Technologie: Hitachi will HDD-Datendichte mit Nanotechnik verdoppeln

Bei obiger Datendichte sollten 1,1 Terabyte pro Platter möglich sein und es lassen sich 3,5" Festplatten mit bis zu 5 Plattern bauen, ohne dass Vibrationen ein Problem wären -> das derzeit maximal möglich wären 5,5 Terabyte. Aber stattdessen bekommen wir 3 TB Platten mit drei 1 TB-Plattern - 620 GBit Datendichte, die iirc das erste mal im letzten Jahrzehnt vorgestellt wurde. Zu den neuesten 2,5" Toschibas dagegen habe ich gerade eine Angabe von 1,1 TBit/in² gelesen. Das würde dann bei 3,5" Plattern für 8,8 TB Laufwerke reichen.

Fazit:
Nöp. Übergroße Festplatten scheitern nicht an der Technik. Sondern am Markt.
 
Die kleinen Platten kommen zudem aus Energiespargründen zum Einsatz. Auch erzeugen sie wesentlich weniger Wärme. Dies führt wiederum zu sinkenden Kosten (Kühlung Rechenzentren).
 
Wäre mal interressant wie sich der Festplattenmarkt entwickelt wenn man 2,5" und 3,5" getrennt betrachtet.

Über die Jahre gab es ja immer einen Trend hin zu kleineren Platten wobei dieser nun wohl bei 2,5" endet; 1" und 1,8" Platten sind ja mittlerweile praktisch ausgestorben.
 
Über die Jahre gab es ja immer einen Trend hin zu kleineren Platten wobei dieser nun wohl bei 2,5" endet; 1" und 1,8" Platten sind ja mittlerweile praktisch ausgestorben.
2,5 Platten sind eben am meisten kompatibel (Notebooks und PCs).
Verbaue auf meinem Desktop Rechner selbst nur noch 2,5 HDDs da kleiner, weniger wärme, weniger Stromverbrauch, leichter und leiser.
Nebenbei auch ideal für Mini PCs.

5,25 Zoll HDDs würde ich auch keine mehr einsetzen wollen ^ 3,5 kommen mir seit ich 2,5er verbaue extrem klobig vor.
 
Zuletzt bearbeitet:
2,5" HDDs haben technisch fast nur Vorteile: Weniger Verbrauch, höhere Lese/Schreib- und vor allem auch Zugriffsgeschwindigkeiten bei gleicher Drehzahl, höhere Datendichte. Der einzige Nachteil wäre neben dem -derzeit- noch höheren Preis pro Speicherplatz (die günstigsten 3,5" HDDs sind derzeit bei etwa 35€/TB, die günstigsten 2,5" bei 60€/TB) die höhere Anzahl an SATA Ports die man für die gleiche Menge Speicherplatz benötigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
2,5" HDDs haben technisch fast nur Vorteile: weniger Verbrauch, höhere Lese/Schreib- und vor allem auch Zugriffsgeschwindigkeiten bei gleicher Drehzahl, höhere Datendichte. Der einzige Nachteil wäre neben dem derzeit, noch höheren Preis pro Speicherplatz (di günstigsten 3,5" HDDs sind derzeit bei etwa 35€/TB, die günstigsten 2,5" bei 60€/TB) die höhere Anzahl an SATA Ports die man für die gleiche Menge Speicherplatz benötigt.

Und damit hat eine 2,5" Festplatte nur Nachteile gegenüber einer 2,5".

Ich habe in meinem PC 12 3,5" Schächte, die ich noch lange nicht ausfülle. Worin läge jetzt der Vorteil 1 TB Platten im 2,5" Format zu verbauen, wenn ich 3,5" mit 4 TB bekommen könnte? 2,5" macht nur Sinn in Notebooks oder als mobile externe, da schätze ich sie auch sehr im Vergleich zu den klobigen 3,5"ern mit extra Netzteil. Aber im Desktop ist 2,5" schlicht und ergreifend sinnlos. Der Platz ist vorhanden, es gibt keinen Grund diesen nciht auch zu nutzen.

Nachteile ergeben sich damit enfach keine.
 
2,5 Platten sind eben am meisten kompatibel (Notebooks und PCs).
Verbaue auf meinem Desktop Rechner selbst nur noch 2,5 HDDs da kleiner, weniger wärme, weniger Stromverbrauch, leichter und leiser.
Nebenbei auch ideal für Mini PCs.

