Syrien-Krise

@quantenslipstream
Langsam glaube ich, dass du so ein USA Fanatiker bist.
Wieso verteidigst du das Hirnlose Gesindel da drüben?

a) Ich bin kein Fanatiker, ich sehe die Sache einfach nur nach den Fakten, die uns bekannt sind. Ich kenne keine Geheimdienst Akten, die kennt niemand von uns.

b) Ich verteidige niemanden, ich kritisiere Obamas Vorpreschen genau wie alle anderen auch. Anstatt erst mal die Ermittlungen der UN abzuwarten, scheint er eingreifen zu wollen.
Hier wird meiner Meinung aus Sicht der US Regierung zu schnell gedacht. Natürlich hat Obama vor einem Jahr was von einer roten Linie gesagt und daran wird er sich nun selbst messen wollen, aber als Präsident, der nicht mehr wieder gewählt werden kann, sollte er über seinen Schatten springen können und die Stellung beziehen, dass die rote Linie symbolischen Charakter hat und nicht wortgetreu übernehmen werden darf. Den nachfolgenden Shitstorm der Republikanischen Rechten muss er dann ertragen.

c) Ein ganzes Volk als "hirnloses Gesindel" zu bezeichnen, ist schon nicht mehr konform, du solltest deine Einstellung mal überdenken.

Ich soll dir Gründe nennen?
USA soll erstmal Beweise zeigen solange werde ich auch weiter die USA bashen.

Als die Sauerland Gruppe in Deutschland verhaftet wurde, geschah das auch, weil Informationen vom Bundesnachrichtendienst an den Verfassungsschutz weiter gegeben wurden (der BND bekam die Informationen von der NSA und CIA). Die Öffentlichkeit hat diese Informationen nie gesehen, trotzdem wurden die Männer festgenommen, angeklagt und verurteil, da die Beweislage eindeutig war.
Willst du also jetzt behaupten, nur weil du die Beweise, die die CIA dem BND gegeben hat, nicht gesehen hast, dass die Sauerland Gruppe völlig unschuldig ist und zu unrecht im Knast hockt?

Kein Geheimdienst wird irgendwelche Ermittlungsergebnisse öffentlich präsentieren.
Ganz im Gegenteil. Jeder Geheimdienst wird die Leute verfolgen, die derartige Geheimnisse an die Öffentlichkeit bringen (Der Fall Snowden)

Les mal Seite 3 oder 4 dann wirst du lesen, dass ich damit die Amerikanische Regierung meine und ja, da ist nur Gesindel vertreten und das ist noch milde ausgedrückt, da wie hier im Forum Regeln haben.

Du kennst also jeden aus der Amerikanischen Regierung?
Kennst du Ernest Moniz?
Ich kenne ihn und ich finde nicht, dass er irgendwie "Gesindel" ist.

Gegenfrage, warum wirfst du allen Moslems vor sie würden so denken wie du MEINST und würden die ganzen Menschen drüben hassen? Da gehts um die Politik, und mal ehrlich, wer findet die Politik der Amis Heute noch gut? ;) Mal abgesehen davon das sie jeglichen Grund haben die Amis zu hassen, nach den ganzen Kriegen und Massakern die sie dort unten verrichtet haben.

Es geht immer um Macht, das war schon immer so.
Die Europäer haben in Afrika Menschen als Skalven verschleppt und ihnen die Freiheit und Menschenwürde geraubt.
Als das Öl wichtig wurde, haben sich die Menschen auf das konzentriert, und das Öl ist nun mal gerade im arabischen Raum sehr verbreitet.
Dazu kam dann der kalte Krieg und Russen und Amerikaner versuchten ihre Ideologien in örtliche Regionen zu pressen.
Der Mensch selbst ist dabei immer unwichtig gewesen, das ist heute nicht anders als früher und wird morgen auch noch so sein.

Das US-Militär selbst scheint vernünftiger zu sein als der Präsident:ugly:
Historische Blamage: Meuterei der US-Militärs zwang Obama zum Rückzug

Ist doch vernünftig.
Wenn die Angriffspläne nicht zu 100% durchdacht sind, ist ein Angriff nicht sinnvoll, bzw. der Ausgang nicht sicher.
Die militärischen Berater Obamas haben die Situation vielleicht auch zu leicht dargestellt.
Beurteilen kann man das nicht.

Ich bin der selben Meinung ohne Verbündete hätte die USA kein Land gesehen, ich hätte es mir denoch gewünscht.

Gegen Krieg, Ausbeutung und Unterdrckung

Na, da hast du aber eine Webseite gefunden. :D
Paul Roberts gehörte zum Staab von Reagan und hat dessen Wirtschaftspolitik mit begründet (und wir wissen ja alle, was Reagans Wirtschaftspolitik gebracht hat ;))


Die Seite ist ja noch besser. :D:D
Da gibt ordentlich Verschwörungstheorien über 9/11, das Mursi Regime ist auf Befehl der USA gestürzt worden, usw.
Mehr Propaganda geht ja schon gar nicht.

Ich finde man muss Obama aber auch etwas in Schutz nehmen. Sobald auf der Welt irgendwas passiert ist die erste Frage direkt "Was wird Obama dazu sagen?" oder "Wie werden die USA reagieren?". Die Europäischen Staaten sind meist mehr als zurückhaltend und Taten lassen diese sowieso nie folgen.

Das ist leider immer so.
Als die Europäer den Kosovo Konflikt nicht selbst regeln konnten (weil sie sich nicht einig waren), intervenierten die USA und sorgten dafür, dass der Völkermord beendet wurde.
Sobald irgendwo ein Konflikt ist, wird immer lauthals geschrieen, aber nie wird was gemacht. Die Europäer sind sich ja nie einig, die Russen wollen sich nicht einmischen und den Chinesen ist eh alles egal. Bleiben also nur die USA übrig.

Natürlich verstehe ich auch überhaupt nicht warum die USA zu allem immer Stellung beziehen. Hätte Obama seine Rote Linie nicht erwähnt, sondern nur gesagt, das ist mist was da abgeht, w#re er jetzt nicht in so einer Lage, bei sich in der Politik. Verstehen tu ich die Soldaten auch, finde es auch vollkommend richtig und gut, das die mal ihren Mund aufmachen.

Obama hat Rhetorik betrieben, wie es einst Schröder auch gemacht hat, als er nach 9/11 gelabert hat, dass es uneingeschränkte Unterstützung für die USA gibt (was natürlich Blödsinn ist, uneingeschränkt... :stupid:) und das nachher wieder zurück gezogen hat, als er sagte, dass er den Irak Krieg nicht mit unterstützen würde (das einzige, was Schröder während seiner Amtszeit richtig gemacht hat, während Merkel damals bei Bush war und gesagt hat, dass die Union mit in den Krieg ziehen würde).

Die Soldaten und ihre Familien haben auch genug durchgemacht. Sie wissen was auf sie, im Falle eines Angriffs, zukommen würde.

Genau, wobei es ja nur um Raktenangriffe geht und die kann man heute bequem von zu Hause aus machen.
Außerdem ist Obama ein Fan der Drohnen. Sollten also militärische Ziele nicht mit Raketen von Schiffen aus erreichbar sein, wird er eher seine Drohnen schicken als Soldaten.
 
Ich glaube nicht das die Usa und andere wirklich vorhaben Syrien den Krieg zu erklären (darum auch das zögern, weil sie wissen das deren Bevölkerung dagegen ist), weil Russland und Iran nämlich Syrien mit Waffen/Technologie beliefert, die beiden Staaten suchen ja schon lange indirekt eine Konfrontation auf Umwegen, das ist deren Gelegenheit, wenns schief geht haben sie ja nichts zu verlieren und wenn es gelingt erhöht dies ihr ansehen in der Diktatorischen Welt (zb China).
 
Und?
Ist doch bekannt, dass solche Kriege Islamisten anzieht, die dann nicht für die Sache des dortigen Volkes kämpfen, sondern einfach nur kämpfen, egal gegen wen.
Trotzdem sind die Mehrheit der Leute Syrer sind, die keine Lust mehr auf Assad haben.
 
Und das weißt du woher? Stehst du im Kontakt zum syrischen Volk? Zum einen sagst du, du kannst nicht wissen was da Unten abgeht und auf der anderen Seite sprichst du für das Volk dort unten und sagst sie hätten keine Lust auf Assad. Würden die Leute keine Lust mehr auf Assad haben meinst du es würden noch soviele Soldaten tapfer an seiner Seite kämpfen?

Hör auf Dinge zu behaupten die du nicht belegen kannst und misch dich nicht in Dinge ein die du überhaupt nicht verstehst. Das syrische Volk ist überwiegend Schiitisch/ Alawitisch, aus diesem Grund regiert Assad dort und diese Leute die dort gegen Assad kämpfen sind Salafiten und deren totfeinde, was kapierst du daran nicht?

Meinst du die Leute lassen diejenigen an die Macht die sie dann einem nach den anderen köpfen werden? Meine Güte..
 
Solche Kriege ziehen Islamisten an, das ist überall so. Das war im Irak genauso wie in Afghanistan.
Das kann man nicht verhindern.

Und ich bilde mir meine Meinung, indem ich Fakten studiere, oder lebst du dort und hast alle Informationen?
Denkst du echt, dass Assad nur gegen Terroristen kämpft?
Wieso tötet er dann sein Volk?

Wie in anderen Ländern auch haben die Menschen, die dort leben, sich gegen das Regime erhoben.
Assad hat die Aufstände sofort mit Panzern bekämpft.
Das führte zu einer Eskalation und nun herrscht dort ein Bürgerkrieg.
 
Ich würde mir (m)eine fundierte Meinung auch gerne mit Hilfe von stichhaltigen Fakten bilden. Nur leider ist die Faktenlage dürftig, was genauso für die Verbrechen des Assad-Regimes wie auch für die der oppositionellen Kräfte gilt. Das sagen übrigens auch viele Reporter, die dort vor Ort sind oder aus benachbarten Ländern berichten. Insofern würde ich mich zurückhalten, was Behauptungen / Mutmaßungen etc., egal in welche Richtung, angeht. Dass eine lückenlos Aufklärung der Vorkommnisse nicht (in erster Linie) durch solche Kräfte erfolgen kann, die dort eigene Interessen vertreten, sollte klar sein. Hier können nur unabhängige Instanzen/Organisationen für Aufklärung sorgen. Die USA, Frankreich, Großbritannien oder die Türkei sind das nicht und kommen dafür ganz sicher nicht in Frage. Warten wir doch mal ab, was die Ermittlungen der UN-Inspektoren ergeben...
 
Ich stehe im Kontakt zu verschiedensten Leuten die etwas mehr in Kontakt zum syrischen Volk stehen als ich und du, was hälst du davon? Einer davon ist ein sehr guter bekannter hier lebender Syrer.

