Tesla Model 3: Meistverkauftes Auto in Europa vor allen Verbrennern

BigBoymann

Software-Overclocker(in)
Ist nur eine frage wie man den motor behandelt. (mit binärer fahrweise bekommst du auch den akku bei zeiten tot) Und überhaupt gehen meist die "anbauteile" kaputt. Der block selbst sollte 240000km recht problemlos überstehen. Und diesel-motoren... Ich sag es mal so, mein oller pumpe-düse (das auto hab ich nicht mehr) ging mit 300000km auf der uhr besser wie mit 100000km. ;-)
Ja und Nein.

Den Block bekommste in der Regel nicht kaputt, bzw. zerstören ihn wenn dann die Anbauteildefekt. Also Kette reißt, Kolben kantet und zerstört den Block. Dennoch ist in meinen Augen das Konstrukt Motor für mich mit dem Akku gleich zu setzen, kostet die meiste Energie bei der Herstellung und ist das "wichtigste" Teil. Alles andere ist ja bei den Autos ähnlich, Bremsen, identisch, Fahrwerk, identisch, usw. Dein oller Pumpe Düse (ich weiß ja nicht welcher), ist aber auch ein guter Trinker und wird sich nicht wenig reinschlucken, ob das jetzt so effizient ist?

Auch da bin ich anderer meinung. Ich sehe einfach nicht, wie man die unterschiedliche ausdehnung der materialien in den griff bekommen soll. In aktuellen zellen wird das ja vom elektrolyt bewerkstelligt.
Entsprechend sehe ich derzeit lithium-schwefel vorn. Die haben aktuell schon die doppelte kapazität von lithium-ionen-akkus und können vorraussichtlich das 5-fache erreichen.
Das sind µ und ich denke nicht, dass wir da Probleme bekommen werden. Akkus gibt es ja schon und Ausdehnung ist bisher kein größeres Problem. Schwefel ist mir noch zu weit weg, da gehe ich von 10-15 Jahren Marktreife aus, aber auch eine interessante Technik. Weiß nur nicht ob man sich nochmal vom Feststoff lösen wird, Brandschutz usw.
Das sehe ich fast genau so kritisch, da man einfach keine unterschiedlichen kapazitäten, und das macht man zwangsläufig wenn man zellen unterschiedlichen alters und benutzung miteinander im pack hat, miteinander mischt. Ich hab die zellen in meinem solar-akku auch nicht ganz umsonst sortiert um packete mit habwegs gleicher kapazität zu erhalten. Dabei fordere ich den akku nichtmal ansatzweise so wie ich es könnte.
Ich glaube da machst du dir zuviele Sorgen. Die Ansätze zeigen schon, dass dies funktioniert, schließlich sind die einzelnen Zellen bereits zu Packs verpackt, diese Packs dann zusammen angeschlossen. Qualität und Zustand der Zellen werden evtl. im Werk ja sogar gleich gelevelt (ich weiß es nicht, wenn es aber ein Problem wäre, könnte ich mir das gut vorstellen). Dann hast du "gleiche" Packs die eben unterschiedlich genutzt werden, aber dahinter steckt ja auch noch eine recht clevere Batteriesteuerung, die schon sehr genau weiß was mit den Akkus los ist. Musst mal rumkommen und den OBD Stecker draussetzne, was man da so alles über die Akkus herausfinden kann ist schon interessant. Daher glaube ich fest dran, dass die Akkus problemlos kleinteilig repariert werden können. Kapazitätsverluste werden jedenfalls nicht das Problem sein, zumindest nicht mit den aktuellen Ladegewschwindigkeiten.
 

Lotto

Software-Overclocker(in)
Naja Chipkrise halt. Sobald die Lieferketten wieder funktionieren sieht es selbstverständlich anders aus. Tesla hat sich da ja unabhängig gemacht und das zahlt sich halt jetzt zufällig aus.
 

