Tagebuch [ Tagebuch ] XP Home und Linux - Mein Bericht

fexlex

Komplett-PC-Käufer(in)
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Zu aller erst:

In diesem Tagebuch würde ich gern als alter Windows Hase und Linux Neuling
meine Erfahrungen mit EasyPeasy1.0, XP Home und dem Hassthema: MultiBoot ! niederschreiben.
Ich hoffe, dass ich damit einigen helfen kann neben XP auch Linux auf dem Rechner zu
installieren, ihnen die Hemmungen nehmen und einen Sticky zu bekommen weil ich
nirgendwo ein How To gefunden habe zu den ( so für die Erfahrenen ) dümmsten fragen.

1. Über mich
2. Easy Peasy 1.0
3. Installation an sich
4. Booten von XP Home und Linux
5. Vergleich von Leistungsaufnahme
6. Vor und Nachteile beider Systeme
7. Was kann EasyPeasy1.0 eigentlich alles ?



1. Über mich
Ich bin ein Linux Neuling und habe vor 2 Jahren versucht mit hilfe der gamestar ein Suse Linux 10.1 auf meinen alten Tower zu installieren ... ich hab es aufgegeben !!!
ich war dann der Einstellung: Windows ist besser ... klar dachte ich das damals *hust*

Ich hatte schlicht ein Treiberproblem und wollte diese über Internet herunterladen ... pustekuchen!
Ohne netzwerktreiber kein Internet und ohne Internet kein Netzwerktreiber.
Zum Filmeguggen hat es gereicht und dazu war er dann auch zwei Wochen gut.

Die Hersteller packen einfach nur Windows XP / Vista treiber auf ihre CD und das reicht eben nicht.
Ich hab es verflucht und wieder XP Installiert. Warum ist ja ersichtlich ... njo war eben dumm.


2. Easy Peasy 1.0
nach dem kauf meines Netbooks ( MSI Wind 160GB ) bin ich im internet auf das Linux
bestriebssystem EasyPeasy1.0 gestoßen.
Dieses ist speziell für Netbooks entwickelt und lässt sich nach Anleitung auf dem eigenem Wiki genau so leicht wie Windows installieren.

Es ist schlichtweg der Hammer!
Über USB hab ich es mal gebootet und getestet - siehe da! Es unterstützt gleich alles!
Nichts mit Treiber installieren, Mozilla ziehen und updaten ... alles schon dabei *freu*

WLan eingeschalten über Funktionstasten und auf den Router zugegriffen und losgesurft.

Das musste ich einfach haben - also Daten gesichert und auf installieren geklickt.


3. Installation an sich
Dadurch das ich die installationsdatei auf einen 1GB USB Stick gezogen hatte war die Installation ruckzuck erledigt !!! So schnell hab ich noch nie Windows über DVD Installiert.

Gut ... Installationsmenu ... bekannt ... Deutsch auswählen und dann Partitionieren.

Zuerst hab ich die ganze Platte in anspruch genommen, also nur EasyPeasy1.0
Hat wunderbar funtioniert da er alles selber macht / partitioniert und fertig ... wuhu
Starten und schon auf den ersten Bug gestoßen!
nach Jedem Systemstart ruft er die Installation erneut auf ... hrm gegoogelt und entfernt.
[ Link folgt ]

War zufrieden ... nun würd ich aber gern noch Spiele spielen ... ooooh !!!
Linux und spiele sind schwer und meinen ergebnissen wirklich was für erfahrene / profis.
Es gibt natürlich zuerst das problem, das viele Spiele eig garnicht Linux unterstützen.
Für UT2k4 und WoW gibt es hierfür patches und auch eine eingetragene Gemeinde die dann für erweiterungen eventuelle veränderungen vornimmt.
Und es gibt geile Spiele die sind nur für Linux gemacht worden und bringen auch alte Windows fetischisten zum Linux.
[ Link folgt ]

Entscheidung getroffen:
XP Home für spiele wie Warcraft3 und Netzwerksessions
Linux für alles andere !!!


4. Booten von XP Home und Linux

Gut ... einigen Anleitungen nach sollte man zuerst XP Home installieren und dann Linux, da XP ja Linux verweigert ... ja drücken wir es so aus: XP sagt sich "mein System!"

Gut ... XP Home installiert auf genau 8GB ntfs ... gebottet, tut
USB Stick eingesteckt, Installation von Linux gestartet.

Nun wie partitioniert man Linux? Im Installationsmenü kommen wir zu diesem Part automatisch.
Bei XP Home installation hab ich nur die 8GB große Partition gemacht und nun kommt der Rest.
Ein bisschen gegoogelt und gefunden ... braucht ein ext3 und eine Auslagerungsdatei.

