Taliban töten drei deutsche Soldaten

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AW: Taliban töten drei deutsche Soldaten

Im Übrigen finde ich es falsch zu schreiben "die Palästinenser". Ich rede ja auch nicht von den Israelis, sondern betrachte das differenziert. 90% der in Palästina leidenden Menschen sind Zivilisten...

Muss man aber leider schreiben. :(
Denn vielleicht 5% der Palästineder führen einen offenen Kampf gegen Israel, die anderen 95% würden einfach nur in Fieden leben und ihren Kram machen wolen.
Bei den Israelis wird das Verhätnis sicher nicht anders sein, aber solange ultrarechte Parteien in Israel an den politischen Entscheidungen mitwirken (und irgendwelche schwachsinnigen Siedlungsprojekte vorantreiben wollen, die nicht durchführbar sind), wird sich das leider nicht ändern.
Ebenso bei den Palästinensern, auch dort muss ein politischer und gesellschaftlicher Wandel eintreten.

Wobei ich derartige Konflikte sowieso nicht verstehen kann. :ka:
Ist mir doch egal, an was oder wen der andere glaubt, ich mache mein Kram und er macht sein Kram und gut ist.
 
AW: Taliban töten drei deutsche Soldaten

So, wenn diese Grundwehrsoldaten gefragt werden ob sie denn länger machen wollen, sich verpflichten wollen, dann gucken die kurz hinter den Zaun und sagen "Ja". Ohne den Hintergrund des ernsten Einsatzes. Viele aus Verzweifelung, kennen Kumpels die arbeitslos rumhängen. Er würde dann Geld verdienen, mit Buschgeld. Schnell verdientes Geld denkt er. Dann kommt sowas.......
Ich möchte nur damit sagen das man nicht so pauschalisieren sollte, man muß dabei auch mal hinterfragen warum ein Mensch sich solch einer scheinbar wissentlichen Gefahr aussetzt. Verzweifelung,Aussichtslosigkeit?
Ewige Geldnöte?

Ich habe nicht pauschalisiert, sondern ganz bewusst die Motiviation offen gelassen.
"Verbesserung der persönlichen finanziellen Situation" halte ich persönlich aber für einen der übelsten Gründe, um sich zum Töten anderer Menschen zu verpflichten. "Zu blöd sein, denn Sinn einer Armee zu kapieren" rangiert auch nicht nenneswert höher auf meiner "Beileids"liste.

Der Sinn eines Berufssoldaten sollte imho jedem klar sein und im deutschen Sozialsystem geht es niemanden so schlecht, dass er zu einem derartigen Beruf gezwungen wäre, wenn sich dieser nicht mit seinen Grundwerten vereinbaren lässt.


Jedoch würde bessere Ausrüstung wie schon gesagt Steuergelder verschlingen

Nicht nur das. Der Dinge ist (trotz der eher zusammengewürfelten Konstruktion) eines der besten Fahrzeuge für sein Einsatzprofil. Ein schwer gepanzertes Fahrzeug, dass nahezu jedem Beschuss standhalten kann, kompakt genug für enge Gassen und leicht genug für schlecht befestigte Straßen ist und dazu noch einigermaßen zivil daherkommt (sowohl aus psychologischen Gründen, um eben nicht einen Panzer darzustellen, als auch aus praktischen Gründen: Einen solchen kann man nicht sicher durch Menschenmengen manövrieren und der Zugang zum Innenraum ist auch deutlich unpraktischer) ist schlichtweg unmöglich, selbst wenn man unbegrenzte Mittel zur Verfügung hätte.

Und die Selbstmordattentate die es manchmal in der Welt gibt wurden nicht von den TALIBAN begangen sondern von Al-Qaida!

Die Taliban hat offiziell hochrangigen Al Quadia Mitgliedern unterschlupf gewährt und Ausbildungslager im eigenen Land zumindest geduldet.
Auf der anderen Seite muss man auch sagen: Es existierten keine Auslieferungsabkommen (sie waren ja nicht mal als Regierung anerkannt) und für die Verbrechen von Al Quaida wurde afaik nie ein rechtsstaatliches Verfahren zu Ende geführt. Mitarbeiter einer gewissen US of A stehen ebenfalls in dem Verdacht, eine ganze Reihe von Verstößen gegen internationales Recht, Menschenrechte,... begangen zu haben und da beansprucht niemand, sich in innenpolitische Fragen einzumischen bzw. startet einen Kriegseinsatz, wenn er das nicht darf...
Und diverse Unterstützer der Taliban sind heute "Verbündete" oder "wichtige Wirtschaftspartner" - nicht Mitglieder der "Achse des Bösen".

