Take-Two: Bekannte Marken wie GTA und Co. sollen nicht "verbrannt" werden

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Spiele wie GTA, Red Dead Redemption oder Bioshock aus dem Portfolio von Take-Two haben die Gemeinsamkeit, dass ihre Nachfolger vergleichsweise lange auf sich warten lassen. Laut dem CEO des Publishers soll dies auch beibehalten werden, damit die Marken Bestand haben.

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Ist ja eignetlich toll.
Anstadt jedes Jahr das gleiche Spiel unter anderem Namen mit viel enttäuschung, gibts dann alle paar Jahre etwas wirklcih gutes.
 
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Da haben sie bisher alles richtig gemacht wenn man es mit Titeln wie CoD, AC oder FC vergleicht. Da ist die Luft weitestgehend draußen.

Wobei das durchaus auch auf Borderlands zutrifft. Da hat man mit jedem Teil irgendwie abgebaut.
 
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Finde ich sehr lobenswert diese Einstellung, so ist man auch viel hypeder auf das nächste Spiel wenn man schon länger wartet
 
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Wäre mal interessant zu sehen, wer eine größere Marge und wer mehr Gewinn macht. -CoD mit dem recht umfangreichen Recycling oder GTA mit den unglaublichen Absatzzahlen (70Millionen+) stehen beide sicherlich gut dar, doch das Interview gibt ja bereits eine Einschätzung für die Zunkunft.


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An für sich eine gute Idee, wenn am Ende wirklich sehr gute Spiele bei rauskommen. Bei GTA oder auch Red Dead hat man bisher tolle Spiele mit tollen Verkaufszahlen. Bei Borderlands oder auch Bioshock wurden die Spiele von der Qualität über die Jahre schlechter was sich auch in den Verkaufszahlen wiederspiegelt. Viel wichtiger als die Zeit an sich ist das Entwicklerteam und dass das Team die entsprechende Lust und Zeit für die Entwicklung hat. Die Rockstar Spiele sind immer top, da sie unabhängig vom Publisher produziert werden und Rockstar machen kann was sie wollen. Bei Borderlands oder auch Bioshock wo der Entwickler auf die Finanzierung durch den Publisher angewiesen ist, ist die Qualität der Spiele nicht immer so überragend.

Vielleicht sollten die Publisher weniger in Marken denken sondern einfach in gute Spiele. Ich brauche kein GTA 6 sondern einfach nur ein gutes openworld Spiel. Red Dead Redemption war ein tolles Spiel, weil es einfach ein tolles Spiel war und nicht weil sich alle gedacht haben "Red Dead Revolver war so toll, da wird das neue noch besser". Ein Markenname zieht natürlich das Interesse der Fans auf sich, aber ein komplett neues, unbekanntes Spiel kann das Interesse von noch viel mehr Leuten auf sich ziehen.
 
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An für sich eine gute Idee, wenn am Ende wirklich sehr gute Spiele bei rauskommen. Bei GTA oder auch Red Dead hat man bisher tolle Spiele mit tollen Verkaufszahlen. Bei Borderlands oder auch Bioshock wurden die Spiele von der Qualität über die Jahre schlechter was sich auch in den Verkaufszahlen wiederspiegelt. Viel wichtiger als die Zeit an sich ist das Entwicklerteam und dass das Team die entsprechende Lust und Zeit für die Entwicklung hat. Die Rockstar Spiele sind immer top, da sie unabhängig vom Publisher produziert werden und Rockstar machen kann was sie wollen. Bei Borderlands oder auch Bioshock wo der Entwickler auf die Finanzierung durch den Publisher angewiesen ist, ist die Qualität der Spiele nicht immer so überragend.

Sorry aber da kann ich nicht zustimmen.
Bei Bioshock ist der Infinite-Teil nach einigen technischen Problemen zu Beginn anerkannt der Beste. Nicht in Sachen Umfang oder Komplexität, aber was die Erzählung, den Spaß und auch das Spieldesign angeht.
Die Reihe hat eine deutliche Entwicklung nach oben hingelegt.

Borderlands wurde auch im Sinne der Spielmechanik immer besser. Erzählerisch mag TPS Schwächen haben und auch die DLCs erreichen bei weitem nicht die Klasse von Tiny Tinas Assault on Dragon Keep, aber immer wenn ich zu BL2 oder 1 zurückkehre, vermisse ich den Luftschub, den Ground-Slam, Kältewaffen und Laser schon. Die Rückblenden und die "ich erzähle am Galgen, wie es war" Perspektive in TPS ist jedoch eine super Aufmachung und toll umgesetzt.
Dass 2K/2K-Australia es außerdem schafft, die jeweils zuvor selbst gespielten Charaktere in Gastauftritten einzubetten, ist einfach großartig. Man fühlt sich wie ein junger Padawan, der seinen alten Meistern gegenüber steht.
Die Serie hat deutlich gewonnen mit jedem Teil. Und Handsome Jack ist mal der genialste Oberbösewicht, den es gibt.
Es hat sich außerdem der 2. Teil deutlich am besten verkauft. Teil 1 lief bei vielen noch unter dem Radar durch, weil es unglaublich schwierig ist, mit dem Spiel spontan warm zu werden und es doch ziemlich unter dem staubig braunen, monotonem Grafikstil leidet. Und das ist schade, wo es doch zum Ende hin großartig wird.
TPS hätte ein halbes Jahr mehr Entwicklungszeit und eine bessere Unterstützung nach Release gut getan. Aber das scheint mir auch ein Teil der Lehre zu sein, den Take Two hier für sich gezogen hat. Und leider lässt man sich mit BL3 nun ziemlich viel Zeit. :(

