Summit Ridge: AMD zeigt ersten Die-Shot zu Zen

PCGH-Redaktion

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In seinem Investoren-Meeting hat AMD unter anderem über Zen gesprochen. Zu sehen war eine Folie, in der ein Wafer-Shot zu Summit Ridge, also Achtkernern auf Basis von Zen, gezeigt wurde. Klar erkennbar sind die acht Kerne in zwei Clustern sowie das DDR4-Speicher-Interface. In den Laboren arbeite man mit lauffähigen Zen-Chips.

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Fürs Gaming ist die Singlecore-Performance extrem wichtig. Wenn der ZEN 40% drauf legt, dann ist er etwa bei einem I3-2130 (Sandy-Bridge, Baujahr 2011).
Kleine Rechnung dazu:Ein AMD FX-8350 liefert etwa 45% der I7-6700K Performance, 55% der I5-6600K, oder 68% der I3-6300T pro Kern.
Wenn der ZEN nun 40% drauf legt, sind das: 63% der I7-6700K Performance pro kern.

Autsch.
 
Fürs Gaming ist die Singlecore-Performance extrem wichtig. Wenn der ZEN 40% drauf legt, dann ist er etwa bei einem I3-2130 (Sandy-Bridge, Baujahr 2011).
Kleine Rechnung dazu:Ein AMD FX-8350 liefert etwa 45% der I7-6700K Performance, 55% der I5-6600K, oder 68% der I3-6300T pro Kern.
Wenn der ZEN nun 40% drauf legt, sind das: 63% der I7-6700K Performance pro kern.

Autsch.

Erstens sind solche Prozentspekulationen immer weit entfernt von der Realität, zweitens vergleichst du gerade Äpfel mit Sechskantmuttern. Unterschiedliche Kernzahl, unterschiedliche Taktfrequenz, unterschiedliche Architektur, das geht gerade kreuz und quer bei dir. Es war immer die Rede von 40% Plus auf die IPC eines Excavators, der nie als FX am Markt erschienen ist, und das kann man nicht 1:1 auf die Spieleleistung eines Piledrivers umrechnen. Abgesehn davon frag ich mich grad wie du auf die 45% kommst zum 6700k. Selbst im PCGH-Mix kommt er auf 62%, in manch anderen Szenarios sinds gerade mal 20% (Siehe Passmark, wenn auch nur synthetisch).

Ich bin vorrangig gespannt wie viel DIE-Fläche AMD verbraucht, um die Leistung zu bringen. Bulldozer war ja so groß, da konnte man direkt Steaks drauf grillen. Das zeigt dann auch wie gut die Architektur wirklich ist. Derzeit sind ja AMDs einfach nur P/L okay weil sie mit weit geringerem Quadratmeterpreis verkauft werden als Intels. :D
 
Fürs Gaming ist die Singlecore-Performance extrem wichtig. Wenn der ZEN 40% drauf legt, dann ist er etwa bei einem I3-2130 (Sandy-Bridge, Baujahr 2011).
Kleine Rechnung dazu:Ein AMD FX-8350 liefert etwa 45% der I7-6700K Performance, 55% der I5-6600K, oder 68% der I3-6300T pro Kern.
Wenn der ZEN nun 40% drauf legt, sind das: 63% der I7-6700K Performance pro kern.

Autsch.

Genau....Autsch fällt mir zu deinem Kommentar ein.
In der News steht nicht einmal annährend, zu was die +40% sind. Es stand dort nur etwas, das der Balken eines Zen zu der letzten Ausbaustufe eines Orochi doppelt so groß ist.
Du malst dir da was zu recht, ohne auch nur irgendwelche Informationen zu haben. Hauptsache es paßt.
 
Ich schwelge ja gern in Erinnerungen, weil sich Geschichte ja auch so gern wiederholt. Und wenn ich dementsprechend prognostizieren darf werden die nächsten 2 Jahre hart für Intel.

Nachdem AMD (Intel) den doch recht kompakten Athlon Thunderbird (Core i7) gebracht hat kam Intel (AMD) mit einem riesengroßen Willamette (Bulldozer), der trotz gewaltiger Taktfrequenz nicht mithalten konnte. Aber der Nachfolger Northwood (Zen) hat mit AMD (Intel) den Boden aufgewischt bis mit langer Verspätung endlich der K8-Hammer (Kaby Lake?) auf dem Markt erschien.

Märchenstunde beendet.
 
Erstens sind solche Prozentspekulationen immer weit entfernt von der Realität, zweitens vergleichst du gerade Äpfel mit Sechskantmuttern. Unterschiedliche Kernzahl, unterschiedliche Taktfrequenz, unterschiedliche Architektur, das geht gerade kreuz und quer bei dir. Es war immer die Rede von 40% Plus auf die IPC eines Excavators, der nie als FX am Markt erschienen ist, und das kann man nicht 1:1 auf die Spieleleistung eines Piledrivers umrechnen. Abgesehn davon frag ich mich grad wie du auf die 45% kommst zum 6700k. Selbst im PCGH-Mix kommt er auf 62%, in manch anderen Szenarios sinds gerade mal 20% (Siehe Passmark, wenn auch nur synthetisch).