Assad kämpft zu 99% gegen Terroristen, richtig. Und er töten sein Volk nicht, es sind eben diese Terroristen die die Massaker verrichten, unter anderem zählen Christen zu den Opfern wie auch Kurden. Natürlich sterben auch unschuldige durch Kugeln und Bomben der syrischen Armee, aber ich weiß nicht wie oft ich noch erwähnen soll das es sich dort um einen Krieg handelt und jeder Krieg bis dato auch unschuldige Opfer gefordert hat!

Die Leute die sich dort erhoben haben waren AUCH Salafisten und verschiedenste Extremisten, Leute die einen Gottesstaat und die Scharia einführen wollten, Terroristen mein Freund! Diese würdest du genauso mit Panzern bekämpfen wie es dein geliebtes USA seit Jahrzehnten tut.

Leute wie du studieren Fakten die alles sind, nur nicht Wahrheitsgetreu, oder wer sagt dir das diese "Fakten" der Wahrheit entsprechen? Du könntest mir nicht einmal sagen was Alawiten sind wenn ich dich fragen würde, willst mir aber erzählen was dort unten abgeht und wer gegen wen kämpft, also bitte.. Könntest bei der Bild anfangen, für die sind Alawiten "Sektenanhänger"..

Aber ist verständlich das du keine anderen Fakten studieren kannst, so Pro-Usa wie die Brille ist die du aufhast. Hätte ich diese Brille auf wärs für mich genauso unverständlich wieso die USA den Terroristen helfen will oder hilft, die doch eigentlich ihre Gegner sind. Mit dieser Brille kann Assad nur schlecht sein.

Du kannst dir gar nicht vorstellen wieviele Anhänger und Unterstützer Assad hat, sei es im Iran, dem Libanon, der Türkei etc. pp. Es sind lediglich gewisse Medien die Assad ins schlechte Licht ziehen, aber sogar hier haben einige gegengelenkt weil auch sie gemerkt haben das das dort unten ein Jihad ist und mittlerweile Terroristen gegen Assad kämpfen.
 
Solche Kriege ziehen Islamisten an, das ist überall so. Das war im Irak genauso wie in Afghanistan.
Das kann man nicht verhindern.

Und ich bilde mir meine Meinung, indem ich Fakten studiere, oder lebst du dort und hast alle Informationen?
Denkst du echt, dass Assad nur gegen Terroristen kämpft?
Wieso tötet er dann sein Volk?

Wie in anderen Ländern auch haben die Menschen, die dort leben, sich gegen das Regime erhoben.
Assad hat die Aufstände sofort mit Panzern bekämpft.
Das führte zu einer Eskalation und nun herrscht dort ein Bürgerkrieg.

Du weißt aber schon , dass die meisten der "Rebellen" nicht mal syrisch sprechen !! (korrekter heisst es arabisch mit dem syrischen Akzent und als Zweitsprache Arameeisch)
Das sind ja mehrheitlich die gleichen lybischen "Rebellen", die nicht mal lybisch gesprochen haben, aber für den Sturz des Anti-Dollar "Diktators"-Gaddafi und unmässig Genozid an der lybischen Bevölkerung sorgten, die sich zur Wehr setzten.
Natürlich mithilfe der braven "eingeschränkten" Nato-Präzisionsschläge.
Dafür gehört Lybien und der Erz/Öl jetzt den "Richtigen" (deiner Meinung nach) und einen Dollar-Verfechter weniger (war ursprunglich der Hauptgrund für den Angriffskrieg. Sadam wollte auch nicht mehr in Dollars handeln

Übrigens sollte in Lybien auch der gleiche Sarin-Gas Angriff inszeniert werden.
Ist ja auch damals fast komplett importiert worden.

Die türkische Polizei hat syrische Rebellen hochgenommen und 2 kg Sarin-Nervengas gefunden. Außerdem ein paar Granaten und diverse Schusswaffen. Der Punkt ist: der Westen versucht seit fast einem Jahr, Nervengas-Anschläge von Assad herbeizureden, aber Assad macht keine. Das ist eine von der Uno geächtete Waffengattung, das kann man nicht mal eben im Internet ordern. Wo zur Hölle haben die Rebellen das bitte her? Und gegen wen würden sie das einsetzen wollen? Mit Giftgas kann man nicht ordentlich zielen, das eignet sich nur für Terroranschläge oder den Einsatz aus Raketen oder Flugzeugen abgeworfen oder Fernzünder.
Bloss hat CIA nicht allen "Rebellen" ausreichend Chemie- und Politik-Unterricht gegeben.


USA unterstützten Saddams Giftgas-Einsatz gegen Iran

Die USA werfen Syrien den Einsatz von Giftgas vor. Ob gerechtfertigt oder nicht: Aus im Jahre 2009 veröffentlichten CIA-Dokumenten geht hervor, dass der Irak im Ersten Golfkrieg mehrfach chemische Kampfstoffe (Giftgas) gegen den Iran eingesetzt hat - mit Unterstützung der USA.


Lager von 155 mm Senf- und Saringasgranaten
in den USA, Bild: Wikipedia (2009)


Washington sinniert medienwirksam über einen Militäreinsatz in Syrien. Man unterstellt den Truppen des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad den Einsatz von Giftgas im Kampf gegen die von den USA ins Land geschleusten Kampftruppen.
Ob der Vorwurf gerechtfertigt ist, darf stark bezweifelt werden. Grundsätzlich jedoch ist vor allem die diesbezügliche Position der USA fragwürdig, hat man doch vor 30 Jahren im Ersten Golfkrieg Saddam Husseins Giftgas-Einsatz gegen den Iran nicht nur geduldet, sondern sogar unterstützt. Bekannt ist diese Tatsache schon lange. So schrieb die New York Times am 18.08.2002: “Offiziere berichten, dass die USA den Irak trotz der Verwendung von Giftgas unterstützt haben.” Dennoch unterstützte das US-Militär irakische Truppen im gesetzeswidrigen Kampf gegen den Iran mit Satellitenaufklärung und anderer militärischer Unterstützung.

Unterstützend geht dies aus 2009 freigegebenen CIA-Dokumenten hervor. Dem Iran fehlten seinerzeit angeblich solide Beweise, um den Irak bei den Vereinten Nationen anzuklagen. Bei den Senfgasangriffen starben Schätzungen zufolge 50’000 Iraner. Gegenüber der New York Times erklärte ein Offizieller der Defense Intelligence Agency (DIA), dass das Pentagon vom Einsatz von Senfgas nicht sonderlich beunruhigt gewesen sei. Es sei nur ein weiterer Weg gewesen Menschen zu töten, ob dies mittels Kugeln oder mit Phosgen gemacht wird, mache “keinen Unterschied”.
1983 erklärte ein US-Beamter, “Solange das Blutbad Iran-Irak unsere Verbündeten nicht beeinflusst oder das Machtgleichgewicht ändert, ist uns das alles völlig egal.” In den Folgejahren sollen die USA den Irak außerdem mit weiteren chemischen sowie biologischen Waffen versorgt haben. 1988 kamen chemische Kampfstoffe gegen die kurdische Minderheit im Irak zum Einsatz, wodurch 5’000 Zivilisten ums Leben kamen.
Laut Chemiewaffenkonvention sind Entwicklung, Herstellung, Besitz, Weitergabe und Einsatz chemischer Waffen verboten. Die USA und Russland sind bis heute die größten Besitzer chemischer Kampfstoffe. Die Chemiewaffenkonvention wurde bis heute von 189 Staaten ratifiziert. Noch nicht ratifiziert wurde die Konvention von Myanmar, Syrien, Ägypten, Nordkorea, Angola, Südsudan und Israel.
UN-Experten finden Beweise - Giftgas der Rebellen in Syrien stammte aus Saudi-Arabien


USA hat gesprochen – Assad muss weg


Obama hat entschieden, dass es sicherer ist, den Kongress zu kaufen, als einen Alleingang zu machen
 
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Und das weißt du woher? Stehst du im Kontakt zum syrischen Volk? Zum einen sagst du, du kannst nicht wissen was da Unten abgeht und auf der anderen Seite sprichst du für das Volk dort unten und sagst sie hätten keine Lust auf Assad. Würden die Leute keine Lust mehr auf Assad haben meinst du es würden noch soviele Soldaten tapfer an seiner Seite kämpfen?
Ich stehe zufällig auch in Kontakt mit einigen Syrern und die haben mir merkwürdigerweise allesamt das genaue Gegenteil von diesem regelrechtem Wust an Schmarren, den du hier verbreitest, erzählt.;)
Dir ist doch hoffentlich klar, dass es in Syrien nur die Baath-Partei gibt, welche sich zwar in Koalition mit einigen Blockparteien befindet, aber eine Opposition nicht zugelassen ist und somit Syrien nichts anderes als eine Beinahe-Diktatur ist? Die Baath hatte sich vor vielen Jahren an die Macht geputscht und sich damals schon radikalisiert und war ständig in Reichweite des Arms des Militärs. Heute ist diese Partei auch nicht viel mehr als die Fuchtel eines radikalen, z.T. aus ursprünglich verarmten Alawiten-Familien stammenden Militär-Apparates, welcher seit je her nur seinen Einfluss konsolidieren will.

Der Syrer, mit dem ich geredet habe (bzw. mit seiner Frau, er konnte weder Deutsch noch richtig Englisch) war in seinem Land ein Regime-Kritiker, einer der vielen, die sich schon zu Anfangs gegen Assad gestellt haben und auch keinen guten Stand da unten hatte. Er kam aus einer guten Familie, ist verhältnismäßig gut gebildet (er arbeitete als Journalist) und gehört den Sunniten an, wie übrigens 70% der Bevölkerung von Syrien.;-)

Hör auf Dinge zu behaupten die du nicht belegen kannst und misch dich nicht in Dinge ein die du überhaupt nicht verstehst. Das syrische Volk ist überwiegend Schiitisch/ Alawitisch, aus diesem Grund regiert Assad dort und diese Leute die dort gegen Assad kämpfen sind Salafiten und deren totfeinde, was kapierst du daran nicht?
Die Leute die da unten gegen Assad kämpfen, waren bzw. sind immernoch die, welche ursprünglich für Oppositionsparteien sind und damit eine echte Demokratie einführen wollten, das war nie allein ein Glaubenskrieg bzw. Aufstand, es ging allen voran um die Politik und dessen moralischer Auslegung. Assads Gegner, "Terroristen", wie du sie nennst, werden überigens von den Muslimbrüdern, welche den Jihad offiziell ablehnen, unterstützt, Dissidenten, also Systemkritikern, welche wie schon eben erwähnt, mit der politischen Lage unzufrieden sind, der freien Syrischen Armee, welche sich nur auf strategische Schlüsselpunkte von Assads Armee konzentrieren und eben Sympathisanten der gesamten Bewegung, die aus ähnlichen Gründen mit Assads Vorgehen nicht einverstanden sind. Als "Drittparteien" sind die hier teilweise monierten "Terroristen" mitaufgeführt, die so mit der offiziellen Opposition nicht viel am Hut haben, die einen wollen das Land einen und der andere Teil sind Kurden, welche von Assad und seiner Regierung noch nie einen positiven Stellenwert hatten, da ist es klar, dass die jetzt die Chance ergreifen und gegen ihn mitmischen wollen.