Die DLC-Politik von Take Two ist allerdings etwas ausufernd, aber bisher konnte ich noch jedes Spiel von Interesse in einer rundum sorglos GOTY-Edition / Season-Pass erwerben, um davon weitgehend umbehelligt spielen zu können.

Ich spiele deutlich lieber ausgereifte Titel, als jährliche Wegwerf-Ware, die nach "ihrer Viertelstunde Ruhm" keine Beachtung mehr finden.
 
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Generell sollten die Publisher mal umdenken, und den Entwicklerstudios die Zeit geben die sie auch brauchen. Die ganz großen Hits sind ja meist die Spiele wo kein Release Druck vorhanden war. Zusätzlich sollte der Schwerpunkt nach Fertigstellung auf der Qualitätssicherung liegen, damit uns in Zukunft verbuggte Spiele erspart bleiben. Von mir auch könnten die Spiele Monate später erscheinen, Hauptsache das Ergebnis stimmt. Die Spieleindustrie ist in den letzten Jahren sehr vom weg abgekommen, und es wird Zeit umzudenken. Nein zu verbugten Spielen die unter Zeitdruck enstehen. Nein zum jährlichen verwursten der immer gleichen Spiele.
 
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Generell sollten die Publisher mal umdenken, und den Entwicklerstudios die Zeit geben die sie auch brauchen. Die ganz großen Hits sind ja meist die Spiele wo kein Release Druck vorhanden war. Zusätzlich sollte der Schwerpunkt nach Fertigstellung auf der Qualitätssicherung liegen, damit uns in Zukunft verbuggte Spiele erspart bleiben. Von mir auch könnten die Spiele Monate später erscheinen, Hauptsache das Ergebnis stimmt. Die Spieleindustrie ist in den letzten Jahren sehr vom weg abgekommen, und es wird Zeit umzudenken. Nein zu verbugten Spielen die unter Zeitdruck enstehen. Nein zum jährlichen verwursten der immer gleichen Spiele.

Dir ist das egal, den großen Publishern, die entsprechend kalkulieren ist das nicht egal. Da bedeutet eine Verschiebung schonmal ein Minus im Quartal, was dann im schlimmsten Fall Arbeitsplätze kostet. Man muss da immer mehr aus Sicht der Konzerne denken, nicht aus unserer Sicht der Konsumenten!
 
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Dir ist das egal, den großen Publishern, die entsprechend kalkulieren ist das nicht egal. Da bedeutet eine Verschiebung schonmal ein Minus im Quartal, was dann im schlimmsten Fall Arbeitsplätze kostet. Man muss da immer mehr aus Sicht der Konzerne denken, nicht aus unserer Sicht der Konsumenten!

Wenn das Spiel Mist wird und sich durch den Termindruck schlecht verkauft, kostet das auch Arbeitsplätze. Schlimmstenfalls macht sogar das ganze Entwicklerstudio dicht. Was ist langfristig also besser ? Schnell Schnell mit Termindruck und ein verbugtes Spiel rausbringen was sich schlecht verkauft, oder sich Zeit lassen und ein gutes Produkt abliefern was sich gut verkauft ? Oftmals werden ja sogar Features gestrichen, nur um im Zeitplan zu bleiben. Das kann unmöglich die richtige Art und Weise sein !
 
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Wenn das Spiel Mist wird und sich durch den Termindruck schlecht verkauft, kostet das auch Arbeitsplätze. Schlimmstenfalls macht sogar das ganze Entwicklerstudio dicht. Was ist langfristig also besser ? Schnell Schnell mit Termindruck und ein verbugtes Spiel rausbringen was sich schlecht verkauft, oder sich Zeit lassen und ein gutes Produkt abliefern was sich gut verkauft ? Oftmals werden ja sogar Features gestrichen, nur um im Zeitplan zu bleiben. Das kann unmöglich die richtige Art und Weise sein !

Du hast noch nicht mit Geschäftsführern zu tun gehabt, die quasi nur aus betrieblicher Sicht an die Dinge herangehen und nicht mit logischem Denken, oder? :D

Was für uns logisch ist, sehen die mit völlig anderen Augen. Da muss die Deadline gehalten werden, da sonst irgendwelche Abläufe nicht hinkommen, Marketingkosten zB oder sonstwas.
 