TurricanVeteran

Volt-Modder(in)
Das sind µ und ich denke nicht, dass wir da Probleme bekommen werden.
Doch. Das problem mit der ausdehnung der verschiedenen materialien ist ja das, was aktuell noch gelöst werden muß.
Außerdem dehnt und schrumpft es ja nicht nur ein mal, sondern tausendfach im laufe seines akku-lebens. Und dann ist das wie mit einem metallstreifen. Wenn man den ständig hin und her biegt wird das material irgendwann ermüden und brechen.
Dein oller Pumpe Düse (ich weiß ja nicht welcher), ist aber auch ein guter Trinker und wird sich nicht wenig reinschlucken, ob das jetzt so effizient ist?
An die effizienz der PD-motoren kommen nicht viele andere diesel heran (liegt irgendwo bei 41-42%, wenn ich mich recht entsinne) und mein ur-pumpe-düse lief bis 240k km mit 6,5 und danach nur noch mit 6l/100km (passat). Dabei hatte der noch nicht mal piezo-gesteuerte einspritzdüsen. (wurden elektromagnetisch angesteuert-> mehr wie 2 einspritzvorgänge pro zündung waren also nicht drin)
Ein ehemaliger kollege hatte einen neueren PD im golf (piezo-gesteuerte einspritzdüsen) und der murmelte irgendwas von um die 5l/100km bei 160 auf der AB.
Ich glaube da machst du dir zuviele Sorgen.
Glaub mir, mach ich nicht. Ich hab es schon durch, das eines meiner akku-pack`s gestorben ist. Ich durfte das ding dann demontieren, zerlegen, alle akku`s auf funktion testen, hoffen das die immer noch ihre kapazität haben, mit anderen akku`s gleicher kapazität wieder ergänzen und alles wieder zusammen bauen. Die dinger hab ich übrigens auf 2 kwh größe gebaut und so eine zelle hat um die 10 wh. Du kannst dir also hoffentlich vorstellen was für eine arbeit das war.
Mal davon ab, man sollte auch nicht unbedingt zellen unterschiedlicher hersteller, auch nicht mit gleicher kapazität, mischen, da die unterschiedliche innenwiederstände haben. Das läßt die spannung beim laden auch auseinander driften.
Qualität und Zustand der Zellen werden evtl. im Werk ja sogar gleich gelevelt (ich weiß es nicht, wenn es aber ein Problem wäre, könnte ich mir das gut vorstellen).
Du kannst die ausgleichen wie du willst. Unterschiedliche kapazitäten werden in der spannung immer auseinander driften.
Weißt du eigentlich nach welchem verfahren lithium-akku`s geladen werden?
Um es einfach zu machen, das ladegerät versuch immer die höchst mögliche spannung zu erreichen (ist abhängig davon wieviel watt man gerade in den akku pumpt) , bis die maximal-spannung des akku`s erreicht ist. Danach sinkt die stromstärke bis sie fast null ist. Bei einem einzel-akku (1S-akku) ist das soweit kein problem.
Aber nehmen wir mal an, das wie einen 2S-akku haben. (2 zellen in reihe) Eine zelle hat 2000mah und die 2. 3000mah.
Jetzt laden wir den akku und sagen dem ladegerät entsprechend, das es bei 8,4V schluß machen muß. (die zellen vertragen jeweils 4,2V max). Also laden wir und zelle 1 hat nach 7,4wh (durchschnittliche spannung bei beiden 3,7v*2ah=7,4wh) ihre 4,2v erreicht. Zelle 2 verträgt aber 11,1wh und hat, grob geschätzt, erst 3,9V erreicht.
Jetzt sind aber 4,2V+3,9V=8,1V. Die sieht das ladegerät und sagt sich- Ist noch nicht voll- und erhöht die spannung weiter.
Wenn das ladegerät dann die 8,4V erreicht, hat zelle 1 aber schon, wieder grob geschätzt, 4,3V und zelle 2 ist erst bei 4,1V. Damit ist zelle 1 überladen und zelle 2 noch nicht voll. Macht man das dauerhaft ist zelle 1 natürlich sehr viel schneller hin als zelle 2.
Zugegeben, das beispiel ist sehr einfach gehalten und berücksichtigt noch ein paar andere dinge nicht, aber der effekt kann sich mit der zeit weiter auf schaukeln und fällt größer aus, wenn man mehr zellen in reihe schaltet. (ein tesla akku-pack ist übrigens als 6S74P organisiert, also 6 in reihe geschaltet reihen in denen 74 zellen parallel verschaltet sind)
Und um das auseinander driften der zellen zu unterbinden kommt nun das BMS ins spiel. Das lädt die reihen quasi quer und sorgt somit dafür, das die spannung aller zellen möglichst immer auf einem level ist. Allerdings sind dessen möglichkeiten beschränkt. Ich habe für meinen akku z.b. eine hand voll aktive BMS die pro stück mit 1A quer laden können. Der akku hat dabei geschätzt 18kwh kapazität und muß bis zu 2 kw am eingang aushalten. Du kannst dir hoffentlich vorstellen, das das batteriemanagement es schwer hat da es, pro reihe, max. mit 33w ausgleichen kann (der akku hat max. 33v). Dabei kommen rund 5kwh auf ein BMS.
Naja Chipkrise halt. Sobald die Lieferketten wieder funktionieren sieht es selbstverständlich anders aus. Tesla hat sich da ja unabhängig gemacht und das zahlt sich halt jetzt zufällig aus.
Tesla lässt bei TSMC fertigen und ist deshalb auch nicht unabhängig.
Der unterschied ist, das andere hersteller ihre bestellungen bei den chipfertigern gekürzt haben und tesla eben nicht. Aber naja... Zu irgendetwas muß der größenwahn von musk ja gut sein. :ugly:
 

nuclear

PC-Selbstbauer(in)
Wie schon im Artikel beschrieben: Tesla nutzt ihre unstetigen Lieferungen fürs Marketing, auch wenn ihre Verkaufszahlen trotzdem beeindruckend sind!
Wenn man ID.4 und ID.3 zusammen zählt hat VW ähnlich viele Autos verkauft wie Tesla das Model 3 und Y (war zu faul da genaue Zahlen zu rechnen :P)

Vergleich:

August:
-Tesla Modell 3 7824
-Golf 13664
-ID3 7904

Juli:
-Tesla Modell 3 636
-Golf 19425
-ID3 5433

Juni:
-Tesla Modell 3 25476
-Golf 27247
-ID3 6999

Januar, Februar,April, Mai wurden z.B. auch sehr wenige Model 3 in der Statistik gezählt, ca. 4000 durchschnittlich.
 

Kuhprah

Software-Overclocker(in)
Naja, die Tesla hätte nicht soviele gekauft, wenn es nicht 9500€ Subventionen vom Staat gegeben hätte.

Das ist schlicht falsch. Nur weil man in D Steuergelder dafür hinterhergeworfen bekommt weil sonst nix vorwärts geht scheinbar ist das Model 3 und Y auch in Ländern wo es keinen einzigen Cent an Förderung gibt an allen anderen Hersteller vorbei gezogen dass es nicht mehr normal ist und eigentlich allen Herstellern rundum die Augen endlich öffnen müsste...

Von den 100.000 Model 3 die Hertz bestellt hat fang ich gar nicht erst an... das sind 100k Volume Modelle die andere jetzt nicht verkaufen.
 

yingtao

Software-Overclocker(in)
Keine Japaner in Sicht. Erstaunlich..

Die Japaner fahren eine andere Taktik. Elektro eignet sich am besten für kurze Strecken im Stadtverkehr und entsprechend produzieren die Japaner aktuell auch nur so mikro Fahrzeuge als Vollelektro. Für mittlere Strecken setzen die auf Hybride mit eFuels (elektro für in der Stadt und Verbrenner für Überland) und für Langstrecken dann Wasserstoff (Verbrenner mit Wasserstoff oder Elektro mit Brennstofzelle).