Und diese "Soldaten", die "tapfer an Assads Seite kämpfen" sind übrigens:

- Der Syrische Geheimdienst, welcher durchaus in der Lage ist, die Berichterstattung nach außen hin zu unterwandern (glaubst du etwa, die Leute die behaupten, Assad wäre kein Verbrecher, wären nicht ebenfalls manipuliert?)
-Hisbollah
-die PFLP-GC

...und jetzt denke nochmal ganz scharf nach (oder informiere dich darüber) was die beiden letztgenannten laut UN bzw. EU und USA-Definition sind.;)

Meinst du die Leute lassen diejenigen an die Macht die sie dann einem nach den anderen köpfen werden? Meine Güte..
Für Assad selber wurde übrigens extra die Verfassung geändert, damit er überhaupt ins Amt übertreten konnte (damals war er eigentlich zu jung) und wen hätte das Referendum damals sonst wählen sollen, wenn es ohnehin nur eine Partei bzw. möglicherweise nichtmal einen anderen Kandidaten gab?

Assad kämpft zu 99% gegen Terroristen,
Wie gesagt, auf die "Drittpartei", welche z.T. aus Radikalen besteht, trifft diese Aussage vielleicht noch zu, aber Assad selber wird ja auch von Terroristen unterstützt, ich würde an deiner Stelle deine "99%" noch mal mathematisch in die Relation setzen, die Konfliktparteien nochmal genau analysieren, die Summe der Terroristen in den einzelnen Parteien bilden und das Gesamtergebnis aufstellen.:D;)

Und er töten sein Volk nicht, es sind eben diese Terroristen die die Massaker verrichten, unter anderem zählen Christen zu den Opfern wie auch Kurden. Natürlich sterben auch unschuldige durch Kugeln und Bomben der syrischen Armee, aber ich weiß nicht wie oft ich noch erwähnen soll das es sich dort um einen Krieg handelt und jeder Krieg bis dato auch unschuldige Opfer gefordert hat!
Es gibt zahlreiche, ausländische Terroristen, die jetzt in das Land einwandern, und ungestraft Unschuldige ermorden, die nicht ihrer Glaubensrichtung sind, das war aber in Libyen schon nicht anders.;) Auch die Ziffer der Vergewaltigungen/Misshandlungen dürfte auf allen Seiten vorhanden sein, aber ebenfalls etwas, was durch sowas gefördert wird, die US-Amerikaner haben im 2. Weltkrieg auch französische Frauen vergewaltigt, heute kein Geheimnis mehr.
Assads Armee entstammt, wie ich ja schon erwähnt habe, ebenfalls den Alawiten und werden ihm auch ohne weiteres folgen, aber wie ich immer wieder betone, das da unten ist kein Glaubenskrieg allein, es ging um die Erschaffung einer Demokratie bzw. einem anderen politischen System und nicht dem Jihad oder sonst irgendwelchen religionsgespeisten Kriegen, auch wenn es jetzt da unten Parteien gibt, die es zu einem machen wollen.:schief:;)



So, jetzt habe ich einen fetten Post in einem von mir schon immer boykottiertem Unterforum in einem von mir seit längerer Zeit insgesamt boykottiertem Forum gesetzt - das alles hier ist genauso wie die Syrien-Krise, unglaublich schlimm aber man kann halt doch nicht wegeschauen.:schief::ugly:
 
Weißt du, das alles was du geschrieben hast liest sich recht schön und man meint der Text wurde von jemandem verfasst der weiß wovon er spricht, aber leider Gottes bleiben deine Aussagen nichts anderes als erfundene und zusammengesetzte Informationen von Leuten (Salafiten) die offensichtliche Feinde des Regimes sind, da sich wirklich alles Kontra-Assad strukturiert und ein bisschen Wikipedia. Das alles reicht aber nicht um einen objektiven Blick in das Geschehen zu bekommen.

ist verhältnismäßig gut gebildet (er arbeitete als Journalist) und gehört den Sunniten an, wie übrigens 70% der Bevölkerung von Syrien.
Und genau das ist der springende Punkt. Ein Salafitisch extremistischer Teil dieser 70% wollen nicht einsehen unter einer Schiitisch/ Alawitischen Politik zu leben, und genau deshalb kam es zu Demonstrationen. Die Einführung einer "Demokratie" wurde und wird nur als Vorwand benutzt, um nach dem Fall des Regimes eigene Interessen umsetzen zu können und das würde die Scharia bedeuten, weder Demokratie noch Monarchie.:schief: Das was du dort Heute siehst hat schon lange nichts mehr mit einem Versuch die Demokratie einführen zu wollen, zu tun, das ist ein Jihad auf Seiten der "Rebellen", ob dus wahrhaben willst oder nicht, ob es deine sunnitischen Kritiker wahrhaben wollen oder nicht.


die sich schon zu Anfangs gegen Assad gestellt haben und auch keinen guten Stand da unten hatte
In welchem arabischen Land gibt es keine Kritiker und in welchem Land genießen diese Kritiker einen guten Stand? Die Alawiten wurden zu Zeiten der Osmanen genauso verfolgt, getötet und waren nicht viel mehr wert als Vieh, was versuchst du mir damit zu erklären? Meinst du die Alawiten haben dort unten einen guten Stand, wenn es heißt man kommt ins Paradies wenn man das Blut eines Alawiten trinkt?

Dir ist doch hoffentlich klar, dass es in Syrien nur die Baath-Partei gibt, welche sich zwar in Koalition mit einigen Blockparteien befindet, aber eine Opposition nicht zugelassen ist und somit Syrien nichts anderes als eine Beinahe-Diktatur ist? Die Baath hatte sich vor vielen Jahren an die Macht geputscht und sich damals schon radikalisiert und war ständig in Reichweite des Arms des Militärs. Heute ist diese Partei auch nicht viel mehr als die Fuchtel eines radikalen, z.T. aus ursprünglich verarmten Alawiten-Familien stammenden Militär-Apparates, welcher seit je her nur seinen Einfluss konsolidieren will.
Von einem "Putsch" zu sprechen halte ich für ziemlich wage, denn wäre dieser Putsch damals positiv für die salafitisch extremistische Seite ausgefallen wäre es kein Putsch mehr, sondern hieße lediglich eine Reform der Politik:schief: Ebenso würde ich den Begriff "radikalisiert" mit verfestigt austauschen, denn wer einen solchen Machtkampf gewinnt der will ihn auch nicht einfach hergeben. Das erklärt auch die Besetzung des Militärs mit eigenen Leuten um etwaige Aufstandsversuche zu vermeiden.

Und "Einfluss konsoldieren" würde ich gekonnt durch "schützen des Regimes vor Extremisten" ersetzen, denn mal ehrlich: In welchem Land ist es bisher soweit gekommen das eine bis dato Jahrhunderte lang verfolgte und massakrierte Minderheit die Macht in einem Land übernehmen und sich gegen 80% der Bevölkerung durchsetzen konnte? Ist doch klar das nun eben diese Minderheit und der alte Feind ein Dorn im Auge der Leute ist.

Mal abgesehen von den ganzen Sunniten in der Baath-Partei die bis Heute keinerlei Probleme hatten und nach wie vor für diese Regierung arbeiten.

In anderen arabischen Ländern ist in solchen Fällen die Rede von einer Monarchie ist, aber beim bösen Assad-Regime heißt es Putsch und Diktatur :D

Die Leute die da unten gegen Assad kämpfen, waren bzw. sind immernoch die, welche ursprünglich für Oppositionsparteien sind und damit eine echte Demokratie einführen wollten, das war nie allein ein Glaubenskrieg bzw. Aufstand, es ging allen voran um die Politik und dessen moralischer Auslegung. Assads Gegner, "Terroristen", wie du sie nennst, werden überigens von den Muslimbrüdern, welche den Jihad offiziell ablehnen, unterstützt, Dissidenten, also Systemkritikern, welche wie schon eben erwähnt, mit der politischen Lage unzufrieden sind, der freien Syrischen Armee, welche sich nur auf strategische Schlüsselpunkte von Assads Armee konzentrieren und eben Sympathisanten der gesamten Bewegung, die aus ähnlichen Gründen mit Assads Vorgehen nicht einverstanden sind. Als "Drittparteien" sind die hier teilweise monierten "Terroristen" mitaufgeführt, die so mit der offiziellen Opposition nicht viel am Hut haben, die einen wollen das Land einen und der andere Teil sind Kurden, welche von Assad und seiner Regierung noch nie einen positiven Stellenwert hatten, da ist es klar, dass die jetzt die Chance ergreifen und gegen ihn mitmischen wollen.

Und diese "Soldaten", die "tapfer an Assads Seite kämpfen" sind übrigens:

- Der Syrische Geheimdienst, welcher durchaus in der Lage ist, die Berichterstattung nach außen hin zu unterwandern (glaubst du etwa, die Leute die behaupten, Assad wäre kein Verbrecher, wären nicht ebenfalls manipuliert?)
-Hisbollah
-die PFLP-GC

...und jetzt denke nochmal ganz scharf nach (oder informiere dich darüber) was die beiden letztgenannten laut UN bzw. EU und USA-Definition sind.;)
Die Leute (und ihre Vorfahren) die da Unten gegen Assad kämpfen, waren noch nie für eine Demokratie, sonder für einen Sturz des Alawitischen-Regimes da sie in ihren Augen ungläubige (Kafir's) sind, und welcher Extremist lebt schon gerne unter einer solchen Führung? Ach ja, die guten Muslimbrüder die den Jihad "Offiziell" ablehnen, mein Guter. Wieviele der hier lebenden Salafis lehnen offiziell den Jihad ab? Diese Aussage relativiert sich dann wieder schnell wenn plötzlich Salafis die den Jihad ablehnen in Syrien zum Jihad aufrufen. Die Muslimbrüder sind ein "friedlicher" Zweig der salafitischen Extremisten um ihre Ideolige auf andere Art und Weise durchzusetzen, eben auf die angeblich "friedliche", ihr Ziel ist es eben unter diesem Deckmantel Freunde zu gewinnen und im Falle eines Erfolgs alles zu radikalisieren, nichts anderes.

Es gibt dort keine Parteien die aus unterschiedlichen Aspekten kämpfen, im ersten Augenblick mag das vielleicht so aussehen, sobald man aber mal Eins und Eins zusammensetzt (woran man dich offensichtlich dran hindert)stehen dort Salafis an der Front die gegen ein alawitisches Regime kämpfen, und das eben diese Alawiten Totfeinde der Salafiten sind muss ich doch nich noch ein zehntes mal erwähnen, oder etwa doch?