Die meisten wissen ja auch nicht, wie es ist, unter einer Zentralregierung zu leben, die kennen nur ihre Clans.

Afghanistan hatte mal eine Zentralregierung. Was sie nie hatten, war eine funktionierende Demokratie.

Aber genau da muss man ansetzen, den Leuten zeigen, dass es eben auch andere Möglichkeiten gibt. Dass man im 21. Jahrhundert angekommen ist.

Und wie will man da ansetzen?
"Ohne Rücksicht auf Unschuldige alles in Grund und Boden schießen" wird ihnen garantiert nicht das gewünschte Bild des 21. Jhd. vermitteln oder auch sonst irgendwie den Eindruck erwecken, dass der Westen ihnen etwas anderes zu bieten hat, als Kolonialmächte oder die UdSSR. Und es ist sehr schwer, derart intensive Eindrücke im Nachhinein zu kompensieren.


Richtig, mann muss sie töten, komplett, restlos.
Und den anderen muss man durch Bildung zeigen, wie die Welt "da draußen" wirklich ist. Dass es keinen "ungläubigen Feind" gibt oder sonst was, sondern dass alle daran interessiert sind, in Frieden miteinander zu leben.

Das Problem ist die Reihenfolge. Einem Lehrer hätten sie vielleicht zugehört. Einem "Mörder"
ehe sich wieder jemand beschwert absichtlich nicht juristisch korrekter Gebrauch des Wortes zur Betonung der Sichtweise die auf Seiten der Afghanen zu erwarten ist insbesondere unter Berücksichtigung der lokalen Medien beziehungsweise Deutungshoheit und ohne jegliche persönliche Wertung der Taten insbesondere der Bundeswehr welche sich nicht mit diesem Wort decken würde
dagegen nicht. Eher sympathisiert man mit seinen "Opfern".


Wenn wir den Krieg nicht zu ihnen bringen dann kommt der Terror zu uns!

Gibt es irgend ein System, nach dem du diese "Logik" auf Afghanen, aber nicht auf z.B. Spanier, USAmerikaner, Argentinier oder Tuvaluaner anwendest?
Denn wenn nicht wünsche ich viel Spaß beim dritten Weltkrieg, den du allen bringen willst...

@ruyven: schwere Unterstützung! Eine Staffel könnte locker ein Dorf zerlegen!
Und er dürfte nicht so leicht abzuschießen sein wie andere Kampfhubschrauber, da er zum Zielen in der Deckung bleinen kann usw.

Abgesehen davon, dass das andere auch können, liegen die Probleme bei der asymetrischen Kriegsführung nicht in der Feuerkraft, sondern in der Aufklärung. Ohne klare Ziele nützten einem noch so moderne Waffensysteme nicht - da versteckt man sich ganz schnell mal auf der Seite des Hügels, auf dem sich die Mehrheit der Feinde findet. Und jedes Dorf zu zerlegen ist eben auch keine Lösung...

Äh, überleg, wie du Frieden ohne Waffen sicherts! Erst denken, dann posten!
So haben zum Beispiel die Atomwaffen eine direkte Auseinandersetzung zwischen der Sowjetunion und den USA verhindert.

Die Atomwaffen haben überhaupt erst zu einer direkten Konfliktsituation geführt. Ohne Interkontinentalraketen wäre der Kalte Krieg eine europäische Angelegenheit gewesen, in der die USA bestenfalls als Unterstützer fungiert hätten - in der die Sowjetunion aber auch wenig zu gewinnen gehabt hätte, was eine diplomatische Lösung erlaubt.


Gar nichts! Israel gehört zu der Top5 der militärisch-stärksten Länder auf der Welt. Wenn man Bewaffnung (Auch Nuklearwaffen) auf die Einwohnerzahl umrechnen würde, dann wären sie sogar auf Platz1.