Ein ähnlicher Ansatz wird auch hier in Deutschland von einigen Herstellern (z.B. Porsche oder auch Audi) gefordert. Beim reinen Elektroantrieb hat man zwar die höchste Effizienz aber das Problem das man nur schwierig günstigen Ökostrom aus anderen Ländern kaufen kann, es noch immer schwierig ist den zu speichern und das Akkugewicht bei Langstrecken zum Problem wird.

Auch das Laden der e-Autos ist problematisch. Bei einem aktuellen Projekt haben wir eine Tiefgarage mit ca. 30 Stellplätzen für e-Autos und nochmal 30 Stellplätze für e-Bikes und müssen jetzt irgendwie 2 große Transformatoren auf dem Grundstück unter kriegen. Und das wird auch immer mehr zum Standard. Mehrfamilienhaus mit 6-8 Wohneinheiten und Tiefgarage braucht dann auch einen Transformator auf dem Grundstück für den Fall das Ladestationen für e-Autos nachgerüstet werden sollen. Entweder irgendwo ein Transformatorhäuschen oder einen extra Raum im Kellergeschoss wo die Technik rein kommt. Durch den Lastfall Verpuffung darf man das ganze aber auch nicht mit dem normalen Hausanschlussraum zusammenlegen.
 

mihi83

PC-Selbstbauer(in)
Die Japaner fahren eine andere Taktik. Elektro eignet sich am besten für kurze Strecken im Stadtverkehr und entsprechend produzieren die Japaner aktuell auch nur so mikro Fahrzeuge als Vollelektro. Für mittlere Strecken setzen die auf Hybride mit eFuels (elektro für in der Stadt und Verbrenner für Überland) und für Langstrecken dann Wasserstoff (Verbrenner mit Wasserstoff oder Elektro mit Brennstofzelle).
Soweit ich das mitbekommen habe stellt sich von den großen 3 (Honda, Toyota & Mazda) Toyota komplett quer was E-Mobilität angeht, hat doch der gute Akio Toyoda verlautbaren lassen das E-Autos sich nicht durchsetzen werden und Toyota weiter brav an Hybriden festhalten wird.
Mazda ist da sogar noch "schlimmer" und kommt mit komplett neu entwickelten 6 Zylindern um die Ecke. Der einzige von den 3 der die Zeichen der Zeit erkannt hat ist Honda (mit einem kleinen Haken) und setzt bis 2040 (spät aber doch) voll auf E-Mobilität, deshalb auch der Ausstieg aus der Formel 1.

In Zeiten wie diesen wo im Grunde alle großen Autohersteller eine E-Mobilitätsstrategie fahren, in denen Tesla das meistverkaufteste Auto Europas am Markt hat noch stur auf Verbrennerkonzepte zu setzen kann sich soweit rächen das solche Firmen mittelfristig von der Bildfläche verschwinden.
Ein ähnlicher Ansatz wird auch hier in Deutschland von einigen Herstellern (z.B. Porsche oder auch Audi) gefordert. Beim reinen Elektroantrieb hat man zwar die höchste Effizienz aber das Problem das man nur schwierig günstigen Ökostrom aus anderen Ländern kaufen kann, es noch immer schwierig ist den zu speichern und das Akkugewicht bei Langstrecken zum Problem wird.
Dazu muss man auch sagen das die Akku sowie Antriebstechnologie mit riesen Schritten voranschreitet. Da wo Vollelektrische Autos gerade in ihrem Entwicklungszyklus sind befand sich der Verbrenner vermutlich in den 70er, da gibts noch viel zu holen und wenn man sich ansieht wie der Pionier Tesla hier maschiert, mit welchen Schritten die Chinesen (Nio oder BYD) voranschreiten aber auch die klassischen Europäer bzw Deutschen (VW, Mercedes, Ausi, BMW) haben gerade noch rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkannt sieht man was da noch drin sein wird.
Schon jetzt sind Autobahnreichweiten von 400km+ Möglich und wenn wir uns ehrlich sind tut eine (Lade-)Pause nach 350-400km dem Fahrer auf lange Strecken gut, ist förderlich für Konzentration und wachsamkeit und senkt bestimmt die Unfallhäufigkeit.
Auch das Laden der e-Autos ist problematisch. Bei einem aktuellen Projekt haben wir eine Tiefgarage mit ca. 30 Stellplätzen für e-Autos und nochmal 30 Stellplätze für e-Bikes und müssen jetzt irgendwie 2 große Transformatoren auf dem Grundstück unter kriegen. Und das wird auch immer mehr zum Standard. Mehrfamilienhaus mit 6-8 Wohneinheiten und Tiefgarage braucht dann auch einen Transformator auf dem Grundstück für den Fall das Ladestationen für e-Autos nachgerüstet werden sollen. Entweder irgendwo ein Transformatorhäuschen oder einen extra Raum im Kellergeschoss wo die Technik rein kommt. Durch den Lastfall Verpuffung darf man das ganze aber auch nicht mit dem normalen Hausanschlussraum zusammenlegen.
Das Thema ist bestimmt eines das nicht unproblematisch ist, vor allem wenns darum geht Bestände nachzurüsten.
Im Städtischen Bereich muss da definitv Geld in die Hand genommen werden sonst wird bei voranschreitender Elektrifiztierung des Individualverkehrs die Ladeinfrastruktur zum Flaschenhals, das ist nicht zu leugnen.
Aber die Elektrifizierung passiert ja auch nicht von Heute auf Morgen, da ist viel und genug Zeit wenn das Thema beachtet und gefördert wird.
 

Painkiller

Moderator
Teammitglied
Die Japaner fahren eine andere Taktik. Elektro eignet sich am besten für kurze Strecken im Stadtverkehr und entsprechend produzieren die Japaner aktuell auch nur so mikro Fahrzeuge als Vollelektro. Für mittlere Strecken setzen die auf Hybride mit eFuels (elektro für in der Stadt und Verbrenner für Überland) und für Langstrecken dann Wasserstoff (Verbrenner mit Wasserstoff oder Elektro mit Brennstofzelle).
Japan hat zudem den Vorteil, das der ÖPNV dort sehr gut funktioniert. Das entlastet die Städte und macht das Reisen selbt quer durch´s Land sehr angenehm.