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Du hast noch nicht mit Geschäftsführern zu tun gehabt, die quasi nur aus betrieblicher Sicht an die Dinge herangehen und nicht mit logischem Denken, oder? :D

Was für uns logisch ist, sehen die mit völlig anderen Augen. Da muss die Deadline gehalten werden, da sonst irgendwelche Abläufe nicht hinkommen, Marketingkosten zB oder sonstwas.

Ja leider hast du Recht, das ist ja das traurige. Qualität scheint ja heute nicht mehr zu zählen. Ein Hoch auf den Kapitalismus. :wall:
 
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Da haben sie bisher alles richtig gemacht wenn man es mit Titeln wie CoD, AC oder FC vergleicht. Da ist die Luft weitestgehend draußen.
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Die Frage ist ob es finanziell wirklich besser ist, länger zu warten. Ein Call of Duty was über die letzten ~5 Jahre ausgeschlachtet wurde hat sicher mehr eingespielt, als das letzte GTA mit allen Neuauflagen zusammen. Klar Call of Duty kann heute keiner mehr hören, aber im Grunde brauch Activision nur wie richtige Idee zur richtigen Zeit und CoD wird sich wieder über Jahre blendend verkaufen.
 
AW: Take-Two: Bekannte Marken wie GTA und Co. sollen nicht "verbrannt" werden

Die Frage ist ob es finanziell wirklich besser ist, länger zu warten. Ein Call of Duty was über die letzten ~5 Jahre ausgeschlachtet wurde hat sicher mehr eingespielt, als das letzte GTA mit allen Neuauflagen zusammen. Klar Call of Duty kann heute keiner mehr hören, aber im Grunde brauch Activision nur wie richtige Idee zur richtigen Zeit und CoD wird sich wieder über Jahre blendend verkaufen.
Das mag vielleicht stimmen, vergiss aber nicht das gleichzeitig auch mehr investiert wurde. Schau dir die Trailer an mit irgendwelchen Stars, dazu die Musik, all das kostet schnell mal eine ganze Stange Geld. Dazu jedes Jahr ein zweistelliger Millionenbetrag für Marketing (nur geschätzt, aber einstellig ist der sicher nicht^^).
Es wird sich schon lohnen, keine Frage, siehe Fifa oder die anderen EA-Sportspiele, aber wie sieht es dann mit dem Gewinn aus?
 
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Man muss da immer mehr aus Sicht der Konzerne denken, nicht aus unserer Sicht der Konsumenten!


man muss realistische erwartungen haben wenn man an spiele herangeht und die grenzen der publisher auch akzeptieren. aber jedesmal das aus sicht der publisher sehen ist, naja ich würde sagen, etwas einseitig. denn ganz ehrlich ich kann mikrotransaktionen, dlc schnipseln nichts abgewinnen. die sind auch nicht zwingend notwendig damit publisher gutes geld VERDIENEN. wenn publisher den letzten cent aus meinen rippen bohren wollen kann und will ich das nicht aus ihrer sicht sehen. ea´s sicht ist bei manchen spielen wie zb mass effect3 oder dai oder nfs, gib uns deinen letzen cent, für 15 micro dlc´s je für 9.99€, für microtransaktionen wie wichtige charaktäre der story und für storyschnipsel, und evtl bekommst du dann ein komplettes spiel das eventuell sogar gut ist. das es auch anders geht beweisen zwei spiele mmn absolut, xcom und witcher 3, also seh ich das erst mal aus sicht des konsumenten, der ich auch bin, und habe ehrlich gesagt kein verständnis für trickbetrüger.

und nur soviel, jedes spiel das jährlich erscheint leidet unter innovationsarmut, selbst bestseller wie cod oder fifa, einfach weil aus der sicht der publisher keine großen unterschiede gewünscht sind, man will sich nicht neu beweisen, man will dem kunden mehr vom selben mist verkaufen, bißchen besser, aber jeder der die vorgänger spielte muss eine nahtlose spielerfahrung bekommen. sorry jährliche erscheinung killt jedes spiel irgendwann, einfach weil man ab und zu abwechslung benötigt, oder isst du jeden tag spaghetti bolognese.
 
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Man darf auch nicht vergessen, das wir (Konsumenten) diejenigen sind womit die Geld verdienen. Von daher wird jeder Konzern früher oder später umdenken müssen, wenn die Leute den Kram nicht mehr kaufen. Solange sich DLC´s und Co aber gut verkaufen, werden die damit nicht aufhören, und uns so lange schröpfen wie es geht. Gegen DLC´s wie bei Witcher habe ich ja noch nicht mal was, aber wie schon angesprochen bei Mass Effect 3, das geht ja mal gar nicht. Ein Spiel zu kastrieren und danach die fehlenden Teile als DLC`s zu verkaufen ist unter aller Kanone.
 
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Guter Mann... wenn jetzt die Konsumenten noch mit ziehen... aber halt: das nächste CoD könnte das letzte sein, schnell kaufen!! :ugly:
 
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Scheinbar doch nicht nur zugekokste Manager mit $$-Blick in der Branche.
Take this EA & the rest!:daumen:
 
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