Ich bin vorrangig gespannt wie viel DIE-Fläche AMD verbraucht, um die Leistung zu bringen. Bulldozer war ja so groß, da konnte man direkt Steaks drauf grillen. Das zeigt dann auch wie gut die Architektur wirklich ist. Derzeit sind ja AMDs einfach nur P/L okay weil sie mit weit geringerem Quadratmeterpreis verkauft werden als Intels. :D

Sorry,mein Fehler. Ich ging von einem FX 8350 aus. Dabei ist die neuere APU Generationen (Excavator?) damit gemeint. Right ?
 
Ich schwelge ja gern in Erinnerungen, weil sich Geschichte ja auch so gern wiederholt. Und wenn ich dementsprechend prognostizieren darf werden die nächsten 2 Jahre hart für Intel.

Nachdem AMD (Intel) den doch recht kompakten Athlon Thunderbird (Core i7) gebracht hat kam Intel (AMD) mit einem riesengroßen Willamette (Bulldozer), der trotz gewaltiger Taktfrequenz nicht mithalten konnte. Aber der Nachfolger Northwood (Zen) hat mit AMD (Intel) den Boden aufgewischt bis mit langer Verspätung endlich der K8-Hammer (Kaby Lake?) auf dem Markt erschien.

Märchenstunde beendet.

naja mal abwarten, gönnen würde ich es AMD auf jeden Fall, ich stehe solchen Aussagen mit der 40% höheren IPC aber nach dem Bulldozer Release sehr sehr skeptisch entgegen.
Da wurde ich mit dem Bulldozer damals einfach zu stark enttäuscht.

ich wüsste aktuell aber auch nicht, wieso ich von einem I7 4790K überhaupt wechseln sollte,
läuft doch so aktuell alles wie es soll :ka: ich sehe den aktuellen releases in Sachen CPU´s entspannt zu und spare mir den Wechsel.
 
Fürs Gaming ist die Singlecore-Performance extrem wichtig. Wenn der ZEN 40% drauf legt, dann ist er etwa bei einem I3-2130 (Sandy-Bridge, Baujahr 2011).
Kleine Rechnung dazu:Ein AMD FX-8350 liefert etwa 45% der I7-6700K Performance, 55% der I5-6600K, oder 68% der I3-6300T pro Kern.
Wenn der ZEN nun 40% drauf legt, sind das: 63% der I7-6700K Performance pro kern.

Autsch.

Solche Aussagen sind ohne Taktzahlen aber komplett sinnfrei. Es ist von 40% IPC die Rede, nicht von 40% Performanceplus. 40% IPC heißt aber gar nichts. Wenn die Zen nur mit 2Ghz läuft würden auch 100% IPC nichts helfen, würde er hingegen mit 5 Ghz laufen würden auch 30% reichen um mit jedem Intel-Prozessor den Boden aufzuwischen.

TLDR: IPC ist bedeutungslos ohne Taktangabe.
 
@captainawesome87 denselben Mist hab ich doch gerade schon bei CB gelesen?

Gibt es denn schon Schätzungen, wie groß die Chips etwa sind?
Wenn man annimmt, dass die eingezeichneten Flächen von chip-architect.com halbwegs stimmen :ugly: sich einen Broadwell-Die-Shot schnappt, dann noch annimmt, dass die Packdichte beim L3 bei Zen und Broadwell dieselbe ist :ugly: und anhand des Flächenanteils des L3-Cache das ganze mit etwas Mathematik durchwurschtelt :ugly: komme ich auf ca. 170mm² für den gesamten Chip, wobei ein Quadcore-Package etwas weniger als ein Viertel davon belegt.

Wie gesagt, sehr grobe Rechnung mit enorm hohem Fehlerpotential, aber auch kein völlig unrealistischer Wert. Wahrscheinlich etwas größer. Aber es ist keine GPU auf dem Die, insofern...
 
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Solche Aussagen sind ohne Taktzahlen aber komplett sinnfrei. Es ist von 40% IPC die Rede, nicht von 40% Performanceplus. 40% IPC heißt aber gar nichts. Wenn die Zen nur mit 2Ghz läuft würden auch 100% IPC nichts helfen, würde er hingegen mit 5 Ghz laufen würden auch 30% reichen um mit jedem Intel-Prozessor den Boden aufzuwischen.

TLDR: IPC ist bedeutungslos ohne Taktangabe.