Ein ähnlicher Ansatz wird auch hier in Deutschland von einigen Herstellern (z.B. Porsche oder auch Audi) gefordert. Beim reinen Elektroantrieb hat man zwar die höchste Effizienz aber das Problem das man nur schwierig günstigen Ökostrom aus anderen Ländern kaufen kann, es noch immer schwierig ist den zu speichern und das Akkugewicht bei Langstrecken zum Problem wird.
Zu Porsche: *Klick*
Es ist natürlich viel besser für die Umwelt wenn man sich die eFuels via Schiff aus Chile holt, um seinen Kunden Treibstoff für 911er und Co. anbieten zu können. Da wird gejammert das Deutschland so weit hinterher hinkt, und dann verbrennt man die Subventionen und Gelder in dem man in anderen Ländern die Infrastruktur aufbaut, und sich so wieder abhängig macht. :ugly:

Der Strom wird auch weiterhin immer teurer werden, wenn du dieses System nicht grundsätzlich überarbeitest und für faire Verhältnisse sorgst.

Da wäre ich vorsichtig, denn das neue akkupack bringt mehr kwh bei gleichem spannungsabfall im vergleich zu älteren pack`s. Entsprechend forderst du mehr leistung vom neuen als von den älteren, wenn beide zusammen verbaut sind. So kannst du dir das neue pack gleich grillen, zumal die leistungsabgabe bei auto`s doch recht auf kante genäht sein dürfte. (sprich wenn du vollgas gibst ist der akku sicherlich kurz vor der überlastung)
Ich würde also nur einzelne pack`s tauschen, wenn ich weiß das das ganze system den akku nicht auf`letzte ausreizt.
Das ist ein wichtiger Punkt! E-Autos haben dafür ein intelligentes Batteriemanagement. Das misst die Temperatur, Spannungen und diverse andere Dinge jeder einzelner Zelle in der Batterie. Dadurch wird sichergestellt, dass sie weder überhitzen noch zu kalt werden und damit an Leistungsfähigkeit einbüßen. Ziel ist immer, die Zellchemie so gut wie möglich zu schonen. Das Thema Modul-Tausch kam letztens im Auto-Thread auch vor.
Meine alte Diesel-Möhre war letztens in der Werkstatt. Diese ist Tesla-Partner und führt seit 2018 Wartungen an Hybriden und E-Autos durch. Hab die Chance genutzt und mich mit dem Chef mal unterhalten: *Klick*
Scheinbar können die Module mehr ab, als wir denken.

Das Thema ist bestimmt eines das nicht unproblematisch ist, vor allem wenns darum geht Bestände nachzurüsten.
Im Städtischen Bereich muss da definitv Geld in die Hand genommen werden sonst wird bei voranschreitender Elektrifiztierung des Individualverkehrs die Ladeinfrastruktur zum Flaschenhals, das ist nicht zu leugnen.
Aber die Elektrifizierung passiert ja auch nicht von Heute auf Morgen, da ist viel und genug Zeit wenn das Thema beachtet und gefördert wird.
Dazu müsste sich die Politik in Deutschland mal einig sein, wohin denn die Reise gehen soll. Wasserstoff oder Batterie? Eine klare Ansage in dieser Richtung vermisse ich. Evtl. kommt da von der neuen Bundesregierung etwas. Unterdessen gibt Tesla weiterhin Gas und baut das Supercharger-Netz mit ehrgeizigen Zielen weiter aus. Davon profitiert auch die deutsche Autoindustrie in Zukunft.
 

mihi83

PC-Selbstbauer(in)
Dazu müsste sich die Politik in Deutschland mal einig sein, wohin denn die Reise gehen soll. Wasserstoff oder Batterie? Eine klare Ansage in dieser Richtung vermisse ich. Evtl. kommt da von der neuen Bundesregierung etwas. Unterdessen gibt Tesla weiterhin Gas und baut das Supercharger-Netz mit ehrgeizigen Zielen weiter aus. Davon profitiert auch die deutsche Autoindustrie in Zukunft.
So siehts nämlich (leider) aus, ist in meiner Heimat Österreich leider nicht viel besser, einzelne Kräfte bzw Lobbies klammern sich teilweise verzweifelt an Verbrennern.
Ich denke das sich (die schlauen) Autobauer, die Fachpresse, Nachhaltigkeitsexperten sowie Techniker/Ingenieure mehr oder weniger einig sind das Vollelektrischer Mobilität die Zukunft gehört.
Wasserstoff ist zu Energieintensiv, E-Fuels erst recht und der Verbrenner wird so oder so abgelöst werden (ausser in Nischen bzw kritischen Anwendungen)
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Jetzt weiß ich wenigstens, was es mit den dutzenden (Diesel- ;) ) LKW auf sich hatte, die im Sommer voller Teslas über die Alpen schlichen.


Finde ich persönlich extrem überaschend, dass der kleine Hersteller Tesla innerhalb wirklich extrem kurzer Zeitspannen, seine Fertigung doch noch so ausbauen kann und das obwohl alle FertigungsZiele irgendwie immer verfehlt wurden.

Nicht "obwohl", sondern "weil": Wie im Artikel schon steht, liefert Tesla einfach extrem unregelmäßig. So wird dann in einem Monat praktisch nichts und im nächsten um so mehr zugelassen, weil man keine durchlaufende Produktion innerhalb Europas hat. Im zweiten Quartal wurden z.B. 36000 Model 3 insgesamt zugelassen, den 25000 für September dürften also im Schnitt nur je 5500 für Juli und August gegenüberstehen, was in den Monaten nicht einmal für die Top5 nur der Batterieautos reichen würde.