Tja, jetzt denk du, mein lieber Salafiten-Freund, mal drüber nach warum grade die Hisbollah und PFLP-GC dem Regime ausnahmslose Unterstützung leisten? Richtig, wie schon erwähnt sind die Alawiten aus religiöser Sicht ein Zweig der Schiiten und stehen sich somit sehr nahe, und ach ja Moment da war ja was mit den Schiiten und Sunniten/ Salafiten, das diese beiden Parteien sich seit Jahrhunderten teilweise bekriegen, ist nichts Neues mehr. Ich könnte jetzt noch weiter zurück gehen und dir erklären wieso und weshalb es Schiiten und Sunniten gibt und wieso diese sich bekriegen, aber von solchen Dingen verstehst du nichts.

Ich habe nachgedacht und kann dir sagen das die Hisbollah aus Sicht der EU keine terroristische Gruppierung ist, lediglich ihre Miliz und auch aus Sicht er UN ist die Hisbollah keine gelistete terroristische Gruppierung, aber ist ja klar das die USA in der Hisbollah Terroristen sehen, ist doch Amerika Mama Israels.

Wobei ich dir sagen muss das es mir ziemlich Wurst ist wer wen als was sieht, ich weiß wovon ich rede, und das genügt.

Für Assad selber wurde übrigens extra die Verfassung geändert, damit er überhaupt ins Amt übertreten konnte (damals war er eigentlich zu jung) und wen hätte das Referendum damals sonst wählen sollen, wenn es ohnehin nur eine Partei bzw. möglicherweise nichtmal einen anderen Kandidaten gab?
Wiegesagt, in anderen sunnitisch/ salafitisch geführten arabischen Ländern wäre jetzt die rede von "monarchie, gehört sich so" aber gut, lassen wir das mal bei Seite.

Wie gesagt, auf die "Drittpartei", welche z.T. aus Radikalen besteht
"Zum Teil (!!!) aus Radikalen", tut mir leid aber Menschen die andere Menschen köpfen/ schlachten/ verbrennen und Herzen essen sind nicht "zum Teil" radikal, eine ziemlich geschmacklose Aussage, aber ich kann dich mittlerweile gut einreihen.

aber Assad selber wird ja auch von Terroristen unterstützt, ich würde an deiner Stelle deine "99%" noch mal mathematisch in die Relation setzen, die Konfliktparteien nochmal genau analysieren, die Summe der Terroristen in den einzelnen Parteien bilden und das Gesamtergebnis aufstellen.:D;)
Für dich sind es Terroristen, für den Iran, den Libanon, Palästina etc. sind diese Leute Soldaten. Da ich dir die ganze Zeit zur Schau stelle um was für "Rebellen" es sich dort wirklich handelt, nehme ich die 99%, setze sie mathematisch in Relation bilde die Summe in der Partei und komme auf ein Ergebnis von 99.9 %

Es gibt zahlreiche, ausländische Terroristen, die jetzt in das Land einwandern, und ungestraft Unschuldige ermorden, die nicht ihrer Glaubensrichtung sind, das war aber in Libyen schon nicht anders.;) Auch die Ziffer der Vergewaltigungen/Misshandlungen dürfte auf allen Seiten vorhanden sein, aber ebenfalls etwas, was durch sowas gefördert wird, die US-Amerikaner haben im 2. Weltkrieg auch französische Frauen vergewaltigt, heute kein Geheimnis mehr.
Assads Armee entstammt, wie ich ja schon erwähnt habe, ebenfalls den Alawiten und werden ihm auch ohne weiteres folgen, aber wie ich immer wieder betone, das da unten ist kein Glaubenskrieg allein, es ging um die Erschaffung einer Demokratie bzw. einem anderen politischen System und nicht dem Jihad oder sonst irgendwelchen religionsgespeisten Kriegen, auch wenn es jetzt da unten Parteien gibt, die es zu einem machen wollen.:schief:;)
In keinem arabischen Land wird es jemals Aufständische geben die für die Erschaffung einer Demokratie kämpfen werden, wer dies glaubt ist ein Narr.

In welchem Land gibt es dort eine funktionierende Demokratie? Führe dir die Zahl mal vor Augen und du wirst zu deinem bedauern feststellen müssen das sowas dort unten nicht existiert, sie funktioniert ja nichteinmal in der Türkei, dem modernsten islamischen Staat, also höre mir bitte auf etwas von Demokratie-Sympathisanten auf Seiten der Sunniten/ Salafiten im arabischen Raum zu erzählen die am Ende des Tages eh nur die Scharia im Kopf haben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Weißt du, das alles was du geschrieben hast liest sich recht schön und man meint der Text wurde von jemandem verfasst der weiß wovon er spricht, aber leider Gottes bleiben deine Aussagen nichts anderes als erfundene und zusammengesetzte Informationen von Leuten (Salafiten) die offensichtliche Feinde des Regimes sind, da sich wirklich alles Kontra-Assad strukturiert und ein bisschen Wikipedia. Das alles reicht aber nicht um einen objektiven Blick in das Geschehen zu bekommen.
Nö, diese Informationen setzen sich aus der Bibliothek meiner Universität, der Zeitung und Nachrichtenmagazine und Erfahrungsberichte von syrischen Asylanten zusammen und vielleicht noch ein bisschen Allgemeinbildung.;) Diejenigen, mit denen ich geredet hab, waren keine bekennenden Salafisten, sondern schlicht und ergreifend Leute, die mit Assad bzw. dem politischem System Syriens nicht zufrieden waren und ziemlich liberal und offen eingestellt waren, und gewiss keine islamistischen Traditionalisten. ;) Ich habe glaube ich noch nie einen Salafisten persönlich irgendwo getroffen.:ugly:

Es waren Leute, denen es in Syrien mies erging, die alles mögliche berappeln mussten, um nach Deutschland zu kommen, weil sie um sich und ihre Kinder fürchteten, viele von ihnen wollten ein Syrien ohne Diktatur, viele von ihnen hatten bereits Angehörige verloren und viele von ihnen sahen sich einem hoffnungslosem Bürgerkrieg ausgesetzt, welcher ihr Land verwüstete und dadurch jeglichen Glauben in irgendetwas und -jemand verloren hatten.:schief:

Alles Leute, die es schon verstörend finden, wenn sie hören, das es in Deutschland asylfeindliche Lager gibt, was glaubst du was sie wohl denken, wenn sie hören, dass sie allesamt mit Salafiten in einen Topf geworfen werden? Ich kann mich für deine unverhohlene Schätzung dieser Leute für sie gerne bedanken, wenn du willst.;)
Und genau das ist der springende Punkt. Ein Salafitisch extremistischer Teil dieser 70% wollen nicht einsehen unter einer Schiitisch/ Alawitischen Politik zu leben, und genau deshalb kam es zu Demonstrationen. Die Einführung einer "Demokratie" wurde und wird nur als Vorwand benutzt, um nach dem Fall des Regimes eigene Interessen umsetzen zu können und das würde die Scharia bedeuten, weder Demokratie noch Monarchie.:schief: Das was du dort Heute siehst hat schon lange nichts mehr mit einem Versuch die Demokratie einführen zu wollen, zu tun, das ist ein Jihad auf Seiten der "Rebellen", ob dus wahrhaben willst oder nicht, ob es deine sunnitischen Kritiker wahrhaben wollen oder nicht.
Dieser Mann war und ist kein Salafist, er ist wie gesagt anpassungsfähig und modern eingestellt, seine Eltern waren Sunniten, er wurde aber neutral erzogen, ohne irgend' einen Glauben aufgezwungen bekommen zu haben, er hat sich lediglich mit der Religion auseinandergesetzt und sich halt in die breite Masse eingegliedert (wie auch seine Frau) aber seinen Kindern will er diese Wahl selber überlassen, auch wenn er sie natürlich damit konfrontiert.;) Du kennst zwar nicht mal den Namen dieser Person, weißt aber offenkundig im Voraus schon, wie sie eingestellt ist und was sie denkt, das ist wirklich respektabel, ich hoffe, du kannst mir mal was davon beibringen, so Gedankenlesen von Leuten über hohe Distanz vom Hörensagen her, klingt sehr praktisch, machst du das mit deinem Steuerberater auch?:D

Aber jetzt mal im Ernst: Wer hat dir denn diese Flöhe ins Ohr gesetzt?
Du wirfst irgendwelche religiösen Extremisten mit objektiv denkenden, an Freiheit und Demokratie glaubenden, kämpferischen Menschen in einen Topf, Leute von denen du keine Ahnung hast, du kannst kaum wissen was sie denken, die eine völlig andere Lebenseinstellung als du und ich haben.;)
Es gibt da unten genug Leute (Menschen, wie die, mit denen ich geredet habe) welche gegen Assad's Regime, die Regierungsforum und das diktatorische Vorgehen hatten, aber es niemals mit Waffengewalt zu bekämpfen versuchten. Assad hat das ganze Massaker losgetreten, indem er genau diese Leute mit Soldaten, Panzer, Granaten und später Flugzeuge, Boden-Boden-Raketen und (möglicherweise) Giftgas bekämpfen hat lassen.:schief: Selbst Mubarak hat irgendwann eingelenkt, Assad macht es genauso wie Gaddafi, er meint er wäre bis in alle Ewigkeit im Recht und will unter keinen Umständen seine Macht verlieren.:schief: Wenn er wirklich so ein Freund des Volkes ist, wie du es behauptest, dann hätte er es schon von Beginn an vermieden, indem er gesprächsbereit gewesen wäre, sich mit dem Westen offen auseinandergesetzt hätte und offen für eine Demokratie bereit gewesen wäre. Aber nein, er musste, wie jeder andere Diktatur auch, sofort mich Sturmgewehr und Co. gegen aufsässige Demonstranten vorgehen und zwar mit brutalstmöglichen Mitteln, welche, die Tiananmen alle Ehre machen, und damit einen Konflikt losgetreten, welcher bislang mehr als 100.000 Todesopfer gefordert hat.:schief:

In welchem arabischen Land gibt es keine Kritiker und in welchem Land genießen diese Kritiker einen guten Stand? Die Alawiten wurden zu Zeiten der Osmanen genauso verfolgt, getötet und waren nicht viel mehr wert als Vieh, was versuchst du mir damit zu erklären? Meinst du die Alawiten haben dort unten einen guten Stand, wenn es heißt man kommt ins Paradies wenn man das Blut eines Alawiten trinkt?
Und was genau willst du mir jetzt damit sagen?:what:
Die Juden in Deutschland wurden zur Zeiten Hitlers genauso verfolgt und getötet und sehen es auch nicht als Entschuldigung an, heute die Leute unter ihnen leiden zu lassen (aber um Palästinänser zu schlachten, das ist aber ein anderes Thema).
Kritiker von Regierungen gibt es überall, alle aus verschiedenen Gründen, nur nennt man es in zivilisierten Industrieländern "Opposition", wenn sie in der Politik selbst vertreten sind, oder halt ganz normal Leute mit anderer Meinung, aber nicht Terroristen.;)

