Subwoofer gesucht

Octobit

Software-Overclocker(in)
Moin,
ich suche für mein Stereo System noch etwas Verstärkung im Bassbereich.
Momentan vorhanden sind 2x Nubert 311 und ein Onkyo TX-NR525 AV-Receiver.
Am liebsten würde ich auch einen Nubert Subwoofer nehmen, außer ihr könnt mich irgendwie von etwas anderem Überzeugen.
Persönlich hatte ich jetzt an was gedacht wie einen AW-441. Da mein Budget aber mit ca 200-250€ begrenzt ist, habe ich auch kein Problem auf gebrauchte Boxen zurückzugreifen (Sind die 311er auch).
Die 441er die ich bisher gesehen habe sind aber alle eher am oberen Ende meines Budgets angesiedelt. Ich habe aber jetzt noch einen AW-550 gesehen für 190€.
Meint ihr man kann noch guten Gewissens so alte Boxen kaufen?
Farbschematisch sollte der Subwoofer schwarz bzw schwarz silber sein und möglichst nicht zu groß.
Beschallt wird damit nur ein etwa 11qm großes Zimmer in moderater Lautstärke, es geht mir also mehr um die Qualität des Basses und nicht um die reine Lautstärke.
Als Anwendungsgebiet ist hauptsächlich Musik und Spiele zu nennen (letztere aber oft mit Muik im Hintergrund an). Filme schaue ich eher selten, sollte aber dafür auch nicht unbrauchbar sein.
Aufgestellt werden würde der Sub unter meinen Schreibtisch.
Ich hoffe ihr habt ein paar Ideen,

MfG
Octobit
 
Zum Einen, warum sollte es sich nicht lohnen "so alte" Boxen zu kaufen? Das ist ja keine Grafikkarte, die im Monatsrhythmus veralten. Die - nicht abzustreitenden - Fortschritte im Bereich der Boxen sind nicht so gewaltig, dass man ein 10-12 Jahre altes Teil heute nicht mehr anhören könnte.

Aber eigentlich würde ich generell auf selbstgebaute Subwoofer setzen. Da gibts ganz hervorragende Bausätze, die jeder, der in der Lage ist Stichsäge und Leimtube zu bedienen locker bauen kann. Da biste dann auch mit der Farbgestalltung absolut frei...

Vom P/L Verhältnis ist das jedenfalls ungeschlagen. Als Beispiel sei mal dieser hier genannt: Test Selbstbauprojekt - Mivoc K+T Versacube - Seite 1

Geschlossene Bauweise, daher einem üblichen Sub mit Bassreflexrohr in Sachen Musikalität und Impulstreue überlegen. Von der Lautstärke her begrenzt, aber das ist ja bei denem kleinen Zimmer eh kein Thema, zur Not - wenns lauter werden soll - sieht das Konzept ja eine modulare Erweiterbarkeit vor, die geradezu lächerlich billig ist! Für das Geld gibts nicht viel besseres, weder fertig, noch gebraucht, höchstens noch ein anderer Bausatz...
 
Die Selbstbau Subwoofer finde ich interessant. Wenn ich das richtig gesehen habe werden die auch einfach über cinch angeschlossen?
Allerdings weiß ich noch nicht, wie der klang im Vergleich zu einem "fertigen" sub ist. Ich denke ich werde mich da mal ein wenig umschauen.

Den onkyo finde ich optisch nicht so sehr ansprechend und ich zweifle, dass er von der Qualität her an die nubert rankommt.
Aber danke für den Vorschlag.
 
Wenn du Preis Leistung haben willst :)
Dazu auch ein Guten Klang, dann musst du dir ein oder besser zwei Eckhorn Subwoofer kaufen.

Diese bringen den Bass viel besser zur Geltung und Verteilen ihn dann auch Zeitgleich Perfekt in den Ganzen Raum
 
Das ist nur gewummer... da ist nix mit Präzise... Cinch Kabel sind für den Stereo betrieb gedacht. Der AVR erledigt den rest perr LFE-Kanal. Chinch an einem Aktiven Sub hat da nix suchen. Aber da redet man ja hier gegen die Wand!
Kauf dir ein Subwoofer kabel kostet keine 15,- Euro und sind darauf abgestimmt Low Frequency Enhancement“ bei DTS Präzise die effekte auch zu hören. Und nicht einfach nur wummwummwumm...
Finde Aktive Sub viel besser.
Der Bass kommt und ist da wenn er vom Filmemacher gewollt ist ;)
Selbstbau Subs sollten wenn dann aktive sein, und sollten mit Subwoofer kabel angeschlossen werden.
Lass dir keinen hier Erzählen das ein normales Stereo Chinch was auch nur für Stereo gedacht ist völlig ausreichend wäre-

Aktiver Subwoofer. Zbs Canton AS 85.2 SC Aktiver Bass-Reflex Subwoofer (200/250 Watt) schwarz: Amazon.de: Elektronik
Subwoofer Kabel.
 
