindlich reagieren. Oder eben nicht, dann hört man aber auch keine Verbesserung durch bessere Netzteile/Netzkabel/usw.

Ich weiß nicht wer oder was Cinemike ist und was der macht, aber bitte hör dir mal Geräte (auch Plattenspieler!) mit unterschiedlichen Netzteilen an. Die Unterschiede sind dramatisch! Nicht umsonst ist bei nem Verstärker normalerweise das NT das aufwändigste am Ganzen Gerät.

Du hörst dich wie jemand an, der irgendwo liest, dass es keine Unterschiede gibt, das Ganze ohne es selbst zu probieren glaubt und dann ohne technischen Hintergrund (siehe Filter bei DACs) argumentiert. Die Unterschiede findet man nicht in Foren im Netz oder in irgendwelchen Berichten zu Blindtests, sondern nur indem man es selbst ausprobiert und hartnäckig den eigenen Hörhorizont bzw. seine Hörerfahrung erweitert.

Ich selber habe ne Anlage die vermutlich teurer war als die Autos der meisten User hier. Die habe ich mir nicht gekauft weil die Geräte so toll aussehen oder so schwer sind, sondern weil ich über Jahre immer wieder intensiv nach Verbesserungen gefahndet habe und diese blind gegen das vorhandene gehört habe. Dabei habe ich mir auch viele Anschaffungen geschenkt, eben weil sie nichts gebracht hätten außer mehr Geld zu verschlingen. Für jemanden ohne Hörerfahrung wäre so ne Anlage rausgeworfenes Geld, der hört in der Tat keine Unterschiede - andere schon...

So aber genug, zu dem Thema gibts hier in dem Thread nix mehr zu lesen...
 

debalz

Software-Overclocker(in)
Und nochmal zum Thema: ich bleibe bei meiner These, für den T1 reicht der Objective2 für ~100€ vollkommen aus. Das Teil bietet einfach überragend viel KHV für den Preis.
Trotzdem, wenn Beyerdynamic den A1 als KHV für den T1 empfiehlt ist das nicht völlig haltlos und aus der Luft gegriffen. Sicherlich nicht notwendig, um klanglich für die meisten Hörer das Beste herauszuholen und zu teuer, aber ein Hinweis darauf dass man nicht am falschen Ende sparen soll um das Potential vom T1 richtig zu nutzen. Ein paar Preisklassen niedriger aber auch nicht unbedingt das günstigste nehmen wäre meine Empfehlung, zumindest konnte mein alter KHV, ein Musical fidelity für 120€ dem T1 bei höheren Lautstärken keine sauberen Töne mehr entlocken.
 

Dr_Dunkel

Software-Overclocker(in)
Wobei man dem A1 für den Preis noch einen ordentlichen DAC hätte spendieren können. Laut dem was man so liest soll er die Höhen beim T1 etwas zähmen, aufgrund der höheren Ausgangsimpedanz.
 

Darkseth

BIOS-Overclocker(in)
Haltlos nicht. Beyerdynamic will das teil ja verkaufen und profit machen ;)
Selbst wenn man NUR mit anderen reinenv erstärkern vergleicht, sind andere besser.

Die 100 Ohm ausgangsipmendanz bekommt man ehrlich gesagt anders hin...
z.B. der A-20 verstärker dürfte vom Aufbau fast identisch sein zum Yulong u100 - der noch nen ordentlichen DAC dabei hat.
 
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