Tesla: Breite Verteilung von "Full-Self-Driving" wird vorerst doch gestoppt

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Der amerikanische Autohersteller Tesla wollte in den USA nun sein Betatest-Programm für das "Full Self-Driving" erweitern. Nun wird - vorerst - nichts daraus.

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Kein einziger Hersteller spricht mehr von Level 5, da dies ein autonomes Fahren bezeichnet ohne Steuerungseinheit, welches überall und unter allen Umweltbedingungen funktionieren muss. Dies ist aber unmöglich, wie etwa der Chef der Google-Abteilung Waymo zugibt.



Nein Google hat nie gesagt dass das unmöglich ist, nur Zeit noch nicht..
Oh man voll die Fake News
 
Kein einziger Hersteller spricht mehr von Level 5, da dies ein autonomes Fahren bezeichnet ohne Steuerungseinheit, welches überall und unter allen Umweltbedingungen funktionieren muss. Dies ist aber unmöglich, wie etwa der Chef der Google-Abteilung Waymo zugibt.



Nein Google hat nie gesagt dass das unmöglich ist, nur Zeit noch nicht..
Oh man voll die Fake News
Autonomie wird immer ein paar Einschränkungen haben. Ich glaube, dass es der Industrie wohl niemals möglich sein wird, jederzeit und unter allen erdenklichen Wetter- und Umweltbedingungen selbständig zu fahren. Es ist wirklich richtig schwer. Aber: Güter größtenteils auf Autobahnen von Lager zu Lager zu transportieren, ist ziemlich simpel. John Krafcik, CEO von Waymo (Googles Entwicklungsabteilung Autonomes Fahren)
 
Kein einziger Hersteller spricht mehr von Level 5, da dies ein autonomes Fahren bezeichnet ohne Steuerungseinheit, welches überall und unter allen Umweltbedingungen funktionieren muss. Dies ist aber unmöglich, wie etwa der Chef der Google-Abteilung Waymo zugibt.



Nein Google hat nie gesagt dass das unmöglich ist, nur Zeit noch nicht..
Oh man voll die Fake News
Google bzw. Waymo hat sich eindeutig darauf bezogen, dass überall auf ALLEN Straßen weltweit bei JEDEM Wetter ein Auto autonom unterwegs ist. Das geht technisch nicht.
Wenn, dann ist es immer auf bestimmte Gebiete beschränkt oder zum Beispiel nur bei bestimmtem Wetter nutzbar, nicht bei Nebel etc. All das bedeutet Level 5 bzw. vollständig autonomes Fahren.
Irgendwann wird aber Level 4 möglich sein, dass Autohersteller auch als "autonomes Fahren" bezeichnen werden, auch wenn das nicht ganz korrekt ist. Hierbei ist es aber immer beschränkt auf ein Gebiet, nur bei einem bestimmten Wetter nutzbar etc. Das ist aber KEIN vollautonomes Fahren, so wie es der Waymo-Chef gesagt hat...
 
Google bzw. Waymo hat sich eindeutig darauf bezogen, dass überall auf ALLEN Straßen weltweit bei JEDEM Wetter ein Auto autonom unterwegs ist. Das geht technisch nicht.

"There is practically no chance communications space satellites will be used to provide better telephone, telegraph, television, or radio service inside the United States." -- T. Craven, FCC Commissioner 1961.

Noch so einer der glaubte, daß etwas unmöglich ist.
Tja Waymo kann sich dann, wie der Herr Craven, in eine Reihe von massiven Fehleinschätzungen einreihen.
 
Mein Bauchgefühl sagt mir, autonomes fahren spielt erst in der Zunkunft eine potenzielle Rolle, wenn Elektrofahrzeuge deutlich effizienter geworden sind z. B. Allwettertauglich (extreme Wetterlagen), große Reichweite für Vielfahrer/Berufspendler. Da rate ich ins blaue und sage in ca. 15 Jahren könnte es möglicherweise soweit sein, bis dahin dominieren noch die Verbrenner, also Benzin- und Dieselfahrzeuge.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man wird wohl erst Erfahrungen auf dem Level 4 sammeln, bevor man sich irgendwie an Level 5 heranwagt. Prinzipiell sollte das möglich sein, wenn die Unfallwahrscheinlichkeit mindesten 90% unter denen des Menschen liegt.

Ich tippe auf 10 Jahre.

Google bzw. Waymo hat sich eindeutig darauf bezogen, dass überall auf ALLEN Straßen weltweit bei JEDEM Wetter ein Auto autonom unterwegs ist. Das geht technisch nicht.

Das trifft auch auf Menschen zu, dennoch fahren Autos durch die Stadt. Die Unfallwahrscheinlichkeit ist das Schlüsselwort.
 
Man wird wohl erst Erfahrungen auf dem Level 4 sammeln, bevor man sich irgendwie an Level 5 heranwagt. Prinzipiell sollte das möglich sein, wenn die Unfallwahrscheinlichkeit mindesten 90% unter denen des Menschen liegt.