Wir haben also
Partition 1: 8GB XP Home ( ntfs )
Partition 2: 8GB Linux betriebssystem ( ext 3 )
Partition 3: 4GB swap ( macht er selber ) ist viel zu viel ...
Partition 4: XGB Daten ( ntfs ) um Dateien zu speichern.

Swap: ist die Auslagerungsdatei für den Arbeitsspeicher wenn der Ruhezustand
aktiviert wird. Man benötigt auch meist weniger als der RAM tatsächlich misst.


Gut ... Installiert und passt ... Neustart und Linux bootet ...
aber wo ist mein XP Home ?
Verdammt ...
XP neu Installiert ... Wo ist mein Linux ?
Linux neu installiert ... nicht wirklich ...
... *schrei* WAH !!!

Im Internet hieß es nur: Installiere den Bootmanager Grub ... Aha wir brauchen einen Bootmanager ! Was ist das ?
Heruntergeladen und Installationsanleitung durchgelesen. Das kann ja heiter werden.

"Grub befindet sich bereits auf Ihrem system" ... oha gut dann suchen wir mal.
Im Großen und Ganzen muss man den Bootloader einfach nur umschreiben, was allerdings nicht über einfaches suchen und öffnen mit dem Texteditor möglich ist.
man muss eine Konsole öffnen und sich erstmal als root in das Verzeichniss einloggen ( So hab ich das Verstanden )


  • cd /boot/grub

  • sudo gedit menu.lst


Jetzt können wir änderungen vornehmen im Menü des Bootloaders.
Dies ist der zweite BUG, das GRUB keine 3 sekunden wartet, bis es Linux hochfährt.
[ Link folgt ]


To be continued !

5. Vergleich von Leistungsaufnahme
6. Vor und Nachteile beider Systeme
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso Fat32 und kein ext3? ext3 kann man mit einem speziellen Treiber auch unter Windows mounten, Fat32 ist da immer etwas doof, allein schon wegen der Limitierung auf 4GB pro Datei.

4GB Swap sind zu viel, 1-2GB hätten auch gereicht.

Für welche die es nach dieser halben "Anleitung" machen wollen hab ich noch einen Tipp:
sudo gedit menu.lst
Das wird nicht immer gehen, deswegen entweder
sudo nano menu.lst
oder
.
 
Easy Peasy ist noch nicht ganz ausgereift. Installation des Bootmanagers, und Partitionierung sollten bald automatisch korrekt durchgeführt werden. Und auch der Bug, der jedes Mal die Installationsroutine startet hat wohl keine lange Lebensdauer. Das nächste Release dürfte sich am Ubuntu-Release orientieren und im April oder Mai sein.

Dann: Ram sollte etwa so groß sein wie der Ram. Das liegt einfach daran, dass beim Ruhezustand der Raminhalt in den Swap geschrieben wird. Wenn der Ram nicht voll ist, muss er auch nicht so groß sein. Auf meinem Rechner habe ich 2GiB Ram nutze davon nur 1,5GiB. Wenn mehr drin ist wird aber auch mehr genutzt. Aber an aktivem Ram (also abzüglich Cache) habe ich fast immer weniger als 1GiB. Das würde also als Swap reichen.

Und noch ne Anmerkung: Ich hatte mal nen PC, auf dem ich Windows installieren sollte. Und keine Treiber-CDs. Da hat man das gleiche Problem, dass du bei Suse hattest.
 
Zum Datenaustausch würd ich eine NTFS-Partition vorschlagen. Der ntfs-3g-Treiber für Linux ist mittlerweile ausgereift (mindestens so gut wie die ext3-Treiber für Windows). Und FAT32 hat eben die blöde Dateigrößenbeschränkung und fragmentiert recht stark.
 
Zudem Müllt Windows, wenn es den ext3-Treiber hat, die Linux-Partition mit Thumbs.db und solchem Schrott zu. Macht keinen Spaß. Am besten ist es, wenn keine extra Partition existiert. Von Linux aus kannst du auf Windows zu greifen. Und Windows sollte es - wie gesagt - anders rum gar nicht können.
 
@Rebel4life

  • 1. Tut net
    2. wie änder ich da ?
    3. Tut net ...

    Trotzdem danke für den Kommentar


@acrobat

  • Danke für die Info! Werd ich gleich editieren


@Bauer87

  • Alles klar, das macht das ganze ja noch einfacher als es jetzt schon ist.
    Vielen dank für deine Beteiligung und ich Teile deine Meinung in bezug auf W-L
 
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