AW: Superlaser wie in Starwars möglich?
1. Im Jargon ist der Todesstern1 160km im Durchmesser. Entsprechend wenig Kondensatoren hat, daher resultiert die niedrige Feuerrate von 1mal am Tag.
Der TS2 hat offiziel 980km Durchmesser und viel mehr Kondensatoren und stärkere Reaktoren. Er kann alle 2min einen Planeten zerstören!
Mehr Reaktoren würden die Nachladezeit verkürzen, mehr Kondensatoren würden nur die Feuerkraft pro Schuss steigern, wenn man das bei gleicher Reaktorleistung nutzt, dauert es aber noch länger.
2.Haben die Todessterne Sensoren, die mit den Traktorstrahlen die Trümmer von der Staion fernhalten!
Eine weitere Technik, die man erstmal haben müsste
Ich möchte wissen, ob es möglich ist, eine Laserkanone zu bauen, die wie der Todesstern Planeten knacken kann.
Möglich, sie bauen: Imho nein. Wieso viele Dinge in Star Wars müsste der Todesstern schon unter seiner eigenen Masse zusammenbrechen, von den für den Bau nötigen Ressourcen ganz abgesehen.
Ist es möglich, mit einem ausreichend starken Laserimpuls einen Planeten zum explodieren zu bringen?
Imho wieder nein. Dafür müsste der größte Teil der Energie im Inneren des Planeten wirken. Wenn man aber mal von einem nicht zu großen Unterschied der Energieabsorption in den unterschiedlichen Gesteinsschichten ausgeht, und keine alzu feine Regelung annimmt, dürfte die übertragene Energie mit der Einstrahlzeit korrespondieren - d.h. auf der dem Laser zugewandten Seite entsteht der größte Schaden. Der Planet wird entweder von dieser Seite gespalten, durchbohrt oder durch das herausschleudern von Materie aus dem immer größer werdenden Krater entsteht eine Schubkraft, die den Planeten immer weiter wegbewegt und dabei vermutlich in mehrere Teile zerbrechen lässt. (Die aufgrund der Gravitation aber beieinander bleiben)
Ein Eindringen des Strahls und eine anschließende Übertragung großer Energiemengen in das Planeteninnere dürfte schwer werden.
Ist ein Laser dieser Leistung denkbar?
Eingeschränkt. In jedem Falle wäre er ein Einwegprodukt, da der Strahl so Energiereich ist, dass das an Austrittsöffnung sitzende Glas explosionsartig verdampfen würde. Vermutlich erreicht der Strahl aber schon lange vorher eine Energiekonzentration, bei der er weitere Atome nicht mehr nur zur Ababe eines weiteren Lichtimpulses animiert, sondern schlichtweg in ihre Kernbestandteile zerlegt. Ob der Laserstrahl dabei überhaupt noch an Stärke gewinnen kann, weiß ich gerade nicht - aber auf alle Fälle kommt es im Verlauf hinter ihm zu einer Fusionsprozessen, die die gesamte Anlage wärend des Schusses vernichten würden.
Kann man Laserstrahlen überhaupt mit Magneten bündeln?
Wüsste nicht wie.
Graviation ist möglich, aber die Star Wars Technologie zu deren Erzeugung ist noch nicht entdeckt.
Wenn man sie hätte wären die benötigten Kräfte für die im Film vorgeführte Bündelung vor dem Todesstern so enorm groß, dass man lieber einen Bruchteil davon direkt auf den Planeten wirken lassen würde.
(wie der Todesstern und seine Besatzung das ganze überleben soll, ist auch hier fraglich.)
Wenn nein, gibt es Linsen, die Strahlen aus verschiedenen Richtungen bündeln kann?
'türlich, das ist der Sinn von Linsen. Aber es gibt keine Linsen oder Spiegel, die eine derart starke Einstrahlung überleben würden.
Bündelung scheidet deswegen ebenso aus, wie die eines Resonators.
Man braucht einen superstrahlenden Laser, bei der Impuls nach seiner Auslösung nur noch einmal die angeregte Gaswolke passieren muss, bis er dadurch die gewünschte Stärke erreicht. Bei diesem Aufbau beschränken sich die funktionalen Komponenten des Lasers auf den Auslöser und das Gas - alles andere dient nur dem Zusammenhalt. Da somit wärend der Entstehung des Schusses nur Gasmoleküle vom entstehenden Strahl getroffen werden und diese auch nur einmal und der Strahl das schnellste denkbare Objekt ist, kann er kein Bauteil des Lasers zerstören, bevor dieses seine Funktion erfüllt hat.
Stellt sich noch die Frage, wie lang z.B. ein Stickstofflaser sein müsste, um die enorme Energie aufzubauen. (Physiker vor! Ich tippe mal darauf, dass sich eine Feuerrate von 1/d nicht erreichen lässt, weil der Laser schlichtweg über einen Lichttag lang sein muss. Und sich wärend des Schusses halt auflöst

)