Und, nicht vergessen: Wir haben immer noch Coronakrise. Tesla produziert relativ konstant, weil sie mittlerweile vieles inhouse haben, und boostet dann den niedrigen Gesamt-Output noch mit obigem Trick, um mehr Aufmerksamkeit zu erhaschen. Andere Hersteller müssen derweil wegen Chipmangel die Bänder anhalten und haben teilweise Lieferzeiten von über einem Jahr!
Mitleid muss man mit denen nicht haben, aber nicht-Zulassungen von nicht-gebauten PKW spiegeln halt kein Verbraucherinteresse wieder, sondern schlicht das Angebot.

Für mich ist und bleibt Musk ein Genie, wahnsinnig aber irgendwie gehört das bei ihm dazu.

Auf (Selbst-)Vermarktung versteht er sich sicherlich wie kein Zweiter seit Jobs. Ob ihn das zu einem bewundernswerten Genie macht, ist umstritten... .


Davon ab gefallen mir optisch die Teslas kein Stück, Musk ist ein Genie und seiner Zeit im Eilschritt voraus, aber an der Optik sollte man noch etwas tun. Wenn ich neben dem Model X stehe, zieht sich das Plastik sehr weit hoch und verunstaltet dieses dicke Ungetüm noch zusätzlich zu seinen ungelungenen Proportionen (die Deutschen haben da auch ihre Kandidaten á la X6 und Co.)

X und Y finde ich auch reichlich hässlich, aber eins muss man Tesla lassen: Die Kisten haben eine exzellente Aerodynamik und, bis auf das Model 3 und den allgemein zu hoch liegenden Boden, von der Karosserie her ganz gute Alltagstauglichkeit. Ein z.B. X4 oder Q5 dagegen sieht nicht nur zum Kotzen aus, sondern ist auch noch eng, unübersichtlich und in etwa so leicht in Bewegung zu halten wie ein Felsbrocken.

(Dafür ist der Tesla-Innenraum dann um so extremer...)


Das Heck ist aber wirklich gut.

Solange es nicht regnet oder man etwas größeres einladen muss...

Prof. Dudenhöfer schätzt das Einsparpotenzial auf bis zu 30% gegenüber Stahlstanzteilen!

Bedeutet man bekommt ein besseres, weil gegenüber Korrosiion deutlich beständigeres Teil, mit niedrigerem Gewicht, besserer Steifigkeit zu einem günstigeren Preis! Warum braucht es da einen Elektroautopionier? Das hätte VW und Konsorten auch schon vor 10 Jahren haben können.

Es braucht ein Marketing-Genie, dass ein Autos auf einem Ausstattungs- und Qualitätsniveau irgendwo zwischen Hyundai und Skoda zu Preisen irgendwo zwischen BMW und Mercedes losschlägt. Für diese Preise kann man dann Alu-Bauweise einsetzen, die VW nicht nur vor 10 Jahren hätte bringen können, sondern schon vor 15-25 Jahre gebracht hat. Audi A2 oder die erste A8-Generation (in geringerem Maße auch die beiden Nachfolger bis 2017) waren dank Voll-Alu ebenfalls sehr leicht, noch stärker hat man es bei beim XJ X350 gesehen: 1,6 Tonnen für eine Luxus-Limousine. Soviel wiegt bei BMW kriegt ein Kompaktwagen! (Ausgenommen natürlich der i3) Aber: Solcher Leichtbau ist halt teuer und weil den Kunden der Verbauch größtenteils egal ist, wird so etwas kaum angeboten.

Die einzige "Innovation" bei Tesla ist jedenfalls die Fertigung am Stück. Aber da bin ich mal gespannt, wie lange die noch gelobt wird. Gegenüber modernen Schweiß- und vor allem Klebeverfahren (die natürlich andernorts mehrheitlich NICHT angewandt werden, da ebenfalls teuer...) hat man am Endprodukt kaum einen Vor- je nach Formgebung sogar gewisse Nachteile. Man spart nur Arbeitszeit/Maschinenplatz. Aber dafür wird es extrem teuer, auch nur kleinere Änderungen vorzunehmen, geschweige denn ein Facelift durchzuführen. In 5 Jahren meckern dann alle, dass Tesla sich nicht weiterentwickelt. VAG dagegen hat z.B. 90% der Audi A4 B6/B7 Maschinerie nach 8 Jahren Produktion eingepackt, nach Spanien verschifft und das gleiche Auto mit ein paar Änderungen an Einzelteilen weitere 5 Jahre als Seat Exeo verkauft.

Vor allem werden bei Teslas Monoguss-Karren aber die Verbraucher oder Versicherer jammern: Eine große Beule und das gesamte Auto ist schrottreif. Wo man bei herkömmlich gebauten Fahrzeugen selbst einen schweren Seitenaufprall an einem Ende noch komplett Instandsetzen kann (Längsaufprall nur bei geringer Stärke/wenn die Bodengruppe unverformt ist), in dem man einfach die zu der Ecke gehörigen Teile austauscht, gibt bei Tesla halt keine Verbindungen, die man lösen und mit Neuteilen wiederherstellen kann.

Jetzt werden sie von solchen Innovationen einfach überrannt und ich bin der festen Meinung, VW und Konsorten werden in 25 Jahren vom Markt verschwunden sein

Vor 10 Jahren wurde mir erzählt, VW & Co wären binnen 5 Jahren (also bis vor 5 Jahren) pleite, vom Markt gefegt durch e.Go, Fisker, Think, Sion,..

Nö, ist kein Problem mit dem tauschen, nennt sich refurbishing und wird in der Regel im Werk gemacht. Bedeutet du bekommst im Fall der Fälle ein komplettes Pack, deins wird eingeschickt und die defekten Zellen getauscht. Muss nur die gleiche Akkuchemie sein, wegen der Spannung.

Preise <2000 € oder Preise >als für 10+ Jahre alte Gebrauchte akzeptabel wäre?

