Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Und wer garantiert Dir, dass das bei Open Source nicht auch so ist?

Natürlich niemand, aber ich KANN! mit sofern ich denn bock habe jedwede Codezeile genau anschauen! Das kann ich bei Closed-Source nicht mal wenn ich mich auf den Kopf stelle.....

Im Prinzip ist die Umstellung auf Linux/OpenSource ja auch nur ein erster Schritt, weil man halt am Ende selbst als Staat nich unendlich Ressourcen hat, die man mal so einfach verballern kann. Denn als Endziel sollte es im Prinzip sein, von staatlicher Stelle eine Linux und open/libreOffice Version an zu bieten, die eben von staatlicher Stelle geprüft wurde. Daneben gibt es ja MEHR als genug NGOs, die sich um genau solche Sachen kümmern. Ich sag mal nur zum Beispiel CCC.

Wenn also eine staatliche Stelle plus x NGOs mir sagen, dass da keine Backdoor drin ist, dann ist das das absolute Maximum was ich erreichen kann. Natürlich KANN da noch irgendwo GANZ raffiniert, gewollt oder ungewollt ne Backdoor drin sein (realistisch betrachtet sogar sehr sehr sicher), aber die muss erst einmal gefunden werden. Gezielt wird da kaum etwas rein kommen können.

Nachdem man den Aufwand erst einmal erledigt hat, muss man sich auch nur noch die Patches anschauen und gut ist, und wer der staatlichen Stelle nicht vertraut kann ja noch immer auf andere Derivate/Distributionen umsteigen.

Naja, man kann natürlich den Schülern die Wahl lassen. Soll denn jeder eine anderes Office nutzen?
Wer sagt dass Sie die freie Wahl haben?

Woche 1-6 openOffice Grundlagen
Woche 7-12 MS Office Transferleistung und verstehen der Konzepte
Woche 13-18 libreOffice vertiefende Kenntnisse

Damit hast du alle drei Systeme kennengelernt, UND vor allem Schlüsselkometenzen erworben im Umgang mit Software, nämlich hoffentlich das Konzept von Menüs, Shortcuts usw usw verstanden, und WIE man sich in neue Software einarbeitet, DAS ist nämlich etwas, was heutzutage viel viel viel zu wenig gemacht wird, bzw eben gar nicht, weil man ne bescheidene MS-Office Schulung macht.... Und GENAU deswegen haben die Leute auch immer PRobleme, wenn Sie ein Update bekommen, oder eben auch komplett neue Software....

Hat man es mal verstanden, findet man sich aber recht schnell zurecht in jedweder Software, und kann sich zur jeweiligen Lösung entlanghangeln. Das ist nicht immer super duper schnell, aber man kommt mit jedweder Software eigentlich ans Ziel.

Bsp:
Wir hatten in dem Bertieb, in dem ich gearbeitet habe, darüber nachgedacht Ausschreibungssoftware, die zumeist Architekten nutzen anzuschaffen. Ein Tag selbststudium, und ich wusste schon manche Kniffe, die der Architekt, der seid ~5 Jahren mit der Software arbeitet noch nicht kannte :ugly: Bin ich halt beim ausprobieren zufällig drüber gestolpert, einfach weil es intuitiv war, dass es da eine Option geben könnte, da die Software vom Aufbau her sich sehr stark an den oldschool standard von MS-Office gehalten hat, welcher sich ja auch in libre/openOffice findet.

Woher weißt du das nicht einfach MS Office auf Grund seiner Leistung das Produkt der Wahl ist? Beispiel Adobe Produkte. Klar, ich würde auch lieber "nichts" bezahlen und damit arbeiten aber alle freewares die es so gibt kann man, wenn man denn produktiv und commerziell arbeiten imöchte, vergessen. Da ist einfach nichts was annähernd an die Leistung von Adobe Software herankommt. ;)
Weil Schulen die Software schon lange kostenlos bekommen, und anno tobak zumal MS-Office ziemlich gut war im Vergleich zur Konkurrenz. DAs ist historisch gewachsen, und hatte vor ~20 Jahren auch durchaus mal seine Berechtigung. Man hat den Absprung und die Zeichen der Zeit aber verpasst...