5,25 Zoll HDDs würde ich auch keine mehr einsetzen wollen ^ 3,5 kommen mir seit ich 2,5er verbaue extrem klobig vor.

Ich würde auch 5,25 Zoll noch verbauen, die könnten wohl auf 8-10 TB kommen, das wäre doch sehr erstrebenswert. Aber 2,5er in Desktops einbauen? Absolut sinnloser Quatsch! Macht nur in absoluten Mini PCs Sinn, sonst einfach nur Geldverschwendung.
 
HDD sind sehr wohl auch immer schneller geworden. Ich merke ja wie meine Green Caviar schneller ist, wie eine 5-7 Jahre alte Platte mit 7200rpm. Auch messbar. Aber natürlich kommen die SSDs immer mehr. Da wundert es mich schon, dass die Festplattenhersteller da nicht mehr dabei sind. WD hatte doch auch schon SSDs. Wo sind die jetzt?

Ironie?
5-7 Jahre alte HW mit aktueller HW zu vergleichen?
 
Kondar er vergleicht sie, weil sie weiterhin mit 7200rpm drehen.
Bei gleicher Umdrehung sind sie damit schneller geworden.
Ich finde es auch erstaunlich, dass sie angeblich jetzt 160mb/s im Mittel schaffen sollen (seit der Katastrophe habe ich keine Platte mehr gekauft).
Meine schaffen glaube ich 90 im Mittel und 120 in der Spitze und das durchgehend bei 7200rpm 2TB Platten von Samsung.
 
Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit ist erheblich gewachsen... die Zugriffszeiten/Latenzen sind aber weitgehend gleich geblieben. Und in diesem Punkt sind HDDs gegenüber SSDs auch wirlich abgeschlagen.
 
An den Zugriffszeiten wird sich aber, ohne deutlich andere Konzepte (und die HDD-Hersteller sind einfach Innovationstod) nichts mehr ändern. Meine beiden F4s z.B. haben auf mittlerer Strecke (d.h. wenn man keine sinnlose Zufallverteilung über die volle Plattengröße macht, wie sie in der Realität nicht vorkommt und auf SSDs wegen geringer Kapazität gar nicht gefordert wäre) eine Zugriffszeit von um die 8,8 ms. 8,3 ms brauchen die Platter schon für eine Umdrehung. Im durchschnittlichen Fall (Daten sind eine halbe Platterdrehung entfernt) braucht die Platte also nur 4 ms, um herauszufinden, wo die Daten sind und die Lese-/Schreibköpfe in Position zu bringen. Vielleicht könnte man diese Zeit mit konventioneller Technik noch auf 2 ms halbieren - aber viel nützen würde das nicht. Alles darüber hinaus würde deutlich höhere Drehzahlen erfordern - und die sind (ohne wirklich außergewöhnliche Konzepte) definitiv nicht im Rahmen des akustisch möglichen.
Imho wäre das aber auch gar kein Problem, wenn die HDD-Hersteller nicht gepennt hätten. Unter den Leseköpfen einer modernen HDD flutschen mehr als 600 MB an Daten pro Sekunde vorbei und sie bieten ~den 16 fachen Speicherplatz einer SSD gleichen Preises.
Wenn ich 16 mal mehr Daten speichern kann, wieso gibt es dann überhaupt noch verteilte Zugriffe? Eine bißchen Kooperation/Lobbyarbeit bei den Softwareherstellern und ein Installationsmodus, der wichtige Spieleinhalte einfach mehrfach ablegt, und schon würden Festplatten strahlen.
Wieso auf Zugriffszeiten achten, wenn z.B. alle benötigten Texturen direkt hinter der Leveldatei noch mal in Kopie liegen und der Ladevorgang ein einziger Burstzugriff ist? Wenn sie ggf. sogar niedrig komprimiert vorliegen, so dass man sich im Vergleich zu einer SSD sogar Zeit sparen kann, weil die CPU nicht nacharbeiten muss? (viele Spiele profitieren ja weiterhin kaum von SSDs, weil der Transfer der Daten im Vergleich zu deren Aufbereitung fast egal ist)
Aber nö - die Festplattenhersteller glauben weiterhin, im IT-Bereich mit langsamen linearen Wachstum mehr als genug zu tun :(
 
Zurück