Gerade noch nachgelesen, nach 240.000 km, liegt das Akkupack bei durchschnittlich 92% Restkapazität, also kein wirklicher Grund zur Besorgnis,

Vorsicht: Das ist Restkapazität laut Board-Nutzbereichanzeige. Verschwunden sind also über die Nutzungszeit (ZEIT! Strecke spielt bei 240k noch keine so große Rolle) nicht 8%, sondern 8% + das gesamte Overprovisioning ab Werk. Leider macht Tesla zu letzterem keine Angaben und ändert das auch gerne Mal, vor 10 Jahren, als die heutigen 240kler mehrheitlich gebaut worden sein dürften, habe ich aber meist Schätzungen über 15-25% größere Bruttokapazitäten gehört. Demnach haben die Akkus schon 30% ihrer Leistungsfähigkeit verloren und da dieser Prozess bei Li-Io exponentielle verläuft, könnte es in den nächsten fünf Jahren noch einmal 30% bergab gehen. (Davon ausgehend dass es wirklich Werte für 10 Jahre alte Autos sind. Bei 15 Jahre alten wären es natürlich eher 7,5 Jahre bis zur nächsten Absenkung um den gleichen Faktor)
Doppelt bitter für Batterieauto-Fahrer dabei: Die chemische Ladegeschwindigkeit orientiert sich eher an der Bruttokapazität. Das heißt wenn man Anfangs 80% derselben als Nutzbereich hatte und den in einer Stunde laden konnte, dann sind im Alter von 15 Jahren immer noch 60 Minuten für eine Ladung über 80% der verbliebenden Kapazität (zumindest wenn man den Akku nicht noch schneller schädigen will), nur dass man mit der nicht einmal mehr halb soweit fahren kann.

soll mir mal einer den VW TFSI Motor mit der Laufleistung zeigen, der ohne größere Reparturen zurechtkam.

Ein TFSI mit 240 m Laufleistung ohne Reparaturen? Am besten noch einen 2,0 l/EA888? Das wird schwierig. Je nach Aufbau der Fabrik schafft er das, wenn er ausgekuppelt vom Band rollt :-D .
Aber der Motor war auch einfach legendär schlecht. Beim EA211, also den seit rund 10 Jahren angebotenen 1,5-l-Modellen, sollten 240 Mm aber durchaus drin sein, wenn der Vollgasanteil nicht zu hoch ist. Die Motoren selbst machen das auf alle Fälle mit, nur bei den Turbos hat VW vor allem anfangs deutlich gespart. Das ist dann so ähnlich wie die E-Motoren der ersten Tesla-S-Baujahre, die teilweise schon nach 80 Mm komplett ausgetauscht werden mussten - Fehlkonstruktion.

Ansonsten hatte ich mal einen 1,6 l VW aus den 90ern ohne Turbo, den habe ich mit 220 Mm verkauft. Zustand 1A, außer einmal Zahnriemen (wurde iirc erst bei 150 gemacht) und ab und zu Zündkerzen hat der gar keine Aufmerksamkeit gebraucht, obwohl er mangels Leistung teilweise 10 Minuten am Stück Bodenblech mitmachen musste. Die Korosserie hatte schon mehrere Rostansätze und die Wartungskosten für das Fahrwerk versprachen mittelfristig den Zeitwert zu überschreiten, aber der Motor sah noch nicht einmal nach Halbzeit aus. Allgemein ist ein vernünftig gebauter Verbrenner viel zu robust für typisch deutsche Autonutzung. Nur beruflich genutzten Wagen kommen in die Nähe der leicht realisierbaren Laufleistungen, bei den meisten hat sich vorher das Auto drum herum kaputt gestanden. (Genau das gleiche Problem haben ja die Batterieautos mit Langstreckentauglichem Akku: Der würde 500 Mm, teilweise 1 Gm mitmachen. Aber er hält nicht läner als 10-15 Jahre ohne deutlich nachzulassen und bis dahin erreichen viele Autos nur 150 Mm.)
 

Pleasedontkillme

Software-Overclocker(in)
Krass finde ich den Wiederverkaufswert. Der ist viel zu hoch angesetzt.

Die Leute wollen nach 4 Jahren immer noch min. 80%! Da kauf ich auch lieber neu.
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Die gebrauchten Batterieautos werden von Skandinaviern weggekauft, besonders von Dänen. Bei denen ist ein Tesla neu schweine teuer wegen Luxussteuer, die aber beim Gebrauchtimport aus Deutschland entfällt. Für ein 6 Monate altes Model 3 wird wohl zum Teil mehr gezahlt, dass der Wagen hier nach staatlicher Förderung neu kostet. Da machen einige natürlich ein Geschäftsmodell draus und kassieren zweimal im Jahr die Steuergeschenke ab, fahren ständig einen neuen Wagen und machen auch noch Plus dabei - man muss halt nur erstmal das Einstiegskapital übrig haben. Dann fährt auf Kosten aller umsonst, weil Scheuer, Scholz & Co VW die Steuermilliarden in den Arsch blasen wollen und dabei nicht einmal sonderlich zielgenau sind.
Vielleicht auch eine "Lösung" für die Ladeproblematik: Akku leer? Neues Auto!
 