Es steht doch jedem frei das zu nutzen was er will. Nur weil ich damals im Musikunterricht klassiche Musik lernen musste, höre ich sie doch deshalb nicht heute. ;)
In der Schule hast du DAS zu lernen, was auf dem Lehrplan steht und fertig.

Schule soll Konzepte und Grundlagen vermitteln, und das tut der aktuelle IT-Unterricht einfach nicht. Das ist ne ARSCH langsame MS-Office Schulung für den größten DAU.... Mehr aber nicht...

Da werden NULL Schlüsselkompetenzen vermittelt...


Tja, dass ist eben der Vorteil wenn man für software die man entwickelt hat Geld bekommt. Damit kann man dann kostenlosen support anbieten, wie eben jene Schulungen. Das ist mit kostenlosen Produkten icht möglich, es sei denn man macht es uneigennützig.

[/quote]
:klatsch:

Diese "kostenlose" Schulung bezahlen ALLE Steuerzahler... Die ist nämlich nicht kostenlos für Deutschland und seine Bürger, sondern nur für MS, die dafür nur ihre Software bereitstellen, die ansonsten eh mit OpenSource ersetzt würde... Der Einzige der hier nen Vorteil hat ist MS....

MS bietet hier auch NULL Support an....

Ich hab mich schon mal wegen eines großen Fails an MS gewandt wegen Support, weil sich >6 GPUs nicht mit Windows7 betreiben lassen. Weißt du was die antwort war?

"Machen Sie bitte ein kostenpflichtiges Ticket unter Nummer XY auf"
Und du willst nicht wissen, was für ein Schweinegeld MS dafür haben wollte...

@Fokussierung
Also, so unterschiedlich ist MS Office zu libre nun auch nicht. Die grundlegenden Funktionalitäten sind gleich bzw. ähnlich und für Sonderfälle gibts die google Suche.

Warum sollte man dagegen steuern, wenn vielleicht die MS Produkte, die Produkte der Wahl sind, siehe Adobe Beispiel weiter oben?


MfG
[/Quote]
Weil Schule Grundkenntnisse und vor allem Schlüsselkompetenzen vermitteln soll, und das machst du mit einer Fokusierung auf MS nicht. Zumal MS inzwischen durch ihre drecks Ribbons stark von allen anderen abweicht in der HAndhabung.


Das ist eine Annahme und läßt sich wohl kaum mit Gewissheit sagen und auf Grund einer Annahme wird wohl kaum jemande seine Softwareprodukte umstellen. ;)
Was ist denn die Alternative?

USA-Amerikanische Firma MS, die überhaupt nicht patriotisch ist, und auch überhaupt nicht den Zwängen der amerikanischen Justiz inkl NSA, CIA usw unterworfen ist, die eben AUCH die wirtschaftlichen Interessen der USA schützen soll sagt dir, dass das nicht so ist, obwohl bekannt ist, dass Sie, sofern es anders wäre dir gar nicht sagen dürfen, dass dies so ist, weil Sie sonst in den Bau wandern würden?

Ähmmmm......

Ja geile Alternative :klatsch:

OpenSource bietet den besten SChutz vor solchen Sachen, wobei mehr so eine Software im Fokus steht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, das nichts drin ist, was böse ist. Bei kleinen Projekten, die faktisch nur von 1-2 Firmen/Leuten entwickelt werden, sollte man aber aufpassen, da hast du recht. Hier kann der Staat, oder auch die Wirtschaft gegensteuern, um z.B. EIGENE IT-ler an zu stellen, die das Projekt zum einen unterstützen und in Bahnen lenken, die im Interesse derjenigen sind, aber eben auch für Kontrolle sorgt.

Das TOLLE! ist ja, du kannst mit nur einem Programmierer die Arbeit von sicherlich 5-20 anderen Programmierern kontrollieren, einfach weil du ja dir keine Gedanken/Ideen mehr machen musst, sondern "nur" noch nachvollziehen.