Allerdings weiß ich noch nicht, wie der klang im Vergleich zu einem "fertigen" sub ist.

Fürs gleiche Geld ist der DIY Sub immer der bessere. Das ist ganz einfach.
Der von mir verlinkte Sub ist eben wie ich schon geschrieben habe geschlossen. Das ist meist präziser als bei einem Bassreflexsubwoofer und damit normalerweise auch erheblich besser als ein solcher für Musik geeignet. Wobei natürlich ein 1000€ Sub mit Reflexrohr dennoch besser sein wird als einer für 150€ geschlossen... Ich denke das sollte klar sein.

Das wichtigste ist bei nem Sub jedoch die Auf- und Einstellung. Da solltest du dich spätestens wenn du einen hast ein wenig einlesen und ggf. auch ausprobieren. Ich lehne mich sicher nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, das weit mehr als 90% aller Subwoofer falsch ein- und / oder aufgestellt sind!

Wenn du Preis Leistung haben willst :)
Dazu auch ein Guten Klang, dann musst du dir ein oder besser zwei Eckhorn Subwoofer kaufen.

Diese bringen den Bass viel besser zur Geltung und Verteilen ihn dann auch Zeitgleich Perfekt in den Ganzen Raum

Kompletter, absoluter Unsinn! In einem 11qm Raum ist ein Eckhorn Sub völliger Bullshit und 2 davon ohnehin! Billig sind ordentliche auch nicht und in dem Budget nicht zu realisieren. Dazu gibts nur wenige, die im Bass wirklich tief runter kommen - und wenn, dann nur in einem großen Raum, weil die Wände als Fortführung des Hornverlaufs gebraucht werden.

Warum denn dann auch 2 davon einen absolut gleichmäßigen Bass erzeugen sollen ist mir schleierhaft. Da ist eher der Wunsch Vater des Gedanken und nicht die Physik...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Schau dir mal den hier an: BK Electronics - Gemini ll (Test: BK Gemini II review from the experts at whathifi.com)
Die Subs werden vom BK in England gefertigt und ohne Zwischenhandel verkauft.

Ich habe mir da vor kurzen einen Monolith+ bestellt. Die Verabeitungsqualität ist einwandfrei und der Versand hat problemlos geklappt.

Falls du einen gebrauchten Sub kaufen willst solltest du dich in den einschlägigen HiFi Foren umschauen. Da werden immer wieder gute Geräte zu fairen Preisen verkauft.
 
Kauf dir ein Subwoofer kabel kostet keine 15,- Euro und sind darauf abgestimmt Low Frequency Enhancement“ bei DTS Präzise die effekte auch zu hören. Und nicht einfach nur wummwummwumm...
Ein "Subwoofer Kabel" ist ein Cinch Kabel. Weder technisch noch voodooristisch gibt es da einen Unterschied. :klatsch:
 
Hmm wie ja (leider) zu erwarten war, gibt es verschiedene meinungen...
Habe mich entschlossen, erstmal dem Selbstbau fernzubleiben. Das "Risiko" ist mir zu groß hierbei, v.A. da ich davon keine Ahnung habe ;) Heißt es bleiben nur fertige (gebrauchte) über.
Wobei mir dann viele einfach zu alt sind... 10 Jahre gebraucht sind mir definitiv zu viel, am liebsten wäre ich nich in der garantiezeit, heißt in etwa 5 Jahre.

Die Aufstellung kann ich dann ein wenig variieren, werde wohl eine Position finden.
Da ich momentan kein entsprechendes Sub-Kabel besitze muss das eh neu. Allerdings bin ich kein Freund von Kabelvoodoo, d.h. es wird ein preisgünstiges Kabel.

Den Canton werde ich mal im Kopf behalten. Die Gemini II haben mich eigentlich schon überzeugt, allerdings kosten die mit VS 240 Pfund, was sich zu ca 290€ ergibt. Ergo definitiv zu viel und damit raus.
Einen AW 550 ist mir damit auch schon zu alt, gefällt mir Designtechnisch auch eher mäßig.
Der einzige der mir bis jetzt wirklich zusagt ist der nubert 441.

Sooo, ich geh dann mal noch in hifi foren spekulieren,

gute Nacht,
Octobit
 
Hmm wie ja (leider) zu erwarten war, gibt es verschiedene meinungen...
Habe mich entschlossen, erstmal dem Selbstbau fernzubleiben. Das "Risiko" ist mir zu groß hierbei, v.A. da ich davon keine Ahnung habe ;)
Also das Risiko ist ja nur dann groß, wenn man zwei total linke Hände hat, gerade bei einem einfachen Subwoofer.
Bretter kannst dir ja gleich auf Maß sägen lassen, beim Einkaufen.
 