BigBoymann

Software-Overclocker(in)
Vorsicht: Das ist Restkapazität laut Board-Nutzbereichanzeige. Verschwunden sind also über die Nutzungszeit (ZEIT! Strecke spielt bei 240k noch keine so große Rolle) nicht 8%, sondern 8% + das gesamte Overprovisioning ab Werk. Leider macht Tesla zu letzterem keine Angaben und ändert das auch gerne Mal, vor 10 Jahren, als die heutigen 240kler mehrheitlich gebaut worden sein dürften, habe ich aber meist Schätzungen über 15-25% größere Bruttokapazitäten gehört. Demnach haben die Akkus schon 30% ihrer Leistungsfähigkeit verloren und da dieser Prozess bei Li-Io exponentielle verläuft, könnte es in den nächsten fünf Jahren noch einmal 30% bergab gehen. (Davon ausgehend dass es wirklich Werte für 10 Jahre alte Autos sind. Bei 15 Jahre alten wären es natürlich eher 7,5 Jahre bis zur nächsten Absenkung um den gleichen Faktor)
Es ging ja hier eher darum zu zeigen, dass ein gut gebrauchter E-Wagen einem heutigen Diesel in nichts nach steht und nach 240 tkm sind mit den heutigen Standards, wo natürlich auch der Gesetzgeber eine Teilschuld hat, Benziner eher nicht mehr auf den Straßen unterwegs. Schau dir mal die gesamte VW Flotte an Bezinern an, Steuerkette mit Laufzeiten von nur noch 90 tKM, die Kosten betragen je nach Fahrzeug aber immer locker 1.000 bis weit über 3.000 EUR, dazu kommen die ständigen Defekte an den AGR Ventilen, und viele weitere Reperaturen. Ich behaupte, mit Wartung und Verschleiß im Laufe von 240 tkm kannst du ganz problemlos nen neuen Akkupack (auf den ja 8 Jahre Garantie gelten) anschaffen.
Solange es nicht regnet oder man etwas größeres einladen muss...
Das mit dem Regen verstehe ich nicht?
Das Heck ist so eine Sache, bin vorher mal nen Mazda 3 Limo gefahren, gleiche Thematik mit dem Kofferraum, es ist halt kein Kombi, kein Kasten, sondern eine in den USA beliebte Limo.
Auf (Selbst-)Vermarktung versteht er sich sicherlich wie kein Zweiter seit Jobs. Ob ihn das zu einem bewundernswerten Genie macht, ist umstritten... .
Ich habe nicht behaupten wollen, dass er ein netter, umgänglicher Mensch ist. Ich kenne ihn nicht persönlich, von daher sage ich dazu nichts, kann mir aber durchaus vorstellen, dass die Gerüchte um seine schwierige Persönlichkeit nicht unrichtig sind. Dennoch ist er auf seinem Gebiet ein Genie! Umstritten finde ich da mal gar nichts, seine Ideen waren nicht ganz selten innovativ und richtungsweisend und oftmals schafft er es, ganze Märkte neu zu definieren und Vorhersagen (ähnlich wie Billy Boy Gates) sind oftmals korrekt.

Die einzige "Innovation" bei Tesla ist jedenfalls die Fertigung am Stück.
Nö, sehe ich auch hier einfach mal komplett anders.

Die Innovationen sind so vielfältig, die Monogussfertigung ist nur eine weitere Zündstufe der Innovation.

Wenn du so schön auf VW/AUDI und CO verweist, wieviele der Fahrzeuge sind denn noch aus Aluminium gefertigt? Aktuell meine ich nur den A8 zu kennen, ein Auto das nochmals deutlich oberhalb der Liga Model 3 / Y liegt,preislich auch schnell die 6 stellige Marke knackt. Der A2, Honda insight werden meines Wissens nach wieder "konventionell" gefertigt. Dazu kommt eben, dass die Herstellersich gegen Alu entschieden haben, weil dies nunmal einfach teurer ist als Stahl, Musk, bzw. Tesla schafft es hier aber, Geld einzusparen und trotzdem Alu zu verwenden. Auch bzgl. der weiteren Kosten glaube ich, dass du falsch liegst, die Druckgussanlagen sind "schweineteuer" weil riesig, aber die Formen sind in dem Bereich nur "Peanuts" und müssen ja ohnehin regelmäßig erneuert werden, ob mit oder ohne Änderungen ist da egal. Insofern ist da auch dem Fortschritt kein Bein gestellt.

Bzgl. Reperaturen hast du wahrscheinlich Recht, habe ich mir noch nie Gedanken zu gemacht, aber wenn ich überlege wie schwer Stahlguss schon zu "schweißen" ist, wie schwer Alu zu schweißen ist, dann mag ich mir nicht vorstellen, wie Aluguss zu schweißen ist, wahrscheinlich gar nicht mehr.
 
T

The-GeForce

Guest
Bei Tesla ist sicher nicht alles Gold, was glänzt und die haben auch noch vieles zu tun. Und über ihre Stärken (z. B. alles aus einer Hand) wurde hier ja schon genug geschrieben.

Aber das Model 3 im Speziellen hat noch einen anderen Vorteil: Wenn man heute ein familientaugliches E-Auto haben möchte, welches nicht die Außenmaße eines Leopard II hat, hat man die Auswahl zwischen dem VW ID3, bald noch dem Cupra Born und Anfang nächstes Jahr dem Renaul Megane E-Tech electric (der Name ist alleine ist waffenscheinpflichtig!). Und eben dem Model 3.
Das Model 3 ist dabei in der Liste das größte Modell, aber noch immer halbwegs statttauglich. Ich bin neulich vor dem KIA EV6 gestanden. Optisch finde ich es den richtig super. Den würde ich selbst mit angelegten Spiegeln kaum in meine Garage mit Standardbreite bekommen! Und wenn das schon nur mit Totenhemd funktioniert: Wie soll man da in einem älteren Parkhaus mit Parklücken die nach dem Trabbi genormt wurden parken?
Ich fahre eigentlich nur einmal garantiert in der Woche mit dem Auto, wenn ich den Wocheneinkauf erledige und bekomme jedes mal Puls, wenn sich solche Penner mit ihren Porsche Macan, Audi Q5/7, Mercedes G etc. gar nicht mehr die Mühe machen, auch nur halbwegs sauber zu parken und einfach mal dreist zwei Parkplätze blockieren (die absoluten Experten schaffen mit den größten SUVs sogar drei!). Dabei sei angemerkt: Bei uns sind Parkplätze nicht in unbegrenzter Menge verfügbar.
Zurück zum E-Auto: Wenn ich heute unser Auto sofort tauschen müsste, würde es wohl ein Model 3 mit Basis-Ausstattung werden. Die Konkurrenz von Volkswagen disqualifiziert sich durch die Software und vor allem den unfassbar grässlichen Innenraum. Optisch vielleicht schick, aber während Tesla einfach konsequent alle Tasten streicht und in das Infotainment legt, hab man bei VW diese grässlichen Touch-Flächen, welche man während der Fahrt nicht findet. Und dazu ein kompliziertes Infotainment. Die Autos sind erst interessant, wenn der Innenraum grundlegend überarbeitet wird und wieder bedienfreundlich wird. Weiterhin muss man, wenn man eine vernünftige Ausstattung haben möchte, noch relativ viel Geld reinstecken. So ist es mir unverständlich, dass ich für einen stärkeren onboard-Lader noch einmal kräftig zur Kasse gebeten werden.
Das Model 3 bin ich selbst noch nicht gefahren, bin auch noch nicht drin gesessen. Aber selbst die Leute, die sich gegen ein Model 3 entschieden haben klagen in der Regel nicht so sehr über die allgemeine Bedienung während der Fahrt.