Sagst du... sehe ich anders und ich nutze beides.^^

Möglich ist Vieles aber wird das auch in der betrieblichen Praxis so angewendet?

MfG
Ja, und zwar bei jedweder Firma, die als gGmbH z.B. firmiert. :schief:


MS geht so schnell garantiert nicht pleite. Andererseits gibt es genügend Firmen, die für Open-Source Programme professionellen Support anbieten + daran arbeiten wie auch MS an Office.
Andererseits hatte ich mal nen schönen Artikel über das Argument "viele Leute lesen den Quellcode, da kann kaum was schiefgehen" gelesen, der genau das Gegenteil besagt hat.
Kaum jemand nimmt sich die Zeit, den Quellcode anzugucken. Da werden meist nur kleinere Schnipsel selbst eingepflegt und darum werden auch nach Jahren noch Bugs und Schwachstellen gefunden, die seit Ewigkeiten existieren.

Wer dann auch noch Support und Gewährleistung braucht ist auf diese meist kleinen Firmen angewiesen, die wohl weit schneller pleite gehen könnten als MS. Somit ist auch heute noch MS Office das Mittel der Wahl.
Ja, die Kritik ist durchaus berechtigt. Aber das es allein schon solche Kritik gibt, zeigt, dass die Selbstkontrolle eigentlich funktioniert.

"Perfekt"/Erstrebenswärt wäre es natürlich, wenn zumindest der Staat, wenn er umsteigt zumindest eine Handvoll Entwicklet abstellt, die ein Auge auf die Sicherheit haben. Viele Augen sehen halt mehr, und man schützt sich gegenseitig, denn der Feind meines Feindes ist mein Freund ;)

Man kann das also auch durchaus International machen. So Sachen kommen halt früher oder später immer raus, und die Reputation des Verursacher ist dann dahin...

Auf jeden Fall VIEL besser als die Alternative ClosedSource...

Jedes Unternehmen kann Pleite gehen. Man muss eher fragen, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Unternehmen Pleite geht. Und hier halte ich es eher für wahrscheinlich, dass ein Open-Office-Anbieter vom Markt verschwindet, als MS.
Würde ich nicht meine Hand für ins Feuer legen. MS ist kräftig am scheise bauen, und PRISM könnte zu einem Umdenken in der Wirtschaft gegenüber Amerikanischen Konzernen führen. Das ist halt NICHT unsere Freunde, sondern sich selbst und den USA am nächsten...

Bzgl open Office ist ja das tolle, das jedweder sich der SAche annehmen kann, was auch passieren wird, wenn ein Markt da ist, und der wird da sein, wenn der Staat das einsetzt.

Also von daher würde ich mir dahingehend weniger Sorgen machen. Für Ersatz sollte gesorgt sein. Das TOLLE dabei ist ja auch, dass dadurch eine Konkurrenz entsteht, den Service möglichst und billig an zu bieten. Beim MS-Service ist das eher weniger der Fall. Die wissen einfach das es keine Alternative gibt und lassen sich das dann auch bezahlen.

1. Du vergisst Kosten für Support (vor allem diese können extrem werden), Schulungsmaßnahmen, Arbeitsaufwand für Neu-Erstellung/Formatierung/Konvertierung bestehender Dokumente.
Den SUpport musst du bei MS auch extra bezahlen... Wie gesagt, das ist kein Argument.

Bzgl. Formulare:
Wie schon gesagt, wenn man geschlossen! umsteigt, ergeben sich unglaublich große Einsparungseffekte, so dass die Kosten auf den einzelnen Teilnehmer dann wieder recht überschaubar sein sollten.

WICHTIG! und da gebe ich dir recht ist natürlich, das man das geschlossen! macht, und nicht jeder sien eigenes Süppchen kocht und der eine hier umsteigt, und der andere dann dort...
Da verpulvert man natürlich wirklich unmengen an Geld... Wäre aber bei MS auch nicht anders, wenn man dort alle einzeln umsstellen ließe, und dann auch noch auf unterschiedliche Versionen....