Eben. Man vergleiche das mit der Wirtschaft des Landes. Würden die USA ihre Unterstützung einstellen, könnte sich Israel das eigene Militär keinen Monat mehr leisten und selbst bis dahin wären sie dem gesammelten militärischen Personal all ihrer Feinde (davon haben sie ja sehr, sehr viele...) unterlegen. Der einzige Punkt auf der Habenseite wäre, dass sie verdammt viel Schaden anrichten können, bevor sie fallen, so dass sich ein Angriff nicht lohnt.

Standardsatz: Diplomatische Feinheiten des Palästinakonfliktes dürften sämtliche Threads, die nicht "Diplomatische Feinheiten des Palästinakonfliktes" heißen, sprengen. Bitte nicht zu weit vom Thema entfernen
 
AW: Taliban töten drei deutsche Soldaten

Afghanistan hatte mal eine Zentralregierung. Was sie nie hatten, war eine funktionierende Demokratie.
Was ist schon eine Demokratie. Der einzige Unterschied zu einer Diktatur ist dass man in der Demokratie seine Führer absetzen kann. Und das auch nicht ohne weiteres und immer.
 
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Was heißt hir deutsche Söldner, in welcher Welt lebst du denn. Soweit ich weiß wollten die afghanen nicht anhalten, das war der Grund warum die Deutschen das Feuer eröffnet haben. Oder würdest du warten bis ein unbekanntes Fahrzeuge vor dir steht.

Seh ich das richtig das beim Angrieff auf die Deutschen die KSK mit dabei war?
 
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Würdest du das Geschwafel mal unterlassen, gehört nicht in ein Deutsches Forum. :daumen2:
Ja und was macht das aus dass das hier ein deutsches Forum is? Darf man denn keine Kritik üben?
Im übrigen frage ich mich wieso Länder überhaupt eine Rolle spielen, es sollte keine mehr geben und genauso kein scheiß Patriotismus
 
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Definition:

Ein Söldner ist ein gegen Bezahlung (Sold) angeworbener, zumeist zeitlich befristet dienender und durch Vertrag gebundener Soldat.

Die Bezeichnung "deutsche Söldner in Afghanistan" ist somit absolut zutreffend.
 
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Als Söldner sehe ich nicht die Bundeswehr sondern sowas wie die Fremdenlegion, die im Aufrtrag für andere Länder arbeiten.
 
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Als Söldner sehe ich nicht die Bundeswehr sondern sowas wie die Fremdenlegion, die im Aufrtrag für andere Länder arbeiten.

Das ist aber nicht das wofür das Wort "Söldner" steht, es steht dir natürlich frei deine eigene Definition zu kreieren.

"Bundeswehr" steht wiederum für ein Heer das dazu da ist einen Angriff auf die Bundesrepublik abzuwehren. Trifft auf Afghanistan also nicht zu.

Im Übrigen arbeitet die Fremdenlegion nicht im Auftrag für andere Länder sondern nur für ihr Land (Frankreich).
 
AW: Taliban töten drei deutsche Soldaten

Nicht nur das. Der Dingo ist (trotz der eher zusammengewürfelten Konstruktion) eines der besten Fahrzeuge für sein Einsatzprofil. Ein schwer gepanzertes Fahrzeug, dass nahezu jedem Beschuss standhalten kann, kompakt genug für enge Gassen und leicht genug für schlecht befestigte Straßen ist und dazu noch einigermaßen zivil daherkommt (sowohl aus psychologischen Gründen, um eben nicht einen Panzer darzustellen, als auch aus praktischen Gründen: Einen solchen kann man nicht sicher durch Menschenmengen manövrieren und der Zugang zum Innenraum ist auch deutlich unpraktischer) ist schlichtweg unmöglich, selbst wenn man unbegrenzte Mittel zur Verfügung hätte.

Wenn davon absieht, dass man ihn sehr leicht mit einer Mine hochjagen oder durch eine Rakete umwerfen kann...