Also das Risiko ist ja nur dann groß, wenn man zwei total linke Hände hat, gerade bei einem einfachen Subwoofer.
Bretter kannst dir ja gleich auf Maß sägen lassen, beim Einkaufen.

Hmmm, ich bin ein wenig hin und hergerissen ;)
Einerseits hätte ich wohl Lust dazu, andererseits weiß ich nicht, wie z.b. Die kombo aus mivoc aw3000 und am80 MKII gegen einen nubert 441 bzw 440 abschneidet.

Müsste man beim sägen für das chassis eigentlich eine "Vertiefung" bauen oder reicht da einfach ein rundes loch?
Genauso wie beim aktivmodul hinten?

Das hat ja anscheinend zwei cinch Eingänge, also müsste ich vom verstärker vom sub pre out per y Kabel an das aktiv Modul?
Wie bekomme ich da eigentlich Strom dran? Scheint ja keinen kaltgerätestecker zu haben :/
 
Das Chassis und Verstärkermodul kann, muss man aber nicht versenken. Alternativ kann man die Schall und -Rückwand auch aufdoppeln.
Für die Verkabelung guck mal hier. Dort siehst du auch, dass ein Kaltgerätestecker angeschlossen wird.

Wie sich der AW3000 gegen die beiden Nubert schlägt... keine Ahnung, ich kenne die Nuberts nicht.
 
Zum Thema Gebrauchtkauf, ich habe einen inzwischen über 10 Jahre alten NuBox AW 850 und der funktioniert immernoch problemlos, vor ca. 5 Jahren günstig gebraucht gekauft und nicht bereut bisher^^
 
Müsste man beim sägen für das chassis eigentlich eine "Vertiefung" bauen oder reicht da einfach ein rundes loch?
Genauso wie beim aktivmodul hinten?

So ne Vertiefung hat bei nem Subwoofer nur optische Gründe. Idealerweise macht man das mit der Oberfräse nebst Zirkel. Wenn man das nicht hat, dann wird das Chassis einfach auf die Frontplatte geschraubt.
Das runde Loch für das Chassis muss auch nicht perfekt rund sein. Dessen Kontur wird ja durch den Chassisrand abgedeckt, so dass man Stichsägenschlenker nicht mehr sehen kann. Im Prinzip muss es halt so genau sein, dass zum einen die Schrauben ins Holz greifen und zum anderen genug Auflagefläche vorhanden ist, dass man das Dichtband noch zwischen Chassis und Front klemmen kann. Undicht sollte es halt net werden...

Ähnliches gilt für den Ausschnitt für das Modul. Da sollte halt auch das Loch nicht unterm Flansch rausguggen.
 
Stimmt, aufdoppeln stellt eine einfache Möglichkeit dar. Wenn es wirklich nur ein Holzquader bzw Würfel mit zwei Löchern ist, dann bekomm ich das auch noch gebaut. Hab allerdings auch schon wieder was von Querverstrebungen gelesen und dass das AM80 wohl eher knapp dimensioniert ist für den AW3000.

An und für sich würde ich mir die Arbeit wohl machen, bloß wenn ich nachher ein schlechteres Ergebnis erziele als wenn ich mir z.b. gebrauchte kaufe, dann hat sich das mMn auch nciht gelohnt, auch wenn es dann n 10er günstiger gewesen sein sollte.

@soth: Ups, den Kaltgerätestecker habe ich übersehen, war ein wenig auf die 3-zahnigen wie man sie z.B. von PC-NTs kennt gepolt ;)
 
Stimmt, aufdoppeln stellt eine einfache Möglichkeit dar. Wenn es wirklich nur ein Holzquader bzw Würfel mit zwei Löchern ist, dann bekomm ich das auch noch gebaut. Hab allerdings auch schon wieder was von Querverstrebungen gelesen und dass das AM80 wohl eher knapp dimensioniert ist für den AW3000.

Verstrebungen schaden natürlich nie. In dem Fall wäre das halt ein Kreuz aus z.B. Dachlatten oder sonstigen Holz Reststücken. Solange man damit dem Chassis nicht die Luft zum Atmen nimmt ist das absolut wurscht was man da nimmt.

Der AM80 ist nur dann evtl. unterdimensioniert, wenn man dynamischen Möglichkeiten komplett ausreizen will. In deinem 11qm Räumle ist der absolut ausreichend.
 
@Blingjo:

Ach komm, wir wissen doch alle das der Eigenbau-Sub deutlich besser klingen wird als dein verlinkter Focal. Wobei ja auch schon gesagt wurde das ein Bassreflex-Downfire-Sub nichts für ihn ist und ein geschlossene besser geeignet wäre. Überhaupt hier einfach mit Sachen rumzuschmeißen, die du nach 5 Minuten googeln gefunden hast halte ich für sehr gewagt.
 
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