Von einem "Putsch" zu sprechen halte ich für ziemlich wage, denn wäre dieser Putsch damals positiv für die salafitisch extremistische Seite ausgefallen wäre es kein Putsch mehr, sondern hieße lediglich eine Reform der Politik:schief: Ebenso würde ich den Begriff "radikalisiert" mit verfestigt austauschen, denn wer einen solchen Machtkampf gewinnt der will ihn auch nicht einfach hergeben. Das erklärt auch die Besetzung des Militärs mit eigenen Leuten um etwaige Aufstandsversuche zu vermeiden.
"Wage"? Du hältst es für "wage" von einem Putsch zu sprechen, wenn über fast 800 Menschen getötet, fast zwei Dutzend hingerichtet und das ganze Scharmützel im Hintergrund geplant wurde?:what:
Deine Definition von "Putsch" würde ich mal gerne hören, genauso wie die von "Radikaliserung", die damals durch sowjetischen Nationalismus und der Ermordung vieler hundert Regime-Gegner, gespeist wurde.:schief:

Und "Einfluss konsoldieren" würde ich gekonnt durch "schützen des Regimes vor Extremisten" ersetzen, denn mal ehrlich: In welchem Land ist es bisher soweit gekommen das eine bis dato Jahrhunderte lang verfolgte und massakrierte Minderheit die Macht in einem Land übernehmen und sich gegen 80% der Bevölkerung durchsetzen konnte? Ist doch klar das nun eben diese Minderheit und der alte Feind ein Dorn im Auge der Leute ist.
Es wurde vor Extremisten "geschützt" ja, das schloss aber auch jene mit ein, die schon allein gegen diesen Einfluss waren.;)
Weißt du, wie viele Menschen durch Hafiz Al-Assad gefoltert und getötet wurden?
Glaubst du ernsthaft, eine massakrierte Minderheit rechtfertigt das Massaker an anderen? Ich hoffe ich missverstehe deine Aussage nur, ansonsten müsste ich meinen, ich habe es hier mit einem hochkarätigem Angehörigen eben jener Macht zu tun.;)

Mal abgesehen von den ganzen Sunniten in der Baath-Partei die bis Heute keinerlei Probleme hatten und nach wie vor für diese Regierung arbeiten.
...jene Sunniten, die sich nicht aufgelehnt hatten, es gut ging und denen die Politik scheißegal war? Redest du von den Beamten? Ja, davon haben wir in Deutschland auch zu viele.;)

In anderen arabischen Ländern ist in solchen Fällen die Rede von einer Monarchie ist, aber beim bösen Assad-Regime heißt es Putsch und Diktatur :D
Öhm, weil es ein Putsch war und eine Diktatur ist?;)
Oder was nennst du sonst einen Staat mit nur einer wählbaren Partei?

Die Leute (und ihre Vorfahren) die da Unten gegen Assad kämpfen, waren noch nie für eine Demokratie, sonder für einen Sturz des Alawitischen-Regimes da sie in ihren Augen ungläubige (Kafir's) sind, und welcher Extremist lebt schon gerne unter einer solchen Führung? Ach ja, die guten Muslimbrüder die den Jihad "Offiziell" ablehnen, mein Guter. Wieviele der hier lebenden Salafis lehnen offiziell den Jihad ab? Diese Aussage relativiert sich dann wieder schnell wenn plötzlich Salafis die den Jihad ablehnen in Syrien zum Jihad aufrufen. Die Muslimbrüder sind ein "friedlicher" Zweig der salafitischen Extremisten um ihre Ideolige auf andere Art und Weise durchzusetzen, eben auf die angeblich "friedliche", ihr Ziel ist es eben unter diesem Deckmantel Freunde zu gewinnen und im Falle eines Erfolgs alles zu radikalisieren, nichts anderes.
Aha, du behauptest also wiedermal, jeder Gegner Assads sei ein Extremist?
Jetzt sag' mir mal endgültig: Woher willst du das alle so genau wissen?
Von diesem dubiosen Internetseiten, populistischen Blogs von Leuten, die alle Aufmerksamkeit erhaschen wollen? Dieselben Leute, welche die Terroranschläge von 11. September und die Mondlandung für inszeniert halten?

Ja, solche Leute hatten wir schon eine Menge in dem Forum.;)

Es gibt dort keine Parteien die aus unterschiedlichen Aspekten kämpfen, im ersten Augenblick mag das vielleicht so aussehen, sobald man aber mal Eins und Eins zusammensetzt (woran man dich offensichtlich dran hindert)stehen dort Salafis an der Front die gegen ein alawitisches Regime kämpfen, und das eben diese Alawiten Totfeinde der Salafiten sind muss ich doch nich noch ein zehntes mal erwähnen, oder etwa doch?
Oh Mann.:schief:
Und wie oft muss ich noch zehnmal erwähnen, dass nicht jeder Rebell und/oder Sunnit da unten ein Salafit ist, der gegen Assad's alawitische Herkunft ist?
Dass die Salafiten da unten jetzt an Macht gewinnen, is nix neues, genauso wie die kurdischen Randgurppen zunehmen, welche unter Assad schon immer wie Vieh behandelt wurden.;) Viele Syrer fühlen sich nunmal bei ihren Kofessionsgemeinschaften sicher, da radikalisiert sich sehr schnell. Es gibt da unten genug Extremisten, die mit Waffengewalt vorgehen und alles tun, um Angehörige ihrer speziellen Glaubensrichtung zu schützen und viele zuvor unbedarfte Bürger sehen sich durch andere Gruppierungen gefährdet, sie schließen sich denen an, die ursprünglich die eigentlichen Terroristen waren. Zudem bekommen sie noch Unterstützung von ausländischen Extremisten, das beflügelt für ein solches Vorgehen.

Da unten werden im Moment sämtliche Fronten verhärtet, auch innerhalb der Rebellen, was in den Augen vieler auch ein Versäumnis des Westens war, eine schnelle Intervention hätte dies vielleicht vermeiden können.:schief: (aber auf der anderen Seite wieder terroristische Gruppen wie Al-Qaida und Co. zu Anschlägen auf den Plan gerufen, weshalb ich persönlich da gespaltener Meinung bin).

Tja, jetzt denk du, mein lieber Salafiten-Freund, mal drüber nach warum grade die Hisbollah und PFLP-GC dem Regime ausnahmslose Unterstützung leisten? Richtig, wie schon erwähnt sind die Alawiten aus religiöser Sicht ein Zweig der Schiiten und stehen sich somit sehr nahe, und ach ja Moment da war ja was mit den Schiiten und Sunniten/ Salafiten, das diese beiden Parteien sich seit Jahrhunderten teilweise bekriegen, ist nichts Neues mehr. Ich könnte jetzt noch weiter zurück gehen und dir erklären wieso und weshalb es Schiiten und Sunniten gibt und wieso diese sich bekriegen, aber von solchen Dingen verstehst du nichts.
Und du verstehst offenkundig nicht, wie man mit anderen Leuten argumentiert bzw. von überhaupt irgendwas.;) Und von Fußball verstehst du auch nichts, genauso wenig wie vom Haare waschen.:schief:

Kleiner Tipp am Rande: Lass' es bitte bleiben, Leute über Kilometer hinweg zu beleidigen oder ihnen Dinge an den Kopf zu werfen, was du nicht beurteilen kannst, das ist jedem objektivem Diskurs abträglich, ich erlaube mir ja auch nicht einfach mal salopp, was ein anderer Mensch, über dessen IQ ich nichts weiß, was er begreift, was nicht und was er weiß und was nicht.;)

Es ging ein paar Posts vorher hier darum, dass, wenn die USA intervenieren sollten, ihre Erzfeinde bzw. Terrorsiten unterstützen würden, wenn sie sich auf die Seite von Assads Gegnern stellen würden. Was aber nicht stimmt, wenn Hisbollah und PFLP-GC auf Assads Seite stehen, denn, ob moralisch Terrorist oder nicht, laut UN-Definition sind sie es.;)

Außerdem gab es Übergriffe von gewissen syrischen Rebellen auf den Libanon, da ist es klar dass sich da die Hisbollah einmischen und da die Unterstützung der PFLP-GC seit jeher zu den festen Aufgaben der Hisbollah zählen, ist es auch klar, dass die mitmischen.;) Da neben Schiiten im Libanon auch sehr viele Sunniten und Angehöriger anderer Glaubensrichtungen leben, bezweifle ich, dass die Hisbollah sich ausgerechnet auf die in Syrien konzentrieren.:schief:

Ich habe nachgedacht und kann dir sagen das die Hisbollah aus Sicht der EU keine terroristische Gruppierung ist, lediglich ihre Miliz und auch aus Sicht er UN ist die Hisbollah keine gelistete terroristische Gruppierung, aber ist ja klar das die USA in der Hisbollah Terroristen sehen, ist doch Amerika Mama Israels.
Öhm, ob irgend' jemand nachdenkt, ist der USA in diesem Fall scheißegal, ich habe auch nicht direkt behauptet, dass die EU diese als Terroristen ansieht, ich habe die Hisbollah mit der PFLP-GC aufgezählt und die sind nunmal auch aus Sicht der EU terroristisch.;)
Wobei ich dir sagen muss das es mir ziemlich Wurst ist wer wen als was sieht, ich weiß wovon ich rede, und das genügt.

"Zum Teil (!!!) aus Radikalen", tut mir leid aber Menschen die andere Menschen köpfen/ schlachten/ verbrennen und Herzen essen sind nicht "zum Teil" radikal, eine ziemlich geschmacklose Aussage, aber ich kann dich mittlerweile gut einreihen.
Nur weil einige Menschen in ihrem religiösem Wahn kannibalistische Züge angenommen haben, macht für mich nicht die ganze Bewegung zu Radikalen oder Terroristen.:schief:
Wenn ein Typ reichen würde, eine ganze Gruppierung oder Ansammlung von Menschen zu beurteilen, hätte man das mit schon mit jeder Nation auf der Erde machen können.
Ich habe auch irgendwann keine Lust mehr, zu erwähnen, dass es nunmal aus logischen Gründen Extremisten unter Assads Feinden gibt, aber das ist schlichtweg nix neues.

Für dich sind es Terroristen, für den Iran, den Libanon, Palästina etc. sind diese Leute Soldaten. Da ich dir die ganze Zeit zur Schau stelle um was für "Rebellen" es sich dort wirklich handelt, nehme ich die 99%, setze sie mathematisch in Relation bilde die Summe in der Partei und komme auf ein Ergebnis von 99.9 %
Weder der Iran, noch Palästina noch der Libanon sind der Ansicht, dass es sich da ausschließlich um Terroristen handelt. Es gibt zahlreiche Gruppierungen, welche für eine Unterstützung dieser Rebellen sind, wie auch Walid Dschumblat (zwar Angehöriger der Drusen, welche von den Alawiten abgesägt wurden, steht aber trotzdem für politischen Fortschritt in seinem Land).

