Aber in den Himmel loben muss man die Teile nun auch wieder nicht.
Hab ich nicht gemacht.
Ich hab auch alle Fehler aufgezeigt.
Die deutschen Autos haben sehr unterschiedliche Schwächen gehabt sagen wir mal so vor 40 Jahren.
VW hat Büchseblech beim Golf 1 verbaut.
Der ist gerostet, wie nix.
Die Radläufe waren nach einem Salzwinter alle durch.
Der Golf 2 fährt wahrscheinlich heute noch in großen Stückzahlen.
Da lief das Wachs aus allen Ritzen, so gut war der konserviert.
Opel hat technische Probleme gehabt vor Jahren (Ölpumpen etc.)
Dann kam Lopez und hat beide Firmen an den qualitativen Ruin getrieben.
So hat jede Firma unterschiedliche Entwicklungen durchgemacht.
Jeder hat ein paar Leichen im Keller.
Auch die Audis, BMWs und Mercedes'.
Wir hatten einen T4 und Mercedes Transporter in der Firma (Großmarkt).
Beim T4 haben wir ein paar kleine Roststellen mit dem Lackstift ausgebessert.
Beim Sprinter war das Blech durch ... .
Und so geht es allen Firmen.
VW hat beileibe nicht alleine besch... beim Diesel.
Da hängt die ganze Branche mit drin, ja auch Ford und Konsorten.
Man sollte nur nicht so tun, als wäre ein Auto anderen weit überlegen und Lichtjahre voraus.
Dem ist nicht so.
Mit meinem 10 Jahre alten SUV war ich in 2 Jahren schon 7 mal in der Werkstatt (Wasserpumpe, Federn, Spur, Bremssättel - die üblichen VW-Sachen, eben

).
Ja, bei 80.000 km geht es halt los.
Der Händler (VW-Vertragshändler) hat das Blaue vom Himmel runter gelogen und nichts, kontrolliert, gar nichts.
Schade eben, daß das alles nach einem Jahr und ein paar Tagen aufgetreten ist.
Mein Standardschrauber (freie Werkstatt) hat die Wehwehchen sofort und so nachhalig ausgebügelt, daß die Karre jetzt endlich richtig gut läuft und sogar einigermaßen zieht ohne zu Klopfen.
Das Steinzeitmultimediasystem mit C64-Grafik (eher IBM 5150) hab ich auch endlich rausgeworfen und gegen ein einigermaßen aktuelles System mit Navi und Rückfahrkamera ersetzt.
Jetzt sehe ich, wo ich dagegen fahre - in Farbe!
Aber muß man den Kunden so über den Tisch ziehen?
Wenn die Karre nicht einen super Hochsitz gehabt hätte und mein Passat mit Rauch und Gestank den Zylinderkopf verabschiedet hätte, hätte ich auch noch ein bißchen länger gesucht.
Aber ein 30.000 Euro E-Auto war nicht drin.
Also fahr ich die Karre noch, bis sie auseinanderfällt.
Und wenn ich mal für 15.000 EUR in 11 Jahren einen Akku mit Rädern bekomme, mal sehen.