Ich setze daher große Hoffnung auf das kleinere Model von Tesla, welches irgendwann in den nächsten Jahren kommen soll. Ich brauche kein großes Auto und traue mir auch nicht zu, ein sehr breites Auto zu fahren. Leider ist vor allem die Selbsteinschätzung, ob man mit einem großen KFZ sicher umgehen kann, bei den allermeisten überhaupt kein Kriterium beim Autokauf. Und einen riesigen SUV mit Verbrennungsmotor bekommt man z. B. von SsangYong selbst nach Abzug der Förderung deutlich billiger als ein E-Auto.
 

BigBoymann

Software-Overclocker(in)
o ist es mir unverständlich, dass ich für einen stärkeren onboard-Lader noch einmal kräftig zur Kasse gebeten werden.
???
Wo wird man das denn? Ich hab gerade nochmal den Konifgurator durchexerziert, 11kW Laden ist bei VW standardmäßig verbaut und schneller kann es der Tesla auch nicht|also mit dem Boardladegerät, Gleichstromschnellladen ist unabhängig vom internen Ladegerät und eher von der Ladestation abhängig, sowie der verbauten Akkugröße.

Ansonsten bin ich bei dir, VW will ich einfach nicht haben, man beschwert sich hier ja tagtäglich über die Verarbeitunsgqualität bei Tesla, aber man merkt dabei gar nicht, wie lächerlich sich man macht, denn ob das Spaltmaß jetzt 3mm größer oder kleiner ist, mir persönlich lieber, als der Hartplastikbomberinnenraum bei VW.
 
T

The-GeForce

Guest
???
Wo wird man das denn? Ich hab gerade nochmal den Konifgurator durchexerziert, 11kW Laden ist bei VW standardmäßig verbaut und schneller kann es der Tesla auch nicht|also mit dem Boardladegerät, Gleichstromschnellladen ist unabhängig vom internen Ladegerät und eher von der Ladestation abhängig, sowie der verbauten Akkugröße.

Ansonsten bin ich bei dir, VW will ich einfach nicht haben, man beschwert sich hier ja tagtäglich über die Verarbeitunsgqualität bei Tesla, aber man merkt dabei gar nicht, wie lächerlich sich man macht, denn ob das Spaltmaß jetzt 3mm größer oder kleiner ist, mir persönlich lieber, als der Hartplastikbomberinnenraum bei VW.
Habe scheinbar den Konfiguration vom Cupra falsch verstanden. Am Ende der Konfiguration kostet der Cupra 390€ weniger als das Model 3. Inklusive aller genannter VW Mängel.

Das Thema Spaltmaße bei Tesla ist auch überzogen in meinen Augen. Das betrifft vor allem die Autos aus den USA. Aber davon mal abgesehen: Wenn einen die Spaltmaße stören, muss man einfach bei der Auslieferung darauf achten und sie reklamieren. Die werden dann noch gerichtet. Die Entscheidung für oder gegen ein Auto anhand der Spaltmaße zu machen ist vielleicht nicht zu Ende gedacht, sofern es bei Regen die Brühe nicht in die Karre läuft.
 

DarkWing13

Software-Overclocker(in)
Euch ist schon klar, wer bei >63% Neuzulassungen die Liste anführt, oder?
Das sind Firmenautos, die natürlich aktuell besonders auf "Öko" machen wollen.
Ein großer Teil des Rests schnort sich den "Kaufbonus", um im "Fall der Fälle" einen 2., oder 3. Wagen für die Stadt in petto zu haben... ;)
 

BigBoymann

Software-Overclocker(in)
Euch ist schon klar, wer bei >63% Neuzulassungen die Liste anführt, oder?
Das sind Firmenautos, die natürlich aktuell besonders auf "Öko" machen wollen.
Ein großer Teil des Rests schnort sich den "Kaufbonus", um im "Fall der Fälle" einen 2., oder 3. Wagen für die Stadt in petto zu haben... ;)
Ja ist schon klar, geht dabei nicht einmal um Öko, sondern schlicht um sehr sehr günstige Versteuerungsmöglichkeiten. Statt den Benziner mit 1% des Bruttolistenpreise monatlich zu versteuern, bei nem A8 für 120.000 EUR kommen da schnell 800 EUR weniger Netto bei rum (inkl. Fahrten Wohnung Arbeit), während der Elektroflitzer spontan nur die Hälfte in der Versteuerung kostet, bei Preisen unter 60k sogar nur ein Viertel.

Aber auch sonst, wer hat sich denn vorher die ganzen VWs gekauft? Gab dazu auch mal ne Statistik, dass grob die Hälfte der Neuzulassungen auf VW lauten, privat kenne ich niemanden der je einen VW neu gekauft hat, wenn es keinen Firmenwagen gab fahrn bei mir alle mit "intelligenten" Autos rum, ala Mazda, Hyundai, Kia, Ford und Renault. Wer gibt denn privat 50k für nen Auto aus? 0,1% der deutschen Bevölkerung? (ich meine damit nicht wer könnte)
 
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