Und ja, ich finde Assad und seine Anhänger sind Terroristen, und zwar aus guten Grund.

Seine Truppen waren es, welche Granaten und andere Sprengkörper aus der Luft auf die Zivilbevölkerung abgeworfen haben.
Nur seine Truppen verfügen über derart brutale Waffen, wie Scud-Raketen oder Sarin-Gas.
Assad war es, welcher die ersten Demonstrationen mit Waffengewalt niederstreckte und jede Diskussion im Keim erstickte.
Assad's Truppen sind es, welche Raketenabschuss-Vorrichtungen auf den Dächern von Familienhäusern und Wohnblocks errichten, häufig bleibt den Rebellen gar nix anderes übrig, als diese anzugreifen und ungewollt Unschuldige mitzutöten (die Leute, die ich kennengelernt habe, können dir davon ein Lied singen).

In keinem arabischen Land wird es jemals Aufständische geben die für die Erschaffung einer Demokratie kämpfen werden, wer dies glaubt ist ein Narr.
Ach ja, und wieso nicht? Das musst du mir jetzt mal erklären, oder gibt es einen guten Grund gegen eine Demokratie? Oder keinen gegen eine Diktatur? Oder was war mit Ägypten und Syrien? Glaubst du jetzt ernsthaft, aus irgend' einer Disposition heraus, entwickelt sich die Bevölkerung da unten nicht weiter oder erkennt, dass sie etwas ändern kann? Es braucht nur einen Auslöser, wie es bei so vielen derartigen Ereignissen in der Vergangenheit gegeben hat.:schief:

In welchem Land gibt es dort eine funktionierende Demokratie? Führe dir die Zahl mal vor Augen und du wirst zu deinem bedauern feststellen müssen das sowas dort unten nicht existiert, sie funktioniert ja nichteinmal in der Türkei, dem modernsten islamischen Staat, also höre mir bitte auf etwas von Demokratie-Sympathisanten auf Seiten der Sunniten/ Salafiten im arabischen Raum zu erzählen die am Ende des Tages eh nur die Scharia im Kopf haben.
Und ich muss dich nochmal fragen: Was gibt dir das Recht, alle Angehörige einer Glaubensrichtung in einen Topf mit Extremisten zu werfen?
Und die Türkei ist ein anderes Thema, aber dort gab es übrigens ebenfalls neuerdings Aufstände, oder ist dir das entgangen?

Ich kenne jedenfalls keinen Türken, der mit Erdogan zufireden ist.:schief:

P.S.: Die Modifikation deines Posts durch einen Moderator veranlässt mich doch mich ähnlich weit aus dem Fenster zu lehnen, wie du es schon mit einer vorschnellen Meinung über mich gemacht hast, aber da steh' ich drüber, auf einem Level mit dir, will ich nicht sein.;)
 
Na dann hoffe ich doch für uns beide das Assad gestürzt wird und wir dann zusehen können in welche Richtung sich Syrien entwickeln wird, aber sei dir gewiss es wird keine Demokratie geben von der du die ganze Zeit rumträumst :schief: Es wäre mit sicherheit schön und ich würde es mir für diejenigen wünschen die dafür kämpfen, aber das ist Realitätsfern und wird es bleiben.

Du kennst weder Leute die Assad mögen, noch Leute die Erdogan mögen. Bei solchen Leuten um dich herum wirds natürlich schwer sich eine eigene unparteiische Meinung zu bilden wenn man schon auf Aussagen derer anfängt Recherchen aufzubauen. Wobei du anscheinend in ner Uni unterwegs bist und die Türken die du kennst wahrscheinlich auch von dort sind, da ist es normal das sie gegen Erdogan sind, denn jeder mit einem Funken Grips kann einen solchen Menschen nicht mögen. Ich hingegen stehe in Kontakt von Gegnern und Befürwortern, egal ob Assad oder Erdogan und könnte dir für jeweilige Parteien jeweils an mindesten 2 Händen aus dem Stegreif Leute aufzählen, aber gut, lassen wir das.

Mit der Anspielung auf die Türkei waren doch eben jene Aufstände gemeint. "Wenn sie im modernsten islamischen Land nicht funktioniert, in welchem islamischen Land dann?" Türkei-> Erdogan-> Demokratie -> Fail.

Und um eins klarzustellen: Meine Meinungen bilde ich mir weder durch irgendwelche Politbloggs noch sonst etwas, sondern durch Lektüren, Diskussionen und selber erlebtem.

Und um dir meine ausfallende Art verständlich zu machen: Ich habe Jahre lang in und mit diesen Extremisten (Salafis) gelebt und war auch auf dem abschweifenden Weg. Ich weiß um was für Menschen es sich handelt und ihre Ideologie ist und bleibt brutal, sei dir dessen sicher.

Und umso mehr bekomme ich Wut wenn Leute von Außen kommen und mir erklären wollen um was für Menschen es sich handelt und ihre Absichten doch in Wirklichkeit nicht schlimm sind, weil sie irgendwelche Bücher in ihren Unis gelesen haben und ihnen irgendwelche parteiischen Leute etwas erzählt haben. Was dort Unten in den arabischen Ländern vor sich geht steht in keinem Buch dieser Welt, nicht in deiner Uni noch sonst wo.

Assad ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. In diesem Raum (einschließlich Türkei) bildet sich seit einiger Zeit ein Pulverfass von Extremisten welches hochgehen wird wenn dagegen nichts unternommen wird. Wenn sie sich selbst in Deutschland gruppieren und von hier aus in den Krieg ziehen, was meinst du wie es dort unten zu geht?

Zuletzt sei noch etwas klargestellt: Ich heiße die Dinge die Assad tut in keinster Weise gut und sage auch nicht das er ein guter Mensch sei. Der Grund warum ich aber in gewisser Weise Sympathisant bin ist einfach der, das im Falle eines Sturzes nach diesem Schlimm kein Schlimmer sondern ein ganz Schlimm kommen wird.

Es ist alles nur eine Frage der Zeit.
 
Ich stehe im Kontakt zu verschiedensten Leuten die etwas mehr in Kontakt zum syrischen Volk stehen als ich und du, was hälst du davon?

Ich kenne einen Syrer aus meiner Zeit in New York, als ich dort gearbeitet habe, der hat noch Familie in Syrien und Kontakt zu ihnen.

Assad kämpft zu 99% gegen Terroristen, richtig. Und er töten sein Volk nicht, es sind eben diese Terroristen die die Massaker verrichten, unter anderem zählen Christen zu den Opfern wie auch Kurden. Natürlich sterben auch unschuldige durch Kugeln und Bomben der syrischen Armee, aber ich weiß nicht wie oft ich noch erwähnen soll das es sich dort um einen Krieg handelt und jeder Krieg bis dato auch unschuldige Opfer gefordert hat!

Und das ist eben das Problem. Assad tötet alle, er unterscheidet nicht zwischen den Terroristen, die dort hinzugekommen sind und dem Volk, welches dort lebt.
Und es ist ein Krieg, der sofort beendet werden könnte, wenn Assad kompromissbereit wäre, das ist er aber nicht.

Die Leute die sich dort erhoben haben waren AUCH Salafisten und verschiedenste Extremisten, Leute die einen Gottesstaat und die Scharia einführen wollten, Terroristen mein Freund! Diese würdest du genauso mit Panzern bekämpfen wie es dein geliebtes USA seit Jahrzehnten tut.

Auch das ist nicht korrekt. Die meisten Leute wollen Assad los werden, über das, was danach kommt, machen sie sich erst mal keine Gedanken.
Denn... eins ist doch mal klar, gäbe es freie, demokratische Wahlen, würde Assad nicht die Mehrheit bekommen.

Leute wie du studieren Fakten die alles sind, nur nicht Wahrheitsgetreu, oder wer sagt dir das diese "Fakten" der Wahrheit entsprechen? Du könntest mir nicht einmal sagen was Alawiten sind wenn ich dich fragen würde, willst mir aber erzählen was dort unten abgeht und wer gegen wen kämpft, also bitte.. Könntest bei der Bild anfangen, für die sind Alawiten "Sektenanhänger"..

Ich studiere die Fakten, die investigative Journalisten liefern und schaue mir dabei verschiedene Quellen an.
Und Natürlich spielt auch der Glaube eine Rolle. In welchem arabischen Land spielt der Glaube denn keine Rolle?
Aber es geht einzig darum, Assad zu stürzen und ein anderes System zu etablieren. Wie das System dann im Einzelnen aussieht, weiß bis heute keiner.
Darüber kann man sich dann Gedanken machen, wenn Assad und sein Clan weg ist.

Aber ist verständlich das du keine anderen Fakten studieren kannst, so Pro-Usa wie die Brille ist die du aufhast. Hätte ich diese Brille auf wärs für mich genauso unverständlich wieso die USA den Terroristen helfen will oder hilft, die doch eigentlich ihre Gegner sind. Mit dieser Brille kann Assad nur schlecht sein.

Ich bin überhaupt nicht Pro USA eingestellt. :nene:
Ich persönlich halte die Amerikaner für zu blöd Wahlzettel richtig auszuwerten (wie Florida 2000 gezeigt hat, als George Bush Al Gore die Präsidentschaft geklaut hat)

Die Weltgemeinschaft will den Syrern helfen, die unter dem Regime leiden, sie wollen den Menschen helfen, die zu Millionen auf der Flucht sind und wieder nach Hause wollen, doch die Weltgemeinschaft ist sich leider nicht einig, wie diese Hilfe aussehen soll.

Du kannst dir gar nicht vorstellen wieviele Anhänger und Unterstützer Assad hat, sei es im Iran, dem Libanon, der Türkei etc. pp. Es sind lediglich gewisse Medien die Assad ins schlechte Licht ziehen, aber sogar hier haben einige gegengelenkt weil auch sie gemerkt haben das das dort unten ein Jihad ist und mittlerweile Terroristen gegen Assad kämpfen.

Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viele Unterstützer die Syrer haben, die Assads Regime beenden wollen.
Und die "gewissen" Medien, die wir alle als seriös, unabhängig und transparent ansehen, sind für dich nicht glaubwürdig?
Medien, die jedoch Verschwörungstheorien verbreiten, sind glaubwürdig?

Du weißt aber schon , dass über 80% der "Rebellen" nicht mal syrisch sprechen !!
Das sind ja mehrheitlich die gleichen lybischen "Rebellen", die nicht mal lybisch gesprochen haben, aber für den Sturz des Anti-Dollar "Diktators"-Gaddafi und unmässig Genozid an der lybischen Bevölkerung sorgten, die sich zur Wehr setzten.
Natürlich mithilfe der braven "eingeschränkten" Nato-Präzisionsschläge.
Dafür gehört Lybien und der Erz/Öl jetzt den "Richtigen" (deiner Meinung nach) und einen Dollar-Verfechter weniger (war ursprunglich der Hauptgrund für den Angriffskrieg. Sadam wollte auch nicht mehr in Dollars handeln

Übrigens sollte in Lybien auch der gleiche Sarin-Gas Angriff inszeniert werden.
Ist ja auch damals fast komplett importiert worden.