Das Problem ist die Reihenfolge. Einem Lehrer hätten sie vielleicht zugehört. Einem "Mörder"
ehe sich wieder jemand beschwert absichtlich nicht juristisch korrekter Gebrauch des Wortes zur Betonung der Sichtweise die auf Seiten der Afghanen zu erwarten ist insbesondere unter Berücksichtigung der lokalen Medien beziehungsweise Deutungshoheit und ohne jegliche persönliche Wertung der Taten insbesondere der Bundeswehr welche sich nicht mit diesem Wort decken würde
dagegen nicht. Eher sympathisiert man mit seinen "Opfern".
Das beziehst du jetzt auf erst die Taliban umbringen und dann der afghanischen Bevölkerung erklären, wer gut und böse ist, oder? Wenn ja, "muss" ich dir rechtgeben.

Abgesehen davon, dass das andere auch können, liegen die Probleme bei der asymetrischen Kriegsführung nicht in der Feuerkraft, sondern in der Aufklärung. Ohne klare Ziele nützten einem noch so moderne Waffensysteme nicht - da versteckt man sich ganz schnell mal auf der Seite des Hügels, auf dem sich die Mehrheit der Feinde findet. Und jedes Dorf zu zerlegen ist eben auch keine Lösung...
Aufklärung braucht man eigentlich immer!
Und der Tiger dürfte einer der wenigen Kampfhubschrauber sein, der Loopings (!) als Ausweichmanöver gegen Waffen benutzen kann.

Die Atomwaffen haben überhaupt erst zu einer direkten Konfliktsituation geführt. Ohne Interkontinentalraketen wäre der Kalte Krieg eine europäische Angelegenheit gewesen, in der die USA bestenfalls als Unterstützer fungiert hätten - in der die Sowjetunion aber auch wenig zu gewinnen gehabt hätte, was eine diplomatische Lösung erlaubt.
Und denoch haben sie sich nie direkt gegenseitig bekriegt, immer nur durch andere Staaten! Mit Sicherheit haben die Atomwaffen die Situatin heraufbeschworen, gleichzeitig aber auch verhindert, dass die BRD von Sowjet- und Ostblock-Truppen überrannt worden ist.

Was heißt hir deutsche Söldner, in welcher Welt lebst du denn. Soweit ich weiß wollten die afghanen nicht anhalten, das war der Grund warum die Deutschen das Feuer eröffnet haben. Oder würdest du warten bis ein unbekanntes Fahrzeuge vor dir steht.

Seh ich das richtig das beim Angrieff auf die Deutschen die KSK mit dabei war?

Von KSK steht da nichts, aber du hast recht, wahrscheinlich dat die BW aus Sicherheitsgründen das Feuer auf die Fahrzeuge eröffnet!

Und an denjenigen mit den deutschen Söldnern:

Ist das Söldnertum in D nicht verboten?

Hat D Söldner?

Die BW ist auf jeden Fall eine Streimacht, kein Söldnertum.

"Bundeswehr" steht wiederum für ein Heer das dazu da ist einen Angriff auf die Bundesrepublik abzuwehren. Trifft auf Afghanistan also nicht zu.

Deutschland hat keine Fremdenlegion, und mit Beitritt in die NATO hat man sich dazu verpflichtet, in Krisengebieten Aufbauhilfe (nichts anderes war der Afghanistaneinsatz ursprünglich) zu leisten. Mehr als Aufbauhilfe dar die Bundeswehr glaube ich unserer Verfassung nach auch nicht leisten.
 
AW: Taliban töten drei deutsche Soldaten

Die deutschen Söldner sind wohl mittlerweile sehr nervös. So haben sie gestern 5 afghanische Verbündete getötet:

Vorfall mit Folgen: Bundeswehr tötet afghanische Soldaten | Politik | ZEIT ONLINE


Ich wollte ja nichts mehr schreiben, aber wer so ein Benutzerbilder hat und von deutsche Söldner redet, und schreibt "NATO, das sind für mich genauso Terroristen" lebe weiter in deiner Traumwelt und mäßige dich in deinen Aussagen.
 
AW: Taliban töten drei deutsche Soldaten

An dieser Stelle ist wegen Offtopic Feierabend, bevor der Thread als Diskussionplattform zum Thema "Deutsche Trupen in Afghanistan" missbraucht wird. Der Threadersteller wollte sein Beileid den Angehörigen der gefallenen Soldaten gelten lassen.


*Closed*
 
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