Ich tippe auf 10 Jahre.
Das könnte hinkommen. Ich nutze seit Jahren Teslas Assistenzsysteme und während diese die mit Abstand besten sind, die ich je in einem Auto erlebt habe, sind sie immernoch weit entfernt von Level 4.
Das Full Self Driving Update hat mich übrigens im Model S "nur" 2400€ gekostet, weil Tesla es vorübergehend rabattiert abgeboten hat, das kommt immer mal wieder vor. Da darin auch ein Upgrade auf die neue Hardware enthalten war, hat es sich schon für mich gelohnt (die Eigenentwicklung ist um ein Vielfaches leistungsfähiger als der vorher verbaute Nvidia-Fahrcomputer) und auf der Autobahn fährt der Wagen jetzt weitgehend alleine. Auch an Ampeln hält er nun selbstständig an, etc. Die Fahrsicherheit ist eindeutig erhöht. Aber bis Level 4 wird es definitiv noch Jahre dauern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die neue Version jetzt so einen gigantischen Sprung macht, nachdem es über Jahre nur kleine Schritte voran ging.
Bei meinem Model 3 hätte das Upgrade übrigens 7000€ gekostet, obwohl die Hardware bereits auf dem neuesten Stand ist. So viel war es mir dann doch nicht wert.
 
"There is practically no chance communications space satellites will be used to provide better telephone, telegraph, television, or radio service inside the United States." -- T. Craven, FCC Commissioner 1961.

Noch so einer der glaubte, daß etwas unmöglich ist.
Tja Waymo kann sich dann, wie der Herr Craven, in eine Reihe von massiven Fehleinschätzungen einreihen.
öhm... bin mir nicht sicher was genau mit was 1961 verglichen wurde, aber sind Iridium oder 5G besser wie Landleitungen wenn es um Geschwindigkeit und schiere Menge geht? Mobil, klar, da hängt man ungerne an einem Kabel (VR lässt auch grüßen), aber sonst? Keine Ahnung wie es sich aufteilt, aber ich vermute youtube, netflix und porn wird immer noch großteils nicht über Funk&Co gesendet, hohen Ping wird der ambitionierte Pro-Gamer auch kaum akzeptieren... Dass der Mensch, gerade in monotonen Alltagssituationen und sowieso oft mit grenzenloser Selbstüberschätzung, garantiert von herzlosen Maschinen in der unfalllosen Fahrzeuglenkung links und rechts überholt werden wird, ist wohl hingegen kaum utopisch. Interessant wäre ein AI-Racer der Hamilton und Ogier zugleich die Bestzeiten und Siege klaut um die Qualität zu demonstrieren, sobald die Technik soweit ist.
 
Mein Bauchgefühl sagt mir, autonomes fahren spielt erst in der Zunkunft eine potenzielle Rolle, wenn Elektrofahrzeuge deutlich effizienter geworden sind z. B. Allwettertauglich (extreme Wetzterlagen), große Reichweite für Vielfahrer/Berufspendler. Da rate ich ins blaue und sage in ca. 15 Jahren könnte es möglicherweise soweit sein, bis dahin dominieren noch die Verbrenner, also Benzin- und Dieselfahrzeuge.

Selbststeuerungssysteme sind unabhängig von der Antriebstechnik; den Verbrenner-Teil eines PKW kann leicht automatisieren. Mercedes fuhr schon lange vor den heutigen Elektroauto-Projekten, Mitte der 90er, selbstlenkend auf der Autobahn und teilweise sogar Landstraßen (übrigens mit dem gleichen temporalen Ansatz, den Tesla jetzt als 4D entdeckt) und Waymo hat meinem Wissen nach ausschließlich Verbrenner in der Testflotte. Der einzige Aspekt, der bei Fahrzeugen mit Akku eventuell hervorstechen könnte, ist die eigenständige Fahrt zu einer Ladesäule.

Aber für letztere braucht es automatisierte Ladesysteme und echte Autonomie, also Level 5, und von beidem sind wir Jahrzehnte entfernt. Aktuell wird nur an Assistenzsystemen gearbeitet, die das Fahren in besonders einfachen Situationen übernehmen können und auf einen jederzeit übernahmebereiten Überwacher angewiesen sind.
 
Selbststeuerungssysteme sind unabhängig von der Antriebstechnik; den Verbrenner-Teil eines PKW kann leicht automatisieren. Mercedes fuhr schon lange vor den heutigen Elektroauto-Projekten, Mitte der 90er, selbstlenkend auf der Autobahn und teilweise sogar Landstraßen (übrigens mit dem gleichen temporalen Ansatz, den Tesla jetzt als 4D entdeckt) und Waymo hat meinem Wissen nach ausschließlich Verbrenner in der Testflotte. Der einzige Aspekt, der bei Fahrzeugen mit Akku eventuell hervorstechen könnte, ist die eigenständige Fahrt zu einer Ladesäule.