Gaddafi ist nicht Thema des Threads. Hussein auch nicht.
Und die Anti Dollar Sache ist ebenso eine Verschwörungstheorie.


Die "Alles Schall und Rauch" Sachen kennen wir schon aus anderen Threads. :schief:


Die Seite ist auch super.
Da kann jeder hinschreiben, was er will.
Da muss ich mal hinschreiben, dass ich rosa Elefanten gesehen habe. ;)


Das gleiche. Jeder kann hinschreiben, was er will.

Rosa Elefanten..... :huh: :gruebel: :schief:


Zu Paul Roberts habe ich ja schon mal was gesagt.
Der Typ glaubt auch, dass der freie, unkontrollierte Markt keinerlei Nachteile für den Bürger hat.
(hat mal ja 2008 bei Lehman super gesehen... :ugly:)

Weißt du, das alles was du geschrieben hast liest sich recht schön und man meint der Text wurde von jemandem verfasst der weiß wovon er spricht, aber leider Gottes bleiben deine Aussagen nichts anderes als erfundene und zusammengesetzte Informationen von Leuten (Salafiten) die offensichtliche Feinde des Regimes sind, da sich wirklich alles Kontra-Assad strukturiert und ein bisschen Wikipedia. Das alles reicht aber nicht um einen objektiven Blick in das Geschehen zu bekommen.

Es reicht aus, Artikel zu lesen, die von Journalisten geschrieben wurden, die sich ein Bild von der Lage machen konnten.

Und genau das ist der springende Punkt. Ein Salafitisch extremistischer Teil dieser 70% wollen nicht einsehen unter einer Schiitisch/ Alawitischen Politik zu leben, und genau deshalb kam es zu Demonstrationen. Die Einführung einer "Demokratie" wurde und wird nur als Vorwand benutzt, um nach dem Fall des Regimes eigene Interessen umsetzen zu können und das würde die Scharia bedeuten, weder Demokratie noch Monarchie.:schief: Das was du dort Heute siehst hat schon lange nichts mehr mit einem Versuch die Demokratie einführen zu wollen, zu tun, das ist ein Jihad auf Seiten der "Rebellen", ob dus wahrhaben willst oder nicht, ob es deine sunnitischen Kritiker wahrhaben wollen oder nicht.

Und genau, das ist der springende Punkt, 70% der Bevölkerung sind gegen Assad. Nicht weil sie einen islamischen Gottesstaat wollen, sondern weil sie sich nicht mehr unterdrücken lassen wollen und auch ein Stück vom Kuchen abhaben möchten.
Aber Diktatoren haben nun mal ein Problem damit, Kompromisse einzugehen, sie unterdrücken lieber weiter und fahren Panzer auf, anstatt sich mal die Meinung, die Wünsche und die Ideen der andere Seite anzuhören.

In welchem arabischen Land gibt es keine Kritiker und in welchem Land genießen diese Kritiker einen guten Stand? Die Alawiten wurden zu Zeiten der Osmanen genauso verfolgt, getötet und waren nicht viel mehr wert als Vieh, was versuchst du mir damit zu erklären? Meinst du die Alawiten haben dort unten einen guten Stand, wenn es heißt man kommt ins Paradies wenn man das Blut eines Alawiten trinkt?

Das ist ein weiteres Problem mit Diktatoren, sie können keine Kritik vertragen.
Jede Form von Kritik wird sofort unterdrückt.

Und "Einfluss konsoldieren" würde ich gekonnt durch "schützen des Regimes vor Extremisten" ersetzen, denn mal ehrlich: In welchem Land ist es bisher soweit gekommen das eine bis dato Jahrhunderte lang verfolgte und massakrierte Minderheit die Macht in einem Land übernehmen und sich gegen 80% der Bevölkerung durchsetzen konnte? Ist doch klar das nun eben diese Minderheit und der alte Feind ein Dorn im Auge der Leute ist.

Seit wann stehen hinter Assad 80% der Bevölkerung?
Mit viel Glück hat er 30% Anhänger, aber auch nur deswegen, weil die am Kuchen beteiligt sind.

In anderen arabischen Ländern ist in solchen Fällen die Rede von einer Monarchie ist, aber beim bösen Assad-Regime heißt es Putsch und Diktatur :D

Assad ist kein König, er ist "Präsident". Syrien ist offiziell eine Republik. Die Republik ist das Gegenteil einer Monarchie.
Dass es letztendlich eine Diktatur ist, ist jedoch offensichtlich.

(die DDR hieß offiziell auch "Deutsche Demokratische Republik". Aber sie war weder demokratisch noch eine Republik im eigentlichen Sinne)

Die Leute (und ihre Vorfahren) die da Unten gegen Assad kämpfen, waren noch nie für eine Demokratie, sonder für einen Sturz des Alawitischen-Regimes da sie in ihren Augen ungläubige (Kafir's) sind, und welcher Extremist lebt schon gerne unter einer solchen Führung? Ach ja, die guten Muslimbrüder die den Jihad "Offiziell" ablehnen, mein Guter. Wieviele der hier lebenden Salafis lehnen offiziell den Jihad ab? Diese Aussage relativiert sich dann wieder schnell wenn plötzlich Salafis die den Jihad ablehnen in Syrien zum Jihad aufrufen. Die Muslimbrüder sind ein "friedlicher" Zweig der salafitischen Extremisten um ihre Ideolige auf andere Art und Weise durchzusetzen, eben auf die angeblich "friedliche", ihr Ziel ist es eben unter diesem Deckmantel Freunde zu gewinnen und im Falle eines Erfolgs alles zu radikalisieren, nichts anderes.

Die Leute, die da kämpfen, sind für den Sturz Assads, sie machen sich keine Gedanken, was danach kommt, das ist auch erst mal unwichtig, denn es gilt in erster Linie darum, Assad zu entmachten.

Wobei ich persönlich auch keine Salafisten kenne, denn deren Haltung ist so unfassbar rückständig und altbacken, dass sich kein gemeinsamer Nenner finden würde.
(dagegen sind die Katholiken weltoffene Atheisten)

Es gibt dort keine Parteien die aus unterschiedlichen Aspekten kämpfen, im ersten Augenblick mag das vielleicht so aussehen, sobald man aber mal Eins und Eins zusammensetzt (woran man dich offensichtlich dran hindert)stehen dort Salafis an der Front die gegen ein alawitisches Regime kämpfen, und das eben diese Alawiten Totfeinde der Salafiten sind muss ich doch nich noch ein zehntes mal erwähnen, oder etwa doch?

Die Opposition sind Sunniten, die sind es, die Assad entmachten wollen.
Dass Schiiten als Söldner Assad unterstützen, ist nichts Neues, schließlich geht es dem Iran darum, Einfluss zu haben, der Iran tut alles, um in der Region die wichtigste Größe zu werden, daher sind viele Hisbollah Anhänger nach Syrien gefahren und kämpfen auf der Seite Assads.
(Und die Hisbollah ist ja bekannt dafür, dass sie die Menschenrechte besonders hoch schätzen und sich strickt an die Genfer Konfession halten.... :schief:)
Und dann gibts da noch die Radikalen, die alles wegbomben und sich nicht darum kümmern, worum es eigentlich geht.

Tja, jetzt denk du, mein lieber Salafiten-Freund, mal drüber nach warum grade die Hisbollah und PFLP-GC dem Regime ausnahmslose Unterstützung leisten? Richtig, wie schon erwähnt sind die Alawiten aus religiöser Sicht ein Zweig der Schiiten und stehen sich somit sehr nahe, und ach ja Moment da war ja was mit den Schiiten und Sunniten/ Salafiten, das diese beiden Parteien sich seit Jahrhunderten teilweise bekriegen, ist nichts Neues mehr. Ich könnte jetzt noch weiter zurück gehen und dir erklären wieso und weshalb es Schiiten und Sunniten gibt und wieso diese sich bekriegen, aber von solchen Dingen verstehst du nichts.

Jeder, der etwas in Geschichte aufgepasst hat, weiß, wieso Sunniten und Schiiten Probleme miteinander haben.
Und wie immer, wenn zwei sich streiten und keiner auch nur einen Millimeter nachgeben will, wird es irgendwann zu Auseinandersetzungen kommen.
Dabei ist es egal, ob es nun Syrien, Irak oder Nord-Irland ist.

Ich habe nachgedacht und kann dir sagen das die Hisbollah aus Sicht der EU keine terroristische Gruppierung ist, lediglich ihre Miliz und auch aus Sicht er UN ist die Hisbollah keine gelistete terroristische Gruppierung, aber ist ja klar das die USA in der Hisbollah Terroristen sehen, ist doch Amerika Mama Israels.

Die Hisbollah ist Partei und Miliz in einem, eine strickte Trennung kann es nicht wirklich geben. Auch wenn einige Hisbollah Politiker keine Waffen mit sich herumschleppen... sie verurteilen die Anschläge ihrer Miliz jedoch nicht oder distanzieren sich von ihr.
Nicht mal das libanesische Militär traut sich, die Hisbollah zu entwaffnen (was auch schwer ist, da sie ja ständig Waffen von Syrien und Iran bekommen).
Und aus Sicht Israels ist die Hisbollah natürlich eine Terrororganisation, denn sie statten die Palästinenser mit Waffen aus.

Wiegesagt, in anderen sunnitisch/ salafitisch geführten arabischen Ländern wäre jetzt die rede von "monarchie, gehört sich so" aber gut, lassen wir das mal bei Seite.

Eine Republik ist das Gegenteil einer Monarchie.
Ich will nicht wissen, wie viele Saudis die Königsfamilie loswerden wollen, aber solange diese Königsfamilie die Zustimmung der USA genießt und Deutsche Panzer besitzt, wird sich da keiner ran trauen.

"Zum Teil (!!!) aus Radikalen", tut mir leid aber Menschen die andere Menschen köpfen/ schlachten/ verbrennen und Herzen essen sind nicht "zum Teil" radikal, eine ziemlich geschmacklose Aussage, aber ich kann dich mittlerweile gut einreihen.

Und das ist ein sehr, sehr kleiner Teil und nicht übertragbar auf die 70% Sunniten, die gegen Assad sind.

In keinem arabischen Land wird es jemals Aufständische geben die für die Erschaffung einer Demokratie kämpfen werden, wer dies glaubt ist ein Narr.

Richtig, weil Araber keine Vorstellung davon haben, dass es freie Menschen gibt, dass es Meinungsfreiheit gibt, dass man mitbestimmten kann.
Hunderte oder Tausende Jahre herrschte dort immer irgendeiner über irgendeinen.
Die Vorstellung, mit dem anderen gleichberechtigt Seite an Seite zu leben, ist derzeit nicht vermittelbar und daher wird jede Form der Demokratisierung scheitern.
Denn man kann nur gleichberechtigt Seite an Seite miteinander zusammen leben, wenn man Bereit ist, Kompromisse einzugehen, wenn man akzeptiert, wie der andere ist.