Das ist also kein Fundamentales Problem,sondern eher ein Oranisatorisches/Politisches Problem, was hier in Südtirokl ja scheinbar ganz gut gelöst wurde. Da ziehen ja alle an einem Strang. Die Kosten sollten sich dadurch für den Einzelnen massiv senken lassen, da eben vieles nur einmalig erledigt werden muss. Z.B. Anpassen von Formularen, erstellen eines Transferskripts usw.

2. Doch, nur eben von einem anderen Unternehmen, als MS. :schief:
Nö, ich hab doch expliziet die Nennung mehrer Altenativen genannt, um eben NICHT! nur ein Produkt zu behandeln, sondern mehrere Produkte um Schlüsselkompetenzen zu vermitteln, und nicht Anwendungswissen....

3. Das ist hypothetisch. Für den Bürger wird es vor allem dann zählen, wenn er Dokumente einreichen muss, die keine PDF sein sollen. Der Bürger wird sich freuen, wenn er Formate genannt bekommt, von denen er nie etwas gehört hat. Der "Bürger" kann auch ein anderes Unternehmen sein. Das wird gerne mal vergessen.
Das war für die Politik noch nie ein Problem, oder hat es bisher jemanden gestört, das er sich ein Windows/MS-Office für teuer GEld zulegen musste um dies zu erledigen???

Ansonsten gibt es noch immer Stift und Papier/Formulare ;)

Das ist also nur eine Nebelkerze.

4. Die ewige Frage: Was ist sicherer? Proprietär oder Open-Source? Der Rest ist eine Frage des Datenschutzes, der auch im Einzelfall mal bei Open-Source schief gehen kann: Ist Ubuntu-Linux Spyware? Richard Stallman meint ja!
Die Frage ist schon seit Jahrzehnten geklärt unter Kryptographen und Sicherheitsexperten.

Es gibt KEINE! Sicherheit durch Obskurity, also dem Verheimlichen von Details.

Systeme sind nur dann wirklich sicher, wenn Sie alles offen legen, und dennoch keiner darauf kommt, wie man das umgehen kann. Zumindest nicht sofort, ohne eine zündende Idee.

Dadurch findet man nämlich SOFORT die offensichtlichsten SChwachstellen, die sich Hacker usw zu nutze machen. Vor den ganz raffinierten Tricks schützt dich eh nichts. Der Phantasie des Menschen sind keine Grenzen gesetzt.

Klar, du könntest mathematisch beweisen, dass die Software sicher ist, aber der Aufwand wäre unverhältnismäßig für moderne Software/OS. Das könne niemand! bezahlen, und es würde auch VIEL zu lange dauern bis man überhaupt fertig wäre, sofern man überhaupt solch ein System entwickeln kann, das dennoch flexibel nutzbar ist, was ich durchaus anzweifle.

Die Diskussion ob jetzt Prinzip bedingt Propritäre oder OpenSource sicherer ist, müssen wir wirklich nicht führen. Die Entscheidung ist schon lange ganz klar zugunsten OpenSource gefallen.
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Redest du nur wieder von deiner persönlichen Ansicht oder ist das so allgemeingültig? :ugly:

Du redest auch nur von deinen Ansichten.:schief:

Kloppt euch haut euch die Köpfe ein kratzt euch die Augen aus würgt euch gegenseitig macht was ihr wollt

Nur tut euch ja nicht weh, sonst gibt es Dresche von ganz oben, verstanden?!? Ja?

Gut, dann kann die Handfeste Diskussion mit schlagkräftigen Argumenten ja weitergehen. Aber bitte Bodenständiger als Schlangen gegen Schnauzer
 
In der Schule habe ich mit Word und PowerPoint 2003 gearbeitet. Da musste ich ständig nach den gewünschten Funktionen suchen und es war einfach ein Graus.
Seitdem ich Office 2007 (Home & Student) nutze, finde ich alles auf Anhieb, die Anzeige der Tastaturkürzel ist sehr gut und die Ribbons sind gut strukturiert. :-)

Gruß
crusherd
 
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