Subwoofer kaufen/selber bauen? Ideen und Ratschläge gesucht

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Mea culpa, ich habs gestern wohl zu später Stunde überlesen. Ja klar, an der Güte mittels Widerstand rumschrauben hat jetzt erst mal keinen Einfluss auf die Präzision. Allerdings würde ich dennoch von zu extremen Varianten abraten. Im kleineren Umfang kann man das aber machen.

Wie würdest Du "kleinerer Umfang" und "extreme Varianten" in etwa definieren? Wieviel Prozent Änderung in Qts oder welches Verhältnis von Re zu Vorwiderstand zum Beispiel wären wohl noch angemessen?


Was würde dich denn glücklich machen?
[...]
D.h. ein Sub, der eine Grenzfrequenz um die 30-35Hz hat sollte in den allermeisten Fällen ausreichen - alles drunter ist normalerweise nicht nötig. Das wiederum bekommt man auch geschlossen völlig problemlos hin!

In der Hauptsache soll der Subwoofer für das Hören von Musik am Rechner genutzt werden. Eventuell bewege ich mich noch im Zimmer dabei, seltener durch die ganze (kleine) Wohnung. Für Spiele nutze ich zumeist die Kopfhörer. Filme schaue ich oftmals auch am PC, benötige da aber nicht den vollen Wumms. Der Fokus bleibt Musik direkt am PC.
Genres werden sehr viele abgedeckt. Gerne mal (Deep) House, Rock und Metal immer wieder, zwischendurch Klaviermusik, orchestrale Soundtracks und klassische oder eher neoklassische Musik. Oder Tetris-Musik.
Am ehesten würde ich daher sagen, dass meine Prioritäten Sauberkeit > Tiefgang > Pegel lauten. Die von Dir genannten 30-35 Hz untere Grenzfrequenz klingen etwa schon ganz angemessen (die gesamte Klaviatur eines Flügels außer der letzten vier fünf Tasten).

Normalerweise spielt bei Boxen neben dem Volumen auch die Schallwandgröße und die Position der Chassis darin eine große Rolle. Bei Subs ist das aber nicht so. D.h. du kannst problemlos die Geometrie verändern, solange das Volumen gleich oder zumindest sehr ähnlich bleibt spricht da nichts dagegen. Nur 2 Dinge sollten klar sein. Zu zerklüftet darf das neue Gehäuse dann auch nicht sein und das Chassis sollte ein wenig Platz zum atmen haben und nicht von den Wänden komplett umschlossen sein.

Gut gut, das klingt aber schon ganz praktisch. Anstatt also etwa einem Bauvorschlag eines würfelförmigen Subs genau zu folgen könnte man den auch etwas flacher und dafür breiter und höher bauen. Oder etwa den Flachsub in alle drei Dimensionen ausdehnen (wäre bei mir ja zumindest möglich). Lustige Tetris-Klötze würde ich ja nicht bauen wollen ;) (auch wenn das Spiel gute Musik hatte!), sondern eben eher ein an den Platz angepasstes Gehäuse.
 
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Wie würdest Du "kleinerer Umfang" und "extreme Varianten" in etwa definieren? Wieviel Prozent Änderung in Qts oder welches Verhältnis von Re zu Vorwiderstand zum Beispiel wären wohl noch angemessen?

Das ist wirklich schwer zu beantworten und da bin ich auch eher aufs raten angewiesen. Das lass ich lieber sein. Ich würde es ggf. ausprobieren.

Am ehesten würde ich daher sagen, dass meine Prioritäten Sauberkeit > Tiefgang > Pegel lauten. Die von Dir genannten 30-35 Hz untere Grenzfrequenz klingen etwa schon ganz angemessen (die gesamte Klaviatur eines Flügels außer der letzten vier fünf Tasten).

Also, dann würde ich zu einem geschlossenen Sub raten, der ist am saubersten (sieht man mal von Dipolen ab) und bei der anvisierten Grenzfrequenz auch gut zu realisieren ohne auf irgendwelche exotischen Treiber zurückgreifen zu müssen. Mir fällt da neben dem Flachsub noch der Versacube ein. Google mal nach denen, da wirst du den kompletten Bericht aus der K+T im Netz finden (ich glaub auf hifitest.de?). Die Dinger sind recht klein, haben aber doch einen 12" Treiber drin, modular erweiterbar und spottbillig!

Gut gut, das klingt aber schon ganz praktisch. Anstatt also etwa einem Bauvorschlag eines würfelförmigen Subs genau zu folgen könnte man den auch etwas flacher und dafür breiter und höher bauen. Oder etwa den Flachsub in alle drei Dimensionen ausdehnen (wäre bei mir ja zumindest möglich). Lustige Tetris-Klötze würde ich ja nicht bauen wollen ;) (auch wenn das Spiel gute Musik hatte!), sondern eben eher ein an den Platz angepasstes Gehäuse.

In alle drei Dimensionen solltest du nicht erweitern, das Volumen sollte schon sehr ähnlich bleiben. Wenn du aus optischen oder praktische Gründen größer werden willst, dann trenne das Abteil in dem das Chassis arbeitet vom ab. Die entstehenden Hohlräume kannst du dann z.B. mit trockenem Quarzsand füllen. Das macht das Gehäuse wesentlich ruhiger und erhöht nochmal die Präzision.
 
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Über den Versacube bin ich schon mal gestolpert, dürfte sogar in der Tat auf hifitest.de gewesen sein. Da werde ich nochmal genauer nachschauen.
Das mit den drei Dimensionen war etwas doof ausgedrückt von mir. Macht natürlich nur in zwei Richtungen Sinn, eine muss ja kleiner werden. Ansonsten wäre der Gedanke, in alle drei Richtungen auszudehnen und dann auch das Chassis auszutauschen.
Interessanter Punkt mit dem Sand, werde ich im Kopf behalten, falls es sich ergibt.
 
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