Aber für letztere braucht es automatisierte Ladesysteme und echte Autonomie, also Level 5, und von beidem sind wir Jahrzehnte entfernt. Aktuell wird nur an Assistenzsystemen gearbeitet, die das Fahren in besonders einfachen Situationen übernehmen können und auf einen jederzeit übernahmebereiten Überwacher angewiesen sind.
Gab es afaik nicht Ende der achtziger, bereits schon die ersten Anfänge von Elektroautos, selbst hier muß ich mich korrigieren, habe eben noch einmal nachgeschaut, ganz neu ist die Idee vom E-Auto nicht, die ersten gab es bereits 1832, kein Witz hier steht es. Das hat mich echt überrascht.

Aber schon interessant, das sich Mercedes an selbstlenkende Autos Mitte der 90er versucht hat. Was ich mich zusätzlich noch Frage, wer überwacht denn das selbstfahrende Auto, der Hersteller oder eine speziell dafür angeheuerte Firma? Dabei kann ich mir nicht ausmalen, wie komplex das sein muß geschätzte (die Zahl ist jetzt bewußt hoch gegriffen) 20 Millionen selbstfahrende Autos zu überwachen, einfacher wäre es und das ist jetzt Science Fiction, eine KI an Bord zu haben, die das Fahren übernimmt. Der Gedanke ist schon ein wenig beklemmend, die Finger nicht mehr am Lenkrad zu haben.
 
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Das Verbrennungsmotoren eine vergleichsweise späte Erfindung sind, ist noch ein ganz anderes Thema. Ich bezog mich aber explizit auf die "heutigen Elektroauto-Projekte". Sowohl Mercedes als auch meiner Erinnerung nach BMW haben nämlich Anfang der 90er schon einmal an Fahrzeugen mit Batterie geforscht, bevor man wegen der Reichweitenprobleme auf Wasserstoffkonzepte wechselte. Der Sandwich-Boden der originalen A-Klasse war in den Studien zum Beispiel noch für die Aufnahme von Akkus gedacht. (Stichwort: ZEBRA-Batterie. Der resultierende Schwerpunkt wäre sicherlich auch Elch-tauglich gewesen. :-))

Kontrolle von oder gar Haftung für Privat-PKW wälzen alle Hersteller auf den (Mit-)Fahrer ab. Bei kommerziellen Flotten arbeiten die Betreiber (nicht aber die Hersteller) teilweise an oder in Pilotstudien schon mit zentralen Überwachungsstellen. Das heißt die Fahrzeuge melden sich in der Zentrale, wenn sie nicht weiterwissen und werden dann ferngesteuert.

Das setzt aber offensichtlich bereits weit fortgeschrittene Level-3-, eigentlich sogar schon Level-4-Autonomie voraus und funktioniert selbst mit dieser nur in Gebieten, wo jederzeit ein Nothalt möglich ist. Das Fahrzeug muss also zuverlässig erkennen können, wenn es sich den Grenzen seiner Autonomie nähert und dann noch einen sogenannten sicheren Zustand herstellen können. In den USA und China gibt es da bereits Experimente mit Robotor-Taxis ohne physisch anwesenden Sicherheitsfahrer, die aber nur in eng umgrenzten, regelmäßig auf den Millimeter genau Laser-kartierten Stadtteilen fahren können und natürlich auch das nur solange 5G-Empfang besteht.

Zumindest in den USA handelt es sich meinem Wissen nach auch ausschließlich um Ortschaften, in denen beispielsweise die Überquerung der Straße zu Fuß abseits von Ampeln/Überwegen unter Strafe verboten ist. In Deutschland dagegen wurde bislang nur mit People-Movern experimentiert, die in Tempo-30-Randgebieten und auf geschlossenen Campussen mit maximal 15 km/h verkehren. Also einer Geschwindigkeit, wo bei der kleinsten Unstimmigkeit regelmäßige Not-Vollbremsungen ohne bleibende Schäden an den Insassen möglich sind und Auffahrunfälle durch nachfolgenden Verkehr nicht erwartet werden. Waymo ist dagegen schon häufiger Opfer von letzteren geworden.

Ich persönlich frage mich immer, was so ein zentralisiertes Konzept bei einem Unwetter oder schlicht bei Schneefall bedeutet? Bleiben dann alle sogenannt-"autonomen" Autos gleichzeitig mitten auf der Straße stehen und warten stundenlang, bis die viel zu kleine Zahl von Überwachern sie von Hand irgendwo hin gelotst hat, wo sie wenigstens keine Rettungskräfte behindern?
Von einem Mobilfunkausfall ganz zu schweigen.
 
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Wenn eine Flotte von autonomen Autos, eines Herstellers vernetzt ist , dann ist sie bestimmt auch angreifbar.
Und man könnte sie manipulieren bzw auch die K.I.s und ihr Befehle geben usw.
Dann könnten dadurch schwere Unfälle passieren oder Attentate durchgeführt werden.
 
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