In Europa haben die Völker das geschafft (sieht man mal vom Kosovo ab, aber da prallen auch Christen auf Moslems zusammen, was nochmal für extra Sprengstoff sorgt).
Die Deutschen haben akzeptiert, dass die Franzosen gerne Frösche grillen.
Die Deutschen haben akzeptiert, dass die Britten keine Esskultur haben (und keine Elfmeter schießen können).
Die Deutschen haben akzeptiert, dass Italien kaum zu regieren ist.
Die Deutschen haben akzeptiert, dass in Spanien das Wetter besser ist.
Alle anderen haben akzeptiert, dass die Deutschen nun mal so sind, wie sie sind und kommen mit ihnen aus (trotz Merkel und Westerwelle).

In welchem Land gibt es dort eine funktionierende Demokratie? Führe dir die Zahl mal vor Augen und du wirst zu deinem bedauern feststellen müssen das sowas dort unten nicht existiert, sie funktioniert ja nichteinmal in der Türkei, dem modernsten islamischen Staat, also höre mir bitte auf etwas von Demokratie-Sympathisanten auf Seiten der Sunniten/ Salafiten im arabischen Raum zu erzählen die am Ende des Tages eh nur die Scharia im Kopf haben.

Indonesien ist die größte islamische Demokratie.
Es kann funktionieren, aber, wie ich immer sage, nicht ohne Kompromisse.
Was natürlich auch daran liegt, dass es nur sehr wenige Schiiten gibt, die meisten sind Sunniten.
Salafisten sehe ich da aber keine.

Na dann hoffe ich doch für uns beide das Assad gestürzt wird und wir dann zusehen können in welche Richtung sich Syrien entwickeln wird, aber sei dir gewiss es wird keine Demokratie geben von der du die ganze Zeit rumträumst :schief: Es wäre mit sicherheit schön und ich würde es mir für diejenigen wünschen die dafür kämpfen, aber das ist Realitätsfern und wird es bleiben.

Niemand redet von einer Demokratie.
Wenn Assad gestürzt ist, wird die personelle Mehrheit die Macht übernehmen und das sind nun mal die Sunniten.
Die Frage, die dann offen ist, wird sein, ob die dann den gleichen Weg gehen wie Assad und die anderen unterdrückt oder endlich mal einen Schritt weiter geht und über Kompromisse redet.

Und um eins klarzustellen: Meine Meinungen bilde ich mir weder durch irgendwelche Politbloggs noch sonst etwas, sondern durch Lektüren, Diskussionen und selber erlebtem.

Also fährst du ständig in arabische Länder und schaut nach dem Rechten?

Und umso mehr bekomme ich Wut wenn Leute von Außen kommen und mir erklären wollen um was für Menschen es sich handelt und ihre Absichten doch in Wirklichkeit nicht schlimm sind, weil sie irgendwelche Bücher in ihren Unis gelesen haben und ihnen irgendwelche parteiischen Leute etwas erzählt haben. Was dort Unten in den arabischen Ländern vor sich geht steht in keinem Buch dieser Welt, nicht in deiner Uni noch sonst wo.

Sunniten sind keine Salafisten.
Das scheint du nicht begreifen zu wollen.
99,99% der Sunniten wollen einfach nur normal ihr Leben leben und dabei nicht von Assad unterdrückt werden.
Denn der Mensch ist bestrebt frei zu leben und frei zu entscheiden.
In anderen Teilen der Welt geht das, komisch, dass sich der arabische Raum so dagegen sträubt.
 
Na dann hoffe ich doch für uns beide das Assad gestürzt wird und wir dann zusehen können in welche Richtung sich Syrien entwickeln wird, aber sei dir gewiss es wird keine Demokratie geben von der du die ganze Zeit rumträumst :schief: Es wäre mit sicherheit schön und ich würde es mir für diejenigen wünschen die dafür kämpfen, aber das ist Realitätsfern und wird es bleiben.
Ich träume von gar nichts, ich sehe nur, dass es da unten nunmal Leute gibt, die sich für eine Demokratie eingesetzt haben und daraus nix wurde, da sie daraufhin von Panzern geplättet wurden.:schief:

Jetzt wird mit Waffengewalt darum gekämpft, die Sache ist eskaliert, Extremisten und Soziopathen mischen nun da unten mit und die ganze Lage wird immer unübersichtlicher. Da Assad aber unter keinen Umständen seine Macht verlieren will (so wie jeder, der Macht hat) wird er nicht aufgeben oder zu reden anfangen, er wird weiter gegen jeden schießen lassen, der sich ihm in den Weg stellt und es ist ihm egal, ob es Radikale oder Rebellen sind.

Und natürlich bin ich nicht so naiv zu glauben, dass wenn Assad doch weg ist, da unten von heute auf morgen Demokratie herrscht, dass das so schnell nicht geht, sieht man gerade an Ägypten.;)

Du kennst weder Leute die Assad mögen, noch Leute die Erdogan mögen. Bei solchen Leuten um dich herum wirds natürlich schwer sich eine eigene unparteiische Meinung zu bilden wenn man schon auf Aussagen derer anfängt Recherchen aufzubauen. Wobei du anscheinend in ner Uni unterwegs bist und die Türken die du kennst wahrscheinlich auch von dort sind, da ist es normal das sie gegen Erdogan sind, denn jeder mit einem Funken Grips kann einen solchen Menschen nicht mögen. Ich hingegen stehe in Kontakt von Gegnern und Befürwortern, egal ob Assad oder Erdogan und könnte dir für jeweilige Parteien jeweils an mindesten 2 Händen aus dem Stegreif Leute aufzählen, aber gut, lassen wir das.
Ich habe nicht wegen denen Recherchen angefangen sondern wenn eher umgekehrt, ich muss darüber recherchieren, weil das Fach, welches ich studiere, dies erfordert.;)
Und ja, ich bin noch nie einem Assad- oder Erdogan-Anhänger begegnet, und sogar wenn ich nach einem suchen würde, würde ich hier vermutlich so schnell keinen finden.:schief:
Ich treffe i. d. R. nur auf die, welche entweder gegen sie sind (alle aus guten Gründen) oder welche keine Meinung darüber haben.

Und um eins klarzustellen: Meine Meinungen bilde ich mir weder durch irgendwelche Politbloggs noch sonst etwas, sondern durch Lektüren, Diskussionen und selber erlebtem.
Ich mir auch, aber ich lese halt auch nunmal das, was in der Zeitung steht (und nein, damit meine ich nicht die Bild) und höre mir Aussagen von Experten an (an meiner Uni gibt's immer wieder mal ein paar, welche Vorträge halten). Nur selber (also ich persönlich) habe das noch nicht erlebt, wieso hätte ich das auch tun sollen, ich selber komme nicht aus Syrien und muss mich also mit dem zufrieden geben, was ich hier als Mittel zur Recherche zur Verfügung habe.;)

Und um dir meine ausfallende Art verständlich zu machen: Ich habe Jahre lang in und mit diesen Extremisten (Salafis) gelebt und war auch auf dem abschweifenden Weg. Ich weiß um was für Menschen es sich handelt und ihre Ideologie ist und bleibt brutal, sei dir dessen sicher.
Die Sunniten da unten, welche Assads Sturz aus politischen Gründen wollen sind aber keine Salafisten, die Asylanten hier, die ich kenne waren z.T. auch Gegner von Assad und stehen noch in Kontakt mit Angehörigen da unten, keiner von ihnen ist irgend' ein Extremist, keiner von ihnen würde jemals zur Waffe greifen und keiner von ihnen hat jemals einem Alawiten das Herz herausgerissen.

Und umso mehr bekomme ich Wut wenn Leute von Außen kommen und mir erklären wollen um was für Menschen es sich handelt und ihre Absichten doch in Wirklichkeit nicht schlimm sind, weil sie irgendwelche Bücher in ihren Unis gelesen haben und ihnen irgendwelche parteiischen Leute etwas erzählt haben. Was dort Unten in den arabischen Ländern vor sich geht steht in keinem Buch dieser Welt, nicht in deiner Uni noch sonst wo.
Öhm doch, es gibt genug investigativ arbeitende Journalisten, welche darüber berichtet haben und dessen Werke man als Politikstudent lesen muss, wenn man sich überhaupt eine objektive Meinung bilden will. ;)

Ein sehr bekannter Vertreter davon ist übrigens Peter Scholl-Latour, der viel Zeit in arabischen Ländern, in China und in Russland verbracht und auch ein paar sehr gute Bücher über Bush, die Shia und Arabien geschrieben hat.

Assad ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. In diesem Raum (einschließlich Türkei) bildet sich seit einiger Zeit ein Pulverfass von Extremisten welches hochgehen wird wenn dagegen nichts unternommen wird. Wenn sie sich selbst in Deutschland gruppieren und von hier aus in den Krieg ziehen, was meinst du wie es dort unten zu geht?
Deswegen ist nicht jeder Aufständische da unten gleich ein Extremist.:nene:

Extremistische Anhänger von Religionen gibt es fast überall, auch bei den Christen, schau dich mal in den USA um.;)

Zuletzt sei noch etwas klargestellt: Ich heiße die Dinge die Assad tut in keinster Weise gut und sage auch nicht das er ein guter Mensch sei. Der Grund warum ich aber in gewisser Weise Sympathisant bin ist einfach der, das im Falle eines Sturzes nach diesem Schlimm kein Schlimmer sondern ein ganz Schlimm kommen wird.
Warum behauptest du dann, er schütze sein Volk und kämpfe nur gegen Terroristen? Assad ist selber ein Terrorist, er lässt schon Bomben in dicht besiedelten Regionen abwerfen, schüchtert das Volk ein (über Angst einjagen und Einschüchtern wird Terror übrigens definiert) und stellt sich selber als unanfechtbar hin, schon bevor der Bürgerkrieg losging, da wundert es mich überhaupt nicht, dass sein Volk irgendwann die Schnauze voll hatte. Er ist diesbezüglich aber genauso stur wie Gaddafi, lieber lässt er sich töten oder erschießt sich irgendwo in einem Bunker bevor er kapituliert.
 
Der Übersichtlichkeit ist nicht gerade gedient, wenn ihr weiter so eure Beiträge "zerpflückt". Wer soll das (als Außenstehender) dann eigentlich noch alles lesen ;)?
 
Das Repräsentantenhaus befasst sich mit einem möglichen Syrien-Einsatz aber erst nach dem Ende der Sommerpause am 09. September. Bis dahin passiert (voraussichtlich) erst mal nichts. Ob der Präsident dem Votum des Repräsentantenhauses auch folgt, wenn die Mehrheit dieser Kammer eine Intervention ablehnen sollte, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier...
 
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