Das stimmt doch so auch nicht oder? War nicht IPC einfach nur die Befehle, die pro Taktzyklus ausgeführt werden? Also das ist mehr architekturabhängig als taktabhängig. Waren es bei den FX von AMD x/Takt und sind es jetzt immer noch x/Takt, steht die Leistung 1:1 im Verhältnis, wenn der Takt gleich bleibt. Können die Zen aber im Gegensatz zum FX x²/Takt ausführen, wäre das Verhältnis besser und aus 40% können im Gegensatz zum FX eben 50+% werden, bei gleichen Takt.

Und da die Taktschraube glaube in den Gefilden der aktuellen bleibt, muss man eben auf die generelle IPC schauen und nicht nur rein den Takt.

Falls ich mich irre, nicht schlagen :ugly:
 
Fürs Gaming ist die Singlecore-Performance extrem wichtig. Wenn der ZEN 40% drauf legt, dann ist er etwa bei einem I3-2130 (Sandy-Bridge, Baujahr 2011).
Kleine Rechnung dazu:Ein AMD FX-8350 liefert etwa 45% der I7-6700K Performance, 55% der I5-6600K, oder 68% der I3-6300T pro Kern.
Wenn der ZEN nun 40% drauf legt, sind das: 63% der I7-6700K Performance pro kern.

Autsch.

Dabei vergisst du aber das es Zen wieder in einer Ausführung mit L3 Cache geben dürfte der dann nochmal deutlich was bringt.
Ich würde damit rechnen das nochmal 20% vom L3 Cache draufkommen.
 
Das stimmt doch so auch nicht oder? War nicht IPC einfach nur die Befehle, die pro Taktzyklus ausgeführt werden? Also das ist mehr architekturabhängig als taktabhängig. Waren es bei den FX von AMD x/Takt und sind es jetzt immer noch x/Takt, steht die Leistung 1:1 im Verhältnis, wenn der Takt gleich bleibt. Können die Zen aber im Gegensatz zum FX x²/Takt ausführen, wäre das Verhältnis besser und aus 40% können im Gegensatz zum FX eben 50+% werden, bei gleichen Takt.

Und da die Taktschraube glaube in den Gefilden der aktuellen bleibt, muss man eben auf die generelle IPC schauen und nicht nur rein den Takt.

Falls ich mich irre, nicht schlagen :ugly:

Du hast schon Recht, aber Mephisto eben auch. IPC gibt an, wieviel Arbeit die CPU pro Takt (und pro Kern) verrichten kann. Somit ist die IPC überhaupt nicht taktabhängig. Die IPC ist bei jedem Takt genau gleich, so lange man beim gleichen CPU-Modell bleibt.

Wenn jetzt z.B. die IPC um 40% steigt, die Taktraten aber extrem niedrig sind, dann wäre die Gesamtleistung trotzdem niedriger als bei der Vorgängergeneration. Die Gesamtleistung ergibt sich als Produkt von IPC und Takt. Beide Faktoren müssen also halbwegs stimmen, damit die Performance ansteigt :) Wenn die IPC höher wurde, ist das schon mal ein sehr gutes Zeichen. Man kann davon ausgehen, dass der Takt nicht unbedingt viel niedriger ausfallen dürfte als bei älteren Generationen. Das ist natürlich bisher nur Mutmaßung, bis wir echte Fakten bekommen.
 
Dabei vergisst du aber das es Zen wieder in einer Ausführung mit L3 Cache geben dürfte der dann nochmal deutlich was bringt.
Ich würde damit rechnen das nochmal 20% vom L3 Cache draufkommen.

Woher willst du das Wissen? Das der LLC oder L3 20% bringen glaube ich beweiten nicht. Vor allem kann man hier keine genaue Aussage tätigen. Es kommt einzig und allein auf die Architektur und ihr Datamovement an. Wenn ich auf den L3-Cache eine zu niedrige Hit Rate habe und ich dadurch viele Misses habe, kommt es innerhalb eines Takts oder halt innerhalb mehrerer Taktzyklen zu Wartezeiten. Man müsste schon den L3-Cach 48-fach assoziativ gestalten, um dies zu kompensieren. Doch es hat sich bereits bei der K10-Generation von AMD gezeigt, dass sie mit ihrer L1-L2-L3 Strategie nicht gut fahren können. Da war Intel mit ihrem "klügeren" LLC deutlich besser wenn es um replacement policies ging.

Rundum würde ich einen L3 vielleicht 10% wenn nicht weniger einschätzen.
 

Da dürfte mir Pascal bei erscheinen von Vega schon etwas Leid tun, wenn das stimmt...jetzt weiß man auch, wieso die am Anfang so teuer sind. Mit Polaris 10 wird der Preis der 1080 wohl schon etwas sinken müßen.:D

Upps, das oberste Ergebnis von Polaris ist wohl CrossFire, dann sinken die Preise von der 1080 wohl doch nicht so schnell, da freuen sich die Investoren aber.:lol:
 
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